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64. Berlinale – Mögen die Spiele beginnen

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Posted on : 31-01-2014 | By : Barbara | In : Festival, Förderung in der Schulzeit, Wettbewerbe
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(Bewertung-Durchschnitt: 4,40 von 5 Sternen)
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Vom 06.02. bis 16.02.2014 ist die Berlinale .

Mögen die Spiele beginnen. Hier ist das Kinoerlebnis für jung bis alt.

European Film Market 2014, es gibt neue Initiativen und neue Spielstätten.

Der EFM nutzt erstmals fünf Säle im wiedereröffneten Zoo Palast, die mit der neuesten Kinotechnologie ausgestattet sind. Insgesamt stehen dem Filmmarkt damit 39 Spielstätten zur Verfügung.

Berlinale Schulprojekt
In Kooperation mit dem Netzwerk für Film- und Medienkompetenz Vision Kino führt Generation das Berlinale Schulprojekt fort und fördert die Einbindung von Kinofilmen im Unterricht. Unter filmpädagogischer Betreuung arbeiten rund 45 Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen mit den Filmen der Sektion. Ergebnisse der Vorjahre finden sich auf der Website www.visionkino.de.

Den Wettbewerb Generation 14plus eröffnet der britische Musikfilm God Help the Girl von Stuart Murdoch.

Abgedreht! Deine Welt in der Totalen“
Die Zusammenarbeit zwischen Generation und fluter.de, dem Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung, geht in die zweite Runde. In dem Workshop lernen Jugendliche Grundlagen des Online-Journalismus und publizieren im Februar Beiträge über die Filme von Generation 14plus auf www.fluter.de.

Jurys und Preise
Elf Juroren der Kinderjury sowie sieben Jugendliche der Jugendjury verleihen die Gläsernen Bären der Sektion. Der Hauptpreis von Generation feiert dieses Jahr sein 20. Jubiläum. Bis heute wurden insgesamt 64 mundgeblasene Unikate hergestellt.

Der Wettbewerb Generation Kplus wird am 7. Februar um 15:30 Uhr im Haus der Kulturen der Welt mit dem Animationsfilm Loulou, l’incroyable secret (Wolfy, the Incredible Secret) von Grégoire Solotareff und Eric Omond eröffnet. Der künstlerisch herausragende Familienfilm aus Frankreich ist einer von insgesamt fünf abendfüllenden Animationen im diesjährigen Programm.

Weitere und umfassendere Informationen finden Sie unter www.berlinale.de.

Schauen Sie wo Sie ihren Film sehen möchten, meistens ist es hilfreich Karten vorzubestellen.

(Autor: Barbara Röhr  /  Bildgestaltung: Barbara Röhr  /  Quellen: www.visionkino.de ,   www.fluter.de ,www.berlinale.de )

2014 Ankündigung: Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“

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Posted on : 20-12-2013 | By : c_amrhein | In : "Auf die Socken, fertig, los!", Förderung in der Schulzeit, Haus der Mentoren, Schule
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Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“


Im Februar 2014 ist unsere Mentoren-Initiative wieder in Deutschland unterwegs. Dieses Mal gehen die Mentoren (Führungs- und Fachkräfte aus Wirtschaft und Organisationen)  wieder nach Berlin Neukölln.

Das Motto „Auf die Socken, fertig, los“ der deutschlandweit im November (Martinswoche) und  Februar (Valentinswoche) regelmäßig stattfindenden Mentoren-Initiative verdeutlicht die Situation des Aufbruches von Schüler/Studierenden.
Die Schirmherrschaft für „Auf die Socken, fertig, los!“ hat die Bundesfamilienministerin a. D. Dr. Kristina Schröder seit 2010 inne.

Thomas Lurz,  „Haus der Mentoren“ Botschafter und Silbermedailliengewinner bei den Olympischen Spielen in London 2012, begleitet die Initiative „Live vor Ort“.

Das Haus der Mentoren gGmbH- eine gemeinnützige Gesellschaft für Schüler in der Berufsorientierung
Die Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH macht Schülern aller Schulformen sowie Studierenden von Hochschulen und Universitäten seit 2005 die Begegnung mit Fach- und Führungskräften aus der Wirtschaft möglich. Aus den intensiven und direkten Begegnungen zwishen Mentoren und Schülern in den Bildungseinrichtungen ergeben sich nach der Auftaktveranstaltung oft feste Mentoren-Mentee-Beziehungen. Diese werden von der Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH für die Dauer von maximal einem Jahr inhaltlich begleitet.

Als Führungskraft oder Fachkraft wollen Sie sich für den Nachwuchs nachhaltig engagieren? Registrieren Sie sich hier .

