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Wolfgang Steiger: Ihr seid unsere Zukunft

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Posted on : 01-01-2016 | By : m_weiss | In : Autor, Weihnachten Neujahr 2015/16
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Wolfgang Steiger
Liebe Mentoren, liebe Mentee, liebe Unterstützer des Hauses der Mentoren,

die Förderung unserer Kinder ist eines unserer lohnenswertesten Ziele. Sie  sind unsere Zukunft.

Das Haus der Mentoren hat sich dem Ziel verpflichtet, dass sich Schüler,  Auszubildende und Studenten mit bereits im Beruf stehenden Generationen  auf unterschiedliche Weise vernetzen können. Gemeinsam traten und treten  Mentor und Mentee den vielfältigen Herausforderungen, die im Berufsleben auf die junge Generation warten, entgegen.

Neben der Hilfe beim Übergang zwischen Schule, Ausbildung, Studium und  Beruf leistet das Haus der Mentoren damit auch ein großes Stück  Integrationsarbeit. Dadurch lernen sich Menschen auf Augenhöhe kennen, die  sich sonst nur selten begegnen würden.

Ich danke der gemeinnützigen Haus der Mentoren GmbH für Ihr Engagement und wünsche dieser  gesellschaftlich so wertvollen Idee weiterhin viel Erfolg für die  Zukunft.

Ihr Wolfgang Steiger
Generalsekretär
Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Berufliche Chancen trotz Restrukturierung

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Posted on : 01-01-2016 | By : m_weiss | In : Autor, Weihnachten Neujahr 2015/16
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Das Jahr 2016 bietet gerade in Deutschland auf vielen Gebieten gute berufliche Chancen.

Auch wenn manche Unternehmen von Restrukturierungen betroffen  sind, überwiegen die Chancen, die ein, wenn auch maßvolles Wirtschaftswachstum für junge, gut ausgebildete Leute bietet. Viele Branchen wollen expandieren, nicht nur im Bereich Technologie und Digitalisierung. Eine gute Betreuung bei der beruflichen Planung kann hier sicher hilfreich sein.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2016.

Herzlichen Grüße

Ihr Claus Meyer-Cording

Plan B: Berufsbegleitend für eine höhere Position qualifizieren? Wie geht das?

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Posted on : 06-10-2015 | By : m_weiss | In : Gastautor, Karriereplanung, Plan B, Weiterbildung
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Hamburg (ots) – Fachwirt-, Meister- oder Bachelor-Abschlüsse sind das A&O für eine erfolgreiche Zukunft. Unternehmen stellen für die Besetzung von verantwortungsvollen Positionen hohe Anforderungen an die Bewerber: Jung, flexibel, berufserfahren und hochqualifiziert sollen sie sein – belegbar in Form von formalen Abschlüssen.

Der Abschluss zählt: Keine Karriere ohne formale Qualifikation (Bildrechte: ILS Institut für Lernsysteme GmbH)

Eine repräsentative forsa-Umfrage unter Personalverantwortlichen in Unternehmen ab 150 Mitarbeitern, die im Auftrag des ILS Institut für Lernsysteme (www.ils.de) und der Europäischen Fernhochschule Hamburg (www.Euro-FH.de) durchgeführt wurde, bestätigt dies eindrucksvoll: Nur in drei Prozent der befragten Unternehmen spielen formale Qualifikationen keine Rolle, wenn es um die Besetzung von Führungspositionen geht. Umso deutlicher ist die Zahl derer, die ihre Mitarbeiter nur mit entsprechendem Abschluss in Führungspositionen aufsteigen lassen. Für 97 Prozent der Befragten gehören Zeugnisse oder Zertifikate zu den Grundvoraussetzungen oder verbessern zumindest klar die individuellen Karrierechancen.

Wer in die Führungsebene wechseln will, muss eine formale Qualifikation, beispielsweise einen Fachwirt-, Meister-, Bachelor- oder Master-Abschluss, vorweisen können. Die Kombination aus fachlichem Know-how und Berufserfahrung ist ein Must-have, um beruflich aufzusteigen„, betont Ingo Karsten, Geschäftsführer des ILS, Deutschlands größter Fernschule. Hierzu passt auch, dass ein Drittel der Personaler sogar der Meinung ist, dass ein Studium oder eine Weiterbildung parallel zum Ausbau der praktischen Berufserfahrung einen besonders schnellen Karriereaufstieg ermöglicht. Doch was tun, wenn man bereits mit beiden Beinen im Berufsleben steht und einem die notwendige Qualifikation für den nächsten Karriereschritt fehlt? Hier sehen Personalverantwortliche im Fernstudium entscheidende Vorteile: Die zeitliche und räumliche Flexibilität macht den Erwerb einer führungsrelevanten Qualifikation ohne Unterbrechung der Berufstätigkeit möglich. 83 Prozent sehen einen weiteren Vorteil der berufsbegleitenden Fortbildung in der direkten Umsetzung des Gelernten im Berufsalltag. Theorie und Praxis lassen sich so optimal verknüpfen.

