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Autor: m_weiss

  • Erfahrungsbericht: Bachelor of Arts Social Sciences (Sozialwissenschaften) Mein Rat: Vergessen Sie das Praktikum nicht!

    Der Bachelor of Arts (BA) Social Sciences ist ein gemeinsamer Studiengang der Fächer Soziologie und Politikwissenschaft am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften.

    Gegenstand ist die Analyse von Gesellschaft, ihren Teilbereichen, deren Strukturen, Bedingungen und Entwicklungen sowie deren Wechselwirkungen mit den Handlungen einzelner Akteure. Leitfragen sind u.a.:

    • Wie und wodurch entstehen gesellschaftliche/politische Strukturen?
    • Wie verändern sie sich?
    • Wie wirken sie auf Akteure ein und wie wirken Akteure auf Strukturen ein?

    Während die Soziologie diese Leitfragen auf die Gesamtgesellschaft und einzelne Teilbereiche wie bspw. Familie, Geschlecht oder Arbeitsorganisationen bezieht, untersucht die Politikwissenschaft diese im Hinblick auf die politische Ordnung von Gesellschaften im Allgemeinen sowie in einzelnen Politikfeldern wie Innen-, Außen- oder Wirtschaftspolitik.

    Merkmal des Studiengangs ist die Verschränkung der beiden sozialwissenschaftlichen Fachdisziplinen.

    Neben dem politikwissenschaftlich-soziologischen Fachstudienbereich gehören ein Methodenteil und ein Praxisteil zu den Kernelementen des Studiengangs.

    Rückblickend hat mir das Studium sehr viel Spaß gemacht und meine Kenntnisse in vielen Bereichen erweitert. Insbesondere hat mir gefallen, dass ich im fünften Semester meines Studiums ein Austauschmodul in einem angrenzenden Studienfach absolvieren konnte. Ich habe die Möglichkeit genutzt und mich für BWL entschieden.

    Auch hier habe ich Grundkenntnisse erwerben können. Während des Studiums konnte ich in die Soziologie, die Politik als auch in die Statistik hereinschauen. Genau die Mischung aus allen Disziplinen macht für mich den Studiengang interessant. Die Berufsperspektiven sind dadurch sehr breit aufgestellt, es ist jedoch zu empfehlen während des Studiums in ein möglichen Bereich mit einem Praktikum hereinzuschauen, um nach dem Studienabschluss nicht in den vielen Berufsmöglichkeiten unter zu gehen, da mit dem sehr allgemeinen Studium eine Spezialisierung notwendig ist!

    (Autorin: Johanna Lipp | Bild: Gerd Altmann / pixelio.de | Bildgestaltung: Dilan Balci)

  • Spielsucht mit Vertrauen und Miteinander in der Familie bekämpfen….. gamescom! Ihre Meinung, votre opinion, your comment, vostro comento, amaciniz, taaleqik ….

    Als Mutter eines fünfzehnjährigen Jungen muss ich mich zwangsläufig mit dem Thema Internetspiele beschäftigen. Im Rückblick fällt es mir jedoch schwer zu sagen, seit wann diese Art der Freizeitbeschäftigung einen relativ großen Raum in seinem Leben eingenommen hat. Anfangs wurden diese Aktivitäten auf eine Stunde pro Tag begrenzt. Da unser Sohn noch auf die Anweisungen seiner Eltern hört, hat er sich auch daran gehalten. Aber es wurde für uns von Zeit zu Zeit immer schwerer, uns an die von uns gemachten Vorgaben zu halten, weil man ja selbst mit allen möglichen Dingen beschäftigt ist. Das ist natürlich eine sehr schwache Entschuldigung, die aber zeigt, wo die Ursachen für unser Fehlverhalten liegen.

    Unser Sohn hat einen ausgeglichenen Charakter, aber auch er spielt diese sogenannten Spiele, in denen man auf einen imaginären Feind schießen und sich knifflige Kampfstrategien ausdenken muss. Auf meine Frage, was er denn an solchen Spielen findet, die für mich als Außenstehenden schon recht einfach und stupide wirken, teilte er mir folgendes mit. Es sei ja nicht so, dass er nicht auch bereit wäre, sich mit anderen Spielen zu beschäftigen. Aber diese seien eben oft zu langweilig und nicht abwechslungsreich genug. Dazu kommt, dass es durch das Internet nun möglich wird, eine scheinbare Realität nachzugestalten. Da man mit echten Menschen zusammen- oder gegeneinander kämpft, bekommt man das Gefühl der Nähe. Die Spielentwickler haben solche Dinge natürlich bereits im Auge, weil der Mensch als Gesellschaftswesen sich ja nun eigentlich nach Gemeinschaft sehnt.