Sie sind Schulleiter/in oder Lehrer/in einer Bildungseinrichtung und sind an einer Zusammenarbeit mit uns interessiert? Sprechen Sie uns über diesen Button direkt an

Die Herausforderung für junge Menschen heute ist, in der Vielfalt ihren Beruf zu finden, in dem sie Erfolg und Erfüllung haben. Die Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH schafft mit der Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ die Brücke zwischen Mentoren, Schülern und Studenten.

Darüber hinaus bieten wir Eltern und Schülern Unterstützung im Prozess der Berufsorientierung an.
Sprechen Sie uns an, nutzen Sie diesen Button.

Mit unseren Mentoring-Events in Bildungseinrichtungen bieten wir teilnehmenden Schulen/Hochschulen regelmäßig den exklusiven Kontakt zu Mentoren. Schüler und Studenten können gezielt Fragen stellen und sich über Berufsbilder in der Praxis informieren.

Diese persönlichen Gesprächskontakte sind für alle Beteiligten von hohem Wert:

  • Für Schüler/Studenten sind sie durch die Wegnahme der „ersten formalen Hürde“karrierefördernd.
  • Für Unternehmen löst der Kontakt einen Nachwuchsengpass.

Im Nachgang der Veranstaltungen gehen qualifiziertere Bewerbungen bei den Unternehmen ein. Die Ansprechpartner sind dann bekannt und Praktika sowie Ausbildungsberufe können direkt vor Ort angefragt werden.

Nächster Termin der Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ in der Valentinswoche 2014

Beteiligen Sie sich als Mentor, sprechen Sie uns an oder nutzen Sie einfach diesen Anmeldebutton. Wir freuen uns auf Sie!

Gerne steht Ihnen in unserem Team, Martin Weiss telefonisch oder per Email für Rückfragen zur Verfügung
069-962319-85
m.weiss(at)haus-der-mentoren.de

Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH
Siesmayerstraße 12
60323 Frankfurt am Main

(Autor: C. Amrhein,Haus der Mentoren gGmbH / Quelle: Archiv)

„jugend creativ“ auf Traumreise – 44. Internationaler Jugendwettbewerb startet

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Posted on : 25-09-2013 | By : m_weiss | In : Förderung in der Schulzeit, Terminhinweise
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erlin (ots) – Am 1. Oktober ist es soweit: Der Internationale Jugendwettbewerb „jugend creativ“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken startet unter der Schirmherrschaft von Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke in eine neue Runde. „Traumbilder: Nimm uns mit in deine Fantasie“ lautet das Thema des 44. Wettbewerbs.


(Quelle: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR), Berlin 2013)

Kinder und Jugendliche sind aufgerufen, sich in Bildern und Kurzfilmen mit ihren Träumen und Fantasien auseinanderzusetzen. Die besten Beiträge werden auf Orts-, Landes-, Bundes- und internationaler Ebene gekürt.

Manche Menschen träumen viel, andere weniger. Aber jeder Mensch träumt – auch wenn er sich nicht erinnern kann. Dabei drehen sich die nächtlichen Schlaferlebnisse vor allem um Dinge aus dem alltäglichen Leben. So träumen die Deutschen laut einer Bevölkerungsumfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach am häufigsten von ihrer Arbeit und vom Reisen. Kinder träumen besonders intensiv. Während alltagsnahe Träume die Erlebnisse des Vortages wiedergeben, führen fantastische Träume in die ungewöhnlichsten Traumlandschaften. Wünsche und Sehnsüchte, die im wirklichen Leben unmöglich scheinen, werden im Traum wahr. Aber wovon genau träumen Kinder und Jugendliche eigentlich? Sind Träume schwarz-weiß oder farbig? Und wie lassen sie sich künstlerisch darstellen? Genau darum geht es beim 44. Internationalen Jugendwettbewerb „jugend creativ“.

„Wir wollen junge Menschen in dieser Wettbewerbsrunde dazu anregen, über ihre persönlichen Träume sowie gesellschaftlichen Utopien und Fantasiewelten nachzudenken und diese künstlerisch auszudrücken“, so Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Ziel des Wettbewerbs soll es sein, dem Mysterium Traum auf den Grund zu gehen und sich malerisch oder filmisch mit dem Thema und den eigenen Träumen zu beschäftigen. Dabei sind der Fantasie und Kreativität der Teilnehmerinnen und Teilnehmer keine Grenzen gesetzt. „Kreativität macht gleich zweifach glücklich – sie macht unser innerstes Selbst für andere sichtbar und gleichzeitig lässt sie uns auf sehr spielerische Weise die Welt begreifen“, erzählt Schirmherrin Cornelia Funke.

