mentoring4u

Autor: a_sokolowski

  • Mentorentage in Wiesbaden, Bremen, Berlin – Infos, Teilnahme, Ablauf

    Auf die Socken fertig los Bild, Artikel

    Vom 9. bis 11. November 2010, besucht Mentoring4u unter dem Motto „Auf die Socken, fertig, los!“ drei Schulen in sozialen Brennpunkten. Für diese Veranstaltungsserie, die regelmäßig in der Martins- und Valentinswoche stattfindet, hat Dr. Kristina Schröder, Bundesfamilienministerin, die  Schirmherrschaft übernommen. Wir  möchten den Schülern und Mentoren einen generationenübergreifenden Tag unvergesslich machen.

    Wiesbaden – 09.11.2010
    Bremen – 10.11.2010
    Berlin – 11.11.2010

    Das Programm:

    Wiesbaden – im Herzen Deutschlands
    Kerndaten: 9. November 2010,  Wilhelm-von-Riehl-Schule in Wiesbaden
    Rudolf-Dyckerhoff-Straße 10, 65203 Wiesbaden, Tel: 0611/31-75-10
    Beginn: 09:00 Uhr – Eröffnung – Mit Astrid Wallmann, MdL, Bankkaufrau und Diplom-Verwaltungswirtin (FH)
    Durchstarten: 09:30 Uhr – Treffen aller Mentoren im Sekretariat
    Die Runde machen: 10:00 – 11:30 Uhr – Jeweils im 30-Minutentakt besuchen die Schüler der Klassenstufen 9 und 10 die Themenräume.

    Unser VIP des Tages
    Astrid Wallmann, MdL

    Folgende Firmen und Privatpersonen sind bisher dabei:
    airtürk Service GmbH
    Akademie der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, Körperschaft des öffentlichen Rechts
    Bundeswehr
    CSC Deutschland Solutions GmbH
    euro marcon dripke.pr Unternehmensberatung Andreas Dripke GmbH
    Handwerkskammer Wiesbaden
    Hotel Klee
    Hotel zur Traube
    juwi Holding AG
    Knettenbrech+Gurdulic Service GmbH & Co KG
    Kunsmann Gemmerich Wirtschaftsprüfer + Steuerberater
    Dr. Stefanie Mann, Karriere + Bildungsberatung
    Ötztürk Bauunternehmung
    Rüdesheimer Weinkellerei GmbH
    Prof. Tom Sommerlatte
    Martin Weiss, Initiator

    Gruppen für die Rundgänge
    Gruppe 1 Hotel Klee
    Hotel zur Traube
    Rüdesheimer Weinkellerei GmbH
    Gruppe 2 airtürk Service GmbH
    Ötztürk Bauunternehmung
    Gruppe 3 Bundeswehr
    Gruppe 4 CSC Deutschland Solutions GmbH
    Prof. Tom Sommerlatte
    Dr. Stefanie Mann, Karriere + Bildungsberatung
    Gruppe 5 juwi Holding AG
    Gruppe 6 Handwerkskammer Wiesbaden
    Akademie der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen,
    Körperschaft des öffentlichen Rechts
    Gruppe 7 Kunsmann Gemmerich Wirtschaftsprüfer + Steuerberater
    euro marcon dripke.pr Unternehmensberatung Andreas Dripke GmbH

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    Bremen – der Charme des Nordens
    Kerndaten: 10. November 2010, Gesamtschule Bremen-Ost
    Walliser Straße 125, 28325 Bremen, Tel: 0421/361-59-802
    Ehrenmentor: Dr. Henning Scherf, Bürgermeister a. D.
    Beginn: 09:30 Uhr – Treffen der Mentoren im Lehrerzimmer
    Die Runde machen: 09:50 – 13:00 Uhr – Besuch der Klassen. Für jeweils 20 Minuten besuchen die Mentoren die 7ten und 9ten Klassen.  Im Anschluss daran kleines Mittagessen mit den beteiligten Lehrern in der Schulcafeteria.

    Unser VIP des Tages
    Dr. Henning Scherf, ehemaliger Bürgermeister der Hansestadt Bremen

    Folgende Firmen und Privatpersonen sind bisher dabei:
    algorithmica technologies GmbH
    BKM, Bausparkasse Mainz AG
    Axel Springer AG Offsetdruckerei Ahrendsburg
    BEGO Bremer Goldschlägerei GmbH & Co. KG
    Beluga Shipping GmbH
    Bremer Fußballverband e. V.
    Bremer Energie-Konsens  GmbH
    canboy gmbh
    Engram GmbH
    Handwerkskammer Bremen
    neuland – Büro für Informatik GmbH
    Elena Komar, Karriere + Bildungsberatung
    André Michael Schultz
    Martin Weiss, Initiator