    Bedenklich erscheint mir die Tatsache, dass man fast nur noch Kampfspiele kaufen kann, wenn man die Zielgruppe der Teenager erreichen will. Dieser Prozess verlief ganz schleichend, aber heute ist es für die jungen Menschen völlig normal, virtuell zu kämpfen. Bestimmte Spiele wurden sogar nur für den Zweck erfunden, vor allem junge Männer für den Kampf zu begeistern. Denn in einem bestimmten Alter könnten sie bereit sein, mit Begeisterung in die Armee einzutreten, um mit Enthusiasmus das Vaterland zu verteidigen. Die virtuelle Welt wird dann ganz schnell mit der Realität verwechselt.

    Zum Glück konnten wir bei unserem Sohn feststellen, dass sich seine Kampfbereitschaft auf dem Feld der Internetspiele immer nur auf bestimmte Zeiträume begrenzt. Sein Interesse ließ meistens dann nach, wenn sich seine echten Freunde nicht mehr für die Spiele begeistern konnten. Er hatte dann niemanden, mit dem er sich austauschen konnte. Zurzeit spielen sie unter anderem „Minecraft“. Dieses Spiel ist nicht ganz so gewalttätig, und vor allem schießt man nicht auf Figuren, die wie echte Menschen aussehen.

    Ich finde die Entwicklung zu mehr und mehr Gewalt sehr bedenklich. Es nützt aus meiner Sicht nichts, ausschließlich auf den gesunden Menschenverstand der Jugendlichen zu vertrauen. Wie schnell kann es zu einem Aussetzer kommen, wenn der junge Mensch sich durch übermäßigen Spielgebrauch von der Umwelt vollkommen abkapselt und dadurch den Kontakt zu realen Menschen total verliert? Es gibt heute schon süchtige Internetspieler, die gar nicht mehr in der Lage sind, reale Freundschaften zu pflegen.

    Mein persönliches Fazit lautet
    Verbieten können wir Eltern das Spielen im Internet sowieso nicht. Aber wir müssen darauf achten, dass die jungen Menschen den Bezug zur Realität nicht verlieren. Was unsere Familie betrifft, bei uns ist es normal, dass wir jeden Abend mindestens eine Stunde zusammen am Tisch sitzen und uns beim Essen über das unterhalten, was tagsüber passiert ist. Dadurch entsteht Vertrauen, weil die Kinder wissen, dass wir sie ernst nehmen und ihnen zuhören. Außerdem sind diese Stunden immer unheimlich bereichernd, weil die Begebenheiten des Tages oft sehr lustig sind. Und wir achten darauf, dass sie sich in ihrer Freizeit auch noch mit anderen Dingen beschäftigen als mit dem Internet. Unser Sohn spielt aktiv Fußball und die Tochter singt im Chor, spielt Gitarre und tanzt Hip Hop.

    Weitere Artikel von Gitta Tost hier auf Mentoring4u:
    Von der Holzfacharbeiterin zur Buchautorin
    Vom Couch Potato zum Wanderfreak

    Weitere Kommentare zu diesem Thema: Theo der Entdecker, Dorothee Bär, Papa, ich geh spielen Karl Feldkamp , Electroclash mit Captain Capa, Ist „call of ….ein Gesellschaftsspiel“ und eine Million Preisgelder, Spielen, Lernen, Leben.

    (Gastautor: Gitta Tost  / Bildbearbeitung: D. Balci  )

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

  • Spielen, Lernen, Leben. In der virtuellen Realität? .. gamescom! Ihre Meinung, votre opinion, your comment, vostro comento, amaciniz, taaleqik ….

    Spielen ist die Natur des Menschen und allzu gern flüchten wir in buntere, heilere Realitäten, in denen wir mehr Gestaltungsmöglichkeiten und auch mehr Macht haben. Eltern, Lehrer und Politiker sind derzeit von sorgenden Gedanken geplagt, wie man in Zukunft mit virtuellen Spielen umgehen soll.

    Im Zentrum solcher Diskussionen steht letztendlich immer das Gehirn an sich, welches ständig „lernt“ – auch beim Spielen! Darauf basierend wäre es wichtig, ein konkretes Bild von einer Gesellschaft zu haben, in deren Richtung man sich entwickeln will. Dieses Ziel einer zukünftigen Gesellschaft zu erreichen, ist es sinnvoll genau die Art von Spielen an den Markt zu bringen, welche die geistige Einstellung und sozialen Kompetenzen der zukünftigen Gesellschaft widerspiegelt.

    Selbstverständlich ist ausreichend unterdrücktes Potential in uns und unseren Kindern vorhanden, um militarisierende Spiele zu favorisieren. Wir schlagen Schlachten gegen Ungeheuer der grausamsten Art, sind jedoch nicht mehr in der Lage, für unser reales Leben zu kämpfen. Denn eine gespielte Situation kann immer wiederholt werden; solange, bis man endlich gewonnen hat. Das Leben hingegen bietet ausschließlich gelebte Situationen und es beinhaltet keinen Reload-Button.

