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Schlagwort: Ausbildung

  • To be or not to be …. der twitternde Osterspaziergang und Facebook als Marketingtool

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wie schütze ich mich vor „Fakes“ , lerne „Marketing“ und plane den gemeinsamen Osterausflug

    Wir möchten nicht wissen, wer schon mal auf einen „gefakten“ Artikel reingefallen ist. Die Reserche zu diesen-, aber auch Themen wie „Woran erkenne ich Falschmeldungen auf Facebook “ oder was hat es mit Einladungen zu Anwendungen auf sich gefällt unserer Redaktion sehr gut.  Der Blog „Mimikama“ soll übersetzt aus der afrikanischen Sprache Suaheli „Gefällt mir“ heißen. Wir können das nicht überprüfen, aber glauben es gern. Schade dass es mitunter Websites-Betreiber gibt, die nicht daran interessiert sind, dass ihre Anwendungen in Communities diskutiert werden, das muss man erst einmal verstehen. Normalerweise sollte man als Hersteller Interesse haben, dass Kunden  Produkte positiv oder negativ kritisieren. Da kann man auch besser gegensteuern.

    Deutsche Bahn AG auf Facebook
    Dafür hat die Deutsche Bahn AG extra eine Facebook Website einrichten lassen. Kunden diskutieren offen im Netz was Ihnen nicht gefällt oder was besonders gut gelaufen ist. Und die Deutsche Bahn AG kann direkt darauf eingehen, Fehler beseitigen und ihr Produkt laufend verbessern. Was bringt schon ein unzufriedener anonymer Kunde? Sehr gutes Marketing. Gratulation!

    Planen Sie doch Ihren Osterspaziergang mal mit Twitter. Wir sind begeistert. Wie? Na, das ist ganz einfach. Sie benötigen ein Twitter Account. Das richten Sie sich selbst auf www.twitter.com ein. Dann geben Sie in die Suchmaske „Osterspaziergang“ ein. Und schon zeigen Ihnen viele Tausend User an, welche Veranstaltung die richtige für Sie sein könnte. Damit ist Ihnen die Auswahl natürlich nicht abgenommen. Aber Sie können auch variieren und einfach und Osterspaziergang, Frankfurt eingeben und sofort werden Ihnen einige Events angezeigt. Sie möchten sich über bestimmte Schlagworte aktuell unterrichten? Dann geben Sie den Begriff an und schreiben eine Raute # vor das Wort. Viel Erfolg!

    Wir freuen uns über Ihr Feedback. Schreiben Sie uns oder wie der Engländer zu sagen pflegt: „Don’t hesitate to write us.“

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen ein schönes Osterfest.

    (Autor: M. Weiss  |  Foto und Thumb: M. Weiss  |  Quelle: http://www.mimikama.at/ http://www.bahn.de  www.twitter.com )

  • Neuartige Linse erfüllt grauen Star-Patienten Lese-Wünsche

    Scharfe Sicht auf Probe:
    Ruhr-Universität Bochum, RUB-Augenklinik setzt neuartige Linse bei Grauem Star ein.  Normalerweise gilt, Kunde unzufrieden, Produkt zurück. Weit gefehlt. In diesem Fall wird die Linse einfach nachjustiert. Unglaublich!

    Ein hochinteressanter Bereich mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten. 

    (Autor: M.Weiss  |  Thumb und Foto: M. Weiss  | Quelle: http://www.ruhr-uni-bochum.de/ )

  • Berufsausbildung: Änderungsschneider/in

     

    Die Tätigkeit im Überblick
    Änderungsschneider/innen verändern und reparieren Kleidungsstücke und Heimtextilien nach Kundenwünschen.

    Überwiegend arbeiten Änderungsschneider/innen in handwerklichen Änderungs- bzw. Maßschneidereien. Ebenso sind sie in großen Bekleidungshäusern mit integriertem Änderungsdienst beschäftigt. Darüber hinaus können sie z.B. im Braut- und Abendmodeverleih mit Änderungsschneiderei tätig sein. Als Arbeitgeber kommen zudem Hersteller von Textilien wie Bett- oder Tischwäsche infrage.

