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Desiderata: Wo stehe ich? Mich hat dieses Jahr sehr beschäftigt, wie viel Hass und Intoleranz es auf der Welt gab. Und wie Engstirnig viele Menschen einander gegenüber getreten sind. Daher habe ich mich oft an einen Text von Max Ehrmann aus dem Jahre 1927 erinnert. Er heißt "Desiderata" und es geht darum nach einem glücklichen...

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Mentees haben gute Vorsätze - auch für 2017 Glück gehabt! Die Welt ist auch am 21. Dezember 2016  nicht untergegangen. Machen wir uns also Gedanken über die weitere Zukunft. Konkreter Vorsatz = Umsetzbarkeit. So sonderbar manche Vorsätze auch sind, bei Menti und seinen Mitschülern könnte es tatsächlich klappen. Ja, wirklich,...

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Mentees haben gute Vorsätze – auch für 2017

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Posted on : 31-12-2016 | By : m_weiss | In : Autor, Weihnachten Neujahr 2015/16
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Glück gehabt! Die Welt ist auch am 21. Dezember 2016  nicht untergegangen. Machen wir uns also Gedanken über die weitere Zukunft.
Konkreter Vorsatz = Umsetzbarkeit.
So sonderbar manche Vorsätze auch sind, bei Menti und seinen Mitschülern könnte es tatsächlich klappen.

Menti Neujahr Comic

Ja, wirklich, wir machen es uns diesmal einfach, aber warum sollten Sie die Vorsätze aus den letzten Jahren nicht weiter beherzigen.

Viel Spaß bei der Lektüre des Artikels von Alexandra Sokolowski aus dem vorvorvorletzten Jahr. Folgen Sie diesem  Link.

(Autor: A. Sokolowski | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)

OXFAM inspiriert! – Macht mit im Kampf gegen die Armut

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Posted on : 05-01-2016 | By : m_weiss | In : Autor, Weihnachten Neujahr 2015/16
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(Bewertung-Durchschnitt: 4,60 von 5 Sternen)
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Die Mentorenveranstaltung im vergangenen Jahr in Berlin hat mich sehr inspiriert. Ich konnte viele junge Menschen treffen, die Pläne schmieden, Fragen stellen und mit viel Energie in ihr Berufsleben starten möchten.

Mit meinen Worten möchte ich jetzt Sie inspirieren.

Nicht jeder und jedem ist die Möglichkeit zur fundierten Bildung und somit zum optimalen Start gegeben. Dabei ist dies ein Schlüssel, die eigene Situation zu verbessern. Bildung ist essenziell. Bildungsarbeit ist ein Teil von Oxfams Arbeit. Das gesamte Themenfeld ist weiter gefasst.

Jeder dritte Mensch auf der Welt lebt in Armut. Oxfam ist fest entschlossen, dies zu ändern. Wir mobilisieren weltweit Menschen, um Armut zu überwinden. Bei Krisen und Katastrophen leisten wir lebensrettende Nothilfe. Ist die akute Gefahr gebannt, arbeiten wir weiter mit den Menschen vor Ort zusammen, um Lebensgrundlagen wieder aufzubauen und das Risiko für neue Katastrophen zu mindern. In Kooperation mit über 3.000 lokalen Partnerorganisationen weltweit unterstützen wir Frauen und Männer dabei, sich dauerhaft aus der Armut zu befreien. Dies kann langfristig jedoch nur gelingen, wenn wir die Ungerechtigkeiten beenden, die zu Armut führen. Seite an Seite mit Menschen in aller Welt erheben wir unsere Stimmen, um gemeinsam Gerechtigkeit in Politik und Wirtschaft durchzusetzen.

Armut ist überwindbar. Die Möglichkeiten für ein Engagement sind vielfältig. Initiativen im Großen wie im Kleinen arbeiten dazu. Informationen gibt es zum Beispiel auch auf oxfam.de.

Ich würde mich freuen, wenn auch Sie sich für diese Menschen einsetzen, so dass sie selbst ihr Leben in die Hand nehmen können: Pläne schmieden, Fragen stellen und mit Energie starten.

Ich wünschen Ihnen ein gesundes und schönes 2016.

