Irre Motive, schöne Rücken und sympathische Läuferinnen und Läufer. Ein Potpourri, unsere Fortsetzung:
Der Titel trifft zu und dafür danken wir den Läufern und Läuferinnen der J.P. Morgan Challenge auch ganz besonders.
Die letzte Läufergruppe starte nach nahezu 40 Minuten. 68.581 Läuferinnen und Läufer aus 2.760 Firmen starteten vor dieser Gruppe.
Die Tribüne im Hintergrund
…auch dabei
Das wollen wir hoffen.
Also wirklich, wenn wir auch nur Rücken zeigen, es waren erheblich mehr aktiv.
Das war die Ruhe vor dem Lauf. Eine andere Variante sehen Sie unten:
Ruhe am Opernbrunnen….
Was für eine Chance für behinderte Sportler! Hier gibt’s noch mehr Informationen
…und immer weiter ….
….wenn es nicht mehr ging, ging es gratis weiter ..
…mit ganz viel Power….
..und alle Filialen durften mit dabei sein….
..verantwortungsvoll…
Startnummern in den 30 Tausendern mit viel Qualität & Spaß
..und tollen Farben und Sprüchen…
….und Zuschauern…
…und Mitläufern…
…. von nah und fern…
…wohin? Abflugvorbereitung… … die werden sich freuen…
Super Unterstützung, J.P.Morgan Corporate Challenge 2012 in Frankfurt/M. bringt € 247.000 für behinderte Sportler. Hier finden Sie noch mehr „Rücken-Bilder“.
…..in die weite Welt?
…Teamwork
….und immer weiter…
Überholen verboten!!
….
….die Begleiter…
…Ökostrom to reach target…
…oder so:
…strahlend…
immer alles dabei? ….ohne diese Rücken wäre gar nix gegangen. Vielen Dank für die Unterstützung dieses Tages!
….und laufen und laufen und laufen und doch sitzen sie…
….und wir hätten noch so viele andere Photos gezeigt.
Was für eine Chance für behinderte Sportler! Hier gibt’s noch mehr Informationen
Schicken Sie uns ein Photo Ihrer Gruppe oder am Besten die T-Shirt-Rück- oder Motivseiten. Wir veröffentlichen die pfiffigsten. Bitte an redaktion@mentoring4u.de Wir freuen uns auf Ihre Bilder.
Super Unterstützung, J.P.Morgan Corporate Challenge 2012 in Frankfurt/M. bringt € 247.000 für behinderte Sportler. Hier finden Sie noch mehr „Rücken-Bilder“.
(Autor: M. Weiss / Bilder: M. Weiss / Bildbearbeitung: D. Balci)
J.P.Morgan Corporate Challenge 2012 in Frankfurt/M. bringt
€ 247.000 für behinderte Sportler ein
Jörg Ulrich Hahn (Deutsche Sporthilfe) und Joachim Jörg (Mentoring4u)
Mentoring4u: Wir wünschen uns noch mehr Firmenläufe dieser Art, damit richtig viel Geld für die Sportler zusammen kommt. Trefft Euch und lauft weiter so!
Hier geht’s weiter mit der „Rücken-T-Shirt-Parade“. Gratulation, irre Motive, schöne Rücken und sympathische Läuferinnen und Läufer
…. gute Idee
Und wer hat jetzt gewonnen….?
J.P.Morgan Corporate Challenge 2012 … nicht nur für Banker
Fortsetzung folgt… (siehe auch Kategorie Pimp my Lebenslauf: Firmenläufe)
(Autor: J. Jörg / Bilder: M. Weiss / Bilderbearbeitung: D. Balci)
68.586 Läuferinnen und Läufer aus 2.761 Firmen trafen sich dieses Jahr zur nunmehr 20. Auflage der „J.P.Morgan Corporate Challenge“ durch die Frankfurter City. Den Startschuß 2012 gab Eiskunstlauf-Olypiasiegerin Katharina Witt vor der Alten Oper. Die Mentoring4u Redaktion war für Euch mit dabei und hat die schönsten „Rücken“ und ganz besonders sympathische Läufer im Bild festgehalten.
