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Sport verbindet und trägt zum guten Zusammenleben bei

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Posted on : 19-06-2011 | By : c_luehn | In : Freizeit, Förderung in der Schulzeit, Gastautor
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.75 von 5 Sternen)
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Ein Interview von Christine Lühn, Kinderbeauftragte in Frankfurt/Nied mit Andreas Welcher, Hauptsportleiter der SG Nied

Hallo Andreas, Du bist kürzlich zum Hauptsportleiter der SG Nied gewählt worden. Was sind Deine Aufgaben?
Es ist meine Aufgabe die ganzen Sportarten und Übungspläne zu koordinieren. Für Neuentwicklungen bin ich der Ansprechpartner. Ich regel und koordiniere den Übungsleiterbetrieb. Im Fitnessbereich sind besonders aktive Übungsleiter, mit denen ich neue Trends im Sport weiterentwickel.

Was sind neue Trends im Sport?
Da ist zum Beispiel Aroha, ein Mix aus Tae Bo und Karate mit Musik. Diese Sportart ist sehr bewegungsaktiv und hat in unserem Verein viel Zuspruch bei den Damen.
Ein weiterer Trend im Sport ist Drums-Alive, eine gymnastische Bewegungsübung mit Pezziball und Trommelstöcken.
Ebenso ist Boxen bei uns eine relativ neue Sportart.
Darüber hinaus bieten wir Rückengymnastik an und ab Herbst wird diese Sportart durch Herzsport ergänzt. Leichtathletik, Handball, Triathlon, Kampfsport (Judo, Karate, Vovinam, Aikido), Turnen, Tanzen, Trampolin, Tennis, Frauenfitness, Fitnessgymnastik, Yoga und Schwimmen, welches wir im Rebstockbad, Höchster Schwimmbad und zukünftig im Silobad anbieten, gehören zu unserem Angebot. www.sgnied.de

Welche Sportarten werden von Kindern bevorzugt und was motiviert sie, zum Sport zu gehen?
In allen Abteilungen sind Kinder vertreten und wir zählen derzeit 1100 Kinder und Jugendliche in unserem Verein.
Kinder nehmen in einem Alter ab 5-7 Jahren an Turnieren teil. Kürzlich hatten wir einen Wettkampf in der Leichtathletik als Langlauf.
Die Kinder sollen Spaß haben und sie entwickeln einen Wettkampfgedanken. Es ist möglich, dass Eltern einen größeren Ehrgeiz entwickeln als ihre Kinder. Wenn Eltern allerdings hinter dem Sport stehen, dann motivieren sie ihre Kinder daran teilzunehmen. So machen wir die Erfahrung, dass Kinder in der Regel von ihren Eltern motiviert werden. Jugendliche sind häufig selber motiviert.

Der Anteil der übergewichtigen Kinder, insbesondere im Frankfurter Westen ist recht hoch, so ist es dem “Erfahrungsbericht der Koordinierungsstelle Kinder zur Lebenssituation Frankfurter Kinder” zu entnehmen. Wie sieht Deine Einschätzung zu dieser Feststellung aus?
Diese Aussage kann ich bestätigen. Projekte zu dieser Problematik werden über das Stadtschulamt und dem Sportkreis aufgebaut.
Kinder, die in der ersten Grundschulklasse sind, sollen in die Nähe eines Sportvereins und deren Angeboten gebracht werden. Wir beteiligen uns an dem Projekt und haben bereits Kontakt mit den Leiterinnen und Leitern der Grundschulen in Nied aufgenommen. Alle Leiter waren positiv begeistert. Als Hauptsportleiter übernehme ich die Koordination der Angebote und der Übungsleiter. Wünsche zu Terminen und Sportarten werden von unserem Verein entgegengenommen. Vor den Herbstferien soll mit dem ersten Angebot begonnen werden.
Es ist allerdings nicht einfach für uns dieses Projekt auf die Beine zu stellen, zumal ich ehrenamtlich als Hauptsportleiter tätig bin. Einen Festangestellten haben wir nicht, den es wie im Sportkreis zur Koordination für dieses Projekt gibt.

Mit welcher Sportart hat die SG Nied eine Tradition und wie sieht diese aus?
Die SG Nied hat als Turnverein vor 134 Jahren begonnen und hat sich über die Jahre hinweg entsprechend entwickelt. Im Schwimmen haben wir tolle Erfolge erzielt und Handball (Feldball) war jahrelang unser Aushängeschild.

Was verbindet Dich mit der SG Nied?
1968 wurde ich von meinen Eltern als 3-jähriges Kind mit meinem Bruder zum Turnen gebracht. Ich habe eine turnerische Ausbildung genossen und bin 1972 mit meinem Bruder zum Kunstradfahren gewechselt. Diese Sportart gab es damals bei der SG Nied, heute wird sie nicht mehr trainiert.
Ich war mit meinem Bruder 3x deutscher Vizemeister und mehrfach Hessen- und Südwestdeutscher Meister. Sieben Jahre waren wir in der Nationalkader des Bundes Deutscher Radfahrer im Zweikunstradfahren.