    Die Ausbildung im Überblick
    Änderungsschneider/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).

    Diese bundesweit geregelte 2-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handwerk angeboten.

    Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

    Die Ausbildung zum Änderungsschneider/zur Änderungsschneiderin kann ggf. durch die darauf aufbauende Ausbildung Maßschneider/in oder Modeschneider/in ergänzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Arbeitsagentur.

    Unter welchen Stichworten
    können Sie nach abgeschlossener Ausbildung einen interessanten Job für die Zukunft finden? 
    Sie arbeiten für Änderungsschneidereien, Änderungsateliers, Konfektionsabteilungen von Mode- und Kaufhäusern oder vielleicht auch am Theater.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autor M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle: www.arbeitsagentur.de )

  • Gewinnt vor Winterpause noch 2 Trendy Boshis, 2 CD von Anselm Grün „Lebe Dein Leben“und ein exklusives Mentorengespräch

    Verlosung:
    Wir verlosen unter Euch bzw. den Einsendern mit Kommentaren zum Girl`s und Boy`s day bis Ostern 2011 zwei Trendy Boshis, zwei CDs von Texten von Anselm Grün gesungen von Evelyn Vysher „Lebe Dein Leben“ und ein exklusives Mentorengespräch. Einsendeschluß Ostermontag 25. April 23:59 Uhr
    Bitte an die Email: redaktion@mentoring4u.de

    Was Ihr dafür tun müßt? Schreibt uns einen Kommentar über Euer letztes Praktikum oder Euren Einsatz beim Girl`s oder Boy`s Day. Die prämierten Beiträge werden in der ersten Maiwoche auf www.mentoring4u.de und in der gleichnamigen Zeitung abgedruckt. (Minderjährige bedürfen zu ihrer Teilnahme der Zustimmung ihrer/ihres Erziehungsberechtigten)
    Viel Erfolg!

    Jury: Redaktion Mentoring4u.de

    Screenshot myboshi, Einzigartige Mützen

    (Autor: M. Weiss  |  Thumb/Photo: A. Korkis  | Quellen: http://www.myboshi.net/ ,www.sonymusic.de, www.ariola.de , www.mp21.de )

  • Berufsausbildung: Anästhesietechnische Assistenten und Assistentinnen

    Anästhesietechnische Assistenten und Assistentinnen
    wirken bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge von Narkosen mit.

    Anästhesietechnische Assistenten und Assistentinnen sind hauptsächlich in Anästhesieabteilungen von Krankenhäusern, Privat- oder Hochschulkliniken tätig. Ebenso arbeiten sie in ambulanten Operationszentren und Facharztpraxen, die ambulante Operationen durchführen.

    Die Ausbildung im Überblick
    Anästhesietechnische/r Assistent/in ist eine schulische Ausbildung an Berufsfachschulen . Sie wird im Rahmen eines Pilotprojektes nach den Richtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) durchgeführt.

    Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

    Ihr habt weitere Fragen? Diskutiert mit Gleichgesinnten z. B. auf dieser Websitevon Krankenschwester.de  zum Thema.  Fortbildungskurse findet Ihr u.a. bei Impulse e. V. Schule für freie Gesundheitsberufe oder nutzt die Suchmaschinen im Internet.

    (Autor: Arbeitsagentur + M. Weiss |  Bild und Thumb: A. Korkis  |  Quelle: www.arbeitsagentur.de , www.krankenschwester.de ,  http://www.impulse-schule.de/  )

  • Einer für Alle – keiner für Einen? Mehr zu Pflegeberufen plus Jobangebot


    Habt Ihr es schon gehört?
    In unserer Nachbarschaft gibt es jetzt ein Altenpflegeheim, in dem die Bewohner in Kommunen zusammen leben. Hm, hatten wir früher – yippie, mein Lieblingswort – also früher in den 60ern schon mal. Das waren aber eher jugendliche Revoluzzer, die da was Anderes getrieben haben.