    Die grundlegende Bedeutung von Spielen lag in der Schulung des Geistes. Man erinnere sich an Mensch ärgere dich nicht oder Schach. Emotionale Kontrolle, strategisches Denken oder Geduld waren sozial kompetente Gewinne der einstigen Spiele.

    Essentiell wichtig wäre dies zu bemerken und zu hinterfragen, ob das Spielen heute nicht eher eine Ablenkung und Trennung von der Wirklichkeit ist?

    Denn wo bleibt das Herz, wenn dir als direkter Spielpartner nur noch eine Maschine gegenüber sitzt? Das Herz wird zwar immer wieder schnell erwähnt und bringt dich schnell in die Esotherik-Schublade. Jedoch sind die neuen Erkenntnisse unserer Wissenschaftler exorbitant horizonterweiternd!

    (Autor: Johannes Drees /  Bild Archiv  & Berabeitung D. Balci)

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  • Eine Million Dollar Preisgelder… zu Lasten der Realität?.. gamescom! Ihre Meinung, votre opinion, your comment, vostro comento, amaciniz, taaleqik ….


    Die zunehmende Ausrichtung von Computer-Spielturnieren in Verbindung mit  der Ausschüttung gigantischer Preisgelder stimmen mich recht bedenklich. Das auf der letztjährigen gamescom durch den Hersteller Valve zum Fantasy-Strategiespiel „DotA 2“ ausgerichtete Turnier mit einem Gewinner-Preisgeld in Höhe von einer Million US-Dollar dokumentiert, dass es sich bei solcher Art Engagement nicht mehr ausschließlich um flankierende Marketingevents handelt:

    Mit solcherart hohen Preisgeldern, welche man eher bei großen Sportereignissen erwartet, wird meines Erachtens leider nicht mehr lediglich der dynamische Spielemarkt „angekurbelt“. Im Gegensatz zur Förderung von Leistungssport innerhalb von Wettkampfstrukturen, zeitigt die Idealisierung des „Schneller, Besser und Weiter“ im Rahmen von Computer-Spielturnieren oft auch sehr evidente negative Folgen:
    Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit  mit Schulabgänger /-innen erfuhr ich insbesondere während der vergangenen beiden Jahre immer häufiger, dass die „Großen“ der diversen internationalen Gamer-Szenen oft regelrecht idealisiert werden. Der recht nebulöse Beruf des“Professionellen Computerspielers“, stellt für manche meiner Teilnehmer /-innen gar eine aus deren Sicht realistische berufliche Perspektive dar.  In den ernstzunehmenden Fällen richten Jugendliche ihre gesamte Freizeit auf das „Trainieren“ ihrer Spielkompetenzen aus – häufig zu Lasten des realen Umfeldes: Einerseits demonstrieren diese Jugendlichen selbst während unseres mediendidaktischen Unterrichts oft eindrucksvoll die Fähigkeit,  rasend schnell durch die Webseiten einschlägiger Spielecommunities und / oder daran gekoppelter Interessengemeinschaften auf sozialen Plattformen wie „Facebook“ zu navigieren. Andererseits leiden hierbei meiner Einschätzung nach mehr und mehr diejenigen Kompetenzen, welche es benötigt, um sich konzentriert einer Aufgabe und dem entsprechenden Lösungsweg zu widmen.

    (Autor: Sven Linke  / Bild: Archiv  /  Bildbearbeitung Y.Tutucu)

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  • Ist „Call of ….“ ein Gesellschaftsspiel? Ein junger Vater kommentiert…. gamescom! Ihre Meinung, votre opinion, your comment, vostro comento, amaciniz, taaleqik ….

    Ist „Call of Duty“ ein Gesellschaftsspiel? Kreativität bei Stil und Story halten Einzug in neue Spielentwicklungen. Thorsten Vozar und Ludwig Reicherstorfer, Landesgeschäftsführer von CSUnet kommentieren.

    Thorsten Vozar:

    In Berichten über die gerade mit einem Besucherrekord zu Ende gegangene Gamescom habe ich viel gesehen und gelesen über das Phänomen Computerspiele, das nicht erst durch die allgegenwärtige Vernetzung über das Internet zu einem Massenphänomen geworden ist. Bei schönstem Sommerwetter zieht es tausende von jungen Menschen in Messehallen, um stundenlang an Ständen anzustehen und die neuesten Spiele zu testen. Ich habe Interviews mit jungen Menschen gesehen, die voller Begeisterung und mit leuchtenden Augen von Onlinespielen berichtet haben, wie sie stunden- und nächtelang mit Gleichgesinnten „Call of Duty“ spielen.