Möchtest Du den Lesern noch etwas mitteilen?
Der Sport verbindet und trägt zur Integration und guten Zusammenleben bei. Der Erfolg im Sport kann auch Auswirkungen auf die persönliche Entwicklung und schulischen Leistungen haben. Das Selbstbewusstsein kann gestärkt werden.

Andreas, ich bin sehr beeindruckt von dem Angebot und Engagement in unserem Stadtteil. Ich wünsche Dir persönlich alles Gute und bedanke mich für das Gespräch.

(Interview: C. Lühn | Interviewpartner: A. Welcher | Foto: A. Korkis)

Problemlöser und Ansprechpartner für Eltern und Kinder / Erfahrungsberichte 1:1 Lesecoaches

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Posted on : 12-06-2011 | By : c_amrhein | In : Förderung in der Schulzeit, Gastautor, Soziales Engagement
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.50 von 5 Sternen)
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Mentoring4u.de, die Informationsplattform für Berufsorientierung und Karriereplanung, ermöglicht ihren Kooperationspartnern  und externen Mentoring-Initiativen von der Arbeit mit ihren Schützlingen (Mentees) zu berichten. Diesmal haben wir (über die ehrenamtliche Projektleitung Frau Inge Koltermann) bei den 1:1 Lesecoaches nachgefragt, um etwas über die Motivation der Mentorinnen und Mentoren zu erfahren.

Unserer Fragen an die ehrenamtlichen 1:1 Lesecoaches:
1) Wie lange sind Sie schon Lesecoach?
2) Was war Ihr Antrieb, dieses Projekt zu unterstützen?
3) Was war Ihr schönstes oder intensivstes Erlebnis im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit als Lesecoach?

Heute erzählt Irene Heupel:
Ich bin seit etwa einem halben Jahr Lesecoach. Mein Antrieb für dieses Projekt war zum einen, dass ich selbst seit frühester Kindheit eine „Leseratte“ bin, und zum anderen, dass ich möglichst mit Kindern etwas machen wollte. Da hat mich natürlich die Idee der Lesefüchse fasziniert: allgemein Kindern und insbesondere denen, für die Deutsch die 1. Fremdsprache ist, beim Lesen-Lernen in der Schule zu helfen und vielleicht sogar noch das Interesse für Bücher zu wecken.
Begonnen habe ich mit einem türkischen Mädchen (10) und einem Jungen (10) aus Sri Lanka, beide 4. Klasse. Das türkische Mädchen galt als schwierig, vorlaut und frech im Umgang. Komischerweise hatte ich überhaupt kein Problem mit ihr. Sie genoss offensichtlich meine alleinige Aufmerksamkeit, und wollte diese auf keinen Fall durch schlechtes Benehmen aufs Spiel setzen. Sie kam von Anfang an sehr gerne zu mir, war höflich und nett. Es war beeindruckend, zu welcher Lese-Leistung sie im 1:1-Verhältnis fähig war im Vergleich zu ihren sonstigen Problemen in der Klasse. Nach einigen Wochen zog jedoch die Familie in einen anderen Stadtteil um, und wir mussten unsere so vielversprechend begonnene Zusammenarbeit beenden.

Beim Start mit dem Jungen aus Sri Lanka war zunächst viel Zurückhaltung und seine insgeheime Frage zu spüren: Warum wurde gerade ich von der Lehrerin herausgepickt? Ich bin doch gut, lerne viel, schreibe in Mathe nur Einser! Vorsichtig von mir erklärt, sah er allmählich ein, dass wir beim Lesen doch viel voneinander profitieren könnten. Das Eis war dann endgültig gebrochen, als er mich zufällig beobachtete: Sein Name wurde in meinen Terminkalender eingetragen. So wichtig war er. Das fand er toll! Wir lesen einmal pro Woche, jeweils eine gute halbe Stunde. Nach wie vor hat er es nicht besonders gerne, wenn ich ihn verbessern muss, nach wie vor liest er gerne über schwierige oder ihm unverständliche Wörter einfach hinweg. Aber wir mögen uns sehr, und wir lachen viel miteinander, inzwischen auch über seine Fehler. Ich sage möglichst nichts, gebe nur ein Zeichen, dann verbessert er sich schon selbst. Besonders bei sehr langen Wörtern oder abstrakten Begriffen hapert es noch. Überhaupt ist die deutsche Grammatik ein Minenfeld! Ich selbst könnte ab und zu ein Nachschlagewerk gebrauchen, wenn ich ihm unverständliche Wörter erklären soll, wie z.B. heute:  Was bedeutet mechanisch??

