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Operationstechnische/r Angestellte/r – Mehrwert für anspruchsvolle Kliniken

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Posted on : 01-02-2012 | By : A_Damayanti | In : Ausbildung, Job, Karriere, Plan B
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.50 von 5 Sternen)
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Bei Operationen reichen sie den operierenden Ärzten/Ärztinnen die gewünschten Instrumente. Operationstechnische Angestellte tragen die Mitverantwortung für die Hygiene im Operationssaal, pflegen z.B. die technischen Geräte und sterilisieren die Instrumente. Außerdem dokumentieren sie Operationen und kümmern sich um die Vorratshaltung und Ersatzbeschaffung von Operationsmaterial. Sie bereiten Patienten für die Operation vor und bringen sie in die für den Eingriff passende Lage.

Operationstechnische Angestellte arbeiten vorwiegend in allgemeinen Krankenhäusern,in Fach- oder Universitätskliniken, in Facharztpraxen, die ambulante Operationendurchführen sowie in ambulanten Operationszentren.

Operationstechnische/r Angestellte/r ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese landesrechtlich geregelte 3-jährige Ausbildungwird in ambulant operierenden Arztpraxen und Krankenhäusern angeboten. Es bestehtauch die Möglichkeit, eine Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz auf Grundlage von Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) oderlandesrechtlicher Regelungen zu absolvieren.

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
1. Ausbildungsjahr: € 699
2. Ausbildungsjahr: € 749
3. Ausbildungsjahr: € 795

(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Für Sie ist es wichtig einen Einblick in den realen Arbeitsalltag einer/s Operationenstechnische/r Angestellte/r zu gewinnen, bevor Sie diesen Beruf erlernen. Um die Arbeitswelt dieses Berufes näher kennenzulernen, würde sich ein Praktikum lohnen. Ihr Praktikum kann  beispielsweise in allgemeinen Krankenhäusern, in Fach- oder Universitätskliniken oder in Facharztpraxen, die ambulante Operationendurchführen sowie in ambulanten Operationszentren absolviert werden. Weiterhin bringt das Praktikum Ihnen z.B. einen weiteren Vorteil: Im Rahmen des Praktikums haben Sie die Möglichkeit Verbindungen zwischen Ihnen und der Praxis herzustellen.

Folgende Verbände können Ihnen ganz bestimmt bei der Suche eines konkreten Ansprechpartners helfen:
Deutscher Facharztverband e.V.

Katholischer Krankenhausverband Deutschlands e.V.

Verband medizinischer Fachberufe e.V.

Museen wie Deutsches Medizinhistorisches Museum,Berliner Midizinihistorisches Museum der Charité, Medizin- und Apothekemuseum Rhede oderKrankenhausmuseum Bremen zu besuchen ist eine gute Möglichkeit, um weitere Informationen über den Beruf  “Operationstechnische/r Angestellte/r” zu sammeln.

Ähnliche Berufe auf Mentoring4u:
Chirurgiemechaniker/in

Biologielaborant/in
Arzthelfer/in

Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
Nun haben Sie es fast geschafft und müssen sich entscheiden, was Sie nach der Ausbildung unternehmen. Weitere Erfahrungen sammeln ist die Devise. Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Wenn Sie nicht zum großen Heer der Gebäudereiniger gehören möchten, bringen Sie sich mit vielseitigen Ideen oder Hygienekonzepten bei Ihrem Arbeitgeber ins Spiel. Stillstand ist Rückschritt, dass hört zwar nicht jeder Chef gern, aber wenn sich dadurch auch auch neue Patienten an Ihre Klinik binden, wird das nicht zu Ihrem Nachteil sein. Sie müssen nur aufgeschlossen sein. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist.   Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten oder im Ausland. Am Anfang Ihrer Karriere sollten Sie ruhig in mehreren Kliniken gearbeitet haben. Aber nicht nur für 3-4 Monate sondern schon 1-2 Jahre sollten es schon sein. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen:  www.deutscher-facharztverband.de ,www.kkvd.de, www.vmf-online.de, www.ingolstadt.de,www.bmm.charite.de, www.heimat-und-museumsverein-rhede.de,www.krankenhausmuseum.de,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

Freiwilliges Jahr … oder machen Sie doch was Sie wollen

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Posted on : 25-11-2011 | By : m_weiss | In : Autor, Featured
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.50 von 5 Sternen)
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Das muss man erst mal verstehen. Ein freiwilliges Jahr nach der Schule anzugehen. Für wen ist das überhaupt etwas, was kommt auf Sie zu und zu wessen Lasten?

Früher
Es war einmal….irgendwie war früher alles anders. Wir konnten uns ehrenamtlich betätigen. Das war doch selbstverständlich. Warum muss heute ein finanzieller Anreiz dafür gegeben werden? Vielleicht weil die Wehrpflicht ausgesetzt ist und es keine “günstigen”  Zivildienstleistenden mehr gibt? Es ist also eine gesellschaftspolitische Frage, mit der wir uns hier auseinandersetzen müssen. Wenn sich heute also keiner mehr in sozialen Berufen engagieren möchte, dann fehlt wohl eher der Anreiz. Solange ein Familienvater seine Familie nicht mit seinem Job ernähren kann, solange wird er auch nicht in einen unterbezahlten Arbeitsbereich einsteigen. Das ist eine Frage an die Tarifparteien.

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ)
bietet jungen Menschen von 16 bis 27 Jahren die Chance, etwas für sich und andere Menschen zu tun. U. a. mit Taschengeldausgleich, günstiger Versicherung und Kindergeld für die Eltern.

Wofür wird eigentlich ausgebildet, auf welchen Schultern und zu wessen Lasten?

  • eine Chance Ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln,
  • die Begegnung mit Menschen,
  • das Erfahren von Gemeinschaft,
  • die Möglichkeit, unsere Gesellschaft mitzugestalten,
  • die Auseinandersetzung mit Glaubensfragen,
  • berufliche Orientierung und das Kennenlernen sozialer Berufsfelder,
  • eine Chance, die persönliche Eignung für einen sozialen Beruf zu prüfen.