Von der Hochstraße durch die Eschersheimer Landstraße und zurück zum Opernplatz durchliefen die Hobbysportler beim weltweit größten Firmenlauf die 5,6 Kilometer lange Strecke für einen guten Zweck.
1,80 Euro vom Startgeld und die gleiche Summe von J.P.Morgan oben drauf ergaben 247.000 Euro für behinderte Sportler.
Schon wieder stolpert ein Politiker über nicht genannte Quellen. Diesmal handelt es sich um den ungarischen Präsident Pal Schmitt.
Letzte Woche hat die Budapester Semmelweis Universität für Medizinwissenschaften (SOTE) Pal Schmitt den Doktortitel aberkannt da. Die Dissertation aus dem Jahr 1992 sei mit dem Hinweis, sie entspreche „nicht den Kriterien einer nach wissenschaftlichen Methoden verfertigten Arbeit“ abgelehnt worden.
Wie schnell es abwärts geht, sehen Sie auf der Wikipedia Seite. Dort war das „update“ mit dem Rücktritt heute am 2. April bereits vollzogen.
Eigentlich ist dieses Thema jetzt so aktuell wie nie zuvor. Mentoring4u hat sich mit diesem Thema bereits im Dezember 2010 befasst, als noch gar nicht darüber gesprochen wurde. Das verlangen Sie, unsere Leser aber auch von uns. Wir, die Presse, darf nicht tollen Stories hinterherlaufen, sondern muss rechtzeitig Hinweise geben.
Deshalb möchten wir Ihnen dazu dazu zwei unserer Artikel Abi 2011und Plagiatoren an deutschen Hochschulen nochmals ans Herz legen.
Recherchieren wollte ich über Frauen in Ägypten, ihre Chancen in wirtschaftlichen Positionen und grundlegenderweise über ihre Situation. Die Suche nach Informationen, die durch Statistiken belegt sind, gestaltete sich ziemlich schwierig. Mir fiel eine wesentliche Institution in Ägypten auf: Sogenannte NPOs.
Gemeinnützige Gesellschaften in Ägypten, die in der Lage waren und sind die Unfähigkeit, das Versagen des Staats zu kompensieren, in sozialen und wirtschaftlichen Bereichen.
Im Sommer 2011 konnte ich eine solche Organisation kennenlernen: Resala.
Übersetzt heißt Resala Nachricht oder Mission. 1999 gegründet, ging die Idee von einem Studenten aus und verfügt mittlerweile über 50 Standorte in Ägypten, mit über 100.000 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Die Organisation erfährt seit der Revolution im Januar 2011 einen enormen Zuwachs an Mitgliedern, Aktiven und Sponsoren aus der Wirtschaft.
Resala ist keine klischeehafte Organisation, die Bürger zu Spenden aufruft und diese mehr oder weniger intransparent verteilt. Das Konzept besteht darin, die „wahren“ Defizite zu begreifen und langwierige Projekte zu unterstützen.
Im Grunde gibt es vier Schwerpunkte der Organisation:
1- Soziale Fürsorge
2- Bildung
3- Medizinische Fürsorge
4- Wirtschaft und Sonstiges
Soziale Fürsorge In diesem Bereich geht es hauptsächlich darum sozial benachteiligten Familien von Grund auf zu helfen: durch monatliche Nahrungs-Rationen, (von Groß- und Einzelhändlern, Privathaushalten geboten) und Entwicklungshilfen. Das Ziel besteht darin, diese Familien so unabhängig wie möglich werden zu lassen. Die Eröffnung kleiner Näh- oder anderer Handwerksbetriebe wird finanziert und Käufer werden vermittelt.
Im Sommer 2011 konnte ich eine Witwe kennenlernen, die 2005 eine solche Finanzierung erhielt und mittlerweile nicht nur unabhängig ist, sondern auch weitere fünf Frauen beschäftigen konnte.
Das ist lediglich eine Erfolgsgeschichte, die ich selbst zu Gesicht bekam und mir imponierte.
Außerdem sind noch zahlreiche Projekte in diesem Bereich zu erwähnen: Kostenerstattung von Lehrmaterialien, Hilfe für das Gründen von Haushalten etc.
