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Kategorie: Gastautor

  • Unsere Zeit und ihre Zeitarbeiter

    Screenshot kallejipp_workinghard, Artikel

    Zeitarbeit…in Deutschland haftet dieser Branche immer noch etwas Negatives an. Dabei boomt sie ohne Aussicht auf ein Wachstumsende. Doch woher kommt der zweifelhafte Ruf? Und warum wird hierzulande der „zweite Arbeitsmarkt“, so der Fachjargon, besonders kritisch beäugt?

    Andere Länder andere Ansichten
    Unsere Nachbarländer Belgien und Frankreich sehen die temporären Arbeitseinsätze als Chance um besonders Berufsanfängern und Branchenwechslern oder Pausierern den (Wieder)Eintritt in Unternehmen möglich zu machen. Zudem wird auch gleich gut bezahlt wie für vergleichbare, feste  Arbeitsplätze.  Herausragend ist, dass französische Zeitarbeitsunternehmen 2,15 % der Lohnsumme in einen Qualifizierungsfonds einzahlen, aus dem Qualifizierungsmaßnahmen für Zeitarbeitskräfte finanziert werden. Zeitarbeit in Deutschland hingegen ist immer noch ein Mittel der Wahl, um wieder eine Arbeit aufzunehmen, z.B. nach längerer Arbeitslosigkeit. Berufsanfänger machen hier mit nur 7% einen kleinen Teil aus. Und: Zeitarbeitern wird entgegen des „Equal Pay-Grundsatzes“ oft wesentlich weniger gezahlt als fest eingestellten Arbeitnehmer. Immerhin hat die Branche einen anerkannten Ausbildungsberuf kreiert: seit Mitte 2008 werden Personaldienstleistungskaufmänner bzw. -kauffrauen, kurz: PDK, ausgebildet. (Anmerkung der Redaktion)


    Aus der Welt der Zeitarbeit …
    eine Innenansicht der Branche von A. von Spiegel

    Vom Schnuppern und vom Spielen
    Nun, auch die Welt der Zeitarbeit hat ihre zwei Seiten der Medaille. Ich bin jetzt so lange dabei, dass ich davon Folgendes berichten kann: Wenn man von OFFICE-Jobs ausgeht (im Handwerk ist es nochmal anders), ist Zeitarbeit gerade für Leute, die eine kaufmännische Ausbildung oder Vergleichbares haben, eine flexible Option zum Einsteigen, Schnuppern oder Überbrücken. Bei jedem neuen Einsatz denke ich „neues Spiel, neues Glück“, denn man kann ja immer in einem Unternehmen landen, das einem gefällt und umgekehrt. Außerdem kommt man so auch mal in Firmen, Branchen oder Tätigkeiten, in die man von selbst womöglich nie die Nase gesteckt hätte – mit allen Vor- und Nachteilen ;-).

    Auch Bänker können nett sein
    Ich z. B. habe festgestellt: Viele Bänker sind tatsächlich so wie ihr schlechter Ruf – aber ich konnte eben auch entdecken, dass unter „den ganz Großen“ richtig tolle Leute sind – hätte ich denen gar nicht zugetraut :D. Noch ein Vorteil des Einsatzes über Zeitarbeit: Beide Seiten können sich unverfänglicher beschnuppern, als wenn man sich direkt auf eine Stelle bewirbt: es geht um weniger. Das nimmt Druck raus …

    Zeitarbeiter = Mensch zweiter Klasse?
    Ich möchte allerdings auch darauf hinweisen, dass die Zeitarbeiterei durchaus Nachteile haben kann: In einigen Firmen ist man nicht nur Mitarbeiter, sondern auch gleich MENSCH zweiter Klasse, weil man Zeitarbeiter ist. ‚Ne goldene Nase verdient man ohnehin nicht, auch wenn es sich z. T. um anspruchsvolle, stressige Jobs handelt.

    Die Guten ins Kröpfchen, die Schlechten ins Töpfchen
    Manche Zeitarbeitsunternehmen sind so schlecht wie der Ruf der ganzen Branche (hier ist natürlich die Frage, wie man vorher herausfindet, welche NICHT die schwarzen Schafe sind …). Auch die Konditionen sind sehr unterschiedlich – ob z. B. ein Monatsticket bezahlt wird oder nicht, wie schnell man gekündigt wird bzw. was gezahlt wird, während es keinen Einsatz gibt etc. Da lohnt sich das Nachhaken und das Lesen des Kleingedruckten!

