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Announcement: 15. Oktober Global Handwashing Day !

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Posted on : 11-10-2015 | By : m_weiss | In : Gesundheit, Terminhinweise
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(Bewertung-Durchschnitt: 3,60 von 5 Sternen)
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Handwashing with soap is the most effective & inexpensive way to prevent diarrheal & acute respiratory infections, which take the lives of millions of children in developing countries. Global Handwashing Day was originally created for children and schools,but can be celebrated by anyone promoting handwashing with soap.

http://www.globalhandwashing.org/ghw-day

Wie viele Krankheiten werden heute allein über die Hände übertragen? Eine tolle Initiative die 2001 gegründet wurde. Gratulation! Each year on October 15,  over 200 million people are involved in celebrations in over 100 countries around the world.

Man kann gar nicht genug für die Aufklärung tun. Einfach mal nach dem Toilettenbesuch oder Händeschütteln die Hände waschen.
(Archiv: Thumb: D. Balci  /  Quelle: www.globalhandwashing.org )

Achtung Eltern aufgepasst: Großer Schulranzen Test… Aktion Gesunder Rücken!

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Posted on : 18-02-2013 | By : m_weiss | In : Gesundheit, Medizin
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(Bewertung-Durchschnitt: 3,50 von 5 Sternen)
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Selsingen (ots) – Um künftige ABC-Schützen über das vielfältige Angebot an Schulranzen zu informieren, finden jetzt wieder in Kindergärten, Kitas und Fachgeschäften zahlreiche Schulranzenpartys statt. Die Auswahl an Ranzen ist groß, doch worauf kommt es an? Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. gibt Tipps für einen rückengerechten Schulanfang. Ach, da hätten wir uns auch gefreut, wenn es solche Aktionen zu unserer Schulzeit bereits gegeben hätte (Anm. der Redaktion)

Gesundheit geht vor?
Auch wenn für Kinder meist nur das Design des neuen Ranzens eine Rolle spielt, sollten Eltern auch gesundheitliche Aspekte berücksichtigen. Denn Grundschulkinder befinden sich noch im Wachstum und die Wirbelsäule ist besonders anfällig für außergewöhnliche Belastungen. Wie wichtig das Thema „gesunder Kinderrücken“ ist, belegen folgende Fakten: Schon heute leiden 48 Prozent aller 11- bis 14-Jährigen unter Haltungsstörungen und 44 Prozent aller Viertklässler klagen gelegentlich, 8 Prozent der Viertklässler sogar ständig über Rückenschmerzen. Die AGR stärkt daher das Bewusstsein von Eltern und Pädagogen für die Rückengesundheit ihrer Schützlinge im Schulalltag. Neben aktiver Aufklärungsarbeit, zeichnet die AGR besonders rückenfreundliches Schulequipment mit dem Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ aus.

Darauf kommt es bei einem Schulranzen an:
Als täglicher Begleiter sollte der Ranzen zwar über ausreichend Stauraum, allerdings gleichzeitig über ein geringes Gewicht (maximal 1,3 Kilo Leergewicht) verfügen. Für einen perfekten Sitz werden zudem Schulranzen mit einem ergonomisch geformten, rutschfesten Rücken- teil, das sich der natürlichen Form der Wirbelsäule anpasst, empfohlen. Bei der Fächeraufteilung gilt es zu beachten, dass zur Unterbringung schwerer Gegenstände stabile Fächer dicht am Rücken vorhanden sind. Gut gepolsterte Tragegurte (mindestens vier Zentimeter breit) die stets parallel eingestellt sind, erhöhen ebenfalls den täglichen Tragekomfort.

Tipp:
Die optimale Lösung für einen gesunden Kinderrücken. AGR geschulte und zertifizierte Fachgeschäfte findet man im Internet unter www.agr-ev.de/fachgeschaefte

( Autor: Detlef Detjen  /  Quelle:Aktion gesunder Rücken e.V. )

Fehlzeiten und frieren im Sommer? Teil 3

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Posted on : 13-01-2013 | By : m_weiss | In : Erfahrungsberichte, Gesundheit, Soziales Engagement
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Es folgt das Interview, Teil 3, mit Jürgen M. Beith, Gründungspräsident der Deutsche Thalassämiehilfe e.V. (1995).

