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Ist Legasthenie ein Märchen? Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer – helfen Menschen – Teil 1

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Posted on : 15-12-2011 | By : m_weiss | In : Frühförderung, Förderung in der Schulzeit, Gastautor
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.57 von 5 Sternen)
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Legasthenie ist ein Märchen; Legasthenie ist ein schwieriges Wort für Faulheit; Legasthenie ist eine Erfindung reicher Eltern als Erklärung für ihr dummes Kind; Legasthenie ist eine schwere psychische Störung, Legasthenie ist “eine nur schwer therapierbare Krankheit“. Bei diesen Ansichten, ist es kein Wunder, wenn Eltern es nicht gerne hören, dass ihr Kind legasthen sein soll. Die gleichen Meinungen gibt es über die Dyskalkulie.
Screenshot Wasserspiegel Artikel

Richtig erfrischend ist daher die Definition von Dr. Astrid Kopp-Duller. Sie beschreibt Legasthenie so: “Ein legasthener Mensch, bei guter oder durchschnittlicher Intelligenz, nimmt seine Umwelt differenziert anders wahr, seine Aufmerksamkeit lässt, wenn er auf Symbole trifft, nach, da er sie durch seine differenzierten Teilleistungen (Sinneswahrnehmungen) anders empfindet als nicht-legasthene Menschen. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens oder Rechnens.” (1995).

Was bedeutet diese Definition? Zunächst, dass Legasthenie und Dyskalkulie nichts mit Dummheit zu tun haben. Legasthene und dyskalkule Kinder sind normal bis überdurchschnittlich intelligent. Jeder, der mit diesen Kindern arbeitet, kann dies bestätigen. Allerdings nehmen sie ihre Umwelt anders wahr als nicht-betroffene Kinder. Ihre Sinneswahrnehmungen sind anders ausgeprägt, sei es im visuellen, akustischen und / oder räumlichen Bereich. Dadurch kann es zu Schwierigkeiten beim Erlernen von Lesen, Schreiben und / oder Rechnen kommen.

Dazu das Allerwichtigste: Die Kinder sind NICHT krank, gestört, behindert, schwach. Wenn ihnen nicht geholfen wird, können sie allerdings vor lauter Frustration krank und gestört werden.

Wie sieht der Alltag eines solchen Kindes aus? Lesen geht nur schwer oder stockend, Diktate sind ein Drama, einige Kinder können rechnen, andere nicht, spätestens bei den Sachaufgaben ist Schluss. Das Kind wird den ganzen Tag in der Schule mit etwas konfrontiert, das es nicht kann. Zuhause geht das weiter. Die Hausaufgaben werden zum täglichen Kampf, die Eltern üben und üben und üben mit ihrem Kind, aber das Kind wird nicht besser. Die Eltern verlieren den Mut, machen ihrem Kind Vorwürfe. Das Kind verliert auch den Mut, fängt an, an sich selbst zu zweifeln. Allmählich ist es davon überzeugt, dumm zu sein. In der Schule heißt es, je nach Klasse: “Das wird schon” (1. und 2. Klasse) und dann: “Sie sollten mehr üben, sonst wird das mit dem Übertritt nichts” (3. und 4. Klasse). Es entsteht noch mehr Druck und Frustration. Der Teufelskreis hat längst angefangen. Allmählich entwickelt das Kind Verhaltensauffälligkeiten, wird unruhig und unkonzentriert. Irgendwann ist das eigentliche Problem nebensächlich geworden, und das Kind wird zum Problem….

Der zweite Teil folgt am 17. Dezember 2011

Über diesen Link kommen Sie zu Teil 2, Teil 3 und zum letzten Teil.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: Stephany Koujou  /  Bilder: Bild: froodmat_wasserspiegel   Gestaltung: M. Weiss  /  Piktogramm: PictoSelector  /  Quellen und weiterführende Links:
Blog der Autorin: www.abcund123.de , Fernstudium des EÖDL: www.legastheniefernstudium.com/ , Dachverband Legasthenie Deutschland:www.dvld.de/index.php , Legasthenie: de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie Legasthenie – Dyskalkulie? (Dr. Astrid Kopp-Duller und Mag. Livia Pailer-Duller, KLL-Verlag, 2008) www.legasthenie.com , Blog von Dr. Astrid Kopp-Duller: blog.legasthenie-lrs-dyskalkulie.com/ Sinneswahrnehmungen:abcund123.blogspot.com , AFS-Test: abcund123.blogspot.com und www.dyslexiatest.com ; 30 Fragen:www.30fragen.com/ . Das Legasthenie-Märchen: www.iplnicolay.com KMBek 16.11.99 , Text der KMBek (geändert am 11.8.00): www.schulberatung.bayern.de , Liegende Acht: www.lernen-heute.de , Siebeneinhalb funktionale Analphabeten: www.zeit.de )

Resumée: Mentoren-Initiative “Auf die Socken, fertig, los!” im November 2011

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Posted on : 29-11-2011 | By : c_amrhein | In : "Auf die Socken, fertig, los!", Förderung in der Schulzeit, Karriere
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.90 von 5 Sternen)
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Mentoren als Mittler zwischen den Welten. Die Mentoren-Initiative “Auf die Socken, fertig, los!” geht seit sechs Jahren mit Mentoren aus Wirtschaftsunternehmen in Deutschlands Schulen und Hochschulen.

Sie wissen nicht was das für eine Initiative ist?
Die unter der Schirmherrschaft von Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend regelmäßig stattfindenden Mentoren-Initiativen “Auf die Socken, fertig, los!” für Schüler und “Führungskräfte schenken Studenten ZEIT” wurden 2005 von Martin Weiß, Geschäftsführender Gesellschafter der ConActivity KG, ins Leben gerufen.