Das Pflegen von Waisenkindern ist ebenfalls ein Schwerpunkt der Organisation. Die Kinder werden in eigenen Heimen ausreichend gepflegt und schulisch gefördert, sodass zahlreiche höhere Abschlüsse erreichen konnten.
Bildung Analphabetismus- ein grundlegendes Problem in Ägypten. Die Alphabetisierung erlaubt den Menschen gesellschaftsfähig zu werden, was Wirtschaft, Nachkommen und Kultur beeinflusst. Die Organisation bietet an fast allen Standorten mehrmals wöchentlich Alphabetisierungs-Kurse an. Allein in Alexandria werden jährlich 1000 Menschen alphabetisiert.
Auch EDV- Kurse werden angeboten: In dem Standort Alexandria ist der Donnerstag für EDV- Kurse vorgesehen, die in etwa drei Monate andauern und Gruppen von ca. 20 Personen lehren.
Inklusion von Blinden und Behinderten und deren Bildungsförderung ist ein Schwerpunkt, der sich bewährt hat.
Medizinische Fürsorge In diesem Bereich werden eingetragene Patienten monatlich mit Medikamenten versorgt, die sie selbst nicht erwerben können. In Alexandria allein, werden monatlich 3000 Patienten durch Resala medizinisch versorgt. Ein Team aus Ärzten und Apothekern ist in diesem Bereich aktiv und vermitteln Menschen, die dringen Operationen benötigen.
Neben einer Blutbank und einer hauseigenen Apotheke gibt es auch in diesem Bereich noch weitere Programme, die allerding den Rahmen dieses Artikels sprengen würden.
Resala ist nur eine von weiteren, sogenannten non-profit organizations.
Mit meinem Artikel beabsichtige ich nicht, die Herzen der Leser zu erweichen und für Altruismus zu werben. Es geht darum, eine beispielhafte Kooperation von Menschen, Studenten, Jugendlichen, Erwachsenen, Privathaushalten, Ärzten, Lehrern, Wirtschaftsmännern und weiteren Gruppen aufzuzeigen.
Gemeinnützige Gesellschaften in Ägypten, die in der Lage waren und sind die Unfähigkeit, das Versagen des Staats zu kompensieren, in sozialen und wirtschaftlichen Bereichen.
Das habe ich zu Beginn desselben Artikels geschrieben.
Zum einen geht es darum eine solche Zusammenarbeit, Verantwortung und den Beitrag vieler Individuen für eine Gesellschaft aufzuzeigen.
In einem Artikel von spiegel-online, vom 03.03.2012 waren folgende Worte zu lesen. Worte, die ganz einschlägig sind:
„Wenn die unter uns, die in reicheren und „freieren“ Ländern leben, Ägypten in seiner Übergangsphase helfen wollen, dann müssen wir anfangen zu verstehen, was in all der staubigen und schlaglöchrigen Komplexität passiert. Wir haben nichts zu verlieren außer unseren Klischees.“
Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
Von Kairo aus verfolge ich die Ereignisse in Deutschland nur teilweise. Ich bin besonders aufmerksam, wenn es sich um Integrationsthemen in den Medien handelt. Ich werde Ihnen eine eher persoenliche Meinung zu diesem Thema mitteilen: Mit der Aeusserung „Der Islam gehoert zu Deutschland“ in einer Zeit, in der Muslime kaum einen Tag erleben, an dem sie nicht mit antimuslimischen Rassismus konfrontiert sind, ist das eine Auesserung, die wirklich mutig ist, aber auch richtig. Auch in seiner Weihnachtsansprache hatte Wulff bei mir – als Deutsche mit tuerkischen Wurzeln – besonders gepunktet. Es waren positive MItteilungen, die meiner Seele gut taten. Man hatte das Gefuehl, dass eine faire Integration in Deutschland doch eine Chance hat.
Trotzdem halte ich diesen Ruecktritt fuer notwaendig. Viele Mitglieder meines facebook-Netzwerkes bedauern diesen Ruecktritt. Ich bedauere nicht seinen Rücktritt, sondern, dass ein Mann, der diese Politik vertreten hat, gleichzeitig ein Mann ist, der auf Integritaet offenbar nicht besonderen Wert gelegt hat. Ich hoffe, dass diese Politik, die fuer Offenheit und Pluralitaet steht, keinen Schaden davon genommen hat und, dass sie von den Nachfolgern weitergeführt wird.