85 Prozent der Personaler wissen es dabei zu schätzen, dass Nachwuchskräfte dank Fernstudium ihre Qualifikationen gezielt ausbauen können und dem Arbeitgeber gleichzeitig erhalten bleiben. Ebenso viele sehen ein Fernstudium als Möglichkeit, sich berufsbegleitend für eine höhere Position zu qualifizieren. Darüber hinaus sind 80 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass die Mitarbeiter das Unternehmen mit parallel zum Beruf erweitertem Fachwissen voranbringen. Damit liefert ein nebenberufliches Fernstudium einen Gewinn für beide Seiten. „Unsere Umfrageergebnisse verdeutlichen, dass es in der heutigen Zeit immer wichtiger ist, sich gezielt weiterzubilden. Personalverantwortliche vertrauen nicht nur auf Erfahrungen und Kompetenzen, sie fordern formale Abschlüsse, wenn es um die Besetzung von Führungspositionen geht“, fasst Karsten zusammen.

Wer sich für eine nebenberufliche Weiterbildung entscheidet, kann ausführliche Informationen zum Lehrgangsangebot des ILS über die ILS-Studienberatung über diesen Link erhalten .

Die repräsentative Umfrage unter Personalverantwortlichen zu verschiedenen Aspekten der berufsbegleitenden Weiterbildung führten das ILS Institut für Lernsysteme und die Europäische Fernhochschule Hamburg bereits zum achten Mal in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut forsa durch. Befragt werden jährlich 300 Personalverantwortliche in Unternehmen mit mehr als 150 Mitarbeitern. Eine ausführliche Darstellung weiterer Studienergebnisse veröffentlichen ILS und Euro-FH im März 2013.

Auf Mentoring4u finden Sie dazu einen weiteren Artikel: Studieren ohne Abi

(Archiv: 1.02.2013  /  PM: Tanja Spillner  /  Thumb: D. Balci  /  Bildrechte und Quelle: ILS und ILS Studienberatung www.ils.de)

Hamburg: MACH MINT für Mädchen der Klassen 8-12

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Posted on : 23-09-2015 | By : m_weiss | In : Terminhinweise
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Erfahre alles über technische und wissenschaftliche Berufe bei DESY

8. Oktober 2015

9-16 Uhr Programm:

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik.

Unsere Aktion ist in den bundesweiten Nationalen Pakt „Komm, mach MINT“ eingebettet, dessen Ziel es ist, das Potenzial von Frauen für naturwissen­ schaftlich-technische Berufe zu nutzen. DESY bietet spannende berufli­ che Perspektiven für Auszubildende, Technikerinnen, Ingenieurinnen und Wissenschaftlerinnen.

Frauen, die bei DESY arbeiten (Role Models), erzählen von ihrem beruflichen Alltag und ihrer Motivation. Sie berichten, was sie für den Beruf, den sie gewählt haben, am meisten gebraucht haben und was ihnen Spaß macht.

Hier noch schnell anmelden:

http://mint.desy.de

(Quelle: DESY Hamburg)

Auslobung lll. Staffel: Studenten und Schülerwettbewerb „Junge Redaktion“ plus Soziale Netzwerke

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Posted on : 08-02-2013 | By : m_weiss | In : Berufsausbildung, Junge Redaktion, Plan B
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Mentoring4u – die Bildungsinitiative der ConActivity KG – lobt für das Semester/Schuljahr 2013 monatlich den Preis „Junge Redaktion“ aus. Neu ist, dass wir großen Wert darauf legen, wie Sie soziale Netzwerke einbeziehen.

Teilnehmer
Mitmachen können Studenten aller Fachrichtungen und Schüler aller Schulformen der Jahrgangsstufen 9 bis 13. Nachweis bitte durch eine Immatrikulationsbescheinigung oder einen Schülerausweis. Ein Foto des Wettbewerbsteilnehmers wäre super!