    Gruppen für die Rundgänge
    Gruppe 1 Dr. Henning Scherf
    BEGO Bremer Goldschlägerei GmbH & Co. KG
    Gruppe 2 BKM, Bausparkasse Mainz AG
    Elena Komar, Karriere + Bildungsberatung
    Gruppe 3 Axel Springer AG Offsetdruckerei Ahrendsburg
    Bremer Fußballverband e. V.
    Gruppe 4 Engram GmbH
    André Michael Schultz
    Gruppe 5 Beluga Shipping GmbH
    canboy gmbh
    Gruppe 6 Handwerkskammer Bremen
    Bremer Energie-Konsens GmbH
    Gruppe 7 algorithmica technologies GmbH
    neuland – Büro für Informatik GmbH

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    Berlin – Hauptstadtluft – Der Vormittag
    Kerndaten: 11. November 2010, Albert-Schweitzer-Gymnasium in Berlin-Neukölln
    Karl-Marx-Straße 14, 12043 Berlin, Tel: 030/902-39-2422
    Beginn: 09:30 Uhr – Treffen der Mentoren im Sekretariat
    Die Runde machen: 09:50-13:00 Uhr – Besuch der Klassen. Für jeweils 45 Minuten besuchen die Mentoren je 4 Abi-Klassen. Im Anschluss daran kleines Mittagessen mit der Schulleitung in der Schulcafeteria.


    Folgende Firmen, Organisationen und Privatpersonen sind bisher am Vormittag dabei:
    Biotronik SE & Co. KG
    Bundeswehr
    Cordier, Personalstrategien
    Deutsch- Arabisches Zentrum
    Deutsche Rentenversicherung
    Emnis GmbH
    GASAG
    Heliocentris Energy Solutions AG
    rds energies GmbH
    Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
    Signal Iduna VVaG
    Stiftung Naturschutz Berlin
    Türkisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer Türkisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer – Unternehmerverband e.V. Türk-Alman Ticaret ve Sanayi Odasi
    Vattenfall Europe AG
    Anette Breiler
    Wolfgang von Eckartsberg
    Martin Weiss, Initiator

    Gruppen für die Rundgänge
    Gruppe 1 Biotronik SE & Co. KG
    Deutsch- Arabisches Zentrum
    Türkisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer Türkisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer – Unternehmerverband e.V. Türk-Alman Ticaret ve Sanayi Odasi
    Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
    Emnis GmbH
    Gruppe 2 Bundeswehr
    Stiftung Naturschutz Berlin
    Gruppe 3 Cordier, Personalstrategien
    GASAG
    Heliocentris Energy Solutions AG
    Vattenfall Europe AG
    rds energies GmbH
    Gruppe 4 Deutsche Rentenversicherung
    Signal Iduna VVaG
    Anette Breiler, E-Commerce
    Wolfgang von Eckartsberg

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    Berlin – Hauptstadtluft – Der Abend
    Kerndaten: 11. November 2010, Albert-Schweitzer-Gymnasium in Berlin-Neukölln
    Karl-Marx-Straße 14, 12043 Berlin, Tel: 030/902-39-2422
    Beginn: 19:00 Uhr – Mentorenveranstaltung für die Eltern und Schüler der 10-13. Klasse
    Nach einer Begrüßung durch Frau Dr. Franziska Giffey, Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport in Berlin-Neukölln und den Schulleiter Herrn Krapp, wird es die Gelegenheit geben, mit prominenten Mentoren ins Gespräch zu kommen. Den Auftakt bildet zunächst eine Vorstellungsrunde der Mentoren. An Themen-Tischen können Eltern, Söhne und Töchter anschließend mit Mentoren ihrer Wahl über Jobperspektiven diskutieren. Auch Elternvertreter der Neuköllner Schulen sind herzlich eingeladen, dem Mentoren-Elternabend zu beizuwohnen. Michael Rolland geleitet als Moderator durch den Abend.

    Unser VIP des Abends
    Dr. Franziska Giffey, Bezirksstadträtin Neukölln

    Folgende Firmen, Organisationen und Privatpersonen sind bisher dabei:
    Suat Bakir, Geschäftsführer Türkisch-Deutsche-Handelskammer, Köln
    Volker Barth, Brigadegeneral, Streitkräfteamt, Bonn
    Christoph Böhmer, Geschäftsführender Direktor, Biotronik SE & Co. KG
    Barbara Dorn, Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeberverbände
    Deutsch- Arabisches Zentrum
    Heidrun Förster, ehem. stellv. Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bank AG
    Thomas Fuß, rds energies GmbH, Berlin
    Thomas Helfen, Quartiermanagement Flughafenstraße
    Dr. med. Johannes Knollmeyer, Sanofi-Aventis Deutschland GmbH , Frankfurt
    Bernd Kuhlmann, Stiftung Naturschutz, Berlin
    Dr. Eberhard Richter, GASAG, Berlin
    Nihat Sorgec, Vize-Präsident Türkisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer Unternehmerverband e.V. , Geschäftsführer BWK BildungsWerk in Kreuzberg
    Wolfgang von Eckartsberg, Präsident Rotary Club Berlin-Tiergarten
    Thorsten Vozar, Signal Iduna Versicherung, Dortmund
    Martin Weiss, Initiator

    Hier geht’s zur Pressemitteilung auf der Website Berlin-Neukölln.