Viele Gruesse aus Kairo
Ayşe Yıldız (عائشة يلدز)
Die ganze Zeit über hatte ich gemischte Gefühle, was die Informationen über Wulff und seitens des Bundespräsidenten betraf. Das liegt in der Natur der Sache, wenn mögliche menschliche Fehler mit einem so hohen Amt in Berührung kommen.
1. weiß man ja nie so genau, welche Informationen glaubwürdig sind und wer mit seinen Äußerungen welche Interessen immer vertritt.
2. habe ich einen hohen Respekt vor dem höchsten Amt in der Bundesrepublik Deutschland; ich konnte und kann die zur Zeit getätigten Äußerungen nicht nachvollziehen, die auf eine Abschaffung dieses Amtes zielen. Wir alle sind nur insofern Bundespräsident, als wir einen unser würdigen Vertreter haben. Mehr noch, einen solchen Vertreter, von dem wir uns Orientierung erwarten, wenn wir selbst gefehlt haben. Das Amt also gilt es zu schützen, um unserer selbst willen.
3. Auch ein hoher Würdenträger ist nicht davor gefeit, Fehler zu begehen. Dann aber hat er ein Anrecht auf rechtliche Klärung der persönlichen Belange. Dieses Anrecht gilt es zu schützen. Je länger sich das ganze Drama hinzog, je sprachloser ich wurde, desto unwohler fühlte ich mich. Zu guter letzt bin ich heilfroh, dass der Bundespräsident mit seinem Rücktritt den Weg freigemacht hat zur rückhaltlosen Klärung aller Vorwürfe. Zugleich beendete er damit eine missliche Situation, in welcher Gerüchte um seine Person das Ansehen des Amtes in Mitleidenschaft ziehen konnten.
Sein Rücktritt war nun fällig – jenseits aller parteipolitischen Interessen und Überlegungen. Und ich wünsche mir, dass vieles von dem, was der Bundespräsident gesagt hat, in Erinnerung bleibt. Seine Worte zum Islam in Deutschland, zum Christentum in der Türkei und zur Integration von Migranten in unser Rechtsverständnis liegen mir als Vertreter des Christentums besonders am Herzen. Nein, wir haben derzeit keine Staatskrise, sondern sind gerufen, nach zwei unvollendeten Amtsperioden das höchste Amt im Staate zu ehren.
Bernd Schade, ev. Pfarrer in Berlin
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(Gastautoren: Ayse Yildiz und Bernd Schade / Bildbearbeitung: A. Damayanti)
Eine Kunstaktion von peder w. strux zum Thema Schlüssel. Gesammelt werden Schlüsselerlebnisse verschiedener Menschen.
Vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2012
SCHLÜSSEL –
WORTE
GEDANKEN
– ERLEBNISSE
Jeder von uns ob jung oder älter kennt Situationen die Wegweisend waren. Wir nennen so etwas dann auch ein Schlüsselerlebnis. Ein neuer Weg wurde sichtbar, eine Endscheidung getroffen, eine neue Sichtweise deutlich oder die Begegnung mit anderen Menschen, Kulturen haben etwas in uns geprägt. Oft wird dies erst in der Rückschau deutlich.
Diese Kunstaktion handelt genau von solchen individuellen Erfahrungen.
Der goldene Schlüssel Ein Märchen der Gebrüder Grimm – KHM 200 Zur Winterszeit, als einmal ein tiefer Schnee lag, mußte ein armer Junge hinausgehen und Holz auf einem Schlitten holen.
Wie er es nun zusammengesucht und aufgeladen hatte, wollte er, weil er so erfroren war, noch nicht nach Haus gehen, sondern erst Feuer anmachen und sich ein bißchen wärmen. Da scharrte er den Schnee weg, und wie er so den Erdboden aufräumte, fand er einen kleinen goldenen Schlüssel. Nun glaubte er, wo der Schlüssel wäre, müßte auch das Schloß dazu sein, grub in der Erde und fand ein eisernes Kästchen.