Schülerinnen und Schüler der 1. bis 13. Klassenstufe sowie Jugendliche bis 20 Jahre können in drei Disziplinen am Wettbewerb teilnehmen: Bildgestaltung (Klassen 1 bis 13), Kurzfilm (Klassen 5 bis 13) und Quiz (Klassen 1 bis 9). Malereien, Zeichnungen, Collagen oder Kurzfilme, die verschiedensten Techniken sind erlaubt. Auf Orts-, Landes- und Bundesebene erwarten die Gewinnerinnen und Gewinner attraktive Sach- und Geldpreise.


(Quelle: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR), Berlin 2013)

Deutschlands beste Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler verbringen im Sommer 2014 einen einwöchigen Kreativworkshop in der Internationalen Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg an der Ostsee. Im Bereich Bildgestaltung haben die erstplatzierten Bundessiegerinnen und Bundessieger sogar die Chance auf eine internationale Auszeichnung.

Prominente Unterstützung erfährt „jugend creativ“ in dieser Wettbewerbsrunde neben der Schirmherrin Cornelia Funke von Moderator Ralph Caspers, Tennisspielerin Andrea Petkovic, den Schauspielern Vincent Krüger, Valeria Eisenbart und Louis Hofmann sowie von Christina Schindler (Filmregisseurin, Drehbuchautorin, Filmproduzentin und Professorin an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg) und Christoph Türcke (Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig). In Statements erzählen sie von ihren persönlichen Träumen und dem Phänomen Traum im Allgemeinen. Themenpartner für den diesjährigen Jugendwettbewerb ist der Filmpark Babelsberg.

Die Wettbewerbsunterlagen liegen ab Oktober 2013 in allen teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken aus. Dort werden auch die Beiträge eingereicht. Kurzfilme können zudem direkt auf das interaktive Videoportal www.jugendcreativ-video.de hochgeladen, kommentiert und bewertet werden.

Einsendeschluss für alle Beiträge ist der 20. Februar 2014, in Bayern der 3. Februar 2014.

(Quelle: OTS, Beate Wiese, Wiese pr  und Cornelia Schulz, Pressereferentin BVR  / Bilderbearbeitung: C. Amrhein / Bildrechte: BVR Bundesverband der dt. Volksbanken / www.jugendcreativ.de/)

Sachsen-Anhalt mit neuer Schulform

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Posted on : 29-08-2013 | By : m_weiss | In : Förderung in der Schulzeit
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Kultusminister Stephan Dorgerloh hat heute stellvertretend für alle Gemeinschaftsschüler im Land die Fünftklässler der Ganztagsschule „Albert Schweitzer“ in Aschersleben begrüßt. „Neun Monate nach der Novellierung des Schulgesetzes, die den Weg für die Gemeinschaftsschule in Sachsen-Anhalt ebnete, erleben wir heute die Geburtsstunde dieser neuen Schulform in unserem Bundesland“, sagte er zum Start der Schule. Damit sei Sachsen-Anhalt nun Teil einer Entwicklung, die bereits in mehr als der Hälfte aller Bundesländer Einzug gehalten habe. Zum neuen Schuljahr haben insgesamt 13 Gemeinschaftsschulen in Sachsen-Anhalt ihren Betrieb aufgenommen.

Wir folgen hier gezielt dem Anspruch, allen Kindern – unabhängig von sozialer Herkunft, Förderbedarfen und individuellem Entwicklungstempo – ein attraktives Bildungsangebot zu unterbreiten“, erklärte der Kultusminister weiter. Darüber hinaus sollten die Gemeinschaftsschulen den Erwerb aller allgemeinbildenden Abschlüsse wohnortnah ermöglichen. Dies sei ein Kriterium, das nicht zuletzt auch angesichts der demografischen Entwicklung künftig von Gewicht sein werde.

Die Redaktion von Mentoring4u ist gespannt auf Eure Erfahrungen in der neuen Gemeinschaftsschule.

Wir drucken gerne Erfahrungsberichte von Schülern, Eltern und Lehrern hier ab.

(Quelle: Pressestelle Bildung- und Kultur Sachsen-Anhalt)

Bester Praktikumsbericht 2012/2013 und I AM MINT .. nicht nur für Tüftler

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Posted on : 28-01-2013 | By : m_weiss | In : Autor, Berufsausbildung, Förderung in der Schulzeit, Fundstellen
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Heute in unseren Fundstellen, Praktikanten in Rhein-Main-Taunus überprüfen Ihre Praktikumsberichte und nehmen an Wettbewerb teil.
Achte und neunte Klassen können sich für „I am MINT“, mit Azubi Mentoren zum MINT Beruf, anmelden.

