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  • Jugend forscht 2014 – Strategien gegen Fachkräftemangel – oder Pimp my CV

    Hamburg (ots) Unter dem Motto „Verwirkliche Deine Idee!“ startet Jugend forscht in die neue Runde.  Die Stiftung Jugend forscht entwickelt damit eine klare Strategie gegen Fachkräftemangel. Mentoring4u gratuliert!


    Foto & Bildrechte: Stiftung Jugend forscht e. V. obs/Stiftung Jugend forscht e.V.

    Ab sofort können sich Jugendliche mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende sind aufgerufen, auch in der 49. Wettbewerbsrunde spannende und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

    Einstein?
    Hamburg (OTS) Wer bei Jugend forscht mitmachen will, der muss kein zweiter Einstein sein. Wer jedoch tausend Ideen im Kopf hat und auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist, wer leidenschaftlich gern forscht, erfindet und experimentiert, für den ist der Wettbewerb genau das Richtige. Die Jungforscherinnen und Jungforscher sind gefordert, neugierig und kreativ zu sein, Fragen zu stellen, die Welt neu zu entdecken und ihre Ideen zu verwirklichen!

    Teilnahme:
    An Jugend forscht können junge Menschen bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen am Tag des Anmeldeschlusses höchstens im zweiten Semester sein. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2013 möglich. Beim Wettbewerb gibt es keine vorgegebenen Aufgaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass es sich einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

    Anmeldung
    :
    Es reicht zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts. Im Januar 2014 müssen die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale im Mai.

    Preise:
    Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von rund einer Million Euro vergeben.

    Ziel:
    „Die Bundessieger 2014 werden knapp zwei Wochen vor Beginn der Fußball-WM in Brasilien gekürt. Dass die deutsche Nationalmannschaft dort um den Titel spielt, liegt vor allem an einer vor rund zehn Jahren neu entwickelten Ausbildungskonzeption: Jedes junge Talent kann sich seitdem sicher sein, gesichtet und anschließend an einem von bundesweit mehreren hundert Stützpunkten individuell gefördert zu werden. Dadurch verfügt Deutschland heute über einen großen Pool an Spitzenspielern„, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Dieses Erfolgsmodell kann für die MINT-Bildung durchaus als Vorbild dienen, denn angesichts des Fachkräftemangels müssen wir die vorhandenen Potenziale noch wirkungsvoller ausschöpfen. Wir sollten daher eine flächendeckende Infrastruktur zur individuellen Förderung von MINT-Talenten aufbauen. Außerschulische Lernorte wie Schülerforschungszentren können dabei künftig eine wichtige Aufgabe übernehmen.“

    Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Onlineanmeldung wie auch weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es unter www.jugend-forscht.de im Internet.

    Hier findet Ihr weitere Artikel zum Thema Forschung im Mentoring4u Archiv:
    Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler in Leverkusen ausgezeichnet
    Schulstunden verpennen, Ameisen versenden und Armut bekämpfen
    (Berufs)Ziel MINT für Frauen
    Unter der Kategorie „Stipendien“ (siehe rechte Website) findet Ihr weitere Fördermaßnahmen. Ganz besonders möchten wir Euch die Kategorie „Pimp my Lebenslauf“ empfehlen. Hier findet Ihr wichtige Hinweise wie Ihr Euren Lebenslauf  für mögliche Arbeitgeber interessant machen könnt.

    (Quelle: Stiftung Jugend forscht e. V. , Dr. Daniel Giese  / Foto & Bildrechte: Stiftung Jugend forscht e. V. obs/Stiftung Jugend forscht e.V. )

  • Scharf, schärfer, Samurai!

    „pur+“-Moderator Eric Mayer erkundet im ZDF japanische Schmiedekunst.


    Scharfes Schwert: Moderator Eric Mayer in Japan in der Schmiede für Samuraischwerter ( Foto & Bildrechte: ZDF/Uli Schenk „obs/ZDF“)

    Mainz (ots) – Sie sind gerade oder gebogen, ein- oder zweischneidig und gehören zu den ältesten Waffen der Welt: Schwerter. ZDF-Moderator Eric Mayer reist nach Japan, wo heute noch Samurai-Schwerter nach alter Tradition geschmiedet werden. In der „pur+“-Sendung „Das schärfste Schwert der Welt“ am Samstag, 13. Juli 2013, 6.35 Uhr, trifft Eric Mayer den Schwertmacher Satoshi Tanaka und darf ihm bei der Herstellung eines seiner Stücke assistieren. Um diese aufwändige Schmiedekunst richtig zu erlernen, braucht es fünf Jahre.

    Im Mittelalter waren viele Schwerter mit Edelsteinen besetzt und galten als Schmuckstück für den Mann. Der Umgang mit dieser Waffe war jedoch alles andere als einfach und eine von komplizierten Techniken geprägte Kampfkunst. Doch welches ist das härteste Schwert? Mit welchem konnte man am besten kämpfen? Und welches hat die ideale Länge? Im „pur+“-Experiment testet Eric Mayer drei verschiedene Typen aus der Ritterzeit. Ist der Sieger dem japanischen Schwert, dem Katana, ebenbürtig?

    Berufe aus dem Mentoring4u Archiv für Euch:
    Goldschmied/in – in 3 Fachrichtungen

    (Quelle: ZDF: „pur+“, das Entdeckermagazin, wird samstags um 6.35 Uhr im ZDF und sonntags um 19.25 Uhr bei KiKA ausgestrahlt. Sendungsbegleitende Informationen gibt auf www.zdftivi.de, den ZDF-Internetseiten für Kinder)

  • Qualitätsnetzwerk fördert junge Wissenschaftler

    Mönchengladbach/Heidelberg (ots) – Aufbau von Netzwerken starker Forschungspartner in Lateinamerika, Europa und Asien.
    Die Universität Heidelberg und Santander Universidades werden ihre Zusammenarbeit intensivieren und ausbauen.

