mentoring4u

Kategorie: Ausbildung

Ausbildung: Schüler, Studenten, Azubis

  • Retro-Selbständigkeit, die Lehrer der Zukunft und wo die freien Stellen sind

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Zwei Studenten häkeln sich in die Selbständigkeit, wie sich das Berufsbild von Lehrern verändert und außerdem: Berater mögen Netzwerke nicht.

    My Boshi

    Sie wollen Sozialwissenschaftler sein? Sie sind ja gar nicht am stricken!
    Das waren die üblichen Kommentare, wenn Stille im Hörsaal einkehrte. Irgendwann verschwanden Häkel- und Stricknadeln aus dem Programm. Zu langweilig, zu sehr Oma, zu sehr Mama. Der US-Trend, der jetzt wieder zu uns rüberschwappt, gefällt sicher nicht nur den Strickenden sondern lässt sicher auch Profs wieder nostalgisch werden. Dass Handarbeit auch wirklich Geld bringen kann, haben diese zwei Jungs bewiesen: unter dem Namen myboshi haben sie sich selbständig gemacht. Sie stricken und häkeln im Auftrag für die, die es von Oma eben nicht mehr gelernt haben. Männer, die häkeln. Das ist das 21. Jahrhundert.

    ZEIT Lehrer

    Turbulenzen vorprogrammiert: Lehrer sein
    Heute finden wir wieder einen guten Beitrag über die zukünftigen Aufgaben des Lehrerberufs und auch, was daran alles neu ist. Längst bedeutet Lehren nämlich nicht mehr nur, sturr den Lehrplan abzuarbeiten, vor allem, seit Schulreformen, Zusammenlegungen von Schulen und Förderungsideen der Politik permanent neu erfunden werden. Nie wieder Langeweile, das verspricht der Artikel. Wie hart der Alltag allerdings schon ist, Stichwort soziale Brennpunkte, Dauerstress und enorme Belastungsproben, bleibt hier allerdings ein bißchen vor.

    Karriere Personalberater

    Eine Plattform für alles
    Unternehmen gehen dahin, wo die Nutzer sind: ins Internet. Aber nicht irgendwohin. Denn seit man Social Media und die eigene Website miteinander vernetzen kann, haben Unternehmen ihre Finger überall mit drin: Twitter, Facebook, Xing, LinkedIn. Heute verrät uns ein Personalberater, dass er das gar nicht so gut findet. Denn auch Jobs finden sich so vermehrt in Social Media. Ist vielleicht nicht so toll für ihn, aber für alle, die einen Job suchen, sind hier einige wichtige Zahlen und Trends zusammengefasst.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.myboshi.net,  www.zeit.de, www.karriere.de)

  • Super-Menti auf Zeitarbeit

    Menti Zeitarbeit

    Generation “Unsicher”: Seit der IG-Metall-Studie ist es offiziell. Gerade junge Menschen sind von Zeit- und Leiharbeit besonders betroffen. Perspektiven fehlen. Und die Deutschen werden nicht jünger.

    Schnell rein und schnell raus
    Größtmögliche Flexibilität erhalten Firmen, die neue Mitarbeiter über Zeitarbeitsfirmen einstellen. Denn Personal ist schnell da. Und für den Fall einer weiteren Krise kann man Arbeitsplätze auch schnell wieder einstampfen. Derzeit planen zwar über 90% der Unternehmen wieder Neueinstellungen, aber unter dem Vorbehalt, Mitarbeiter über befristete Verträge oder gar Zeitarbeit einzustellen. Das Risiko für Arbeitnehmer geht nun über die reguläre Probezeit hinaus. Toll für die Statistik: Denn der Zeitarbeitsbranche geht es dadurch prächtig und außerdem könnte die Arbeitslosenquote dadurch enorm sinken.

    Aber zu welchem Preis?
    Bald könnte es legal werden auch Festangestellte zu feuern und über Zeitarbeitsfirmen billig wieder reinzuholen. Kein Wunder, dass da Proteste laut werden, die eine Entgeltgleichstellung fordern. Aber Diskriminierung innerhalb des Unternehmens kennt man ja bereits. Frauen verdienen im Schnitt für die gleiche Arbeit schließlich auch weniger als Männer. Heißt: Anti-Diskriminierung ja, aber, um bei dem Beispiel zu bleiben, wie erfolgreich waren Proteste für mehr Gleichstellung denn bisher?

