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Schlagwort: Bildung

  • Ratschläge und Kommentare nach dem Unglück in Japan

    Wir haben Sie, unsere Leser nach Ihrer Meinung  und Kommentaren zu dem schrecklichen Unglück in Japan gefragt.  Wie gehen Sie damit um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben?  Hier nun die ersten Rückmeldungen:

    Dieter Schlatermund, Eschborn
    Ich gebe jungen Menschen den Rat, Politiker jedweder Couleur abgrundtiefe
    V e r a c h t u n g entgegenzubringen, denen im Angesicht des grauenvollen Leids einer ganzen, großen Nation nichts Besseres einfällt, als ihre persönlichen Macht-Scharmützel auszutragen – die nicht einmal auf den Gedanken kommen, wenigstens eine Schamfrist verstreichen zu lassen.

    Michael Colgrass,  Toronto, Pulitzerpreis 1978
    I could give general advice about continuing to believe in the future after experiencing tragedy. I would probably have them recall a time when something bad had happened that they thought they would never recover from and then they did recover, offering that memory as evidence that we can overcome things that we had thought we could never overcome, but that somehow we do.

    Lür Waldmann, Berlin
    Kehre vor der eigenen Tür. Versuche nicht die Welt zu Retten, sondern das lokale Umfeld. Konzentriere Dich auf Deinen „Circle of Influence“ und nicht auf dem sog. „Circle of Concern“. http://www.breakoutofthebox.com/circle.htm

    Kathrin Wintermeyer, Wiesbaden
    Achtet jeden Tag und jede Stunde, denn sie sind das Leben. Das Heute richtig gelebt macht jedes Gestern zu einem Traum voller Glück und jedes Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.

    Klaus-Dieter Paulisch
    Es mußte eben erstmal richtig duster werden, bis einigen Leuten ein Licht aufgegangen ist.

    via Twitter: mogrymillian
    Nicht die Hoffnung verlieren, Spenden, eine Zukunft in den alternativen Energien anpeilen!

    (Autor: M. Weiss  |  Thumb & Comic: A. Korkis)

  • Wie „1:1 – Die Lesecoaches“ leseschwachen Kindern hilft

    ein Beitrag unserer externen Redakteurin Inge Koltermann, Projektleitung „1:1 – Die Lesecoaches“, Agentur Freiwillig – Die Lesefüchse

    Von Analphabeten zum Bücherliebhaber
    Letzte Woche war ich nach langer Zeit im Kino und habe einen wunderbaren Film gesehen. Der Film „Das Labyrinth der Wörter“ ist die Geschichte über eine dieser Begegnungen, die das ganze Leben verändern können: das Zusammentreffen in einem Park zwischen Germain (Gérard Depardieu), um die 50, praktisch Analphabet, und Margueritte (Gisèle Casadesus), einer kleinen alten Dame und leidenschaftlichen Leserin.

    Vierzig Jahre und hundert Kilo trennen sie. Eines Tages setzt sich Germain zufällig neben sie. Margueritte liest ihm, in Folge, Passagen aus Romanen vor und eröffnet ihm die Welt sowie die Magie der Bücher, von denen sich Germain bis dato immer ausgeschlossen fühlte.

    Lesen – eine Entdeckungsreise
    Bei dem Projekt 1:1 – Die Lesecoaches der AWO Agentur Freiwillig – Die Lesepaten, geht es um Schulkinder die Leseschwächen haben. Lehrer von Grund-, Gesamt- und Förderschulen führen uns diese Kinder zu. Während des Schulunterrichts kommt ein Kind eine halbe Stunde in einem ruhigen Umfeld zum Lesecoach. Das Kind liest dem Lesecoach vor und dieser versucht, liebevoll zu korrigieren sowie Wortschatz und Textverständnis zu fördern.

    1:1 – Die Lesecoaches verstehen sich nicht als Nachhilfe, sondern haben das Ziel, Kindern die Freude am Lesen zu vermitteln, damit sie erfahren, welche Abenteuer zwischen den Buchdeckeln auf sie warten.