    Komisch also, alte Menschen in Kommunen. Warum wohl? Lasst uns weiter spinnen. Erst seit 30 Jahren wissen wir ja, dass die Bevölkerungspyramide kippt. Denn unsere Altvorderen waren nicht wirklich Nachwuchsproduktionsfreudig, so, wie wir heute auch. Da ist mal die Pille schuld. Aber da ist auch schuld, dass man es gut haben und sich was gönnen und leben wollte. Die Frauen sind besser ausgebildet als ihre Großmütter und wollen auch nicht mehr Heimchen am Herde spielen….die Papas haben noch immer Angst um den Karriereknick bei Elternzeit, und Kinderbetreuung oder familienfreundliche Arbeitszeitmodelle sind in Deutschland noch nicht wirklich denkbar.

    Die neueste Erkenntnis ist jetzt, dass es an Fachkräften mangeln wird. Huch, wer hätte das vor 30 Jahren schon gedacht! Tja, und woher nehmen wir dann Leute in sozialen und Pflegeberufen? Also  die Pflege der anschwellenden Masse an Senioren, Krankenpflege, Kinderbetreuung, Behindertenbetreuung…..Nun, so wirklich attraktiv sind diese Berufe heute – rein monetär gesehen – wirklich nicht. Da gehört schon ziemlich viel Idealismus und Liebe zum Mitmenschen dazu, sich für diese wichtigen Berufe zu entscheiden.  Tja, wie wäre es mal mit der Aufwertung dieser Tätigkeit? Bessere Arbeitsbedingungen? Und die Einsicht der Verantwortlichen, sich nicht immer an den Schwächsten zu sanieren? Aber die Einsicht werden wir vielleicht in 30 Jahren haben.

    Es bietet sich also letztendlich nur die Selbsthilfe an: in besagter Kommune hilft der Blinde dem Tauben, der Parkinson dem Alzheimer, der Fitte dem Siechen…Die Kinder des ebenfalls in Nachbarschaft befindlichen Kindergartens werden mittags zu den Senioren verbracht. Das bringt deren Kreislauf in Wallung, sie können also die kleinen Wilden betreuen und sind somit erst mal gut beschäftigt. Gute Idee, was? Spart doch wieder Pflegekräfte im Heim, die sich sonst um Beschäftigung kümmern müssten, und Erzieherinnen im Kindergarten, da die Omis und Opis sich nützlich machen….

    Kinder, ist das nicht eine doofe Vorstellung? Aber lasst uns nochmal Hirnschmalz schmelzen. Wir alle brauchen mal soziale Dienste, nicht zuletzt auf dem letzten Weg, den wir alle früher oder später dahinschlurfen dürfen. Wird nicht die Politik sich tatsächlich darüber Gedanken machen müssen, ob man für diese physisch und psychisch schwere Arbeit die Leute nicht auch mal besser entlohnt? Nebenbei gesagt, Leute für solche Berufe, für die wirklich eine Berufung nötig ist, werden gesucht werden. Man kann nicht alle Arbeitskräfte importieren. Es ist doch auch nicht die Lösung des Problems – wie jüngst durchaus diskutiert – Freigänger dafür heranzuziehen oder Arbeitslose damit zu beauftragen.  Ohne Lust und Liebe zum Thema ist das doch sinnlos. Klar könnte man Abhilfe durch Ehrenamtliche, Freiwilligendienste und Seniorenräte schaffen. Das ist auch gut, ersetzt aber nicht gelernte Fachkräfte.