Nach dem Wegzug des türkischen Mädchens begann ich mit der kleineren Schwester (8) des tamilischen Jungen zu arbeiten, ebenfalls eine halbe Stunde im Anschluss an seine halbe Stunde. Sie kann viel flüssiger lesen als ihr Bruder, betont auch sehr schön, versteht aber nicht alles. Das hat sich inzwischen gewaltig gebessert. Sie liest mir immer ein Stück vor -meist als selbstausgewählte Lektüre Deutsche Märchen! – und dann erzählt sie den Inhalt mit ihren eigenen Worten. Das ist sehr gut für die Erweiterung ihres Wortschatzes, denn sie spricht noch nicht ganz so gut Deutsch wie ihr Bruder, auch was die Grammatik anbelangt. Die Anwendung des richtigen Artikels ist eine große Hürde. Deutsch ist manchmal eine so schwere Sprache für beide Kinder! Zuhause sprechen sie wohl gar kein oder nur sehr wenig Deutsch.

Der Kontakt zur Schule, vor allem zur Lehrerin, lässt leider zu wünschen übrig. Ich wäre sehr glücklich über ein bisschen mehr Feedback über die Probleme oder Fortschritte der Kinder. Umso mehr werden meine Bemühungen aber offensichtlich von den Eltern geschätzt. Sie haben bereits mehrfach den persönlichen Kontakt gesucht, um auf spezielle Probleme der Kinder in der Schule hinzuweisen oder um kleine Ratschläge beim Bücherkauf etc. ersucht. Es ist beeindruckend, wie sehr diese Eltern ihre Kinder zum Lernen anhalten, und wie wenig die Kinder dies als Belastung ansehen. Sie sind immer hellwach und willig, mit Freude und Spaß dabei. Dies ist auch das Schönste für mich; zu sehen, wie die dunklen Augen vor Freude leuchten, wenn wieder eine Hürde geschafft ist.

Nun soll der Junge ab Herbst eine Realschule besuchen. Wir wollen gemeinsam den Übergang schaffen. Meine Unterstützung ist ihm sicher!
Beim Lesen werden wir manchmal von zufällig in der Bücherei anwesenden Kindern beobachtet. Als Bruder und Schwester weg waren, kam ein kleines türkisches Mädchen aus der 1. Klasse zu mir und fragte: Darf ich auch mit Dir lesen? So probten wir gleich mal für etwa 10 Minuten. Man sieht, es mangelt mir nicht an Nachwuchs….

Kommentare und Anregungen:
Liebe Leserinnen und Leser. Ganz besonders freuen wir uns, wenn Sie uns Ihre Fragen und Anregungen zum Thema 1:1 Lesecoaches  mitteilen. Nutzen Sie einfach das Feld unter dem Artikel. Vielen Dank!

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: Irene Heupel | Foto: kallejipp | Thumb & Bildbearbeitung : A. Korkis| Quelle: http://www.awo-frankfurt.de/awo/ ehrenamtliche Projektleitung der 1:1 Leseoaches:  Inge Koltermann)

Warum wird man #Mentor? – Ehrenamtliche Bildungsarbeit bei den “1:1 Die Lesecoaches”/Nº1

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Posted on : 22-05-2011 | By : c_amrhein | In : Förderung in der Schulzeit, Gastautor, Soziales Engagement
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.75 von 5 Sternen)
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Mentoring4u.de, die Informationsplattform für Berufsorientierung und Karriereplanung, ermöglicht ihren Kooperationspartnern  und externen Mentoring-Initiativen von der Arbeit mit ihren Schützlingen (Mentees) zu berichten. Diesmal haben wir (über die ehrenamtliche Projektleitung Frau Inge Koltermann) bei den 1:1 Lesecoaches nachgefragt, um etwas über die Motivation der Mentorinnen und Mentoren zu erfahren.

Unserer Fragen an die ehrenamtlichen 1:1 Lesecoaches:
1) Wie lange sind Sie schon Lesecoach?
2) Was war Ihr Antrieb, dieses Projekt zu unterstützen?
3) Was war Ihr schönstes oder intensivstes Erlebnis im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit als Lesecoach?

Heute erzählt 1:1 Coachin Susanne Zehle (an der Dahlmannschule, Frankfurt am Main), wie sie zur Initiaitve gekommen ist, und was ihr an ihrem Engagement als Mentorin besonders gefällt.

Es fing mit einem guten Vorsatz für das Neue Jahr an.
Ich wollte aus der häuslichen Enge heraus, mich ehrenamtlich engagieren, etwas Aufbauendes beitragen. Bei meiner Suche nach einem geeigneten Projekt blieb ich bei Eins-zu-Eins hängen. Das Projekt schien wie für mich gemacht - Kinder, Bücher, Lesen, Motivieren – da traute ich mir zu, mich einzubringen. Ich nahm an einem Einführungsseminar der AWO teil und hatte bereits 4 Wochen später meinen ersten Termin, zwei  Wochen darauf bekam ich ein weiteres Lesekind an einer anderen Schule.