    Den Wort-Schatz vergrößern
    Im Film geht es um einen Analphabeten. Das sind die Kinder nicht, doch viele von ihnen haben einen Migrationshintergrund, d.h. ihr Wortschatz ist sehr begrenzt. Hier versuchen die Lesecoaches mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit Abhilfe zu schaffen. Nächstes Mal erfahren Sie, wie Sie ein Lesecoach werden können oder wie Sie sonst die Initiative unterstützen können.

    Wissen Sie wie gut Sie oder Ihre Kinder, Enkel lesen? Testen Sie es einfach mal hier.

    (Autor: I. Koltermann| Foto: kallejipp | Quellen: www.photocase.de, www.freiwillig-agentur.de, http://de.wikipedia.org, http://lesetest.schulkreis.de)

  • #Denkanstoß Nº 7: Modell-Bildung #Zitat der Woche

    Modell-Bildung_Zitat der Woche

    Diesmal war es etwas anderes. Kein Zitat wollte mir über den Weg laufen, nur die sechste Staffel von GNT hat letzte Woche begonnen. „Was fasziniert die Menschen so sehr an dieser Sendung?“, fragte ich mich.

    Zwei Stunden Schönheit
    Sie werden es nicht glauben: bisher völlig uninteressiert an derlei öffentlichen Selektionsprozessen, habe ich mir heroische zwei Stunden lang alles als Video angesehen. Und finde beim spätabendlichen Googlen sogar ein Zitat von Heidi Klum selbst!

    „Wir propagieren kein Schönheitsideal. Jeder Mensch ist schön auf seine Art.“

    Sinn und Unsinn
    Das ist wohl wahr, nur ist mir der Sinn der Sendung nicht klarer geworden. Die 50 nomminierten Mädels wissen bestimmt auch, das sie schön(er) sind. Was treibt sie also, sich in superhohen Stöckelschuhen 60 Minuten lang auf einem Laufband fortzubewegen? Nur eine Aspirantin zeigte Charakter, als sie vorzeitig ausstieg,- bevor die Blutblasen an den Füssen zerplatzten…
    An sie kann ich mich noch gut erinnern, so wie auch an eine, die völlig an der Nachahmung ihres Idols scheiterte (und dabei Heinz Erhard Konkurrenz machte) und noch eine weitere, da diese sehr selbstbewusst und frei auftrat. Die anderen Gesichter sind schon verschwommen.

    B wie Beliebtheit und Brain or Beauty?
    Als Erklärungshilfe fand ich eine Statistik vom Institut für Demoskopie Allensbach. Fragestellung: „Woraus ziehen Frauen ihre Selbstsicherheit?“. 75% aller Befragten antworten an erster Stelle „Beliebheit“ gefolgt von „Gutes Aussehen“ (72%). Brauchen die jungen Frauen also noch ein „Zertifikat“ von einer höheren Instanz? Und darüber hinaus, wenn Frauen schön sind, sind sie auch erfolgreicher? Damit beschäftigt sich auch der Artikel von Eva-Maria Aulich, Lehrstuhl HR-Management, Universität Zürich. Die beruhigende Antwort ist: Nicht unbedingt, denn:

    „Schönheit ist etwas sehr beeindruckendes. Aber Intelligenz ist umwerfend, interessant und weitaus fesselnder. Ideal ist die Verbindung von Beidem. Nachhaltig ist die Intelligenz, Schönheit ist flüchtig.“
    Autor: unbekannt

    Was mich auch hoffnungsfroh stimmt ist, daß auf den Plätzen drei bis sechs der oben genannten Allensbach-Statistik „eigenes Einkommen“ (70%), „Erfolg im Beruf“ (66%), „Fähigkeiten“ (64%) und „Beruf“ (62%) den befragten Frauen Selbstsicherheit geben. Da sind wir ja endlich beim Thema Bildung/Beruf/Karriere. Die Position 13 (von 19) zeigt allerdings deutlich, warum wir schlecht verdienen: nur gut ein Drittel der Befragten Frauen definiert Erfolg im Beruf mit entprechenden Gehaltsüberweisungen…schade eigentlich. Designer-Mode konsumieren ist schließlich kostspielig.

