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Kategorie: Ausbildung

Ausbildung: Schüler, Studenten, Azubis

  • “Was macht eigentlich ein Fachinformatiker?” Teil 1 – online angucken

    Online-Mentoring DRV

    Online-Mentorings stehen auch später auf Abruf bereit. Heute: Was macht eigentlich ein Fachinformatiker? Teil 1.

    Original Berlinerisch
    Das war unser Eindruck, als wir Herrn Radeck, Leiter der Fachinformatikerausbildung bei der Deutschen Rentenversicherung Bund gespannt bei seinem Vortrag zuhörten. Warum ausgerechnet da? Bei dem Riesengebäude gibt es auch eine Menge Rechner zu verwalten, einzurichten und zu warten. Ist doch klar, dass man sich seine Informatiker selbst ausbilden möchte. Da weiß man, was man hat. Sympathisch und verständlich aufbereitet vertiefte Herr Radeck die Bausteine der Ausbildung, der Fächer und Seminare. Besonderen Wert legte er außerdem auf die hauseigene Firma Nestecs und die kleinen Tricks bei der IHK-Abschlussprüfung, die so manch einen Azubi interessieren könnte. Unser Gesamtfazit: übersichtlich, informativ und gut aufbereitet. Gleich hier angucken:

    Was macht eigentlich ein Fachinformatiker? from Mentoring4u on Vimeo.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Sokolowski | Quelle: Online-Mentoring DRV Bund | Foto: 106313 | Berarbeitung: A. Korkis | Quelle: photocase | Film: www.vimeo.com/mentoring4u)

  • Mehr Hochschultypen, mehr Spaß am Lernen und noch mehr Gründerkids

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wissenschaftsrat möchte mehr Vielfalt, Einwandererkinder haben mehr Spaß und Schülerfirmen sind auch regional.

    Screenshots Zeit.de Hochschultypen

    Exzellenz durch Vielfalt
    Mehr Spezialunis fordert der Wissenschaftsrat für die Hochschulen, um auf aktuelle Trends unserer Gesellschaft besser eingehen zu können. Professional Schools sollen sie heißen und sich zum Beispiel auf den Bereich Lehre konzentrieren. Was wir besonders lustig finden: Den Bachelor für Unentschlossene. Teil des Vorschlags ist nämlich auch ein dreijähriges Studium an so genannten Colleges für all diejenigen, die nicht wissen, was sie studieren sollen. Haben aber trotzdem danach einen Abschluss. Worin, weiß man aber nicht so genau. Aber die heißen ja alle Bachelor of Science oder Arts…

    Screenshot Spiegel.de Spaß-Studie

    Spaß ist messbar
    Das hat jüngst eine (noch) unveröffentlichte Studie zweier Professoren aus Jena und Bremen ergeben. Sie wollten wissen, welche Schüler wieviel Spaß am Lernen haben und warum oder auch warum nicht. Interessantes Ergebnis: Schüler mit Migrationshintergrund haben wohl mehr Spaß am Lernen und sind auch rundum weniger gelangweilt. Das mag angeblich damit zusammen hängen, dass deutsche Schüler deutlich mehr unter Druck gesetzt werden und dadurch einen Teil ihrer Freude verlieren. Wer mehr wissen will, der Spiegel weist eindrücklich darauf hin, weitere Ergebnisse dieser unveröffentlichten Studie jetzt schon vorliegen zu haben.

    Gründerkids

    Chillout lounge, Flummy Kids und burning school
    So heißen die neusten Schülerfirmenprojekte in Sachsen-Anhalt. Wir haben vor Kurzem erklärt, was Schülerfirmen sind und einige allgemeine Links dazu bereit gestellt. Heute sind wir auf ein regionales Projekt aufmerksam geworden, denn Schülerfirmen oder „Gründerkids“, wie sie in Sachsen-Anhalt heißen, werden auch vom Bundesland gefördert. So durch die Kultusministerin des Landes Sachsen-Anhalt Birgitta Wolff, die heute in Magdeburg an einer Fachkonferenz zu dem Thema teilnimmt. Na, wenn das mal kein Grund ist, sich gleich bei den Gründerkids anzumelden!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Sokolowski | Quellen: www.zeit.de, www.spiegel.de, www.gruenderkids.de)

  • Europa lernen, Europa auf Englisch und weltweit weiterbilden

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Europa ganz einfach erklärt, europäischer Englischwettbewerb startet und Inspiration für Weiterbildung.