Das FSJ wird ganztägig als überwiegend praktische Hilfstätigkeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen, insbesondere in Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, einschließlich der Einrichtungen für außerschulische Jugendbildung und Einrichtungen für Jugendarbeit oder inEinrichtungen der Gesundheitspflege und kulturelle Einrichtungen (Einsatzstellen) geleistet. ” Quelle: FSJ

Demographischer Wandel
Alles schön und gut, erste Frage ist damit beantwortet. Auf welchen Schultern und zu wessen Lasten noch nicht. Die Frage ist doch, welcher junge Mensch sich das heute leisten kann?  Na klar, der demographische Wandel. Es kommen immer weniger junge Menschen auf “den Markt” . Jetzt schon? Lesen wir doch im Moment, dass alle Universitäten überfüllt sind. Ist das nächstes Jahr anders? Weit gefehlt, immer mehr Bundesländer verkürzen von 13 auf 12 Schuljahre. Also machen nächstes Jahr wieder zwei Jahrgänge Abitur. Na Bravo, dann hat es sich wirklich gelohnt ein soziales Jahr dazwischen zu schieben. Nächstes Jahr sind die Universitäten und die attraktivsten Ausbildungsbetriebe genauso überfüllt.


Praktika & Ausbildung
Eine Alternative könnte sein, sich im Rahmen von mehreren Betriebspraktika direkt auf den Job der Zukunft vorzubereiten. Der Fachkräftemangel macht es möglich. Sie können sich heute den Arbeitgeber aussuchen und probieren. Wenn Sie nach dem Praktikum feststellen, dass Ihnen der Job keinen Spass machen wird, haben Sie nur einige wenige Wochen Zeit investiert. War doch besser als dann ein Leben lang daran zu denken, was man verpasst hat. Was bringt es beispielsweise einer angehenden Krankenschwester, wenn sie im Praktikum schon feststellt, dass sie kein Blut sehen kann. Sicherlich gibt es auch eine andere Einsatzmöglichkeit für sie. Eine solide Ausbildung, sei es eine Lehre mit Hauptschulabschluss, mittlerer Reife oder Abitur ist auch nicht zu verachten.

Mentor
Haben Sie schon einmal daran gedacht, sich mit einer fremden Person über Ihre Berufsziele zu unterhalten? Vielleicht lernen Sie im Unternehmen auch einen Menschen kennen, der Sie persönlich weiterbringt.  Oder fragen Sie bei uns nach, vielleicht können wir Ihnen einen Mentor vermitteln. Schreiben Sie an redaktion@mentoring4u.de.

Arbeitgeber
sehen es gerne, wenn ihre Mitarbeiter sich gesellschaftlich engagieren. Also ist jetzt die Zeit gekommen, dieses zu tun und auch noch bei echter Bezahlung. Oft kann Ihnen in dem jeweiligen Unternehmen auch die Personalabteilung sagen, in welchen sozialen Projekten sich die Firma engagiert. Es steht Ihnen frei; wo Sie sich gerne beteiligen möchten.

Verschaffen Sie sich eine günstige Ausgangsposition
indem Sie einen Schulabschluss nachholen. Wussten Sie eigentlich, dass Sie mit Ihrer beruflichen Vorbildung auch ohne Hochschulreife ein Studium beginnen können? Nein? Dann lesen Sie mal unseren Artikel zu diesem Thema:

Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel!

Jobben
By the way, wenn Sie dann studieren, sind Sie im Gegensatz zu Ihren Mitstudenten bereits eine Fachkraft in dem jeweiligen Beruf, den Sie gelernt haben. Danach werden Sie auch bezahlt, wenn Sie sozusagen während des Studiums “jobben” .  Der Unterschied ist beachtlich.

Wirtschaft wandert ab
Frage zwei ist damit beantwortet. Zu wessen Lasten noch nicht. Vielleicht zu Lasten der Wirtschaft, die händeringend Fachkräfte sucht? Vielleicht sucht die Wirtschaft auch einen Grund im Ausland nach günstigeren Arbeitskräften zu schauen. Unterstützen Sie uns dabei, alles zu unternehmen, damit die Wirtschaft nicht abwandert! Und wie wird man Fachkraft? Indem man vorher eine Ausbildung macht. So schließt sich der Kreis. So einfach ist das.

Pro & Contra
Wir sind nicht gegen das FSJ und BFD,   wir sind nur der Meinung, dass nicht unbedingt jeder dafür in Frage kommt. Vielleicht ist es nach dem freiwilligen Jahr noch schwieriger einen Ausbildungs- oder Studienplatz zu bekommen. Beschäftigen wir uns doch mal mit der Annahme, Sie würden nach Abschluß Ihrer Ausbildung noch ein freiwilliges Jahr dranhängen. Was halten Sie davon?

Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen.

(Autor: M. Weiss  /  Bild:  M. Weiss   /  Quelle: www.freiwilliges-jahr.de , www.freiwilliges-jahr.de )

Was können Eltern Ihren Kindern heute empfehlen? Diskutieren Sie mit uns

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Posted on : 26-10-2011 | By : m_weiss | In : Featured
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.67 von 5 Sternen)
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Messe Menschen von oben
Die Finanzkrise hinterlässt tiefgehende Strukturbrüche in Volkswirtschaften, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Staaten haben in bisher ungeahntem Ausmaß eingegriffen. Neue Rahmenbedingungen sind gesetzt worden, vor allem aber, es findet eine fast unermessliche Lastenverschiebung auf die nächsten Generationen statt.

Vertrauen und Zuversicht in die eigenen Kräfte und der Gesellschaft schwinden.

Sprüche wie “Du sollst es einmal besser haben als wir” und “Dir steht die Welt offen” sind für junge Menschen keine Unterstützung, um in der nach außen desolat scheinenden Wirtschaft und im Wirrwar von offenen Ausbildungsplätzen, Studiengängen und Fachkräftemangel die richtige Entscheidung zu treffen.