    Zum Schluss
    noch ein kleines Video zum Thema, welches ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Aber nicht vergessen: bitte keine Vorurteile!

    (Autor: C. Amrhein| Foto: allzweckjack | Quellen: www.photocase, www.statista.de, www.business.uzh.ch)

  • Hinweis auf Fachtagung zum Thema „Alles 2.0!? Junges Engagement im neuen Jahrzehnt“

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: der Jugend-Wettbewerb im Zeichen des Web 2.0-Zeitalters. Projekte mit und von jungen Menschen werden im Rahmen dieser Fachtagung vorgestellt und mit Experten diskutiert.

    Screenshot plus-punkt-kultur.de

    PlusPunkt KULTUR
    Das ist ein bundesweiter Engagementwettbewerb in der Kultur, der von der BKJ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. seit drei Jahren veranstaltet wird. Von einer Vielzahl von eingereichten Projekten wurden in den letzten Jahren 90 Projekte von jungen Menschen prämiert. Ein Jugend-Wettbewerb, in Zeiten des Web 2.0

    Wir möchten die heutigen Fundstellen dazu benutzen, auf die Fachtagung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. am 14. April 2011 in Berlin hinzuweisen. Das Thema:

    „Alles 2.0!? Junges Engagement im neuen Jahrzehnt“

    Preisträger und Fachleute
    Ziel der Fachtagung ist, zentrale Ergebnisse des PlusPunktKULTUR vorzustellen und interessante wie nachhaltige Diskussionen anzuregen. Treffen Sie junge Preisträger/innen und institutioneller Vertreter/innen von PlusPunkt KULTUR-Projekten. Treffen Sie auf ausgewiesene Fachleute, wie z. B.
    Franz-Josef Röll
    , Hochschule Darmstadt,
    Maik-Carsten Begemann
    , Deutsches Jugendinstitut TU Dortmund;
    auf Institutionen wie Brennpunkt F.

    Außerdem stellen sich Gewinnerprojekte vor wie z. B.
    Galerie für Interaktive Kunst und Neue Medien
    ,
    KulturKidsNordstadt
    ,
    Sigita Rakauskaite,
    Kulturbotschafter
    ,
    Maxi Kretzschmar,
    Industriebrachen Umgestaltung
    ,
    Das offene Wohnzimmer
    ,
    Seerosen für Afrika
    .

    Am Nachmittag folgen vielfältige Diskussionsrunden mit Vertretern aus Politik und Wissenschaft. Schon mal zum Appetit machen: hier können Sie stöbern, welche Projekte 2010 prämiert wurden. Wir sind jedenfalls schon sehr gespannt auf das diesjährige Programm und hoffen, Sie liebe Leserinnen und Leser, vielleicht dort auch zu treffen!

    (Autor: M.Weiß | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.plus-punkt-kultur.de)

  • #Denkanstoß Nº 6: Triple L: Lebenslanges Lernen #Zitat der Woche

    Zitat der Woche

    Lernen, lernen und wieder lernen heißt es für alle ab der Geburt. Tja, der Mensch hat nach dem Geboren werden ’ne ganze Menge zu tun: schlafen lernen, essen lernen, verdauen lernen. Dann kommt die nächste Etappe mit den Hauptbereichen Mobilität und Kommunikation. – Gut das unsere Eltern so geduldig waren und sind…denn auch für die Kleinsten ist aller Anfang schwer.

