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Kategorie: Studium

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Tips & Tricks von Mentoren

  • Berufsbild: Augenoptiker/in

    Die Tätigkeit im Überblick
    Augenoptiker/innen stellen Sehhilfen für Kunden her und passen sie individuell an. Sie beraten Kunden, verkaufen Brillen, Kontaktlinsen und optische Geräte und erledigen kaufmännische Arbeiten.

    Augenoptiker/innen arbeiten vorwiegend in Betrieben des Augenoptiker-Handwerks. Darüber hinaus können sie in der optischen und feinmechanischen Industrie tätig sein.

    Die Ausbildung im Überblick
    Augenoptiker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).

    Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk angeboten.

    Spezialisierung als Augenoptiker/in in Beratung und Verkauf und Werkstatt.

    Der/die staatlich geprüfte Augenoptiker/in ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung an Fachschulen oder Fachakademien. Diese Weiterbildung dauert 2 bis 2 1/2 jahre und wird in Vollzeit durchgeführt.

    Augenoptikermeister/in ist eine berufliche Weiterbildung nach der Handwerksordnung (HwO). Die Meisterprüfung in diesem zulassungspflichtigen Handwerk ist bundesweit einheitlich geregelt.

    Die Handwerksorganisationen und andere Bildungseinrichtungen bieten Vorbereitungskurse auf die Meisterprüfung an (Vollzeit ca. 9 – 12 Monate, Teilzeit ca. 18 – 30 Monate). Für die Zulassung zur Meisterprüfung ist die Teilnahme an den Vorbereitungslehrgängen jedoch nicht verpflichtend.

    Ingenier/in – Augenoptik
    Ingenieure und Ingenieurinnen der Augenoptik versorgen fehlsichtige Menschen mit geeigneten Sehhilfen. Darüber hinaus sind sie in der Entwicklung oder Produktion von augenoptischen Geräten und Hilfsmitteln wie Brillen, Kontaktlinsen oder Lupen tätig, übernehmen Aufgaben in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Anwendung oder Produktmanagement oder arbeiten im klinischen bzw. im Rehabilitationsbereich.

    Arbeitsplätze finden Ingenieure und Ingenieurinnen der Augenoptik in Betrieben des Augenoptiker-Handwerks oder in der optischen und feinmechanischen Industrie. Auch in Augenkliniken und Rehabilitationseinrichtungen können sie arbeiten. Darüber hinaus sind sie an Hochschulen und Fachakademien tätig.

    Die Ausbildung im Überblick
    Augenoptik kann man an Fachhochschulen studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch als Schwerpunkt innerhalb von kombinierten Studiengängen mit Hörakustik bzw. in Kombination mit Optometrie absolviert werden.

    Nachfolgend wird das Bachelorstudium Augenoptik beschrieben.

    Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Ingenieure und Ingenieurinnen der Augenoptik ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre).

    Studiengangsbezeichnungen
    Studienangebot (Auswahl)
    Grundständige Studiengänge im Bereich Augenoptik
    •Augenoptik/Optometrie
    •Augenoptik und Hörakustik

    Weitere Informationen zu diesen dualen Studiengängen an Hochschulen und zu AusbildungPlus finden Sie hier.

    Mentoring4: Karriereplanung
    mit weiteren Ideen, welche Wege Sie nach dem Abschluss Ihres Ausbildungsberufes noch einschlagen könnten, möchten wir auch gerne auf unseren Artikel in der letzten Woche verweisen. Phantastische Möglichkeiten ergeben sich aus diesem Berufsfeld.

    Neben den klassischen, bereits genannten Berufen, bieten sich möglicherweise noch folgende Branchen für die Karriereplanung an:
    Hilfswerke, die sich auf den Bereich Pflege der Augen in Entwicklungsländern spezialisiert haben. Unternehmensberatungen, die sich auf die optische Industrie konzentrieren. Vielleicht auch die Branchen Film und Photo.

    Wir haben auf Amazon ein Buch für Sie gefunden. Augenoptiker: „Beliebter Beruf mit Zukunft“. Versuchen Sie doch die gebrauchte Fassung:

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autor M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle: www.arbeitsagentur.de )

  • Abiturienten aufgepasst! Bewerbt Euch rechtzeitig um ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung!