Die Regelmäßigkeit zählt
Seit Mitte/ Ende März lesen wir regelmäßig einmal pro Woche zusammen und es macht uns viel Spaß. Was mir besonders gefällt, ist nichts Spektakuläres sondern dass es so einfach ist und so eine gute Wirkung entfaltet. In beiden Schulen bekomme ich nur positive Rückmeldungen. Die Kinder seien aufgeschlossener, fröhlicher und ihre gesamten schulischen Leistungen haben sich verbessert, sie trauen sich mehr zu. Und das schon nach ganz kurzer Zeit. Ich kann es kaum fassen, was ein bißchen Aufmerksamkeit und Zuwendung bewirken kann. Ich mag die Offenheit der Kinder und ihr Vertrauen und ich habe noch viel übrig, was ich geben kann.

In Zusammenarbeit mit Schulen
Da Frau Kirsch mich vor den Osterferien ansprach, ob ich eventuell Zeit für weitere Kinder habe, habe ich nun die Rektorin Frau Talberg auf den nächsten Termin bei der AWO, am 11.6.2011, aufmerksam gemacht und vorgeschlagen, dass sie sich mit Ihnen in Verbindung setzt. Sie oder eine Lehrerin könnte ja eventuell bei dem Termin ihre Schule und ihre Wünsche vorstellen, ähnlich wie es von der Weißfrauenschule gehandhabt wurde. Ich fand damals die persönliche Präsenz der Lehrerin sehr motivierend und vielleicht finden sich für die Dahlmannschule auf dem Wege auch noch weitere Coaches. Ich freue mich jedenfalls sehr, dass dort schon nach so kurzer Zeit der Wert von uns Coaches erkannt wurde.

Kommentare und Anregungen:
Liebe Leserinnen und Leser. Ganz besonders freuen wir uns, wenn Sie uns Ihre Fragen und Anregungen zum Thema 1:1 Lesecoaches  mitteilen. Nutzen Sie einfach das Feld unter dem Artikel. Vielen Dank!

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: Susanne Zehle | Foto:  | Thumb: | Quelle: http://www.awo-frankfurt.de/awo/ ehrenamtliche Projektleitung der 1:1 Leseoaches:  Inge Koltermann)

#Denkanstoß Nº 13: Kämpfer in der Schule und anderswo #Zitat der Woche

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Posted on : 18-04-2011 | By : c_amrhein | In : Förderung in der Schulzeit, Karriereplanung, Schule, Soziales Engagement, Zitat der Woche
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.95 von 5 Sternen)
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Gute Karten oder was… Nicht alle Menschen sind gleich. Auch wenn uns das immer gesagt wird.

Manche Kinder mögen in die Schule gehen, weil sie dort Erfolgserlebnisse (z.B.: durch gute Noten oder Anerkennung) haben. Andere gehen nur in die Schule, weil es Gesetz ist, schließlich gibt es neun Jahre Schulpflicht in Deutschland. Denn zu Hause interessiert sich kaum jemand für die Schulthemen.

Diese Schüler
sind froh, wenn die Glocke bimmelt und haben dann schon den Kopf voll mit Aufgaben, die für die Famile zu erledigen sind. Hausaufgaben? Keine Chance, wenn die Eltern arbeiten und kleine Geschwister verpflegt und bespielt werden müssen. Bei Kindern der “bürgerlichen Mitte” kümmert sich die besorgte, nicht  oder Teilzeit-berufstätige Mutter um die korrekte Ausführung der Hausarbeiten. Klar das da die Noten besser ausfallen…Und spätestens beim ersten Berufspraktikum zahlt es sich für den Schüler aus, wenn seine Familie persönliche Beziehungen zu Fach- und Führungskräften in der Wirtschaft hat.

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” Im Leben geht es nicht darum, gute Karten zu haben, sondern auch mit einem schlechten Blatt gut zu spielen.”

Autor: Robert Louis Stevenson (* 1850 , † 1894 ), schottischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters.
Stevenson schrieb zahlreiche historische Romane, Reise- & Abenteuer-erzählungen. Besonders bekannt gemacht haben ihn das Jugendbuch “Die Schatzinsel” und “Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde”.

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Kämpfer
Deine Bedingungen für eine erfolgreiche Schullaufbahn sind nicht ideal? Gib nicht auf und kämpfe für Dich! Und wenn Du Dir Unterstützer suchst, wirst Du es auch schaffen.
Die Mentoren-Initiative “Auf die Socken, fertig, los!” ist seit über fünf Jahren in Deutschland unterwegs, um Euch Wege aufzuzeigen, wie Ihr es schaffen könnt. Auch das Menti-Gewinnspiel gibt Euch die Chance, jeden Dienstag einen Mentor aus dem Beruf zu treffen, den Ihr klasse findet.