    Müssen wir uns also wirklich demnächst selber die Zähne ziehen oder – stellt Euch das mal vor –dem Chirurgen selber assistieren, sofern man uns eine Spinal- oder Periduralanästhesie verpasst, wir uns also obenrum bewegen können und bei Bewusstsein sind? Spart wieder eine Krankenschwester im OP.  Den Alten wird das Essen nicht mehr auf Tellern serviert, sondern in einer Schüssel, wo sie dann ihre Gebisse rein legen, damit sie selber essen.  Iiiih, lecker. Ach ja, und körperlich Behinderte betreuen geistig Behinderte…Betreuer also überflüssig. Also sagt doch selber, so geht das doch nicht.
    Einer für Alle Artikel, Gisela Kiefer

    Was also wird aus uns und unseren Nachfahren, also Kindern und Enkeln, die sich darüber noch keine Gedanken machen oder gar noch nicht geboren sind? Macht Euch doch einfach schlau, welche Möglichkeiten es  gibt. Denn Pflegeberufe werden gefragt – vielleicht werden die Konditionen dann – dem Prinzip von Angebot und Nachfrage folgend – auch besser.  Glaubt mir, trotz der schweren Arbeit kann so ein Beruf sehr zufrieden machen. Die Seele nämlich.

    Alsdann, bis neulich !

    Weitere Informationen
    zu Pflegeberufen findet Ihr auch beim Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe, der AOK, der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen gGmbH, Klinikum Herford, der Paritätischen Berufsfachschule für Sozial- und Pflegeberufen gGmbH oder Dienstleister wie z. B. einer unserer Mentoren aus Berlin, die PremioBerlin. Noch viele mehr findet Ihr über Internetsuchmaschinen. Viel Erfolg bei der Suche.

    Und damit Ihr auch wisst, dass es in diesen Bereichen echte Nachfrage gibt und welche Möglichkeiten sich zu diesem Berufsbild ergeben, hier gleich noch eine interessante Stellenanzeige für einen Job im Ausland dazu:

    Medizinische Fachkraft (Arzt/Ärztin oder Krankenpfleger/in mit Zusatzausbildung in Public Health) für die Koordination der medizinischen Arbeit einer EED-Partnerorganisation in der Demokratischen Republik Kongo:

    (Autor: G. Kiefer  |  Bilder: A. Korkis | Quelle: www.eed.de)

  • Sackgasse Job – Was nun? Was tun?

    Vitamin B oder Qualifikation "medienarbeiter" Himmelstreppe

    Kennst Du diese Situation?
    Nach nicht ganz einfacher Suche und Entscheidung für einen Ausbildungsplatz, hast du Dich motiviert bis in die Fussspitzen auf die neue Aufgabe gestürzt und musst nach kurzer Zeit feststellen, dass alles anders gekommen ist oder sich ganz anders darstellt, als Du es erwartet hast. Du fühlst Dich, als wärest Du in eine Sackgasse geraten, aus der es keinen Ausweg gibt. Auch junge Leute sind mit einer solchen Situation häufig einfach überfordert.

    Was könntest Du unternehmen?
    Zunächst mal solltest Du Dir bewusst machen, dass so etwas im Laufe seiner Karriere immer mal wieder vorkommen kann. Das ist kein guter Trost. Denn was ist schon immer genau so, wie Du Dir das gedacht hast? Oder in welchem Job gibt es keine Veränderungen? So etwas zu erwarten wäre höchst unrealistisch! Ganz im Gegenteil, in der heutigen Arbeitswelt steht man regelmässig vor neuen Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Also, das, was Du vielleicht gerade erlebst, ist Teil eines Lernprozesses, ist Teil des Lebens überhaupt. Und mit einer solchen Situation hast Du die Chance, Dir Fähigkeiten anzueignen, damit umzugehen. Statt also der heute so populären Neigung nachzugeben, sehr schnell eine Sache aufzugeben und „hinzuschmeißen“, bist Du gut beraten, zunächst alle anderen Optionen zu prüfen und auszuschöpfen. Denn meistens lohnt es sich, zunächst Probleme zu lösen und Situationen zu verbessern, statt nach Neuem zu suchen. Klar muss aber auch sein, dass sich an manchen Dingen nichts ändern kann und dass Du, wenn diese Punkte so zutreffen, lieber zu einem „Ende mit Schrecken, als zu Schrecken ohne Ende“ optieren solltest.

