mentoring4u

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  • Mentoring4u – Die Zeitung – Vertiefende Infos – kostenlos – deutschlandweit

    Mentoring4u Die Zeitung kostenlos

    Unser Credo: Informationen zu Bildung leichter zugänglich machen

    Warum eine Zeitung?
    Manchmal reicht es nicht, nur im Internet und an ausgewählten Schulen und Universitäten vertreten zu sein. Um noch mehr interessierte Schüler und Studenten zu erreichen, gibt es seit 2009 unsere Zeitung mit dem Titel – wie könnte es auch anders sein – Mentoring4u. Eine Zeitung, die man noch in die Hand nehmen kann, stellt sich dem aktuellen Trend von Digitalisierung und Virtualisierung entgegen. Tja, Papier kann man halt noch anfassen. Unser Signal: Schüler und Studenten können sich auf uns verlassen.

    Und wo kriege ich diese Zeitung?
    Mentoring4u erscheint drei mal im Jahr und behandelt Themen zu Bewerbung, Ausbildung, Initiativen und Förderprogrammen intensiver als uns das im Internet möglich ist. Wir hatten hier schon alles: Experteninterviews, Spieleinlagen und regelmäßige Quizzes. Wir verschicken unser 15.000-Stück auflagenstarke Werk deutschlandweit an Schulen und Universitäten, an Verbände und an Jobcenter, also dort, wo sich Menschen noch für Bildung interessieren.

    Sie haben noch keine Exemplare von Mentoring4u oder möchten welche nachbestellen? Setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

    Oder lesen Sie unser Zeitung online. Hier geht’s lang!

    Leserbriefe und Themenvorschläge
    Leserbriefe oder Themenvorschläge nimmt unsere Redaktion übrigens gerne entgegen. Einige Vorgaben sollten Sie dabei beachten: Leserbriefe drucken wir gerne ab, sofern Sie von allgemeinem Interesse sind und sachlich, kurz, präzise und pragnant geschrieben sind.

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: Marcel Drechsler | Quelle: photocase )

  • Mentoren beraten online – Kostenlos teilnehmen!

    Mentoren chatten los

    Unsere Mentoren sind erreichbar – auch wenn sie weit weg sind

    Deutschlandweit an Online-Mentorings teilnehmen
    Keine lange Anreise, keine überfüllten Hörsäle und außerdem kostenlos. Setzen Sie sich vor Ihren Computer oder Laptop und treten Sie mit unseren Mentoren live in Verbindung. Mentoring4u bietet regelmäßig Online-Mentorings an, die Sie weiterbringen. Wir stellen interessante Berufsbilder vor, Trends und Bewerbungstips. Stellen Sie Mentoren Ihre Fragen oder knüpfen Sie gleich hier Kontakte für Praktikum, Ausbildung oder Job. Wie Sie Ihre Chance nutzen, liegt bei Ihnen. Hier geht’s zu unseren aktuellen Online-Mentorings im Mentoring-Kalender.

    Wozu Mentoren?
    Was nützt das beste Handbuch, wenn es unverständlich ist? Was bringt eine Auflistung aller Studiengänge, wenn man keine Ahnung hat, was man hinterher damit machen kann? Mentoring4u hat sich zum Ziel gesetzt, gerade solche Fragen zu beantworten und Lösungen anzubieten. Das jahrelange Erfahrungswissen unserer Mentoren und deren Expertise zu aktuellen Trends stehen in den Online-Mentorings im Raum. Sie müssen nur fragen.

    Und wer sind die?
    Die Mentoren sind Führungskräfte ausgewählter Unternehmen, die jungen Menschen, die mitten in der Ausbildung sind, die Hand reichen möchten. Mentoren müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um überhaupt Mentor werden zu dürfen, wir nehmen schließlich nicht jeden.

    Mentorennetzwerk erweitern
    Sollte Ihnen mal ein Mentor zu einer bestimmten Branche oder Berufsbild fehlen, schreiben Sie uns. Wir versuchen gerne, Ihre Anregungen Wirklichkeit werden zu lassen. – Oder möchten Sie gerne selbst Mentor werden? Haben Sie keine Angst vor dem Internet und können voller Begeisterung von Ihrem Berufsbild erzählen? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf und überzeugen Sie uns!