Mentoring4u:
Gibt es Probleme in der Ausbildung?

Jürgen M. Beith:
Es ist für diese Patienten zu mindestens doppelt so schwer, einen Job zu finden. Ein junger Mann mit irgendeinem Wirtschaftsstudiengang musste die Arbeit und Ausbildung als Substitut im Einzelhandel aufgeben, weil er sie körperlich nicht bewältigen konnte.

Mentoring4u:
Wie könnte ein Studium verlaufen ?

Jürgen M. Beith:
Studium geht mehr schlecht als Recht, weil die Leistungskurve nach dem dritten Tag nach der Bluttransfusion kontinuierlich abfällt. Patienten frieren auch selbst im Sommer leicht.

Frau Nowack mit Patienten


Mentoring4u:
Wie verhalten sich Arbeitgeber?

Jürgen M. Beith:
Viele Arbeitgeber scheuen auch die Fehlzeiten. Ein wirklich im IT-Bereich hoch qualifizierter berichtet mir regelmäßig von seinen Problemen, weil keine Ambulanz mehr am Wochenende Transfusionen verabreicht und er deswegen Donnerstags oder Freitags alle drei Wochen fehlt. Der letzte Arbeitgeber, Sitz in USA hat ihn deswegen gefeuert.

Die Job-Auswahl muss individuell erfolgen. Obendrein tun sich in Deutschland viele Gutachter schwer, einen Grad der Erwerbsminderung zu testieren.

Mentoring4u:
Wie gehen Ihrer Meinung nach internationale Organisationen mit diesem Thema um?

Jürgen M. Beith:
Die WHO umgeht das Thema nach Möglichkeit, weil sonst die Frage im Raum stünde: „Wo ist unser Blut, wo ist unser Sanitäter, wo ist unsere Krankenstation???

Die Letzte die sich dazu geäußert hat, war Gro Harlem Brundtland2003 als Direktorin der WHO. (Gro Harlem Brundtland ist eine norwegische Politikerin und war dreimal Ministerpräsidentin. Als erste Frau war sie von 1981 bis 1992 Vorsitzende der sozialdemokratischen Arbeiderpartiet Quelle: Wikipedia)   Sie hat die Nationen aufgefordert, mehr „Augenmerk auf das drängende Thema“ zu werfen. Das war es dann aber auch.

Mentoring4u:
Wenn Sie sich etwas wünschen dürfen, was wäre es?

Jürgen M. Beith:
Was uns Not tut, ist öffentliches und gesundheitspolitisches Bewusstsein für die Krankheit, Weiterbildung der Gynäkologen und Kinderärzte in der Fläche (Anamnese und Diagnostik liegen im Argen) und Aufklärung der Trägerinnen und Träger über das Vererbungsrisiko.

Hier finden Sie Teil 1 und Teil 2 des Interviews

Mentoring4 führte das Interview mit Oberstleutnant a.D Jürgen M. Beith, Gründungspräsident Thalassämiehilfe ohne Grenzen e. V. .

(Autor: M. Weiss  /  Bilder: Thalassämiehilfe ohne Grenzen e. V.  / Bildbearbeitung: M. Weiss  /  Quelle: www.thogde.org,www.thalassaemie.info/,de.wikipedia.org)

Teufel mit Bezelbub ausgetrieben -2-

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Posted on : 10-01-2013 | By : m_weiss | In : Erfahrungsberichte, Gesundheit
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Mit Mutationen wollten menschliche Körper die Entwicklung des Malariaerregers im Blutkreislauf unterbinden und holten sich dadurch die genauso lebensgefährlichen Thalassämien an Bord.

Es folgt das Interview, Teil 2, mit Jürgen M. Beith, Gründungspräsident der Deutsche Thalassämiehilfe e.V. (1995).

Mentoring4u:
Gibt es denn auch Begleiterkrankungen?

Jürgen M. Beith:
Oh ja, Thalassämiker sehen sich im Laufe ihres Lebens mit einem ganzen Bündel von Begleiterkrankungen konfrontiert.

Erst einmal die mangelnde körperliche Leistungsfähigkeit, die von Kollegen und Chefs gern als Faulheit oder Leistungsverweigerung eingestuft wird. Dann Diabetes, Osteoporose, Gelenkentzündungen. Arthritis, Rheuma, schwere Migräne, Schwindelanfälle, Depressionen, Konzentrationstörungen und (ein wenig folkloristisch) Haarausfall.