    „Bewerbt Euch um ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung“



    Der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi ruft die Abiturienten und Studierenden in seinem Wahlkreis Heusenstamm, Obertshausen, Dietzenbach und in Mühlheim auf, sich bis zum 15. Mai oder zum 1. Juli 2011 um ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) zu bewerben. „Im letzten Jahr sind zahlreiche Studierende in meinem Wahlkreis auf die Fördermöglichkeiten aufmerksam geworden und haben sich erfolgreich beworben. Auch jetzt hoffe ich das viele junge Menschen diesen Aufruf folgen“.

    Die Mentoring4u Redaktion beschliesst sich diesem Aufruf anzuschließen. Tolle Idee! Allerdings möchten wir auch über Hessen hinaus auf diese Möglichkeit hinweisen. Ganz besonderes Augenmerk wird auf die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu betätigen hingewiesen. Das ist auch der Grund, warum wir diesen Artikel zusätzlich mit dem Stichwort „Pimp my Lebenslauf“ versehen haben. In der späteren Bewerbung um die interessantesten Arbeitsplätze, haben die, die ehrenamtliches Engagement nachweisen können einen großen Vorteil gegenüber denen, die sich nicht gesellschaftlich eingebracht haben.
    Wir sind gespannt auf Eure Erfahrungen. Wenn Ihr Lust habt, berichtet uns doch davon. Viel Erfolg!

    Am Ende des Artikels findet Ihr Kontaktinformationen z. B. für Hessen. Direkt geht es auch über diesen Link.

    Die Konrad-Adenauer-Stiftung
    Als eines der größten Begabtenförderwerke fördert die Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung junge Studierende ideell und finanziell. Die Förderung erfolgt unabhängig vom Studienfach und richtet sich gleichermaßen an Studierende an Universitäten und Fachhochschulen. Voraussetzungen für das Stipendium sind ein Abschluss, der zu einem Studium an einer deutschen Hochschule berechtigt, überdurchschnittliche Leistungen sowie der Wille, in unserer Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.

    Erwartungen
    Die Konrad-Adenauer-Stiftung erwartet von den Bewerbern auch die Bereitschaft, sich ehrenamtlich für diese zu engagieren. Dieses Engagement kann zum Beispiel im politischen Bereich, in der Kirche oder in Organisationen wie der Freiwilligen Feuerwehr liegen.
    In Deutschland wird rund ein Prozent aller Studierenden mit einem Stipendium durch ein Begabtenförderwerk unterstützt. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat im vergangenen Jahr mit über 600 Stipendiatinnen und Stipendiaten so viele Neuaufnahmen erreicht wie nie zuvor – Tendenz steigend. Insgesamt fördert die Konrad-Adenauer-Stiftung momentan 2300 Studierende auf dem Weg zum Bachelor oder Master bzw. zum Diplom und den Staatsexamina. Diese erhalten eine finanzielle Förderung bis zu 597 Euro monatlich, je nach BAföG-Anspruch. Davon unabhängig ist das Büchergeld in Höhe von 150 Euro und die finanzielle Unterstützung von bis zu zwei Auslandssemestern.

    Die Konrad-Adenauer-Stiftung
    bietet ihren Stipendiatinnen und Stipendiaten neben der finanziellen Förderung ein umfangreiches und vielseitiges Seminarangebot. Auf Veranstaltungen im In- und Ausland können sie interdisziplinäre Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen.

    Besonders Studierenden mit ausländischen Wurzeln und solchen, deren Eltern nicht selbst studiert haben, werden somit wichtige Chancen eröffnet. Am Ende des Studiums begleitet und berät die Stiftung ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten auf dem Weg in den Beruf. Für einen Teil von ihnen bietet die Journalistische Nachwuchsförderung (JONA) zudem einen studienbegleitenden, anerkannten Weg in den Journalismus.

    Informationen und Bewerbungsunterlagen unter: www.kas.de/stipendium oder aber auch bei dem hessischen  Landtagsabgeordneten Ismail Tipi. Diese können unter der E-Mail Adresse, i.tipi@ltg.hessen.de  angefordert werden.

    (Autor: M. Weiss  |  Thumb & Foto: M. Weiss  |  Quelle: www.kas.de )

  • Sackgasse Job – Was nun? Was tun?