Thema?
Das Thema sollte Zukunft, Berufe und „Chancen durch Mentoren“ behandeln.

Veröffentlichung
Sie schreiben den Text, wir veröffentlichen ihn, nach einen ersten Qualitätscheck, auf www.mentoring4u.de.

ACHTUNG!
Eine gute Bewertung auf der Website erreichen Sie, wenn der Artikel so schnell wie möglich bei uns vorliegt und wir ihn unmittelbar auf die Website www.mentoring4u.de stellen.

Bewertung
Der Preis ist eine Kombination aus den Sternchen und der Jurybeurteilung (40:60). Die Autorin/der Autor des Textes, der auf www.mentoring4u.de die meisten Sternchen bekommt, hat auch eine gute Chance zu gewinnen, muss aber auch durch die Jury kommen. Aufmerksamkeit bring Potential, nutzen Sie dafür Social Media Kanäle (z. B. Verlinkung Ihres Artikels über Facebook, Twitter usw.). Zusätzlich zu den Lesern, die „Sternchen“ verteilen, bewertet die Jury den Artikel und Ihr Gespür für den Umgang mit sozialen Netzwerken.

Was können Sie gewinnen
Der monatliche Sieger bekommt von unserem Partner, der  Personalberatung ConActivity, eine Potenzialanalyse „Junge Karriere“. Wir analysieren den Gewinner und finden heraus, welche Berufe auf ihn/sie am Besten passen. Außerdem suchen wir für den jeweiligen Gewinner/in einen geeigneten Praktikumsplatz, wenn möglich einen Mentor und geben einen Einblick in die bevorzugte Branche.

Einsendeschluss immer am 15ten des Monates. Der Sieger wird am Monatsende bekannt gegeben.

Ihr Text und die Textsprache
Die Texte, die Sie einreichen, sollten eine Länge von ca. einer halben bis einer Seite DIN A4 haben (4.500 Zeichen inklusive Freizeichen). Ihren Text können Sie auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Spanisch oder in einer anderen Sprache schreiben (deutsche Übersetzung/ Zusammenfassung wäre nicht schlecht) und an redaktion@mentoring4u.de einreichen.

Bilder, Video & Tonformate
Ganz besonders gut kommen Artikel mit Bildern, Video und Tonformaten an. Die sollten aber von Ihnen sein, mit Ihrem Beitrag zu tun haben und bitte keine Gesichter fremder Personen zeigen. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf.  Bilder bitte  in den Formaten 105×105 und 570×300 Pixel, Tonformat bitte mp3 und Video VLC Mediaplayer.

Gewinner:
Die Verleihung des Preises aus der ersten Staffel fand am 18.10.2012 anlässlich des 2. Deutschen Mentorentages in der „Villa Bonn“  in Frankfurt/M. statt. Den Artikel der Gewinnerin, Ayse Yildiz, Uni Marburg, Orientwissenschaften finden Sie hier . Die Gewinnerin der Staffel ll. heißt Valeria Wildner. Hier finden Sie Ihren Artkel „2571„.

(Projektleitung: Y. Tutucu, Praktikant | Bild: Gerd Altmann/Open Clip Art Library  / pixelio.de | Bildbearbeitung & Thumb: Dilan Balci)

Wiesbaden: Der Mittelstand rüstet gegen den Fachkräftemangel – Vertrauen, Zuverlässigkeit und Stabilität?

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Posted on : 31-01-2013 | By : m_weiss | In : Gastautor, Wirtschaft
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Prof. Hans Helmut Schetter; Vizepräsident Wirtschaftsrat Deutschland: „Nur eine leistungsfähige Wirtschaft mit einer starken, wettbewerbsfähigen Arbeitnehmerschaft und nicht das Verteilen von Wohltaten garantiert einen leistungsfähigen Sozialstaat und einen starken Wirtschaftsstandort. Unternehmerischer Erfolg werde durch Management und Arbeitnehmerschaft gemeinsam getragen.“

(v.l.n.r. George Wyrwoll; Sodexo, Razvan Vlasceanu Geschäftsführer Sodexo, Dr. Helmut Müller; Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden, Jürgen Menzel; Tengelmann Auditing Services, Prof. Hans Helmut Schetter; Vizepräsident Wirtschaftsrat Deutschland)


Schetter beschrieb zum Thema „Erfolgreiche Personalführung durch Mitarbeitermotivation und –beteiligung“  weitere politische Handlungsfelder, die jetzt gemeinsam mit der Wirtschaft vorangetrieben werden müssten, auch um drohende Risse zwischen Management und Mitarbeitern zu schliessen.