    Emilio Botín (links), Chairman von Banco Santander, und Prof. Dr. Bernhard Eitel, Rektor der Universität Heidelberg, nach der Vertragsunterzeichnung.
    (Foto: Universität Heidelberg Bildrechte: Santander Consumer Bank AG Quelle: obs/Santander Consumer Bank AG)

    Dazu haben der Rektor der Ruperto Carola, Prof. Dr. Bernhard Eitel, und Emilio Botín, Chairman von Banco Santander, am vorigen Freitag eine Vereinbarung über das „TOP-Programm Europa – Lateinamerika“ und das „ELITE-Programm Lateinamerika – Europa – Asien“ unterzeichnet.
    Sie beruht auf einem seit zwei Jahren bestehenden und langfristig angelegten Rahmenabkommen mit Banco Santander. Die Bank fördert die Initiativen der Universität Heidelberg über den globalen Unternehmensbereich Santander Universidades, der in Deutschland unter dem Namen Santander Universitäten tätig ist.

    Ziel der erweiterten Kooperation ist es, die Mobilität junger Wissenschaftler zu fördern, Qualitätsnetzwerke starker Forschungspartner in Iberoamerika, Asien und Europa zu entwickeln sowie innovative Forschungsfragen international zu bearbeiten und ihre Ergebnisse in die Gesellschaft zu transferieren.

    Über ihr Iberoamerika-Zentrum (IAZ) entwickelt und koordiniert die Universität Heidelberg europäische Kooperationsprojekte mit führenden lateinamerikanischen Universitäten, insbesondere in Chile, Brasilien, Argentinien, Kolumbien und Mexiko. Langfristig soll damit eine wissenschaftliche Brücke zwischen Europa und Lateinamerika, vor allem für den Forschernachwuchs, entstehen. In einer erweiterten europäisch-lateinamerikanischen Zusammenarbeit wird es darum gehen, Exzellenznetzwerke mit herausragenden Universitäten in Süd- und Ostasien, speziell in Indien, China und Japan, zu initiieren. An der Koordinierung und Entwicklung werden neben dem IAZ auch das Südasien-Institut, das Heidelberger Zentrum für Transkulturelle Studien und das Zentrum für Ostasienwissenschaften sowie das Akademische Auslandsamt der Universität Heidelberg mitwirken. Die Auswahl der Projektpartner auf den drei Kontinenten erfolgt in Abstimmung mit Santander Universitäten.

    Im Rahmen von „TOP-Programm Europa – Lateinamerika“ sowie „ELITE-Programm Lateinamerika – Europa – Asien“ werden Sommer- und Winterschulen zu innovativen Forschungsthemen für Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler von Santander Universitäten gefördert. Sie sollen in Kooperation mit dem Heidelberg Center Südasien in Neu Delhi, dem Heidelberg Center Lateinamerika in Santiago de Chile und dem Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg und gegebenenfalls japanischen Partneruniversitäten durchgeführt werden.

    Das Iberoamerika-Zentrum der Universität Heidelberg wird seit März 2011 über das bestehende Rahmenabkommen zwischen der Ruperto Carola und der Bank durch den globalen Unternehmensbereich Santander Universidades gefördert. Das IAZ initiiert und pflegt den wissenschaftlichen Austausch mit den Ländern Lateinamerikas und der Iberischen Halbinsel. Ein zentrales Anliegen des Zentrums ist es dabei, Netzwerke für junge Forscher insbesondere der Geisteswissenschaften aufzubauen und infrastrukturell zu unterstützen. Dazu vergibt das IAZ mit Förderung von Santander Universitäten unter anderem Stipendien in den Bereichen der Sprach-, der Übersetzungs- und der Literaturwissenschaft, die Doktoranden einen mehrmonatigen Forschungsaufenthalt an einer Universität im Ausland ermöglichen. Ebenfalls wird der Aufenthalt ausländischer Nachwuchswissenschaftler an der Universität Heidelberg gefördert.

    Banco Santander baut über den globalen Unternehmensbereich Santander Universidades bereits seit 1997 Kooperationen zu Universitäten auf. Inzwischen bestehen strategische Partnerschaften zu mehr als 1.020 Einrichtungen weltweit. In Deutschland fördert Santander Universitäten bislang fünf Hochschulen. Die Ruperto Carola war die erste deutsche Universität, die einen Kooperationsvertrag unterzeichnet hat.

    Santander Universitäten ist Teil des globalen Unternehmensbereichs Santander Universidades, über den Banco Santander bereits seit 1997 weltweit einzigartige Kooperationen mit Universitäten aufbaut. Diese Kooperationen unterscheiden sich von jenen anderer nationaler und internationaler Banken: Banco Santander fördert akademische Institutionen in den Bereichen Lehre und Forschung, internationale Kooperationen, Wissens- und Technologietransfer, Unternehmensinitiativen, Austauschmöglichkeiten für Studenten und Innovation. Weitere Informationen zu Santander Universidades können im Internet unter www.santander.com/universities abgerufen werden. Informationen zu Santander Universitäten in Deutschland finden sich unter www.santanderbank.de/universitaeten.

    Banco Santander (SAN.MC, STD.N, BNC.LN) ist eine Privat- und Geschäftskundenbank mit Sitz in Spanien und Präsenz in zehn Kernmärkten. Santander ist gemessen am Börsenwert die größte Bank in der Eurozone. Im Jahr 1857 gegründet, verfügte Santander Ende 2012 über ein verwaltetes Vermögen von 1.388 Mrd. Euro. Santander hat weltweit mehr als 102 Millionen Kunden, rund 14.400 Filialen – mehr als jede andere internationale Bank – und rund 187.000 Mitarbeiter. Sie ist die größte Finanzgruppe in Spanien und Lateinamerika und ist führend in Großbritannien, Portugal, Deutschland, Polen und dem Nordosten der USA. Ihre Tochtergesellschaft Santander Consumer Finance ist in den europäischen Kernmärkten sowie in Skandinavien präsent. Im Jahr 2012 erzielte Santander ein Nettobetriebsergebnis von 23,559 Mrd. Euro, eine Steigerung von 2 % zum Vorjahr.

    (Autor: Alicia Santa Maria, Communications Santander  /  Foto: Universität Heidelberg Bildrechte: Santander Consumer Bank AG  /  Quelle: obs/Santander Consumer Bank AG)


  • Reisen – einfach gemacht

    Selbst an Wochenenden unternehmen viele Reisen in weit entfernte Länder. Entfernungen überwinden – kein Hindernis. Wie aber sieht es bei diesen Reisen in fremde Länder mit Sprachkenntnissen aus? Natürlich besteht die Möglichkeit, sich mit einem Sprachkurs für eine Reise fit zu machen. Doch bei spontanen Reisen und auch sonst fehlt dafür einfach die Zeit.