    Vitamin B oder Qualifikation "medienarbeiter" Himmelstreppe

    Kennst Du diese Situation?
    Nach nicht ganz einfacher Suche und Entscheidung für einen Ausbildungsplatz, hast du Dich motiviert bis in die Fussspitzen auf die neue Aufgabe gestürzt und musst nach kurzer Zeit feststellen, dass alles anders gekommen ist oder sich ganz anders darstellt, als Du es erwartet hast. Du fühlst Dich, als wärest Du in eine Sackgasse geraten, aus der es keinen Ausweg gibt. Auch junge Leute sind mit einer solchen Situation häufig einfach überfordert.

    Was könntest Du unternehmen?
    Zunächst mal solltest Du Dir bewusst machen, dass so etwas im Laufe seiner Karriere immer mal wieder vorkommen kann. Das ist kein guter Trost. Denn was ist schon immer genau so, wie Du Dir das gedacht hast? Oder in welchem Job gibt es keine Veränderungen? So etwas zu erwarten wäre höchst unrealistisch! Ganz im Gegenteil, in der heutigen Arbeitswelt steht man regelmässig vor neuen Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Also, das, was Du vielleicht gerade erlebst, ist Teil eines Lernprozesses, ist Teil des Lebens überhaupt. Und mit einer solchen Situation hast Du die Chance, Dir Fähigkeiten anzueignen, damit umzugehen. Statt also der heute so populären Neigung nachzugeben, sehr schnell eine Sache aufzugeben und „hinzuschmeißen“, bist Du gut beraten, zunächst alle anderen Optionen zu prüfen und auszuschöpfen. Denn meistens lohnt es sich, zunächst Probleme zu lösen und Situationen zu verbessern, statt nach Neuem zu suchen. Klar muss aber auch sein, dass sich an manchen Dingen nichts ändern kann und dass Du, wenn diese Punkte so zutreffen, lieber zu einem „Ende mit Schrecken, als zu Schrecken ohne Ende“ optieren solltest.

    Wie könntest Du vorgehen?

    1. Schritt – Bestandsaufnahme
    Prüfe in aller Ruhe, wie sich Deine Situation darstellt, was genau es ist, das nicht den Erwartungen entspricht? Wie kam es dazu? Was hat sich geändert? Natürlich mußt Du Dich dabei auch fragen, inwieweit die eigenen Erwartungen und Vorstellungen wirklich realistisch waren. Fragen, die Du Dir sich stellen mußt sind dabei natürlich auch, ob es um Personen geht, mit denen Du nicht klarkommst, oder um Arbeitsinhalte, die Du nicht magst?! Oder sind es Randbedingungen, die den Alltag erschweren (Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrtkosten, Arbeitszeiten, usw.)? Möglicherweise handelt es sich um einen Mix aus verschiedenen Problemen, die in Summe das Frustpotenzial auf ein anscheinend unerträgliches Mass erhöhen.

    2. Schritt – Handlungsoptionen prüfen
    Zwischenmenschliche Probleme
    Liegt das Kernproblem im zwischenmenschlichen Bereich, also kommst Du mit einem oder mehreren Kollegen nicht klar, ist es am besten, wenn Du den Mut aufbringst und das Thema offen ansprichst. Das ist gar nicht leicht, weil häufig Emotionen eine Rolle spielen – die eigenen und natürlich die des Kollegen! Aber Du kannst Dir helfen indem Du versuchst, auf der Sachebene zu bleiben. Daher ist es ratsam, vor dem Gespräch genau zu prüfen, um welche Situationen es geht. Was genau ist so störend? Und was könnten die Ursachen sein? Gibt es besondere Umstände, die zu berücksichtigen sind? Und was kann man selbst tun, um solche Situationen überhaupt nicht entstehen zu lassen oder zu entschärfen? Wenn Du Dir darüber im Klaren bist und Du dir Lösungsmöglichkeiten überlegt hast, ist es viel leichter in ein solches Gespräch mit dem betreffenden Kollegen zu gehen.

    Arbeitsinhalte
    Sind es Arbeitsinhalte, die Du Dir anders vorgestellt hast, analysiere die genauen Umstände und prüfe, ob dies nur eine zeitweilige Situation ist und sich in absehbarer Zeit wieder Änderungen einstellen werden, oder nicht. Es gibt leider heute immer noch Ausbildungsbetriebe, die ihre Auszubildenden als billige Arbeitskräfte ansehen und dann auch alles nur Mögliche erledigen lassen, nur eben nicht Inhalte des entsprechenden Ausbildungsberufes. Natürlich kommt es immer wieder vor, dass auch Azubis mit völlig falschen Erwartungen in ihre Ausbildung einsteigen. Hier muss man sich wieder mal an die eigene Nase fassen. Dann ist nicht der Job das Problem, sondern die eigene Person.

