Tourismuskaufmann/-frau (Kaufmann/-frau für Privat- und Geschäftsreisen)

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gepostet am : 08-02-2012 | von : D_Balci | Kategorie : Berufsausbildung, Jobvorstellung, Karriereplanung
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Ob Urlaub oder Geschäftsreise – damit unterwegs und am Zielort alles glatt geht, planen Tourismuskaufleute von der Anreise über die Unterkunft bis zur Rückreise den gesamten Ablauf.

Bei Reiseveranstaltern organisieren sie Individual- und Pauschalreisen und arbeiten mit Verkehrsbetrieben zusammen. In Reisebüros beraten sie ihre Kunden über Urlaubs- und Geschäftsreisen, ermitteln Reiseverbindungen und Übernachtungsmöglichkeiten zu den gewünschten Terminen und tätigen die Reservierungen. Sie verkaufen Pauschalurlaube, aber auch einzelne Tickets für Bus, Bahn, Flugzeug oder Schiff und vermitteln Unterkünfte in Hotels oder Ferienwohnungen. Damit sie ihre Kunden fachkundig beraten können, benötigen sie fundierte Kenntnisse über die Urlaubsländer und das jeweilige Angebot. Außerdem bearbeiten Tourismuskaufleute kaufmännische Vorgänge wie Abrechnungen, Stornierungen und Reklamationen.

Tourismuskaufleute arbeiten hauptsächlich in Reisebüros und bei Reiseveranstaltern. Darüber hinaus sind sie bei Busunternehmen, Reedereien und Reservierungsabteilungen von Fluggesellschaften tätig. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sie auch in größeren Hotels, die Pauschalangebote anbieten. Der nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannte Ausbildungsberuf Tourismuskaufmann/-frau (Kaufmann/-frau für Privat- und Geschäftsreisen) soll den bisherigen Ausbildungsberuf Reiseverkehrskaufmann/-frau ablösen. Ausbildungsinhalte wie Geschäftsreisemanagement
sowie Kundenorientierung bzw. Kundenbindung sollen künftig mehr Gewicht erhalten. Durch Wahlqualifikationseinheiten soll dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur verfügen.

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
1. Ausbildungsjahr: € 535 bis € 567
2. Ausbildungsjahr: € 635 bis € 678
3. Ausbildungsjahr: € 766 bis € 822

(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B

oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Als Tourismuskaufmann/-frau (Privat- und Geschäftsreisen) planen, vermitteln und verkaufen Sie, Gruppen- sowie Veranstaltereisen und organisieren ebenso Geschäftsreisen. Auch beraten Sie Kunden über Reisemöglichkeiten und Reiseziele, kalkulieren Preise und entwickeln Marketingmaßnahmen.

Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen arbeiten hauptsächlich in Reiseveranstaltern, Reisebüros oder bei Geschäftsreisenservices. Auch bei Busunternehmen, Fluggesellschaften sind Sie tätig.

Wenn Sie nach dem richtigen Ansprechpartner suchen, würden wir Ihnen empfehlen sich an die folgenden Verbände zu wenden:
Deutscher Tourismusverband e.V.
Deutscher Reiseverband e.V.
Verband Deutscher Omnibusunternehmner e.V.

Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
–  Flugdienstberater/-in

Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

Kleiner Exkurs in die Wirtschaft. Wovon leben Unternehmen? Richtig vom Verkauf von Ihren Produkten. Wer könnte wohl für das Unternehmen einer der wichtigsten Mitarbeiter sein? Die Verkäuferin oder der Verkäufer. Neudeutsch: der Salesmitarbeiter! Können Sie auf Menschen zugehen? Wenn Sie diese Frage mit Ja beantworten, sind Sie  prädestiniert für einen guten Job. Und das wichtigste ist, gute Verkäufer werden in allen Teilen der Wirtschaft, immer gesucht!

Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Durchschnitt reicht nicht, um ein intersantes Gehalt zu beziehen. Über den Gartenzaun in die Ferne blicken ist die Devise. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: Dilan Balci |  Quellen: www.deutschertourismusverband.de, www.drv.de, www.bahn.de, www.bdo-online.de,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )


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