Bildungspolitik?
Der Weg  beginne mit der Bildungspolitik. Aufgabe der Unternehmer sei es, durch Engagement in den Schulen Interesse für die Arbeitswelt und erfolgreiches Unternehmertum zu wecken. Der Wirtschaftsrat plädiere für ein begabungsgerechtes, gegliedertes Schulsystem mit sinnvoller Durchlässigkeit, für eine Stärkung der naturwissenschaftlichen und technischen Fächer („sie sind der Rohstoff unseres Landes“) und für ein Festhalten an der dualen Ausbildung, „dem international anerkannten deutschen Erfolgsmodell“.  Weiterhin sei eine gezielte Förderung unverzichtbar, um einen Schulabschluss und damit den Anschluss an den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, auch unter Verbesserung der Integration.

Wettbewerbsfaktor?
Ein weiteres, wichtiges Ziel des Wirtschaftsrates sei die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. „Eine moderne Firmenkultur, die zu familiärem Engagement von Männern und Frauen steht“, wird zum Wettbewerbsfaktor. Dazu zählten ebenfalls verstärkte Betreuungsangebote der Arbeitgeber und flexible Arbeitszeitmodelle bei gleichzeitiger Flexibilität der Arbeitnehmer. Schetter sprach sich für Wertzeitkonten aus, die in Zeiten hoher Auslastung des Betriebes angespart werden könnten, um sie später für Auszeiten, früheren Eintritt in den Ruhestand oder zur zusätzlichen Altersversorgung heranzuziehen.

Lohnuntergrenzen?
Zum Thema tarifliche Lohnuntergrenzen sagte Schetter, die wachsende Tendenz, Beschäftigte unterhalb von Branchen- bzw. Firmentarifverträgen zu bezahlen, sei nicht tolerierbar. Tarifpartner müssten ihrer Verantwortung gerecht werden und Lohnuntergrenzen in den Tarifverträgen regeln. „Es ist unbegreiflich, dass Gewerkschaften auf diese Möglichkeit verzichten oder die Regelung an den Gesetzgeber übertragen wollen“, so Schetter. „Dort, wo ,weiße Flecken’ in der Tariflandschaft sind, soll eine durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer paritätisch besetzte Tarifkommission eine allgemein verbindliche Lohnuntergrenze auf den Weg bringen“. Lohnfestlegungen durch den Gesetzgeber seien abzulehnen, da sie zum „Auktionsgegenstand eines jeden Wahlkampfes werden und damit massiv Arbeitsplätze gefährden.


Variable Vergütung?
Weiterhin sprach sich der Wirtschaftsratsvize für variable Vergütungsbestandteile aus, die sich am Ertrag orientieren, „Unternehmerischer Erfolg und Vergütung müssen im Kontext stehen“.


67. Lebensjahr?
Zur Altersgrenze sagte Schetter, eine Anhebung des Renteneintrittsalters über das 67. Lebensjahr hinaus „kann kein Tabu sein.“ Wegweisend sei der Vorschlag  des Sachverständigenrates, den Rentenbeginn an die Lebenserwartung der Deutschen zu koppeln. In diesem Zusammenhang plädierte er für betriebliche Programme, die die Arbeitsleistung am Ende des Berufslebens und den Eintritt in die Rente flexibel gestalten lassen. Ebenso sprach sich Schetter für unbürokratisch handhabbare Hinzuverdienstmöglichkeiten für Rentner aus. Davon hätten beide Seiten etwas: Arbeitnehmer könnten ihre Rente aufbessern, Arbeitgeber hätten leichten Zugriff auf personelle Ressourcen für Vertretung und Abdeckung von Spitzenbedarf. „Wir brauchen nicht nur Einarbeitungsprogramme, sondern auch Ausarbeitungsprogramme.“


Eigentum?
Als einen wichtigen Baustein der privaten Altersvorsorge bezeichnete Schetter Wohneigentum. Auch hier forderte er unbürokratische Finanzierungsmodelle an der Schwelle des Generationenübergangs.

Vorbilder?
An die Unternehmerschaft  („Botschafter der Sozialen Marktwirtschaft“) appellierte Schetter, „Wirtschaft ist kein Selbstzweck, sondern hat den Menschen zu dienen. Unternehmerisches Handeln muss sich an den Werten unserer Gesellschaft messen lassen.“ Führungskräfte müssen in Betrieb und Gesellschaft als „Vorbild und Leistungsträger wahrgenommen und anerkannt zu werden“. Die Wirtschaft braucht Gesichter und muss dazu ihr mediales Vakuum verlassen.