    Festeinstellung als Köder
    Last but not least ein Hinweis, den auch andere Leiharbeiter-KollegInnen bestätigen können: Lasst euch NICHT ködern mit der gern hingeworfenen „Option auf Festeinstellung“: Das wird gern gesagt, ohne dass es je dazu kommt! Mag nach Propaganda einer Desillusionierten klingen, kommt aber eben auffallend oft vor. Und nicht vergessen: Falls mal alle Stricke reißen … seid ihr ein oder zwei Wochen später schon wieder in einem anderen Unternehmen und guckt, ob es dort besser läuft! In diesem Sinne ….. versucht es ruhig mal, es ist wirklich eine Option von vielen, und so schlecht nicht :).

    (Autor: A. von Spiegel| Bilder: JoeEsco, kallejipp| Quelle: www.photocase, Archiv)

  • Wer hört auf die Eltern? Deutschland im Schulchaos?

    Screenshot Schulchaos

    Ein Kommentar von Christine Lühn, Kinderbeauftragte Frankfurt / Nied

    Meinung der Bürger
    Kürzlich wurde ich von einem netten Herrn im Auftrag der Bertelsmann Stiftung angerufen. Ich sei eine der  400 Auserwählten unserer Region um am Bürgerforum 2011 teilzunehmen. Mein Interesse wurde geweckt, als Stichwörter wie „Sprechen mit dem Bundespräsidenten“ und „Meinung der Bürger wichtig“  fielen. Ich habe mich per Internet näher erkundigt und meine Teilnahme zum Bürgerforum 2011 zugesagt.
    Ist die Meinung der Bürger wichtig? Interessant fand ich in dem Zusammenhang die Äußerungen im Schlichtungsprozess mit Heiner Geißler in der Auseinandersetzung zum Thema „Stuttgart 21“. Die Meinung der Bürger scheint zunehmend in das Interesse der Politik geraten zu sein.

    Bildung – ein Disput zwischen Bund und Ländern
    Als Bürgerin und vor allem als zukünftige Mutter eines Schulkindes gerät die bildungspolitische Debatte zunehmend in meinen Fokus.
    Ich stelle mir die Frage, ob das Interesse der Eltern in dieser Debatte überhaupt Gewicht hat. Wir befinden uns nämlich auf einem Schauplatz, angesiedelt zwischen Bund und Ländern. Der Bund, in Vertretung von Bildungsministerin Schavan fordert die Länder auf, das Schulchaos zu beenden.
    Frau Schavan möchte Gemeinsamkeit in der Bildungspolitik zwischen den Ländern erreichen. Es ist ihr Ziel, dass Kinder bei einem Wechsel von einem in das andere Bundesland, ein einheitliches Bildungsniveau vorfinden. Diese Absicht bedarf der Unterstützung durch die Ländervertreter und so ist bedauerlicherweise dem Bericht zu entnehmen, dass die Bundesländer auf ihre Unabhängigkeit bestehen. Zudem wird dem Bürger die Verfolgung der Debatte durch die Zuständigkeit der Kosten erschwert.

    Atmosphäre zum Lernen schaffen
    Aus meiner Sicht sollten sich die einzelnen Bundesländer auf gemeinsame Bildungsstandards unter Einbeziehung der vielfältigen Schulangebote einigen.  In dem Zusammenhang plädiere ich für eine flächendeckende Einführung von Ganztagsschulen.
    Kürzlich hat mich die Aussage eines Reformpädagogen in einer Diskussion zu diesem Thema  beeindruckt. Er stellte fest, dass das Bildungsniveau in den europäischen Ländern höher ist, in denen die Lehrer eine „freundschaftliche“ Beziehung zu ihren Schülern haben. Eine Aussage, die von Schülern bestätigt wurde. Und schon können wir eine weitere Diskussion eröffnen und nach dem Image unserer Lehrer fragen. Aus meiner Schulzeit habe ich noch gut in Erinnerung, dass es einer Atmosphäre des Lernens bedarf. „Durchstarter“ war ich erst auf dem sogenannten 2. Bildungsweg (Fachabitur nach Berufstätigkeit). Die Möglichkeiten unseres differenzierten Bildungssystems schätze ich daher  sehr.
    Aus persönlicher Sicht wage ich zu behaupten, dass unser Bildungssystem den individuellen Bedürfnissen gerecht wird.  Ein einheitliches deutschlandweites Bildungssystem, wie es von Frau Schavan gefordert wird, ist ein wunderbares Ideal und sollte einer gemeinsamen Anstrengung wert sein.