    Screenshot european-online-learning, Schulklassen der Jugendgruppen

    Navigation durch Europa
    Auf der Seite des European online learning kann man sich entspannt zurücklehnen und sich die EU erklären lassen. Es gibt aber auch Quizzes, Spiele und einfach verständlich aufbereitete Slides. Alle, die gerade ein Referat oder eine Hausarbeit über Europa schreiben und von Null anfangen, sind hier richtig. Aber auch Interessierte an Politik und Geschichte werden sich hier nicht überfordert fühlen und viel entdecken. Sehr schön gelöst: Je nach Zeitetappe, die man sich anguckt, wirbeln nur die Flaggen der Staaten herum, die zu dem Zeitpunkt auch in der EU waren.

    Screenshot thebigchallenge, the Big Challenge Club

    The big challenge – bereits auf der Startseite
    Frühe Herausforderung: Der  Europäische Englischwettbewerb für Schüler. Erster Eindruck: Die Seite ist furchtbar unübersichtlich, viel zu überladen und es wird nicht sofort klar, was das soll. Zweiter Eindruck: Die Teilnehmerzahlen sind beträchtlich, den Teilnehmern machte es Spaß, die Resonanzen für die Organisation sind bisher wirklich gut und man kann sogar online trainieren. Dritter Eindruck: Es sollte heißen „276.000 Teilnehmer 2010“ oder „276.000 Teilnehmer im Jahr 2010“, aber nicht „in 2010“. Das ist Denglisch und gehört damit zu den allseits bekannten „false friends“. Aber das verzeihen wir an dieser Stelle nochmal.

    Screenshot bildungslounge, Bildungs Lounge

    Wohin mit der freien Zeit?
    Eine gute Übersichtsseite für Weiterbildungsangebote aus allen Bereichen haben wir heute in der Bildungslounge gefunden. Und es wirklich alles dabei, vom Baby bis zum Greis. Wer also echt keinen blassen Dunst hat, wofür und wohin er sich bilden möchte oder sich einfach nur langweilt, ist hier sicher richtig. Ob man nun die Angebote dieses Anbieters nutzt, ist eine andere Frage und möchten wir unseren Lesern überlassen. Schließlich muss bei einer solchen Entscheidung immer auch die Chemie mit dem Lehrer/Trainer/Coach und das Preis-Leistungsverhältnis stimmen.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.european-online-learning.eu, www.thebigchallenge.com, www.bildungslounge.com)

  • Kaffee als Beruf, Frauenquoten-Debatte und Berufe-Quiz

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wie man mit Kaffee Karriere machen kann, viele Meinungen zur Frauenquote und außerdem: Welche Berufe gibt es wirklich?

    Screenshot nbs.de, Hohe Qualität, kleine Gruppen

    Erst mal einen Kaffee
    Man muss ihn schon mit Leidenschaft trinken, um ihn mit mehreren Litern täglich zum Beruf zu machen: Der Kaffee. Wenn man bedenkt, wie viele Liter die Deutschen jeden Tag trinken, ist es nicht verwunderlich, dass in diesem Bereich auch Jobs und Ausbildungen warten. So sind wir auf den berufsbegeleitenden Bachelor-Studiengang Coffeemanagement aufmerksam geworden. Kostet zwar etwas, aber auf die Monate verteilt geht es eigentlich, vor allem, da die Studierenden ja bereits Berufserfahrung mitbringen müssen. Alternativ gibt es die Möglichkeit sich zum Kaffeetester ausbilden zu lassen. Allerdings sollte man sich hier nicht allzu viele Hoffnungen machen: Viele Jobs gibt es hier nicht. Doch ein gut ausgeprägter Geschmackssinn lässt sich ja bei anderen Lebensmitteln auch einsetzen.

    Screenshot focus.de, De Maizière gegen Frauenquote

    Wollen wir sie oder wollen wir sie nicht
    Die Frauenquote. In einigen europäischen Ländern schon lange Wirklichkeit, in Deutschland wird noch diskutiert und befragt. So haben wir ein gemischtes Gefühl, wenn wir uns Vergleichzahlen diverser Umfragen angucken, ob man sie denn nun einführen soll oder nicht. Der Grundeindruck: Während der Chef des Commerzbankaufsichtsrats und der Bundesinnenminister einfach nur dagegen sind und dafür in der Tat Argumente und vage Alternativen hervorbringen können, sind Frauen, wie zum Beispiel der Verband der Unternehmerinnen längst am handeln. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem gemischten Team? Die sollen ja bei der Ausarbeitung von Ideen und Plänen erfolgreicher sein.

