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Schlagwort: Soziales Engagement

  • WAsSERFINDEN, Fördern Sie mich! und österreichisches Studienportal

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Zwar kein Menti (der hat Urlaub), dafür aber Geocachen im/mit Wasser, wo Migranten gefördert werden und ob das österreichische Studienportal eine Zukunft hat.

    Wasserleben Screenshot

    Gut gelungene Wortspiele
    War ja klar, dass der DRLG da seine Finger mit im Spiel, äh, Wasser hat. Mit dem Projekt WASsERLEBNIS lädt er zusammen mit der BUNDjugend zum deutschlandweiten Geocaching ein: zum Thema Wasser, Wasserrettung, Wasserverschmutzung und Wasserverschwendung. Wer heute mal aus dem Fenster und kürzlich den neusten Harry Potter gesehen hat, weiß vermutlich, worauf das hinaus laufen kann: Wehe jemand versteckt ein Final unter einer Eisdecke! Denn man kann auch selbst einen Blue Cache anlegen und die Vielfalt der Routen so erhöhen. Na, dann mal raus vor die Tür!

    FAZ Screenshot Migrantenförderung

    Der Weg nach oben
    Wer aus einer sozial schwachen oder Familie mit Migrationshintergrund kommt, muss nicht unbedingt darauf hoffen und warten, in der Schule optimal gefördert zu werden. Man kann das Schicksal auch selbst in die Hand nehmen und sich fördern lassen, wie die Zusammenstellung dieser Erfahrungsberichte zeigt. Da im Artikel keine Links verwendet wurden, holen wir das hiermit nach: START-Stiftung, Talent im Land Baden-Württemberg, Fit für Verantwortung und Fairtalent wurden genannt. Und auch in Zukunft werden wir über weitere Förderprogramme berichten, denn eines haben sie oft gemeinsam: sie sind zu unbekannt oder werden nicht von den Leuten gefunden, die sie wirklich brauchen.

    Screenshot Easydegree.at

    Studenten beraten Studenten
    So lautet mehr oder weniger das Konzept der österreichischen Seite für Informationen zum Studium direkt von Studenten. Hier sollen Studiengänge aus Österreich bewertet werden. Und man soll auch die Möglichkeit haben, mit den Leuten, die Bewertungen hinterlassen haben, in Kontakt zu treten. Eigentlich eine gute Idee, im Moment fehlen allerdings noch massig Bewertungen. Das könnte bei wenig internetaffinen Studiengängen schwierig werden. Wir sind uns unschlüssig, ob das Konzept aufgeht. Schließlich gibt es allein an der Uni selbst bereits Evaluationen, manchmal darf man als Alumni nochmal einen Fragebogen ausfüllen, es gibt Portale, wo Professoren bewertet werden können und außerdem regelmäßig publizierte Rankings mit vielleicht auch repäsentativerer Basis? Müssen wir beobachten.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Sokolowski | Quellen: www.wasserlebnis.de, www.faz.net, www.easydegree.at)

  • Kinder haben Recht(e), die Früh-Elite und nördliche Green Jobs

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Kinderrechte mitgestalten, ganz früh Chinesisch lernen und Norddeutschland macht auch einen auf grün.

    Screenshot Kinder-Republic

    Für Kinder: Internationales auf Deutsch
    Also im Prinzip versucht die Website der Kinder-Republik einfach nur die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen umzusetzen. Da wir jetzt nicht mehr ganz so jung sind, haben wir am Anfang nicht ganz verstanden, was die Seite will und was sie soll. Nach einigem Suchen und Probieren wissen wir: Hier werden Kinderrechte ganz leicht erklärt und zwar wirklich für Kinder, auch mit vielen Ideen, wie Kinder für an ihre Rechte kommen. Und man kann sogar mitmachen und die Aktion in der Kinderrechte-Landkarte eintragen lassen. Basteln, Rätseln, Lachen, das ist die Devise – Wir finden, es macht Spaß!

    Screenshot Süddeutsche Frühförderung

    Wer ist hier eigentlich überfordert?
    Neidisch werden Eltern, wenn sie mitkriegen, was für tolle Bildungschancen für ihre Jüngsten in den Super-Krippen und Privatschulen lauern. Gerne hätten sie die Chance auch gehabt: individuelle Förderung, zweisprachig aufwachsen und freiwillig bis an die Grenzen gehen. Der Artikel über den Wettlauf der Sechsjährigen hinterlässt einen seltsamen Nachgeschmack, wie so oft bei dem Thema. 35-Stunden-Wochen für die Kleinsten und Eltern, die sich schon fast schämen, wenn sie keinen der begehrten Plätze ergattert haben. Obwohl sie ihre Babys schon vor der Geburt angemeldet haben. Wie viel Förderung ist sinnvoll? Ab wann wird es Eltern zu viel? Und wann den Kindern?