Wenn der Schlüssel nur paßt! dachte er, es sind gewiß kostbare Sachen in dem Kästchen. Er suchte, aber es war kein Schlüsselloch da, endlich entdeckte er eins, aber so klein, daß man es kaum sehen konnte. Er probierte, und der Schlüssel paßte glücklich. Da drehte er einmal herum, und nun müssen wir warten, bis er vollends aufgeschlossen, und den Deckel aufgemacht hat, dann werden wir erfahren, was für wunderbare Sachen in dem Kästchen lagen.
Gesammelt werden Schlüsselerlebnisse verschiedener Menschen. Jeder der mag kann ein ganz persönliches Schlüsselerlebnis aufschreiben, der Aktion zusenden und dieses wird dann an einem Schlüsselholz befestigt. Aus den gesammelten Erlebnissen wird ein Buch entstehen. Aus dem Schlüsselbalken eine Plastik. Diese werden dann gemeinsam an verschiedenen Orten 2013 ausgestellt.
Wer einen oder mehrere alte Schlüssel besitzt und diese zu der Aktion beitragen möchte, kann dies gerne tun.
Welches Schlüsselerlebnis möchten Sie beitragen…. oder welchen Schlüssel…
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(Gastautor: peder strux / Schlüsselbalken: D. Balci)
Heute wollen wir Ihnen eine ganz außergewöhnliche Künstlerin aus Lettland vorstellen. Tatjana Mihailova lebt und wirkt heute in Düsseldorf. Lassen Sie sich verzaubern und lernen warum sie zwar dunkle Schokolade mag, aber alle Farben außer braun liebt.
FARBENLEBEN 120 x 580 cm, Öl auf Leinwand 2004
Mentoring4u: Sie sind eine eindrucksvolle Persönlichkeit, erzählen Sie uns etwas über Ihr Leben und warum Sie sich für diese Karriere entschieden haben?
Tatjana Mihailova: „Ich bin in Daugavpils, in Lettland geboren und seit ich mich erinnern kann, habe ich mit gelber und oranger Farbe gemalt. Heute liebe ich alle Farben außer Braun, aber dunkle Schokolade mag ich gerne.
Daugavpils ist eine besondere Stadt, mit einer besonderen Energie. Die Stadt gibt immer Ideen, die leider nirgendwo anderes umgesetzt werden können, wie z.B. durch Mark Rothko oder Samuel Michoels und andere sehr interessante Künstler, Fotografen, Musikern, Schauspieler und Regisseure. Jetzt ist Daugavpils eine verlassene Stadt.
Ich wollte immer eine Künstlerin werden, aber nach der Schule habe ich beschloßen etwas vernünftiges zu studieren – die Architektur. Nach drei Jahren des Studiums habe ich ohne Abschluss abgebrochen. Ich bin kein technischer Mensch. Danach habe ich mich meinen Mann ins Daugavpils kennengelernt, wo ich im Theater als Bühnenbildnerin und er als Schauspieler gearbeitet haben. Und dann kamen meine lieben zwei Töchter zur Welt.
Design Stühle nach Farbpsychlogie
Mentoring4u: Wie kamen Sie darauf, die Psychologie der Farben in Ihre Werke zu integrieren?
Tatjana Mihailova:Während des Kunststudiums (1990-1994) an der Latvian Academy of Art in Riga, wo ich endlich mit viel Vergnügen studiert habe, habe ich für mich Farbpsychologie entdeckt. Dieses Thema hat mich so fasziniert, dass ich auch später an der Universität Daugavpils, wo ich Malerei unterrichtet habe, ein didaktisches Programm für Malerei mit psychologischen Aspekt, um die Kreativität zu trainieren erarbeitet habe: Wahrnehmungen und Farbe & Farbe als Medium. Dieses Programm ist einzigartig und die Studenten liebten es ihre eigenen individuellen Bilder zu malen und ihre Kreativität weiter entwickeln zu können. Ich habe viel in Lettland gearbeitet und gleichzeitig immer weiter studiert: Master- und Promotionstudium. Leider habe ich letzten Endes doch nicht promoviert, aber ich habe als Kunstpädagogin und Wissenschaftlerin viel gelernt und in meiner Lehre viel ausprobiert. Auf Konferenzen habe ich mit einer guten Resonanz einiges präsentiert. Nebenbei haben wir zusammen mit meinem Mann Michael Dimenstein ein Studenten-Puppen-Theater gegründet. Es war eine schwere, arme, aber sehr kreative und intensive Zeit in Lettland.