Arbeitskreis SchuleWirtschaft RheinMainTaunus

Praktikanten in Rhein-Main-Taunus überprüfen Ihre Praktikumsberichte und melden sich umgehend für den Wettbewerb des ArbeitskreisSCHULEWIRTSCHAFT Rhein-Main-Taunus an „Bester Praktikumsbericht der allgemeinbildenden Schulen für das Schuljahr 2012/2013“. Anmeldeformulare finden Sie hier. die Flyer zum Wettbewerb liegen
hier.

MINT nicht nur für Tüftler,
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Lernt Unternehmen in Eurer Region gemeinsam mit den dortigen Auszubildenden kennen. Allein Hessen rechnet damit, dass 2014 über 65.000 Fachkräfte fehlen. Meine Güte, was habt Ihr für eine Auswahl. Wer spricht eigentlich davon, dass es keine interessanten Jobs für euch gibt. Trotzdem gilt es die Zeit nicht zu verplempern, sondern sich rechtzeitig interessante Berufsbilder „live“ anzusehen und dann zuschnappen.

Weitere Artikel zum Thema MINT findet Ihr auf Mentoring4u z. B. hier:
Komm, mach MINT
WoMen mit Power und wie Mädchen sich in typischen „Männerberufen“ üben

(Autor: M. Weiss  /  Quelle: iammint.de/ , schule-wirtschaft-rhein-main-taunus.de Archiv Mentoring4u)

Last Minute Veranstaltung4U: AUGEN AUF FÜR EINE ZUKUNFTSFÄHIGE WELT – Schülerkongress in Stuttgart

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Posted on : 08-01-2013 | By : m_weiss | In : Förderung in der Schulzeit, Schule
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Unter der Schirmfrauschaft von Gabriele Warminiski-Leutheußer, baden-württembergische Kultusministerin findet am 11. Januar in Stuttgart ein Schülerkongress für Schüler ab der siebten Klasse statt.

Veranstalter bzw. Einladende sind der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) zusammen mit der Stadt Stuttgart, dem Land Baden-Württemberg, dem Landesschülerrat, dem Landesarbeitskreis „Schule für Eine Welt“ und dem Entwicklungspädagogischen Informationszentrum EPiZ.

Flyer


Es gibt einiges zu entdecken!

In 30 Workshops zusammenarbeiten und rund um die Themen

  • Globales Lernen,
  • UN-Milleniums Ziele,
  • Fairer Handel,
  • ethische Geldanlagen,
  • Schülerfirmen,
  • Klimawandel oder Migration

können Schüler ab der Klasse 7 Ideen entwickeln und diese diskutieren.


Schwere Kost? – Kein Problem!

Zum ganzheitlicheren Verdauen wird ein großer Bildungsmarkt entstehen, eine Modenschau von Schülern mit Second-Hand-Kleidung für coole Outfits gezeigt, bei einem Flashmob gibt´s erstaunliches zu sehen und und und.  Das Programm beinhaltet auch Diversity, Tanz und Musik. Die Dynamik der hoch begabten Künstler wird sicherlich die Teilnehmer in ihren Bann ziehen und helfen Konflikte mit Musik zu lösen. Eine ganz tolle Idee, junge Menschen mit einem vielseitigen Programm sozusagen „mit zu nehmen“. Die Anmeldung von Schulklassen ist erwünscht!

Weitere Informationen sind hier. Haut rein!

(Autor: M. Weiss  /  Bildbearbeitung: M. Weiß  /  Quelle: www.dachverband-entwicklungspolitik-bw.de)

Licht im Dschungel oder „Balu und Du“

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Posted on : 02-01-2012 | By : A_Damayanti | In : Autor, Förderung in der Schulzeit, Fundstellen
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Heute in unseren Fundstellen: Wie Kinder sich auf den Kinder „Berufsalltag“ vorbereiten.

Seit 2002 unterstützt dieses ehrenamtliche Programm „Balu und Du“ Kinder in Altersstufen von etwa sechs bis zehn Jahren (Grundschulalter). Im Rahmen des Programms lernen die Kinder „Moglis“ begleitend von ihren Mentoren „Balus“ nicht nur für die Schule sondern auch für das Leben. Für die Moglis ist dieses Programm kostenlos. Junge ehrenamtliche Erwachsene, Schüler oder Studierende im Alter zwischen 17 und ca. 30 Jahren engagieren bei diesem Programm. Balu und Mogli treffen sich ein Jahr lang einmal in der Woche und verbringen die Zeit zusammen, um viele Erfahrungen zu sammeln und viel Neues zu entdecken. In jedem Fall werden die Treffen mit den Eltern der Moglis und Balus abgestimmt. Aktivitäten wie Parks besuchen, schwimmen gehen, die Bücherei erkunden, mit dem Bus fahren, ins Kino gehen oder auch mal ein Eis essen werden zusammen von Balu und Mogli gemacht.Durch wöchentliche Tagebuchberichte und regelmäßigen Erfahrungsaustausch behält die Programmleitung die Entwicklung der Beziehung von Balu und Mogli im Auge. Dabei werden gegenseitige Anregungen weitergegeben.