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: spacejunkie | Quelle: photocase )

  • Gelassenheit hilft

    Nerv

    Hirnforscher Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther von der Universität Göttingen zeigt, wie man Hirnforschung praktisch einsetzen kann, um den Alltag zu verstehen.

    Menschen können sich verändern…
    Natürlich kann man in knapp 40 Minuten nicht die komplette Hirnforschung präsentieren. Aber eines muss man Herrn Professor Hüther lassen: Er erzählt unterhaltsam, mit vielen lustigen Anekdoten und benutzt so wenige Fremdwörter, dass auch der Otto-Normal-Verbraucher alles versteht. Es geht um Lernprozesse im Gehirn und wie sich aus Situationen, die man erlebt hat, Haltungen entwickeln. Warum Menschen unglücklich werden, in dem, was sie tun oder durch die Menschen, mit denen sie Umgang haben. Warum die einen besser lernen und andere nicht. Und unwillkürlich stellt man fest „Hey, das ist bei mir ja genauso!“

    … wenn sie gelassener werden
    Die Kernbotschaft – oder vielmehr das Geheimnis, das Hüther in seinem Vortrag lüftet – ist nicht nur für einen selbst, sondern auch für sowohl Pädagogen als auch Arbeitgeber ziemlich interessant. Zwar bestätigt Hüther durch wissenschaftliche Forschung nur, was wir alle insgeheim schon wussten, aber eben nicht belegen konnten. Nämlich, warum es manchen Menschen leichter fällt, zu lernen und warum sich Lernen und Alter nicht ausschließen.

    Praxisbezug?
    Ein bisschen schade, aber zu verschmerzen, ist leider eine mangelnde praktische Umsetzung. Was nützt es zu wissen, wie das Gehirn funktioniert, wenn man nicht weiß, wie man es beeinflussen kann? Alltagsbeispiele reichen hier als Belege einfach nicht aus. Es wird sicher noch eine Weile brauchen, bis sich ein findiger Referendar an einer Schule oder ein Personalchef Hüthers Erkenntnis zu nutze macht und am Ende vor motivierten Schülern oder Arbeitnehmern steht. Vielleicht ist es ja bereits ein Anfang, über seine Worte nachzudenken, denn schließlich beginnt Veränderung ja im Kopf.

    Gelassenheit hilft: Anregungen für Gehirnbenutzer – Prof. Dr. Gerald Hüther Universität Göttingen from Filme Online on Vimeo.

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: Lia* | Quelle photocase)

  • Wunscharbeitgeber auf der Automechanika

    Steuerknueppel

    Seit gestern stehen wieder einmal fünf Tage lang Besuchern die Tore der Automechanika, der internationalen Leitmesse der Automobilwirtschaft in Frankfurt am Main, offen. Rund 4400 Aussteller aus 76 Ländern präsentieren neue und innovative Lösungen des Automobilmarkts und der Zulieferindustrie. Eine ideale Plattform für alle, die sich schon immer für Automobile begeistern konnten – und sie zu ihrem Beruf machen wollen. Jetzt dem richtigen Gang einlegen!

    Messe mit Job-Direkteinspritzung
    Die Aussteller der Messe, die dieses Jahr noch internationaler und bunter gemischt sind, als in den vorigen Jahren, veröffentlichten bereits vor Messebeginn Stellenangebote auf www.automechanika.jobboarding.de. So können sich Bewerber rechtzeitig vorbereiten, interessante Stelleangebote finden und mit den Unternehmen Kontakt aufnehmen. Wem die Zeit dazu fehlt, der wird auch auf dem Messegelände an den Jobboards der Galleria (Ebene 1 A41) fündig: Dort hängen aktuelle Stelleangebote für jeden Geschmack aus.

    Die Qual der Wahl
    Wer bereits weiß, dass die Automechanika für einen zum Pflichtprogramm gehört, der sollte sich vorab genau informieren. Bei der Menge an mittelständischen Unternehmen und Weltkonzernen kann man schon mal den Überblick verlieren. Daher ist es wichtig, vorher zu wissen, was einem der Messebesuch bringen soll: Einen neuen Job, einen Kontakt oder einfach nur Information? Welchen Bereich finden Sie besonders spannend und welches Unternehmen bietet genau diese Sparte an (unabhängig davon, ob hier Stellenausschreibungen vorliegen)?