    Die Liste der teilnehmenden Mentoren aller Veranstaltungen wird ständig aktualisiert. Regelmäßiges Reinschauen lohnt sich!

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    (Autor: A. Sokolowski, M. Weiss | Foto: kikiiii | Bearbeitung: A. Korkis | Quelle: photocase)

  • Durch Bewegung lernen, Bio-Batterien-Wettbewerb und die größte Bildungsstudie Deutschlands

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: ein finnisches Bewegungsabenteuer verspricht mehr Spaß am Lernen, ein internationaler Batterien-Wettbewerb, außerdem: Mega-Studie erforscht Bildungswege.

    Screenshot muuvit, international Programm zur Förderung

    Muuvit?
    Die Finnen kommen! Und sie bewegen sich! Aber keine Angst: Muuvit ist ein Förderprogramm, das an Schulen bereits eingesetzt wird, um Gesundheit, Lernen und Bewegung zu fördern. Und zwar alles gleichzeitig. Auf einer virtuellen Landkarte gehen Schüler und ganze Klassen auf eine Reise, je nachdem, wie viel sie sich an dem Tag bewegt haben. Kein Wunder, dass man da an interessanten Inhalten nicht vorbei kommt: Wer in einer Stadt pausiert, kriegt gleich noch Wissenswertes mitgeliefert. Was wir auch gut finden: Bewegung tut den Jüngeren, die Auseinandersetzung mit einem Computer manch einem älteren Lehrer wahrscheinlich auch sehr gut.

    Screenshot Businessmasters, international case study competition

    Mit Biotechnologie international gewinnen
    Im Januar 2011 können sich Studenten und Absolventen aller Nationalitäten am Thema Organic LEDs beweisen. Der Business Masters-Wettbewerb aus Karlsruhe sucht das beste Dreierteam mit technischem und unternehmerischem Geschick. Bewerben kann man sich noch bis Ende des Monats. Das Tolle daran: Eine Bio-Batterie hält vielleicht bald länger als solche Deadlines. Na, wer fühlt sich gefordert?

    Screenshot FAZ, Bildungsstudie

    Größer als Pisa
    60.000 zufällig gezogene Menschen, genauso viele Lebensläufe und verschlungene Bildungs- und Karrierewege. Ein Bamberger Forschungsteam, das deutschlandweit arbeitet, hat sich die Arbeit für die nächsten Jahre gesichert. Ziel ist es herauszufinden, was wirklich einen Einfluss auf den Verlauf einer Karriere und Ausbildung hat. Wir finden allein den Artikel, den wir hierzu gefunden haben, schon bombastisch, die Website der NEPS (National Education Panel Study)-Studie bietet dazu vertiefenende und anspruchsvolle Infos. Also wir sind gespannt, was da alles rauskommt!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.muuvit.com/de, www.businessmasters.de/2010, www.faz.net )

  • Weltmännertagslaune, ganz früh Deutsch lernen und der Master-Run

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wir versuchen mit Vorurteilen aufzuräumen. Gegenüber Männern, Kindergärtnern und Unis, die schlechtes Marketing machen.

    Screenshot biff.eu, Berliner Institut für Frühpädagogik

    Wozu ein Weltmännertag?
    Wikipedia gibt einen ersten Hinweis: Weil Männer heutzutage kürzer leben und sich zu wenig um ihre Gesundheit scheren. Sind Männer eine aussterbende Spezies? Das vielleicht nicht unbedingt, in China wird es in einigen Jahren ohnehin mehr Männer als Frauen geben. Aussterben nein, aber vielleicht etwas eingestampft wurden Männer in den letzten Jahren, auch Männerfeindlichkeit ist ein Thema, geht man nach dem Geschlechterforscher Walter Hollstein. Tatsache ist, auch: Es machen weniger Jungs als Mädchen Abitur und besonders Jungs mit Migrationshintergrund sind häufiger arbeitslos. Das bedeutet, man muss früh anfangen, sich auch um Jungs zu kümmern, ihnen alternative Berufe aufzeigen, fördern und unterstützen, wie es zum Beispiel der Boy’s Day vormacht. Wie schön, dass das Familienministerium mit dem gleichen Konzept noch mehr Fliegen mit einer Klappe schlagen kann:

    Screenshot fruehe-chancen, Spracherwerb für die Integration

    Integrieren und Männern eine Arbeit geben
    Denn: In Kitas braucht es zur Zeit zwei Dinge ganz besonders. Integration von Kindern anderer Kulturen und Arbeitskräfte. Kitas mit besonderem Sprachförderbedarf können sich noch bis Mitte des Monats für eine Förderung bewerben, ganz gleich ob die Kinder nun über oder unter drei Jahren alt sind. Und damit das auch machbar ist, denn wie gesagt, irgendjemand muss die Arbeit ja machen, wird auch für Umschulungen geworben, der Beruf Kindergärtner appetitlich gemacht. Heißt im Klartext: Wenn es schon mehr Männer gibt, die arbeitslos sind, dann kann man immerhin versuchen, dieses Potenzial in den Kita-Bereich zu übertragen. Denn Weltmännertag steht ja auch irgendwo für Gleichberechtigung, warum sollten sich Männer also von Vorurteilen abhalten lassen, auch mal einen anderen Job als Manager und Banker auszuüben?

    Screenshot spiegel.de, Wege ins Master-Studium

    Schließlich macht nicht jeder einen Master
    Es wird einem immer schwerer gemacht, selbst an der eigenen Uni, an der man bereits einen Bachelor gemacht hat. Tatsächlich wollen wohl ziemlich viele Bachelor einen Master drauf setzen. Wir hatten gestern schon drauf hingewiesen, dass Bachelor auf dem Arbeitsmarkt nicht ganz so begehrt zu sein scheinen. Die Frage ist allerdings, wo sollen die alle hin? Wenn es an der eigenen Uni eng wird und die Zugangsbestimmungen von Uni zu Uni schwanken, sollte man sich dann an einer Uni einschreiben, die einen weniger guten Ruf hat oder weniger attraktiv ist? Nur weil da Studienplätze frei sind? Möglicherweise ist das wieder ein Problem mit den Vorurteilen. Ostdeutsche Unis haben möglicherweise nicht den Ruf  wie eine TU München, aber könnte es nicht von Vorteil sein, mit wenigen Studis im Audimax zu sitzen? Ist die Betreuung dadurch vielleicht besser? Bevor man gar keinen Master macht und statt dessen ein unterbezahltes Praktikum, wäre es vielleicht auch hier sinnvoll, kurz drüber nachzudenken, was einen selbst blockiert.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.neue-wege-fuer-jungs.de, www.biff.eu, www.fruehe-chancen.de, www.spiegel.de)

  • Merkel schaltet Website frei, Bachelor-Arbeitsmarkt und Ausbildungen für Behinderte

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Bundeskanzlerin Angela Merkel schaltet das Portal für herausragende Wissenschaftlerinnen frei, welche Jobangebote Bachelor kriegen und außerdem: Behindertengerecht ausbilden.

    Screenshot Academia, Internetportal für Wissenschaftlerinnen

    Academia-Net ist die neue Perle
    Während wir diesen Artikel schreiben, ist sie leider noch nicht online, die neue Website, um Forscherinnen unter anderem den Zugang zu Gremien zu erleichtern. Aber Academia-Net wird heute hochoffiziell von Bundeskanzlerin Merkel freigeschaltet. Vorab informieren und mehr erfahren kann man sich auf den Seiten der Robert-Bosch-Stiftung oder auch einen interessanten Artikel auf der Zeit dazu lesen.

    Screenshot Spiegel, Bachelor und Arbeitsmarkt

    Wie behandelt man einen Bachelor?
    Bätchies, Quietchies, Erstis… nach drei Jahren Studium müsste man meinen, man wird endlich mal ernst genommen. Als fertigstudierter Bachelor. Um so erstaunlicher ist diese Auflistung von Jobangeboten, die derzeit für Bachelor kursieren. Das Erschreckende: Die wenigsten können auf eine Festanstellung hoffen, ein Traineeprogramm oder Direkteinstieg. Die meisten dümpeln erst einmal auf einem Praktikum vor sich hin, um sich für den Beruf zu qualifizieren. Moment mal, war da nicht mal was, Bachelor und Praxisnähe? Die Studie selbst versteht sich als ein Denkanstoß und ist nicht repräsentativ. Aber wie realistisch ist das unscharfe Bild, das wir hier skizziert wird? Bachelor-Beiträge herzlich willkommen!