Was können Eltern, Wissenschaftler, Manager und Politiker jungen Menschen heute empfehlen? Diskutieren Sie mit uns.

(M. Weiss | Foto: stm | Quelle photocase)

Geburtshilfe unerwünscht? Kommentar zum Berufsbild einer Hebamme

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Posted on : 13-10-2011 | By : m_weiss | In : Erfahrungsberichte, Gastautor
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.80 von 5 Sternen)
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Gelassenheit Nerven Hirnforschung
Das Ende der Beleghebammen
Nach der Geburt meines Sohnes vor vier Jahren, war eines klar: Beim zweiten Kind nur noch mit Beleghebamme. Ich lag damals lange genug in den Wehen, um von drei verschiedenen Schichthebammen betreut zu werden. Der ständige Wechsel der Gesichter war belastend, unter Schmerzen immer wieder wiederholen zu müssen, was bisher passierte ebenso. Die letzte Hebamme kam ca. eine Stunde vor Ende noch hinzu und löste ihre Kollegin schon vor dem Schichtwechsel ab mit den Worten „Ich will auch endlich mal wieder ein Kind auf die Welt holen.“ Keine Entscheidung in meinem Sinne oder im Sinne unseres Sohnes. Leider wurden mir die Hebammen zudem von Wechsel zu Wechsel unsympathischer – und ihre Deutschkenntnisse weniger. Die letzte Hebamme lachte mich zum Schluss sogar aus, als ich Angst vor noch größeren Schmerzen hatte.

Ich wollte also bei der zweiten Geburt selbst bestimmen, wer mich bei der Geburt unterstützt, untersucht und beruhigt. Vorgestellt hatte ich mir eine sympathische, fürsorgliche, kompetente und selbstsichere Person, die sich gut verständigen kann. Fast zwanzig Hebammen habe ich abtelefoniert und noch viel mehr per Email angeschrieben. Keine Einzige war noch als Beleghebamme tätig. Und immer hörte ich dasselbe: die Versicherungskosten seien astronomisch gestiegen und die Beleggeburten würden kaum diese Kosten decken – geschweige denn, dass die Hebammen dabei noch etwas verdienten.

Haftpflichtversicherung  ? Wie bitte?
Und tatsächlich kostet eine Hebamme die Haftpflichtversicherung mittlerweile EUR  3.689 im Jahr. Für die Geburt (inklusive 8 Std. vorher und 3 Std. hinterher) erhält sie aber nur 237 EUR von den Krankenkassen. Bislang legten die Eltern häufig aus der eigenen Tasche einen ähnlich hohen Betrag für die Rufbereitschaft (meist 2-3 Wochen vor Entbindungstermin bis zwei Wochen danach) drauf. Doch auch das reicht nicht mehr. Selbst bei optimaler Auslastung, also wenn die Entbindungstermine der Frauen, die bei einer Beleghebamme entbinden wollen, immer genau fünf Wochen auseinander lägen (was absolut utopisch ist), kämen die Hebammen nur auf ca. EUR 4-9  pro Std. Und das bei einem Leben in Dauerbereitschaft!

Krankenkassen reagieren nicht!
Seit Jahren weisen die Hebammen auf diese Missstände hin und auch ich habe mich bei meiner Krankenkasse darüber beschwert. Offensichtlich ist das Interesse, die Hebammen anständig zu bezahlen, nicht besonders groß – weder bei der Regierung noch bei den Krankenkassen. Man ruht sich wohl darauf aus, dass den Hebammen kein breiter Streik zugetraut wird oder spekuliert sogar darauf, dass sie komplett aus der Geburtshilfe herausgedrängt werden. Dann können die Krankenkassen sparen und die Ärzte verdienen. Und die Aufgaben der Hebammen, wer übernimmt die? Die werden in Zukunft vielleicht (wieder) von Doulas (siehe auch unseren Artikel in Mentoring4u Magazin Ausgabe 3, Seite 12 “Allererste Hilfe”) übernommen. So wie in anderen Ländern ohne oder mit extrem schlechtem Gesundheitssystem auch. Und auch in Deutschland kennt man das noch aus Zeiten mit schlechter gesundheitlicher Versorgung: Nachbarinnen, Freundinnen, Bekannte, Cousinen, die meist ehrenamtlich oder nur für die Spritkosten als Ansprechpartnerin und gute Seele einer Geburt beistehen.

Zweites Kind im Schichtbetrieb?
Mein zweites Kind musste ich dann dieses Jahr ohne Beleghebamme und wieder mit drei Schichthebammen bekommen. Beleggeburten scheinen offensichtlich politisch nicht mehr gewollt, obwohl man weiß, dass Geburten, die von einer Beleghebamme betreut werden, einhergehen mit einer kürzeren Dauer, weniger Einsatz von Schmerzmitteln und weniger Komplikationen. In Zeiten des medizinischen Fortschritts und einer immer besseren Versorgung von extrem Frühgeborenen ist die Abschaffung der Beleggeburten ein Rückschritt in der Geburtshilfe.

Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit. Entweder als Kommentar oder direkt an die redaktion@mentoring4u.de

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: Christina Mundlos  /  Bild: Lia* | Quelle photocase )

Fachkraft für Veranstaltungstechnik – Veranstaltung gerettet, Produkt gut bei Kunden plaziert …..davon leben Unternehmen

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Posted on : 30-09-2011 | By : A_Damayanti | In : Ausbildung, Karriere, Plan B
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.60 von 5 Sternen)
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Sie planen und betreuen den technischen Ablauf einer Veranstaltung und wirken beider Durchführung aktiv mit.
Im Schwerpunkt Aufbau und Durchführung planen Fachkräfte für Veranstaltungstechnik den Einsatz der technischen Anlagen: Sie bauen Beleuchtungs-, Projektions- und Beschallungsanlagen auf und richten sie ein. Während eines Konzerts bedienen sie z.B. Schalt- und Mischpulte oder Nebelmaschinen. Im Schwerpunkt Aufbau und Organisation konzipieren sie Messestände oder Ausstellungsräume: Vor Ort koordinieren sie die unterschiedlichen Arbeitsgänge und -bereiche. So sorgen sie beispielsweise dafür, dass die Tischler/innen, die die Einrichtung aufbauen und die Fachkräfte, die sich um die elektrische Ausstattung kümmern, termingerechtzur Verfügung stehen. Außerdem bauen sie Beleuchtungs- und Tonanlagen auf. Beschäftigung finden Fachkräfte für Veranstaltungstechnik bei Messe- oder Kongress-veranstaltern und Event- bzw. Veranstaltungsagenturen. Auch in Unternehmen der Filmbranche oder bei kulturellen Einrichtungen wie kommunalen Bühnen gibt es geeignete Tätigkeitsfelder.
Fachkraft für Veranstaltungstechnik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach demBerufsbildungsgesetz (BBiG).

Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in der Industrie in den folgendenSchwerpunkten angeboten:
• Aufbau und Durchführung
• Aufbau und Organisation

Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.
Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:

1. Ausbildungsjahr:
€ 531

2. Ausbildungsjahr:
€ 619

3. Ausbildungsjahr:
€ 707

(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Sie haben unterschiedliche Wege, um herauszufinden, ob dieser Beruf Ihnen passt. Eine der Möglichkeiten ist es ein Praktikum zu absolvieren. Ein Praktikum dient dazu, Ihnen einen Einblick in die Tätigkeiten des Berufes zu geben. Es ist empehlenswert beispielsweise bei GDBA , TheaterManagement, den Event- bzw. Veranstaltungsagenturen oder Unternehmen der Filmbranche anzurufen und nach einem Praktikumsplatz zu fragen.

Nach der Suche des richtigen Ansprechpartners können folgende Verbände Ihnen ganz bestimmt helfen:

- EVVC (Europäischer Verband Veranstaltung- Centren e.V)
- VPLT (Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik)
- VDT (Verband Deutscher Tonmeister)
- DTHG (Deutsche Theatertechnische Gesellschaft)

- VDB (Verband Deutscher Bühnen)

Auch ein Messebesuch würde sich lohnen!
Auf der einen Seite bietet die Messe den Vorteil, dass Sie  sich ausgiebig über diesen Beruf informieren können. Anderseits haben  Sie dort die Gelegenheit zahlreiche Unternehmen kennenzulernen. Prolight+Sound Frankfurt am Main und Showtech sind nur einige davon.

Das Einkommen eines/-r Veranstaltungstechnikers/-in finden Sie hier.

Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TVFilm zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist.   Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten oder im Ausland. Um Produkte langfristig zu verkaufen müssen Unternehmen Messen und Verkaufsveranstaltungen gestalten. Das wichtigste ist das natürlich das richtige Produkt. Wie die Veranstaltung aber bei den Kunden ankommt ist ihr Verdienst.  An diesem Erfolg sind Unternehmen stark interessiert. Suchen Sie sich daher eine Firma mit interessanten Produkten, die es zu vermarkten gilt. Am Anfang Ihrer Karriere sollten Sie ruhig in mehreren Unternehmen gearbeitet haben. Aber nicht nur für 3-4 Monate sondern schon 1-2 Jahre sollten es schon sein. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Über den Gartenzaun in die Ferne blicken ist die Devise. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

Alles was Recht ist – Arbeitsrecht

Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www.arbeitsagentur.dewww.gehaltsvergleich.com, www.buehnengenossenschaft.dewww.theatermanagement-aktuell.de, www.evvc.org, www.vplt.org , www.tonmeister.de, www.dthg.de , www.theatertexte.de , www.showtech.de, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

Neue Serie “Erfahrungsberichte” Einzelhandeskaufmann

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Posted on : 15-07-2011 | By : m_weiss | In : Erfahrungsberichte, Gastautor
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.80 von 5 Sternen)
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Liebe Leser,
wir starten heute mit einer neuen Rubrik. In unregelmäßiger Reihenfolge stellen wir unter der Kategorie: “Erfahrungsberichte” Mentoren und ihre Lebensläufe vor. Was kann interessanter sein, als über die Erfahrungen anderer zu lesen. Welche Möglichkeiten sich ergeben können. Die wenigsten von uns, wussten vor Ausbildungsbeginn, was dann über die Jahre aus uns werden würde. Also keine Angst. Bleiben Sie gespannt.  Wir beginnen heute mit Gabriele Pfefferkorn, die nach dem Schulabschluß eine Lehre als Einzelhandelskaufmann begann.

Mentoring4u TV Ratgeber
Auch an dieser Stelle möchten wir Ihnen unseren Mentoring4u TV Ratgeber zum Thema “Ausbildung oder Studium” ans Herz legen.  Die Schulabgänger unter Ihnen müssen sich jetzt entscheiden, in welche Richtig Sie gehen möchten. Was machen nach dem Schulabschluss oder nach dem Bachelor/Master? Wo gibt es Ausbildungs- / Studienplätze und was bringt die theoretische Ausbildung für den Berufsweg? Das Handwerk sucht immer mehr qualifiziert Nachwuchskräfte, d.h. auch für Abiturienten ist dort eine gute Möglichkeit über einen Eintieg in die Praxis Karriere zu machen.

Nun geht’s aber los mit den Erfarhungsbericht von Gabriele Pfefferkorn 
Meine Ausbildung begann ich als Einzelhandelskaufmann im Fach DOB bei Fa. Horten in Pirmasens (meiner Geburtsstadt).
Nach Heirat, Geburt von Sohn Mathias und Wegzug im Jahr 1972 nach Freising war ich in erster Linie einmal Hausfrau und Mutter. Wie es so ist, wenn man jung und tatkräftig ist, möchte man so schnell es geht wieder Geld verdienen. In München bekam ich die Chance beim damals neu erbauten ADAC, Abteilung Korrespondenz, auf eine gut bezahlte Stelle mit gleichzeitiger Kinderbetreuung im Betriebskindergarten. Leider war auf längere Sicht die frühe und weite Anfahrt für meinen Sohn und mich nicht mehr machbar.