    Im Moment bin ich noch ganz froh, dass meine Kinder im Fernsehen die „Oktonauten“ oder „Bob the builder“ schauen. Und sobald es nicht in Strömen regnet, wollen sie raus an die frische Luft. Elternherz, was willst du mehr! Obwohl ich noch einige Jahre davon entfernt bin, dass meine Kinder „Call of Duty“ (wie auch immer die aktuelle Version dann heißt) am Rechner spielen wollen, kommt jetzt schon ein leichtes Unbehagen zu Tage, wenn ich daran denke, dass sie das irgendwann auch mal spielen wollen (und vermutlich auch werden). Dabei saß ich selbst mal stundenlang vor dem Rechner und habe „Doom 2“ gespielt oder mit ruhiger Hand auf der Maus mit einem Präzisionsgewehr auf die Köpfe (natürlich böser) Computergegner gezielt. Ich kann mich auch noch gut an die Ermahnungen meines Vaters erinnern, dass Menschen im richtigen Krieg gestorben sind und solche Spiele daher den Krieg verherrlichen.

    Und nun? Hatte ich mir nicht vorgenommen, mit dem Thema Computer und Internet anders umzugehen als meine Eltern? Ich kann meine Kinder nicht abschotten, und nur das sehen lassen, was ich für richtig und altersgerecht halte. Käme das nicht einer Zensur gleich? Selbst wenn ich es zu Hause verbiete, werden sie mit absoluter Sicherheit irgendwo bei Freunden einen unbeschränkten Zugriff ins Netz bekommen. Und sie werden Dinge im Internet sehen, wovon ich nicht mal wissen möchte, dass sie so etwas sehen. Ich wäre wahrscheinlich froh, wenn sie nur „Call of Duty“ spielten.

    Sie werden wie selbstverständlich mit Computer und Internet aufwachsen. Selbst im Alter von zwei Jahren weiß mein Zweitgeborener, dass er mit dem Finger über das Display meines Telefons streichen muss, um sich das nächste Foto anzusehen. Wahrscheinlich würde ich die Entwicklung meiner Kinder sogar behindern, wenn ich sie von der Technik fernhalte und sie deswegen zu Außenseitern in der Schule mache.

    Dabei möchte ich doch nicht mehr und nicht weniger, als dass sie einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet lernen. Ich wünsche mir, dass sie immer in der Lage sein werden, zwischen dem wahren Leben und dem Internet oder dem Spiel zu unterscheiden – wie realistisch die Grafik und das Spielverhalten auch immer sein mag. Ich möchte sie so erziehen, dass sie sich eine eigene Meinung bilden, mündige Bürger werden. Das ist meine Aufgabe. Genauso, wie ihnen Respekt vor anderen Menschen und dem Leben zu vermitteln. Das geht wie so oft am besten, indem ich es ihnen vorlebe.

    Und vielleicht stärkt ja das Online-Zusammenspiel bei „Call of Duty“ tatsächlich das Zusammengehörigkeitsgefühl oder das logische Denken durch gemeinsames taktisches Vorgehen. Ausgeprägte Sozialkompetenzen und analytische Fähigkeiten stehen in der heutigen Arbeitswelt hoch im Kurs.

    Ich werde es zwangsläufig irgendwann erfahren… (Autor: Thorsten Vozar)

    Ludwig Reicherstorfer, Landesgeschäftsführer CSUnet

    Computerspiele sind längst kein sinnloser Zeitvertreib mehr,
    sondern oftmals kleine Kunstwerke. Auf der Gamescom konnte man wieder einmal die Vielfältigkeit und das Ideenreichtum der Spieleentwickler sehen. Besonders spannend finde ich es, wenn Kreativität bei Stil und Story zusammen kommen und man wie bei einem guten Buch oder einem guten Film in die Atmosphäre eines solchen Spiels eintauchen kann. Ich finde es schade, dass manche bei Gaming immer noch an Tetris und Doom denken, glaube aber, dass diese Denkweise inzwischen nicht mehr zum „guten Geschmack“ gehört. (Ludwig Reicherstorfer, Landesgeschäftsführer CSUnet)

    Weitere Kommentare zu diesem Thema: Theo der Entdecker, Dorothee Bär, Papa, ich geh spielen Karl Feldkamp , Electroclash mit Captain Capa

    (Autoren: Thorsten Vozar und Ludwig Reicherstorfer  / Bildbearbeitung D. Balci)

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  • Theo der Entdecker oder der Urgroßvater lernt vom Ur-Enkel …. gamescom! Ihre Meinung, votre opinion, your comment, vostro comento, amaciniz, taaleqik ….

    Mit fast 300.000 Besuchern bewies die Gamescom einmal mehr, dass Computerspiele längst zu Kulturgütern geworden sind, die immense Innovations- und Kreativpotenziale aufzeigt. Und auch wirtschaftlich gewinnt die Gaming-Branche immer mehr an Relevanz.