    Von der Wiege bis zur Bahre
    Es gibt die alte Redewendung „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“. Diese Maxime scheint früher vielleicht gegolten haben, aber heute sicherlich nicht mehr. Das Lernen damals meinte wohl eher das Erlernen von Gehorsam und Disziplin (das Bild des Krümmens des Häkchens macht dies besonders gut deutlich). Heute wird anders gelernt: lernen zu denken, zu handeln, lernen um des Lernens willen, lernen als Mittel zum Ziel der Veränderung. Diese angestrebte Veränderung kann die Person betreffen oder die Situation, in der sich der Lernende befindet. Was Sie u.U. bereits vermuteten: Deutschland ist laut ELLI-Index (European Livelong Learning Indicators) nur im unteren Mittelfeld im Vergleich mit den anderen Staaten der europäischen Union…

    Was ist Lernen?
    Laut der Definition von B. Reysen-Kostudis, Team Studienberatung der FU Berlin, ist es das:
    – der Zuwachs von Wissen, Können und Selbstbewusstsein –
    Als Lernziele werden genannt:
    – Kompetenzen, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, persönliche und soziale Kompetenz –

    Weitermachen
    Wer einmal anfängt, etwas zu lernen, der kann sich bald schon an den eigenen (kleineren oder größeren) Fortschritten erfreuen. Also ein Motivations-Motor ist: die Freude. Wir alle wissen, dass erfolgreiches Lernen immer auch eine Frage der Kontinuität des Lernens ist, der regelmäßigen Anwendung unseres Wissens und somit dessen ständige Überprüfung auf Aktualität und Richtigkeit. Und das hört nie auf. Ein guter Arzt geht laufend zu Fortbildungen. Ein Steuerberater wäre in kürzester Zeit kein guter Berater mehr, wenn er nicht laufend über Gesetzesänderungen im Steuerrecht informiert wäre. Auch von einem Ingenieur erwarten wir, das er immer auf dem neusten Stand der Technologie ist.

    „Lernen ist Wachstum, ist Werden.“
    „Lernen ist wie flussaufwärts zu rudern: Wenn man nicht weiterkommt, fällt man zurück.“

    chinesische Sprichwörter

    Studium für jedes Alter
    Lebenslanges Lernen können wirklich alle. Kinder in der Kinder-Uni (8 – 12 Jahre). Von 6 Jahren bis 16 Jahren an muss man in Deutschland zur Schule gehen. In Ungarn sogar bis 18! Danach gibt es zwei, nein inzwischen drei Wege der weiteren Ausbildung: berufliche Ausbildung, Studium und die Kombination von beidem, das duale Studium. Für Berufstätige gibt es anschließend viele Angebote zu Weiterqualifizierung mittels Master und MBA. Bei einem bekannten Anbieter für nebenberufliche Hochschulstudien liegt das Alter der Teilzeit-Studenten zwischen 22 und 55. Und die Generation 50+ ist eine attraktive Zielgruppe für das Angebot der Seniorenstudien, in Frankfurt/Main z.B. auch „Universität des dritten Lebensalter“ genannt.
    Lernen kann also jeder zu jeder Zeit. Warum hält sich dann das Vorurteil, dass jungen Menschen dies besonders leicht fällt? Vielleicht vergleichen wir auch Äpfel mit Birnen, wenn wir einerseits ein (Klein)Kind sehen, wie und wie schnell es etwas lernt, und einen Erwachsenen. Die Jungen sollen, können, wollen und MÜSSEN in jeder Gesellschaft lernen, um sich für die Zukunft fit zu machen.  Von ihnen wird unendlich viel erwartet und gefordert – aber auch gefördert und unermüdlich korrigiert! Ein Mensch ab 30 KANN sich weiterbilden (wenn er das möchte und es seine (Job)Situation erfordert). Wenn ein Mensch über 35 oder 40 sich nochmal in den Hörsaal setzt, dann wird das von der Umwelt oft kritisch hinterfragt, und gefragt: „Lohnt sich so ein Aufwand in Deinem Alter denn noch? Glaubst Du damit einen besseren Job zu bekommen?“…Was ich sagen will, ist dass die allgemeine Erwartungshaltung an die Lernenden verschiedener Lebensalter sehr verschieden ist.