    Um einen gewissen Fremdwörterschatz zu erwerben gibt es „die 30 wichtigsten Wörter in über 30 Sprachen“ (http://www.weltreisewortschatz.de). Um eine wirkliche Unterhaltung führen zu können, reicht der so erworbene Wortschatz jedoch nicht aus.

    Andreas Morlok/ Pixelio.de

    Flugzeug / Andreas Morlok/ Pixelio

    Inzwischen ist Englisch die Sprache in der Welt geworden Selbst im diplomatischen Dienst steht Englisch heute gleichrangig neben der früher einzigen diplomatischen Sprache Französisch. Mit anderen Worten: Englisch wird überall gesprochen und in den meisten Teilen der Welt verstanden.

    Bildwörterbücher können ebenfalls perfekte Begleiter in fremden Ländern sein, wenn man ohne Sprachkenntnis unterwegs ist. Nur eine Woche Bulgarien und dafür nicht die Sprache erlernen oder eine Reise nach Japan, doch die Schwierigkeiten bei der Verständigung dämpfen die Vorfreude? Ein Bilderwörterbuch mit Bildern zu den entsprechenden Situationen ist die Lösung. Einzig das Suchen nach der richtigen Seite im Buch macht, dass es z.B. mit der Bestellung bei Essen länger dauert. (http://amazon.de bücher/reise&abenteuer „Bildwörterbuch“). Die Bildwörterbücher sind in vielen Sprachen verfügbar.

    In diesen Zeiten der Globalisierung sind Sprachen sehr wichtig, auch dann wenn die Gesprächspartner sich in einer dritten Sprache unterhalten. Sprachkenntnisse sind nicht nur im Kontakt nach außen wichtig, sondern auf Grund von Mobilität und Einwanderung gehört der Kontakt mit dem „Fremden“ zum Alltag von Jedermann in Europa (Goethe-Institut Madrid).

    Gordon Gross pixelio.de

    Gleise / Gordon Gross pixelio

    Für junge Leute gibt es die wunderbare Möglichkeit von „Work & Travel“, eine großartige Chance in ferne Länder zu reisen, dort zu arbeiten und die Landessprache zu erlernen. Die Voraussetzungen für das benötigte Working-Holiday-Visum sind im Allgemeinen ein Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Visa für deutsche Staatsangehörige werden in der Regel nur von Staaten vergeben, die mit Deutschland entsprechende bilaterale Abkommen unterhalten. Beliebte Reiseziele sind hier vor allem Kanada, Australien, Neuseeland und als Ausnahme Südafrika. Deutschland hat jedoch auch mit exotischeren Staaten wie Japan, Südkorea, Hongkong und Taiwan Abkommen. Es ist empfehlenswert, ein Visum früh genug zu beantragen, da viele Länder jedes Jahr nur ein bestimmtes Kontingent dieser Working-Holiday-Plätze vergibt.

    Ein Vorteil dieser Art zu reisen ist, dass man auch mit den Dingen des täglichen Lebens im jeweiligen Land konfrontiert wird. Da solch ein Auslandsaufenthalt häufig mehrere Monate dauern kann, hat der Reisende ausreichend Gelegenheit die Sprache zu erlernen. (http://www.auslandsjob.de/work-and-travel-faq/php#).

    Auch das Alter sollte kein Hindernis für Fernreisen sein, auch ohne die erforderlichen Fremdsprachenkenntnisse nicht. Wer mit 70 noch Jeans trägt ist heute normal und wer in diesem Alter reist und die Welt entdeckt genauso. Doch wenn es um fremde Länder mit anderen Zeit- und Klimazone und fremden Sprachen geht, wächst trotz guter Gesundheit und Fitness die Unsicherheit bei Generationen über 60 Jahren. Wie orientiere ich mich am fremden Ort, finde ich mich auch ohne Sprachkenntnisse zurecht? Mit 70 nach China – warum nicht? Es gibt Reiseformen, die machen dieses Abenteuer möglich, wie z.B. eine Flusskreuzfahrt in China. Mit der luxuriösen „Viking Emerald“ zum Beispiel (www.http://Viking-flusskreuzfahrten.de/media/china-09-2012-aspx).

    http://www.viking-flusskreuzfahrten.de/

    VIKING / viking-flusskreuzfahrten

    Das Fazit der diversen Untersuchungen lautet daher: Es ist auch ohne Sprachkenntnisse möglich in fremde Länder zu reisen.

    (Autor: I. Koltermann  /  Bilderbearbeitung: I. Koltermann / Karikatur: A. Korkis /  Quelle:  Goethe-Institut Madrid , www.auslandsjob.de , Viking-flusskreuzfahrten.de )

  • Overseas: Education in Libya Part 1

    Education in Libya, a critical Analysis of Higher Education Sector. Wir beginnen in unregelmäßiger Folge mit der Vorstellung von Bildungssystemen in der Welt. Dieser Gastbeitrag ist von Dr. M. Taghavi, London (Vice-Principal, Academic & Executive Programmes, IBEC, Tripoli, Libya, www.ibec.edu.ly).
    M. Hermsdorf / pixelio.de
    (Foto: M. Hermsdorf, pixelio.de)
    For over forty years, the previous regime of Muammar Gaddafi had claimed that it had placed education and health on the top of the nation’s list of priorities. Since the early 1970s, education in Libya has been free to everyone from elementary school up to university level, at home or abroad. Schools were deliberately spread out throughout the country, with the policy of education reaching out even to nomadic hard-to-reach areas. Undoubtedly, as supported by the World Bank statistics, the literacy rate of 40% back in 1970, has now reached a staggering rate of 89% and this is significantly higher than that of the average MENA of around 77%.

