Mentoring am Centrum für Nah- und Mitteloststudien
Berufliche Perspektiven
Am 18. November 2009 fand im CNMS in Marburg ein sogenanntes Mentoring statt. Hier konnten die Studierenden des Centrums sich von den Vertretern der Wirtschaft und Vertretern des Öffentlich-Rechtlichen-Sektors über ihre beruflichen Perspektiven informieren lassen. Sie erfuhren unter anderem, dass in bestimmten Bereichen Vitamin B gefordert werde, man also auf Beziehungen zurückgreifen müsse, während in anderen Bereichen nur die Qualifikation zähle.
Bedarf an Orientwissenschaftlern
Dr. Klaus Krempe, ein Vertreter aus der Wirtschaft, ermutigte die Studierenden, dass der Bedarf an Orientwissenschaftlern durchaus gegeben sei. Dafür wären Kenntnisse der Betriebswirtschaftslehre nützlich. Sehr wichtig sei auch soziale Kompetenz, die durch ehrenamtliche Tätigkeiten oder politisches Engagement nachgewiesen werden könne.
Richtige Kontakte helfen
Prof. Dr. Heinz Zielinski vom Hessischen Innenministerium sagte deutlich „natürlich ist es gut, wenn man jemanden kennt“. Bewerber die man schon kenne, hätten eine bessere Chance, beachtet zu werden, als jene, die völlig unbekannt seien.
Qualifikation zählt
Bei der Deutschen Bundeswehr hingegen, entgegnete Herr Martin Würz, zähle nur die Qualifikation. Soziale Zugehörigkeit oder Herkunft würden dabei keine Rolle spielen, außer, dass man die Deutsche Staatsangehörigkeit besitzen sollte.
Offensiv, Initiative und Engagement
Mitinitiator Martin Weiss, der regelmäßig solche Mentorengespräche organisiert, teilte den Studierenden mit, dass der Bedarf an Orientwissenschaftlern in Wirtschaft und staatlichen Institutionen mit Sicherheit steigen werde. Sein Kollege Bernd Hanheiser empfahl den Studierenden, offensiv zu sein, Initiative und Engagement zu zeigen. Herr Weiss ist ein regelmäßiger Besucher der Donnerstagsveranstaltung des Centrums und davon überzeugt, dass das am Institut vermittelte Wissen von enormer Bedeutung ist.
Haus der Mentoren
Das Echo auf die Veranstaltungen des „Haus der Mentoren“ klingt sehr nachhaltig. Vor allem deshalb, weil die jungen Leute es spüren, dass sie nicht instrumentalisiert werden, sondern es den Mentoren wirklich um ihre Zukunftschancen geht.
Weitere Infos unter: Centrum für Nah- und Mitteloststudien
(Autor: A. Sokolowski | Foto: medienarbeiter | Quelle: photocase)

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