Wiesbadens Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller hielt ein engagiertes Plädoyer für die Soziale Marktwirtschaft. „Vertrauen, Zuverlässigkeit und Stabilität – seit einiger Zeit entwickeln sich Wirtschaft und Gesellschaft gefährlich auseinander –  müssen wieder zusammengeführt werden“.  Dies habe vor allem auch im Sinne künftiger Generationen oberste Priorität.

(Autor:  U. Jung  /  Vortrag: Erfolgreiche Personalführung durch Mitarbeitermotivation und –beteiligung am 28. Januar 2013 in Wiesbaden  /  Quelle: Wirtschaftsrat)

Operationstechnische/r Angestellte/r – Mehrwert für anspruchsvolle Kliniken

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Posted on : 01-02-2012 | By : A_Damayanti | In : Ausbildung, Job, Karriere, Plan B
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Bei Operationen reichen sie den operierenden Ärzten/Ärztinnen die gewünschten Instrumente. Operationstechnische Angestellte tragen die Mitverantwortung für die Hygiene im Operationssaal, pflegen z.B. die technischen Geräte und sterilisieren die Instrumente. Außerdem dokumentieren sie Operationen und kümmern sich um die Vorratshaltung und Ersatzbeschaffung von Operationsmaterial. Sie bereiten Patienten für die Operation vor und bringen sie in die für den Eingriff passende Lage.

Operationstechnische Angestellte arbeiten vorwiegend in allgemeinen Krankenhäusern,in Fach- oder Universitätskliniken, in Facharztpraxen, die ambulante Operationendurchführen sowie in ambulanten Operationszentren.

Operationstechnische/r Angestellte/r ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese landesrechtlich geregelte 3-jährige Ausbildungwird in ambulant operierenden Arztpraxen und Krankenhäusern angeboten. Es bestehtauch die Möglichkeit, eine Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz auf Grundlage von Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) oderlandesrechtlicher Regelungen zu absolvieren.

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
1. Ausbildungsjahr: € 699
2. Ausbildungsjahr: € 749
3. Ausbildungsjahr: € 795

(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Für Sie ist es wichtig einen Einblick in den realen Arbeitsalltag einer/s Operationenstechnische/r Angestellte/r zu gewinnen, bevor Sie diesen Beruf erlernen. Um die Arbeitswelt dieses Berufes näher kennenzulernen, würde sich ein Praktikum lohnen. Ihr Praktikum kann  beispielsweise in allgemeinen Krankenhäusern, in Fach- oder Universitätskliniken oder in Facharztpraxen, die ambulante Operationendurchführen sowie in ambulanten Operationszentren absolviert werden. Weiterhin bringt das Praktikum Ihnen z.B. einen weiteren Vorteil: Im Rahmen des Praktikums haben Sie die Möglichkeit Verbindungen zwischen Ihnen und der Praxis herzustellen.

Folgende Verbände können Ihnen ganz bestimmt bei der Suche eines konkreten Ansprechpartners helfen:
Deutscher Facharztverband e.V.

Katholischer Krankenhausverband Deutschlands e.V.

Verband medizinischer Fachberufe e.V.

Museen wie Deutsches Medizinhistorisches Museum,Berliner Midizinihistorisches Museum der Charité, Medizin- und Apothekemuseum Rhede oderKrankenhausmuseum Bremen zu besuchen ist eine gute Möglichkeit, um weitere Informationen über den Beruf  „Operationstechnische/r Angestellte/r“ zu sammeln.

Ähnliche Berufe auf Mentoring4u:
Chirurgiemechaniker/in

Biologielaborant/in
Arzthelfer/in

Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
Nun haben Sie es fast geschafft und müssen sich entscheiden, was Sie nach der Ausbildung unternehmen. Weitere Erfahrungen sammeln ist die Devise. Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Wenn Sie nicht zum großen Heer der Gebäudereiniger gehören möchten, bringen Sie sich mit vielseitigen Ideen oder Hygienekonzepten bei Ihrem Arbeitgeber ins Spiel. Stillstand ist Rückschritt, dass hört zwar nicht jeder Chef gern, aber wenn sich dadurch auch auch neue Patienten an Ihre Klinik binden, wird das nicht zu Ihrem Nachteil sein. Sie müssen nur aufgeschlossen sein. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist.   Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten oder im Ausland. Am Anfang Ihrer Karriere sollten Sie ruhig in mehreren Kliniken gearbeitet haben. Aber nicht nur für 3-4 Monate sondern schon 1-2 Jahre sollten es schon sein. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen:  www.deutscher-facharztverband.de ,www.kkvd.de, www.vmf-online.de, www.ingolstadt.de,www.bmm.charite.de, www.heimat-und-museumsverein-rhede.de,www.krankenhausmuseum.de,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