    Furthermore, according to the UN statistics, over the period 1970-2000 nearly 7-10 percent per annum of Libya’s GDP was allocated to and spent on different education and training programmes. Moreover, on the basis of the estimated measure of welfare, usually referred to as the “human development index”–HDI consisting of a weighted average of life expectancy, adult literacy, and GDP per capita-Libya scores 0.8 out of 1.0, slightly higher than that of the average MENA of 0.75, placing it among the top 50 nations in the world. However, since the opening up of Libya back in the early 2002 and the subsequent fall of the old regime in 2011, the validity and quality of such educational claims have been seriously doubted. Since then, due to availability of more channels of information and general trans-parency, a large number of schools and colleges have been identified as having delivered extremely poor quality of teaching and management of their  resources.
    Uli Carthäuser pixelio.de
    (Foto: Uli Carthäuser pixelio.de)

    Following a thorough investigation, it has recently been reported that between the two poles of primary school and post graduate education, the system is “corroded by corruption, lack of  teachers’ motivation and poor management”. This issue was also highlighted in Porter (2006)  report on Libyan economy, stating that education policy “has failed to provide a job ready workforce, since the education system is disconnected from market demand”. It is further argued that education policy decisions have “negatively affected education inimportant areas for business such as IT and foreign languages.“

    Teaching innovation and pedagogical development has been almost absent, even at the higher education level. This problem has been severely worsened since the early-1980s when the then regime ordered schools to stop teaching foreign languages, hence denying the nation of any progressive methods of teaching adopted by the Westerners.. Moreover, such policy had a detrimental effect on development and publication of academic research across board. In short, closeness to the regime rather than merits has been the main criterion for job security and promotion in public sector; and that had led to general demise of incentives and innovative efforts by teaching staff across the country.
    http://www.ibec.edu.ly/

    In the light of these controversies, this paper attempts to analytically highlight, estimate and evaluate some of the imbalances between output and outcome of the state-run higher education sector in Libya under the previous regime. In so doing, the research has used a survey questionnaire of up to 200 lecturers/teachers/instructors and has applied a hill-climbing logit model to measure the causes and the extent of the poor quality in Libyan education system.

    The article is structured in four parts.  Part 2  addresses some of the main issues relating to Libyan education system,  highlighting, in particular, aspects of budget allocation and productivity. In part 3 we present the survey data, econometric model and analysis of findings. Finally, part 4 offers the final discussion and policy implications of the study. Pinto (2012)5Porter (2006: 72).Suwaed (2011: 23)7. We are very much indebted to Ibrahim Saadfor letting us have access to part of his survey findings. Finally, part 4 offers the final discussions and policy implications of the study.


    Die Mentoring4u Redaktion dankt dem
    Centrum für Nah- und Mittelost-Studien مركز الدراسات الشرق أوسطية مرکز پژوهشهای خاور میانه Philipps-Universität Marburg für die Unterstützung.


    (Autor: Dr. M. Taghavi (Vice-Principal, Academic & Executive Programmes, IBEC, Tripoli, Libya, www.ibec.edu.ly /  Bilder: M. Hermsdorf, Uli Carthäuser  / Quelle: Gastvortrag an der Universität Marburg Mai 2013 , pixelio.de)

    Die Mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

  • Mai 2012: Neue Technologien locken Oranje Vertreter – Niederländisches Königspaar bei Opel

    Rüsselsheim (ots) – Das Abschiedsgeschenk von Opel-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann an König Willem-Alexander und Königin Máxima der Niederlande hätte passender kaum sein können: Am Ende des mehr als einstündigen Arbeitsbesuchs überreichte der CEO den Hoheiten das Modell eines handlackierten Opel Ampera – selbstverständlich in Orange, der Farbe des Königshauses Oranien.

     Bild mit Damen: Opel-Chef Karl-Thomas Neumann mit dem Königspaar, dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und dessen Gattin Ursula. Ganz rechts im Bild: die niederländische Handelsministerin Liliane Ploumen. "obs/Adam Opel AG"

    Bild mit Damen: Opel-Chef Karl-Thomas Neumann mit dem Königspaar, dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und dessen Gattin Ursula. Ganz rechts im Bild: die niederländische Handelsministerin Liliane Ploumen. „obs/Adam Opel AG“

    Die erst vor kurzem inthronisierten Majestäten hatten sich an der Spitze einer 120-köpfigen niederländischen Wirtschaftsdelegation auf den Weg nach Hessen gemacht. Nach einem festlichen Empfang durch die Landesregierung im Wiesbadener Kurhaus am Montag, stand tags darauf der Besuch am Opel-Firmensitz auf der Agenda.

    Dort präsentierte Chef-Designer Malcom Ward dem jungen Königspaar in Begleitung des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier sowie der Wirtschaftsminister beider Länder die streng geheimen Prototypen des neuen Opel Insignia (Weltpremiere auf der IAA im September) sowie weiterer zukünftiger Fahrzeuge. Dabei erläuterte Ward gemeinsam mit seinem aus Holland stammenden Kollegen Ivo van Hulten die dynamische Design-Sprache von Opel. Willem-Alexander gefiel der neue Opel Insignia außerordentlich gut, und der König wollte ganz genau wissen, wie sich ein Auto vom ersten Entwurf bis zum fertigen Design entwickelt.

    Souvenir: Opel-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann überreicht König Willem-Alexander das handlackierte Modell eines Opel Ampera – in der Farbe des Königshauses Oranien. obs/Adam Opel AG

    Darüber hinaus gab es einen Rückblick in die lange Geschichte der Elektromobilität bei Opel, die schon 1965 mit dem Elektro-GT begann und bis zum heutigen Opel Ampera führt. Königin Máxima zeigte sich besonders von den 500 Kilometern Reichweite des Opel Viersitzers beeindruckt und berichtete: „Der Ampera gehört bei uns längst zum Straßenbild.“

    Anschließend informierten sich die Hoheiten bei Vertretern der Wirtschaftsdelegation und Automobilzulieferern über die Themen Green & Smart Mobility sowie Serious Gaming, wobei Internetspiele genutzt werden, um das Nutzerverhalten zu ergründen. Beide Fachgebiete wurden bereits seit Montag auf einer Technologie-Ausstellung im Opel-Forum von den niederländischen Spezialisten gemeinsam mit Opel-Ingenieuren erörtert.Die Rüsselsheimer Bevölkerung und die Opel-Mitarbeiter bereiteten dem niederländischen Königspaar am frühen Morgen einen begeisterten Empfang.
    Beste Atmosphäre: Das Königspaar freut sich über den Applaus der Opel-Mitarbeiter und die launige Begrüßungsrede von Opel-Chef Neumann. Quellenangabe: "obs/Adam Opel AG"
    Beste Atmosphäre: Das Königspaar freut sich über den Applaus der Opel-Mitarbeiter und die launige Begrüßungsrede von Opel-Chef Neumann. obs/Adam Opel AG

    Entlang des Friedrich-Lutzmann-Rings wurden jede Menge Fähnchen geschwenkt, am Eingang zum Adam Opel Haus standen ein orangefarbener Opel Cascada sowie ein 1978er Opel Diplomat mit niederländischer und deutscher Standarte Spalier. Die Begrüßungsrede hielt der Vorstandsvorsitzende Karl-Thomas Neumann. Mehr als hundert akkreditierte Journalisten und Kameraleute berichteten vom ersten Amtsbesuch der frisch gekrönten Majestäten bei Opel.