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Autor: Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quelle: www.balu-und-du.de )

Letzter Teil: Ist Legasthenie ein Märchen? Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer – helfen Ihnen –

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Posted on : 23-12-2011 | By : m_weiss | In : Förderung in der Schulzeit, Frühförderung, Gastautor
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Für das Funktionstraining steht eine Fülle an Spielen und Arbeitsblättern zur Verfügung. Der AFS-Test hat gezeigt, welche Schwierigkeiten das Kind hat, und hier wird das Training angesetzt.


Hat ein Kind Schwierigkeiten, Unterschiede zu sehen, so gibt es Fehlerbilder, Wimmelbücher, Buchstabensuche, usw. Hat es Schwierigkeiten, „oben“, „unten“, „rechts“, „links“, „neben“, „vor“, „hinter“ zu unterscheiden, so werden Türme gebaut, Figuren aus unterschiedlichen Perspektiven nachgezeichnet, Bilder gedreht usw. Für jeden Bereich gibt es eine große Auswahl. Viele Trainer des EÖDL stellen ihre Arbeitsblätter auf ihren Privatwebseiten bzw. über www.arbeitsblaetter.org gratis zur Verfügung.

Doch die Aufmerksamkeit des Trainers und die Wahrnehmungsübungen für das Kind alleine reichen nicht. Auch ein legasthenes Kind lernt Lesen durch Lesen, Schreiben durch Schreiben und Rechnen durch Rechnen. Zusätzlich zum AFS-Test mache ich immer eine genaue Fehleranalyse. Welche Fehler macht das Kind? Lässt es Buchstaben aus, fügt es welche hinzu, vertauscht es „g“ und „k“ oder „b“ und „d“? Manche Eltern staunen, wenn ich ihnen zeige, dass die Fehler ihres Kindes System haben. Ein Kind, das Schwierigkeiten mit der räumlichen Wahrnehmung hat, wird öfters „b“, „d“, „p“ und „q“ verwechseln. Was hilft es da, wahllos Diktate zu üben? Groß- und Kleinschreibung? Rein gar nichts. Auch hier setze ich das Training da an, wo das Kind Probleme hat. Dabei gehe ich immer in dieser Reihenfolge vor: 1. Lesen, 2. Schreiben und 3. Rechnen. Denn Lesen ist das Wichtigste. Jegliche Informationsaufnahme geschieht über das Lesen. Solange ein Kind nicht gut und sicher lesen kann, brauche ich keine Rechtschreibung zu üben und schon gar keine Sachaufgaben. Für manche Eltern ist das ein regelrechter Schock! „Wie, wir sollen kein Diktat üben?!“ Nein, es bringt nichts. Solange das Kind die Buchstaben nicht einmal unterscheiden kann, was will man da Diktat üben? Auch beim Symptomtraining gibt es mehrere Möglichkeiten, den Buchstaben- oder Zahlenwirrwarr im Kopf des Kindes zu entwirren: Holzbuchstaben, Nachfahrplättchen, Kneten, …
Auch hier gilt: was das Kind annimmt, gilt. Sehr sinnvoll ist es hier auch, den Computer einzusetzen. Dennoch, trotz aller Spiele und Möglichkeiten soll ein Kind mit der Hand schreiben können und ein Arbeitsblatt bearbeiten können. Tablets, Netbooks, Smartphones mögen im Alltagsleben der Kinder angekommen sein, in der Schule sind sie das noch lange nicht. Auch wenn die neuen Medien in der Schulen ankommen sollten, ein Kind soll dennoch in der Lage sein, einen Stift in der Hand zu halten und leserlich zu schreiben.