    Screenshot Zukunftsenergien Nordwest

    Hingehen und Leute ausquetschen
    Es ist zwar noch etwas hin, aber lieber rechtzeitig vormerken als zu spät. Im März findet in Bremen die Zukunftsenergien-Nordwest statt, eine Job- und Bildungsmesse für erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Selbstverständlich gibt es hier im Vorfeld auch eine Stellenbörse. Aber viel interessanter ist es doch als (zukünfitger) Schulabgänger oder Student da mal hinzugehen und zu fragen, was diese Leute alle studiert und gelernt haben. Was sie heute machen. Mehr Experten auf einem Haufen gibt es selten und wer weiß besser über den Berufsalltag und Chancen bescheid als die, die ihn tagtäglich mitgestalten? Eben. Darum: vormerken!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Sokolowski | Quellen: www.kinder-republik.de, www.sueddeutsche.de, www.zukunftsenergien-nordwest.de)

  • Geschichte ohne Grenzen, fünf Wege in die Finanzwelt und Freitag ist Vorlesetag

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Höchste Zeit, Opa zu fragen, wie fest Karrierewege sind und warum Sie sich Freitag frei halten sollten.

    History Award Screenshot

    Bombastisch seriös
    Der History Award 2011 präsentiert sich auf seiner Website ein bißchen wie ein reißerischer Aufmacher zu einem Actionfilm. Klar, man will cool wirken und Geschichte cool machen. Leider finden wir, das klappt nicht so ganz. Und die Schüler, die den Wettbewerb am Ende stemmen sollen, brauchen wahrscheinlich etwas mehr Argumente als ein tolles Pressenetzwerk. Insofern: Ja, uns ist klar, dass die Seite wahrscheinlich eher für Lehrer gedacht ist und die Schule gerne in der Zeitung steht. Aber in Zeiten von web 2.0 und Co., wäre es da nicht sinnvoller gewesen, auch den Jugendlichen etwas mehr im Internet zu bieten, statt sie zur „aktiven Auseinandersetzung mit Geschichte“ anzuregen?

    Screenshot Faz.net 23.11.2010 Finanzberufe

    Alle Wege führen in den Finanzsektor
    Möchte man meinen, wenn man sich diese fünf Karrieren unterschiedlichster Menschen anguckt, die am Ende alle in Finanzberufen gelandet sind. Interessant an dieser Stelle ist, was man alles werden kann, wenn  man nicht damit rechnet oder sich aus scheinbar seltsamen Gründen umorientiert. Übrigens, die fünf Porträts stehen nicht im Fließtext untereinander, sondern die nächsten sind rechts daneben.

    Screenshot Vorlesetag 23.11.2010

    Bundesweiter Vorlesetag
    Da Studien zufolge immer seltener Kindern vorgelesen wird und das insbesondere in Familien mit Migrationshintergrund ein Problem ist, haben Kinder aller Altersklassen am Freitag, 26. November, die Möglichkeit auf den Geschmack zu kommen. Das bundesweite Netzwerk „Wir lesen vor“ bietet eine Plattform für die Einrichtungen, für alle diejenigen, die vorlesen wollen und ebenso für diejenigen, die zum Zuhören kommen. Auch ein paar Promis und Politiker werden dabei sein. Hört sich doch schon mal ganz gut an.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Sokolowski | Quellen: www.history-award.de, www.vorlesetag.de, www.faz.net)

  • Jugendliche erklären die Welt, Auslandserfahrungen und Wehrpflicht ade!

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wie man früh an Leistung und nicht nach Alter beurteilt wird, was wir vom Süden lernen können und erste Reaktionen auf Wehrpflicht-Aus.

    Sc Spiegel Wikipedianer

    Wikipedianer als Journalisten von morgen
    Ein Blick hinter die Kulissen: Wikipedia kennen alle, doch wer sind die Autoren, die fleißig über Inhalte wachen und ihnen ihr Leben verschreiben? Ein Glück, dass der Spiegel ein paar Fotos und Interviews mit ihnen ergattern konnte, sonst hätten wir nie erfahren, wie man dazu kommt, warum es Spaß macht und auch, wie privates Engagement belohnt wird. Besonders gut finden wir, dass die Jugendlichen offensichtlich viel von ihrer Tätigkeit lernen und vermutlich auch ihren Berufswunsch dadurch leichter finden.