Warum?
Wir leben alle in einer Welt und diese Welt setzt sich aus zahlreichen, nebeneinander existierenden Kosmen zusammen. Theoretisch ist es zwar möglich soziale, kulturelle und traditionelle Milieus zu durchbrechen (nach dem Motto “Vom Tellerwäscher zum Millionär”), aber das bleibt die Ausnahme. Besonders die Berufswünsche und spätere Berufswahl von jungen Menschen werden häufig von der Familie und dem engeren Umfeld geprägt, will sagen: „Man wird was man kennt“(über Vorbilder und aus Erzählungen von anderen).

Darum Mentoring4u
Die Mentoren-Initiative “Auf die Socken, fertig, los!” bietet Schülern die Möglichkeit, Fach- und Führungskräfte kennen zu lernen, die über ihre Berufserfahrungen sprechen. Es gibt eben mehr als die seit Jahrzehnten üblichen Berufsbilder für Mädchen und Jungen. Wir berichteten schon anlässlich des Girls Day dazu.

Mit der Mentoring4u Mentoren-Initiative bringen wir junge Menschen und Vertreter von Wirtschaftsunternehmen zusammen. Denn aus Erfahrung wissen wir: frühzeitige Information und direkter Kontakt zu Unternehmen unterstützt die Berufsorientierung und die Karriereplanung. Unsere Mentoren etablieren als Botschafter ihres Unternehmens den direkten Zugang zum Nachwuchs. Mentoren und Schüler profitieren gleichermaßen von diesem Austausch. Übrigens: in jeder Schule werden im Anschluss an Veranstaltung die Mentoren-Favoriten des Tages nominiert!

Der gerade abgeschlossene Martinstags-Zyklus der Mentoren-Initiative “Auf die Socken, fertig, los!” (11.11. bis 23.11.2011) fand diesmal in den vier folgenden Schulen statt:

Hohenstein-Schule (Werkrealschule), Stuttgart-Zuffenhausen
Die Auftaktveranstaltung am 11.11.2011 (Martinstag) fand dieses Mal wieder in Stuttgart statt. Die Hohenstein-Schule, zum ersten Mal als Veranstaltungsort dabei,  ist bereits sehr aktiv und bietet ihren Schülern Unterstützung bei der Berufsorientierung. Unter anderen mit den Berufen rund um den Hotelbetrieb begeisterte Anja Nauerz vom Steigenberger Graf Zeppelin die Schüler. Hier erfahren Sie mehr über unsere Mentoren in der Hohenstein-Schule.

Bismarckschule (Gymnasium), Elmshorn
Die Bismarckschule in Elmshorn nahm am 16.11. 2011 zum ersten Mal teil. Im eher strukturschwachen Norden von Hamburg trafen sich unsere Mentoren mit sechs teilnehmenden 12. Klassen und stießen auf reges Interesse. „Für mich war es besonders beeindruckend, mit Schülerinnen und Schülern in ganz direkten Kontakt zu kommen. Zum ersten Mal Mentorin zu sein war für mich persönlich sehr motivierend; das gibt mir Kraft meinen Beruf im Bereich MINT weiter auszuüben. Ich fühlte, dass ich ein Vorbild für die nächste Generation von Wissenschaftlerinnen sein kann“, sagte unsere Mentorin Ulla Vainio, Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY), Physikerin in Hamburg. Mehr erfahren Sie hier.

Alfred-Nobel-Schule (Sekundarschule und Staatliche Europaschule), Berlin-Neukölln
Nachdem die erste Veranstaltung im Februar 2011 ein großer Erfolg war, konnte die Alfred-Nobel-Schule zum zweiten Mal an der Mentoren-Initiative am 18.11.2011 teilnehmen. Zur Motivation der Mentoren sagte uns unser langjähriger Mentor Wolfgang von Eckartsberg aus Berlin: „Ich persönlich fand besonders die Tatsache motivierend, dass wir es mit Schülern zu tun hatten, deren soziales Umfeld “schwierig” ist.“ Ganz besonders interessant war für die Schüler, das es eine aus ihrer Mitte sozusagen geschafft hatte. Sonja Brei, aufgewachsen, zur Schule gegangen und heute noch wohnhaft in Neukölln, leitet heute die Abteilung Treasury der ALBA Group Plc. & Co Berlin. Frauen haben Chancen auf interessante Berufe. Dafür weicht aber auch ihre Arbeitszeit etwas von der normalen Zeit ab. “Eine 50 + Stunden Woche ist für mich keine Seltenheit, aber wenn die Familie dahintersteht ist auch das kein Problem“, gestand sie. Lesen Sie hier, welche weiteren Mentoren des 2B-Mentor Netzwerkes diesmal in der Alfred-Nobel-Schule vor Ort waren.

Auf die Socken fertig los Bild, Artikel

Hostato-Schule (Haupt- & Realschule), Frankfurt – Höchst
Die Hostato-Schule in Frankfurt-Höchst, einem Viertel mit hohem Migrantenanteil in der Schülerschaft, wurde ebenfalls zum ersten Mal zur Teilnahme nominiert. Unser Mentor Heiko de Vries von CSC, Finance Director Healthcare EMEA, war für den Tag aus Wiesbaden angereist: „In allen der fünf besuchten Klassen gab es mindestens zwei bis drei Schüler, die den Eindruck vermittelten, dass sie sich aktiv für ihre Zukunft interessierten und schon Ziele für sich gefunden haben, die sie realisieren wollen und auch können.“ Lesen Sie hier mehr über die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ am 23.11.2011 in der Hostato-Schule.