    Randbedingungen
    Dann gibt es natürlich noch die Randbedingungen, die einem das Leben erschweren. Aber auch hier lassen sich manche Änderungen realisieren. Z.B. könntest Du versuchen, statt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, einen Kollegen zu finden, der Dich mitnimmt, oder Du könntest Dich mit anderen abstimmen und vielleicht Arbeitszeiten aufeinander abstimmen. Es gibt Kollegen, die lieber Spätschicht arbeiten und das auf Dauer, oder umgekehrt.

    3. Schritt – Strategie und Umsetzung
    Wenn Du soweit bist, solltest Du ein Problem nach dem anderen angehen. Konzentriere Dich auf leichter realisierbare Lösungsmöglichkeiten. Hierbei ist es wiederum ratsam, sich mit anderen abzustimmen und noch einen Plan B in der Tasche zu haben. Wenn Du es geschafft hast, die eine oder andere Situation durch diese Vorgehensweise zu verbessern, motiviert es Dich auch und Du kannst die nächsten Schritte in Angriff nehmen. Damit durchlebst Du eine Lernkurve, die Du immer wieder im Leben brauchst und die ungeheuer wertvoll ist

    Mentor
    Empfehlenswert ist in einer solchen Situation ein Coach, Mentor oder Ratgeber. Das könnten ein guter Freund, ein Lehrer oder natürlich auch die Eltern sein. Übrigens einen guten Ratgeber erkennt man daran, dass er einem nicht nach dem Mund redet, sondern ganz offen und ehrlich seine Meinung sagt. Dieser Coach kann nicht nur nüchtern die Dinge einschätzen, er kann auch motivieren, nicht frühzeitig aufzugeben, er zeigt Dir aber vielleicht auch ganz neue Wege auf.

    Notbremse als letzte Lösung
    Was aber, wenn das alles nicht hilft? Nun, dann kannst Du mit guten Gewissens die Notbremse ziehen. Und dann sollte man auch nicht weiter zögern und sollte den Mut zu radikaleren Veränderungen aufbringen. Schließlich gibt es bei jedem Auto den Rückwärtsgang – Du  musst nicht in der Sackgasse stehen bleiben, sondern es besteht auch die Möglichkeit zurückfahren und einen anderen Weg einschlagen.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg!

    (Gastautor: Alfred Stein| Bearbeitung A. Korkis | Foto: medienarbeiter | Thumb: kallejipp | Quelle: www.photocase.de)

  • #Denkanstoß Nº 8: Arbeits-erfahrungs-Erfahrung #Zitat der Woche

    Auf Start - Praktikum

    Praktikum ist heute ein Wort, welches für eine ganze Generation steht. Wobei die Bezeichnung „Generation Praktikum“ negativ besetzt ist und dabei im Fokus ist, welche Schwierigkeiten Praktikanten haben können, die aus der ersten/zweiten/vielfachen „praktischen Arbeitserfahrung“ in einen „richtigen“ Job wollen.

    Per Definitionem
    Das deutsche Wort „Praktikum“ leitet seinen Urspruch aus dem Lateinischen „practica“ (Verfahrensweise), 15. Jh. und aus dem Griechischen ab: „praktikÕ (tÕchne), (Wissen um) praktisches Tun“. Seit dem 16. Jahrhundert ist die gängige Definition des Wortes „Praktikant“: wer „im Rahmen einer theoretischen Ausbildung in einem besonderen Ausbildungsverhältnis praktische Erfahrung erwerben will“.

    Deine Chance
    Dabei ist ein Praktikum immer eine Chance für zwei Seiten: für den Praktikanten und für den Praktikumsbetrieb. Die gemeinsame Zeit soll zum „Beschnuppern“ dienen. Diese Unverbindlichkeit nimmt viel (Entscheidungs)Druck aus dem zeitlich begrenzten Verhältnis und bietet beiden Parteien eine Periode der „Orientierung“.

    „Work is not the same as work experience, but you can turn work into work experience.“
    Autor: unbekannt

    „Arbeit ist nicht dasselbe wie Arbeitserfahrung, aber Du kannst Arbeit in Arbeitserfahrung umwandeln.“ Damit ist gemeint, dass man seine Arbeit so gestaltet, dass man mit der Ausübung dieser sehr viele Erfahrungen macht und einen Erfahrungs-Schatz aufbauen kann. [Übersetzung und Anmerkung der Redaktion]

    Wortnachbarn
    Der Praktikums-Graph der Uni Leipzig macht uns sehr eingehend deutlich, welche Wortnachbarn das Wort „Praktikum“ hat. Will heißen: welche Worte häufig bis sehr häufig in Verbindung auftreten: Schaut mal hier: einfach oder komplex.