    Richtig vorbereiten
    Auf dieser Grundlage fällt es dann bereits leichter eine Auswahl an Wunscharbeitgebern zu treffen. Sinnvoll ist auch, sich einen Überblick über das Messegelände zu verschaffen und welche Aussteller man in welcher Reihenfolge besucht. Erfahrungsgemäß geht ein Messetag ziemlich auf die Füße, besonders, wenn man noch tütenweise Prospektmaterial zugesteckt bekommt und dieses mit sich herumträgt. Daher: kurze und effiziente Wege für den Besuch festlegen.

    Grün, grün, grün sind alle meine Autos
    Nicht zu vernachlässigen sind die aktuellen Trends der Automobilindustrie. Kaum ein Hersteller oder Zulieferer kann es sich noch leisten, nicht über Klima- und Umweltschutz nachzudenken. Ein Thema, das in Zukunft an Bedeutung gewinnen und neue Jobs mit sich bringen wird, sei es durch Innovationen im Hybridmotorbereich oder zum Stichwort Elektromobilität. Wer also schon mal die Messe besucht, sollte auch wissen, worüber die Aussteller untereinander reden und welche Berufsbilder in Zukunft möglich sein werden. Der Besuch diverser Events, z. B. zum Thema „Green Directory“ oder „Innovation Award“ sollte daher nicht fehlen.

    Sprechen Sie Ihren Wunscharbeitgeber an
    Es muss ja nicht gleich der Personalverantwortliche sein, den man erwischt. Auch andere Messemitarbeiter, die Schlüsselpositionen z. B. im Vertrieb oder der Produktion einnehmen, können meist früher abschätzen, ob und wann freie Stellen entstehen. Das ist wichtig, denn knapp zwei Drittel aller Stellen werden nicht ausgeschrieben, sondern intern vergeben. Nutzen Sie also die Gelegenheit und investieren Sie in Vitamin B.

    Wer am Ende überzeugt
    Interessieren Sie sich bereits für eine bestimmte Stellenausschreibung? Sprechen Sie die Person an, die aus dem Bereich kommt und nicht irgendwen. Aber Vorsicht: Gerade bei branchenspezifischen Messen, wie der Automechanika ist eine gute Vorbereitung über aktuelle Trends und Neuheiten auf dem Markt ein absolutes Muss! Ein persönliches Gespräch am Messestand sollte nicht nur von Interesse, sondern auch von Kompetenz zeugen. Überzeugen Sie Ihr Gegenüber von sich. Aber was mindestens genauso wichtig ist, wenn Sie am Ende des Messetages die Hallen verlassen: Welcher Wunscharbeitgeber hat Sie überzeugt? 
    (Autor: A. Sokolowski | Foto: die*Mel*| Quelle photocase)

  • Tägliche News zu Studium, Schule und Karriere

    Aktuelle Bildungsnews auf M4u

    Bei mentoring4u finden Sie täglich aktuelle News zu Bildung, Bewerbung und Karriere.

    Hier gibt es
    Jeden Tag Fundstellen aus dem Netz – Menti-Comics zu aktuellen und zeitlosen Themen – das Menti-Gewinnspiel – Exklusivbeiträge aus aller Welt – Online-Mentorings, von Bewerbung bis Jobspot  und viel mehr!

    Kein schnöder Schulalltag
    mentoring4u gibt einen umfassenden Überblick über alles, was einem in der Schule begegnen kann. Seien es verschiedene Schulsysteme, verschiedene Abschlüsse zwischen den Bundesländern oder Austauscherfahrungen im Ausland. Auch soziales oder politisches Engagement während der Schulzeit findet bei uns einen Platz. Ist nämlich auch wichtig. Denn letztendlich entscheiden die eigenen Talente, Vorlieben und Neigungen, welchen Weg man später einschlagen wird.

    Fachkräftemangel? Nicht mit uns!
    Wir zeigen, wo Chancen lauern und welche Karrierewege sich ergeben können. Dazu stellen wir regelmäßig interessante und vielleicht auch bisher unbeachtete Berufsausbildungen vor. Und da kommt uns die gesamte Bandbreite gerade recht: von Handwerk bis Kaufmann lassen wir nichts ausgespart, aber selbstverständlich lassen wir auch besondere Ausbildungsbetriebe, die positiv aufgefallen sind, nicht außer acht.