    Screenshot zeit.de, Ausbildungsberuf

    Was zu beweisen war
    Auch wir waren bei diesem Job-Quiz überrascht, welche Ausbildungsberufe es gibt und welche wir nicht kennen. Es sind zwar nur 10 Fragen, aber unter Umständen stößt man ja auf einen Ausbildungsberuf, der die Neugier weckt. Bitte mehr davon!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.nbs.de, www.focus.de, www.zeit.de)

  • Kaugummi-Wettbewerb, Weiterbildung für Gelangweilte und afrikanische Girlpower

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wrigley veranstaltet einen Ideen-Wettbewerb, Lange Nacht der Weiterbildung in Hamburg und außerdem: Mosambiks 50 Prozent.

    Screenshot jugend-denkt-zukunft, visionäre Ideen und kreative Köpfe

    Visionäre von morgen
    Wir sind uns nicht ganz sicher, was der Kaugummi-Hersteller Wrigley mit einer besseren Zukunft zu tun hat, aber wir finden den Ideen-Wettbewerb trotzdem toll. Noch bis Freitag (12. November) können sich junge Visionäre mit Ideen, Wünschen und Lösungsvorschlägen bewerben, wie sie sich die Zukunft vorstellen; sei es im Beruf, den Medien, Familie, Freunde und Gesundheit. Das ist zwar jetzt ein wenig kurzfristig, aber wer eh auf „Herr der Ringe“, „Harry Potter“ oder Sci-Fi-Computerspiele steht, dürfte solche Ideen aus dem Ärmel schütteln können. Jetzt nur noch kreativ aufbereiten und bewerben.

    Screenshot, wiso.uni-hamburg.de, Lernen – Spaß – Erfolg

    Lebenslanges Lernen
    Wer sich im Job langweilt oder permanent übersehen wird, nach neuen Herausforderungen sucht oder sich umorientieren möchte, muss nicht gleich einen MBA machen. Man kann Weiterbildungsangebote und Coachings auch erst mal beschnuppern. Darum sind wir heute auf die 17. Lange Nacht der Weiterbildung am 27. November 2010 an der Uni Hamburg aufmerksam geworden. Eintritt kostenlos. Wer auf den Geschmack kommt, weiß im Anschluss möglicherweise eher, was einem wirklich im Beruf fehlt.

    Scrennshot sisi, mosambikanischen und deutschen

    SISI – die neuen Kaiserinnen
    Nein, Quatsch. Hier geht es im ein Förderprogramm deutscher und mosambikischer  Studenten, die Mädchen in Mosambik ermöglichen wollen, Abitur zu machen. Warum SISI sich gerade Mädchen widmet und wie der Alltag so aussieht, haben wir in einem interessanten Artikel auf fluter.de gefunden. Emanzipation mal anders und sicher mehr als eine Brieffreundschaft. Hier können junge Menschen was bewegen.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.jugend-denkt-zukunft.de, www.wiso.uni-hamburg.de/weiterbildung, www.sisi-moz.de )

  • Karriere mit Schwerionen

    GSI Helmholtzzentrum Darmstadt Hauptkontrollraum

    Kürzlich war Mentoring4u am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt. Was wir da wollten? Ins Innere der Materie blicken und uns angucken, wie Physiker, Ingenieure, Techniker und Mediziner so arbeiten.

    Kleines Schmankerl
    Herr Dr. Stadlmann hat uns bei der Gelegenheit ein wenig zu seiner Person, zum GSI und zur Arbeit beim GSI erzählt. Mehr möchten wir an dieser Stelle nicht verraten, weil das ja in unserer Zeitung, die diese Woche deutschlandweit neu erschienen ist, schon ziemlich viel dazu zu lesen ist. Aber dafür gibt es hier etwas, das nur im Internet möglich ist: Herr Dr. Stadlmann hat uns nämlich filmen lassen!