    Übersetzungsunterschiede
    Im Englischen sagt man „to gain work experience „, was wortwörtlich übersetzt heißen würde: „Arbeitserfahrung gewinnen“. Das hört sich doch gleich viel lukrativer an als die deutsche Version: „ Arbeitserfahrung sammeln“. Sammeln kann man schließlich lange, bis der Korb voll ist… Das amerikanische Praktikum ist ein „intern“, was die Möglichkeit der Innenansicht eines Unternehmens noch besser verdeutlicht.

    Sammeln und gewinnen
    Also: auf ins Praktikum. Ein großer Schatz an Erfahrung wartet jeden Tag darauf, gewonnen zu werden! Eine kleine persönliche Zusammenstellung von Praktikantenbörsen findet Ihr hier. Habt Ihr gute Erfahrungen mit weiteren gemacht? Sagt es uns – so profitieren auch unsere Leser davon.

    Praktikabörsen

    Wer bin ich?
    Am Anfang steht immer die Erkenntnis, dann kannst Du Dich auf den Weg zur “richtigen” Ausbildung oder zum „passenden“ Studium machen. Welche Neigungen habe ich, worin bin ich stark? Probier es gleich mal hier aus: der Neigungstest. Viel Spaß beim Entdecken!

    (Autor: C. Amrhein| Foto: dergestalter | Quellen: www.photocase, www.wikipedia.org, www.uni-leipzig.de , www.wissen.de)

  • Abi 2011: aus 13 mach 12 – und was dann?

    Menti Duales Studium vs. Studium_ Comic

    Das ist so wie der altbekannte Abzählreim „Zehn kleine […]lein“. Am Ende sind es immer weniger.  Ab diesem Jahr gehen Schüler nur noch zwölf Jahre in die Schule, dann ist das Abi in der Tasche. Allerdings: einige Bundesländer rudern schon wieder zurück, will heißen, es werden doch dreizehn Jahre bis zum Abi angeboten. Tja, Föderalismus ist eben auch mit Pluralität verbunden.

    Abi und was dann?
    Heute sind genau 7868 freie Studienplätze in Deutschland zu haben. Nach dem Motto: „Kein Studienplatz soll frei bleiben“ bietet die Webseite www.studieren.de Schulabgängern und Studenten in Spe einen umfassenden Service an. Dieser ist sowohl für die teilnehmenden Hochschulen als auch für die Studieninteressenten völlig kostenfrei. Die Hochschulen geben dem Portal laufend aktuell Daten zur Anzahl der verfügbaren Studiengänge und -plätze.

    Zu wenig Studienplätze?
    Aktuelle Information zur Studiensituation kann angesichts der besonderen Lage in diesem Jahr eine wichtige Hilfe. Denn – Ihr erinnert Euch:
    dieses Jahr gehen die Klassen 12 und 13 parallel in die Abiturprüfungen – Stichwort G8. Weit mehr Studienanfänger als in den Jahren davor werden erwartet, nicht zuletzt auch weil die Wehrpflicht ab diesem Jahr ausgesetzt ist. Da heißt es sich gut und recht-zeitig informieren, wenn Ihr den Wunschstudienort und Euer „Traumstudium“ pünktlich zum Herbst aufnehmen wollt.

    Oder doch Ausbildung?
    Eine klassische Berufsausbildung ist immer eine interessante Alternative zum Vollzeitstudium. Und – für die, die Biss haben und in kürzester Zeit eine Ausbildung UND ein Studium absolvieren möchten, gibt es ja das „Duale Studium“.

    Mutmacher
    Wer sich frühzeitig und gezielt informiert, wird auch fündig werden! Mentoring4u-TV hat zur besonderen Situation 2011 das Filmagazin „Mutmacher“ gemacht. Hier gibt es Antworten und Perspektiven für Euch.
    In den nächsten Tagen werden wir einen kleinen Ausschnitt des gut 30-minütigen langen Berichts hier im Blog einstellen. Schaut wieder rein auf www.mentoring4u.de, Eurer Informationsplattform rund um Eure Berufsorientierung und Karriereplanung! Bis dann.