Dr. Dirk Reinsberg
Leiter Marketing und Kommunikation
Oxfam Deutschland e.V.
(Logo: Oxfam Deutschland)

Lasst Euch nicht anstecken!

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Posted on : 01-01-2016 | By : m_weiss | In : Weihnachten Neujahr 2015/16
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Liebe Leser,

ich wünsche Ihnen, dass sie sich nicht anstecken lassen von Angst und Fremdenhass, sondern versuchen das Beste aus sich und aus anderen Menschen hervorzubringen, und trotzdem auch kritisch wie auch positiv das Leben von verschiedenen Seiten anzuschauen, um Lösungen zu suchen, zum Wohle aller Menschen und somit auch für sich selbst. Wenn irgendwie möglich rate ich auch andere Länder zu bereisen, denn dann kann man andere Menschen/Denkweisen besser verstehen. In jedem Fall, wünsche ich Ihnen, den Willen zur Weiterbildung, und damit meine ich besonders die Herzensbildung, und alles erdenklich Gute!

(Autorin: Laura Kirner)

Desiderata: Wo stehe ich?

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Posted on : 01-01-2016 | By : m_weiss | In : Weihnachten Neujahr 2015/16
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Mich hat dieses Jahr sehr beschäftigt, wie viel Hass und Intoleranz es auf der Welt gab. Und wie Engstirnig viele Menschen einander gegenüber getreten sind. Daher habe ich mich oft an einen Text von Max Ehrmann aus dem Jahre 1927 erinnert. Er heißt „Desiderata“ und es geht darum nach einem glücklichen Leben zu streben. Ich habe diesen Text vor ca. 12 Jahren das erste Mal gelesen und er ist so etwas wie meine Lebensmaxime geworden. Diesen Text möchte ich gerne jungen Menschen für das neue Jahr mit auf den Weg geben.

Es gibt auch unterschiedliche Übersetzungen aus dem englischen. Hier eine Variante, die ich ganz gut finde:

Desiderata

Gehe gelassen inmitten von Lärm und Hast
und denke an den Frieden der Stille.

So weit als möglich, ohne dich aufzugeben,
sei auf gutem Fuß mit jedermann.
Sprich deine Wahrheit ruhig und klar aus,
und höre Andere an,
auch wenn sie langweilig und unwissend sind,
denn auch sie haben an ihrem Schicksal zu tragen.
Meide die Lauten und Streitsüchtigen.
Sie verwirren den Geist.

Vergleichst du dich mit anderen,
kannst du hochmütig oder verbittert werden,
denn immer wird es Menschen geben,
die bedeutender oder schwächer sind als du.
Erfreue dich am Erreichten und an deinen Plänen.
Bemühe dich um deinen eigenen Werdegang,
wie bescheiden er auch sein mag;
er ist ein fester Besitz im Wandel der Zeit.

Sei vorsichtig bei deinen Geschäften,
denn die Welt ist voller Betrügerei.
Aber lass deswegen das Gute nicht aus den Augen,
denn Tugend ist auch vorhanden:
Viele streben nach Idealen,
und Helden gibt es überall im Leben.

Sei du selbst.
Täusche vor allem keine falschen Gefühle vor.
Sei auch nicht zynisch, wenn es um Liebe geht,
denn trotz aller Öde und Enttäuschung verdorrt sie nicht,
sondern wächst weiter wie Gras.

Höre freundlich auf den Ratschlag des Alters,
und verzichte mit Anmut auf die Dinge der Jugend.
Stärke die Kräfte deines Geistes,
um dich bei plötzlichem Unglück dadurch zu schützen.
Quäle dich nicht mit Wahnbildern.
Viele Ängste kommen aus Erschöpfung und Einsamkeit.
Bei aller angemessenen Disziplin,
sei freundlich zu dir selbst.
Genau wie die Bäume und Sterne,
so bist auch du ein Kind des Universums.
Du hast ein Recht auf deine Existenz.

Und ob du es verstehst oder nicht,
entfaltet sich die Welt so wie sie soll.
Bleibe also in Frieden mit Gott,
was immer er für dich bedeutet,
und was immer deine Sehnsüchte und Mühen
in der lärmenden Verworrenheit des Lebens seien –
bewahre den Frieden in deiner Seele.
Bei allen Täuschungen, Plackereien und zerronnenen Träumen
ist es dennoch eine schöne Welt.