    Wir stehen auf Technik!
    Im wahrsten Sinne des Wortes: Denn das Video (siehe unten) wurde in der Halle gedreht, unter der der Kreisbeschleuniger Schwerionen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Daher kommt übrigens auch das Rauschen: Da nur Schwerionen untersucht werden, muss der Beschleuniger vollkommen luftleer sein. Das kriegt man am besten mit Vakuumpumpen hin. Und weil beim GSI gleich eine ganze Reihe davon im Einsatz ist und die so irre viel Lärm machen, rauscht es halt ein wenig. Also, liebe Leser, haben Sie Nachsicht.

    Karriere mit Schwerionen from Mentoring4u on Vimeo.

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: A. Zschau | Quelle: GSI Helmholzzentrum für Schwerionenforschung | Video: A. Sokolowski | Bearbeitung: A. Korkis | Quelle: Archiv | Upload via vimeo)

  • Weltmännertagslaune, ganz früh Deutsch lernen und der Master-Run

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wir versuchen mit Vorurteilen aufzuräumen. Gegenüber Männern, Kindergärtnern und Unis, die schlechtes Marketing machen.

    Screenshot biff.eu, Berliner Institut für Frühpädagogik

    Wozu ein Weltmännertag?
    Wikipedia gibt einen ersten Hinweis: Weil Männer heutzutage kürzer leben und sich zu wenig um ihre Gesundheit scheren. Sind Männer eine aussterbende Spezies? Das vielleicht nicht unbedingt, in China wird es in einigen Jahren ohnehin mehr Männer als Frauen geben. Aussterben nein, aber vielleicht etwas eingestampft wurden Männer in den letzten Jahren, auch Männerfeindlichkeit ist ein Thema, geht man nach dem Geschlechterforscher Walter Hollstein. Tatsache ist, auch: Es machen weniger Jungs als Mädchen Abitur und besonders Jungs mit Migrationshintergrund sind häufiger arbeitslos. Das bedeutet, man muss früh anfangen, sich auch um Jungs zu kümmern, ihnen alternative Berufe aufzeigen, fördern und unterstützen, wie es zum Beispiel der Boy’s Day vormacht. Wie schön, dass das Familienministerium mit dem gleichen Konzept noch mehr Fliegen mit einer Klappe schlagen kann:

    Screenshot fruehe-chancen, Spracherwerb für die Integration

    Integrieren und Männern eine Arbeit geben
    Denn: In Kitas braucht es zur Zeit zwei Dinge ganz besonders. Integration von Kindern anderer Kulturen und Arbeitskräfte. Kitas mit besonderem Sprachförderbedarf können sich noch bis Mitte des Monats für eine Förderung bewerben, ganz gleich ob die Kinder nun über oder unter drei Jahren alt sind. Und damit das auch machbar ist, denn wie gesagt, irgendjemand muss die Arbeit ja machen, wird auch für Umschulungen geworben, der Beruf Kindergärtner appetitlich gemacht. Heißt im Klartext: Wenn es schon mehr Männer gibt, die arbeitslos sind, dann kann man immerhin versuchen, dieses Potenzial in den Kita-Bereich zu übertragen. Denn Weltmännertag steht ja auch irgendwo für Gleichberechtigung, warum sollten sich Männer also von Vorurteilen abhalten lassen, auch mal einen anderen Job als Manager und Banker auszuüben?

    Screenshot spiegel.de, Wege ins Master-Studium

    Schließlich macht nicht jeder einen Master
    Es wird einem immer schwerer gemacht, selbst an der eigenen Uni, an der man bereits einen Bachelor gemacht hat. Tatsächlich wollen wohl ziemlich viele Bachelor einen Master drauf setzen. Wir hatten gestern schon drauf hingewiesen, dass Bachelor auf dem Arbeitsmarkt nicht ganz so begehrt zu sein scheinen. Die Frage ist allerdings, wo sollen die alle hin? Wenn es an der eigenen Uni eng wird und die Zugangsbestimmungen von Uni zu Uni schwanken, sollte man sich dann an einer Uni einschreiben, die einen weniger guten Ruf hat oder weniger attraktiv ist? Nur weil da Studienplätze frei sind? Möglicherweise ist das wieder ein Problem mit den Vorurteilen. Ostdeutsche Unis haben möglicherweise nicht den Ruf  wie eine TU München, aber könnte es nicht von Vorteil sein, mit wenigen Studis im Audimax zu sitzen? Ist die Betreuung dadurch vielleicht besser? Bevor man gar keinen Master macht und statt dessen ein unterbezahltes Praktikum, wäre es vielleicht auch hier sinnvoll, kurz drüber nachzudenken, was einen selbst blockiert.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.neue-wege-fuer-jungs.de, www.biff.eu, www.fruehe-chancen.de, www.spiegel.de)