    (Autor: C. Lühn  | Bild: A. Korkis | Quelle: www.spiegel.de)

  • ABC und 1×1 im Kindergarten?

    Vorschulkind malt

    Frühkindliche Bildung – ein europäischer Vergleich. Ein Beitrag von Christine Lühn, Kinderbeauftragte Frankfurt / Nied.

    Unsere Tochter wird im Sommer eingeschult
    Ihr Interesse an Zahlen und Buchstaben ist groß. Selbstverständlich schreibt sie ihren Namen, erkennt Buchstaben und löst mit Ausdauer, Leichtigkeit und Ehrgeiz die Aufgaben in ihren Heften aus dem Zeitschriftensortiment „Lillifee, Geolino, Bussi Bär & Co“. Vorschulerziehung im Kindergarten, wie ich sie in den 70-er Jahren kennen gelernt habe, ist out und aus pädagogischer Sicht nicht gewünscht. Da lohnt sich ein Blick in andere europäische Länder. Die Cousine unserer Tochter lebt in Österreich/Wien. Zum Schulbeginn konnte sie ihren Großeltern die ersten Sätze schreiben. In Italien ist der Kenntnisstand der Vorschulkinder vergleichbar. Was hindert Pädagogen in Deutschland „Vorschulerziehung“ anzubieten? Was wird unter frühkindlicher Bildung verstanden?

    Ein Blick in die Entwicklungspsychologie
    Um den Bildungsanspruch in der frühen Kindheit zu verstehen, ist ein Blick in die Entwicklungspsychologie erforderlich. Entwicklungspsychologie beschäftigt sich mit der Beschreibung und Erklärung menschlichen Erlebens und Verhaltens bezogen auf die gesamte Lebensspanne. Dieser Gesetzmäßigkeit folgend kann z. B. diese Aussage getroffen werden: Je stärker das Selbstwertgefühl eines Menschen entwickelt ist, desto stärker ist seine Bereitschaft, Selbstverantwortung für sein eigenes Verhalten zu übernehmen. In dieser Gesetzmäßigkeit zeigen sich Entwicklungsschritte des Individuums, die Rückschlüsse auf das eigene Verhalten zulassen. Biogenetische Faktoren, wie Reifung und Wachstum, sowie die Umwelt, der Umgang mit Emotionen und das Verhalten (z. B. Trotz) beeinflusst die Entwicklung eines Menschen. Durch die Entwicklungspsychologie ist bekannt, dass außergewöhnlich viele Entwicklungsschritte in einer bestimmten Reihenfolge aufgebaut sind und damit auch nach einer ganz bestimmten Aufbaustruktur verlaufen. Deutlich vor Augen ist uns dieser Entwicklungsschritt im Kleinkindalter: Das Kind erlernt zunächst sich zu drehen, dann krabbeln und schließlich laufen. Der Kindergarten ist daher ein Ort, der die ganzheitliche Entwicklung des Kindes unterstützt und fördert. Bildung darf sich daher in der frühen Kindheit nicht auf die reine Wissensvermittlung beschränken, sondern sie muss die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung des Kindes berücksichtigen und mit einbeziehen.

    Wir mögen die Welt bereisen, um das Schöne zu finden, aber wir müssen es in uns tragen – sonst finden wir es nicht.
    W. Emerson