    Passende Berufe zum Thema Elektromobilität und Auto finden Sie auf Mentoring4u unter folgenden Stichworten:

    Elektroniker/in – Maschinen und Antriebstechnik – Beruf u. a. im Zeichen der Elektromobilität

    Kraftfahrzeugmechatroniker/in – in 4 Fachrichtungen

    Autodesigner/in

    Automobilkaufmann/-frau

    Fahrzeuginnenaustatter/in für die Bereiche Luft- und Raumfahrt, KfZ, Bahn und Boote

    Fahrzeuglackierer/in

    Wunscharbeitgeber auf der Automechanika

    (Autor: Ulrich Weber, Adam Opel AG  / Bilder:  obs/Adam Opel AG   / Fotograf: Jens Meyer /  Quelle: opel.comArchiv:  Mentoring4u.de)

  • Gewaltstudie 2013

    Leverkusen (ots) – Gewalt ist in Deutschland für viele Heranwachsende erschreckender Alltag. Fast ein Viertel (22,3%) wird von Erwachsenen oft oder manchmal geschlagen; 28% davon sind Kinder ab sechs Jahren, etwa 17% Jugendliche.

    Neue Gewaltstudie: Schläge sind für ein Viertel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland Alltag / Bildrechte: Bayer HealthCare Deutschland Fotograf: © fasphotographic, 2013 mit Gene

    Überraschend ist dieses Ergebnis vor allem deshalb, weil es bereits seit 13 Jahren ein gesetzlich verankertes Recht auf eine gewaltfreie Erziehung gibt. Die „Gewaltstudie 2013“ der Universität Bielefeld hat im Auftrag der Bepanthen-Kinderförderung untersucht, wie präsent Gewalt- und Missachtungserfahrungen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland heute noch sind und inwiefern sie von Armutslagen abhängen. Die Studie ist einzigartig, weil bislang zum ersten Mal bereits Kinder ab sechs Jahren befragt wurden. In der zweiten Altersgruppe wurden Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre befragt. Die Studie ist mit 900 Teilnehmern bevölkerungsrepräsentativ.

    Kinder in Armutslagen werden öfter und härter geschlagen

    Auch wenn Heranwachsende aus allen Schichten Gewalterfahrungen machen, lassen sich doch eindeutige soziale Unterschiede feststellen. „Vor allem Kinder aus prekären Lebenslagen werden häufiger und offenbar auch in höherer Intensität geschlagen als Kinder, deren sozialer Status durchschnittlich oder privilegiert ist“, bestätigt Studienleiter Prof. Dr. Holger Ziegler, Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld. Insgesamt geben 32,5% der sozial benachteiligten Kinder an, oft oder manchmal von Erwachsenen geschlagen worden zu sein – 17,1% sogar so heftig, dass sie blaue Flecken hatten. Bei den durchschnittlich bis privilegiert gestellten Kindern kommt das weitaus weniger häufig vor (6,6% und 1,4%). Im Vergleich zu den Kindern sind die Gewalterfahrungen von Jugendlichen zwar auch, jedoch weniger eindeutig mit dem sozioökonomischen Status assoziiert. 22,1% der sozial benachteiligten im Vergleich zu 17,9% der privilegierten Jugendlichen berichten, oft oder manchmal geschlagen zu werden. 6,4% der sozial benachteiligten Jugendlichen hatten anschließend blaue Flecken – im Gegensatz zu 3% der privilegierten.

    Dumm, faul und weniger wert

    Gewalt äußert sich jedoch nicht nur durch Schläge, sondern auch durch (verbale) Missachtung. Ein Viertel aller befragten Heranwachsenden (25,1%) hat die Erfahrung gemacht, von Erwachsenen als „dumm“ oder „faul“ beschimpft zu werden (26,7% Kinder, 23,9% Jugendliche). Ein Fünftel gibt an, dass Erwachsene ihnen das Gefühl geben, weniger wert zu sein. Bei den Kindern werden erneut sozioökonomische Unterschiede sichtbar: Mit 23,6% sind sozial benachteiligte Kinder im Vergleich zu den privilegierten Kindern (9,9%) mehr als doppelt so häufig dieser Erfahrung ausgesetzt. Bei den Jugendlichen ist das hohe Gesamtniveau über alle Schichten hinweg erschreckend: Knapp 24% wurden von Erwachsenen schon mal als „dumm“ oder „faul“ bezeichnet, 26% haben das Gefühl, weniger wert zu sein. Erziehungswissenschaftler Prof. Ziegler: „Wir wissen, dass sich solche verbalen Missachtungserfahrungen deutlich – und unter Umständen auch stärker als körperliche Gewalterfahrungen – auf das Ausmaß emotionaler Probleme, das Wohlbefinden oder Selbstvertrauen der Heranwachsenden auswirken.“

    Privilegierte Kinder in der Schule bevorzugt?