Mentoring4u:

Was passiert mit den Erkrankten in unserer Welt?

Jürgen M. Beith:
In den entwickelten Industriestaaten haben die ersten Patienten fast das 60. Lebensjahr erreicht. Oftmals aber auch mit schwersten Komplikationen, Verweil-Stunts, die die Venenfindung für die Transfusion überflüssiger machen sollen, verkeimen, entzünden sich, führen zu beginnenden Blutvergiftungen.

Mentoring4u:
Und wie ergeht es Patienten in den Entwicklungsländern?

Jürgen M. Beith:
In geringer entwickelten Ländern beobachten wir Unterschiedliches. Manche Eltern verschulden sich über alle Maßen, um den Kindern ein Minimum an Hilfe angedeihen zu lassen. Oft erwartet das Pflegepersonal für das Legen der Transfusionsschläuche auch noch einen saftigen Bakschisch.

Andere Eltern setzen in wenig entwickelten Ländern ohne bezahlbare medizinische Versorgung die Kinder und besonders die Mädchen einfach aus oder bringen sie einfach um. Hören wir besonders aus Indien, Pakistan und angrenzenden Staaten.

Die Brüder Pinna

Mentoring4u:
Können Sie über einen Fall zum Beispiel aus Deutschland sprechen?

Jürgen M. Beith:
Wir betreuen gerade ein türkischstämmiges Paar aus dem Schwarzwald, wo bereits per Zufall die Diagnose vorliegt, dass das werdende Kind krank sein wird. Da war Feuer am Dach und Panik im Haus.

Wir verfügen zusätzlich über ein Verzeichnis einer leider viel zu kleinen Zahl von Ärzten, die mit den Thalassämien vertraut sind. Da wir öffentlich keine Empfehlungen aussprechen wollen, dürfen sich Patienten, Betroffene und Angehörige gern direkt oder über die Hilfe- und Beratungsmaske auf der Seite  www.thogde.org mit uns in Verbindung setzen.

….

Dieser Link führt Sie zum ersten Teil des Interviews, dieser zum letzen Teil

Der dritte Teil folgt am Montag, den 13. Januar

Mentoring4 führte das Interview mit Oberstleutnant a.D Jürgen M. Beith, Gründungspräsident Thalassämiehilfe ohne Grenzen e. V. .

(Autor: M. Weiss  /  Bilder: Thalassämiehilfe ohne Grenzen e. V.  / Bildbearbeitung: M. Weiss  /  Quelle: www.thogde.org , http://www.thalassaemie.info/)

Ein Urvieh, 7000 Jahre alt und immer noch nicht besiegt

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Posted on : 07-01-2013 | By : m_weiss | In : Aktuelles, Erfahrungsberichte, Gesundheit, Medizin
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Guten Morgen liebe Leserinnen und lieber Leser,
heute möchte ich Ihnen einen Mann mit ganz besonders wertvollen Interessen vorstellen. Bei der Bundeswehr war er Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der 1. Luftwaffendivision im Range eines Oberstleutnants, zuvor zuständig für das Organisieren von Katastrophenhilfe in einem speziellen Bereich innerhalb der Bundeswehr und Gründungspräsident der Deutsche Thalassämiehilfe e.V. (1995).


Mentoring4u:
Herr Beith, wie sind Sie dazu gekommen, sich für die Krankheit Thalassämie zu engagieren?

Jürgen M. Beith:
Mit der Krankheit Thalassämie bin ich zufällig beruflich in der Mitte der 70ziger Jahre in Berührung gekommen. Ab 2003 habe die Weggefährten vergangener Tage, Familienmitglieder und ich über Abhilfe nachgesonnen und 2005 haben wir hier in der Region Stuttgart die Thalassämiehilfe ohne Grenzen e.V. aus der Taufe gehoben.