    Die es besonders trifft
    Besonders leiden darunter die unter 35-Jährigen, wie eine Studie der IG-Metall Anfang dieser Woche verriet. Überdurchschnittlich viele unter ihnen sind in einem befristeten Arbeitsverhältnis oder sind als Zeitarbeiter eingestellt. Und je niedriger der Bildungsabschluss, desto schlechter schätzen Jugendliche ihre Zukunft ein. Dabei hätten eigentlich Akademiker derzeit den größten Grund zur Sorge: Die meisten befristeten Arbeitsverträge werden den Hochqualifizierten zugeschoben.

    Das größte Problem kommt erst noch bzw. gar nicht: der Nachwuchs
    Was sich die Gesellschaft damit antut, ist nicht nur im Handwerksbereich ein Problem, wie ein Beitrag der Tagesschau zeigt. Keine Planung für die nächsten drei oder sechs Monate möglich, keine Anschaffungen, denn wie soll man sie abbezahlen? Und: keine Familienplanung. Wie soll man sich um Nachwuchs kümmern, wenn man erst mit 35 Jahren einen sicheren Job hat? Es wird ohnehin oft genug bemängelt, dass gerade Akademiker zu wenig Kinder bekommen. Und das ist in dem Alter auch nicht mehr ganz risikofrei, ganz unabhängig von der Ausbildung. Wir wissen zwar alle aus Erfahrung, dass Superhelden selten Familie gründen. Wir wissen auch, das hochqualifizierte junge Menschen auf Niedriglohnbasis arbeiten, Stichwort “Ich mache alles”, nur um etwas Geld in der Tasche zu haben. Für eine befristete Zeit. Es wird sich rächen. Erst wenn eure Renten nicht gezahlt werden können, liebe Personalchefs, werdet ihr merken, dass man Flexibilität nicht essen kann.

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Was sind eigentlich Schülerfirmen, was bewirken Studiengebühren und wie beherrscht man Blitze?

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wie Schüler früh lernen können ein Unternehmen zu führen, die Briten spüren erste Effekte der Studiengebühren und außerdem: Master of Blitz.

    Schülerfirmen.com

    Mehr als Monopoly
    Heute haben wir uns etwas mit dem Thema Schülerfirmen beschäftigt. Erste Zwischenbilanz: Viele verwenden das Wort, meinen aber unterschiedliche Sachen damit. Mal handelt es sich um ein echtes Unternehmen, mal nur um ein Projekt. Aber in jedem Fall werden aus Schülern echte kleine Unternehmer, die wirklich kaufen und verkaufen, produzieren und Rechnungen schreiben, auch wenn sie dann unterschiedlich heißen. Dabei gibt es bereits eine Vielzahl an Schülerfirmen in Deutschland. Unterstützung kann man sich bei vielen Stellen holen, einmal bei allgemein aufgestellten Initiativen, oder bundeslandspezifischen Förderprogrammen. Unser Eindruck dabei: den Schülern macht das riesigen Spaß, also unbedingt ausprobieren!

    Spiegel England Studiengebühren

    Was verändert sich durch Studiengebühren?
    Von den britischen Studiengebühren kann einem deutschen Studenten schon mal schwach werden. Aber das Problem ist das gleiche: Wird die Lehre wirklich besser durch mehr Kohle von draußen? Ist das ein Hindernis für Begabte aus sozial benachteiligten Schichten? Die Probleme sind nicht neu und sind auch in der Fish’n-Chips-Nation nicht unbekannt. Aber die Ergebnisse sind vielleicht auch nicht die, die alle befürchten. Oder?