Im Institut für Landschaftarchitektur in Freising hatte ich unter Prof Gzimek eine neu und interessante Tätigkeit im Sekretariat. Nach Geburt meiner Tochter 1975 war das nicht mehr möglich. Mit kleineren Jobs in Metzgerei und Küche erwarb ich am Abend mir ein kleines “Zubrot”.

1979 bewarb ich mich durch Zufall beim Musikhaus Pfefferkorn in Freising. Ausgeschrieben war die Stelle einer Verkaufskraft für den Musikalienhandel. Da ich selbst der Musik sehr angetan bin, auch von zuhause immer mit Musik und Gesang konfrontiert war, sagte ich nach anfänglichem Zögern für eine Halbtagsstelle am Vormittag zu.  Meine 1. Ehe ging leider 1981 in die Brüche. Aus finanziellen Gründen und auch weil mir die Arbeit viel Spass machte, wurde aus der Halbtagsstelle eine Vollbeschäftigung. Meine Kinder waren gut versorgt. Mein Chef (seit 1988 Ehemann) übertrug mir, da er ständig im Außendienst und Werkstatt zu tun hatte, sämtliche Arbeiten vom Bestellwesen über Buchhaltung, Verkauf bis zur Terminplanung. Im täglichen Learning by doing konnte ich in kürzester Zeit auch sehr anspruchsvolle Kunden bedienen. Unserem Slogan getreu “Vom Notenblatt bis zum Konzertflügel” beherrsche ich die Materie.

Mich interessiert auch die Arbeit bis ins Detail, z.B. die des Klavierbauers. Scherzhaft sage ich gern: ich bin der Lehrling meines Mannes im mittlerweile 32. Lehrjahr. Es ist wichtig, dass man den Beruf den man ergreift mit Lust und  Liebe macht. Mein bzw.
unser Sohn Mathias (er wurde adoptiert) hat diese Freude am Beruf erfahren und wurde selbst nach bereits abgeschlossener Berufsausbildung Klavierbauer bei meinem Mann.  Inzwischen ist er aus unserem Betrieb nicht mehr wegzudenken und wird das Lebenswerk meines Mannes fortsetzen.

Die neuen Medien Internet usw. haben längst auch durch ihn Einzug gehalten. Auch hier habe ich mich nicht verschlossen und dazugelernt. Möchte auch dieses Metier nicht mehr missen. Es ist wichtig, dass man ständig bereit ist dazuzulernen und sich neuen Situationen stellt. Der Kunde heute und “damals” hat sich wesentlich verändert, auch sein Auftreten im Laden ist anders geworden. Respekt und Freundlichkeit, oder Begrüßung beim Ladeneintritt lassen sehr zu wünschen übrig. (nicht nur bei Kindern). Mir fallen dabei alte Sprüche meiner Chefs ein: z.B. Ausbildungsleiterin bei Horten “der Kunde ist die Majestät um die fürwahr sich alles dreht, der Kunde ist zu guter Letzt, die Eins die man vor Nullen setzt, drum pflegen wir ihn jederzeit, mit immer gleicher Höflichkeit” (Amen, war meine Antwort).

Prof. Grzimek bei meinem Einstellungsgespräch: Ihre Papiere brauche ich nicht zu sehen, Sie gefallen mir und Sie wollen arbeiten! Was ich damit sagen möchte, ist nicht unbedingt ein Leistungsspektrum zu präsentieren, nein, es ist das Wollen und die Arbeit mit Menschen. In meinem Fall, die Musik die bekanntlich aus dem Herzen kommt, weiterzugeben und Freude zu bereiten.

Im Oktober möchte ich eigentlich in Rente gehen, aber ich glaube, so ganz werde ich es nicht schaffen, lieb gewonnene Tagesabläufe und Kundengespräche ganz aufzugeben, obwohl es Tage gibt an denen ich es mir wünsche….

Die Redaktion von mentoring4u berichtet auch gerne über Ihre Erfahrungen. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de

(Autor:  Martin Weiss, Gabriele Pfefferkorn  |  Foto: www.musikhaus-pfefferkorn.de|  Thumb & Bildbearbeitung: A. Korkis)

Berufsbild Böttcher/in mit Karriereplanung und Plan B … oder machen Sie doch mal ein Faß auf?

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Posted on : 14-06-2011 | By : m_weiss | In : Karriereplanung, Plan B
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.75 von 5 Sternen)
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Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie in der Schule in den Fächern Mathematik, Werken/Technik, Deutsch und Physik/Chemie/Biologie gute Ergebnisse erzielt haben. Der Beruf des Böttcher ist ein Beruf mit großer Vergangenheit. Schon die alten Römer transportierten Ihren Wein in Fässern über die Alpen. Weit gefehlt, hier handelt es sich nicht nur um einen historischen Beruf. Eine gute Vorraussetzung ist es dass Sie interessiert sind, Herausforderungen suchen,  logisch denken, handwerklich arbeiten und gerne auf Menschen zugehen, denn auch in Verkauf und Beratung sind Sie gefragt. Wenn Sie dann auch noch fit in Webdesign sind, sollte sich auch diese Qualität bei Ihrem zukünftigen Arbeitgeber auszahlen.

Unser Buchtipp Nr. 1:

Lassen Sie sich mal hier inspirieren, welche Produkte gemeint sind. Böttcherei Schubert, Böttcherei Messerschmidtund viele mehr finden Sie in den traditionellen Suchmaschinen. Auch das Tischlerei-Museum Timme in Eilsleben bietet Möglichkeiten und Adressen, sich auf den Beruf vorzubereiten. Leider ist durch den vermehrten Einsatz von Plastik und Stahlfässern der Beruf aus der Mode gekommen. Wir können uns aber gut vorstellen, dass bei steigender Nachfrage unter Vorraussetzung von ökologischen aber auch geschichtlichen Gesichtspunkten es zu einer Aufwertung dieses Berufes kommen müsste. Traditionell finden Sie in Winzergegenden auch Böttcher. Oder sprechen Sie doch einfach mal einen Winzer auf diesen Beruf an, ganz bestimmt kann er Ihnen eine gute Adresse nennen. Nichts desto trotz ähnelt dieser Beruf dem des Tischlers. Handwerk hat bekanntlich “Goldenen Boden” Glückwunsch zu dieser Berufswahl.