Eigentlich begann alles mit Sardinien, beruflich war ich ein „kleiner“ Sachbearbeiteroffizier aber mit dem großen Verantwortungsbereich „Organisation von Katastrophenhilfe“. Da erreichte uns 1976 ein Notruf aus Sardinien, dass den Krankenhäusern dort das Blut ausginge. Nach erfolglosen Verhandlungen mit DRK und BRK – beide wollten einfach zu viel Geld – haben wir im eigenen Bereich das Zentralinstitut der Bundeswehr eingebunden und seit Herbst 1976 bis heute gibt es die nicht kommerzielle Blutbrücke nach Sardinien. Ich bin im Jahr 2000 bei der Bundeswehr krankheitsbedingt in den vorzeitigen Ruhestand getreten.

Mentoring4u:
Hatten Ihre Kollegen bis dato schon mal Kontakt zu Krankheitsträgern?

Jürgen M. Beith:
Sardinen ist einer der vielen Thalassämiebrennpunkte der Welt und zugleich auch Standort eines Übungsplatzkommandos der fliegenden deutschen Luftwaffe. Unsere Leute haben in ihrer Freizeit auf Sardinien Menschen gesehen, die ganz verändert aussahen. Fragen brachten Aufklärung und die Jungs gingen erst mal dran, Blut zu spenden und auch etwas Geld zu sammeln.

Mentoring4u:
Was ist Thalassämie?

Jürgen M. Beith:
Die Thalassämien, (es gibt unterschiedliche, am verbreitetsten ist die Beta-Thalassämie) sind vererbte Erkrankungen des blutbildenden Systems. Vereinfacht könnte man auch des Knochenmarks sagen. Ohne qualifizierte medizinische Versorgung einer Beta-Thalassämie major (akute Form) liegt die Lebenserwartung im Durchschnitt bei zwei Jahren. Die Krankheit existiert seit mindesten 7.000 Jahren, wird aber weltweit mehr oder weniger totgeschwiegen und verdrängt.

Mentoring4u:
Wie steckt man sich denn an?

Jürgen M. Beith:
Es handelt sich nicht um Ansteckung. Wenn zwei Träger der Thalassämie-Erbanlage ein Kind bekommen, dann funktioniert nach Gregor Mendel der Erbgang theoretisch so:

Es gibt zu 25% eine Chance auf ein gesundes Kind, 50 % Kind mit Thalassämie Trägerschaft und 25 % ein schwer krankes Kind.

Nur hält sich Mutter Natur nicht an die Theorie. Ich kenne Familien, da sind von 8 Kindern 6 schwer krank, ständig auf Bluttransfusionen und sogenannte Chelatbildner (um das überschießende, giftige Eisen wieder los zu werden) angewiesen.

Die ursprüngliche Verbreitung der Thalassämien folgte den Malariaregionen der Erde (daher abgeleitet vom Mittelmeer / griech. Thalassos – Thalassämie : Krankheit aus dem Meer). Heute gibt es kaum noch Regionen ohne Träger aufgrund von Flucht, Vertreibung, Arbeitssuche.

Der zweite Teil des Interviews folgt am Donnerstag, dem 10. Januar.

Mentoring4 führte das Interview mit Oberstleutnant a.D Jürgen M. Beith, Gründungspräsident Thalassämiehilfe ohne Grenzen e. V. .

(Autor: M. Weiss  /  Bilder: Thalassämiehilfe ohne Grenzen e. V.  / Bildbearbeitung: M. Weiss  /  Quelle: www.thogde.org www.thalassaemie.info/)

Ausbildung und Beruf, wie geht das ohne sehen zu können? – Welt-Braille-Tag

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Posted on : 03-01-2013 | By : m_weiss | In : Arbeitsmarkt, Förderung, Gastautor, Gesundheit
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Lesen, schreiben oder rechnen können blinde Menschen nur mit der Brailleschrift lernen. Das ist der erste Schritt für eine Ausbildung, einen Beruf und die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Mahjan, 11 Jahre. Copyright: CBM/argum/Einberger

Mahjan, 11 Jahre, Das afghanische Mädchen verlor ihr Augenlicht durch eine Bombe während der Kämpfe zwischen der amerikanischen Armee und den Taliban 2001. Seit 2003 lernt sie lesen und schreiben in einer Schule für blinde Menschen.