Einige Zahlen zur Mentoren-Initiative „auf die Socken, fertig, los!“ für den Martinstags-Zyklus vom 11.11. bis 23.11.2011:
über 50 Mentoren
Branchen:
Industrie, Dienstleistung, Beratung, Logistik, Banken & Versicherung, Film & Medien, Hotellerie, Wissenschaft & Forschung
4 Schulen
= fast 500 erreichte Schülerinnen und Schüler

Und was sagen die Schüler?
Die teilnehmenden Schüler der 8., 9., 10. und 12. Klasse waren insgesamt begeistert von der Möglichkeit, so nah an Menschen aus der Berufswelt heranzukommen. Neue Berufsbilder und Karrierewege konnten sie kennenlernen. Es wurde aufmerksam zugehört und anschließend sehr viele Fragen gestellt.
Einige Schüler konnten bereits in den anschließenden Einzelgesprächen mit den Mentoren konkret über Praktika, duale Studienplätze und Ausbildung in den jeweiligen Unternehmen sprechen. Auf den vergangenen Veranstaltungen konnten sich Mentoren und Mentee-Beziehungen entwickeln. Mentoring4u gratuliert, wir werden weiter darüber berichten.

Das 2B-Mentor Netzwerk
Ihr Unternehmen möchte bei der nächsten Mentoren-Veranstaltung Mentoren in Schulen/ Hochschulen entsenden?

Werden Sie Mentor und Mitglied in 2B-Mentor Netzwerk. Rufen Sie uns an unter 069/9623-1985 und 069/8700-1760 oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de.

Das Mentoring4u-Team bedankt sich bei allen, die unsere Mentoren-Initiativen schon jetzt aktiv unterstützen!

(Autor: C. Amrhein | Photos: neelz (Artikel), A. Hennes, Bearb. A. Korkis (Thumb) www.photocase.de | Quellen:  www.mentoring4u.de)

Schon mal mit Klassenkameraden in Singapur gewesen? Nein? Dann sprecht mal Eure Lehrer an.

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Posted on : 30-10-2011 | By : m_weiss | In : Förderung in der Schulzeit, Gastautor, Sprachen und Ausland
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.67 von 5 Sternen)
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Asia-Europe Classroom net: two continents -  one classroom

Tipps von einheimischen Jugendlichen für Jugendliche: Wo kann ich als Rucksackreisender günstig in Lissabon übernachten? Welches Gericht muss ich in Singapur unbedingt probieren?  Wie kann man im Sommer im Hamburger Hafen den Touristenmassen entkommen? Ein Projekt der Asia Europe Foundation (ASEF) bietet den Austausch über mögliche Erfahrungen und Erlebnisse als jugendlicher Tourist in Asien und Europa auf einer gemeinsamen Website. Sowohl Schülerinnen und Schüler aus Singapur und Portugal, Griechenland und Dänemark,  als auch der 9d der Bismarckschule Elmshorn nehmen in diesem Schuljahr an dem viermonatigen Internetprojekt Travellers’ Passports im Rahmen des Englischunterrichts teil. In Länder übergreifenden Gruppen überlegen sie sich Sehenswürdigkeiten in ihrer Umgebung, typische Gerichte als auch nationale oder lokale Festivitäten, die sie anderen Jugendlichen vorstellen. Diese Informationen unterlegen sie mit Fotos oder Videoclips. Der virtuelle Trip wird auf der gemeinsamen Website für die anderen Gruppenmitglieder aus den verschiedenen Ländern zugänglich gemacht und bietet Diskussionsanlässe – auf Englisch als gemeinsame Sprache. Geleitet wird dieses Projekt von der Pioneers Secondary School in Singapur.

Im Verlauf des Projekts organisieren die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer eine einstündige Online Diskussion jeweils mit einigen europäischen und asiatischen Schulen. So können die Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig zu den kulturellen Besonderheiten  Fragen stellen, direkt miteinander kommunizieren und sich besser kennen lernen.

Das Ziel dieser Internetprojekte ist, authentische Kommunikationsmöglichkeiten in der Fremdsprache  zu schaffen und eine Internetplattform sinnvoll zu nutzen. Inhaltlich sollen die Schülerinnen und Schüler sich ihrer kulturellen Eigenarten bewusst werden  sowie sich über Tourismus als Wirtschaftszweig in ihrem eigenen Land und auch in anderen Regionen der Erde bewusst werden.

Vanessa Schattauer und Jan Peters aus Elmshorn

Drei Vertreter unserer Schule waren in diesem Jahr von der Schule in Singapur zu einer einwöchigen International Friendship Week eingeladen – ein ganz besonderes Highlight, das die Zusammenarbeit zwischen europäischen und asiatischen Schulen stärken soll. Die Pioneers Secondary School bietet pro Jahr über 15 solcher Projekte an und lud in diesem Jahr Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Projekte zu sich ein. Frau Hahn begleitete Vanessa Schattauer und Jan Peters (beide 9d), die bei Gastfamilien in Singapur gewohnt haben, zu dieser internationalen Projektwoche im April. Wir waren alle gespannt auf die Berichte und ihre Erlebnisse dort und hoffen, in den kommenden Jahren mit möglichst vielen Schülerinnen und Schülern der Bismarckschule an Projekten der ASEF arbeiten zu können.

Weitere Informationen finden sich auf folgender Seite: www.asef.org . Sprechen Sie mich gerne auf weitere Informationen an!

Petra Bartel-Schabram, Koordinatorin Studien- und Berufsberatung (Bismarckschule Elmshorn)

(Gastautor: Petra Bartel-Schabram  /  Bilder: P.Bartel-Schabram  Bildbearbeitung: M.Weiss  /  Quelle:  www.asef.org)

WOW! Rundum Betreuung für sozialbenachteiligte Kinder und Jugendliche bei Hausaufgaben & Co

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Posted on : 20-09-2011 | By : m_weiss | In : Förderung in der Schulzeit, Gastautor, Pimp my Lebenslauf, Soziales Engagement
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.93 von 5 Sternen)
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BINE Bildungsnetzwerk Mainz e. V.