    Zeit Studium Werkstoffkunde

    So banal wie faszinierend: Feuer
    Haben wir heute entdeckt: Eine kurze Begründung und Übersicht darüber, warum man sich mit den Grundelementen im Studium auseinandersetzen sollte. Heute geht es um Feuer und einen Studenten, den wir ziemlich überzeugend fanden. Das Fach heißt übrigens Werkstoffwissenschaften.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.schuelerfirmen.com, www.spiegel.de, www.zeit.de)

  • Zwischenbilanz Generation Praktikum, Schlechte Noten drücken das Gehalt langfristig. Und: der neue Hausmeister

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Eine Zwischenbilanz der Generation Praktikum, Saarländische Erhebung ist repräsentativ für Deutschland und was ein Facility Manager so alles macht.

    Zeit Generation Praktikum

    Wie geht es den Praktikanten heute?
    Es ist inzwischen bekannt, dass Schulabgänger und Hochschulabsolventen heutzutage keine Garantie auf Jobsicherheit mehr in der Tasche haben, wenn sie ihren Abschluss erhalten. Vor etwas mehr als fünf Jahren stellte die ZEIT fünf solcher jungen Menschen vor, die nichts weiter ergattern konnten als ein Praktikum. Trotz guter Noten. Trotz Erfahrung. Trotz Praktika. Und so weiter. Ein Glück, dass sich jemand erinnert und gefragt hat: Wie geht es ihnen heute? Sagen wir schlicht: besser. Aber ob man sich deshalb an die Generation Praktikum gewöhnen muss? Lesen Sie selbst.

    IAB Schlechte Noten vs. Gehalt

    Ein Grund, doch bessere Noten zu schreiben?
    Nach einem ersten Hochziehen der Augenbraue kann man sich diese Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vielleicht doch noch mal genauer anschauen. Kernaussage: Schlechte Noten sind langfristig ein echter Nachteil für die Gehaltsentwicklung und Entwicklungschancen. Jedenfalls, was Ausbildungsberufe angeht. Aber bitte nicht überinterpretieren: Erstens sagt eine Statistik noch lange nichts über den Einzelfall aus, zweitens sind die Zusammenhänge teilweise doch recht niedrig. Bitte die Werte nahe bei Null nicht so ernst nehmen, liebe Leser.

    FAZ Facility Manager

    Ein Streitgespräch
    Alt gegen neu, moderene gegen traditionelle Denke, studieren oder nicht studieren? Wie sich der Beruf und das Aufgabengebiet eines Hausmeisters zum Facility Manager wandeln kann, kann man auch anders darstellen. Zum Beispiel, indem man zwei zusammen setzt und sie streiten lässt. Könnte man so sicher auch gut in einer Talksendung unterbringen. Let’s fetz!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.zeit.de, www.iab.de, www.faz.net) )

  • Krise ist mein zweiter Vorname, Frauen sind zu bescheiden und ab heute geht’s leichter ins Ausland

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Was man als Krisenexperte den ganzen Tag lang macht, eine weitere Studie belegt, dass Frauen zu wenig fordern und „Wege ins Ausland“ hat einen neuen Internetauftritt.

    Screenshoot zeit.de

    Ausnahmezustand-Manager
    Überschwemmung, Wirbelstürme, Erdbeben, Waldbrände. Hilfsorganisationen sind immer schnell vor Ort. Doch wer sind eigentlich diese Menschen, die das alles organisieren? Ab heute wissen wir, die heißen Krisenexperten und kümmern sich um so ziemlich alles, was außerhalb der Norm liegt. Und nein, das sind nicht irgendwelche Ökos, der heutige Artikel zeigt eindeutig auf, dass es inzwischen auch Master-Studiengänge zu den verschiedensten „Katastrophenbereichen“ gibt und wo solche Absolventen gesucht werden. Daumen hoch für die Aufwertung dieser Berufsgruppe, ohne die in Krisenzeiten nichts laufen würde.