Im Training gehe ich daher kleinschrittig vor: ich hole ich das Kind da ab, wo es ist und bringe ihm langsam, aber sicher die Kulturtechniken bei. Das Frustrierende an der Sache? Bis die Kinder zu mir kommen, sind sie oft schon in der 3. und 4. Klasse oder sogar älter, vom Wissensstand aber irgendwo Mitte oder Ende der 1. Klasse oder 2. Klasse. Das ist übertrieben? Leider nicht. Es ist erschreckend, wie viele 12-jährige Kinder wie ein Erstklässler lesen. Die Zahlen in Deutschland sagen auch genug: Siebeneinhalb Millionen funktionale Analphabeten gibt es in Deutschland; Migranten, die nicht oder kaum Deutsch sprechen sind dabei nicht erfasst. Sind das alle nicht-erkannte Legastheniker? Ich weiß es nicht, aber ich wage zu sagen: sehr viele auf jeden Fall. Die Art und Weise, wie in Deutschland Lesen und Schreiben gelernt wird, ist für Legastheniker nicht gerade förderlich. Aber das wäre ein weiteres Thema und ein Artikel für sich.

Auch interessant: Wenn festgestellt wird, dass ein Kind in der Grundschule Schwierigkeiten mit Lesen, Schreiben, Rechnen hat, muss es in Deutschland eine multiaxiale Diagnostik über sich ergehen lassen, um als Legastheniker anerkannt zu werden. Ein Kind, das „nur“ Dyskalkulie hat, ist völlig sich selbst überlassen. Noch interessanter ist allerdings Folgendes: Ich habe viele Kinder, die erst beim Erlernen einer Fremdsprache auffällig werden. Irgendwie kann sich keiner erklären, warum das Kind sich mit Englisch oder Latein so schwer tut. Schaue ich genauer hin, merke ich, dass das Kind auch in Deutsch erhebliche Schwierigkeiten hat, aber dass es dieses durch seine hohe Intelligenz und verschiedene Tricks lange überspielen konnte. Jetzt braucht das Kind keinen Psychologen, keinen Psychiater und keine Medikamente (zum Glück), sondern es heißt einfach: „Na ja, es ist halt nicht so gut in Sprachen!“

Es würde den Rahmen sprengen, hier noch mehr auf Einzelheiten einzugehen bzw. die Bildungssituation in Deutschland anzusprechen – dennoch soll gesagt werden, dass Deutschland mehr legasthene Kinder als andere Länder hat. Das sollte uns nachdenklich stimmen.

Neben dem Training mit betroffenen Kindern versuche ich auch die Öffentlichkeit über die Themen Legasthenie und Dyskalkulie zu informieren. Twitter und Facebook sind dafür geeignete Plattformen, aber auch Vorträge, Flyer, Aushänge, usw.

Wichtig ist zu erkennen, dass Legasthenie und Dyskalkulie keine Krankheiten oder Behinderungen oder Schwächen sind. Mit dem richtigen Training kann jedes Kind seine Legasthenie oder Dyskalkulie in den Griff bekommen. Deswegen sollten Legasthenie und Dyskalkulie möglichst früh erkannt werden. Wenn ein normal intelligentes Kind Probleme mit Lesen, Schreiben, Rechnen hat, soll man nicht wegschauen, nicht denken, dass der Knoten schon platzen werde (tut er nämlich nicht), die Eltern nicht vertrösten (sie wollen Hilfe!) und den Eltern nicht sagen, dass sie mehr üben sollen (das tun sie nämlich!). Legasthene und dyskalkule Kinder brauchen eine individuelle Förderung auf pädagogisch-didaktischer Ebene. So einfach ist das.

Über diesen Link kommen Sie zu Teil 1, Teil 2, Teil 3 .

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Wir wünschen Ihnen, unseren Lesern, ein gesegnetes Weihnachtsfest.  Die Redaktion von Mentoring4u.

(Gastautor: Stephany Koujou  /   Bilder: S. Koujou  /  Gestaltung: M. Weiss   /  Quellen und weiterführende Links:
Blog der Autorin: www.abcund123.de , Fernstudium des EÖDL:www.legastheniefernstudium.com/ , Dachverband Legasthenie Deutschland:www.dvld.de/index.php , Legasthenie:de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie Legasthenie – Dyskalkulie? (Dr. Astrid Kopp-Duller und Mag. Livia Pailer-Duller, KLL-Verlag, 2008) www.legasthenie.com , Blog von Dr. Astrid Kopp-Duller: blog.legasthenie-lrs-dyskalkulie.com/Sinneswahrnehmungen:abcund123.blogspot.com , AFS-Test:abcund123.blogspot.com und www.dyslexiatest.com ; 30 Fragen:www.30fragen.com/ . Das Legasthenie-Märchen: www.iplnicolay.comKMBek 16.11.99 , Text der KMBek (geändert am 11.8.00): www.schulberatung.bayern.de , Liegende Acht: www.lernen-heute.de, Siebeneinhalb funktionale Analphabeten: www.zeit.de )

Teil 3: Ist Legasthenie ein Märchen? Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer – helfen Eltern

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Posted on : 18-12-2011 | By : m_weiss | In : Förderung in der Schulzeit, Frühförderung, Gastautor
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Aufmerksamkeit bedeutet, dass das Kind lernen soll, beim Lesen, Schreiben, Rechnen mit den Gedanken dabei zu sein. Es reicht natürlich nicht, dem Kind lapidar zu sagen: „Konzentriere dich endlich mal“ oder „Sei ruhig!“. Nein, ich zeige dem Kind, wie es aufmerksam sein kann, wie es dazu kommt, mit den Gedanken bei der Sache zu sein.

