Qualitätsnetzwerk fördert junge Wissenschaftler

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gepostet am : 07-07-2013 | von : m_weiss | Kategorie : Ausland, Stipendien, Studium
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Mönchengladbach/Heidelberg (ots) – Aufbau von Netzwerken starker Forschungspartner in Lateinamerika, Europa und Asien.
Die Universität Heidelberg und Santander Universidades werden ihre Zusammenarbeit intensivieren und ausbauen.

Emilio Botín (links), Chairman von Banco Santander, und Prof. Dr. Bernhard Eitel, Rektor der Universität Heidelberg, nach der Vertragsunterzeichnung.
(Foto: Universität Heidelberg Bildrechte: Santander Consumer Bank AG Quelle: obs/Santander Consumer Bank AG)

Dazu haben der Rektor der Ruperto Carola, Prof. Dr. Bernhard Eitel, und Emilio Botín, Chairman von Banco Santander, am vorigen Freitag eine Vereinbarung über das „TOP-Programm Europa – Lateinamerika“ und das „ELITE-Programm Lateinamerika – Europa – Asien“ unterzeichnet.
Sie beruht auf einem seit zwei Jahren bestehenden und langfristig angelegten Rahmenabkommen mit Banco Santander. Die Bank fördert die Initiativen der Universität Heidelberg über den globalen Unternehmensbereich Santander Universidades, der in Deutschland unter dem Namen Santander Universitäten tätig ist.

Ziel der erweiterten Kooperation ist es, die Mobilität junger Wissenschaftler zu fördern, Qualitätsnetzwerke starker Forschungspartner in Iberoamerika, Asien und Europa zu entwickeln sowie innovative Forschungsfragen international zu bearbeiten und ihre Ergebnisse in die Gesellschaft zu transferieren.

Über ihr Iberoamerika-Zentrum (IAZ) entwickelt und koordiniert die Universität Heidelberg europäische Kooperationsprojekte mit führenden lateinamerikanischen Universitäten, insbesondere in Chile, Brasilien, Argentinien, Kolumbien und Mexiko. Langfristig soll damit eine wissenschaftliche Brücke zwischen Europa und Lateinamerika, vor allem für den Forschernachwuchs, entstehen. In einer erweiterten europäisch-lateinamerikanischen Zusammenarbeit wird es darum gehen, Exzellenznetzwerke mit herausragenden Universitäten in Süd- und Ostasien, speziell in Indien, China und Japan, zu initiieren. An der Koordinierung und Entwicklung werden neben dem IAZ auch das Südasien-Institut, das Heidelberger Zentrum für Transkulturelle Studien und das Zentrum für Ostasienwissenschaften sowie das Akademische Auslandsamt der Universität Heidelberg mitwirken. Die Auswahl der Projektpartner auf den drei Kontinenten erfolgt in Abstimmung mit Santander Universitäten.

Im Rahmen von „TOP-Programm Europa – Lateinamerika“ sowie „ELITE-Programm Lateinamerika – Europa – Asien“ werden Sommer- und Winterschulen zu innovativen Forschungsthemen für Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler von Santander Universitäten gefördert. Sie sollen in Kooperation mit dem Heidelberg Center Südasien in Neu Delhi, dem Heidelberg Center Lateinamerika in Santiago de Chile und dem Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg und gegebenenfalls japanischen Partneruniversitäten durchgeführt werden.

Das Iberoamerika-Zentrum der Universität Heidelberg wird seit März 2011 über das bestehende Rahmenabkommen zwischen der Ruperto Carola und der Bank durch den globalen Unternehmensbereich Santander Universidades gefördert. Das IAZ initiiert und pflegt den wissenschaftlichen Austausch mit den Ländern Lateinamerikas und der Iberischen Halbinsel. Ein zentrales Anliegen des Zentrums ist es dabei, Netzwerke für junge Forscher insbesondere der Geisteswissenschaften aufzubauen und infrastrukturell zu unterstützen. Dazu vergibt das IAZ mit Förderung von Santander Universitäten unter anderem Stipendien in den Bereichen der Sprach-, der Übersetzungs- und der Literaturwissenschaft, die Doktoranden einen mehrmonatigen Forschungsaufenthalt an einer Universität im Ausland ermöglichen. Ebenfalls wird der Aufenthalt ausländischer Nachwuchswissenschaftler an der Universität Heidelberg gefördert.

Banco Santander baut über den globalen Unternehmensbereich Santander Universidades bereits seit 1997 Kooperationen zu Universitäten auf. Inzwischen bestehen strategische Partnerschaften zu mehr als 1.020 Einrichtungen weltweit. In Deutschland fördert Santander Universitäten bislang fünf Hochschulen. Die Ruperto Carola war die erste deutsche Universität, die einen Kooperationsvertrag unterzeichnet hat.

Santander Universitäten ist Teil des globalen Unternehmensbereichs Santander Universidades, über den Banco Santander bereits seit 1997 weltweit einzigartige Kooperationen mit Universitäten aufbaut. Diese Kooperationen unterscheiden sich von jenen anderer nationaler und internationaler Banken: Banco Santander fördert akademische Institutionen in den Bereichen Lehre und Forschung, internationale Kooperationen, Wissens- und Technologietransfer, Unternehmensinitiativen, Austauschmöglichkeiten für Studenten und Innovation. Weitere Informationen zu Santander Universidades können im Internet unter www.santander.com/universities abgerufen werden. Informationen zu Santander Universitäten in Deutschland finden sich unter www.santanderbank.de/universitaeten.

Banco Santander (SAN.MC, STD.N, BNC.LN) ist eine Privat- und Geschäftskundenbank mit Sitz in Spanien und Präsenz in zehn Kernmärkten. Santander ist gemessen am Börsenwert die größte Bank in der Eurozone. Im Jahr 1857 gegründet, verfügte Santander Ende 2012 über ein verwaltetes Vermögen von 1.388 Mrd. Euro. Santander hat weltweit mehr als 102 Millionen Kunden, rund 14.400 Filialen – mehr als jede andere internationale Bank – und rund 187.000 Mitarbeiter. Sie ist die größte Finanzgruppe in Spanien und Lateinamerika und ist führend in Großbritannien, Portugal, Deutschland, Polen und dem Nordosten der USA. Ihre Tochtergesellschaft Santander Consumer Finance ist in den europäischen Kernmärkten sowie in Skandinavien präsent. Im Jahr 2012 erzielte Santander ein Nettobetriebsergebnis von 23,559 Mrd. Euro, eine Steigerung von 2 % zum Vorjahr.

(Autor: Alicia Santa Maria, Communications Santander  /  Foto: Universität Heidelberg Bildrechte: Santander Consumer Bank AG  /  Quelle: obs/Santander Consumer Bank AG)



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