Über den Verband des Deutschen Fass- und Weinküfer Handwerks sollten Sie weitere Informationen auch bezüglich der Handwerksbetriebe finden, die ausbilden, vielleicht auch einen Nachfolger suchen.

Unser Buchtipp:

Karriereplanung und Praktika
Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu ergattern. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen – vielleicht auch die Schwachstellen.  Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .

Tipps für die Bewerbung.
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Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Auch auf der traditionellen Wanderschaft finden Sie vielleicht schon den Betrieb. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie sollten nicht nur Böttchereien sondern auch traditionelle Handwerksbetriebe, wie z. B. Zimmerer in die Wahl Ihrer möglichen Arbeitgeber aufnehmen. Seien Sie flexibel. Sprechen Sie auch Kirchen, Weingüter und größere Unternehmen auf Möglichkeiten an. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

Berufsbeschreibung
Sie verarbeiten unterschiedliche Hölzer, Metalle und Kunststoffe zu Fässern und Gefäßen, die im Weinbau, in Brennereien, in der Landwirtschaft oder in der Papier- und Textilindustrie verwendet werden. Mit handwerklichem Geschick biegen Böttcher/innen die einzelnen Stäbe für bauchige Holzfässer durch Anfeuchten und Ausfeuern, schweißen die Bestandteile von Kunststofftanks und bringen diese durch Erhitzen in die passende Form. Je nach späterem Verwendungszweck, beispielsweise als Weinfässer oder Industriebehälter, beschichten sie die Gefäße abschließend mit Kunststoffen oder Harzen. Darüber hinaus pflegen und warten Böttcher/innen die Maschinen zur Holzbe- und verarbeitung.

Hauptsächlich arbeiten Böttcher/innen in kleinen Handwerksbetrieben, beispielsweise in Böttchereien, Küfereien und Büttnereien, im Kunststoffbehälterbau oder in Unternehmen der Weinbau- und Keltertechnik. Böttcher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).

Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk angeboten. Der Einsatz moderner Verfahren und Materialien im Böttcherhandwerk soll zukünftig in der Ausbildung berücksichtigt werden, ebenso wie Aspekte des Umweltschutzes und das Erstellen und Anwenden von technischen Unterlagen.

(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de, www.kuefer.org und Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Aus der Welt der #Zeitarbeit – Rette sich, wer kann!

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Posted on : 05-06-2011 | By : c_amrhein | In : Arbeitsmarkt, Gastautor
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.80 von 5 Sternen)
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Zeitarbeit ist ein Thema, welches mit steigender Konjunktur vermehrt auf den Tisch kommt. Wenn es an Fachkräften fehlt, springen immer häufiger “Interims” ein. In dieser Kolumne “Zeitarbeiter” gibt Ihnen unsere externe Redakteurin Annette von Spiegel persönliche und authentische Einblicke.

Mein heutiges Thema widmet sich dem, was für alle Arten von Verträgen gilt – allen voran Arbeitsverträgen, denn sie regeln immerhin einen nicht unerheblichen Anteil unserer Lebenszeit, nämlich die Arbeitszeit! :) Da heisst es also „Augen auf!“ – zunächst bei der Auswahl des Zeitarbeitsunternehmens, hat man sich denn entschlossen, über eine Verleihfirma tätig zu werden – und dann natürlich, was den Vertrag betrifft.

Prüfe bevor Du Dich bindest
Wie bei allen anderen Firmen auch, gibt ein persönliches Gespräch bereits etwas Aufschluss über den Stil im Haus und die Haltung zu Bewerbern bzw. Mitarbeitern. Es kann aber auch hilfreich sein, sich bei Bekannten umzuhören, die bereits bei Zeitarbeitsfirmen tätig sind – da gibt es, keine Sorge, eindeutige Statements. Und durchaus auch positive! [Diese Checkliste Zeitarbeitsfirmen von mittelstanddirekt enthält 10 Punkte, Anmerkung der Redaktion]
Nach solch lobenden Erwähnungen hatte auch ich nochmal Gespräche geführt und fand tatsächlich bestätigt, was mir erzählt worden war, also Positives. Ein Wechsel machte allerdings wenig Sinn, weil ich als Neu-Einsteigerin die mit der Zeit erreichten Ansprüche auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Urlaubstage etc., verloren hätte. Wunderliche Detailfragen des Arbeitsvertrages ergeben sich für den Normalsterblichen dummerweise erst in der Alltags-Praxis. Zwei Beispiele möchte ich nennen, und übrigens: Ein kritischer Blick auf die Regelung zur Entfernung zu möglichen Einsatzorten lohnt sich sicher auch immer …

Stundenfalle
Ich selbst habe z. B. einen Vertrag, der von einer Stundenzahl von 40 Stunden pro Woche ausgeht. Unerfahren wie ich war, dachte ich mir nichts, als ich für mehrere Monate an eine Bank entliehen wurde, deren Regelarbeitszeit nur 37,5 Stunden beträgt. Bis meine Zeitarbeitsfirma mich dann mal ansprach, dass ich mittlerweile immens viele Minusstunden angesammelt hätte, weil ich Woche für Woche nicht meine 40 Stunden erreichte! Ich fiel vor Staunen fast vom Stuhl, denn darüber hatte ich mir schlichtweg keine Gedanken gemacht … im Übrigen wäre ich davon ausgegangen, dass man das individuell regelt, je nach Konditionen des Kunden (Einsatzes).