Für den Einstieg mache ich gerne Übungen mit der liegenden Acht, sei es mit einer Acht zum Anfassen oder mit einer Acht auf Papier zum Nachfahren. Die liegende Acht ist eine Übung aus der Kinesiologie. Ich will hier nicht auf den wissenschaftlichen Aspekt eingehen, ob es nachweisbar ist, dass die Gehirnhälften dadurch miteinander verbunden werden oder nicht. Fakt ist, dass die meisten Kinder diese Übung annehmen und dabei ruhiger werden.

Für die Kinder, die diese Übung nicht akzeptieren oder nicht machen können, gibt es andere Übungen. Atemübungen, Nachfahrübungen, einen Turm bauen lassen, ja, ich habe einen Schüler, mit dem ich zuerst 10 Minuten Judotraining mache, damit er überhaupt zur Ruhe kommt. Denn das ist das Schöne an der AFS-Methode. Sie ist eine offene Methode, d.h. jeder Ansatz, jedes Spiel, jede Technik, jede Methode, die dem Kind helfen kann, wird akzeptiert. Jedes Kind hat eine andere Legasthenie, und jedes Kind hat eine andere Dyskalkulie, und deswegen ist es wichtig, auf jedes Kind einzeln einzugehen. Da das Training in einer Eins-zu-eins-Situation stattfindet, ist dies auch möglich.

Manche Kinder sind nach Jahren des falschen Übens und der Frustration so unruhig geworden, dass sie manchmal lange brauchen, um überhaupt zur Ruhe zu kommen und aufmerksam zu sein. Hier heißt es, nicht locker zu lassen, sondern so lange daran zu arbeiten, bis das Kind seine Aufmerksamkeit gefunden hat.

Der zweite Aspekt ist das Funktionstraining. Funktionen oder Sinneswahrnehmungen sind die Wahrnehmungen, die man zum Lesen, Schreiben und Rechnen braucht. Es geht um visuelle, akustische und räumliche Wahrnehmung. Es geht nicht darum, ob ein Kind gut sieht oder nicht, sondern darum, ob das Kind in der Lage ist, Unterschiede zu sehen oder zu hören, sich zu merken, was es gesehen oder gehört hat, ob es sicher „oben“, „unten“, „rechts“, „links“, „neben“, „vor“, „hinter“ unterscheiden kann. Denn wenn ein Kind das nicht kann, kann es zu Schwierigkeiten beim Erlernen der Kulturtechniken kommen.

Für das Funktionstraining steht eine Fülle an Spielen und….

Der vierte Teil erscheint bei uns am 23. Dezember 2011

Über diesen Link kommen Sie zu Teil 1, Teil 2 und zum letzten Teil.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: Stephany Koujou  /  Bilder: froodmat_wasserspiegel   Gestaltung: M. Weiss  /  Piktogramm: PictoSelector  /  Quellen und weiterführende Links:
Blog der Autorin: www.abcund123.de , Fernstudium des EÖDL:www.legastheniefernstudium.com/ , Dachverband Legasthenie Deutschland:www.dvld.de/index.php , Legasthenie:de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie Legasthenie – Dyskalkulie? (Dr. Astrid Kopp-Duller und Mag. Livia Pailer-Duller, KLL-Verlag, 2008) www.legasthenie.com , Blog von Dr. Astrid Kopp-Duller: blog.legasthenie-lrs-dyskalkulie.com/ Sinneswahrnehmungen:abcund123.blogspot.com , AFS-Test:abcund123.blogspot.com und www.dyslexiatest.com ; 30 Fragen:www.30fragen.com/ . Das Legasthenie-Märchen: www.iplnicolay.com KMBek 16.11.99 , Text der KMBek (geändert am 11.8.00): www.schulberatung.bayern.de , Liegende Acht: www.lernen-heute.de, Siebeneinhalb funktionale Analphabeten: www.zeit.de )

Teil 2. Ist Legasthenie ein Märchen? Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer – helfen Kindern

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Posted on : 17-12-2011 | By : m_weiss | In : Förderung in der Schulzeit, Frühförderung, Gastautor
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…Es entsteht noch mehr Druck und Frustration. Der Teufelskreis hat längst angefangen. Allmählich entwickelt das Kind Verhaltensauffälligkeiten, wird unruhig und unkonzentriert. Irgendwann ist das eigentliche Problem nebensächlich geworden, und das Kind wird zum Problem.