    Screenshoot spiegel.de

    Sind die Frauen selbst schuld?
    Einmal neu und einmal alt: Bekannt ist, das Frauen deutlich weniger verdienen als Männer. Was wir heute allerdings der Studentenspiegel-Umfrage entnehmen, zeigt: Das liegt nicht unbedingt daran, dass sie von Männern künstlich klein gehalten werden. Oftmals sind es die Frauen selbst, die ihr Licht unter den Schemel stellen, als seien ihre Qualifikationen nicht so wichtig. Warum das so ist und ob man mit Training und Gesetzesvorlagen dagegen angehen kann, ist an dieser Stelle erst mal fraglich, denn im Endeffekt ist alles eine Einstellungssache. A propos, angeblich sind Karrierechancen für Frauen derzeit so gut wie nie. Das wäre doch mal ein Anlass, die Einstellung zu ändern.

    Screenshoot wege-ins-ausland.netzcheckers.net

    Sechs Wege ins Ausland haben ein neues Gesicht
    Der Arbeitskreis „Wege ins Ausland“ hat nun einen neuen Internetauftritt. Erster Eindruck: Recht schlicht und nüchtern, aber schließlich soll man ja keine Ewigkeit auf dieser Seite verbringen, sondern auf eine der sechs Institutionen klicken, die Wege ins Ausland bietet. Auf jeden Fall ist die erste Orientierung durchaus gelungen, man findet sich schnell zurecht. Auch ein Twitter-Auftritt hat es auf die Seite gebracht, ebenso wie integrierte RSS-Feeds. An Aktualität mangelt es also nicht und die wichtigsten Informationen zu den verschiedenen Programmen sind zum Glück kurz und prägnant gehalten. Wer also ins Ausland möchte, findet hier garantiert das richtige Programm oder zumindest den richtigen Ansprechpartner.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.zeit.de, www.spiegel.de, http://wege-ins-ausland.netzcheckers.net)

  • BaFöG-Kontrolle, Diskriminierung homosexueller Führungskräfte und ausländische Berufsabschlüsse

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Studenten und das liebe Geld, ob Homosexualität als Führungskraft benachteiligt und außerdem: die liebe Not mit qualifizierten Einwanderern.

    Screenshot spiegel.de

    Abschreiben – Durchschummeln – Studentenalltag?
    Angeblich haben viele Studenten bei ihrem BaFöG-Antrag ein wenig geschummelt, ob nun aus Absicht oder weil sie es nicht besser wussten. Jetzt wird nachgeprüft, wer zu viel auf der hohen Kante hat. Großes Zittern in der Studentenschaft. Darum hier das Notfall-Programm: Alle Infos, was bisher gelaufen ist, erste-Hilfe-Ratgeber und allgemeine BaFöG-Tips. Nur ruhig bleiben!

    Screenshot zeit.de

    Gleichberechtigung andersrum
    Eigentlich klar, aber bisher nicht wirklich thematisiert: Die einen werden diskriminiert, weil sie weiblich sind, andere wegen ihrer sexuellen Neigungen. Als wenn sich das auf die fachliche Leistung eines Menschen auswirken würde! Trotzdem ist es wohl manchmal nicht ganz einfach, sich zu outen und dennoch Karriere zu machen. Ein emotionalisierender Einblick in die Probleme von schwulen Führungskräften.

    Screenshot faz.net

    Künstliche Verdummung?
    Illusion Auswanderung: Man mag es zu Zeiten von Bacherlor-Master-Gleichmacherei nicht glauben, aber es gibt immer noch sehr viele ausländische Abschlüsse, die in Deutschland nicht anerkannt werden. Oft müssen Einwanderer umschulen, nachsschulen oder man stellt die einfach vor verschlossene Türen „Hier kommst du net rein“. Und nu? Angeblich soll die Anerkennung dieser Abschlüsse bald Realität werden, zumindest plant die Bundesregierung den bisherigen Status quo aufzuweichen. Wird auch langsam Zeit, Fachkräfte wegen Bürokratie zu verschwenden  wäre nämlich einen eigenen Menti-Cartoon wert…

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.spiegel.de, www.zeit.de, www.faz.net)

  • Du hast die Macht, Gründerwoche für Jugendliche und spezielle Studiengänge für Frauen

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Ein mächtiges Projekt zeigt Schülern, dass sie was bewegen können, die Gründerwoche zieht durch Deutschland und wie man (alleinerziehenden) Müttern das Studieren erleichtert.