    Fluter Entwicklungszusammenarbeit

    Nord-Süd-Erfahrungen
    Heute haben wir ein interessantes Video zum Thema Entwicklungszusammenarbeit gefunden. Es dreht sich zwar nicht alles um Bildung, aber einige Statements sind uns hier doch hängen geblieben. Unter anderem gefällt uns, dass die Interviewpartner nicht nur persönliche Erfahrungen mitnehmen und etwas bewegen konnten, sondern auch, wie sie durch die Erfahrungen einen Weg gefunden haben, aus ihrem „Hobby“ zum Beispiel einen Beruf zu machen und sich dafür zu qualifizieren.

    Zeit Wehrpflicht Studienplätze

    Abi und dann?
    Sonst hieß es an dieser Stelle für die Hälfte der Schulabgänger: Bund oder Zivi. Der CDU-Parteitag hat sich gestern von der Wehrpflicht verabschiedet. Wir lernen daraus: es geht darum, wo das Geld ausgegeben wird. Der Bundesverteidigungsminister will die Wehrpflicht nämlich so schnell wie möglich loswerden, um zu sparen. An anderer Stelle braucht’s dann aber wieder Knete, denn die Universitäten müssen neue Studienplätze schaffen. Plätze sind vielleicht nicht das Problem, einen Bierzelt-Hörsaal kann man sicher irgendwo unterbringen, aber wer soll diese ganzen Studenten denn betreuen?

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.spiegel.de, www.fluter.de, www.zeit.de)

  • Service Learning? Eine positive Frauenpower-Bilanz und wie man sein Leben zum Beruf macht

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Es ist an der Zeit, soziales Engagement an Unis zu belohnen, ein erster Lichtblick für Frauenkarrieren und außerdem: Erfahrungen künstlerisch verarbeiten.

    Screenshot netzwerk

    Neben dem Studium die Zivilgesellschaft retten
    Heute sind wir auf das Hochschulnetzwerk „Bildung durch Verantwortung“ (BdV) gestoßen. Warum Hochschulen? Nun, angeblich sind Studenten die aktivste Gruppe überhaupt, die sich ehrenamtlich engagiert. Und wer kriegt’s mit? Eben. Service Learning ist dabei ein eigenes Lehrkonzept bei BdV, das bürgerschaftliches Engagement in den regulären Unterricht bzw. den Unialltag integriert. Auch das Deutsche Studentenwerk bemüht sich um die Würdigung der Studi-Aktivitäten und verleiht alle zwei Jahre einen Preis, gestern wieder einmal. Nicht nur, dass es gut im Lebenslauf aussieht, man erlernt Verantwortung und eine eigene Sicht auf die Welt. Denn für unsere Mitmenschen engagieren wir uns und nicht für den Personalchef.

    Screenshot karriere, Deutschlands neue Chefinnen

    Frauen sind auf dem Vormarsch
    Endlich mal eine gute Nachricht: Statt wie üblich festzustellen, was Frauen alles falsch machen und warum sie noch nicht in der Führungsspitze angekommen sind, zeigt uns Karriere.de heute eine vorbildliche Auswahl, was bisher richtig gemacht und wo Erfolge erzielt wurden. Das hebt die Laune, also unbedingt lesen.

    Screenshot Afghanistan, Theater-Premiere

    Wissen, was gespielt wird
    Elijah Escobar ist Schaupieler und Rapper. Ursprünglich kommt er aus Afghanistan und hat so manche schwere Erfahrungen hinter sich. Wie erträgt man so etwas? Auswandern, einwandern, integrieren? Elijah hat seinen eigenen Weg gefunden: Er verarbeitet all dies in seiner Musik und der Schauspielerei. Man kann nicht nur Hobbys zum Beruf machen, zeigt er, sondern auch sein Leben: Passenderweise hat morgen Abend in Hannover das Theaterstück „Tariqs Auftrag“ Premiere. Und dort spielt Elijah einen jungen Mann, der ihm nicht ganz unähnlich ist. Eine spannende Sicht auf den Inhalt des Stückes, finden wir.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.netzwerk-bdv.de, www.karriere.de , www.afghanistan-blog.de)