    Screenshot Behindertenbeauftragter

    Bei freien Jobs muss man an alle denken
    Den einen macht es Angst, den anderen Mut. Denn: Stellen müssen besetzt, junge Menschen ausgebildet werden. Und dann fehlt es an Leuten. Dass das alles kein Hexenwerk ist und auch Behinderte hier eine Chance erhalten können, zeigt uns der Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Darum gibt es auch am 18. November in Berlin eine Infoveranstaltung, die zeigen soll, wie und ob man behinderte Menschen ausbilden kann. Gut, ist für den ein oder anderen vielleicht etwas weit weg, aber es ist ja für einen guten Zweck. Und außerdem gibt es ja immer noch den Beauftragten selbst, der das Thema hauptberuflich ausübt.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.academia-net.de, www.spiegel.de, www.behindertenbeauftragter.de)

  • Menti gibt seine Daten auf Facebook frei

    Menti Social Media

    Mieser Tag, in der Prüfung durchgefallen, Frustsaufen und schwupps! landet ein neues Profilfoto irgendwo im Netz. Und dann vielleicht noch ein Video. Man wird verlinkt. Es wird kopiert, geteilt und gefallen.

    Tun sie’s oder tun sie’s nicht – das ist hier die Frage
    Widersprüche, wo man nachliest. Die einen googeln ihren Bewerber, die anderen nicht. BASF und Continental beispielsweise behaupten, sie hätten dafür schlichtweg keine Zeit und es sei ihnen egal, was da im Internet gepostet wurde. In dem selben Tenor geht es weiter, „es sei nicht vorgesehen“ und man wolle sich „eher ein Gesamtbild“ verschaffen. Eine wissenschaftliche Studie der Zeitschrift für Personalforschung (Ausgabe 01/2010, 1. Seite frei, Rest kostenpflichtig) legt allerdings den Schluss nahe, dass Informationen aus dem Internet sehr wohl zu Rate gezogen werden.

    Und ob! Es gibt sogar Kurse!
    Als Beweis haben wir hier dieses lustige schweizer Video gefunden – lustig, weil wir nicht alles verstanden haben, aber was der Beitrag sagen will, ist ja wohl klar… – und einen dazugehörigen Artikel auf der Website des Schweizer Fernsehens. Personaler belegen inzwischen Kurse darüber, wie sie online die Spreu vom Weizen trennen können.

    In Zahlen
    Je nach Studie unterschiedlich, aber tendenziell steigend. So verrät uns eine Studie des CareerBuilder, dass 2006 11% aller Personaler Bewerber im Internet gesucht haben, 2008 waren es schon 22%. 2009 waren es laut Verbraucherministerium schon 36%., laut Careerbuilder im Vergleich 45%. Jetzt ist das natürlich nicht alles negativ, immerhin kann man das Internet für sich ja auch nutzen, wie diese letzte Studie zeigt. Denn es kann ja passieren, dass das positive Bild eines Bewerbers durch Infos aus dem Internet bestätig wird!

    Zunächst das Böse besiegen
    Erst einmal sollte man sich um positive Inhalte kümmern: Also Fotos, Videos und Verlinkungen raus, die nicht ganz so vorteilhaft aussehen. Das gleiche gilt für Kommentare, Spiele oder dubiose Seiten und Gruppen, die einem gefallen. Wem diese Pflege zu mühselig ist, riskiert ausspioniert zu werden. Was glauben Sie, wie viele Fake-Accounts von Personalabteilungen existieren, nur um mal eben anonym einen Blick auf die Seite des Bewerbers werfen zu können? Und das dann abspeichern? Digital, in Einsen und Nullen, faktisch unlöschbar! Das ist halt so die Krux mit web 2.0: Jeder kann mitmachen, aber jeder kann halt auch mitgucken.

    Freunde und „Freunde“
    Und um sicher zu gehen, dass Privates privat bleibt, hilft eigentlich nur eins: Konsequenz: Profil nur Freunden freigeben, keine Freundschaftseinladungen von Leuten annehmen, die man nicht kennt. Und auch dann überlegen Sie es sich gut, was Sie veröffentlichen: Wenn Ihnen das nächste Mal ein böser Kommentar auf der Zunge liegt, überlegen Sie sich vielleicht, ob es „Freunde“ in Ihrem Netzwerk gibt, die das gegen Sie verwenden könnten. Würden. Irgendwann mal. Und dann erzählen Sie vielleicht lieber den Menschen, denen Sie vertrauen, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Es sei denn ihre Freunde zeichnen alles Gesagte mit einem Diktiergerät auf, um es hinterher im Internet posten zu können. Digital, in Einsen und Nullen, faktisch unlöschbar.

    Anschließend zum Helden aufsteigen
    Wer jetzt die Medaille noch etwas glänzender polieren möchte, kann sich proaktiv um sein Image im Internet kümmern. Das erfordert ein bißchen Zeit und Engagement. Únd nur weil man schließlich und endlich die Hürde geschafft hat, einen Job zu bekommen, darf man sich lange nicht wieder gehen lassen. Es gab auch schon Vorfälle, da wurden Mitarbeiter abgemahnt oder entlassen, weil sie negativ im Internet aufgefallen sind. Eins ist dabei sicher: Es kommt die Zeit, da wird es nicht mehr drauf ankommen, wie viele Freunde und „Freunde“ man auf Facebook hat, sondern wer seine eigene Publikationsgeilheit am besten zügeln kann.