    Screenshot duhastdiemacht.de

    Jetzt wird’s politisch
    Ein schöne Entdeckung haben wir heute auf „Du hast die Macht“ gemacht. Schülergruppen tourten durch Deutschland und sollten sich mit politischen Themen auseinandersetzen. Und ganz nebenbei einen kurzen Spot dazu drehen. Ist super gelungen, wie wir finden. Die Videos kann man sich auf der Website des Projekts anschauen und natürlich mitmachen, zum Beispiel bei einer selbst gedrehten Comedy-Show oder bei einem Kurzfilmwettbewerb.

    Screenshot gruenderwoche.de

    Jetzt wird’s selbständig
    Ab kommenden Freitag geht die Gründerwoche Deutschland los: Alle Interessierten, die sich über das Thema Selbständigkeit informieren wollen, ganz besonders solche, die vielleicht noch etwas grün hinter den Ohren sind, sind hier willkommen. Was wir richtig cool finden: In dieser Woche finden in 80 Ländern parallel ebenfalls solche Veranstaltungen statt. Das Tolle daran, es gibt in jedem Bundesland mehrere Veranstaltungen und einige auch online. Ist man mal vor Ort, ist auch nix mit alleine rumstehen: Ideenworkshops, Chats, Beratungen, Events und Networking sind hier Topthemen. Und so ganz nebenbei kann man von Experten lernen und Unternehmergeist schnuppern.

    Screenshot spiegel.de

    Jetzt wird’s männerfrei?
    Fünf Studiengänge speziell zur Förderung von Frauen gedacht gibt es bereits in Deutschland. Der Hintergrund: Männerdominierte Fächer und Hindernisse, die sonst oft dazu führen, dass doch nicht mehr studiert wird, zum Beispiel Kinder, die man alleine erziehen muss. Das soll sich in Zukunft ändern. Das Beispiel des Tages zu dem Thema öffnet Augen für Chancen und bietet außerdem Raum für spitzzüngige Kommentare (geht bei uns natürlich auch).

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.duhastdiemacht.de, www.gruenderwoche.de, www.spiegel.de)

  • Alle Stipendien auf einen Blick, Outback, ich komme! und der Prima-Klima-Herbst

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Ein neues Portal erleichtert zukünftig die Suche nach passenden Stipendien weltweit, warum sich die Einwanderungspolitik Australiens für Deutsche lohnt und außerdem: ein Klima-Wettbewerb?

    Screenshot scholarshipportal.eu

    Find Schloarships
    Die Welt ist wieder etwas einfacher geworden: Der erste Blick auf Scholarshipportal.eu macht sofort deutlich, was die Seite kann und was sie bietet. Kleiner Nachteil: hier wird deutlich, wie bescheiden das deutsche Stipendienwesen ist. Vertiefende Infos und ein paar Statements des Initiators und Projektleiters sind jedoch ganz hilfreich, um sich ein erstes Gefühl zu verschaffen.

    Screenshot_zeit.de

    Australien – nicht einfach zu bleiben
    Auch andere Länder haben das Problem der Überalterung und nehmen gerne qualifizierte Einwanderer auf, so auch Australien. Allerdings ist es nicht ganz so einfach, für längere Zeit bleiben zu dürfen. Doch mit diesem recht guten Kurzüberblick über Anforderungen, Visa, Jobbörsen und australisches Arbeitsrecht kann man sich schon mal gut vorbereiten.

    Screenshot allianz-umweltstiftung.de

    Klimaretten leicht gemacht
    Bis Ende Oktober kann man sich noch bewerben: beim Wettbewerb des Deutschen Klimapreises. Gesucht sind engagierte Klassen der Jahrgangsstuden 7 bis 13. Was uns erstaunt: Man kann sich hier wirklich austoben, sogar mit einem Theaterstück zum Thema Klimaschutz, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt (und dieses Theaterstück möchten wir gerne sehen). Außerdem ist die Seite insgesamt sehr übersichtlich aufbereitet und nutzerfreundlich. So muss das sein!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quelle: scholarshipportal.de, zeit.de und allianz-umweltstiftung.de)

  • Menti auf dem Elternabend

    Menti Elternabend

    Heute stellen wir zum ersten Mal unser Maskottchen vor: Menti. Menti sieht die Welt ein bißchen anders und stellt sich Fragen, wie die Welt auch anders betrachtet werden kann. Heute ist er auf dem Elternabend und stellt fest: Integration kann auch eine persönliche Herausforderung sein.