    Laut Games-Report 2012 des BIU gibt es 25 Mio. aktive Gamer in Deutschland, dabei ist der Frauenanteil bei knapp 50 Prozent. Die Begeisterung für die Computerspiele geht quer durch alle Gesellschaftsgruppen, was ich besonders erfreulich finde. Etwas mehr als ein Drittel der Gamer sind unter 9 Jahren alt, was zeigt, dass es gerade für Kinder sehr gute und pädagogisch wertvolle Angebote gibt. In einer medienkompetenten Familie, in der Eltern ohne erhobenen Zeigefinger darauf achten, wie der Computer bei den Kindern eingesetzt wird, können Games ein großer Gewinn für die Entwicklung der Jüngsten sein. (Autorin: Dorothee Bär, MdB, stv. CSU-Generalsekretärin, Vorsitzende des CSUnet und des CSU-Netzrates)

    Bei einem Familienessen – (mein Schwiegersohn hat noch seine Großeltern) sah ich mit sehr erstaunten Augen wie der gerade 2-jährige Theo, jüngster Sohn meiner Tochter, seinem ca. 86 Jahre alten Urgroßvater das Iphone näherbrachte und sehr elegant jeweils von links nach rechts und umgekehrt wusch -wusch mit seinem kleinen Zeigefinger auf dem Gerät die Bilder bewegte- Nun denken die Forscher, haben die digital natives wie diese jüngste Generation genannt wird, das Problem, später in Büchern festzustellen, dass diese Bilder sich nicht bewegen. Wir sind übrigens die digital immigrants. (Autorin: Inge Koltermann)

    Weitere Kommentare zu diesem Thema: Papa ich geh spielen (Autor: Karl Feldkamp)

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    (Autoren: Dorothee Bär, Inge Koltermann /  Bilder: A. Damayanti, L. Reicherstorfer, Archiv /  Bildbearbeitung: D. Balci)

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  • Papa, ich geh spielen… gamescom! Ihre Meinung, votre opinion, your comment, vostro comento, amaciniz, taaleqik ….

    Karl Feldkamp: Nun will ich nicht behaupten, dass ich – inzwischen Großvater von vier Enkeln – genau weiß, wie das Leben funktioniert und wie ein Kind sich am besten auf sein bevorstehende Erwachsenen-Dasein vorbereiten kann.


    Selbst als Vater und professioneller Pädagoge habe ich vorwiegend nach dem Schema Versuch und Irrtum gehandelt und bin inzwischen mit den Ergebnissen, die sich bei meinen erwachsenen Kindern zeigen, recht zufrieden.

    Ich weiß aber noch, wie schwer es zu ertragen war, wenn das eigene Kind sich Spielen widmete, die mein technisches und strategisches Know how weit überstiegen.

    Mein Vater hat einfach nicht mehr mit mir Schach gespielt, als ich ihn das erste Mal besiegte.

    Er war eben kein sonderlich guter Verlierer… Damit hat er mich zwar gehörig  enttäuscht. Aber er verstand die Spielregeln wenigstens noch.

    Heute müssen Väter immer eher damit rechnen, dass ihre Söhne ihnen überlegen sind.

    Sie beherrschen in relativ jungen Jahren schon spielerisch die Technik und Elektronik ihrer kleinen und größeren Computer besser und verabschieden sich mit virtuellen Fantasie-Figuren aus dem, was Eltern für die wahre – nämlich ihre eigene – Realität halten.

    Früher kannte sich jeder Vater und vor allem jede Mutter in der überlieferten Märchenwelt recht gut aus. Sie konnten erzählen, was ihnen von ihren Eltern erzählt wurde.

    Zugegeben, das ist schon sehr lange her.

    Heute bastelt und programmiert eine anoynme Spiele- und Computerbranche sich etwas zusammen, dem die zumeist beruflich stark eingespannten Eltern sich überhaupt nicht mehr nachhaltig widmen können.

    Nur eines ist ganz gewiss noch wie früher: Die pädagogisch wertvolleren Spiele sind in der Regel die langweiligeren.

    So stand bei den Computerspielen, die gerade wieder auf der Kölner gamescom mit viel Werbung und Medienpräsenz angeboten wurden, selbstverständlich Glanz, Spannung und Aktion im Mittelpunkt, da die zunehmend abenteuerärmere Umwelt unserer Kinder, dringend Ersatz und Ausgleich erfordert.

    Ja, und genau genommen, sind die virtuellen Welten längst attraktiver als jene, die uns als Wirklichkeit umgeben. Zum Teil vermischen sich beide auch und es wird nicht nur für Kinder immer mühsamer zu unterscheiden, ob das stimmt, was wir außerhalb der Medien wahrnehmen oder das, was ihnen über kleine und größere Bildschirme ins Haus und inzwischen überall hin geliefert wird.

    Wenn jene Bildschirme nur erzählen und berichten würden, wären wir, abgesehen vom technischen Fortschritt und der gelegentlich überwältigenden Vielfalt des Gezeigten nur unbedeutend über das Märchenerzählen hinausgekommen.

    Doch durch die immer raffinierten Computerspiele, die der Spieler beeinflussen kann, ist es ihm möglich, die virtuellen Welten mitzugestalten. Und in virtuellen Welten ist das wesentlich leichter (nämlich zumeist durch Knopfdruck) möglich, während das Leben auf der Erde sich immer komplizierter gestaltet.