Im Jahr 1999 sind wir nach Deutschland immigriert und dann kamen ganz andere Probleme. Leider konnten mich meine persönliche und pädagogische Erfahrung, die gute Ausbildung, vor allem meine wissenschaftliche Seite nicht erfolgreich weiter bringen, aber ich habe angefangen sehr intensiv als Künstlerin zu arbeiten.
Vor zwölf Jahren war vor allem die abstrakte Kunst sehr angesagt.
Verhüllter Blick 80 x 100 cm, Öl auf Leinwand 2008
Ich malte bunte, figurative und emotionale, zurückhaltende Bilder. Es passte nicht, aber ich habe weiter gemalt. Ich denke mit Bildern, ich habe sie vor den Augen bis ich sie auf Leinwand oder Papier bringe. Sie stehen in einer Schlange: Bilder, Objekte, Installationen, Animationen usw..und warten ab. Ich schreibe sie einfach auf.
Mentoring4u: Welche Technik bevorzugen Sie?
Tatjana Mihailova: Viele mögliche Techniken wie Aquarell, Acryl, Öl, Pastell, Bleistift-, Kohle-, Tuschezeichnungen, Mischtechniken, Monotypie, Paper Print habe ich ausprobiert. Ich suchte die Möglichkeit die Farbfläche und Linie zu verbinden, aber in irgendwelcher besonderen Art und Weise. Bunte und schwarz-weiße in einem Bild.
LIEBE 50 x 70 cm, Kohle/Tusche auf Papier 2007
Einmal stand ich vor einem Grab am Friedhof und dachte: zwischen dem Geburtsdatum und dem Datum des Todes steht ein Bindestrich. Nur ein Bindestrich…und schließt in sich unser ganzes Leben mit dem Problemen, Träumen, Gefühle, Gedanken, Erwartungen, Illusionen, der Liebe, den Freundschaften, den Kindern, dem Beruf, Krankheiten, Telefonaten, Hobbys, Reisen usw. ein. Jemand war einzigartig, hat gelacht, geweint, gekocht, getanzt, geliebt, war traurig, einsam, hat Bäume gepflanzt, Freude geschenkt oder nicht…Dort habe ich entschieden, dass ich alles über Menschen und ihren bunten inneren Geschichten malen möchte. Das was wir hinter unserer Fassade verstecken.
Dann, im Jahr 2010, ist das Bild INSIDE OUTSIDE.ERINNERUNGEN entstanden, wo ich das, was ich so lange gesucht habe, umsetzen konnte. Es war mir klar, dass es mein Stil und mein Thema ist. Das was mich bewegt hat, mich interessiert und in mir vibriert hat. Seitdem steht der Mensch als Mittelpunkt meiner Malerei mit seinen Dramen, Wünschen, Emotionen, Wahrnehmungen, Gedanken, Erinnerungen, Erfahrungen, Verlusten, Aberglauben, Ängsten, Träumen, Fantasien und Vorstellungen.
Genauso wie im realen Leben, vermischen sich hier Wirklichkeit und Fantasie.
INNEN / AUSSEN Erinnerungen
Mentoring4u: Psychologie bewegt Sie, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass Sie noch mehr damit erreichen wollen?
Tatjana Mihailova: Ich will Kunst und Wissenschaft, Kunst und Psychologie miteinander verknüpfen. Die Psychologie bietet uns die Möglichkeit die unsichtbaren und rätselhaften Dinge sichtbar zu machen, zu sehen und zu verstehen. Die Kunst macht alles sichtbar und kann es visualisieren.
Ich stelle das Unsichtbare im Menschen dar und zeige das Abbild einer Dingwelt, die aber gleichzeitig Ausdruck einer inneren Welt der Menschen ist.