Zeitarbeiter 40 Std versus fester Mitarbeiter 37,5 Std?
In diesem Fall sollte ich nun mit der Abteilungsleitung sprechen, ob ich nicht länger arbeiten könne, damit ich auf meine 40 Stunden käme. Was ich für eine alberne Anfrage hielt, denn warum sollte ein nicht fest angestellter Mitarbeiter bleiben, während alle Festangestellten schon nach Hause gehen?! Aber ich war sowieso der Meinung, es sei Aufgabe der Vermittlerin, diese Sache zu klären, denn es ist IHR Kunde, Sie hat die Konditionen ausgehandelt. So wurde es denn auch gemacht: die Vermittlerin des Zeitarbeitsunternehmens sprach mit der Abteilungsleitung der Bank über diesen Aspekt – und die zeigten ihr natürlich einen Vogel.

Minusstunden gratis
Mit dem Ergebnis, dass ich nach fast einem Jahr bei diesem Kunden ein – wohl gemerkt nicht selbst verschuldetes – Minus von mehr als 150 Stunden angesammelt hatte! Ich war gespannt, zu welchen Zankereien das am Ende führen würde, wenn ich eines Tages eine feste Stelle finde … (es sei kurz erwähnt: mittlerweile bin ich seit 1,5 Jahren in einem Unternehmen, in dem ich jede Woche ÜBERstunden mache, nun ist mein Konto seit 1 Monat wieder ausgeglichen). Auf so etwas muss man aber auch erst mal kommen!

Für wen sind eigentlich Tarifverträge?
Gestaunt habe ich auch, als ich feststellen musste, dass Tarifverträge nicht notwendigerweise Vorteile für die Leiharbeitnehmer bringen. Zum Vergleich der Tarifvertragsbedingungen aus den Manteltarifverträgen der Zeitarbeitsverbände: iGZ, BZA und AMP finden Sie hier eine gute Übersicht.

Urlaubsanspruch vercodiert
Durch Zufall stellte ich nämlich fest, dass meine Leihfirma mich frech und außerdem mehrfach um Urlaubstage betrog! Die monatlichen Abrechnungszettel sind ein wahrer Wust an Zahlen, Auf- und Gegenüberstellungen mit anteiligen Prozenten, Codes und dergleichen – jedenfalls nichts, das zum intensiven Studium einlädt, es sei denn, man ist passionierter Buchhalter oder dergleichen.

Fristensache!
Beim Abheften sah ich jedoch in einem Jahr, in dem ich noch gar keinen Urlaub genommen hatte, dass mir bereits zwei Tage bewilligt (also abgezogen) worden waren. DAS fiel dann doch auf … (ein oder zwei Tage hie und da, in einer Summe verbogen, ist anders). Über ein halbes Jahr gingen daraufhin Mails zwischen meiner Verleihfirma und mir hin und her (ich wollte das gern schriftlich dokumentiert haben), ehe es mir zu bunt wurde, und ich zum Anwalt ging. Dort staunte ich nicht schlecht, denn … der für mich zutreffende Tarifvertrag regelt, dass man nach Ausstellung einer solchen Abrechnung nur 2 Monate Zeit hat, Einspruch zu erheben – während die allgemeine gesetzliche Frist drei Monate beträgt! Nie hätte ich geglaubt, dass ein Tarifvertrag zu Ungunsten der Arbeitnehmer ausfallen könnte …… ICH jedenfalls hatte meine Frist verpasst!

(Autor: Annette von Spiegel | Fotos: www.photocase.de kallejipp (Artikel) , sc_joeesco (Thumb) | Quellen: Archiv)

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Berufsbild: Buchhändler/in mit Autoren unterwegs!

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Posted on : 03-06-2011 | By : m_weiss | In : Berufsausbildung, Karriereplanung
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.75 von 5 Sternen)
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Buchhandel
ist der Vertrieb von Büchern, Druckwerken und anderen Medien. Typische Vertriebsform ist das Ladengeschäft, die Buchhandlung.

Der fachliche Sprachgebrauch unterscheidet zwischen herstellendem Buchhandel (Verlagsbuchhandel), Buchgroßhandel(Zwischenbuchhandel) und Bucheinzelhandel (Sortimentsbuchhandel).
(Quelle: Wikipedia)

Sie handeln mit Büchern, Zeitschriften und elektronischen Medien.
Dabei beraten Buchhändler/innen ihre Kunden über die Produkte und recherchieren Kundenwünsche. Sie beobachten den Markt und entwickeln geeignete Marketingkonzepte. Darüber hinaus sorgen Sie für einen reibungslosen Betriebsablauf im Rechnungswesen. Wenn sie im Schwerpunkt Sortiment arbeiten, planen Sie den Einkauf und pflegen den Lagerbestand.

Im Schwerpunkt Verlag entwickeln Sie zusammen mit Autoren bzw. Herausgebern Projekte. Sie beurteilen und bearbeiten Manuskripte, wirken beim Kauf oder Verkauf von Lizenzen mit und erarbeiten Verlagsverträge. Außerdem betreuen sie die Gestaltung und Herstellung von Büchern und anderen Medien und informieren und beliefern den Handel. Buchhändler/innen mit dem Schwerpunkt Antiquariat kaufen oder ersteigern antiquarische Druckerzeugnisse, z.B. auf Auktionen. Sie lagern die Ware ein und verkaufen sie weiter.

Vorwiegend arbeiten Buchhändler/innen in Buchhandlungen, Antiquariaten, Buch- und Zeitschriftenverlagen oder im Zwischenbuchhandel. Darüber hinaus sind Sie auch in Leihbüchereien angestellt oder organisieren Versteigerungen in Buchauktionshäusern.

Buchhändler/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Handel in den folgenden Schwerpunkten angeboten:
• Sortiment
• Verlag
• Antiquariat
(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)


Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung
oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie gerne lesen. Sie sind interessiert, suchen Herausforderungen, sind an Verlagswesen, Literatur und Handel interessiert, organisieren Zusammenkünfte sind offen für alles Neue. Extrovertiert sollten Sie sein. Der Börsenverein des deutschen Buchhandels ist eine wichtige Anlaufstelle für Sie. Der Börsenverein versteht sich als Berufsverband und Sprachrohr der Buchbranche.