Freiwilliges Jahr … oder machen Sie doch was Sie wollen

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Posted on : 25-11-2011 | By : m_weiss | In : aus der Sicht des Personalers, dies&das
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Das muss man erst mal verstehen. Ein freiwilliges Jahr nach der Schule anzugehen. Für wen ist das überhaupt etwas, was kommt auf Sie zu und zu wessen Lasten?

Früher
Es war einmal….irgendwie war früher alles anders. Wir konnten uns ehrenamtlich betätigen. Das war doch selbstverständlich. Warum muss heute ein finanzieller Anreiz dafür gegeben werden? Vielleicht weil die Wehrpflicht ausgesetzt ist und es keine „günstigen“  Zivildienstleistenden mehr gibt? Es ist also eine gesellschaftspolitische Frage, mit der wir uns hier auseinandersetzen müssen. Wenn sich heute also keiner mehr in sozialen Berufen engagieren möchte, dann fehlt wohl eher der Anreiz. Solange ein Familienvater seine Familie nicht mit seinem Job ernähren kann, solange wird er auch nicht in einen unterbezahlten Arbeitsbereich einsteigen. Das ist eine Frage an die Tarifparteien.

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ)
bietet jungen Menschen von 16 bis 27 Jahren die Chance, etwas für sich und andere Menschen zu tun. U. a. mit Taschengeldausgleich, günstiger Versicherung und Kindergeld für die Eltern.

Wofür wird eigentlich ausgebildet, auf welchen Schultern und zu wessen Lasten?

  • eine Chance Ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln,
  • die Begegnung mit Menschen,
  • das Erfahren von Gemeinschaft,
  • die Möglichkeit, unsere Gesellschaft mitzugestalten,
  • die Auseinandersetzung mit Glaubensfragen,
  • berufliche Orientierung und das Kennenlernen sozialer Berufsfelder,
  • eine Chance, die persönliche Eignung für einen sozialen Beruf zu prüfen.

Das FSJ wird ganztägig als überwiegend praktische Hilfstätigkeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen, insbesondere in Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, einschließlich der Einrichtungen für außerschulische Jugendbildung und Einrichtungen für Jugendarbeit oder inEinrichtungen der Gesundheitspflege und kulturelle Einrichtungen (Einsatzstellen) geleistet. “ Quelle: FSJ

Demographischer Wandel
Alles schön und gut, erste Frage ist damit beantwortet. Auf welchen Schultern und zu wessen Lasten noch nicht. Die Frage ist doch, welcher junge Mensch sich das heute leisten kann?  Na klar, der demographische Wandel. Es kommen immer weniger junge Menschen auf „den Markt“ . Jetzt schon? Lesen wir doch im Moment, dass alle Universitäten überfüllt sind. Ist das nächstes Jahr anders? Weit gefehlt, immer mehr Bundesländer verkürzen von 13 auf 12 Schuljahre. Also machen nächstes Jahr wieder zwei Jahrgänge Abitur. Na Bravo, dann hat es sich wirklich gelohnt ein soziales Jahr dazwischen zu schieben. Nächstes Jahr sind die Universitäten und die attraktivsten Ausbildungsbetriebe genauso überfüllt.


Praktika & Ausbildung
Eine Alternative könnte sein, sich im Rahmen von mehreren Betriebspraktika direkt auf den Job der Zukunft vorzubereiten. Der Fachkräftemangel macht es möglich. Sie können sich heute den Arbeitgeber aussuchen und probieren. Wenn Sie nach dem Praktikum feststellen, dass Ihnen der Job keinen Spass machen wird, haben Sie nur einige wenige Wochen Zeit investiert. War doch besser als dann ein Leben lang daran zu denken, was man verpasst hat. Was bringt es beispielsweise einer angehenden Krankenschwester, wenn sie im Praktikum schon feststellt, dass sie kein Blut sehen kann. Sicherlich gibt es auch eine andere Einsatzmöglichkeit für sie. Eine solide Ausbildung, sei es eine Lehre mit Hauptschulabschluss, mittlerer Reife oder Abitur ist auch nicht zu verachten.