BINE Bildungsnetzwerk Mainz e. V.

BINE steht für Bildungsnetzwerk Mainz,  ursprünglich eine Initiative, nunmehr ein  Verein, dessen Mitglieder mit ehrenamtlichem Engagement, sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen, unabhängig von Konfession und Herkunft, eine Unterstützung im Bereich Bildung bieten. Das Gewähren von Chancengleichheit und Gleichberechtigung, sowie das konkrete und wahrnehmbare  Fördern von Integration sind die Zielvorstellungen des Vereins.

Praktisch geschieht dies durch die Betreuung bei  Hausaufgaben, Förderunterricht, Nachhilfe und die Vorbereitung auf Klausuren und Arbeiten an sechs verschiedenen Standorten innerhalb von Mainz. Ferner versuchen die etwa 40 Mitglieder des Vereins kontinuierlich Wissenslücken zu schließen und eine Allgemeinbildung der Kinder und Jugendlichen zu nähren. Betreut werden Kinder zwischen 10 und 18 Jahren, wobei Ausnahmen auch möglich sind.

Den Kindern und Jugendlichen werden kulturelle Angebote und Freizeitaktivitäten zur Förderung des effektiven Lernens, Ausgleich zum Alltag und Förderung des sozialen Verhaltens und zum Stressabbau angeboten. Ein besonderes Projekt wird in dem Asylantenheim in Mainz betreut: Kinder von Asylsuchenden werden im Rahmen von Patenschaften intensiv betreut, in der Freizeit begleitet und kulturell bereichert, durch Museums- und Kinobesuche.

Am 30. April 2010 gründete sich der gemeinnützig anerkannte Verein BILDUNGSNETZWERK MAINZ (BINE) e.V. aus der Initiative.  Im September 2008 riefen Pascal Brauckmann und Ali Hashoush Laboudi die Initiative Bildungsnetzwerk Mainz ins Leben. Bereits in ihrer Schul- und Studentenzeit hatten sie Kinder und Jugendliche in verschiedenen Projekten ehrenamtlich unterstützt und sich daher dazu entschlossen ein eigenes größeres Projekt zu starten, in welchem verschiedene Einrichtungen und Betreuungsangebote vernetzt werden sollen.   

Am 03.12.2010 erhält das Bildungsnetzwerk Mainz den Brückenpreis 2010 des Landes Rheinland-Pfalz in der Kategorie “Bürgerschaftliches Engagement gegen soziale Benachteiligung, Ausgrenzung und Diskriminierung”.
Der Preis des Landes RLP stellt eine wichtige Anerkennung für die Arbeit des Vereins dar. 

Ministerpräsident Kurt Beck zeigt mit der Ausschreibung BINE- Mentoring in Mainz der Verleihung des Preises die Wichtigkeit des Ehrenamtes in seinem Land. Die Mitglieder des Vereins bewiesen, dass Integration, Verantwortung und persönliches Engagement erfordert, um in Wirklichkeit erzielt werden zu können.

 
(Autor:  Fagr Eladly  |  Bilder & Bearbeitung: M. Weiss  |  Quelle:
www.bildungsnetzwerkmainz.de)

Sport verbindet und trägt zum guten Zusammenleben bei

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Posted on : 19-06-2011 | By : c_luehn | In : Freizeit, Förderung in der Schulzeit, Gastautor
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.75 von 5 Sternen)
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Ein Interview von Christine Lühn, Kinderbeauftragte in Frankfurt/Nied mit Andreas Welcher, Hauptsportleiter der SG Nied

Hallo Andreas, Du bist kürzlich zum Hauptsportleiter der SG Nied gewählt worden. Was sind Deine Aufgaben?
Es ist meine Aufgabe die ganzen Sportarten und Übungspläne zu koordinieren. Für Neuentwicklungen bin ich der Ansprechpartner. Ich regel und koordiniere den Übungsleiterbetrieb. Im Fitnessbereich sind besonders aktive Übungsleiter, mit denen ich neue Trends im Sport weiterentwickel.

Was sind neue Trends im Sport?
Da ist zum Beispiel Aroha, ein Mix aus Tae Bo und Karate mit Musik. Diese Sportart ist sehr bewegungsaktiv und hat in unserem Verein viel Zuspruch bei den Damen.
Ein weiterer Trend im Sport ist Drums-Alive, eine gymnastische Bewegungsübung mit Pezziball und Trommelstöcken.
Ebenso ist Boxen bei uns eine relativ neue Sportart.
Darüber hinaus bieten wir Rückengymnastik an und ab Herbst wird diese Sportart durch Herzsport ergänzt. Leichtathletik, Handball, Triathlon, Kampfsport (Judo, Karate, Vovinam, Aikido), Turnen, Tanzen, Trampolin, Tennis, Frauenfitness, Fitnessgymnastik, Yoga und Schwimmen, welches wir im Rebstockbad, Höchster Schwimmbad und zukünftig im Silobad anbieten, gehören zu unserem Angebot. www.sgnied.de

Welche Sportarten werden von Kindern bevorzugt und was motiviert sie, zum Sport zu gehen?
In allen Abteilungen sind Kinder vertreten und wir zählen derzeit 1100 Kinder und Jugendliche in unserem Verein.
Kinder nehmen in einem Alter ab 5-7 Jahren an Turnieren teil. Kürzlich hatten wir einen Wettkampf in der Leichtathletik als Langlauf.
Die Kinder sollen Spaß haben und sie entwickeln einen Wettkampfgedanken. Es ist möglich, dass Eltern einen größeren Ehrgeiz entwickeln als ihre Kinder. Wenn Eltern allerdings hinter dem Sport stehen, dann motivieren sie ihre Kinder daran teilzunehmen. So machen wir die Erfahrung, dass Kinder in der Regel von ihren Eltern motiviert werden. Jugendliche sind häufig selber motiviert.