    Wie könntest Du vorgehen?

    1. Schritt – Bestandsaufnahme
    Prüfe in aller Ruhe, wie sich Deine Situation darstellt, was genau es ist, das nicht den Erwartungen entspricht? Wie kam es dazu? Was hat sich geändert? Natürlich mußt Du Dich dabei auch fragen, inwieweit die eigenen Erwartungen und Vorstellungen wirklich realistisch waren. Fragen, die Du Dir sich stellen mußt sind dabei natürlich auch, ob es um Personen geht, mit denen Du nicht klarkommst, oder um Arbeitsinhalte, die Du nicht magst?! Oder sind es Randbedingungen, die den Alltag erschweren (Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrtkosten, Arbeitszeiten, usw.)? Möglicherweise handelt es sich um einen Mix aus verschiedenen Problemen, die in Summe das Frustpotenzial auf ein anscheinend unerträgliches Mass erhöhen.

    2. Schritt – Handlungsoptionen prüfen
    Zwischenmenschliche Probleme
    Liegt das Kernproblem im zwischenmenschlichen Bereich, also kommst Du mit einem oder mehreren Kollegen nicht klar, ist es am besten, wenn Du den Mut aufbringst und das Thema offen ansprichst. Das ist gar nicht leicht, weil häufig Emotionen eine Rolle spielen – die eigenen und natürlich die des Kollegen! Aber Du kannst Dir helfen indem Du versuchst, auf der Sachebene zu bleiben. Daher ist es ratsam, vor dem Gespräch genau zu prüfen, um welche Situationen es geht. Was genau ist so störend? Und was könnten die Ursachen sein? Gibt es besondere Umstände, die zu berücksichtigen sind? Und was kann man selbst tun, um solche Situationen überhaupt nicht entstehen zu lassen oder zu entschärfen? Wenn Du Dir darüber im Klaren bist und Du dir Lösungsmöglichkeiten überlegt hast, ist es viel leichter in ein solches Gespräch mit dem betreffenden Kollegen zu gehen.

    Arbeitsinhalte
    Sind es Arbeitsinhalte, die Du Dir anders vorgestellt hast, analysiere die genauen Umstände und prüfe, ob dies nur eine zeitweilige Situation ist und sich in absehbarer Zeit wieder Änderungen einstellen werden, oder nicht. Es gibt leider heute immer noch Ausbildungsbetriebe, die ihre Auszubildenden als billige Arbeitskräfte ansehen und dann auch alles nur Mögliche erledigen lassen, nur eben nicht Inhalte des entsprechenden Ausbildungsberufes. Natürlich kommt es immer wieder vor, dass auch Azubis mit völlig falschen Erwartungen in ihre Ausbildung einsteigen. Hier muss man sich wieder mal an die eigene Nase fassen. Dann ist nicht der Job das Problem, sondern die eigene Person.

    Randbedingungen
    Dann gibt es natürlich noch die Randbedingungen, die einem das Leben erschweren. Aber auch hier lassen sich manche Änderungen realisieren. Z.B. könntest Du versuchen, statt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, einen Kollegen zu finden, der Dich mitnimmt, oder Du könntest Dich mit anderen abstimmen und vielleicht Arbeitszeiten aufeinander abstimmen. Es gibt Kollegen, die lieber Spätschicht arbeiten und das auf Dauer, oder umgekehrt.

    3. Schritt – Strategie und Umsetzung
    Wenn Du soweit bist, solltest Du ein Problem nach dem anderen angehen. Konzentriere Dich auf leichter realisierbare Lösungsmöglichkeiten. Hierbei ist es wiederum ratsam, sich mit anderen abzustimmen und noch einen Plan B in der Tasche zu haben. Wenn Du es geschafft hast, die eine oder andere Situation durch diese Vorgehensweise zu verbessern, motiviert es Dich auch und Du kannst die nächsten Schritte in Angriff nehmen. Damit durchlebst Du eine Lernkurve, die Du immer wieder im Leben brauchst und die ungeheuer wertvoll ist