Sei frohgemut. Strebe danach glücklich zu sein.

von Max Ehrmann

(Quelle: http://heikohaller.de/gedichte/desiderata  /  gefunden von unserem Leser T. Vozar)

Zum Hintergrund dieses Gedichtes von Max Ehrmann kann man hier in der Wikipedia nachlesen.
Diese deutsche Übersetzung habe ich anhand dreier verschiedener irgendwo im Netz gefundener Übersetzungen zusammengemischt und Stellen, die mir nicht zu passen schienen, aus dem englischen original selbst neu übersetzt.

Tom Pösken: Wir müssen das, was wir denken, auch sagen….

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Posted on : 01-01-2016 | By : m_weiss | In : Autor, Weihnachten Neujahr 2015/16
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Mein Lieblingszitat ist seit vielen Jahren:

„Wir müssen das, was wir denken, auch sagen.
Wir müssen das, was wir sagen, auch tun.
Und wir müssen das, was wir tun, dann auch sein. „

Alfred Herrhausen (1930-89)

Wenn wir dieser Idee Folgen und sie stets verbunden mit Respekt gegenüber jedem dem wir begegnen auch konsequent leben, dann wäre, so denke ich, schon Vieles erreicht.

(Quelle: www.zitate.de Autor:Tom Pösken)


Wolfgang Steiger: Ihr seid unsere Zukunft

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Posted on : 01-01-2016 | By : m_weiss | In : Autor, Weihnachten Neujahr 2015/16
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Wolfgang Steiger
Liebe Mentoren, liebe Mentee, liebe Unterstützer des Hauses der Mentoren,

die Förderung unserer Kinder ist eines unserer lohnenswertesten Ziele. Sie  sind unsere Zukunft.

Das Haus der Mentoren hat sich dem Ziel verpflichtet, dass sich Schüler,  Auszubildende und Studenten mit bereits im Beruf stehenden Generationen  auf unterschiedliche Weise vernetzen können. Gemeinsam traten und treten  Mentor und Mentee den vielfältigen Herausforderungen, die im Berufsleben auf die junge Generation warten, entgegen.

Neben der Hilfe beim Übergang zwischen Schule, Ausbildung, Studium und  Beruf leistet das Haus der Mentoren damit auch ein großes Stück  Integrationsarbeit. Dadurch lernen sich Menschen auf Augenhöhe kennen, die  sich sonst nur selten begegnen würden.

Ich danke der gemeinnützigen Haus der Mentoren GmbH für Ihr Engagement und wünsche dieser  gesellschaftlich so wertvollen Idee weiterhin viel Erfolg für die  Zukunft.

Ihr Wolfgang Steiger
Generalsekretär
Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Berufliche Chancen trotz Restrukturierung

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Posted on : 01-01-2016 | By : m_weiss | In : Autor, Weihnachten Neujahr 2015/16
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Das Jahr 2016 bietet gerade in Deutschland auf vielen Gebieten gute berufliche Chancen.

Auch wenn manche Unternehmen von Restrukturierungen betroffen  sind, überwiegen die Chancen, die ein, wenn auch maßvolles Wirtschaftswachstum für junge, gut ausgebildete Leute bietet. Viele Branchen wollen expandieren, nicht nur im Bereich Technologie und Digitalisierung. Eine gute Betreuung bei der beruflichen Planung kann hier sicher hilfreich sein.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2016.

Herzlichen Grüße

Ihr Claus Meyer-Cording

Vorbilder

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Posted on : 01-01-2016 | By : m_weiss | In : Weihnachten Neujahr 2015/16
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„Kürzlich fragte mich jemand: ‚Wo lernen unsere zukünftigen Führungskräfte eigentlich das Führen?‘ Spontan schoss es mir durch den Kopf und über die Lippen: ‚An unseren Unis jedenfalls nicht!‘

Darauf entsponn sich eine lebhafte Diskussion, deren Ergebnis u.a. war: Führen lernt man wie das meiste ‚by doing‘, und am effektivsten, wenn man dabei wohlwollend begleitet wird und Vorbilder hat! Beides steckt hinter dem Konzept des Mentoring: Eine Persönlichkeit, die als Vorbild taugt und entsprechend ausgewählt ist, begleitet einen jungen Menschen. Hierfür wünsche ich dem Haus der Mentoren weiterhin viel Erfolg!