Sucht Euch ein Ziel – Mentoring4u sucht Euch einen Mentor – checkt ab, ob Euer Traumberuf wirklich so super ist. Denn, wenn nicht heißt es: weitersuchen! Wir helfen Euch dabei – live und real oder online. Was ist eine perfekte Bewerbung? Im Online-Mentoring findet Ihr es raus. Wo finde ich Praktika in meiner Region? Ist MINT was für mich? Jeden Tag werden Ausbildungsberufe auf www.mentoring4u.de vorgestellt. Schaut doch mal vorbei!

Mentoren-Initiative “Auf die Socken, fertig, los”
Wir kommen in die Schulen! Mentoring4u hilft Euch, die Macher von heute kennenzulernen und sie über Eure Berufswünsche auszufragen. Wenn die Chemie stimmt, werdet Ihr ein Team. Unsere Mentoren begleiten Euch ein Jahr lang auf dem Weg der Berufsorientierung und erarbeiten mit Euch regelmäßig Eure Karriereplanung. Meldet Euch – per Mail an redaktion@mentoring4u.de oder hier als Kommentar! See you!

(Autor: C. Amrhein | Foto: marqs (Artikel), Gemmi (Thumb)  | Quelle: www.photocase.de)

Biotechnologie spannend und verständlich – call a scientist!

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Endlich ein Netzwerk, das uns verstehen lässt. Faszinierende Möglichkeiten ergeben sich durch die modernen Biowissenschaften. Mehr als 90 Referenten aus Forschung und Unternehmen stehen den Schulen – leider bisher nur in der Region Berlin-Brandenburg – für Vorträge zur Verfügung.

Lernen Sie etwas über die klassischen Einsatzgebiete der Biotechnologie. Weit gefehlt, hatten wir doch in diesem Zusammenhang bisher nur an Medikamente gedacht. Auch der Bereich der Lebensmittelherstellung, Produktion von Lebensmittelbestandteilen und Stammzellforschung fällt darunter.  Sie suchen Referenten, dann folgen Sie diesem Link. Gratulation an die Initiatoren!

Ganz besonders gerne weisen wir auf die Veranstaltung Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit und “Call a Scientist” Award 2010 am 12. April 2011 im berlinbiotechpark, Konferenzzentrum, Max-Dohrn-Str. 10 in 10589 Berlin hin.
Weitere Informationen finden Sie hier.

(Autor: M. Weiss  |  Screenshot: A. Korkis & Photo: Svea-Anais Perrine  | Quellen: www.call-a-scientist.org , www.photocase.de )

#Denkanstoß Nº 8: Arbeits-erfahrungs-Erfahrung #Zitat der Woche

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(Bewertung-Durchschnitt: 4.83 von 5 Sternen)
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Auf Start - Praktikum

Praktikum ist heute ein Wort, welches für eine ganze Generation steht. Wobei die Bezeichnung „Generation Praktikum“ negativ besetzt ist und dabei im Fokus ist, welche Schwierigkeiten Praktikanten haben können, die aus der ersten/zweiten/vielfachen „praktischen Arbeitserfahrung“ in einen „richtigen“ Job wollen.

Per Definitionem
Das deutsche Wort „Praktikum“ leitet seinen Urspruch aus dem Lateinischen „practica“ (Verfahrensweise), 15. Jh. und aus dem Griechischen ab: „praktikÕ (tÕchne), (Wissen um) praktisches Tun“. Seit dem 16. Jahrhundert ist die gängige Definition des Wortes „Praktikant“: wer „im Rahmen einer theoretischen Ausbildung in einem besonderen Ausbildungsverhältnis praktische Erfahrung erwerben will“.

Deine Chance
Dabei ist ein Praktikum immer eine Chance für zwei Seiten: für den Praktikanten und für den Praktikumsbetrieb. Die gemeinsame Zeit soll zum „Beschnuppern“ dienen. Diese Unverbindlichkeit nimmt viel (Entscheidungs)Druck aus dem zeitlich begrenzten Verhältnis und bietet beiden Parteien eine Periode der „Orientierung“.

“Work is not the same as work experience, but you can turn work into work experience.”
Autor: unbekannt

„Arbeit ist nicht dasselbe wie Arbeitserfahrung, aber Du kannst Arbeit in Arbeitserfahrung umwandeln.“ Damit ist gemeint, dass man seine Arbeit so gestaltet, dass man mit der Ausübung dieser sehr viele Erfahrungen macht und einen Erfahrungs-Schatz aufbauen kann. [Übersetzung und Anmerkung der Redaktion]

Wortnachbarn
Der Praktikums-Graph der Uni Leipzig macht uns sehr eingehend deutlich, welche Wortnachbarn das Wort „Praktikum“ hat. Will heißen: welche Worte häufig bis sehr häufig in Verbindung auftreten: Schaut mal hier: einfach oder komplex.