    Mentor
    Empfehlenswert ist in einer solchen Situation ein Coach, Mentor oder Ratgeber. Das könnten ein guter Freund, ein Lehrer oder natürlich auch die Eltern sein. Übrigens einen guten Ratgeber erkennt man daran, dass er einem nicht nach dem Mund redet, sondern ganz offen und ehrlich seine Meinung sagt. Dieser Coach kann nicht nur nüchtern die Dinge einschätzen, er kann auch motivieren, nicht frühzeitig aufzugeben, er zeigt Dir aber vielleicht auch ganz neue Wege auf.

    Notbremse als letzte Lösung
    Was aber, wenn das alles nicht hilft? Nun, dann kannst Du mit guten Gewissens die Notbremse ziehen. Und dann sollte man auch nicht weiter zögern und sollte den Mut zu radikaleren Veränderungen aufbringen. Schließlich gibt es bei jedem Auto den Rückwärtsgang – Du  musst nicht in der Sackgasse stehen bleiben, sondern es besteht auch die Möglichkeit zurückfahren und einen anderen Weg einschlagen.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg!

    (Gastautor: Alfred Stein| Bearbeitung A. Korkis | Foto: medienarbeiter | Thumb: kallejipp | Quelle: www.photocase.de)

  • Ehrenamtliche Bildungsarbeit: 1:1 Die Lesecoaches

    Communication is the key 

    1:1 Die Lesecoaches der AWO – Freiwillig – Die Agentur

    Wie kann ich ein Lesecoach werden?
    Es ist recht einfach, ein Lesecoach zu werden: Das notwendige Rüstzeug erhalten die zukünftigen ehrenamtlichen Lesecoaches in den kostenfreien Seminaren der AWO Freiwillig die Agentur.

    Die Seminare finden in angenehmer Atmosphäre in den Räumen der AWO (Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt am Main e.V.), Henschelstr. 11, 60314 Frankfurt am Main/Nähe Ostbahnhof statt. Ehrenamtliche Projektleiterinnen, die selbst als Lesecoach tätig sind, geben ihre Erfahrungen weiter. Es gibt so viele Kinder, die dringend Unterstützung brauchen, damit sie Spaß am Lesen finden, ihren Wortschatz und das Verständnis der gelesenen Texte erweitern.

    Wer wird Lesecoach?
    Es sind nicht nur ältere Menschen, die Lesecoaches werden, sondern auch viele berufstätige junge Frauen zählen dazu, leider nur ganz wenige Männer. Dabei hätten männliche Lesecoaches eine gewisse Vorbildfunktion, denn es sind vor allem Jungs, die kaum oder gar nicht lesen und auch schon früh in der Schule mehr Probleme mit dem Lesen haben als Mädchen.

    Pimp my Lebenslauf
    Vor allem junge Menschen müssen wissen, dass sich ehrenamtliche (pro bono)-Tätigkeiten sehr gut im Lebenslauf machen. Die Arbeitgeber erkennen das soziale Engagement durchaus an, ja, sie stellen in einzelnen Fällen ihre Arbeitnehmer sogar für das Ehrenamt frei bzw. haben Verständnis dafür, wenn der Arbeitnehmer seine Mittagspause etc. dafür nutzt. Es ist sehr gut vorstellbar, dass junge Männer und ältere Schüler, die diese Aufgabe übernehmen, besonders gut bei den 8-bis 9-jährigen ankommen und die Peer-Bewunderung der Kleinen zu spüren bekommen.

    Wie kann ich Mitglied werden?
    Anschließend an den Besuch des Seminars, bei dem die Teilnehmer automatisch Mitglied der Stiftung Lesen werden, was zu nichts verpflichtet, und ein Zertifikat über die Teilnahme erhalten, ist Freiwillig. Die Agentur bemüht, die neuen Lesecoaches in eine Grund-, Gesamt- oder Förderschule zu vermitteln. Einzig die Lehrer der entsprechenden Schule wissen, welche Kinder Förderung benötigen und die Lesecoaches arbeiten bei ihrer Tätigkeit eng mit diesen zusammen.