    KaWa Lernen
    Das Lernen SPAß machen kann und soll, wird verstärkt nur lernenden Kindern zugestanden. Vera Birkenbihl, bekannte deutsche Managementtrainerin mit Spezialisierung für das Sprachen lernen, beschäftigt sich seit Langem mit dem Thema Gehirn-gerechtem Lernen. In dem kleinen Video erklärt sie uns, mittels ihrer Methode des KaWa’s, WIE unser Gehirn am Besten lernt (egal, wie alt der Schüler ist :-)). Der Lernerfolg ist garantiert!

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    Was haben Sie für Erfahrungen mit dem Lernen? Konnten Sie verschiedene Methoden ausprobieren? Teilen Sie sie uns mit! Vielen Dank!

    (Autor: C. Amrhein| Foto: sherlock0574 |Bildbearbeitung: A. Korkis | Quellen: www.photocase , www.elli.org, www.fu-berlin.de, www.geo.de, www.studieren-berufsbegleitend.de, www.erfahrung-ist-zukunft.de, www.wikipedia.org )

  • Mit Überstunden zu Umfragen. Danach zu Lizzy

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Umfrage „Wie stellen Sie sich die Bildung von morgen vor?“, Deutsche machen mehr Überstunden und bei LizzyNet gibt es MINT.

    15 Minuten Bildung
    Wir haben an der aktuellen deutsche Bürgerbefragung (auf deutsch, man kann sie aber auch auf türkisch und russisch machen) teilgenommen und haben tatsächlich maximal 15 Minuten gebraucht. Es werden Fragen zur Einschätzung der Bildungssituation in Deutschland gestellt, was man besser machen kann und sogar, wofür man bereit wäre, Geld auszugeben. Teilnehmen können alle, die wollen. Und das Beste ist, dass die Ergebnisse im März an die politischen Träger übergeben werden. Man kann sogar eine Reise nach Berlin gewinnen, um an diesem Tag dabei zu sein. Dafür lohnen sich 15 Minuten allemal. Also, wie stellen Sie sich dir Bildung von morgen vor?

    Deutsche und Schweizer
    Heute lesen wir, dass die Deutschen wieder mehr Überstunden machen, seit die Krise überwunden ist. Aber nicht etwa aus Spaß an der Freude, sondern weil es mehr zu tun gibt, aber nicht mehr Leute, die diese Arbeit tun. Die Arbeitslosigkeit geht zwar sicher noch etwas zurück, aber Tatsache ist, es müssen mehr Fachkräfte her. Übrigens schlägt sich die Überstunden-Orgie auch in der Schweiz nieder: Das Schweizer Fernsehen war so unzufrieden mit der Aufzeichnung des letzten Tatorts, dass auch hier nachgedreht werden musste.

    Noch mehr Berufe
    Auf Lizzynet haben wir heute die MINTrelation entdeckt. Und wie Sie schon richtig vermuten, werden auch hier interessante Jobs aus dem MINT-Bereich vorgestellt. Lassen Sie sich in den Bann ziehen…

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.bildung2011.de, www.sueddeutsche.de, www.lizzynet.de)

  • #Denkanstoß Nº 4: Zwischenebene unterhalb des Foyers – Kennen Sie Escher? #Zitat der Woche

    Screenshot stratego aufundab, Artikel

    Ein Sonntagsausflug. Wir wollen uns bilden, und das auch in unserer Freizeit. Unsere Wahl fiel auf das Technoseum in Mannheim. Laut Faltblatt bietet das Landesmuseum für Technik und Arbeit der ganzen Familie unter dem Motto „NICHTS IST SPANNENDER ALS TECHNIK“ allerlei Anschauungsobjekte aus Forschung und Technik. 8000 m² und sechs Stockwerksebenen von A bis F wollen erkundet werden.