    Ein europäisches Thema
    Die europäische Kommission hat sich mit der Frühkindlichen Bildung beschäftigt und ihre Ergebnisse in einer beeindruckenden Dokumentation mit dem Titel „Frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung in Europa: ein Mittel zur Verringerung sozialer und kultureller Ungleichheiten“ im Januar 2009 herausgegeben. In dieser Dokumentation wird die besondere Rolle der Vorschulbildung im Hinblick auf die soziale Eingliederung des Kindes hervorgehoben. Europäische Staaten werden aufgefordert in die Vorschulbildung zu investieren, damit eine Basis für weiteres Lernen geschaffen wird, um langfristig Schulabbruch zu verhindern und mehr Gerechtigkeit bei den Bildungsergebnissen zu erreichen. Die europäische Kommission hat die Vorschulbildung 2009/10 zu einem vorrangigen Thema erklärt. Es soll europaweit ein allgemeiner, gerechter Zugang gefördert werden und die Qualität des Unterrichts und der Pädagogen gestärkt werden. Hierbei wird insbesondere an Kinder gedacht, die hauptsächlich aufgrund sozioökonomischer, kultureller und sprachlicher Faktoren benachteiligt sind. Diese Nachteile sollen kompensiert werden. Demzufolge wurde festgestellt, dass institutionelle Vorschulbildung unter bestimmten Voraussetzungen entscheidend dazu beitragen kann, die Bildungschancen von Kindern aus sozial schwachen Familien oder gesellschaftlichen Minderheiten zu verbessern. Am wirksamsten haben sich Fördermaßnahmen und Bildungsprogramme erwiesen, die folgende Elemente kombinierten: „ein intensives frühzeitiges kindzentriertes Bildungsangebot, eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern der Kinder, Elternbildungsangebote und aktive Elternarbeit, ein Programm, das Bildungsaktivitäten beinhaltet, die Kinder und Eltern zu Hause durchführen, sowie Maßnahmen im Bereich der Familienförderung“. Des Weiteren geht aus dem Bericht hervor, dass aktuelle wissenschaftliche Debatten die Bedeutung der Ausgewogenheit der verschiedenen pädagogischen Ansätze und die Wahl der für die einzelnen Altersgruppen geeigneten Konzepte betonen.

    Frühkindliche Förderkonzepte
    Pädagogische Programme für Kinder unter fünf Jahren sollten möglichst die kindliche Entwicklung in den Mittelpunkt stellen. Programme für Kinder im Alter von 5 oder 6 Jahren können bereits stärker strukturierte Lehrpläne einführen, die schulische Lerninhalte und ein stärkeres Eingreifen seitens der Pädagogen beinhalten, ohne dass negative Auswirkungen auf der sozial-emotionalen Ebene zu befürchten wären. Betont man den Erwerb von schulischen Kompetenzen gegen Ende des frühkindlichen Bildungsbereichs und im Anschluss an eine in erster Linie entwicklungsorientierte frühkindliche Förderung, die den Erwerb von sozial-emotionalen Kompetenzen begünstigt, kann dies sogar dazu beitragen, den Übergang in den Primarbereich zu erleichtern. Damit ist es höchste Zeit, die viel beschworene vermeintliche Gegensätzlichkeit dieser beiden pädagogischen Modelle (Kindergarten und Schule) zu überwinden. Es geht darum, beide Ansätze möglichst optimal miteinander zu kombinieren. Langfristig haben sich ganzheitliche Frühkindliche Förderkonzepte als besonders wirksam erwiesen, die das Kind, die Eltern und die Institution in einen kontinuierlichen Bildungsprozess einbeziehen, der sich ausgehend von dem familiären Hintergrund des Kindes bis weit in die Primarschulbildung hinein erstreckt. Einige Staaten haben für Vorschulkinder im Alter von 5 oder 6 Jahren ein obligatorisches Vorbereitungsjahr eingeführt. In Luxemburg werden die Kinder bereits im Alter von 4 Jahren schulpflichtig.

    Wertvolle Anregungen durch Europa
    Ein Blick über den „deutschen“ Tellerrand wird unser Bildungssystem, auch das frühkindliche, beflügeln und herausfordern. Bisher beklagt sich unsere Tochter noch nicht, dass es ihr im Kindergarten langweilig ist. Bis zum Sommer und ihrer Einschulung wird sie noch einige Zeit im Kindergarten verbringen und ich hoffe, dass diese Zeit ihrem Entwicklungsanspruch gerecht wird.

    (Autor: C. Lühn | Foto: A. Korkis | Quelle: C. Lühn, A. Korkis)

  • Vitamin B oder Qualifikation?