    Auch im schulischen Umfeld spielen Missachtungserfahrungen eine Rolle – die erlebte Fairness im Klassenzimmer ist sozial sehr ungleich verteilt. 45% der Kinder aus prekären Lebenslagen berichten, dass LehrerInnen bestimmte Schüler besser behandeln – bei den privilegierten Kindern empfinden das nur 22,6% so. Fast dreimal so viele der sozial benachteiligten Kinder (14,4%) im Vergleich zu den privilegierten Kindern (4,9%) geben an, Angst vor dem Klassenlehrer zu haben. Fast ein Viertel hat das Gefühl, unfair behandelt zu werden. Jugendliche nehmen ihre LehrerInnen als noch weniger fair wahr, die Unterschiede nach sozialer Lage sind jedoch weniger stark ausgeprägt: 55% der Jugendlichen aus prekärer Lage geben an, dass bestimmte Schüler besser behandelt werden; in der Gruppe der Privilegierten sind es 51,9%.

    Soziales Gefälle auch beim Mobbing

    Sozial benachteiligte Heranwachsende machen stärkere Mobbingerfahrungen durch Peers als privilegierte. So berichten 70,6% der Kinder davon, zumindest manchmal von anderen gehänselt oder beleidigt worden zu sein, im Vergleich zu knapp 60% der privilegierten Kinder. Davon geben 15,3% der sozial benachteiligten Kinder und 14,3% der Jugendlichen gegenüber 6,3% der privilegierten Kinder bzw. 5,9% der privilegierten Jugendlichen an, oft gehänselt oder beleidigt zu werden. Mit Absicht nicht beachtet zu werden, erleben knapp 11% der sozial benachteiligten Kinder im Gegensatz zu 2,1% der privilegierten Kinder. Bei den Jugendlichen ist das Verhältnis ähnlich (10,1% vs. 3%).

    Eltern-Kind-Beziehung wichtig

    Gewalt- und Missachtungserfahrungen bleiben nicht ohne Folgen – das weiß auch Diplom-Pädagogin Katharina Saalfrank. Die neue Schirmherrin der Bepanthen-Kinderförderung will für das Tabuthema „Gewalt in der Familie“ ein öffentliches Bewusstsein schaffen und sieht ihre Aufgabe darin, Eltern bei ihrer Eltern-Kind-Beziehung zu begleiten und zu unterstützen: „Kinder und Jugendliche kommen nicht gewalttätig auf die Welt und ihr Verhalten hat immer einen Grund. Wenn sie in ihren ersten Beziehungen – also durch Eltern oder Familie – Gewalt oder Missachtung erleben, integrieren sie diese Erfahrungen in sich und entwickeln ein nur sehr geringes Selbstwertgefühl. Dieses kompensieren sie dann mit Gewalt und übernehmen so diese gelernten Muster in ihr eigenes Handeln“, sagt Saalfrank, die in der Familienberatung tätig ist.

    In der Gewaltstudie zeigen sich bei der Elternbeziehung statistisch bedeutsame Unterschiede nach sozioökonomischen Status. Die Frage, ob Eltern gegebene Versprechen einhalten, verneinen etwa 40% der Kinder aus prekären Lebenslagen – im Gegensatz zu rund 20% der privilegierten Kinder. Nur knapp die Hälfte der sozial benachteiligten Kinder wird regelmäßig von den Eltern nach ihrer Meinung gefragt; bei Kindern mit privilegiertem Hintergrund sind es hingegen zwei Drittel. Rund 30% der sozial benachteiligten Jugendlichen berichten ebenfalls davon, sich nicht auf Versprechen ihrer Eltern verlassen zu können und mehr als 40% haben das Gefühl, die Erwartungen der Eltern nicht erfüllen zu können; bei den privilegierten Jugendlichen sind es unter 30%.

    Kein eigenes Zimmer, nicht genügend Geld

    Die sozioökonomische Lage der Familie wird auch von den jungen Menschen selbst ganz unmittelbar wahrgenommen. Mehr als ein Viertel (27%) der Kinder und Jugendlichen aus prekären Lebenslagen hat kein eigenes Zimmer, im Gegensatz zu nur 2% der privilegierten und 5% der durchschnittlich gestellten Heranwachsenden. Bereits jedes fünfte Kind (21,4%) aus prekären Lebenslagen ist sich bewusst, dass die eigene Familie nicht genügend Geld hat, um sich alles leisten zu können. Von den privilegierten Kindern macht nur jedes 50. Kind (2%) eine solche Erfahrung.

    Bepanthen-Kinderförderung unterstützt Arche-Kinder

    Die „Gewaltstudie 2013“ belegt, dass Gewalt und Missachtung für viele Kinder und Jugendliche zum Alltag gehören. Um vor allem den häufig betroffenen sozial benachteiligen Kindern eine Möglichkeit der Verarbeitung solcher Erlebnisse zu geben, hat die Bepanthen-Kinderförderung im Mai 2013 ein bundesweites Konflikt-Training an 13 Standorten des Kinder- und Jugendwerks „Die Arche“ gestartet. „Die Kinder können in diesem Rahmen begleitet ihre Erfahrungen im geschützten Raum der Arche ansprechen – und auch verstehen, dass jede Gewalt an ihnen eine Grenzüberschreitung bedeutet und nicht ok ist und Unrecht bedeutet„, so Saalfrank.

    Sowohl die Schirmherrin als auch Studienleiter Holger Ziegler wünschen sich mehr öffentliche Aufmerksamkeit für das Tabuthema Gewalt. „Denn Gewalt an Kindern in jeglicher Form ist nicht nur gesetzlich verboten, sondern beeinträchtigt vor allem die Entwicklung von Kindern nachhaltig. Jeder Schlag hinterlässt tiefe Schrammen auf der Seele. Im Sinne der Kinder müssen wir als Gesellschaft die wissenschaftlichen Erkenntnisse über gesundes Aufwachsen von Kindern endlich in die pädagogische Praxis integrieren und ein Umdenken als notwendige, gesellschaftliche Aufgabe begreifen“, betonen die Diplom-Pädagogin und der Erziehungswissenschaftler.

    Die Bepanthen-Kinderförderung setzt sich seit 2008 für sozial benachteiligte Kinder in Deutschland ein und unterstützt die Arche mit Förderprogrammen und jährlichen Geldspenden. Derzeit sind 2,5 Millionen Kinder hierzulande von Armut betroffen. Weitere Informationen unter www.kinderförderung.org.