    Da laufen Banken aus dem Ruder der zuständigen Regierungen, da gelten städtische Metropolen als unregierbar, Kriege lassen sich nicht vermeiden. Und Eltern müssen sich aus Existenzgründen den Regeln der Berufswelt unterwerfen und können trotz aller angeblich familienfreundlichen politischen Bemühungen sich nur noch begrenzt um ihre Kinder kümmern.

    Nicht zuletzt deswegen sind Väter und Mütter auch bereit, ihren Kindern mehr Zeit am Kleincomputer zuzugestehen, als sie eigentlich für richtig halten.

    Einst hieß „Papa ich geh spielen“ zumeist: Ich gehe auf die Straße zu meinen Freunden.

    Da blieb dem Vater allenfalls die Sorge, dass sein Sohn oder seine Tochter Spielkameraden finden konnte, die sie oder ihn zu irgendwelchen Untaten anstifteten.

    Wenn heute ein Kind spielen geht, zieht es sich nicht selten in sein Kinder-Einzelzimmer zurück und drückt Knöpfchenfolgen oder kann durch Bewegung das Geschehen auf einem Großbildschirm beeinflussen. Und es wird nicht mehr lange dauern, dann wird das Hirn, direkt an den Computer angeschlossen, durch Mitdenken mitspielen.

    Natürlich bleibt dabei das Einüben von sozialem Verhalten auf der Strecke. Die körperlichen Bewegungen sind eher geringfügig und haben zumeist Übergewicht zur Folge. Und die Emotionen, die durch persönliche unmittelbare Begegnungen ausgelöst werden, bleiben nur nur beschränkt gefordert. Ganz abgesehen von den Suchtgefahren, die bei eher grenzenlosem Gebrauch dieser Spiele zu befürchten sind.

    Nun ist aber auch in meiner Jugend manches von überzeugten Pädagogen verworfen und in seiner befürchteten Fortentwicklung als Ende des Abendlandes und des wahren Menschseins angesehen worden.

    Doch wir haben es alle überlebt – das Telefon, das Radio, den Fernsehapparat, die Comics, das Handy, den Computer…

    Irgendwann lernten die Menschen bisher, so mit den angeblich gefährlichen Medien umzugehen, dass sie weitgehend zu nützlichen Gebrauchsmitteln wurden.

    Ich bin gespannt, ob eine möglicher Weise schöne neue virtuelle Welt demnächst auch positive Rückwirkungen auf das reale Erdenleben haben wird.

    Allein auf die Auswirkungen der Spiele käme es an. Denn Spiele waren bisher vor allem der nützliche Versuch, für ein möglichst glückliches Leben zu üben.

    (Autor: Karl Feldkamp, 51766 Engelslirchen-Wallefeld /  Bild: 1. french_03   2+3. D. Balci /  Bildquelle:www.photocase.de + Archiv /  Web: www.karl-feldkamp.de.tl/)

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  • Auf zur Geburtstagsfeier des Kloster Maria Eich und Festgottesdienst mit H.H. Erzbischof Reinhard Kardinal Marx

    Mit der Lichterprozession „Weißt du wie viel Sternlein…“ beginnen am Sonntag, dem 12. August die Feierlichkeiten zum 300sten Geburtstag des Augustiner Kloster Maria Eich. Ein wunderbarer Treffpunkt. Lernen Sie auch den Kuraten und Augustinerpater Roger Gerhardy kennen.  Pater Roger Gerhardy OSA ist  auch Chefredakteur der gleichnamigen Zeitung Mentoring4u.

    Festprogramm

    Sonntag 12. August 19:00 Uhr:  „Weißt Du wie viel Sternlein..“
    Lichterprozession mit dem Kuraten Pater Roger Gerhardy
    Orgel: Monika Strohmayer

    Montag 13. August   19:00 Uhr: „Gemma“
    Wallleut und Wallort Bayern
    Conny Glogger liest Texte
    Musik: das Karl Edelmann-Quartett aus Weilheim

    Dienstag 14. August 19:00 Uhr: „Unterwegs-Geschichten“
    Pater Alfons Tony OSA, Provinzial der deutschen Augustiner liest Texte aus Bibel und Weltliteratur
    Musik: Junge Solisten um Clara Horbach

    Mittwoch 15. August 11:00 Uhr: Hl. Messe mit Kräutersegnung
    18:00 Uhr: Festgottesdienst mit H.H. Erzbischof Reinhard Kardinal Marx
    Orgel: Mark Harfensteller

    Die Wallfahrtsgeschichte des Kloster Maria Eich


    Eine Ausstellung im Raum der Begegnung des Klosters informiert über 300 Jahre
    Wallfahrt Maria Eich.

    Zum Jubiläum der Wallfahrt bieten Stände unter den Eichen Kerzen, Likör, Karten, Bonbons und vieles mehr an.