Übersetzungsunterschiede
Im Englischen sagt man „to gain work experience „, was wortwörtlich übersetzt heißen würde: „Arbeitserfahrung gewinnen“. Das hört sich doch gleich viel lukrativer an als die deutsche Version: „ Arbeitserfahrung sammeln“. Sammeln kann man schließlich lange, bis der Korb voll ist… Das amerikanische Praktikum ist ein „intern“, was die Möglichkeit der Innenansicht eines Unternehmens noch besser verdeutlicht.

Sammeln und gewinnen
Also: auf ins Praktikum. Ein großer Schatz an Erfahrung wartet jeden Tag darauf, gewonnen zu werden! Eine kleine persönliche Zusammenstellung von Praktikantenbörsen findet Ihr hier. Habt Ihr gute Erfahrungen mit weiteren gemacht? Sagt es uns – so profitieren auch unsere Leser davon.

Praktikabörsen

Wer bin ich?
Am Anfang steht immer die Erkenntnis, dann kannst Du Dich auf den Weg zur “richtigen” Ausbildung oder zum „passenden“ Studium machen. Welche Neigungen habe ich, worin bin ich stark? Probier es gleich mal hier aus: der Neigungstest. Viel Spaß beim Entdecken!

(Autor: C. Amrhein| Foto: dergestalter | Quellen: www.photocase, www.wikipedia.org, www.uni-leipzig.de , www.wissen.de)

Die Bewerbung: Erfolgsfaktoren für JEDEN

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Auf der anderen Seite des Bewerbungstisches: Ratschläge zum Thema Bewerbung und Anschreiben von Alfred J. Stein, Personalberater, ConActivity KG

Erwartungen
„Wir möchten Sie kennenlernen, wenn Sie maximal 25 Jahre alt sind, über ein abgeschlossenes Hochschulstudium wenn möglich mit Promotion verfügen, mindestens zwei Jahre Auslandserfahrung und Erfahrung mit Führungsverantwortung haben“.

Das schaffe ich nie!
Wer heute auf die Suche geht nach Jobs mit guter Bezahlung und interessanten Inhalten, wird häufig konfrontiert mit einer langen Liste an Erwartungen an den Bewerber. Gewollt oder nicht, mit solchen Anforderungsprofilen wird der Kreis der möglichen Kandidaten auf „nahe Null“ eingedampft. Diese Mentalität seitens der Unternehmen ist häufiger auch schon bei der Suche nach Auszubildenden anzutreffen. Viele junge Menschen fühlen sich abgeschreckt und demotiviert von solchen Wünschen.

Was nun?
Was kann man solchen jungen Menschen mit auf dem Weg geben, die vielleicht nicht ihr Abi mit der Traumnote 1,0 abschließen, oder vielleicht „nur“ einen Real- oder Hauptschulabschluss erreichen? Gibt es denn nicht Fähigkeiten und Potenziale neben den rein formalistischen Kriterien? Was überhaupt ist denn wichtig, um letztlich im Berufsleben Erfolg zu haben? Und gibt es dabei Punkte, an denen jeder, etwas tun kann und sich gegenüber anderen profilieren kann?

„Yes, you can“!
Wir sagen, solche Kriterien gibt es wirklich! Jeder kann, wenn er nur will und weiß, an welchen Rädchen er bei sich selbst schrauben muss, etwas tun, um solche Erfolgsfaktoren zu entwickeln. Hier kommen die sogenannte „Soft Skills“ – die weichen Faktoren -  ins Spiel, oder auch als soziale Kompetenz bezeichnet. Fähigkeiten und Charaktermerkmale allgemeiner Art, die einen Menschen kennzeichnen.

Was heisst überhaupt Erfolg?
Was macht Menschen erfolgreich? Wann gilt eine Aufgabe als erfolgreich ausgeführt? Gut und erfolgreich ausführen heisst, eine Aufgabe muss:

-         fachlich sowie inhaltlich genau und gut,

-         termingerecht,

-         mit dem vorgegebenen Aufwand und

-         auf die geforderte Art und Weise

erledigt werden (um hierzu mal ein paar Beispiele zu nennen). Natürlich fängt alles mit der fachlich korrekten Ausführung an, das sind „hard skills“. Das lernt man im Rahmen seiner Berufsausbildung.

Erfolg heißt „just in time“!
Der Auftraggeber erwartet zudem eine termingerechte Erledigung. Ist das ein Punkt, an dem man sich profilieren kann. Oh ja! Was nützt das tollste Frühstücksbrötchen, wenn es leider erst um 12:00 Uhr fertig ist?! Gut gemacht, aber zu spät! Die Lehre für uns: auf Pünktlichkeit achten und lernen, eine Aufgabe zügig und termingerecht abzuschließen. Sind dazu besondere Fähigkeiten und Talente nötig? Nein, aber ein Stück Selbstdisziplin und die richtige innere Einstellung sind die Grundlagen dazu.