    Von A nach F
    Das machte uns neugierig auf neue Erkenntnisse und Vergessenes aus dem Physikunterricht. Der Rundgang der Dauerausstellung sollte auf EBENE A mit dem Vorabend der Revolution beginnen. Die Wissenschaftsförderung nach der Philosophie der Aufklärung des Kurfürsten Carl Theodors ist Thema auf EBENE B…

    EBENE C…
    EBENE D hier befindet sich der Eingang. Und damit fing schon das Malheur an…weil das nicht in unsere Köpfe ging.
    EBENE E…
    EBENE F (lapidarer Hinweis im Fahrstuhl: „Zugang EBENE F über EBENE D (FOYER)“. (??) Zur Erklärung: Auf Ebene F befinden sich die Schließfächer, also ging unsere allererste Fahrstuhlfahrt nach unten.


    „Wer nicht weiß wo er hin will, muss sich nicht wundern, wenn er wo anders ankommt.“
    Urheber unbekannt


    Das Logo ist Programm

    Das Haus ist groß, die Architektur modern (was hier nicht als Schimpfwort verstanden werden soll) und die Wegeführung entbehrt jeder, für die Überzahl der Mitglieder unserer Gruppe, ersichtlichen, plausiblen Logik. Mehrfach sind wir zu den großen, blauen Schildern gegangen, aber die Frage „WO FINDE ICH WAS!“ konnten sie nur bedingt darstellen. Vielleicht sind wir nur einfach durch einen Test durchgefallen, den wir mit Betreten des Gebäudes automatisch durchliefen? Verwirrte Blicke und übliche Lautsprecheransagen wie: „Der kleine Mario sucht seine Mama. Er kann in der Eingangshalle abgeholt werden“, begleiteten uns. „Tja, WO ist denn bloß der Eingang??“ Schauen Sie sich das Logo des Technoseums an…bemerken Sie es auch? Was ist hinten, vorne, oben, unten? Der gestaltende Graphiker hat bewusst den Farbkontrast rot-grau gewählt – das springt so schön vor den Augen.

    Wo ist das Foyer?
    Abgesehen von den desorientierten Kinder trafen wir auf etliche andere Besucher, denen es nicht besser erging als uns. Ein Wegeleitsystem gibt in diesem Fall, normalerweise, gute Hilfestellung und was ganz wichtig ist: ORIENTIERUNG. Nur leider kamen wir damit nicht wirklich klar. Trotz mehrfacher Versuche konnten wir den Eingang nicht finden (um das verloren gegangene Kind wieder einzusammeln). Also liefen wir den gesamten Rundgang durch (irgendwann werden wir schon ankommen, das Kind wird schon warten). Und zur Belohnung für unseren Gleichmut sahen wir wirklich tolle Sachen: vom Mühlstein bis zur Mehlmahlmaschine, wie Strom fließt oder auch nicht. Eine Rohrpost kann jedes kleine Kind verschicken. Ein Gästebetreuer demonstrierte uns, dass Licht und Klang sich gleichermaßen in Wellen verbreitet (nachdem er sich vergewissert hatte, dass wir auch 15 Minuten zuhören wollten). Flaschenzüge zum Anfassen (echt spannend!), ein mittelalterlicher Hebekran (Modell Hamsterrad) und die Newtownschen Fallregeln standen zum Mitmachen bereit.

    Ein bisschen Escher
    Ein Museum kann so spannend sein, wenn die Besucher bereit für Entdeckungen sind. Das Technoseum hat uns voll für sich eingenommen: wir sind nicht bei A losgegangen, um über B und C nach D zum Ziel zu kommen. Hier ging der Parcours durchs Escher‘ sche Labyrinth von D aus wild durchs Alphabet. Wir haben viel gesehen, noch mehr angefasst und ausprobiert, den verlorenen Sohn schließlich auch wiedergefunden und konnten uns schließlich, nachdem die Pausenzonen unauffindbar blieben, in der Arbeiterkneipe in EBENE E stärken. Alle, Kinder wie Erwachsene, waren an Ende müde vom ausgiebigen und ereignisreichen Spaziergang. Versuchen Sie es doch auch einmal, denn „NICHTS IST SPANNENDER ALS DAS TECHNOSEUM„!