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • So viele Sprachen, das CHE-Excellence-Ranking 2010 und ein wahnsinnskreativer Wettbewerb

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Die internationale Sprachenmesse öffnet ihre Tore, das CHE-Excellence-Ranking 2010 ist endlich da und außerdem: jugend creativ läuft wieder an.

    Screenshot expolingua.com,

    Sprachenmesse im Russischen Haus
    Vom 19. bis 21. November 2010 haben Sprachenbegeisterte zum 23. Mal die Möglichkeit sich auf der EXPOLINGUA in Berlin über alles zu informieren, was mit Sprachen zu tun hat, nicht nur Russisch. Seien es Sprachreisen, Auslandsjahre, Tests, Software oder Verlage, es ist für jeden was dabei. Auch Botschaften und Kulturinstitute werden vor Ort sein, sodass man gleich in fremde Mentalitäten reinschnuppern kann. Da Sprachen und Mobilität in Zukunft weiterhin Bedeutung haben werden, lohnt es sich bestimmt hier vorbei zu schauen. Wer es nicht schafft, dem ist das Ausstellerverzeichnis allein sicher schon eine Orientierungshilfe. Dieses ist zwar alphabetisch und nicht nach Ländern sortiert, dafür steht hinter jedem Aussteller, für welches Land er da ist. Besondere Highlights außerdem: Kulturprogramm und Vorträge wie zum Beispiel: „Koreanisch: Die einfache und praktische Sprache“

    Screenshot excellenceranking,

    Exzellent gebündelt
    Das CHE-Excellence-Ranking hat sich dieses Jahr insbesondere mit den Naturwissenschaften befasst und das tolle Ergebnis ist: Im europäischen Vergleich kann Deutschland in diesen Fachbereichen ganz schön oft punkten, wenn es um Master- und Promotionsmöglichkeiten geht. Genauer anschauen, allerdings teilweise auf Englisch (das dürfte ja wohl kein Problem sein, oder?), und  bis zu drei Hochschulen miteinander vergleichen kann man auf den Seiten des Excellence-Rankings selbst. Für Studienanfänger oder -interessierte gibt es natürlich auch das CHE-Hochschul-Ranking. Für beide gilt: Hübsche Animation und wirklich einfache Bedienung, so muss das sein!

    Screenshot jugendcreativ

    Zuhause! Zeig uns deine Welt!
    So unkreativ dieser Slogan ist, desto mehr muss man sich anstrengen, um da wirklich was Kreatives draus zu basteln. In jedem Fall eine Herausforderung, die der 41. internationale Jugendkreativwettbewerb der V&R-Banken „jugend creativ“ den vier verschiedenen Teilnehmergruppen gestellt hat. Teilnahmeschluss ist übrigens der 22. Februar 2011, in Bayern etwas eher (haben wir aber nicht ganz verstanden, warum). Jedenfalls sind wir auf die Gewinner ebenfalls sehr gespannt.

    (Autor. A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.expolingua.com, www.excellenceranking.org, www.jugendcreativ.bvr.de)

  • Roboter-Lehrer, weltweite Leseförderungen und wo Ingenieure gehätschelt werden

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Roboter gegen Lehrermangel, eine echt internationale Liste für Lesefüchse und wo zukünftige Ingenieure sich am besten fühlen.

    Screenshot Spiegel, Roboter

    Die Zukunft der Schule?
    Ist der Lehrer nun da oder nicht? In Südkorea soll der Englischunterricht in einem Pilotprojekt von Robotern übernommen werden. Externe Lehrer loggen sich auf dem Roboter ein und unterrichten. Der Vorteil: Die Lehrer können sich überall auf der Welt befinden, müssen nicht reisen, auswandern oder gar umziehen. Und dort, wo die Lehrer benötigt werden, wird dem Lehrermangel entgegen gewirkt. Das ist sicher kostengünstiger als eine komplette Robo-Dame zu entwerfen wie es die Japaner vorgemacht haben. Was sich nun durchsetzen wird, können wir an dieser Stelle noch nicht sagen, aber Tatsache ist, dass asiatische Kulturen bisher ohnehin mehr Begeisterung für Roboter gezeigt haben. Ist es nur eine Frage der Zeit, bis dieser Trend auch zu uns kommt?

    Screenshot lesen-weltwei, Datenbank für Lese-, Schreib- und Sprachprojekte

    Lesen in allen Sprachen
    Wir sagen ja immer, wir möchten Initiativen miteinander vernetzen. Also hier haben wir mal eine Liste mit Leseförderungsprojekten weltweit gefunden, die auch kurz vorgestellt werden, sogar nach Zielgruppen sortiert. Kleiner Nachteil: Wer zu einem Projekt mehr wissen möchte und auf die entsprechende Homepage geht, muss schon die Landessprache beherrschen. Bei Australien geht’s noch, aber spätestens bei den chinesischen oder dänischen Webseiten sind wir ausgestiegen.