    Hier noch der Link zu meinem letzten Artikel, vom 12. März.  In meinem nächsten Beitrag erfahren Sie, wie Schulen, Lehrer und Kinder über die Lesecoaches denken.

    Kommentare und Anregungen:
    Ganz besonders freue ich mich, wenn Sie mir Fragen und Anregungen mitteilen. Nutzen Sie einfach das Feld unter meinem Artikel. Vielen Dank!

    (Gastautor: Inge Koltermann | Foto: Cybertronic | Thumb: Albert Korkis | Quelle: http://www.awo-frankfurt.de/awo/)

  • #Denkanstoß Nº 11: Habe eigene Ansichten – und überprüfe sie #Zitat der Woche

    Es gibt Ansichten und Vorstellungen von Menschen und Dingen, die uns umgeben. Diese sind in unseren Köpfen. Wie und wann sie da rein gekommen sind, können wir oft  nicht mehr mit Sicherheit sagen. Das ist auch egal. Wichtiger ist, dass diese festgewordenen Vorstellungen regelmäßig einem Kontrollprozess unterzogen werden – damit sie richtig  und aktuell bleiben.

    Ein Mensch – und ein zweiter
    Ich habe schon einige Menschen getroffen. Viele sind sehr individuell, nicht an landläufige Erwartungen angepasst, häufig in sich gekehrt und eifrige Konstrukteure ihrer Lebensphilosophie. Arbeit und Beruf kann ein Vehikel sein, diese Ansichten anderen Menschen weiterzugeben (z.B. Künstler, Handwerker).

    Andere sind eher sozial und sehr bewusst in der Wahrnehmung und dem Umgang mit ihren Mitmenschen. Sie sprühen sichtbar vor Energie, wenn sie anderen helfen können (z.B.: Pädagogen, medizinisches Personal). Zwei Extreme vielleicht, denn alle Menschen „dazwischen“ haben ihre eigene Methode mit der Umwelt mehr oder weniger in Kommunikation zu treten.

    Kommunikation als Chance
    Auch Menschen mit einer geistigen oder einer geistig/körperlichen Einschränkung kommunizieren und wachsen am gegenseitigen Austausch. Das hört sich logisch an, aber ist es uns auch wirklich klar? Wie oft sprechen wir „Durchschnittsmenschen“ denn mit denen, die nicht immer dem gängigen Normempfinden entsprechen? Ich persönlich recht selten, auch deshalb, da ich im Familen- und Bekanntenkreis keine geistig behinderten Menschen habe.

    Eine Ebene für alle
    Was ist das überhaupt: GEISTIGE Behinderung? Laut der Definition Wikipedias: Der Begriff geistige Behinderung (oder in medizinischen Kreisen auch mentale Retardierung) bezeichnet einen andauernden Zustand deutlich unterdurchschnittlicher kognitiver Fähigkeiten eines Menschen sowie damit verbundene Einschränkungen seines affektiven Verhaltens. Eine eindeutige und allgemein akzeptierte Definition ist jedoch schwierig. Medizinisch orientierte Definitionen sprechen von einer Minderung oder Herabsetzung der maximal erreichbaren Intelligenz.

    Behinderte (nach § 2 I SGB IX)
    Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.

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    Die größte Kunst, die man im Leben lernen muß, ist die Wiedergutmachung von Irrtümern. Eines der Mittel ist, sie einzugestehen.“

    Autor: Hermann Melville (1819-1891), US-amerikanischer Schriftsteller (Moby Dick)
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    Schreiben ist kommunizieren
    Wir, die Redaktion von Mentoring4u, möchten auch Menschen mit geistiger Behinderung hier eine Plattform geben. Sie sollen den Lesern von Mentoring4u von ihren Ansichten und Vorstellungen eines Lebens in Freude erzählen. Wie erleben sie ihren Alltag in der Berufsbildung, im Praktikum und später an den Arbeitsplätzen? Was bedeutet für sie die Perspektive auf Weiterentwicklung und wo stoßen sie an ihre Grenzen?