Martin Wilde
Geschäftsführer
Bund Katholischer Unternehmer (BKU)

Ruprecht Polenz: „Flüchtlinge“ Wort des Jahres 2015

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Posted on : 01-01-2016 | By : m_weiss | In : Autor, Weihnachten Neujahr 2015/16
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„Flüchtlinge“ wurde von der Gesellschaft für Deutsche Sprache zum Wort des Jahres 2015 gewählt, weil es den politischen und gesellschaftlichen Diskurs maßgeblich bestimmt hat. Ein Jahr mit dieser Überschrift kann kein gutes Jahr gewesen sein. Nur „mehr Frieden“ wird 2016 zu „weniger Flüchtlinge“ führen.

Für Frieden in Syrien, Irak, Ukraine oder Libyen können wir persönlich wenig unmittelbar beitragen. Aber wir können uns Hass und Hetze dort entgegenstellen, wo er uns im Alltag oder in den sozialen Medien begegnet. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen ein friedvolles Jahr 2016.

(Autor: Ruprecht Polenz)

Fagr Eladly: Ich wünsche mir mehr Mündigkeit und Weitsicht

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Posted on : 01-01-2016 | By : m_weiss | In : Weihnachten Neujahr 2015/16
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Fagr Eladly

Eigentlich wollte ich mich in meinem Neujahresgruß mit der „Zeit“ befassen, mit Vorsätzen, mit der Alltagshektik und darüber, dass man sich gerade zur Jahreswende mit der vergangenen „Zeit“ befasst. Einige Denkanstöße aus einem sehr bereichernden Buch „Hector auf der Suche nach der Zeit“ wollte ich demonstrieren.

Aber ehrlich gesagt, ich komme nicht drum herum, über das letzte Jahr zu sprechen. Über 2015, das Jahr der Flüchtlinge, eines, das uns alle aufgewühlt hat mit polarisierenden Debatten, eindrucksvollen und einschneidenden Bildern vom gestrandeten Jungen in Bodrum, von der Zeit nach dem 5. September 2015. Sehr viele haben sich engagiert, geholfen und sich selbst dadurch bereichert, ob an Schulen, Universitäten in Seniorenkreisen. Überall gab es Initiativen, nachhaltige Projekte; an meiner Universität: von Physik für Flüchtlinge bis hin zu medizinischen Sprechstunden. In meinem Umfeld wurde stets gehandelt, im Jahr der Flüchtlingkrise.

Trotzdem ist zu erfragen, warum wir gerade in den vergangenen Monaten, so überwältigt wurden, warum wir die sogenannte „Krise“ jetzt wahrgenommen haben. Denn die Krise, die Gestrandeten und Hilferufe aus Nordafrika und Syrien gibt es mindestens seit 2011. Aber die betrafen uns eben nur indirekt, sie begegneten uns nur flüchtig in einem Artikel, der von Italien handelte, von Lampedusa. Das Thema wurde der Öffentlichkeit, d.h. uns, weder seitens der Medien, noch seitens der Politik so nahe gelegt. Und veilleicht war es recht so?! Die Entwicklung der letzten Monate, die Hilfsbereitschaft und der nachhaltige Einsatz sind nicht nur notwendig und lobenswert, sie sind eindrücklich. Aber, muss die Krise unsere Haustür erreichen, damit wir sie als solche empfinden? Ich hoffe mir für die nächsten Jahre mehr Mündigkeit, mehr Weitsichtigkeit, und nicht im Sinne einer Sehschwäche. Ich hoffe, dass wir mehr hinterfragen, dass nicht nur „Hypes“ unsere Aufmerksamkeit ergattern. Ich hoffe, dass nicht die Ereignisse UNS übermannen! In desem Sinne wünsche in allen ein erfolgreiches neues Jahr.

Fagr Eladly