    Private Hochschule, Fachhochschule, Berufsakademie oder Universität?
    Und das sind noch längst nicht alle Hochschularten. Damit nicht genug: Bei der Vielzahl von Studiengängen verliert man schon mal die Übersicht. Und was war nochmal Bologna? Was kann man mit einem Bachelor-Abschluss so machen? Und wie sieht es mit Auslandsstudium aus? Jeden Tag reinschauen lohnt sich!

    Bewerbung
shilfe
    Fast schon im Jahresrhythmus wird der Bewerbungsknigge angepasst, was wir nicht zuletzt Social Media zu verdanken haben. Ob klassische oder Online-Bewerbung, ob Fragen zum Lebenslauf oder Vorstellungsgespräch – Wir finden die besten Tips für Sie im Netz. Und wenn nicht, dann fragen wir unsere Mentoren, zum Beispiel in unseren Online-Mentorings.

    Jobs und Karriere
    Trendbranchen, Jobvorstellungen und alles, was der Arbeitsalltag mit sich bringt, tragen wir täglich aktuell für Sie zusammen. Auch unser Maskottchen Menti macht da so seine Erfahrungen: Jeden Freitag gibt er seinen Senf zum Thema Job und Karriere dazu.

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: suze | Quelle: photocase )

  • Activity Circle – Networking in der “Villa Bonn”

    Die ConActivity KG lädt ein zu einem spannenden, generationenübergreifenden Hintergrundgespräch in der Villa Bonn in Frankfurt zum Thema:

    „Wie verhalten sich Börsen-Insider? – Wie reagieren Insider auf Extremsituationen an den Aktienmärkten?“

    Diskutieren Sie mit
    Der deutsche Aktienindex DAX, der die Entwicklung der 30 größten börsennotierten Aktiengesellschaften widerspiegelt, steht bei knapp 6.200 Punkten. Das ist seit September 2009 ein Anstieg von über 10 Prozent. Lassen sich aus dem Verhalten von Börseninsidern Schlüsse auf die Aktienmärkte ziehen?

    Ort und Zeit
    Freitag, den 22. Oktober von 12:00 – 14:00 Uhr
    in der Villa Bonn
    Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft e.V

    Siesmayerstr. 12
    60323 Frankfurt am Main.

    Vorstellung der Insider
    Wir freuen uns, folgende Teilnehmer in der Expertenrunde begrüßen zu dürfen:
    Patrick Hable, Geschäftsführer der 2iQ Research, Frankfurt
    Jörg Dresen, Direktor Markets, Leiter Institutionelle Kunden, NordLB, Hannover
    Moderation: Martin Weiss

    Haus der Mentoren Logo ConActivity

    (Autor: M. Weiss | Foto: Carola Thiede | Quelle: Archiv)

  • Vitamin B oder Qualifikation?

    Vitamin B oder Qualifikation

    Mentoring am Centrum für Nah- und Mitteloststudien

    Berufliche Perspektiven
    Am 18. November 2009 fand im CNMS in Marburg ein sogenanntes Mentoring statt. Hier konnten die Studierenden des Centrums sich von den Vertretern der Wirtschaft und Vertretern des Öffentlich-Rechtlichen-Sektors über ihre beruflichen Perspektiven informieren lassen. Sie erfuhren unter anderem, dass in bestimmten Bereichen Vitamin B gefordert werde, man also auf Beziehungen zurückgreifen müsse, während in anderen Bereichen nur die Qualifikation zähle.

    Bedarf an Orientwissenschaftlern
    Dr. Klaus Krempe, ein Vertreter aus der Wirtschaft, ermutigte die Studierenden, dass der Bedarf an Orientwissenschaftlern durchaus gegeben sei. Dafür wären Kenntnisse der Betriebswirtschaftslehre nützlich. Sehr wichtig sei auch soziale Kompetenz, die durch ehrenamtliche Tätigkeiten oder politisches Engagement nachgewiesen werden könne.

    Richtige Kontakte helfen
    Prof. Dr. Heinz Zielinski vom Hessischen Innenministerium sagte deutlich „natürlich ist es gut, wenn man jemanden kennt“. Bewerber die man schon kenne, hätten eine bessere Chance, beachtet zu werden, als jene, die völlig unbekannt seien.