    (Thumb: Clemens Pollok  / Bildbearbeitung: M. Weiss + R. Gerhardy  /  Quellen: www.roger-augustiner.de/ www.augustiner.de )

  • Fundraising in Indonesien, Marketing in Armenien, Orga in Aserbaidschan oder Tropenmedizin in Simbabwe

    Der Evangelische Entwicklungsdienst sucht….aktuelle internationale Stellenangebote per Juli 2012.
    Achtung Mentoren unseres 2B Mentorennetzwerkes, vielleicht sind hier auch interessante Angebote für Sie dabei!
    Denkanstoß Artikel

    Sie finden in der unten stehenden Liste interessante Möglichkeiten Ihr Know-how nachhaltig internationalen Projekten des EED und seinen Partnerorganisationen zur Verfügung zu stellen. Der EED ist ein Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland.

    Jedes Jahr fördert der EED etwa 1.500 Projekte und Programme in Afrika, Asien und Lateinamerika, in Südosteuropa und im Kaukasus. Er vermittelt Fachleute aus Europa in Projekte nach Übersee und vergibt Stipendien an Nachwuchskräfte aus Partnerländern. In Deutschland unterstützt der EED die entwicklungspolitische Bildungsarbeit von 500 Gruppen und Gemeinden.

    Informationstechniker/Informationstechnikerin
    für die Instandhaltung und den weiteren Ausbau der digitalen Informationstechnik in der Partnerkirche ELC-PNG in Papua-Neuguinea

    Fachkraft für Organisationsentwicklung
    bei „Legal Education Society (LES)“ in Baku, Aserbaidschan

    Honorarkräfte als internationale psychologische BeraterInnen
    für die psychologische Begleitung von Fachkräften in Berlin gesucht

    Honorarkräfte als psychologische BeraterInnen
    für die Auswahl entwicklungspolitischer Fachkräfte in Berlin gesucht

    Fachkraft Business Development/Marketing, Absatzmarkt fair-trade (Food/Non-Food/Bio)
    in Europa und Kaukasus, bei „SHEN” in Jerewan, Armenien

    Dozentin/Dozenten in den Bereichen Public Health/Tropenmedizin
    für die Medizinische Fakultät unserer Partnerorganisation ‚African University‘ in Mutare, Simbabwe

    Fachkraft für Curriculumsentwicklung und Ausbildungsberatung im Druckgewerbe
    im Young Men’s Christian Association (YMCA)-Vocational Training Centre for Printing-Technology (VTC) in Ibadan, Nigeria

    Facharzt/Fachärztin im Gesundheitsprogramm der EELRCA
    (Entwicklungshelfergesetz in Zusammenarbeit mit dem EED)

    Gesundheitsökonom/in, Gesundheitsmanager/in
    im Gesundheitsprogramm der EELRCA, (Entwicklungshelfergesetz in Zusammenarbeit mit dem EED)

    Fachkraft für Programmberatung
    für unsere Partnerorganisation „New African Research and Development Agency“ (NARDA) in Monrovia, Liberia

    Fachkraft für Traumaarbeit und Schulung
    für unsere Partnerorganisation, Centre for Mental Health and Counselling, CMC, in Kathmandu, Nepal

    Fachkraft zur psychologischen Beratung und Supervision
    für unsere Partnerorganisation ARES (Associação Reconstruindo a Esperança) in Maputo, Mosambik

    Fachkraft für Fundraising
    für unsere Partnerorganisation Trukajaya in Salatiga, Zentraljava, Indonesien

    Dozentin / Dozenten für Gynäkologie
    zur Weiterentwicklung des medizinischen Ausbildungsganges an der Universidade Catolica de Mocambique

    (Autor & Thumb: M. Weiss | Photo:  froodmat  |  Quelle: www.photocase.de www.eed.de)

  • Born out of a passion for music …. Visit Soundlabs Festival 2012 in Castelbasso Italy July 26th-28th

    ….. and a desire to involve the public of Abruzzo in an artistic project of the highest caliber, Soundlabs has become one of the most interesting festivals on the Italian peninsula and is one of the few with an international reputation.


    With its sixteenth edition, Soundlabs Festival has taken on a new challenge with the move to the medieval village of Castelbasso, thanks to the strategic partnership established with the Menegaz Foundation for Arts and Cultures. The names on this year’s lineup reflect the ongoing international focus of the festival, as well as its function as a platform for new talent. A number of artists will be giving their only performance in Italy at Soundlabs this year: Thurston Moore, co- founder of the seminal New York band Sonic Youth; the much-acclaimed newcomer from Georgia Nigel Wright; Swedish pop songwriter extraordinaire Jens Lekman, and the British bands Veronica Falls and Let’s Buy Happiness.