Mentor
Haben Sie schon einmal daran gedacht, sich mit einer fremden Person über Ihre Berufsziele zu unterhalten? Vielleicht lernen Sie im Unternehmen auch einen Menschen kennen, der Sie persönlich weiterbringt.  Oder fragen Sie bei uns nach, vielleicht können wir Ihnen einen Mentor vermitteln. Schreiben Sie an redaktion@mentoring4u.de.

Arbeitgeber
sehen es gerne, wenn ihre Mitarbeiter sich gesellschaftlich engagieren. Also ist jetzt die Zeit gekommen, dieses zu tun und auch noch bei echter Bezahlung. Oft kann Ihnen in dem jeweiligen Unternehmen auch die Personalabteilung sagen, in welchen sozialen Projekten sich die Firma engagiert. Es steht Ihnen frei; wo Sie sich gerne beteiligen möchten.

Verschaffen Sie sich eine günstige Ausgangsposition
indem Sie einen Schulabschluss nachholen. Wussten Sie eigentlich, dass Sie mit Ihrer beruflichen Vorbildung auch ohne Hochschulreife ein Studium beginnen können? Nein? Dann lesen Sie mal unseren Artikel zu diesem Thema:

Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel!

Jobben
By the way, wenn Sie dann studieren, sind Sie im Gegensatz zu Ihren Mitstudenten bereits eine Fachkraft in dem jeweiligen Beruf, den Sie gelernt haben. Danach werden Sie auch bezahlt, wenn Sie sozusagen während des Studiums „jobben“ .  Der Unterschied ist beachtlich.

Wirtschaft wandert ab
Frage zwei ist damit beantwortet. Zu wessen Lasten noch nicht. Vielleicht zu Lasten der Wirtschaft, die händeringend Fachkräfte sucht? Vielleicht sucht die Wirtschaft auch einen Grund im Ausland nach günstigeren Arbeitskräften zu schauen. Unterstützen Sie uns dabei, alles zu unternehmen, damit die Wirtschaft nicht abwandert! Und wie wird man Fachkraft? Indem man vorher eine Ausbildung macht. So schließt sich der Kreis. So einfach ist das.

Pro & Contra
Wir sind nicht gegen das FSJ und BFD,   wir sind nur der Meinung, dass nicht unbedingt jeder dafür in Frage kommt. Vielleicht ist es nach dem freiwilligen Jahr noch schwieriger einen Ausbildungs- oder Studienplatz zu bekommen. Beschäftigen wir uns doch mal mit der Annahme, Sie würden nach Abschluß Ihrer Ausbildung noch ein freiwilliges Jahr dranhängen. Was halten Sie davon?

Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen.

(Autor: M. Weiss  /  Bild:  M. Weiss   /  Quelle: www.freiwilliges-jahr.de , www.freiwilliges-jahr.de )

Was können Eltern Ihren Kindern heute empfehlen? Diskutieren Sie mit uns

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Posted on : 26-10-2011 | By : m_weiss | In : Mentoring4u_Info, Wirtschaft
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Messe Menschen von oben
Die Finanzkrise hinterlässt tiefgehende Strukturbrüche in Volkswirtschaften, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Staaten haben in bisher ungeahntem Ausmaß eingegriffen. Neue Rahmenbedingungen sind gesetzt worden, vor allem aber, es findet eine fast unermessliche Lastenverschiebung auf die nächsten Generationen statt.

Vertrauen und Zuversicht in die eigenen Kräfte und der Gesellschaft schwinden.

Sprüche wie „Du sollst es einmal besser haben als wir“ und „Dir steht die Welt offen“ sind für junge Menschen keine Unterstützung, um in der nach außen desolat scheinenden Wirtschaft und im Wirrwar von offenen Ausbildungsplätzen, Studiengängen und Fachkräftemangel die richtige Entscheidung zu treffen.

Was können Eltern, Wissenschaftler, Manager und Politiker jungen Menschen heute empfehlen? Diskutieren Sie mit uns.