    Qualifikation zählt
    Bei der Deutschen Bundeswehr hingegen, entgegnete Herr Martin Würz, zähle nur die Qualifikation. Soziale Zugehörigkeit oder Herkunft würden dabei keine Rolle spielen, außer, dass man die Deutsche Staatsangehörigkeit besitzen sollte.

    Offensiv, Initiative und Engagement
    Mitinitiator Martin Weiss, der regelmäßig solche Mentorengespräche organisiert, teilte den Studierenden mit, dass der Bedarf an Orientwissenschaftlern in Wirtschaft und staatlichen Institutionen mit Sicherheit steigen werde. Sein Kollege Bernd Hanheiser empfahl den Studierenden, offensiv zu sein, Initiative und Engagement zu zeigen. Herr Weiss ist ein regelmäßiger Besucher der Donnerstagsveranstaltung des Centrums und davon überzeugt, dass das am Institut vermittelte Wissen von enormer Bedeutung ist.

    Haus der Mentoren
    Das Echo auf die Veranstaltungen des „Haus der Mentoren“ klingt sehr nachhaltig. Vor allem deshalb, weil die jungen Leute es spüren, dass sie nicht instrumentalisiert werden, sondern es den Mentoren wirklich um ihre Zukunftschancen geht.

    Weitere Infos unter:  Centrum für Nah- und Mitteloststudien

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: medienarbeiter | Quelle: photocase)

  • MINT für Mädchen statt Serienabklatsch

    Mädchen Metall Schild Schutz

    Die Schere zwischen typisch männlichen und typisch weiblichen Jobs scheint nicht kleiner zu werden. Und Schuld ist: Das Fernsehen!

    „Weibliche“ und „männliche“ Berufe
    Es gibt über 350 Ausbildungsberufe in Deutschland, von denen etwa 14 als typische Frauenberufe charakterisiert werden können. Fast 80% der dort Beschäftigten sind Frauen, in den typischen Männerberufen sind weniger als 20% Frauen vertreten. Nicht nur, dass Frauen seltener ein „männerlastiges“ Fach studieren und im Schnitt weniger verdienen als Männer, hinzu kommt, je „weiblicher“ ein Beruf ist, desto niedriger ist das Einkommen. Das könnte man ändern, wenn sich die Neigungen von Jungs und Mädchen umverlagern würden.

    Initiativen steuern gegen
    Der Orientierungsschere entgegen wirken bereits Initiativen wie der Girl’s Day, der junge Mädchen für technische Berufe begeistern soll, aber auch das Projekt „Neue Wege für Jungs“, das Jungen Berufe im Pflege-, Erziehungs-, Sozial- und Dienstleistungsbereich attraktiv machen soll.

    Fernsehserien als Berufsorientierung
    Leider immer noch zu wenig, wenn man sich die aktuelle Studie des Bildungsministeriums anschaut, die auf der internationalen Konferenz „MINT und Chancengleichheit in fiktionalen Formaten“ am Montag veröffentlicht wurde: Tatsächlich werden nur 13% aller Mädchen auf ihren Berufswunsch durch die Schule aufmerksam, 17% durch Berufsberatung und 20% durch Infosendungen. Der Spitzenreiter: TV-Serien mit 23%!

    Verzerrte Darstellung der Wirklichkeit
    Da drängt sich einem die Frage auf, wie viel Einfluss, Unterhaltungssendungen auf unsere Gesellschaft haben. Denn effektiv sind zwar Frauen in fiktionalen Formaten überwiegend berufstätig – was der Realität nicht entspricht, denn Hausfrauen kommen im Fernsehen so gut wie nie vor – aber dann auch nur in frauentypischen Berufen, wie Ärztin, Verkäuferin oder Lehrerin. Dagegen spielen im Fernsehen nur 0,7% der Darstellerinnen eine Frauenrolle in Forschung und Naturwissenschaft, nur 0,5% üben einen technischen Beruf aus. Das sind genau die Berufe des so genannten MINT-Sektors – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik –, in denen „in Zukunft Fachkräftemangel herrschen wird“, betont Bundesministerin Anette Schavan.