    Vitamin B oder Qualifikation

    Mentoring am Centrum für Nah- und Mitteloststudien

    Berufliche Perspektiven
    Am 18. November 2009 fand im CNMS in Marburg ein sogenanntes Mentoring statt. Hier konnten die Studierenden des Centrums sich von den Vertretern der Wirtschaft und Vertretern des Öffentlich-Rechtlichen-Sektors über ihre beruflichen Perspektiven informieren lassen. Sie erfuhren unter anderem, dass in bestimmten Bereichen Vitamin B gefordert werde, man also auf Beziehungen zurückgreifen müsse, während in anderen Bereichen nur die Qualifikation zähle.

    Bedarf an Orientwissenschaftlern
    Dr. Klaus Krempe, ein Vertreter aus der Wirtschaft, ermutigte die Studierenden, dass der Bedarf an Orientwissenschaftlern durchaus gegeben sei. Dafür wären Kenntnisse der Betriebswirtschaftslehre nützlich. Sehr wichtig sei auch soziale Kompetenz, die durch ehrenamtliche Tätigkeiten oder politisches Engagement nachgewiesen werden könne.

    Richtige Kontakte helfen
    Prof. Dr. Heinz Zielinski vom Hessischen Innenministerium sagte deutlich „natürlich ist es gut, wenn man jemanden kennt“. Bewerber die man schon kenne, hätten eine bessere Chance, beachtet zu werden, als jene, die völlig unbekannt seien.

    Qualifikation zählt
    Bei der Deutschen Bundeswehr hingegen, entgegnete Herr Martin Würz, zähle nur die Qualifikation. Soziale Zugehörigkeit oder Herkunft würden dabei keine Rolle spielen, außer, dass man die Deutsche Staatsangehörigkeit besitzen sollte.

    Offensiv, Initiative und Engagement
    Mitinitiator Martin Weiss, der regelmäßig solche Mentorengespräche organisiert, teilte den Studierenden mit, dass der Bedarf an Orientwissenschaftlern in Wirtschaft und staatlichen Institutionen mit Sicherheit steigen werde. Sein Kollege Bernd Hanheiser empfahl den Studierenden, offensiv zu sein, Initiative und Engagement zu zeigen. Herr Weiss ist ein regelmäßiger Besucher der Donnerstagsveranstaltung des Centrums und davon überzeugt, dass das am Institut vermittelte Wissen von enormer Bedeutung ist.

    Haus der Mentoren
    Das Echo auf die Veranstaltungen des „Haus der Mentoren“ klingt sehr nachhaltig. Vor allem deshalb, weil die jungen Leute es spüren, dass sie nicht instrumentalisiert werden, sondern es den Mentoren wirklich um ihre Zukunftschancen geht.

    Weitere Infos unter:  Centrum für Nah- und Mitteloststudien

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: medienarbeiter | Quelle: photocase)

  • Auf die Socken fertig los!

    Auf die Socken fertig los

    Grußwort der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder für die Mentoring-Initiative „Auf die Socken fertig los“

    Gegenwart und Zukunft
    „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben“, sagte einmal Albert Einstein. Als Physiker wusste er allerdings auch, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen. Wer also im Hier und Jetzt stehen bleibt, wird sich an gleicher Stelle wieder finden. Damit sich aber die eigene Perspektive erweitert, muss man sich erst einmal auf den Weg machen.

    Die Aufgabe
    Daher hat es sich die Initiative „Auf die Socken fertig los“ zur Aufgabe gemacht, junge Menschen bei ihren ersten Schritten auf dem manchmal steinigen Weg von der Schule ins Berufsleben zu begleiten. Hier schauen sich ehrenamtliche Mentoren gemeinsam mit Jugendlichen deren individuelle Situation, Stärken und Potentiale an und helfen ihnen dann auf ihrem persönlichen Weg in eine eigene Zukunft. Als Schirmherrin der Initiative freue ich mich ganz besonders darüber, dass sich so viele Führungskräfte aus der Wirtschaft gefunden haben, Jugendliche aus Brennpunktschulen ehrenamtlich zu unterstützen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.

    Allen Mentoren danke ich, dass sie sich dafür einsetzen, allen Kindern und Jugendlichen faire Chancen für eine gute Ausbildung und Zukunft zu geben. Denn dieses Ziel können wir nur gemeinsam erreichen.

    Dr. Kristina Schröder

    (Autor: Dr. K. Schröder | Foto: kikiiii | Quelle photocase)