Buchtipp:


Karriereplanung und Praktika
Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu ergattern. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen – vielleicht auch die Schwachstellen.  Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de . Wir berichteten auch bereits über den Beruf des Bibliothekars, schauen Sie ruhig mal rein.

Tipps für die Bewerbung.
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

Die perfekte Bewerbungsmappe finden Sie hier online.

Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie sollten nicht nur regionale Verlage in die Wahl Ihrer möglichen Arbeitgeber aufnehmen. Seien Sie flexibel. Sprechen Sie auch Verlage und Buchhändler mit einem interessanten Sortiment oder Autoren an, des Weiteren auch PR- und Werbe Agenturen und Anwaltskanzleien auf Möglichkeiten an. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de www.wikipedia.org , www.boersenverein.deund Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Berufsbild: Biologisch-technische/r Assistent/in von der Biochemie und Mikrobiologie über Botanik, Zoologie und Ökologie bis in die Medizin

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Posted on : 21-05-2011 | By : m_weiss | In : Jobvorstellung, Karriereplanung
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(Bewertung-Durchschnitt: 5.00 von 5 Sternen)
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Allgemein
Die Ausbildung zum/zur Biologisch-Technische(r) Assistent(in) wird in Deutschland von etwa 40 Schulen angeboten. Es handelt sich zum einen um staatliche (schulgeldfrei) und zum anderen um private (Schulgeld muss entrichtet werden) Einrichtungen. Um die Ausbildung antreten zu können, wird ein mittlerer Berufsabschluss oder ein als gleichwertig oder höher anerkannter schulischer Abschluss vorausgesetzt. Die Dauer einer Ausbildung beträgt in der Regel zwei Jahre. An einigen Schulen ist es zudem noch möglich, zusätzlich die Fachhochschulreife zu erwerben.
(Quelle Wikipedia)

Tätigkeitsfeld
Sie unterstützen Naturwissenschaftler/innen bei der Durchführung und Auswertung von Experimenten im Labor oder im Feldversuch. Hierfür bauen sie Versuchsanordnungen auf, führen mittels physikalisch-chemischer Messverfahren Versuche und Testreihen durch und dokumentieren die Ergebnisse. Rechnergestützt erstellen sie Berechnungen und statistische Auswertungen. Sie warten Messgeräte und Apparaturen. An klinischen Untersuchungen können sie ebenso beteiligt sein wie an mikrobiologischen Forschungen. Die Arbeitsgebiete von Biologisch-technischen Assistenten und Assistentinnen reichen von der Biochemie und Mikrobiologie über Botanik, Zoologie und Ökologie bis in die Medizin. Sie führen Versuche an und mit Tieren, Pflanzen, Zellkulturen und Mikroorganismen durch, aber auch an isolierten biochemischen Stoffen aus diesen Organismen. Dazu nehmen sie Proben und bereiten diese auf, berechnen notwendige Chemikalien und bedienen Messgeräte. Zudem führen sie sorgfältige Versuchsprotokolle und werten die Ergebnisse ihrer Untersuchungen aus.

Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen sind in Forschungsinstituten
tätig, insbesondere in den Bereichen Naturwissenschaften, Medizin oder Umwelt. Ebenso arbeiten sie in Unternehmen der chemischen oder pharmazeutischen Industrie. Auch in Prüf- und Lehranstalten der öffentlichen Verwaltung, im Gesundheitswesen oder Betrieben der Lebensmittelindustrie sind sie beschäftigt.

Biologisch-technische/r Assistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs. Je nach Bundesland führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen.

Zum Teil wird auch eine Ausbildung mit Schwerpunkten angeboten, z.B.:
• Biologie und Biotechnologie
• Bioinformatik und Molekularbiologie
• Biochemie

Die Ausbildung dauert 2 Jahre. Wenn Zusatzqualifikationen Bestandteil der Ausbildung sind, kann sie auch 3 bis 4 Jahre dauern.
(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung
oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie gerne forschen und lesen. Sie sind interessiert, suchen Herausforderungen, schreiben gerne Artikel und sind offen für alles Neue. Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V. – VBIO ist eine wichtige Anlaufstelle für Sie. Mit etwas Glück kommen Sie auch auf die Suchmaschine, die Ihnen die Hochschulen anzeigt. Nach Angaben des Verbandes sind die Berufsaussichten gut. Fachkräfte werden gesucht.

Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO) ist das gemeinsame Dach für alle, die in den Bereichen Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin tätig sind: in Hochschule, Schule, Industrie, Verwaltung, Selbstständigkeit oder Forschung. Die Mitglieder des VBIO vertreten das gesamte Spektrum der Biowissenschaften; von der molekularen, zellulären oder der am Organismus orientierten Herangehensweise bis hin zur Biomedizin.

Der Verband wird getragen durch die beiden Säulen „Bildung“ und „Forschung“. „Bildung“ repräsentieren – entsprechend der Kulturhoheit der Länder – die Landesverbände des VBIO. Die eigenständigen biowissenschaftlichen und biomedizinischen Fachgesellschaften stehen für „Forschung“. Daneben wirken Firmen, Industrieverbände, Institutionen, Forschungseinrichtungen etc. als kooperierende Mitglieder im Verband mit.

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Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu ergattern. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen – vielleicht auch die Schwachstellen. Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .

Tipps für die Bewerbung.
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an! Die perfekte Bewerbungsmappe finden Sie  hier online. Ein Online Mentoring  z. B. Thema Lebensmittelchemie z. B. finden Sie hier.

Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Seien Sie flexibel. Sprechen Sie auch Research Abteilungen der Banken, PR-Agenturen, Unternehmen aus dem Bereich BioTech, GenTech, Unternehmensberatungen, Private Equity oder mittelständische forschende Unternehmen auf Möglichkeiten an. Sicherlich bieten sich interessante auch interessante Alternativen im Ausland an. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de www.wikipedia.org , www.vbio.de und Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)