    (Autor: C. Amrhein | Thumb & Comic: A. Korkis | Quellen: www.studieren.de, www.einstieg.com, www.duales-studium.de)

  • Abi 2011 hat begonnen: Menti macht sich bereit

    Menti Abi hat begonnen

    Menti wird dieses Jahr Abi machen. Jetzt, im März beginnen die Prüfungen, die sich bis Mai hinziehen werden. Aber das Abi ist nicht an einem Tag geschrieben. Grund- und Leistungskurse wählen und vor allem Punktesammeln ist schon ab Klasse 11 die langfristige Vorbereitung auf das Abitur. Das heißt viel lesen und mitschreiben. Denn viel Stoff muss schließlich in den Kopf – und vom Kopf aufs Papier.

    Arbeitsvorbereitung
    Und Menti weiß, wie wichtig es ist, sich vorzubereiten – zu präparieren. Dafür gibt es allerlei Helferlein – in der Bib und, klar, im www. Recherchen und die Anregungssuche sind absolut ok, das Rad muss schließlich nicht jedesmal neu erfunden werden. Nur darf man nicht einfach übernehmen, was dort so schön fertig vorgeschlagen wird…Achtung: Plagiat! Wir berichteten bereits vor einigen Wochen darüber, lange vor der G-Affaire.

    Von Wilson Mizner, einem US-amerikanischer Dramatiker und Unternehmer (1876-1933), ist eine überzeichnete Definition des Begriffes „abschreiben“ überliefert:

    „Aus einem Buch abschreiben = Plagiat; aus zwei Büchern abschreiben = Essay; aus drei = Kompilation; aus vier = Dissertation.“ [Wenn es mehr Quellen werden = COLLAGE; Anmerkung der Redaktion]

    Nach der oben genannten Plagiatsaffaire fragen wir uns, wieviel andere sich denn auch bei Dritten bedient haben? „Copy&Paste“ sind nicht nur Freunde von Menti…

    Hausaufgaben
    Die werden bekanntlich zu Hause gemacht, d.h.ohne Aufsicht. Da kann ein Schüler sich schnell mal hinsetzen und Dr. Google fragen. Der weiss zu jedem Thema etwas zu sagen. Sogar fertige Hausarbeiten, Referate und Klassenarbeiten; in 0,25 Sekunden sind ca. 29.900 Ergebnisse auf dem Schreibtisch. Nie wieder ne Schreibhemmung…

    Und wenn es in die Prüfung geht?
    Dann kommt oft der altbewärte Spickzettel zum Einsatz. Wer macht das nicht? Sicher die wenigsten. Ich erinnere mich sehr gut an die enorme Kreativität unter den Schülern, was das strategische Positionieren der „Arbeitshilfe“ angeht. Auch die Formate waren höchst variable (Minizettel in der Hosentasche, eingeklebte Seiten in zur Prüfung zugelassenem Arbeitsmaterial, beschriebene Taschentücher, auf die eigene Haut gebannte Listen, speziell programmierte Taschenrecher und Handys), um hier nur einige zu nennen.

    Gedächnisstütze
    Tatsächlich glaube ich aber, sind Spicker einfach eine gute Stütze des Selbstbewußtseins. Im Falles des Falles KÖNNTE man dort Informationen finden. Allerdings ist das oft nicht mal nötig, da der Inhalt der „Gedächnishilfen“ allein durch das sorgfältige Zusammenschreiben fest ins Gehirn eingebrannt sind. Besser ist es NICHT nachzusehen, denn Täuschungsversuche werden restriktiv geahndet.

    (Autor: C. Amrhein | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • #Denkanstoß Nº 6: Triple L: Lebenslanges Lernen #Zitat der Woche

    Zitat der Woche

    Lernen, lernen und wieder lernen heißt es für alle ab der Geburt. Tja, der Mensch hat nach dem Geboren werden ’ne ganze Menge zu tun: schlafen lernen, essen lernen, verdauen lernen. Dann kommt die nächste Etappe mit den Hauptbereichen Mobilität und Kommunikation. – Gut das unsere Eltern so geduldig waren und sind…denn auch für die Kleinsten ist aller Anfang schwer.