    Über Bayer HealthCare Deutschland

    Bayer HealthCare Deutschland vertreibt die Produkte der in der Bayer HealthCare AG zusammengeführten Divisionen Animal Health, Consumer Care, Medical Care (Diabetes Care und Radiology & Interventional) und Pharmaceuticals. Das Unternehmen konzentriert sich auf das Ziel, in Deutschland innovative Produkte in Zusammenarbeit mit den Partnern im Gesundheitswesen zu erforschen und Ärzten, Apothekern und Patienten anzubieten. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Damit will Bayer HealthCare Deutschland einen nachhaltigen Beitrag leisten, die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern.

    www.gesundheit.bayer.de www.twitter.com/gesundheitbayer

    Zukunftsgerichtete Aussagen

    Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

    (Jutta Schulze Bayer AG / Bildrechte: Bayer HealthCare Deutschland /  Fotograf: © fasphotographic, 2013 mit Gene  / Quellen: „obs/Bayer HealthCare Deutschland“, presse-healthcare.bayer.de kinderprojekt-arche.eu/ )

  • Vielfalt à la carte! Oder: Was heißt eigentlich Diversity? – Gastbeitrag „Junge Redaktion“

    Beobachtet man die gesellschaftliche Debatte dieser Tage, so ist in den letzten Jahren viel davon die Rede, dass die Gesellschaft Verschiedenheit als Chance begreifen solle. In besonders hippen Ausschreibungen oder Publikationen heißt das dann „Diversity Management“.

    Doch welche Vielfalt ist gemeint?

    Wessen Andersartigkeit wird  hier positiv wahrgenommen und gefördert? Auffällig ist, dass Vielfalt als Chance fast ausschließlich im Kontext der Islam- und Zuwanderungsdebatte thematisiert wird. Gemeint ist also kulturelle Vielfalt. Es gibt Programme, die mehr Migranten in den öffentlichen Dienst holen wollen, Versuche Migranten zum THW oder in die Feuerwehr zu locken. Dies erscheint wohl wie ein Versuch, sie in deutschem Brauchtum zu unterweisen.

    Es gibt bei den Begabtenförderungswerken Sonderprogramme, um mehr Migranten in die Wissenschaft zu bringen. Der „Neue Medienmacher“ stellen ein Programm zur Förderung des Quereinstiegs von Migranten in den Journalismus bereit. Kurz und gut: Migranten sind, nachdem wir sie Jahrzehnte eher vernachlässigt haben, plötzlich eine hippe Zielgruppe. Sie haben, so scheint es, plötzlich einen Wert für diese Gesellschaft. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Diese Programme sind begrüßenswert. Nachdenklich stimmt lediglich der in ihnen zum Ausdruck kommende Begriff von Vielfalt. Dieser ist zu eng und schließt die Perspektiven von weiteren „Randgruppen „aus.

    Gemeint sind hier im Besonderen die Schwerbehinderten. Und unter diesen wiederum vor allem jene 40%, die unter äußerlich sichtbaren Einschränkungen leiden, und weniger jene rund 60% ,die zum Beispiel nach einer Krebs-OP als schwerbehindert gelten, ohne deren Leid bagatellisieren zu wollen.

    Bemerkenswert ist, dass es trotz des überall postulierten Fachkräftemangels keine Debatte über die Frage gibt, wie man die Potenziale Behinderter besser nutzen kann. Zwar gibt es seit einigen Jahren eine Debatte um Schulen, die Behinderte und nichtbehinderte Schüler gemeinsam unterrichten. Diese Diskussion wird allerdings lustlos und widerwillig geführt. Es gibt auch keine offensive getragene Förderung für begabte und gleichzeitig behinderte Studierende (Inklusion). Auf die Tatsache, dass eingeschränkte Menschen mindestens zwei der vier üblichen Auswahlkriterien, kurze Studiendauer, exzellente Noten, internationale Mobilität und gesellschaftliches Engagement behinderungsbedingt nicht erfüllen können, wird nicht eingegangen.

    Auch auf dem freien Arbeitsmarkt sieht es schlecht aus. Behinderte sind überdurchschnittlich oft langzeitarbeitslos, was inzwischen zunehmend auch für hochqualifizierte gilt.

    Warum aber ist das Interesse Behinderte in die neue vielfältige Gesellschaft aufzunehmen, im Gegensatz zu Migranten so wenig ausgeprägt?

    Vermutlich liegt es daran, dass dem Gros der Gesellschaft Behinderte schlicht egal sind. Man ist an ihrer Perspektive auf die Gesellschaft ihren Potenzialen und ihrer Arbeitskraft nicht interessiert. Viele Arbeitgeber scheinen sogar zu bestreiten, dass Behinderte überhaupt über nutzbare Potenziale verfügen. Behinderte gelten als nicht leistungsfähig. Selbst wenn sie gut qualifiziert sind, ist die schizophrene Argumentation, der Betroffene sei zwar gut ausgebildet, könne aber wegen seiner Behinderung die Anforderung am Arbeitsplatz nicht erfüllen, nicht selten. Dies gilt trotz eines ganzen Füllhorns von Fördermöglichkeiten, auf die willige Arbeitgeber zugreifen können.

    Von Nöten ist ein Wandel auf der Arbeitgeberseite. Hier könnten Mentoringprogramme einen wichtigen Beitrag leisten, In sie sollten dann auch Behindertem, die den Berufseinstig geschafft haben, gezielt eingebunden werden. Es muss viel stärker anerkannt werden, dass auch Menschen mit Behinderungen grundsätzlich im Rahmen ihrer Möglichkeiten leistungsfähig sind.

    Auch eine drastische Anhebung der Ausgleichszahlung für die Nichterfüllung der Behindertenquote kann ein Mittel sein, um die Wirtschaft aufzuwecken und zu einem breiten Begriff von Vielfalt zu gelangen. Der kann diese Gesellschaft endlich umfassend bunt und tolerant machen.

    Weiter Informationen finden Sie auch hier und hier.