    Zweisprachigkeit als Chance
    Verkehrte Welt? Viele Einwanderer, die nach Deutschland kommen, sprechen erst mal nur gebrochenes Deutsch, manche, die nachziehen, manchmal auch gar keins. Häufig erledigen ihre Kinder, die in Deutschland aufwachsen, Botengänge für sie: bei Behörden, an der Schule, es werden inzwischen sogar universitär Imame an Deutschen Hochschulen ausgebildet. Das Ziel: Vermittlung. Und das ist nichts Schlechtes, das ist sogar etwas, worauf Einwandererkinder stolz sein können, den Zweisprachigkeit ist ein Geschenk.

    Die gute Mischung macht’s?
    Eigentlich ist eine gemischte Schule doch eine Herausforderung, müsste man denken: Das einzige, was die Schüler untereinander verbindet, ist die Sprache und das ist Deutsch. Je besser man sie spricht, desto besser kommt man zurecht. Je besser man sich in beiden Kulturen auskennt, desto unabhängiger kann man werden. Wie wäre es denn mal, als ehrenamtlicher Vermittler zu arbeiten? Und wie viele Unternehmen mag es wohl geben, die zweisprachig aufgewachsene Mitarbeiter suchen, um mit einer Exportnation wie Deutschland Handel treiben zu können? Na, kommen wir der Sache schon näher?

    Was war zuerst? Vertrauen oder Selbstvertrauen?
    Es geht natürlich immer auch um Vorurteile, wenn Integration scheitert. Wir haben ein Einstellungsproblem: Wenn Kinder von Einwanderern ihre Chance als Seiltänzer zwischen zwei Kulturen erkennen, ist das die halbe Miete. Das überzeugt einen nicht nur selbst, das überzeugt auch das Umfeld. Was jetzt fehlt, ist der Abbau der Vorurteile der Gegenseite. Ein Förderprojekt in Hamburg hat den Spieß zum Beispiel umgedreht: Begabte Schüler, insbesondere aus Migrantenfamilien wurden gezielt gefördert. Und siehe da? Auf einmal ergaben sich Perspektiven. Und die Schüler trauten sich was zu. Es ist ein langer Weg dahin, aber vorerst kann man ja mal auf dem Elternabend üben.

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Fundstellen-Special: Die Mentoring4u – Redaktion testet die Berufe.TV-App

    Seit Anfang der Woche ist sie kostenlos im App-Store erhältlich: Die Berufe.TV-App der Bundesagentur für Arbeit. Darin sollen 150 Kurzfilme zu Berufen und Ausbildung abrufbar sein. Wir haben sie mal unter die Lupe genommen.

    Erster Eindruck
    Die bisherigen Bewertungen haben uns zunächst ein wenig verwundert, sie reichten nämlich von sehr gut bis sehr schlecht. Wie kann das sein? Technische Probleme? Absolute Inhaltsleere? Der Download soll Klarheit verschaffen. Das Design wirkt in jedem Fall ansprechend, die Navigation ist ebenfalls sehr übersichtlich und schnell zu verstehen. Regelmäßig werden auf der Startseite bestimmte Berufszweige vorgestellt, jetzt am Anfang alles aus der Gastronomie. Ein bißchen verwirrend allerdings: Unter Gastronomie steht „Mehr zum Thema Energie“. Nur kann man nicht draufklicken. Ein erster inhaltlicher Faux-pas?