    Die wfb in Wiesbaden
    In Kooperation mit der wfb (anerkannten Werkstätte für Menschen mit Behinderung) Wiesbaden-Rheingau-Taunus initiieren wir ab diesem Monat die Reihe „Lebensgeschichten“. Einmal pro Monat werden wir an dieser Stelle einen Artikel eines Mitarbeiter mit geistiger Behinderung veröffentlichen. Wir sind sehr gespannt auf die neuen Einblicke und bedanken uns schon heute bei Frau Banke vom begleitenden Dienst für die Koordination des Projektes innerhalb der wfb. Die wfb hat derzeit 240 Mitarbeiter mit Behinderung. Diese sind nach Grad und Schwere in den vielfälltigen Arbeits- und Tagesförderbereichen tätig. Die wfb ist ein Wirtschaftsunternehmen sowie eine pädagogischer Einrichtung und sie hat einen dualen Auftrag. Die behinderten Mitarbeiter werden über die Arbeitsagentur vermittelt und durchlaufen zunächst den Berufsbildungsbereich. In insgesamt sechs Bereichen (z.B. Druckerei, Lager, Holz und Metallbereich) werden in je drei Monaten die Neigungen und Fähigkeiten evaluiert. Es gibt jährliche Förderbesprechungen, in denen die Mitarbeiter und der begleitende Dienst (Diplom-Sozialarbeiter, Diplom-Pädagogen) Entwickungspläne mit Lohngruppen und Punkten erarbeiten.

    Mentoring4u – eine Plattform rund um das Thema Bildung
    Mentoring4u ist unser Einsatz, ( jungen) Menschen auch in schwierigen Lebens- bzw.  Bildungs-Situationen zu helfen. Berufsorientierung und Karriereplanung ist für alle wichtig, auch für Menschen mit geistiger Behinderung ist Arbeit und Beschäftigung ein wesentlicher Faktor zum Wohlbefinden. Die persönliche Herausforderung ist jeden Tag der Motor zur Weiterentwicklung.

    Darüber und über weitere Initiativen berichten wir Ihnen regelmäßig und bedanken uns herzlich bei allen, die uns darin unterstützen! Ihre Kommentare helfen uns in besonderer Weise die Themen anzusprechen, die Sie, unsere Leser, interessieren.

    (Autor: C. Amrhein | Photos: www.barrierekompass.de (Thumb), bungo (Artikel) www.photocase.de | http://de.wikipedia.org, www.wfb-wiesbaden.de Quelle: Archiv)

  • Biotechnologie spannend und verständlich – call a scientist!

    Endlich ein Netzwerk, das uns verstehen lässt. Faszinierende Möglichkeiten ergeben sich durch die modernen Biowissenschaften. Mehr als 90 Referenten aus Forschung und Unternehmen stehen den Schulen – leider bisher nur in der Region Berlin-Brandenburg – für Vorträge zur Verfügung.

    Lernen Sie etwas über die klassischen Einsatzgebiete der Biotechnologie. Weit gefehlt, hatten wir doch in diesem Zusammenhang bisher nur an Medikamente gedacht. Auch der Bereich der Lebensmittelherstellung, Produktion von Lebensmittelbestandteilen und Stammzellforschung fällt darunter.  Sie suchen Referenten, dann folgen Sie diesem Link. Gratulation an die Initiatoren!

    Ganz besonders gerne weisen wir auf die Veranstaltung Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit und „Call a Scientist“ Award 2010 am 12. April 2011 im berlinbiotechpark, Konferenzzentrum, Max-Dohrn-Str. 10 in 10589 Berlin hin.
    Weitere Informationen finden Sie hier.

    (Autor: M. Weiss  |  Screenshot: A. Korkis & Photo: Svea-Anais Perrine  | Quellen: www.call-a-scientist.org , www.photocase.de )