  • Merkel schaltet Website frei, Bachelor-Arbeitsmarkt und Ausbildungen für Behinderte

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Bundeskanzlerin Angela Merkel schaltet das Portal für herausragende Wissenschaftlerinnen frei, welche Jobangebote Bachelor kriegen und außerdem: Behindertengerecht ausbilden.

    Screenshot Academia, Internetportal für Wissenschaftlerinnen

    Academia-Net ist die neue Perle
    Während wir diesen Artikel schreiben, ist sie leider noch nicht online, die neue Website, um Forscherinnen unter anderem den Zugang zu Gremien zu erleichtern. Aber Academia-Net wird heute hochoffiziell von Bundeskanzlerin Merkel freigeschaltet. Vorab informieren und mehr erfahren kann man sich auf den Seiten der Robert-Bosch-Stiftung oder auch einen interessanten Artikel auf der Zeit dazu lesen.

    Screenshot Spiegel, Bachelor und Arbeitsmarkt

    Wie behandelt man einen Bachelor?
    Bätchies, Quietchies, Erstis… nach drei Jahren Studium müsste man meinen, man wird endlich mal ernst genommen. Als fertigstudierter Bachelor. Um so erstaunlicher ist diese Auflistung von Jobangeboten, die derzeit für Bachelor kursieren. Das Erschreckende: Die wenigsten können auf eine Festanstellung hoffen, ein Traineeprogramm oder Direkteinstieg. Die meisten dümpeln erst einmal auf einem Praktikum vor sich hin, um sich für den Beruf zu qualifizieren. Moment mal, war da nicht mal was, Bachelor und Praxisnähe? Die Studie selbst versteht sich als ein Denkanstoß und ist nicht repräsentativ. Aber wie realistisch ist das unscharfe Bild, das wir hier skizziert wird? Bachelor-Beiträge herzlich willkommen!

    Screenshot Behindertenbeauftragter

    Bei freien Jobs muss man an alle denken
    Den einen macht es Angst, den anderen Mut. Denn: Stellen müssen besetzt, junge Menschen ausgebildet werden. Und dann fehlt es an Leuten. Dass das alles kein Hexenwerk ist und auch Behinderte hier eine Chance erhalten können, zeigt uns der Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Darum gibt es auch am 18. November in Berlin eine Infoveranstaltung, die zeigen soll, wie und ob man behinderte Menschen ausbilden kann. Gut, ist für den ein oder anderen vielleicht etwas weit weg, aber es ist ja für einen guten Zweck. Und außerdem gibt es ja immer noch den Beauftragten selbst, der das Thema hauptberuflich ausübt.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.academia-net.de, www.spiegel.de, www.behindertenbeauftragter.de)

  • So viele Sprachen, das CHE-Excellence-Ranking 2010 und ein wahnsinnskreativer Wettbewerb

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Die internationale Sprachenmesse öffnet ihre Tore, das CHE-Excellence-Ranking 2010 ist endlich da und außerdem: jugend creativ läuft wieder an.

    Screenshot expolingua.com,

    Sprachenmesse im Russischen Haus
    Vom 19. bis 21. November 2010 haben Sprachenbegeisterte zum 23. Mal die Möglichkeit sich auf der EXPOLINGUA in Berlin über alles zu informieren, was mit Sprachen zu tun hat, nicht nur Russisch. Seien es Sprachreisen, Auslandsjahre, Tests, Software oder Verlage, es ist für jeden was dabei. Auch Botschaften und Kulturinstitute werden vor Ort sein, sodass man gleich in fremde Mentalitäten reinschnuppern kann. Da Sprachen und Mobilität in Zukunft weiterhin Bedeutung haben werden, lohnt es sich bestimmt hier vorbei zu schauen. Wer es nicht schafft, dem ist das Ausstellerverzeichnis allein sicher schon eine Orientierungshilfe. Dieses ist zwar alphabetisch und nicht nach Ländern sortiert, dafür steht hinter jedem Aussteller, für welches Land er da ist. Besondere Highlights außerdem: Kulturprogramm und Vorträge wie zum Beispiel: „Koreanisch: Die einfache und praktische Sprache“