    (Autor: C. Amrhein| Photo: stratego | Quellen: www.photocase, Archiv)

  • #Denkanstoß Nº 3: oder – bei Anruf Zitat – #Zitat der Woche

    La Dina Peinlich Artikel

    Ist schon komisch. Ich habe mich schon immer gerne mit Zitaten beschäftigt. Aber seit ich hier jede Woche eines vorstelle, kommen sie von überall. Diesmal per Telefon.

    Einen Diamant wert
    Es ist ein freundlicher Mensch, der eine Nachricht für den Chef hinterlassen möchte. Und weil er so sympathisch ist, kommen wir ins Reden. Wir sprechen vom hellsten Stern am Nachthimmel, von Bildungsförderung und vom Buddhismus. Das Zitat heute stammt vom Lama Ole Nydahl, der als Beauftragter des 16. Karmapa den Diamantweg-Buddhismus der westlichen Welt zugänglich machte. In seinem Namen gründete er seit 1972 mehr als 300 Diamantweg-Zentren rund um die Welt.


    „Peinlichkeiten sind die besten Berater.“
    Ole Nydahl, * 19.03.1941 bei Kopenhagen/Dänemark


    Berater = Meister?

    Es müssen nicht immer Menschen oder Vorbilder sein, die uns lernen lassen. Oft genug ist es eine furchtbar peinliche Situation, die wir nie wieder vergessen werden.
    Und mit dieser unsäglichen Situation wird der Fehler, der diese erst hat entstehen lassen, in einer permanenten Verkettung in unseren Gehirnwindungen abgespeichert. Wohl für immer…
    Diesen Fehler werden wir nicht wieder machen (sondern andere).

    Was hat das mit Buddhismus zu tun?
    Der Buddhismus kennt keine Dogmen und erlaubt, alles in Frage zu stellen. Karma bedeutet „Ursache und Wirkung“.
    Im Buddhismus des Diamantwegs lernen die Schüler, die Welt aus einer reichen und selbstbefreienden Sicht heraus zu erfahren. Da sind wir wieder beim Lernprozess. Und der ist manchmal halt auch schmerzhaft.

    Mentoren contra Peinlichkeit
    Ausprobieren ist super! Trotzdem ist es gut sich zu informieren, wozu gibt es Menschen mit Erfahrung? Um diese weiterzugeben, Neudeutsch – zu sharen. Das vermeidet unangenehme Situationen. Besonders wenn es um den zukünftigen Job und die Bewerbung geht ist das wichtig! Bei www.mentoring4u.de sind Mentoren, die selbst schon viel erlebt haben, auch peinliches! Diesen Erfahrungsschatz stellen sie jungen Leuten zur Verfügung. Ganz einfach via Webblog, im interaktives Online-Mentoring, auf Live Mentoren-Veranstaltungen in weiterführenden Schulen und in unserem gleichnamigen  Mentoring4u Magazin. Reinschauen und profitieren! Wer immer auf dem Laufenden bleiben will, schickt uns eine Mail an: newsletter@mentoring4u.de, Betreff: „Subscription“.

    (Autor: C. Amrhein | Foto: La Dina  | Quelle: www.diamantweg.de, www.wissen.de, www.photocase.de)

  • Menti steht auf Demokratie

    Menti Demokratie Comic

    Es ist nicht für alle selbstverständlich, seine Meinung offen kundtun zu dürfen und Chancen zu nutzen. Tunesische Studenten machen es deutlich: Bildung und Beteiligung gehören zusammen. Aber leicht ist es nicht.