    But Soundlabs is also labs—workshops for experimentation that provide the opportunity to develop skills in the musical and visual arts in the festival setting. The novelty this year—aside from the classic PHOTO LAB (directed by Stefano Raglione) and DOCU LAB (directed by Russian filmmaker Anna Bychkova)—is the new SOUND & VISIONS LAB, in which Fabio Perletta and Giustino di Gregorio will be guiding participants in the artistic process of creating a visual and sound installation in the fascinating architectural context of Castelbasso.

    Soundlabs once again offers a unique opportunity to hear and get to know some of the best music around—in the unique atmosphere of one of the most enchanting villages in Abruzzo.

    July 26, 19:30
    Amelie Tristesse (IT)
    Amelie Tristesse are writers, musicians, and comic artists whose music takes them down the less traversed pathways between rock and electronica, acoustic music and spoken word. Their debut book/CD “Cazzo ne sapete voi del Rock and Roll” tells short, intense stories from the outskirts of Anyplace, Italy.

    July 26, 20:20
    John Wolfington (US)
    In 1997, John Wolfington ran into Thurston Moore in the NYC subway and handed him a demo CD. He waited in vain for a response, but five years later, Smell Like Records—a project of Steve Shelley, the drummer of Sonic Youth—was producing his debut album. Today, 15 years after their first encounter, and once again just by chance, John Wolfington will be crossing paths with his idol on the Soundlabs Festival stage.

    July 26, 21:20
    Nigel Wright (US)
    At not even 20 years of age, this young American clearly has a natural disposition for composing enchanting songs. Although his talent blossomed early, his voice already seems mature, and his lyrics are just as interesting and surprising as his melodies. In short, he has nothing in common with the mainstream singers of his generation. With a debut like this, we will undoubtedly be hearing a lot from him in the future. Not to be missed!

    July 26, 22:30
    Thurston Moore (US)
    In 1995, Thurston Moore, the cofounder of Sonic Youth decided to launch his solo career—while still continuing full speed ahead with the band—and reveal a more veiled, intimate side of himself. At Soundlabs Festival, he will be presenting his most recent album Demolished Thoughts (Matator 2011) with a live show that promises to be filled with surprises—both for fans nostalgic for (their own) sonic youth, and for those curious to experience Moore’s recent evolution in a more intimate setting.

    July 27, 19:30
    Delawater (IT)
    After years of touring and months in the recording studio, these five indie rockers from Teramo have finally released their long-awaited self-titled album—produced by Mattia Coletti—and are already off again in search of new melodies to conquer.

    July 27, 20:20
    Let’s Buy Happiness (UK)
    Sarah Hall has a singular voice that often invites comparisons with Bjork. But her voice is purer and more crystalline, and wonderful to hear when encircled, like in a dance, by the instruments of her compatriots. The mysterious beauty of her singing melts hearts.

    July 27, 21:20
    A Classic Esucation (IT)
    A Classic Education are from Bologna; their lead singer, Jonathan Clancy, is Italian-American; and their music betrays a deep transatlantic love. They are one-of-a-kind in their genre in Italy: they sing rock-and-roll songs that tell of dirt roads, sweat, and the desire for freedom—steeped in the sound of the 1950s and 60s.

    July 27, 22:30
    Veronica Falls (UK)
    After a series of critically and publically lauded singles, this London-based band from Scotland released their eponymous and eagerly awaited debut album in 2011. The roots of their sound are in garage, post-punk, and surf rock. They love the Velvet Underground and have forged their own ironic alt-pop with a pastel-tinted, retro flair

    July 28, 19:30
    Orlando Ef (IT)
    Orlando Ef is a prolific singer-songwriter from the Province of Pescara who fashions delicate “handmade” melodies with surprising and elaborate arrangements. After his acoustic debut at Soundlabs last year, he is returning this year with his band to present his most recent (third) album.

    July 28, 20:20
    IlSogno IlVeleno (IT)
    is Alex Secone, a singer-songwriter from Pescara. His debut album ”Piccole Catastrofi” unites the best of the Italian songwriting tradition with exquisite and sophisticated pop arrangements. Its image-world is both cinematographic and literary, and it refers to an Italy both past and present. Songs in black and white with a technicolor atmosphere.

    July 28, 21:20
    Dimartino (IT)
    Dimartino is a trio of polyinstrumentalists from Palermo. After the dissolution of their previous incarnation as Famelka, they embarked on a new project named after their lead singer, Antonio Di Martino. Their recipe is simple: simple but carefully structured songs, somewhere between traditional singer-songwriting and experimentation, with clear, direct, sincere texts. One of the most highly acclaimed Italian bands of the moment—not to be missed.

    July 28, 22:30
    Jens Lekman (SE)
    This angel-faced Swedish man, born in 1981, was already an international indie-pop phenomenon at the age of 23. A romantic lyricist blessed with rare compositional skills, Jens Lekman infuses his songs with an irony that prevents them from ever sinking into sentimentality. His melodies have an astonishing naturalness, sometimes bordering on perfection. And his live performances are always as powerful as they are surprising.

    (Quelle: PM Soundlabs Festival)