Punktschrift ermöglicht Bildung

CBM erinnert zum Welt-Braille-Tag an Bedeutung der Punktschrift für blinde Menschen

Bensheim.
Anlässlich des morgigen Welt-Braille-Tags erinnert die Christoffel-Blindenmission (CBM) am 4. Januar an die Bedeutung der Brailleschrift (Blindenschrift) für blinde Menschen und fordert Zugang auch für Menschen in Entwicklungsländern. Sprechende Handys und Vorleseprogramme auf dem Laptop gehören für blinde und schwer sehbehinderte Menschen heute zum Alltag in Deutschland dazu. Diese Hilfsmittel erleichtern den Zugang zum kulturellen Leben in der Gesellschaft. Doch wenn die Technik mal versagt oder einfach nur der Akku des Handys leer ist, sind blinde Menschen auch bei uns auf die Brailleschrift angewiesen.

In vielen Entwicklungsländern können blinde Kinder noch immer keine Schule besuchen. Damit bleibt ihnen oft nur ihr Leben als Bettler zu fristen. Denn die Brailleschrift ist für blinde Menschen der einzige Zugang zu Bildung, Ausbildung und zum kulturellen Schatz ihres Landes.
Die Christoffel-Blindenmission hat allein in 2011 über 16.000 blinde Schüler unterrichtet, rund 70.000 Schulbücher in der Punktschrift gedruckt und mehr als 18.000 Kassetten und digitale Medien für blinde Menschen produziert. Über die gemeindenahe Rehabilitationsarbeit wurden durch CBM weltweit rund 60.000 blinde Menschen in ihrer Selbstständigkeit gefördert.

In der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince lernt ein Kind lesen und schreiben. Copyright: CBM

Lesen mit den Händen
Die Brailleschrift – auch Punktschrift oder Blindenschrift genannt – ersetzt jeden Buchstaben durch eine Kombination von sechs hervorgehobenen Punkten. Mit dem Finger tastend, kann ein blinder Mensch diese Punktschrift in einem ähnlichen Tempo lesen wie ein sehender Mensch. So können zum Beispiel Bahnhofspläne ertastet oder Medikamentenpackungen auseinander gehalten werden. Am Computer ermöglicht eine vor der Tastatur angebrachte sogenannte Braillezeile das Lesen von E-Mails oder Webseiten mit den Fingern.

Derzeit fördert die CBM weltweit in 81 Ländern rund 750 Projekte. Neben Augenkliniken und Blindenschulen sind das zum Beispiel Rehabilitationsdienste für körperbehinderte Menschen, Schulen für Hörgeschädigte oder Ausbildungsstätten für medizinisches Personal. Die CBM ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Fachorganisation anerkannt, hat Beraterstatus bei der UN und erhält vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen seit Jahren regelmäßig das Spendensiegel.

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(Autor: Christoffel-Blindenmission (CBM)  /  Bild & Textbearbeitung: M. Weiss  /  Quelle: www.cbm.de )

Stress macht vergesslich!

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Posted on : 24-08-2012 | By : D_Balci | In : Fundstellen, Gesundheit
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Das Stress krank machen kann, ist längst bekannt. Doch das Risiko an Demenz zu erkranken, nimmt im Alter zu. Denn Dauerstress im Job mindert die Gedächtnisleistung.

Studien klären auf:
Bei Langzeitarbeitlosen ist es besonders gefährdet, psychisch und physisch an Stress zu erkranken.
Denn sie sehen ihre Situation als nicht änderbar.

Hält der Stress über mehrere Monate an, kann es selbst zum Absterben von Nervenzellen kommen. Denn Nervenzellen werden nicht wie Körperzellen nachgebildet. Wer sich also auf ne lange Zeit Stress zumutet, wird dadurch dümmer.

Und wenn Stress nicht verkraftet werden kann, steigt das Risiko, an einer Depression zu erkranken.

Berufe rund um dieses Thema? Wir haben einige, über die wir hier auf Mentoring4u berichteten für Euch aufgelistet:
Heilerziehungspfleger/in
Physiotherapeut/in
Heilerziehungspfleger/in
Altenpfleger/in

(Autor: Dilan Balci | Bild & Thumb: www.zeit.de | Bilderbearbeitung D.Balci | Quelle: www.zeit.de)

Hast Du schon mal über eine Organspende nachgedacht?