Deswegen ist es wichtig, dass Eltern, aber auch Schulen die Anzeichen von Legasthenie und Dyskalkulie erkennen und dementsprechend handeln. Muss das Kind zum Psychologen? Muss das Kind zum Psychiater? Soll es gar Tabletten schlucken? Nein, das Kind braucht lediglich eine andere Methode, um die Kulturtechniken zu lernen.

An dieser Stelle helfen die diplomierten Legasthenie- und Dyskalkulietrainer und –trainerinnen des EÖDL, so wie ich. Ich arbeite nach der Definition von Dr. Kopp-Duller und der von ihr entwickelten AFS-Methode. Was bedeutet das?

Wenn Eltern mich anrufen, sind sie meistens schon recht verzweifelt und haben bereits eine Odyssee durch mehrere Praxen hinter sich, leider erfolglos. Oft ist es so, dass den Eltern nahegelegt wird, Ritalin sei noch die einzige Rettung. Auch wenn viele Eltern leider diesem Druck nachgeben, gibt es auch noch viele, die das nicht wollen.

Ich mache zunächst ein Anamnesegespräch mit den Eltern und dem Kind. Es geht dabei darum, festzustellen, ob keine körperlichen Gründe für die Schulschwierigkeiten vorliegen und welche Maßnahmen schon getroffen wurden. Auch gibt es einen Fragebogen zu typischen Merkmalen legasthener Kinder im Vorschul- und im Schulalter. Wenn in diesem Bogen mehrmals „Ja“ angekreuzt wird, mache ich den AFS-Test mit dem Kind. Damit kann ich feststellen, wie aufmerksam das Kind ist, welche Sinneswahrnehmungen anders ausgeprägt sind und welche Art von Fehlern das Kind macht. Eigens dafür habe ich eine Fehleranalysetabelle – darin sind die verschiedenen, typischen Fehler aufgelistet: Buchstaben auslassen, Buchstaben verdrehen, Buchstaben vertauschen, usw. Für diese Analyse benutze ich verschiedene Proben, die das Kind über längere Zeit geschrieben hat. Ich mache keinen LRS-Test, da dieser nur eine Momentaufnahme und zu wenig aussagekräftig ist. Bei einem legasthenen Kind kann es durchaus sein, dass es gerade einen guten Tag hat und glänzend abschneidet beim Test. Das ist wohl der Grund, warum viele Schulpsychologen keinen Handlungsbedarf sehen, da das Ergebnis im Rahmen ist.

Nach der Testung analysiere ich das Ergebnis und stelle einen Trainingsplan zusammen. Denn jetzt ist es wichtig, das Kind richtig zu fördern. Das mache ich
nach der AFS-Methode: AFS steht für Aufmerksamkeit, Funktion und Symptom.

Aufmerksamkeit bedeutet, dass das Kind lernen soll, beim Lesen, Schreiben, Rechnen mit den Gedanken dabei zu sein…

Der dritte Teil folgt am 18. Dezember 2011

Über diesen Link kommen Sie zu Teil 1, Teil 3 und letzter Teil.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: Stephany Koujou  /  Bilder & Thumb & Gestaltung: M. Weiss   /  Quellen und weiterführende Links:
Blog der Autorin: www.abcund123.de , Fernstudium des EÖDL: www.legastheniefernstudium.com/ , Dachverband Legasthenie Deutschland: www.dvld.de/index.php , Legasthenie: de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie Legasthenie – Dyskalkulie? (Dr. Astrid Kopp-Duller und Mag. Livia Pailer-Duller, KLL-Verlag, 2008) www.legasthenie.com , Blog von Dr. Astrid Kopp-Duller: blog.legasthenie-lrs-dyskalkulie.com/Sinneswahrnehmungen: abcund123.blogspot.com , AFS-Test:abcund123.blogspot.com und www.dyslexiatest.com ; 30 Fragen:www.30fragen.com/ . Das Legasthenie-Märchen: www.iplnicolay.com KMBek 16.11.99 , Text der KMBek (geändert am 11.8.00): www.schulberatung.bayern.de , Liegende Acht: www.lernen-heute.de, Siebeneinhalb funktionale Analphabeten: www.zeit.de )