Die äußere Welt wie die Natur, Traditionen und die Kultur, Gesellschaft und die Umwelt geben immer Impulse und Anregungen und die Menschen reagieren auf sie. Die Gesellschaft möchtet coole und erfolgreiche, sexy, aber auch gleiche Menschen überall sehen und das versuchen wir nach Außen zu präsentieren, aber unseren innere Welt ist viel tiefer, bunter, komplizierter, rätselhafter und individueller. Wir sind immer auf der Suche nach der Balance und der Verbindung zwischen unserer Inneren Welt und der Äußeren.
Ich denke, dass alle Künstler die Instrumente oder das Medium der modernen Zeit sind. Sie visualisieren, dokumentieren, fantasieren und malen das Leben von innen oder von außen, jeder in seiner Art und Weise. Sie haben „eine Antenne“ für den Geist der heutigen Zeit, um alles was neu ist, abzurufen und im Bildern zu zeigen.
Der Zug gestrichen…Am Bahnhof 15 x 18 cm, Skizze, Bleistift auf Papier 1975
Mentoring4u: Sie beobachten Ihre Umwelt und haben eine solche Fülle von Werken geschaffen. Sind Sie glücklich?
Tatjana Mihailova: Ich denke viel über die Kunst nach und kann mir die Kunst als eine Treppe mit drei Stufen vorstellen. Auf der ersten Stufe experimentieren alle Künstler wie die Kinder, spielen mit Farben und Formen. Das wichtigste ist der kreative Prozess. Per Zufall entstandene Bilder haben keinen Inhalt, aber auf dieser Stufe ist es auch total unwichtig. Es macht Spaß!
Wenn sie genug gespielt haben, gehen einige Künstler weiter auf die zweite Stufe. Diese Stufe heißt „die Meister der Renaissance“. Diese Stufe kann man nicht ohne große Mühe, Geduld, Arbeit, Disziplin und Schweiß überwinden.
Nur wenige schaffen es zu der dritten Stufe, wo die Kreativität zusammen mit der Meisterschaft und eine neue originelle Idee wie eine neue Entdeckung ist.
Aber was für alle drei Stufen wichtig ist: Persönlichkeit und Identität.
Es ist alles nicht leicht und häufig unbezahlte Arbeit, aber die Künstler können nicht aufhören kreativ zu sein und krabbeln weiter nach oben.
Ich krabbele auch weiter. Ich unterrichte, male, organisiere Ausstellungen, schreibe zwei Bücher und lebe noch.
Mentoring4u: Vielen Dank für das Interview.
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Seit 30 Jahren bin ich nun in diesem Beruf selbständig. Schon während und nach der Ausbildung habe ich mich auf den orthopädischen und chirurgischen Zweig spezialisiert.(Innere Medizin, Neurologie, Kinder- und Frauenheilkunde sind die anderen 4 der 6 Hauptbereiche).
Durch zahlreiche Fortbildungen in der Manuellen Therapie, mediz. Trainingstherapie, Brüggertherapie, CMD-Spezialisierung (Probleme mit den Kiefergelenken) und der Pilatestherapie habe ich mir ein breites Spektrum angeeignet, um ganzindividuell auf den jeweiligen Patienten eingehen zu können. Aus seinen Berichten der aktuellen Krankheitsgeschichte mit der ganzen Vorgeschichte ( wie Sport-, Autounfälle, Familienanamnese – Rheuma z. B. – Berufshaltung und Hobbies) kann ich mir ein allumfassendes Bild machen. Mit meiner vorläufigen Diagnose starte ich die Behandlung, um nach Rücksprache mit dem Patienten jederzeit nachkorrigieren zu können. So entsteht die vorläufige Behandlung. Im Sinne eines „personal trainers“ besprechen wir auch seine zukünftige Vorgehensweisen (Hausaufgaben) und Eigentherapie. Einen Wassermuffel kann ich nicht zum Aquajogging schicken; die Hausaufgaben und Übungen müssen realistisch sein und Spaß machen; um ein für diesen Menschen optimales Ergebnis zu erreichen.
Nichts motiviert mehr wie die kleinen Erfolgserlebnisse; dass man ohne Medikamente etwas gegen die Schmerzen und den Alterungsprozess tun kann. Körperpflege ist nicht nur Duschen und Deo. Dazu gehören die Aufmerksamkeit an der eigenen Haltung, dem Gewicht, der Qualität der Ernährung, usw.