Der Anteil der übergewichtigen Kinder, insbesondere im Frankfurter Westen ist recht hoch, so ist es dem “Erfahrungsbericht der Koordinierungsstelle Kinder zur Lebenssituation Frankfurter Kinder” zu entnehmen. Wie sieht Deine Einschätzung zu dieser Feststellung aus?
Diese Aussage kann ich bestätigen. Projekte zu dieser Problematik werden über das Stadtschulamt und dem Sportkreis aufgebaut.
Kinder, die in der ersten Grundschulklasse sind, sollen in die Nähe eines Sportvereins und deren Angeboten gebracht werden. Wir beteiligen uns an dem Projekt und haben bereits Kontakt mit den Leiterinnen und Leitern der Grundschulen in Nied aufgenommen. Alle Leiter waren positiv begeistert. Als Hauptsportleiter übernehme ich die Koordination der Angebote und der Übungsleiter. Wünsche zu Terminen und Sportarten werden von unserem Verein entgegengenommen. Vor den Herbstferien soll mit dem ersten Angebot begonnen werden.
Es ist allerdings nicht einfach für uns dieses Projekt auf die Beine zu stellen, zumal ich ehrenamtlich als Hauptsportleiter tätig bin. Einen Festangestellten haben wir nicht, den es wie im Sportkreis zur Koordination für dieses Projekt gibt.

Mit welcher Sportart hat die SG Nied eine Tradition und wie sieht diese aus?
Die SG Nied hat als Turnverein vor 134 Jahren begonnen und hat sich über die Jahre hinweg entsprechend entwickelt. Im Schwimmen haben wir tolle Erfolge erzielt und Handball (Feldball) war jahrelang unser Aushängeschild.

Was verbindet Dich mit der SG Nied?
1968 wurde ich von meinen Eltern als 3-jähriges Kind mit meinem Bruder zum Turnen gebracht. Ich habe eine turnerische Ausbildung genossen und bin 1972 mit meinem Bruder zum Kunstradfahren gewechselt. Diese Sportart gab es damals bei der SG Nied, heute wird sie nicht mehr trainiert.
Ich war mit meinem Bruder 3x deutscher Vizemeister und mehrfach Hessen- und Südwestdeutscher Meister. Sieben Jahre waren wir in der Nationalkader des Bundes Deutscher Radfahrer im Zweikunstradfahren.

Möchtest Du den Lesern noch etwas mitteilen?
Der Sport verbindet und trägt zur Integration und guten Zusammenleben bei. Der Erfolg im Sport kann auch Auswirkungen auf die persönliche Entwicklung und schulischen Leistungen haben. Das Selbstbewusstsein kann gestärkt werden.

Andreas, ich bin sehr beeindruckt von dem Angebot und Engagement in unserem Stadtteil. Ich wünsche Dir persönlich alles Gute und bedanke mich für das Gespräch.

(Interview: C. Lühn | Interviewpartner: A. Welcher | Foto: A. Korkis)

Problemlöser und Ansprechpartner für Eltern und Kinder / Erfahrungsberichte 1:1 Lesecoaches

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Posted on : 12-06-2011 | By : c_amrhein | In : Förderung in der Schulzeit, Gastautor, Soziales Engagement
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.50 von 5 Sternen)
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Mentoring4u.de, die Informationsplattform für Berufsorientierung und Karriereplanung, ermöglicht ihren Kooperationspartnern  und externen Mentoring-Initiativen von der Arbeit mit ihren Schützlingen (Mentees) zu berichten. Diesmal haben wir (über die ehrenamtliche Projektleitung Frau Inge Koltermann) bei den 1:1 Lesecoaches nachgefragt, um etwas über die Motivation der Mentorinnen und Mentoren zu erfahren.

Unserer Fragen an die ehrenamtlichen 1:1 Lesecoaches:
1) Wie lange sind Sie schon Lesecoach?
2) Was war Ihr Antrieb, dieses Projekt zu unterstützen?
3) Was war Ihr schönstes oder intensivstes Erlebnis im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit als Lesecoach?

Heute erzählt Irene Heupel:
Ich bin seit etwa einem halben Jahr Lesecoach. Mein Antrieb für dieses Projekt war zum einen, dass ich selbst seit frühester Kindheit eine „Leseratte“ bin, und zum anderen, dass ich möglichst mit Kindern etwas machen wollte. Da hat mich natürlich die Idee der Lesefüchse fasziniert: allgemein Kindern und insbesondere denen, für die Deutsch die 1. Fremdsprache ist, beim Lesen-Lernen in der Schule zu helfen und vielleicht sogar noch das Interesse für Bücher zu wecken.
Begonnen habe ich mit einem türkischen Mädchen (10) und einem Jungen (10) aus Sri Lanka, beide 4. Klasse. Das türkische Mädchen galt als schwierig, vorlaut und frech im Umgang. Komischerweise hatte ich überhaupt kein Problem mit ihr. Sie genoss offensichtlich meine alleinige Aufmerksamkeit, und wollte diese auf keinen Fall durch schlechtes Benehmen aufs Spiel setzen. Sie kam von Anfang an sehr gerne zu mir, war höflich und nett. Es war beeindruckend, zu welcher Lese-Leistung sie im 1:1-Verhältnis fähig war im Vergleich zu ihren sonstigen Problemen in der Klasse. Nach einigen Wochen zog jedoch die Familie in einen anderen Stadtteil um, und wir mussten unsere so vielversprechend begonnene Zusammenarbeit beenden.