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Posted on : 03-03-2012 | By : D_Balci | In : Autor, Gesundheit
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Wer ist die Deutsche Stiftung Organtransplantation eigentlich?
Seit 25 Jahren unterstützt die DSO die Entwicklung der Transplantationsmedizin.
Und im Jahr 1997 ist das Transplantationsgesetz in Kraft getreten.
Die DSO vertritt die Interessen sowohl der Menschen, die auf eine Transplantation hoffen, als auch der Menschen, die ihre Organe nach dem Tod spenden wollen.

12.000 schwer kranke Menschen warten derzeit zwischen Hoffnung und Verzweiflung auf eine lebensrettende Transplantation. Tag für Tag sterben drei von ihnen, weil nicht rechtzeitig ein passendes Organ zur Verfügung steht.
Die Wartelistenpatienten blicken voller Hoffnung in die Zukunft. Mit einem ausgefüllten Organspendeausweis kann man nicht nur etwas Sinnvolles tun, sondern vielen Menschen neue Hoffnung geben. Das gute Gefühl dabei ist der Gedanke, irgendwann vielleicht ein Leben zu retten.

Hier sind für Sie fünf Gründe über das Thema Organspende nachzudenken:

  • Organspende rettet Leben.
  • Wer selbst entscheidet, entlastet seine Angehörigen.
  • Jeder Organspender kann nach seinem Tod bis zu 7 schwerkranken Menschen das Leben retten
  • Jeder kann plötzlich in die Situation geraten, auf ein neues Organ angewiesen zu sein.
  • Wenn alle helfen, kann auch allen geholfen werden.

Haben Sie sich schon entschieden einen Organspendeausweis auszufüllen? Dann können Sie ganz einfach unter www.fuers-leben.de den Organspendeausweis bestellen oder online ausfüllen und ausdrucken. Vielleicht können auch Sie mehrere Leben retten!

Hierzu finden Sie auch Tabellen, die die Statistik der Organspender und Organtransplantationen zeigen:


(*Quelle der Tabelleninformation: www.dso.de)

Diese sind die häufigsten Fragen zur Organspende, denn auch Sie müssen richtig informiert sein!

Gibt es eine Altersgrenze für die Organspende?
Für die Organspende gibt es keine feststehende Altersgrenze. Entscheidend ist das biologische und nicht das kalendarische Alter. Ob die Organe für eine Transplantation geeignet sind, kann erst im Fall einer tatsächlichen Spende medizinisch geprüft werden.

Welche (Vor-)Erkrankungen schließen eine Organspende aus?
Eine Organspende wird nicht ausgeführt, wenn beim Verstorbenen eine akute Krebserkrankung oder eine positiver HIV-Befund vorliegt.

Voraussetzungen für eine Organspende?
– Der Tod des Menschen muss zweifelsfrei festgestellt sein und eine Zustimmung muss vorliegen.
– Diagnose Hirntod: dies bedeutet der unumkehrbare Ausfall der Gesamtfunktion von Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm und damit ist der Hirntod der sichere Nachweis des Todes.

Welche Organe kann ich spenden?
Herz, Lunge, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse und Darm. Ebenso können Gewebe, wie die Augenhornhaut und Teile der Haut, anderen Menschen helfen.

Erfährt der Empfänger die Identität des Spenders?

Der Name des Spenders wird dem Empfänger nicht mitgeteilt. Auch die Angehörigen des Spenders erfahren nicht, wem ein Organ gespendet wurde.

Sie haben sich entschieden Ihre Organe zu spenden? Doch was Nun?
Dies ist der folgende Ablauf einer Organspende:

Schauen Sie sich auch auf jeden Fall auf der Seite EUROTRANSPLANT um, dort finden Sie zahlreiche Infos rund um das Thema Organspende, sowie Statistiken der Warteliste etc.

Es gibt leider nicht genug Menschen, die das Organ spenden als notwendig und als ein „Muss“ sehen, aber genau so gibt es auch Leute, die damit überhaupt nicht klar kommen, weil sie sich mit dem Tod nicht auseinander setzten wollen, was auch verständlich ist.