    Screenshot faz.de, Ingenieure

    Auf dem seidenen Kissen
    Weil die Wirtschaft immer mehr Angst vor der so genannten Ingenieurlücke hat, muss dringend etwas getan werden. Wir kennen alle bereits Förderprogramme, die zum Beispiel Mädchen für Ingenieurwissenschaften begeistern sollen. Aber das echte Problem kommt ja erst noch: Die Durchfall- und Abbrecherquote an den Unis. Darum finden wir es umso interessanter, wie diese zwei Unis dagegen vorgehen, fast schon elitär…

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots. A. Korkis | Quellen: www.spiegel.de, http://lesen-weltweit.de, www.faz.net)

  • Service Learning? Eine positive Frauenpower-Bilanz und wie man sein Leben zum Beruf macht

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Es ist an der Zeit, soziales Engagement an Unis zu belohnen, ein erster Lichtblick für Frauenkarrieren und außerdem: Erfahrungen künstlerisch verarbeiten.

    Screenshot netzwerk

    Neben dem Studium die Zivilgesellschaft retten
    Heute sind wir auf das Hochschulnetzwerk „Bildung durch Verantwortung“ (BdV) gestoßen. Warum Hochschulen? Nun, angeblich sind Studenten die aktivste Gruppe überhaupt, die sich ehrenamtlich engagiert. Und wer kriegt’s mit? Eben. Service Learning ist dabei ein eigenes Lehrkonzept bei BdV, das bürgerschaftliches Engagement in den regulären Unterricht bzw. den Unialltag integriert. Auch das Deutsche Studentenwerk bemüht sich um die Würdigung der Studi-Aktivitäten und verleiht alle zwei Jahre einen Preis, gestern wieder einmal. Nicht nur, dass es gut im Lebenslauf aussieht, man erlernt Verantwortung und eine eigene Sicht auf die Welt. Denn für unsere Mitmenschen engagieren wir uns und nicht für den Personalchef.

    Screenshot karriere, Deutschlands neue Chefinnen

    Frauen sind auf dem Vormarsch
    Endlich mal eine gute Nachricht: Statt wie üblich festzustellen, was Frauen alles falsch machen und warum sie noch nicht in der Führungsspitze angekommen sind, zeigt uns Karriere.de heute eine vorbildliche Auswahl, was bisher richtig gemacht und wo Erfolge erzielt wurden. Das hebt die Laune, also unbedingt lesen.

    Screenshot Afghanistan, Theater-Premiere

    Wissen, was gespielt wird
    Elijah Escobar ist Schaupieler und Rapper. Ursprünglich kommt er aus Afghanistan und hat so manche schwere Erfahrungen hinter sich. Wie erträgt man so etwas? Auswandern, einwandern, integrieren? Elijah hat seinen eigenen Weg gefunden: Er verarbeitet all dies in seiner Musik und der Schauspielerei. Man kann nicht nur Hobbys zum Beruf machen, zeigt er, sondern auch sein Leben: Passenderweise hat morgen Abend in Hannover das Theaterstück „Tariqs Auftrag“ Premiere. Und dort spielt Elijah einen jungen Mann, der ihm nicht ganz unähnlich ist. Eine spannende Sicht auf den Inhalt des Stückes, finden wir.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.netzwerk-bdv.de, www.karriere.de , www.afghanistan-blog.de)

  • Retro-Selbständigkeit, die Lehrer der Zukunft und wo die freien Stellen sind

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Zwei Studenten häkeln sich in die Selbständigkeit, wie sich das Berufsbild von Lehrern verändert und außerdem: Berater mögen Netzwerke nicht.

    My Boshi

    Sie wollen Sozialwissenschaftler sein? Sie sind ja gar nicht am stricken!
    Das waren die üblichen Kommentare, wenn Stille im Hörsaal einkehrte. Irgendwann verschwanden Häkel- und Stricknadeln aus dem Programm. Zu langweilig, zu sehr Oma, zu sehr Mama. Der US-Trend, der jetzt wieder zu uns rüberschwappt, gefällt sicher nicht nur den Strickenden sondern lässt sicher auch Profs wieder nostalgisch werden. Dass Handarbeit auch wirklich Geld bringen kann, haben diese zwei Jungs bewiesen: unter dem Namen myboshi haben sie sich selbständig gemacht. Sie stricken und häkeln im Auftrag für die, die es von Oma eben nicht mehr gelernt haben. Männer, die häkeln. Das ist das 21. Jahrhundert.