    (Autor: Henning Schmidt, Doktorand UNI Marburg)

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

  • Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler in Leverkusen ausgezeichnet

    Hamburg/Leverkusen (ots) – Die Siegerinnen und Sieger des 48. Bundesfinales von Jugend forscht stehen fest. Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat heute in der BayArena Leverkusen Deutschlands beste Jungforscherinnen und Jungforscher ausgezeichnet. In ihrem Grußwort würdigte sie die Spitzenleistungen des talentierten Wissenschaftsnachwuchses in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

    Bundesbildungsministerin Wanka kürt Jugend forscht Sieger 2013
    Die Sieger des 48. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht in Leverkusen stehen fest: Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und der Vorsitzende des Vorstands der Bayer AG, Dr. Marijn Dekkers, gratulieren den Bundessiegern Maximilian Reif (18) und Michael Stark (19, rechts) aus Bayern, die mit dem ersten Preis im Fachgebiet Technik ausgezeichnet wurden. Foto: Max Lautenschläger Bildrechte: Stiftung Jugend forscht e.V.

    Der diesjährige Bundeswettbewerb wurde gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Bayer AG. „Deutschlands wichtigster Nachwuchswettbewerb bringt die Wissenschaftler von morgen hervor. Das ist ein Gewinn für unsere Gesellschaft insgesamt„, betonte Dr. Marijn Dekkers, Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG.

    Preis des Bundespräsidenten
    für eine außergewöhnliche Arbeit gewann Lennart Kleinwort (14) aus Bayern. Er programmierte eine spezielle Software, mit der sich auf Smartphones und Tablet-Computern geometrische Figuren darstellen und per Freihandmodus mit den Fingern verändern lassen.

    Preis der Bundeskanzlerin

    ging an Korbinian Urban (18) aus Bayern für die originellste Arbeit ausgezeichnet. Er entwickelte ein neuartiges Verfahren für die Hochgeschwindigkeitsfotografie.

    Preis der Bundesministerin für Bildung und Forschung
    für die beste interdisziplinäre Arbeit erhielt Johannes Reinhart aus Baden-Württemberg. Der 17-Jährige erforschte mit dem Rasterkraftmikroskop die Fähigkeit von Pflanzen, Beschädigungen der hauchdünnen Wachsschicht ihrer Blätter und Früchte selbst zu reparieren.

    Bundessieger im Fachgebiet Arbeitswelt
    wurden Patrick Ziesel (18) und Joshua Rikker (18) aus Baden-Württemberg Sie präsentierten ihren innovativen Holzspalter, mit dem Waldarbeiter künftig leichter und vor allem sicherer Bäume fällen können.

    Fachgebiet Biologie
    David Singer (19) aus Nordrhein-Westfalen überzeugte die Jury mit einer aufwendigen Untersuchung belegte er die besondere Bedeutung des Lebensraums Stadt für die heimische Vogelwelt.

    Bundessieg im Fachgebiet Chemie
    errang Michael Laue (17) aus Sachsen-Anhalt. Mittels der chemischen Umwandlung von Graphenoxid gelang es dem Jungforscher mit einfachen Mitteln, elektrisch leitende Kohlenstoffschichten herzustellen.

    Julian Petrasch (21) aus Berlin siegte im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften. Als günstige Alternative zu teuren Satelliten konstruierte er einen neuartigen Stratosphärenballon für die Aufnahme hochaufgelöster Luftbilder oder die Gewinnung von Wetterdaten.

    Fachgebiet Mathematik/Informatik
    Jessica Lackas (18) aus dem Saarland befasste sich mit einem faszinierenden mathematischen Spiel. Mithilfe einer selbst geschriebenen Software gelang es ihr, beim „Game of Life“ die Ausbildung komplexer lebensähnlicher Strukturen auf dem Spielfeld zu analysieren.

    Physik-Bundessieger
    wurde Daniel Pflüger aus Niedersachsen. Mit Laser und Digitalkamera untersuchte der 18-Jährige die komplexe Wellenentwicklung, die beim Auftreffen eines Tropfens auf eine Wasseroberfläche entsteht.

    Fachgebiet Technik
    waren Maximilian Reif (18) und Michael Stark (19) aus Bayern erfolgreich. Die beiden siegten mit ihrem selbst gebauten Quadrocopter, dessen Software das Fluggerät eigenständig vor Kollisionen und Pilotenfehlern schützt.

    Der Preis „Jugend forscht Schule 2013“ der Kultusministerkonferenz der Länder ging an das Romain-Rolland-Gymnasium in Berlin für seine vorbildliche Talentförderung im MINT-Bereich.

    Eine Liste aller Preisträger sowie Fotos der Teilnehmer gibt es im Internet auf www.jugend-forscht.de.

    Die Redaktion von Mentoring4u gratuliert allen Preisträgern!

    (Quelle: Stiftung Jugend forscht e. V. / Bayer AG / Foto: Max Lautenschläger  / Bildrechte: Stiftung Jugend forscht e.V. )

  • wieweiterarbeiten – Arbeitsorte der Zukunft – Bundestiftung baukultur

    „Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus? Den Großteil des Lebens verbringen die Menschen an ihrem Arbeitsplatz. Produktionshallen mit zu wenig Tageslicht, lieblos gestaltete Großraumbüros und wenige Freiflächen erfüllen die heutigen Anforderungen und Wünsche an einen modernen Arbeitsplatz nicht mehr.“ Doch es geht auch anders.

    Wie, das erfahren Sie am Montag, dem 17. Juni in Osnabrück im Hellmann Worldwide Logistics, Speicher III, Hafenstr. 19, 49090 Osnabrück

    Mit der Veranstaltungsreihe
    wieweiterarbeiten – ARBEITSORTE DER ZUKUNFT spürt die Bundesstiftung Baukultur mit ihren regionalen Partnern bundesweit Beispiele zukunftsweisender Gewerbearchitektur auf…..

    Wir wünschen den Veranstaltern einen erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung und unseren Lesern viel Spaß beim Besuch der Veranstaltung. Das Anmeldeformular finden Sie hier: wwa-osnabrueck-2013
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    Mentoring4u beschäftigt sich normalerweise mit Möglichkeiten rund um die Vorbereitung auf das Arbeitsleben. Worauf müssen Sie auf dem Weg in die Berufsausbildung achten. Wer unterstützt, wie bewerbe ich mich richtig, wie kommt Ihre Bewerbung an, wie stelle ich mich vor u.v.m.

    Unter der großen Vielzahl von interessanten Veranstaltungen im Juni haben wir diese gefunden und sind begeistert. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse, die wir hier publizieren werden. Schreiben Sie uns Ihr Feedback.

    (Autor: M. Weiss  /  Quelle: Bundesstiftung Baukultur )