    Von der Wiege bis zur Bahre
    Es gibt die alte Redewendung „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“. Diese Maxime scheint früher vielleicht gegolten haben, aber heute sicherlich nicht mehr. Das Lernen damals meinte wohl eher das Erlernen von Gehorsam und Disziplin (das Bild des Krümmens des Häkchens macht dies besonders gut deutlich). Heute wird anders gelernt: lernen zu denken, zu handeln, lernen um des Lernens willen, lernen als Mittel zum Ziel der Veränderung. Diese angestrebte Veränderung kann die Person betreffen oder die Situation, in der sich der Lernende befindet. Was Sie u.U. bereits vermuteten: Deutschland ist laut ELLI-Index (European Livelong Learning Indicators) nur im unteren Mittelfeld im Vergleich mit den anderen Staaten der europäischen Union…

    Was ist Lernen?
    Laut der Definition von B. Reysen-Kostudis, Team Studienberatung der FU Berlin, ist es das:
    – der Zuwachs von Wissen, Können und Selbstbewusstsein –
    Als Lernziele werden genannt:
    – Kompetenzen, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, persönliche und soziale Kompetenz –

    Weitermachen
    Wer einmal anfängt, etwas zu lernen, der kann sich bald schon an den eigenen (kleineren oder größeren) Fortschritten erfreuen. Also ein Motivations-Motor ist: die Freude. Wir alle wissen, dass erfolgreiches Lernen immer auch eine Frage der Kontinuität des Lernens ist, der regelmäßigen Anwendung unseres Wissens und somit dessen ständige Überprüfung auf Aktualität und Richtigkeit. Und das hört nie auf. Ein guter Arzt geht laufend zu Fortbildungen. Ein Steuerberater wäre in kürzester Zeit kein guter Berater mehr, wenn er nicht laufend über Gesetzesänderungen im Steuerrecht informiert wäre. Auch von einem Ingenieur erwarten wir, das er immer auf dem neusten Stand der Technologie ist.

    „Lernen ist Wachstum, ist Werden.“
    „Lernen ist wie flussaufwärts zu rudern: Wenn man nicht weiterkommt, fällt man zurück.“

    chinesische Sprichwörter

    Studium für jedes Alter
    Lebenslanges Lernen können wirklich alle. Kinder in der Kinder-Uni (8 – 12 Jahre). Von 6 Jahren bis 16 Jahren an muss man in Deutschland zur Schule gehen. In Ungarn sogar bis 18! Danach gibt es zwei, nein inzwischen drei Wege der weiteren Ausbildung: berufliche Ausbildung, Studium und die Kombination von beidem, das duale Studium. Für Berufstätige gibt es anschließend viele Angebote zu Weiterqualifizierung mittels Master und MBA. Bei einem bekannten Anbieter für nebenberufliche Hochschulstudien liegt das Alter der Teilzeit-Studenten zwischen 22 und 55. Und die Generation 50+ ist eine attraktive Zielgruppe für das Angebot der Seniorenstudien, in Frankfurt/Main z.B. auch „Universität des dritten Lebensalter“ genannt.
    Lernen kann also jeder zu jeder Zeit. Warum hält sich dann das Vorurteil, dass jungen Menschen dies besonders leicht fällt? Vielleicht vergleichen wir auch Äpfel mit Birnen, wenn wir einerseits ein (Klein)Kind sehen, wie und wie schnell es etwas lernt, und einen Erwachsenen. Die Jungen sollen, können, wollen und MÜSSEN in jeder Gesellschaft lernen, um sich für die Zukunft fit zu machen.  Von ihnen wird unendlich viel erwartet und gefordert – aber auch gefördert und unermüdlich korrigiert! Ein Mensch ab 30 KANN sich weiterbilden (wenn er das möchte und es seine (Job)Situation erfordert). Wenn ein Mensch über 35 oder 40 sich nochmal in den Hörsaal setzt, dann wird das von der Umwelt oft kritisch hinterfragt, und gefragt: „Lohnt sich so ein Aufwand in Deinem Alter denn noch? Glaubst Du damit einen besseren Job zu bekommen?“…Was ich sagen will, ist dass die allgemeine Erwartungshaltung an die Lernenden verschiedener Lebensalter sehr verschieden ist.

    KaWa Lernen
    Das Lernen SPAß machen kann und soll, wird verstärkt nur lernenden Kindern zugestanden. Vera Birkenbihl, bekannte deutsche Managementtrainerin mit Spezialisierung für das Sprachen lernen, beschäftigt sich seit Langem mit dem Thema Gehirn-gerechtem Lernen. In dem kleinen Video erklärt sie uns, mittels ihrer Methode des KaWa’s, WIE unser Gehirn am Besten lernt (egal, wie alt der Schüler ist :-)). Der Lernerfolg ist garantiert!