    Treibend Kraft
    Nicht alle sind sich einig, dass die Revolution in Tunesien seinen Ursprung im universitären Umfeld seinen Ursprung hatte. Trotzdem wurden Universitäten und Schulen, also, wo gebildete Menschen sich zusammenrotten könnten erst mal geschlossen. Das geschieht nicht zum ersten Mal in der Geschichte. Menschen mit Macht hatten schon immer Angst vor Menschen mit Verstand und weniger Macht. Trotzdem kein Grund sich zu verstecken. Studenten wirken mit, denn gerade sie bekamen die ungleichen Bildungchancen am deutlichsten zu spüren.

    Beteiligung 2.0
    Im Vergleich zu Tunesien beschäftigt sich deutsche Politik mit Nuancen des Bildungssystems. Doch heißt das die Deutschen sind unpolitisch? Jüngste Beispiele zeigen das Gegenteil:  Stuttgart21-Fronten bildeten sich im Internet , sowohl dafür als auch dagegen. Ein Medium, das auch in Tunesien genutzt wird. Seien es Tunileaks, Online-Umfragen oder wie viel Einfluss die Twitter-Revolution bisher hatte (alle drei Links auf französisch). Immer die Grundvoraussetzung: Wissen, wofür man kämpft. Ohne Wissen verbreitet man nur heiße Luft. Gescheite Bildung ist eben viel wert.

    Wertschätzung
    Man muss keine Autos anzünden, bloggen, twittern oder sein Leben aufs Spiel setzen, um sich politisch zu beteiligen. Aber man sollte wissen, was um einen herum passiert. Das basiert auf dem gleichen Prinzip, wie die Nachmittags-Talksendungen: Alles, was Sie brauchen, ist eine eigene Meinung. Wer noch keine hat, kann sich eine bilden. Die Bundeszentrale für politische Bildung oder das Informationsportal zur politischen Bildung sind da sicher ein guter Einstieg. Und nachdem sich unsere Politiker endlich einig geworden sind, dass wirtschaftlicher Wohlstand allein nicht ausreicht, um zufrieden zu sein, wird es in ein paar Jahren auch eine Kennzahl geben, in der sich politisches Engagement, Bildungschancen, Zufriedenheit und Glück einer Gesellschaft wiederfinden werden. Drücken wir Tunesien die Daumen, das auch sie sich darin wiederfinden.

    (Autor: A. Sokolowski | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • #Denkanstoß Nº 1 – finden & wissen – #Zitat der Woche

    Screenshot Wasserspiegel Artikel

    Wer kennt das nicht: manch weises Wort aus fremdem Munde lässt Bekanntes plötzlich in neuem Kontext erkennen.

    Gut in die Woche starten
    Mit dem Zitat der Woche möchten wir Ihnen ab heute jeden Montag einen kleinen Denkanstoß für die Woche geben. Ihr Feedback ist uns sehr willkommen. Falls Sie selbst ein Zitat oder ein Bonmot kennen, freuen wir uns über Ihre Vorschläge! Die besten werden veröffentlicht.

    “ Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.“
    Georg Simmel, Philosoph und Soziologe (1858 – 1918)

    Täglich Neues aus Bildung, Ausbildung und Studium
    Auf www.mentoring4u.de finden Sie täglich neue Informationen zu Highlights aus Bildung, Ausbildung, Studium und Berufsorientierung. Wir stellen für Sie in kompakter Form zusammen, was uns aufgefallen ist.

    Unser weltweites Mentorennetzwerk
    Und das Beste: unser weltweites Mentorennetzwerk ist für Ihre Fragen da, online und auf unseren Live-Veranstaltungen, den Mentoring-Events.

    Unsere Rubriken

    – Online-Mentorings (Anmeldung für den 19.01. und 26.01.2011 noch möglich!)
    – Live-Mentorenveranstaltungen (vom 14. – 18.02.2011)
    – das Menti-Gewinnspiel (Ziehung jeden Dienstag)
    – unsere aktuellen Fundstellen aus dem www
    – neue Berufe stellen sich vor

    Die Redaktion wünscht Ihnen viel Spaß beim Entdecken!

    (Autor: C. Amrhein | Foto: froodmat | Quelle: www.photocase.de)