    Die Flimmerkiste als Chance?
    Dabei ist der Mangel keine Frage der Intelligenz. Längst ist bekannt, dass Mädchen statistisch gesehen bessere Noten als Jungs haben und höhere Bildungsabschlüsse erreichen. Das Kernproblem liegt also woanders: nämlich in der Sozialisierung durch Eltern, Schule und Freunde. Dies anzupacken und zu ändern, wird wohl noch eine Weile dauern, vielleicht ist es auch unmöglich. Aber an einer Stelle kann man bereits jetzt ansetzen: In amerikanischen TV-Formaten werden Frauen in MINT-Berufen häufiger dargestellt als hierzulande. Und mal ehrlich, welches Mädchen findet die abgedrehte Forensikerin Abby Scuito aus Navy CIS oder Viper-Pilotin Kara Thrace nicht cool?

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: designhunter | Quelle photocase)

  • „Keine halben Sachen“ – Armut bekämpfen

    Keine halben Sachen

    Die evangelische Kirche Berlin lädt am 15. September 2010 unter dem Motto „Keine halben Sachen“ zum Abendgebet. Die bekannte Sängerin Judy Baily wird den Abend musikalisch untersützen.

    Prominente Gäste
    Die Kirche wird vertreten durch Bischof Markus Dröge (auch Aufsichtsratsvorsitzender des Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) ) Judy Bailey singt  u. a. „Spirit of Freedom“, das aus dem offiziellen WM-Album 2010 „Listen up“ stammt.

    Thema des Abends
    Die Millenniumsentwicklungsziele wurden im Jahr 2000 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen, um bis zum Jahr 2015 die Armut in der Welt zu halbieren. In einigen Bereichen hat es Fortschritte gegeben, zum Beispiel wurden in Afrika im letzten Jahr fast drei Viertel aller Kinder eingeschult, im Jahr 2000 waren es gerade einmal gut die Hälfte aller Kinder. Andererseits ist es erschreckend dass die Zahl der Hungernden im Jahr 2009 erstmals die Milliardengrenze übersprang.

    Wozu das Ganze?
    Die Bundesregierung soll erinnert werden, beim Weltarmutsgipfel in New York (20.-22. Sept 10) einen Aktionsplan einzubringen, der den Beitrag Deutschlands zum Erreichen der Ziele festlegt. Wollen hoffen, dass das ausreicht.

    Übrigens: hier gibt’s das Plakat zur Veranstaltung.

    Mentoring4u Linktip:
    http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/

    (Autor: M. Weiss| Foto: skyla80 | Quelle: photocase)

  • weltwärts-Programm für junge Erwachsene – eine Erfolgsgeschichte?

    Deutscher Entwicklungsdienst

    Der Deutsche Entwicklungsdienst bietet eine Auslandserfahrung der besonderen Art

    Soziales Engagement am anderen Ende der Welt
    850 weltwärts-Freiwillige sind 2010 mit dem DED ausgereist. Die jungen Menschen arbeiten in den Partnerländern des DED ähnlich wie Zivildienstleistende in Deutschland in Organisationen, die sich um Menschen kümmern, die aufgrund von Armut, Krankheit oder Alter dringend Hilfe brauchen. Insbesondere Behinderte, die in Entwicklungsländern am stärksten benachteiligte Gruppe, profitieren von der hohen Einsatzbereitschaft und dem sozialen Engagement.

    Wie leben die Freiwilligen an ihren Einsatzorten?
    Unter einfachsten Lebensverhältnissen, erfahren die Freiwilligen ganz nah, wie der Alltag der Menschen in Entwicklungsländern aussieht, welche Probleme sie belasten, aber auch welchen Mut und welche Energie sie haben, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Keine leichte Zeit für die meisten Freiwilligen und dennoch sind sie begeistert, haben das Gefühl, eine sinnvolle Arbeit zu leisten.

    Eine Erfahrung fürs Leben
    Die weltwärts-Freiwilligen helfen darüber hinaus nicht nur im Partnerland, sie bringen auch einen Erfahrungsschatz mit zurück nach Deutschland. Ein Großteil der Freiwilligen bringt sich nach der Rückkehr aktiv in die entwicklungspolitische Bildungsarbeit ein und wirbt für Verständnis und Unterstützung für entwicklungspolitische Themen.

    Quelle/ Mentoring4u Linktip:
    Deutscher Entwicklungsdienst

    (Autor: M. Weiss | Quelle:  DED)