Beim Start mit dem Jungen aus Sri Lanka war zunächst viel Zurückhaltung und seine insgeheime Frage zu spüren: Warum wurde gerade ich von der Lehrerin herausgepickt? Ich bin doch gut, lerne viel, schreibe in Mathe nur Einser! Vorsichtig von mir erklärt, sah er allmählich ein, dass wir beim Lesen doch viel voneinander profitieren könnten. Das Eis war dann endgültig gebrochen, als er mich zufällig beobachtete: Sein Name wurde in meinen Terminkalender eingetragen. So wichtig war er. Das fand er toll! Wir lesen einmal pro Woche, jeweils eine gute halbe Stunde. Nach wie vor hat er es nicht besonders gerne, wenn ich ihn verbessern muss, nach wie vor liest er gerne über schwierige oder ihm unverständliche Wörter einfach hinweg. Aber wir mögen uns sehr, und wir lachen viel miteinander, inzwischen auch über seine Fehler. Ich sage möglichst nichts, gebe nur ein Zeichen, dann verbessert er sich schon selbst. Besonders bei sehr langen Wörtern oder abstrakten Begriffen hapert es noch. Überhaupt ist die deutsche Grammatik ein Minenfeld! Ich selbst könnte ab und zu ein Nachschlagewerk gebrauchen, wenn ich ihm unverständliche Wörter erklären soll, wie z.B. heute:  Was bedeutet mechanisch??

Nach dem Wegzug des türkischen Mädchens begann ich mit der kleineren Schwester (8) des tamilischen Jungen zu arbeiten, ebenfalls eine halbe Stunde im Anschluss an seine halbe Stunde. Sie kann viel flüssiger lesen als ihr Bruder, betont auch sehr schön, versteht aber nicht alles. Das hat sich inzwischen gewaltig gebessert. Sie liest mir immer ein Stück vor -meist als selbstausgewählte Lektüre Deutsche Märchen! – und dann erzählt sie den Inhalt mit ihren eigenen Worten. Das ist sehr gut für die Erweiterung ihres Wortschatzes, denn sie spricht noch nicht ganz so gut Deutsch wie ihr Bruder, auch was die Grammatik anbelangt. Die Anwendung des richtigen Artikels ist eine große Hürde. Deutsch ist manchmal eine so schwere Sprache für beide Kinder! Zuhause sprechen sie wohl gar kein oder nur sehr wenig Deutsch.

Der Kontakt zur Schule, vor allem zur Lehrerin, lässt leider zu wünschen übrig. Ich wäre sehr glücklich über ein bisschen mehr Feedback über die Probleme oder Fortschritte der Kinder. Umso mehr werden meine Bemühungen aber offensichtlich von den Eltern geschätzt. Sie haben bereits mehrfach den persönlichen Kontakt gesucht, um auf spezielle Probleme der Kinder in der Schule hinzuweisen oder um kleine Ratschläge beim Bücherkauf etc. ersucht. Es ist beeindruckend, wie sehr diese Eltern ihre Kinder zum Lernen anhalten, und wie wenig die Kinder dies als Belastung ansehen. Sie sind immer hellwach und willig, mit Freude und Spaß dabei. Dies ist auch das Schönste für mich; zu sehen, wie die dunklen Augen vor Freude leuchten, wenn wieder eine Hürde geschafft ist.

Nun soll der Junge ab Herbst eine Realschule besuchen. Wir wollen gemeinsam den Übergang schaffen. Meine Unterstützung ist ihm sicher!
Beim Lesen werden wir manchmal von zufällig in der Bücherei anwesenden Kindern beobachtet. Als Bruder und Schwester weg waren, kam ein kleines türkisches Mädchen aus der 1. Klasse zu mir und fragte: Darf ich auch mit Dir lesen? So probten wir gleich mal für etwa 10 Minuten. Man sieht, es mangelt mir nicht an Nachwuchs….

Kommentare und Anregungen:
Liebe Leserinnen und Leser. Ganz besonders freuen wir uns, wenn Sie uns Ihre Fragen und Anregungen zum Thema 1:1 Lesecoaches  mitteilen. Nutzen Sie einfach das Feld unter dem Artikel. Vielen Dank!

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: Irene Heupel | Foto: kallejipp | Thumb & Bildbearbeitung : A. Korkis| Quelle: http://www.awo-frankfurt.de/awo/ ehrenamtliche Projektleitung der 1:1 Leseoaches:  Inge Koltermann)

Warum wird man #Mentor? – Ehrenamtliche Bildungsarbeit bei den “1:1 Die Lesecoaches”/Nº1

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Posted on : 22-05-2011 | By : c_amrhein | In : Förderung in der Schulzeit, Gastautor, Soziales Engagement
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.75 von 5 Sternen)
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Mentoring4u.de, die Informationsplattform für Berufsorientierung und Karriereplanung, ermöglicht ihren Kooperationspartnern  und externen Mentoring-Initiativen von der Arbeit mit ihren Schützlingen (Mentees) zu berichten. Diesmal haben wir (über die ehrenamtliche Projektleitung Frau Inge Koltermann) bei den 1:1 Lesecoaches nachgefragt, um etwas über die Motivation der Mentorinnen und Mentoren zu erfahren.

Unserer Fragen an die ehrenamtlichen 1:1 Lesecoaches:
1) Wie lange sind Sie schon Lesecoach?
2) Was war Ihr Antrieb, dieses Projekt zu unterstützen?
3) Was war Ihr schönstes oder intensivstes Erlebnis im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit als Lesecoach?

Heute erzählt 1:1 Coachin Susanne Zehle (an der Dahlmannschule, Frankfurt am Main), wie sie zur Initiaitve gekommen ist, und was ihr an ihrem Engagement als Mentorin besonders gefällt.