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    Was haben Sie für Erfahrungen mit dem Lernen? Konnten Sie verschiedene Methoden ausprobieren? Teilen Sie sie uns mit! Vielen Dank!

    (Autor: C. Amrhein| Foto: sherlock0574 |Bildbearbeitung: A. Korkis | Quellen: www.photocase , www.elli.org, www.fu-berlin.de, www.geo.de, www.studieren-berufsbegleitend.de, www.erfahrung-ist-zukunft.de, www.wikipedia.org )

  • Traditionelles Studium ~ Duale Studiengänge

    Menti Duales Studium vs. Studium_ Comic

    Im Wintersemester 2009/2010 gab es 48.647 Studierende im dualen Studium. Diese Zahl mag erstaunen, jedoch in der Relation zu der Gesamtanzahl der Studierenden handelt es sich nur um 2,29 Prozent. Was könnten die Gründe sein, warum sich so wenige Schulabgänger in der heutigen Zeit für ein berufsbegleitendes Studium entscheiden?

    Wir möchten diese Zahlen zum Anlass nehmen, mit Ihnen liebe Leser über Ihre Erfahrungen zu diskutieren.

    Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

    (Autor: M. Weiss  /  Karikatur: A. Korkis  / Quelle: Statistisches Bundesamt)

  • Frauen forschen sich an die Spitze

    Screenshot Business women

    Nachdem wir genau vor einem Monat darüber berichteten, dass die erste Frau in einen deutschen DAX-Vorstand aufstieg, berichten wir heute von Erfolgen der Frauen im Bereich der Forschung.

    Neuesten Berechnungen zufolge, war 2009  die Frauenquote bei allen Professuren 18,2 Prozent, 44 Prozent aller Doktorarbeiten wurden erfolgreich von Frauen abgeschlossen und nur noch 49 Prozent aller Absolventen sind Männer.
    Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Frauen, die forschen“ im Foyer des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sagte heute Dr. Annette Schavan, Bundesforschungsministerin: „Die Zahlen zeigen: Forschende Frauen sind auf dem Weg an die Spitze. In Wissenschaft und Forschung haben wir den richtigen Kurs eingeschlagen. Das Prinzip der Selbstverpflichtung in Kombination mit strukturellen Veränderungen bringt Frauen nach vorne“.  An diesem Punkt setzte das BMBF in der Vergangenheit an. Mit dem in 2007 initiierten Professorinnenprogramms wurden 260 Professorinnen berufen. 30 Prozent davon allein in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.  Trotzdem müssen wir uns die Frage stellen, warum diese Ergebnisse nur durch eine vom Bund und den Ländern gemeinsam finanzierte Maßnahme erreicht wurde. Schade eigentlich, dass Professorinnen an Universitäten immer noch nicht selbstverständlich sind.

    (Autor:  M. Weiss  |  Foto: connor 212   |  Quelle: www.photocase.de )

  • Karriereplanung Masterstudiengang Industrial Management

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Duale Ausbildung und neue Masterstudiengänge.

    Screenshot Karriereworkshop

    Duale Ausbildung
    Ist ein berufsbegleitendes Studium das Richtige für Sie? Welche Karrieremöglichkeiten können Sie erreichen?  Im RheinMain Gebiet, bietet beispielsweise die Provadis, School of International Management & Technology einen Karriereworkshop als Vorbereitung an. Finden Sie heraus, ob dieser Masterstudiengang der richtige für Sie ist.

    Screenshot global-hs-mittweida

    Studienmöglichkeiten
    Welche Örtlichkeit ist die Richtige?  Die Auswahl ist gross, googeln  Sie oder schauen  Sie auch einmal bei der Hochschule Mittweida (FH) siehe oben und der Donau-Universität Krems vorbei. Die internationalen Universitäten UPM in Madrid, die POLIMI in Milano und KTH in Schweden bieten sich für den IMIM International Master in Industrial Management an.  Auch Fernuniversitäten haben hier Angebote, so beispielsweise auch die Wilhelm Büchner Hochschule Darmstadt.

    (Autor:  M.Weiss  |  Screenshots:  A. Korkis  | Quellen: www.hs-mittweida.de , ww.provadis-hochschule.de)