Erfolg heisst sorgfältig!
Dem Kunden ist es vielleicht egal, mit welchem Aufwand man eine Aufgabe erledigt, aber bestimmt nicht dem Chef. Auch das hat natürlich mit den fachlichen Fähigkeiten zu tun. Aber eben auch mit anderen Erfolgsfaktoren. Sorgfältigkeit, überlegtes und geplantes Handeln, Improvisationsfähigkeit – das alles sind Merkmale, die man sich aneignen kann und die enorm wichtig sind.

Erfolg heisst unter Anleitung arbeiten!
Im Mathematikunterricht gibt’s manchmal Punkte auf den richtigen Rechenweg. Warum? Nun weil der Schüler damit zeigt, dass er grundlegend verstanden hat, wie eine Aufgabe gelöst werden kann. Wenn man trotz falschem Rechenweg zum richtigen Ergebnis kommt, hat man nicht unbedingt eine neue Entdeckung gemacht. In aller Regel hat man einfach Glück gehabt. Und so ist es im Berufsleben auch. Es gibt gute Gründe, warum man eine Aufgabe nach bestimmten Vorgehensweisen abarbeitet, häufig haben sich dabei ganz viele Leute etwas dabei gedacht. Wenn man lernt, auf Anleitung einzugehen und wenn man realisiert hat, dass es neben einem selbst natürlich auch noch andere schlaue Leute gibt, ist das sehr hilfreich. Auch darauf kann wirklich jeder achten!

Von Anfang an
Woran merkt ein Unternehmen, dass der Bewerber solche Soft Skills wie eben beschrieben besitzt? Natürlich schon an seinem Anschreiben. Anschreiben formulieren lernen Schüler bereits in der Schule. Wie gut also wurde formuliert? Ist es gelungen, das Gelernte auf die eigene Bewerbung anzuwenden – was ja ein Hinweis darauf sein könnte, inwieweit es dem Bewerber künftig gelingen wird, fachliche Inhalte, die er gelernt hat, in der Praxis anzuwenden. Oder hat er seine Bewerbung in der Art ausgeführt, wie man es empfiehlt? Wann hat der Bewerber seine Bewerbung geschrieben, wie lange nach der Information über die offene Stelle? Dazu sind eigentlich keine besonderen Fähigkeiten nötig, aber wohl der Wille, es richtig zu machen und die Offenheit, auf Vorschläge einzugehen sowie gute Disziplin für zeitnahes Handeln.

… das heisst also …
Nicht abschrecken lassen von irgendwelchen überzogenen Anforderungen und Erwartungen. Sondern statt dessen alle Erfolgsfaktoren entwickeln, die man zur Verfügung hat. Dann kann man sich sicher sein, sich zu profilieren. Denn auch wenn jeder solche „soft skills“ entwickeln könnte, tut es beileibe nicht jeder. Fortsetzung folgt….

(Autor: Alfred J. Stein | Foto Thumb: Svea-Anais-Perrine | Foto Artikel: cydonna| Quellen: www.photocase.de)

Wie “1:1 – Die Lesecoaches” leseschwachen Kindern hilft

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ein Beitrag unserer externen Redakteurin Inge Koltermann, Projektleitung “1:1 – Die Lesecoaches”, Agentur Freiwillig – Die Lesefüchse

Von Analphabeten zum Bücherliebhaber
Letzte Woche war ich nach langer Zeit im Kino und habe einen wunderbaren Film gesehen. Der Film „Das Labyrinth der Wörter“ ist die Geschichte über eine dieser Begegnungen, die das ganze Leben verändern können: das Zusammentreffen in einem Park zwischen Germain (Gérard Depardieu), um die 50, praktisch Analphabet, und Margueritte (Gisèle Casadesus), einer kleinen alten Dame und leidenschaftlichen Leserin.

Vierzig Jahre und hundert Kilo trennen sie. Eines Tages setzt sich Germain zufällig neben sie. Margueritte liest ihm, in Folge, Passagen aus Romanen vor und eröffnet ihm die Welt sowie die Magie der Bücher, von denen sich Germain bis dato immer ausgeschlossen fühlte.

Lesen – eine Entdeckungsreise
Bei dem Projekt 1:1 – Die Lesecoaches der AWO Agentur Freiwillig – Die Lesepaten, geht es um Schulkinder die Leseschwächen haben. Lehrer von Grund-, Gesamt- und Förderschulen führen uns diese Kinder zu. Während des Schulunterrichts kommt ein Kind eine halbe Stunde in einem ruhigen Umfeld zum Lesecoach. Das Kind liest dem Lesecoach vor und dieser versucht, liebevoll zu korrigieren sowie Wortschatz und Textverständnis zu fördern.