Es fing mit einem guten Vorsatz für das Neue Jahr an.
Ich wollte aus der häuslichen Enge heraus, mich ehrenamtlich engagieren, etwas Aufbauendes beitragen. Bei meiner Suche nach einem geeigneten Projekt blieb ich bei Eins-zu-Eins hängen. Das Projekt schien wie für mich gemacht - Kinder, Bücher, Lesen, Motivieren – da traute ich mir zu, mich einzubringen. Ich nahm an einem Einführungsseminar der AWO teil und hatte bereits 4 Wochen später meinen ersten Termin, zwei  Wochen darauf bekam ich ein weiteres Lesekind an einer anderen Schule.

Die Regelmäßigkeit zählt
Seit Mitte/ Ende März lesen wir regelmäßig einmal pro Woche zusammen und es macht uns viel Spaß. Was mir besonders gefällt, ist nichts Spektakuläres sondern dass es so einfach ist und so eine gute Wirkung entfaltet. In beiden Schulen bekomme ich nur positive Rückmeldungen. Die Kinder seien aufgeschlossener, fröhlicher und ihre gesamten schulischen Leistungen haben sich verbessert, sie trauen sich mehr zu. Und das schon nach ganz kurzer Zeit. Ich kann es kaum fassen, was ein bißchen Aufmerksamkeit und Zuwendung bewirken kann. Ich mag die Offenheit der Kinder und ihr Vertrauen und ich habe noch viel übrig, was ich geben kann.

In Zusammenarbeit mit Schulen
Da Frau Kirsch mich vor den Osterferien ansprach, ob ich eventuell Zeit für weitere Kinder habe, habe ich nun die Rektorin Frau Talberg auf den nächsten Termin bei der AWO, am 11.6.2011, aufmerksam gemacht und vorgeschlagen, dass sie sich mit Ihnen in Verbindung setzt. Sie oder eine Lehrerin könnte ja eventuell bei dem Termin ihre Schule und ihre Wünsche vorstellen, ähnlich wie es von der Weißfrauenschule gehandhabt wurde. Ich fand damals die persönliche Präsenz der Lehrerin sehr motivierend und vielleicht finden sich für die Dahlmannschule auf dem Wege auch noch weitere Coaches. Ich freue mich jedenfalls sehr, dass dort schon nach so kurzer Zeit der Wert von uns Coaches erkannt wurde.

Kommentare und Anregungen:
Liebe Leserinnen und Leser. Ganz besonders freuen wir uns, wenn Sie uns Ihre Fragen und Anregungen zum Thema 1:1 Lesecoaches  mitteilen. Nutzen Sie einfach das Feld unter dem Artikel. Vielen Dank!

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: Susanne Zehle | Foto:  | Thumb: | Quelle: http://www.awo-frankfurt.de/awo/ ehrenamtliche Projektleitung der 1:1 Leseoaches:  Inge Koltermann)

#Denkanstoß Nº 13: Kämpfer in der Schule und anderswo #Zitat der Woche

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Posted on : 18-04-2011 | By : c_amrhein | In : Förderung in der Schulzeit, Karriereplanung, Schule, Soziales Engagement, Zitat der Woche
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Gute Karten oder was… Nicht alle Menschen sind gleich. Auch wenn uns das immer gesagt wird.

Manche Kinder mögen in die Schule gehen, weil sie dort Erfolgserlebnisse (z.B.: durch gute Noten oder Anerkennung) haben. Andere gehen nur in die Schule, weil es Gesetz ist, schließlich gibt es neun Jahre Schulpflicht in Deutschland. Denn zu Hause interessiert sich kaum jemand für die Schulthemen.

Diese Schüler
sind froh, wenn die Glocke bimmelt und haben dann schon den Kopf voll mit Aufgaben, die für die Famile zu erledigen sind. Hausaufgaben? Keine Chance, wenn die Eltern arbeiten und kleine Geschwister verpflegt und bespielt werden müssen. Bei Kindern der “bürgerlichen Mitte” kümmert sich die besorgte, nicht  oder Teilzeit-berufstätige Mutter um die korrekte Ausführung der Hausarbeiten. Klar das da die Noten besser ausfallen…Und spätestens beim ersten Berufspraktikum zahlt es sich für den Schüler aus, wenn seine Familie persönliche Beziehungen zu Fach- und Führungskräften in der Wirtschaft hat.

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” Im Leben geht es nicht darum, gute Karten zu haben, sondern auch mit einem schlechten Blatt gut zu spielen.”

Autor: Robert Louis Stevenson (* 1850 , † 1894 ), schottischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters.
Stevenson schrieb zahlreiche historische Romane, Reise- & Abenteuer-erzählungen. Besonders bekannt gemacht haben ihn das Jugendbuch “Die Schatzinsel” und “Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde”.

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Kämpfer
Deine Bedingungen für eine erfolgreiche Schullaufbahn sind nicht ideal? Gib nicht auf und kämpfe für Dich! Und wenn Du Dir Unterstützer suchst, wirst Du es auch schaffen.
Die Mentoren-Initiative “Auf die Socken, fertig, los!” ist seit über fünf Jahren in Deutschland unterwegs, um Euch Wege aufzuzeigen, wie Ihr es schaffen könnt. Auch das Menti-Gewinnspiel gibt Euch die Chance, jeden Dienstag einen Mentor aus dem Beruf zu treffen, den Ihr klasse findet.

Sucht Euch ein Ziel – Mentoring4u sucht Euch einen Mentor – checkt ab, ob Euer Traumberuf wirklich so super ist. Denn, wenn nicht heißt es: weitersuchen! Wir helfen Euch dabei – live und real oder online. Was ist eine perfekte Bewerbung? Im Online-Mentoring findet Ihr es raus. Wo finde ich Praktika in meiner Region? Ist MINT was für mich? Jeden Tag werden Ausbildungsberufe auf www.mentoring4u.de vorgestellt. Schaut doch mal vorbei!