    Screenshot excellenceranking,

    Exzellent gebündelt
    Das CHE-Excellence-Ranking hat sich dieses Jahr insbesondere mit den Naturwissenschaften befasst und das tolle Ergebnis ist: Im europäischen Vergleich kann Deutschland in diesen Fachbereichen ganz schön oft punkten, wenn es um Master- und Promotionsmöglichkeiten geht. Genauer anschauen, allerdings teilweise auf Englisch (das dürfte ja wohl kein Problem sein, oder?), und  bis zu drei Hochschulen miteinander vergleichen kann man auf den Seiten des Excellence-Rankings selbst. Für Studienanfänger oder -interessierte gibt es natürlich auch das CHE-Hochschul-Ranking. Für beide gilt: Hübsche Animation und wirklich einfache Bedienung, so muss das sein!

    Screenshot jugendcreativ

    Zuhause! Zeig uns deine Welt!
    So unkreativ dieser Slogan ist, desto mehr muss man sich anstrengen, um da wirklich was Kreatives draus zu basteln. In jedem Fall eine Herausforderung, die der 41. internationale Jugendkreativwettbewerb der V&R-Banken „jugend creativ“ den vier verschiedenen Teilnehmergruppen gestellt hat. Teilnahmeschluss ist übrigens der 22. Februar 2011, in Bayern etwas eher (haben wir aber nicht ganz verstanden, warum). Jedenfalls sind wir auf die Gewinner ebenfalls sehr gespannt.

    (Autor. A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.expolingua.com, www.excellenceranking.org, www.jugendcreativ.bvr.de)

  • Roboter-Lehrer, weltweite Leseförderungen und wo Ingenieure gehätschelt werden

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Roboter gegen Lehrermangel, eine echt internationale Liste für Lesefüchse und wo zukünftige Ingenieure sich am besten fühlen.

    Screenshot Spiegel, Roboter

    Die Zukunft der Schule?
    Ist der Lehrer nun da oder nicht? In Südkorea soll der Englischunterricht in einem Pilotprojekt von Robotern übernommen werden. Externe Lehrer loggen sich auf dem Roboter ein und unterrichten. Der Vorteil: Die Lehrer können sich überall auf der Welt befinden, müssen nicht reisen, auswandern oder gar umziehen. Und dort, wo die Lehrer benötigt werden, wird dem Lehrermangel entgegen gewirkt. Das ist sicher kostengünstiger als eine komplette Robo-Dame zu entwerfen wie es die Japaner vorgemacht haben. Was sich nun durchsetzen wird, können wir an dieser Stelle noch nicht sagen, aber Tatsache ist, dass asiatische Kulturen bisher ohnehin mehr Begeisterung für Roboter gezeigt haben. Ist es nur eine Frage der Zeit, bis dieser Trend auch zu uns kommt?

    Screenshot lesen-weltwei, Datenbank für Lese-, Schreib- und Sprachprojekte

    Lesen in allen Sprachen
    Wir sagen ja immer, wir möchten Initiativen miteinander vernetzen. Also hier haben wir mal eine Liste mit Leseförderungsprojekten weltweit gefunden, die auch kurz vorgestellt werden, sogar nach Zielgruppen sortiert. Kleiner Nachteil: Wer zu einem Projekt mehr wissen möchte und auf die entsprechende Homepage geht, muss schon die Landessprache beherrschen. Bei Australien geht’s noch, aber spätestens bei den chinesischen oder dänischen Webseiten sind wir ausgestiegen.

    Screenshot faz.de, Ingenieure

    Auf dem seidenen Kissen
    Weil die Wirtschaft immer mehr Angst vor der so genannten Ingenieurlücke hat, muss dringend etwas getan werden. Wir kennen alle bereits Förderprogramme, die zum Beispiel Mädchen für Ingenieurwissenschaften begeistern sollen. Aber das echte Problem kommt ja erst noch: Die Durchfall- und Abbrecherquote an den Unis. Darum finden wir es umso interessanter, wie diese zwei Unis dagegen vorgehen, fast schon elitär…

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots. A. Korkis | Quellen: www.spiegel.de, http://lesen-weltweit.de, www.faz.net)