    ZEIT Lehrer

    Turbulenzen vorprogrammiert: Lehrer sein
    Heute finden wir wieder einen guten Beitrag über die zukünftigen Aufgaben des Lehrerberufs und auch, was daran alles neu ist. Längst bedeutet Lehren nämlich nicht mehr nur, sturr den Lehrplan abzuarbeiten, vor allem, seit Schulreformen, Zusammenlegungen von Schulen und Förderungsideen der Politik permanent neu erfunden werden. Nie wieder Langeweile, das verspricht der Artikel. Wie hart der Alltag allerdings schon ist, Stichwort soziale Brennpunkte, Dauerstress und enorme Belastungsproben, bleibt hier allerdings ein bißchen vor.

    Karriere Personalberater

    Eine Plattform für alles
    Unternehmen gehen dahin, wo die Nutzer sind: ins Internet. Aber nicht irgendwohin. Denn seit man Social Media und die eigene Website miteinander vernetzen kann, haben Unternehmen ihre Finger überall mit drin: Twitter, Facebook, Xing, LinkedIn. Heute verrät uns ein Personalberater, dass er das gar nicht so gut findet. Denn auch Jobs finden sich so vermehrt in Social Media. Ist vielleicht nicht so toll für ihn, aber für alle, die einen Job suchen, sind hier einige wichtige Zahlen und Trends zusammengefasst.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.myboshi.net,  www.zeit.de, www.karriere.de)

  • Super-Menti auf Zeitarbeit

    Menti Zeitarbeit

    Generation “Unsicher”: Seit der IG-Metall-Studie ist es offiziell. Gerade junge Menschen sind von Zeit- und Leiharbeit besonders betroffen. Perspektiven fehlen. Und die Deutschen werden nicht jünger.

    Schnell rein und schnell raus
    Größtmögliche Flexibilität erhalten Firmen, die neue Mitarbeiter über Zeitarbeitsfirmen einstellen. Denn Personal ist schnell da. Und für den Fall einer weiteren Krise kann man Arbeitsplätze auch schnell wieder einstampfen. Derzeit planen zwar über 90% der Unternehmen wieder Neueinstellungen, aber unter dem Vorbehalt, Mitarbeiter über befristete Verträge oder gar Zeitarbeit einzustellen. Das Risiko für Arbeitnehmer geht nun über die reguläre Probezeit hinaus. Toll für die Statistik: Denn der Zeitarbeitsbranche geht es dadurch prächtig und außerdem könnte die Arbeitslosenquote dadurch enorm sinken.

    Aber zu welchem Preis?
    Bald könnte es legal werden auch Festangestellte zu feuern und über Zeitarbeitsfirmen billig wieder reinzuholen. Kein Wunder, dass da Proteste laut werden, die eine Entgeltgleichstellung fordern. Aber Diskriminierung innerhalb des Unternehmens kennt man ja bereits. Frauen verdienen im Schnitt für die gleiche Arbeit schließlich auch weniger als Männer. Heißt: Anti-Diskriminierung ja, aber, um bei dem Beispiel zu bleiben, wie erfolgreich waren Proteste für mehr Gleichstellung denn bisher?

    Die es besonders trifft
    Besonders leiden darunter die unter 35-Jährigen, wie eine Studie der IG-Metall Anfang dieser Woche verriet. Überdurchschnittlich viele unter ihnen sind in einem befristeten Arbeitsverhältnis oder sind als Zeitarbeiter eingestellt. Und je niedriger der Bildungsabschluss, desto schlechter schätzen Jugendliche ihre Zukunft ein. Dabei hätten eigentlich Akademiker derzeit den größten Grund zur Sorge: Die meisten befristeten Arbeitsverträge werden den Hochqualifizierten zugeschoben.

    Das größte Problem kommt erst noch bzw. gar nicht: der Nachwuchs
    Was sich die Gesellschaft damit antut, ist nicht nur im Handwerksbereich ein Problem, wie ein Beitrag der Tagesschau zeigt. Keine Planung für die nächsten drei oder sechs Monate möglich, keine Anschaffungen, denn wie soll man sie abbezahlen? Und: keine Familienplanung. Wie soll man sich um Nachwuchs kümmern, wenn man erst mit 35 Jahren einen sicheren Job hat? Es wird ohnehin oft genug bemängelt, dass gerade Akademiker zu wenig Kinder bekommen. Und das ist in dem Alter auch nicht mehr ganz risikofrei, ganz unabhängig von der Ausbildung. Wir wissen zwar alle aus Erfahrung, dass Superhelden selten Familie gründen. Wir wissen auch, das hochqualifizierte junge Menschen auf Niedriglohnbasis arbeiten, Stichwort “Ich mache alles”, nur um etwas Geld in der Tasche zu haben. Für eine befristete Zeit. Es wird sich rächen. Erst wenn eure Renten nicht gezahlt werden können, liebe Personalchefs, werdet ihr merken, dass man Flexibilität nicht essen kann.

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)