Mentoren-Initiative “Auf die Socken, fertig, los”
Wir kommen in die Schulen! Mentoring4u hilft Euch, die Macher von heute kennenzulernen und sie über Eure Berufswünsche auszufragen. Wenn die Chemie stimmt, werdet Ihr ein Team. Unsere Mentoren begleiten Euch ein Jahr lang auf dem Weg der Berufsorientierung und erarbeiten mit Euch regelmäßig Eure Karriereplanung. Meldet Euch – per Mail an redaktion@mentoring4u.de oder hier als Kommentar! See you!

(Autor: C. Amrhein | Foto: marqs (Artikel), Gemmi (Thumb)  | Quelle: www.photocase.de)

Biotechnologie spannend und verständlich – call a scientist!

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Endlich ein Netzwerk, das uns verstehen lässt. Faszinierende Möglichkeiten ergeben sich durch die modernen Biowissenschaften. Mehr als 90 Referenten aus Forschung und Unternehmen stehen den Schulen – leider bisher nur in der Region Berlin-Brandenburg – für Vorträge zur Verfügung.

Lernen Sie etwas über die klassischen Einsatzgebiete der Biotechnologie. Weit gefehlt, hatten wir doch in diesem Zusammenhang bisher nur an Medikamente gedacht. Auch der Bereich der Lebensmittelherstellung, Produktion von Lebensmittelbestandteilen und Stammzellforschung fällt darunter.  Sie suchen Referenten, dann folgen Sie diesem Link. Gratulation an die Initiatoren!

Ganz besonders gerne weisen wir auf die Veranstaltung Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit und “Call a Scientist” Award 2010 am 12. April 2011 im berlinbiotechpark, Konferenzzentrum, Max-Dohrn-Str. 10 in 10589 Berlin hin.
Weitere Informationen finden Sie hier.

(Autor: M. Weiss  |  Screenshot: A. Korkis & Photo: Svea-Anais Perrine  | Quellen: www.call-a-scientist.org , www.photocase.de )

#Denkanstoß Nº 8: Arbeits-erfahrungs-Erfahrung #Zitat der Woche

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Auf Start - Praktikum

Praktikum ist heute ein Wort, welches für eine ganze Generation steht. Wobei die Bezeichnung „Generation Praktikum“ negativ besetzt ist und dabei im Fokus ist, welche Schwierigkeiten Praktikanten haben können, die aus der ersten/zweiten/vielfachen „praktischen Arbeitserfahrung“ in einen „richtigen“ Job wollen.

Per Definitionem
Das deutsche Wort „Praktikum“ leitet seinen Urspruch aus dem Lateinischen „practica“ (Verfahrensweise), 15. Jh. und aus dem Griechischen ab: „praktikÕ (tÕchne), (Wissen um) praktisches Tun“. Seit dem 16. Jahrhundert ist die gängige Definition des Wortes „Praktikant“: wer „im Rahmen einer theoretischen Ausbildung in einem besonderen Ausbildungsverhältnis praktische Erfahrung erwerben will“.

Deine Chance
Dabei ist ein Praktikum immer eine Chance für zwei Seiten: für den Praktikanten und für den Praktikumsbetrieb. Die gemeinsame Zeit soll zum „Beschnuppern“ dienen. Diese Unverbindlichkeit nimmt viel (Entscheidungs)Druck aus dem zeitlich begrenzten Verhältnis und bietet beiden Parteien eine Periode der „Orientierung“.

“Work is not the same as work experience, but you can turn work into work experience.”
Autor: unbekannt

„Arbeit ist nicht dasselbe wie Arbeitserfahrung, aber Du kannst Arbeit in Arbeitserfahrung umwandeln.“ Damit ist gemeint, dass man seine Arbeit so gestaltet, dass man mit der Ausübung dieser sehr viele Erfahrungen macht und einen Erfahrungs-Schatz aufbauen kann. [Übersetzung und Anmerkung der Redaktion]

Wortnachbarn
Der Praktikums-Graph der Uni Leipzig macht uns sehr eingehend deutlich, welche Wortnachbarn das Wort „Praktikum“ hat. Will heißen: welche Worte häufig bis sehr häufig in Verbindung auftreten: Schaut mal hier: einfach oder komplex.

Übersetzungsunterschiede
Im Englischen sagt man „to gain work experience „, was wortwörtlich übersetzt heißen würde: „Arbeitserfahrung gewinnen“. Das hört sich doch gleich viel lukrativer an als die deutsche Version: „ Arbeitserfahrung sammeln“. Sammeln kann man schließlich lange, bis der Korb voll ist… Das amerikanische Praktikum ist ein „intern“, was die Möglichkeit der Innenansicht eines Unternehmens noch besser verdeutlicht.

Sammeln und gewinnen
Also: auf ins Praktikum. Ein großer Schatz an Erfahrung wartet jeden Tag darauf, gewonnen zu werden! Eine kleine persönliche Zusammenstellung von Praktikantenbörsen findet Ihr hier. Habt Ihr gute Erfahrungen mit weiteren gemacht? Sagt es uns – so profitieren auch unsere Leser davon.

Praktikabörsen

Wer bin ich?
Am Anfang steht immer die Erkenntnis, dann kannst Du Dich auf den Weg zur “richtigen” Ausbildung oder zum „passenden“ Studium machen. Welche Neigungen habe ich, worin bin ich stark? Probier es gleich mal hier aus: der Neigungstest. Viel Spaß beim Entdecken!

(Autor: C. Amrhein| Foto: dergestalter | Quellen: www.photocase, www.wikipedia.org, www.uni-leipzig.de , www.wissen.de)