    Was taugen die Inhalte?
    Tatsächlich werden in den 4- bis 5-minütigen Clips zu den Berufen die Kerninhalte eines Berufs erfasst. Man schnuppert sozusagen in den Arbeitsalltag hinein und die Vielfalt, die man sich bisher angucken kann, ist recht gut. Auch wird am Ende jedes Clips gesagt, wie man sich weiterbilden kann. Was allerdings fehlt, und das haben andere Nutzer auch bemängelt, sind die harten Fakten: Was kann man in dem Beruf verdienen? Was für Qualifikationen muss man mitbringen? (außer Begeisterung, Kreativität oder „Ich möchte gerne mit Menschen arbeiten“) Wie bewirbt man sich da? Muss man vorher Praktika absolviert haben? Wenn ja, wie lange und wie viele? Die Liste der Fragen könnte jedenfalls noch länger sein. Ein weiterführender Link wäre hier jedenfalls ganz hilfreich. Denn der Hinweis auf BerufeNet bzw. auf das Berufsinformationszentrum (BIZ) am Ende des Clips ist leider nicht mit einem Link versehen. Und: Warum nur 150 Berufe? Es gibt doch sicher viel mehr, oder? Auf welcher Grundlage wurde entschieden, nur diese 150 abzufilmen?

    Nicht ganz werbefrei und teilweise veraltet?
    Etwas nervig und recht offensichtlich ist der Werbecharakter einiger Clips, da sie zusammen mit bekannten Unternehmen oder Kleinunternehmern, die sich profilieren möchten, gedreht wurden. Und das ist nicht nur uns aufgefallen, sondern auch anderen Nutzern. Außerdem: Angeblich sollen einige der Clips schon älter sein. Das konnten wir jetzt nicht nachprüfen. Im Zweifelsfall ist das nicht so dramatisch, solange die Inhalte immer noch aktuell sind und, sagen wir mal, jugendgerecht aufbereitet wurden. Aber das sollten die Nutzer entscheiden.

    Sags nochmal, der Empfang ist hier so schlecht!
    In den letzten Tagen haben wir die App außerdem in verschiedenen Empfangsgebieten testen können: Einmal in der Hessenmetropole Frankfurt, wo die Netzabdeckung mit UMTS, Edge etc. ja recht gut ist, während langer Autofahrten (mit Funklöchern) und außerdem auf dem Land (noch mehr Funklöcher). Was uns aufgefallen ist: Recht schwerfällig oder gar nicht laufen Clips über das mobile Datennetz, die wenigsten sind trotz Top-Netzabdeckung sofort und ruckelfrei angelaufen. Die meisten stoppten nämlich nach wenigen Sekunden (also wenn das Intro fertig ist). Diese Beobachtung hatten wir häufig an allen drei Teststandorten und decken sich auch mit den Beobachtungen anderer Nutzer. Problemlos liefen die Filme dagegen über WLAN.

    Praktisch oder unpraktisch – das ist hier die Frage
    Nach unserer Testphase können wir sagen, dass die App durchaus als erste Orientierung gesehen werden kann, aber eben nicht viel mehr. Weiterführende Infos müssten leichter zugänglich sein als lediglich durch den Hinweis am Ende des Clips. Vor allem, weil einige der Berufe vielen Nutzern bestimmt vorher unbekannt waren. Wie soll man diese im Internet wiederfinden, wenn es keinen Link und keine Merkliste in der App gibt?

    Daheim ist es doch am schönsten
    Wir würden auch eher empfehlen, die Clips zu Hause am Rechner anzugucken: Wenn man schon eine WLAN-Verbindung braucht, um ärger- und ruckelfrei Infos saugen zu können, dann kann man sich auch gleich mit Notizblock (eben, weil es keine Favoritenfunktion gibt) und Chips ausgerüstet das Ganze vom Rechner daheim aus anschauen. Außerdem braucht man dazu den Bildschirm nicht zu drehen: auf dem iPhone sind die Inhalte nämlich links und rechts abgeschnitten, es sei denn man dreht es um 90 Grad, um den Film in voller Breite gucken zu können. Natürlich haben wir uns auch gefragt, wie viele Schüler und Absolventen es wohl geben mag, die eine Internetflatrate haben, die vor dem finanziellen Ruin schützt. Das Streamen von Clips frisst nämlich eine ganze Menge Datenpakete und könnte ganz schön schnell ganz schön teuer werden. Ein Argument mehr für eine Berufe.TV-Session daheim.

    (Autor: A. Sokolowski)