Die größte Angst der meisten Menschen ist der „Hirntod“. Sobald dieses Wort fällt, stellen sich die meisten die Frage: „aber eigentlich lebe ich ja noch …“
In einigen Foren habe ich gelesen, das die Menschen Angst haben, dass der Hirntod eine Fehldiagnose sein kann. Das regt zum Nachdenken an.
Für viele ist das Schwachsinn, denn für die ist ganz klar,: „Man ist tod, man spürt eh nichts!“

Ich persönlich habe noch keine Antwort auf die Frage: „Spende ich meine Organe oder nicht?“ Man sollte sich bei solchen Themen Zeit lassen. Letztendlich muss jeder selber wissen, ob er ein Organspender werden will oder nicht. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für bzw. gegen eine Organspende, könnte sich als nützlich erweisen.

Habt Ihr Euch die Frage schon gestellt? Teilt uns Eure Argumente mit und schreibt uns an redaktion@mentoring4u.de.

(Autor: Dilan Balci | Quelle: www.dso.de, www.fuers-leben.de, www.eurotransplantat.org )

Erfahrungsbericht: Physiotherapeut/in …. motiviert Patienten zur Bewegung

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Posted on : 03-02-2012 | By : m_weiss | In : Erfahrungsberichte, Gesundheit, Weiterbildung
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Seit 30 Jahren bin ich nun in diesem Beruf selbständig. Schon während und nach der Ausbildung habe ich mich auf den orthopädischen und chirurgischen Zweig spezialisiert.(Innere Medizin, Neurologie, Kinder- und Frauenheilkunde sind die anderen 4 der 6 Hauptbereiche).

Durch zahlreiche Fortbildungen in der Manuellen Therapie, mediz. Trainingstherapie, Brüggertherapie, CMD-Spezialisierung (Probleme mit den Kiefergelenken) und der Pilatestherapie habe ich mir ein breites Spektrum angeeignet, um ganzindividuell auf den jeweiligen Patienten eingehen zu können. Aus seinen Berichten der aktuellen Krankheitsgeschichte mit der ganzen Vorgeschichte ( wie Sport-, Autounfälle, Familienanamnese – Rheuma z. B. – Berufshaltung und Hobbies) kann ich mir ein allumfassendes Bild machen. Mit meiner vorläufigen Diagnose starte ich die Behandlung, um nach Rücksprache mit dem Patienten jederzeit nachkorrigieren zu können. So entsteht die vorläufige Behandlung. Im Sinne eines „personal trainers“ besprechen wir auch seine zukünftige Vorgehensweisen (Hausaufgaben) und Eigentherapie. Einen Wassermuffel kann ich nicht zum Aquajogging schicken; die Hausaufgaben und Übungen müssen realistisch sein und Spaß machen; um ein für diesen Menschen optimales Ergebnis zu erreichen.


Nichts motiviert mehr wie die kleinen Erfolgserlebnisse; dass man ohne Medikamente etwas gegen die Schmerzen und den Alterungsprozess tun kann.
Körperpflege ist nicht nur Duschen und Deo. Dazu gehören die Aufmerksamkeit an der eigenen Haltung, dem Gewicht, der Qualität der Ernährung, usw.
Immer nach dem Motto: der Gebrauch erhält, die Anstrengung fördert, die Überanstrengung schadet.


Der Mensch geht allein zu sehr in Schonhaltung, wenn es zwickt.

Und gerät dann immer mehr in den „Teufelskreis“ hinein. Ich verstehe mich als Solidarpartner, hier wieder einen Ausweg zu finden, für mehr Wohlbefinden und Lebensqualität.

Sie haben Fragen oder Kommentare, nutzen Sie das Kommentarfeld oder sprechen Sie unsere Autorin direkt an: physio-kammertoens@t-online.de

Noch besser, besuchen Sie Gudrun Kammertöns in Frankfurt/M. und fragen auch mal nach Ihren individuellen Pilateskursen in der Mittagspause. Sehr empfehlenswert.

Lesen Sie hierzu auch unsere Berufsbeschreibung Physiotherapeut/in.

Sie, liebe Leser, haben auch einen so interessanten und vielseitigen Lebenslauf? Sie möchten junge Menschen dabei unterstützen, den Beruf für Ihre Zukunft zu finden? Wenn ja, senden Sie Ihren Bericht direkt an redaktion@mentoring4u.de .  Wir freuen uns von Ihnen zu lesen!

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Erfahrungsbericht: Gudrun Kammertöns  /  Bild & Tumb: Prospekt  Bearbeitung: A. Damayanti  /  Quelle: www.physio-kammertoens.de/)