(M. Weiss | Foto: stm | Quelle photocase)

Geburtshilfe unerwünscht? Kommentar zum Berufsbild einer Hebamme

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Posted on : 13-10-2011 | By : m_weiss | In : Erfahrungsberichte
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Gelassenheit Nerven Hirnforschung
Das Ende der Beleghebammen
Nach der Geburt meines Sohnes vor vier Jahren, war eines klar: Beim zweiten Kind nur noch mit Beleghebamme. Ich lag damals lange genug in den Wehen, um von drei verschiedenen Schichthebammen betreut zu werden. Der ständige Wechsel der Gesichter war belastend, unter Schmerzen immer wieder wiederholen zu müssen, was bisher passierte ebenso. Die letzte Hebamme kam ca. eine Stunde vor Ende noch hinzu und löste ihre Kollegin schon vor dem Schichtwechsel ab mit den Worten „Ich will auch endlich mal wieder ein Kind auf die Welt holen.“ Keine Entscheidung in meinem Sinne oder im Sinne unseres Sohnes. Leider wurden mir die Hebammen zudem von Wechsel zu Wechsel unsympathischer – und ihre Deutschkenntnisse weniger. Die letzte Hebamme lachte mich zum Schluss sogar aus, als ich Angst vor noch größeren Schmerzen hatte.

Ich wollte also bei der zweiten Geburt selbst bestimmen, wer mich bei der Geburt unterstützt, untersucht und beruhigt. Vorgestellt hatte ich mir eine sympathische, fürsorgliche, kompetente und selbstsichere Person, die sich gut verständigen kann. Fast zwanzig Hebammen habe ich abtelefoniert und noch viel mehr per Email angeschrieben. Keine Einzige war noch als Beleghebamme tätig. Und immer hörte ich dasselbe: die Versicherungskosten seien astronomisch gestiegen und die Beleggeburten würden kaum diese Kosten decken – geschweige denn, dass die Hebammen dabei noch etwas verdienten.

Haftpflichtversicherung  ? Wie bitte?
Und tatsächlich kostet eine Hebamme die Haftpflichtversicherung mittlerweile EUR  3.689 im Jahr. Für die Geburt (inklusive 8 Std. vorher und 3 Std. hinterher) erhält sie aber nur 237 EUR von den Krankenkassen. Bislang legten die Eltern häufig aus der eigenen Tasche einen ähnlich hohen Betrag für die Rufbereitschaft (meist 2-3 Wochen vor Entbindungstermin bis zwei Wochen danach) drauf. Doch auch das reicht nicht mehr. Selbst bei optimaler Auslastung, also wenn die Entbindungstermine der Frauen, die bei einer Beleghebamme entbinden wollen, immer genau fünf Wochen auseinander lägen (was absolut utopisch ist), kämen die Hebammen nur auf ca. EUR 4-9  pro Std. Und das bei einem Leben in Dauerbereitschaft!

Krankenkassen reagieren nicht!
Seit Jahren weisen die Hebammen auf diese Missstände hin und auch ich habe mich bei meiner Krankenkasse darüber beschwert. Offensichtlich ist das Interesse, die Hebammen anständig zu bezahlen, nicht besonders groß – weder bei der Regierung noch bei den Krankenkassen. Man ruht sich wohl darauf aus, dass den Hebammen kein breiter Streik zugetraut wird oder spekuliert sogar darauf, dass sie komplett aus der Geburtshilfe herausgedrängt werden. Dann können die Krankenkassen sparen und die Ärzte verdienen. Und die Aufgaben der Hebammen, wer übernimmt die? Die werden in Zukunft vielleicht (wieder) von Doulas (siehe auch unseren Artikel in Mentoring4u Magazin Ausgabe 3, Seite 12 „Allererste Hilfe“) übernommen. So wie in anderen Ländern ohne oder mit extrem schlechtem Gesundheitssystem auch. Und auch in Deutschland kennt man das noch aus Zeiten mit schlechter gesundheitlicher Versorgung: Nachbarinnen, Freundinnen, Bekannte, Cousinen, die meist ehrenamtlich oder nur für die Spritkosten als Ansprechpartnerin und gute Seele einer Geburt beistehen.

Zweites Kind im Schichtbetrieb?
Mein zweites Kind musste ich dann dieses Jahr ohne Beleghebamme und wieder mit drei Schichthebammen bekommen. Beleggeburten scheinen offensichtlich politisch nicht mehr gewollt, obwohl man weiß, dass Geburten, die von einer Beleghebamme betreut werden, einhergehen mit einer kürzeren Dauer, weniger Einsatz von Schmerzmitteln und weniger Komplikationen. In Zeiten des medizinischen Fortschritts und einer immer besseren Versorgung von extrem Frühgeborenen ist die Abschaffung der Beleggeburten ein Rückschritt in der Geburtshilfe.

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(ERfahrungsbericht: Christina Mundlos  /  Bild: Lia* | Quelle photocase )