Immer nach dem Motto: der Gebrauch erhält, die Anstrengung fördert, die Überanstrengung schadet.
Der Mensch geht allein zu sehr in Schonhaltung, wenn es zwickt.
Und gerät dann immer mehr in den „Teufelskreis“ hinein. Ich verstehe mich als Solidarpartner, hier wieder einen Ausweg zu finden, für mehr Wohlbefinden und Lebensqualität.
Sie haben Fragen oder Kommentare, nutzen Sie das Kommentarfeld oder sprechen Sie unsere Autorin direkt an: physio-kammertoens@t-online.de
Noch besser, besuchen Sie Gudrun Kammertöns in Frankfurt/M. und fragen auch mal nach Ihren individuellen Pilateskursen in der Mittagspause. Sehr empfehlenswert.
Sie, liebe Leser, haben auch einen so interessanten und vielseitigen Lebenslauf? Sie möchten junge Menschen dabei unterstützen, den Beruf für Ihre Zukunft zu finden? Wenn ja, senden Sie Ihren Bericht direkt an redaktion@mentoring4u.de . Wir freuen uns von Ihnen zu lesen!
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Für aufstiegsorientierte Zahntechnikergesellen ist die Meisterprüfung der bewährte, traditionelle Weg zur Berufskarriere. Der Meisterbrief im Zahntechnikerhandwerk bietet Chancen wie den Aufstieg in eine Führungsposition.
Er ist das Gütesiegel für eine herausragende fachliche Qualifikation. Für den Schritt in die Selbstständigkeit bietet er ein stabiles Fundament. Handwerksmeister haben gelernt, einen Betrieb eigenverantwortlich mit Erfolg zu führen. Sie sind gleichwohl Experten und Vorbild: Sie leiten an, zeigen auf und entscheiden. Die Meisterprüfung für Zahntechniker hat aufgrund ihrer Komplexität im Handwerk den höchsten Anspruch. Den beschwerlichen Weg zum Meisterbrief ebnet idealerweise eine Meisterschule.
In Deutschland besteht darüber hinaus die Möglichkeit, über das Fortbildungsstudium den „Betriebswirt des Handwerks“ zu erfahren, was eine Unternehmerpersönlichkeit ausmacht. Hier erwerben Zahntechniker betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Managementfertigkeiten. Sie verfügen über beste Voraussetzungen, den erworbenen Wissensvorsprung in geschäftlichen Erfolg umzusetzen. Meisterliche Zahntechnik bei der academia dental Viele ausländische Zahntechniker beneiden ihre deutschen Kollegen um die vielfältigen Möglichkeiten, die das deutsche Ausbildungssystem beinhaltet. Die Gründung der academia dental durch die BEGO in Bremen, einem weltweit agierenden Unternehmen mit über 120-jähriger Tradition im Bereich der Fortbildung, entsprach ihrem Wunsch nach Qualifizierung auf höchstem Niveau. Zahntechnik „Made in Germany” und anspruchsvolle Aus- oder Weiterbildung in Deutschland verfügen weltweit über ein hohes Ansehen. Fehlende Sprachkenntnisse und Kostengründe standen einer Weiterbildung in Deutschland oftmals im Wege. Engagierte Zahntechniker aus aller Welt finden über die academia dental Zugang zu höchstem zahntechnischen Standard, neuen Technologien und Verfahren. Anspruchsvolle Zahntechnik innerhalb eines überschaubaren, aber dennoch effektiven Zeitraumes zu vermitteln, ist die Intention der academia dental. Hierbei orientiert sie sich an den hohen deutschen Ausbildungsstandards im Bereich der Meisterausbildung. Sie bietet qualifizierten Unterricht auf „Masterlevel“, ist jedoch kein Ersatz für die Ausbildung an einer Meisterschule.
Und dann noch Zahnmedizin studieren? Wie, das erfahren Sie hier: Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!
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(Gastautor: Henning Wulfes (siehe Bild oben) / Bild und Bearbeitung: D. Balci / Quelle: www.academia-dental.de )