1:1 – Die Lesecoaches verstehen sich nicht als Nachhilfe, sondern haben das Ziel, Kindern die Freude am Lesen zu vermitteln, damit sie erfahren, welche Abenteuer zwischen den Buchdeckeln auf sie warten.

Den Wort-Schatz vergrößern
Im Film geht es um einen Analphabeten. Das sind die Kinder nicht, doch viele von ihnen haben einen Migrationshintergrund, d.h. ihr Wortschatz ist sehr begrenzt. Hier versuchen die Lesecoaches mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit Abhilfe zu schaffen. Nächstes Mal erfahren Sie, wie Sie ein Lesecoach werden können oder wie Sie sonst die Initiative unterstützen können.

Wissen Sie wie gut Sie oder Ihre Kinder, Enkel lesen? Testen Sie es einfach mal hier.

(Autor: I. Koltermann| Foto: kallejipp | Quellen: www.photocase.de, www.freiwillig-agentur.de, http://de.wikipedia.org, http://lesetest.schulkreis.de)

Frauen und Beruf heute…und BALD in 2013

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Als kleiner Rückblick auf den  “Internationalen Frauentag”, der in dieser Woche am 08. März zum 100sten Mal gefeiert wurde…
(Mehr Text hätte in die Sprechblase nun wirklich nicht reingepasst!)

Zahlen sagen mehr als tausend Worte
Und hier, für alle die Zahlen lieben, eine eindrucksvolle Statistik zum aktuellen Stand. Die Zahl 13 ist ja schon immer sehr kontrovers diskutiert worden: des einen Glück muss schließlich des anderen Pech sein. In der Grafik unten kummuliert sie sich sogar: Deutschland ist auf Rang 13 mit 13%…
Mal schauen wie es 2013 aussieht.

(Autor: C. Amrhein | Thumb & Comic: A. Korkis | Quellen: Archiv, www.statista.de)

Abi 2011: aus 13 mach 12 – und was dann?

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Menti Duales Studium vs. Studium_ Comic

Das ist so wie der altbekannte Abzählreim “Zehn kleine [...]lein”. Am Ende sind es immer weniger.  Ab diesem Jahr gehen Schüler nur noch zwölf Jahre in die Schule, dann ist das Abi in der Tasche. Allerdings: einige Bundesländer rudern schon wieder zurück, will heißen, es werden doch dreizehn Jahre bis zum Abi angeboten. Tja, Föderalismus ist eben auch mit Pluralität verbunden.

Abi und was dann?
Heute sind genau 7868 freie Studienplätze in Deutschland zu haben. Nach dem Motto: “Kein Studienplatz soll frei bleiben” bietet die Webseite www.studieren.de Schulabgängern und Studenten in Spe einen umfassenden Service an. Dieser ist sowohl für die teilnehmenden Hochschulen als auch für die Studieninteressenten völlig kostenfrei. Die Hochschulen geben dem Portal laufend aktuell Daten zur Anzahl der verfügbaren Studiengänge und -plätze.

Zu wenig Studienplätze?
Aktuelle Information zur Studiensituation kann angesichts der besonderen Lage in diesem Jahr eine wichtige Hilfe. Denn – Ihr erinnert Euch:
dieses Jahr gehen die Klassen 12 und 13 parallel in die Abiturprüfungen – Stichwort G8. Weit mehr Studienanfänger als in den Jahren davor werden erwartet, nicht zuletzt auch weil die Wehrpflicht ab diesem Jahr ausgesetzt ist. Da heißt es sich gut und recht-zeitig informieren, wenn Ihr den Wunschstudienort und Euer “Traumstudium” pünktlich zum Herbst aufnehmen wollt.

Oder doch Ausbildung?
Eine klassische Berufsausbildung ist immer eine interessante Alternative zum Vollzeitstudium. Und – für die, die Biss haben und in kürzester Zeit eine Ausbildung UND ein Studium absolvieren möchten, gibt es ja das “Duale Studium”.

Mutmacher
Wer sich frühzeitig und gezielt informiert, wird auch fündig werden! Mentoring4u-TV hat zur besonderen Situation 2011 das Filmagazin “Mutmacher” gemacht. Hier gibt es Antworten und Perspektiven für Euch.
In den nächsten Tagen werden wir einen kleinen Ausschnitt des gut 30-minütigen langen Berichts hier im Blog einstellen. Schaut wieder rein auf www.mentoring4u.de, Eurer Informationsplattform rund um Eure Berufsorientierung und Karriereplanung! Bis dann.

(Autor: C. Amrhein | Thumb & Comic: A. Korkis | Quellen: www.studieren.de, www.einstieg.com, www.duales-studium.de)