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The Sophomore, das neue Lifestyle Magazin von Mentoring4u Immer wieder werde ich gefragt: Sophomore?  Was ist das eigentlich? Überraschenderweise scheint der Begriff doch nicht so gängig zu sein, dachte ich mir dann nach einer Weile. 256 Tassen Tee getrunken, 74 Mal nachts aufgeschreckt ... 22 Bleistifte zerkaut, 3 Mal das Cover geändert... Um es kurz...

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The Sophomore, das neue Lifestyle Magazin von Mentoring4u

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Posted on : 10-01-2016 | By : m_weiss | In : THE SOPHOMORE
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Immer wieder werde ich gefragt: Sophomore?  Was ist das eigentlich? Überraschenderweise scheint der Begriff doch nicht so gängig zu sein, dachte ich mir dann nach einer Weile. 256 Tassen Tee getrunken, 74 Mal nachts aufgeschreckt … 22 Bleistifte zerkaut, 3 Mal das Cover geändert…

Um es kurz zu machen, kann man entweder auf urbandictionary.com nachschlagen, oder jetzt kurz aufpassen: „Sophomore“ stammt ursprünglich aus dem lateinischen, bedeutet sinngemäß übersetzt soviel wie „weiser Narr“. Heutzutage ist er die Bezeichnung für die jeweils zweite Stufe im höheren Bildungsweg in den USA – sowohl in der High School, als auch am College. (Hier vergleichbar mit der 11. Klasse der Oberstufe beispielsweise, aber auch Studenten um das zweite Jahr herum)

Im Prinzip kann man es so zusammenfassen: Ein Sophomore hat schon eine Grundausbildung bzw. grobe Vorstellung von bestimmten Sachen, kann aber eben immer noch was dazu lernen. Was für ein passender Name für ein Magazin, das aktuelle Themen aufgreift, von denen man schonmal was gehört hat, aber zu denen intensiver informiert werden will!

Wie aber ging das Ganze los?

Mentoren-Veranstaltung in Neukölln
Letztes Jahr am Valentinstag lernte ich bei einer mentoring4u-Veranstaltung Martin Weiss kennen und wir kamen ins Gespräch. Er hatte schon länger den Plan, ein Magazin unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins aufzubauen und nun traf er auf mich: halb-frische Abiturientin, momentan unbeschäftigt und mit dem Traum mich irgendwo journalistisch einzubinden. Am Besten auch mit der Möglichkeit, mich layout- und fotografietechnisch auszuleben. Etwa eine Stunde später bot er mir einen Job an.

Der Grundgedanke war einfach: Wieso nicht ein Bildungs- und Karrieremagazin auf die Beine stellen, das die Zielgruppe auch tatsächlich interessiert? Vor allem von jüngeren Erwachsenen und frischgebackenen Abiturienten werden die Massen an Gratis-Auslagen, die über Weiterbildungsmöglichkeiten und berufliche Zukunft informieren, ja oft verschmäht. Schade eigentlich. Das Ziel war es also, die Themen Ausbildung und Karriere mit Material aus Kultur, Mode, Musik, Technik, Events und Unterhaltungs- und gesellschaftskritischen Artikeln zu verbinden – also wurden wir kurzerhand zum Lifestyle-Magazin.

Der Bildungsschwerpunkt soll dabei erhalten bleiben – verschiedenste Artikel zu Auslandsaufenthalten, Studiengang-Vorstellungen, Erfahrungsberichten und Interviews mit Personen, die bereits mitten im Beruf stehen und dazu mal ein Statement abgeben können:

Was mache ich und wie hab ich das geschafft? Wie kann man sich den Beruf vorstellen? Was musst DU tun, wenn du hier landen willst.

Nun hatte ich ja schon ein paar Jahre Low-Key-Erfahrung in all meinen Verantwortungsbereichen. Das schütze mich allerdings nicht davor, mir Gedanken zu machen. Vierteljährlich wollen wir erscheinen – würde ich mit dem Layouten hinterherkommen? (ja) Können wir genug gute, eigene Bilder beisteuern? (ja) Würde ich es allein schaffen (erst 36, dann 56) 80 Seiten zu füllen, und das mit Themen, die interessieren, und zwar nicht nur mich? (nein).

Die Lösung für Letzteres kam schnell und war offensichtlich: Es mussten Gastschreiber her. Leute, mit einem anderen Erfahrungsschatz als meinem, mit etwas Zeit und viel Lust zum Schreiben. Die fanden sich dann auch – unter Freunden, Studenten, dem ein oder anderen Berufstätigen. Was sich im Endeffekt als am schwierigsten herausstellte, war nun Werbekunden zu akquirieren.

Dann der große Umschwung – Doch nicht Print, Website bitte. Keine Druckkosten, keine Sorgen um Distribution der Ausgaben, und flexibles Posten von Artikeln statt Datumsgebundener Vorgaben haben schon so ihren Charme. Wir sattelten also vorerst um und fahren nun die Online-Schiene.

Ideen und Konzepte wurden immer wieder auf den Kopf gestellt und über Bord geworfen, Artikel überarbeitet, gekürzt und in die Tonne gekloppt, Gastschreiber wurden herangezogen und Material gesammelt, Sich die Haare ausgerisse, über Bildrechte und vergebliches Warten auf wichtige E-Mails. 256 Tassen Tee getrunken, 74 Mal nachts aufgeschreckt, weil man eine gute Idee hatte, 22 Bleistifte zerkaut, 3 Mal das Cover geändert. Mittlerweile web-designe ich zur Beruhigung – wenigstens da läuft’s (fast) immer wie geplant.

Schaut doch mal vorbei: http://www.thesophomore.deund sagt uns wie es Euch gefällt.

Bettina Bamberg, Chefin vom Dienst

OXFAM inspiriert! – Macht mit im Kampf gegen die Armut

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Posted on : 05-01-2016 | By : m_weiss | In : Autor, Weihnachten Neujahr 2015/16
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Die Mentorenveranstaltung im vergangenen Jahr in Berlin hat mich sehr inspiriert. Ich konnte viele junge Menschen treffen, die Pläne schmieden, Fragen stellen und mit viel Energie in ihr Berufsleben starten möchten.

Mit meinen Worten möchte ich jetzt Sie inspirieren.

Nicht jeder und jedem ist die Möglichkeit zur fundierten Bildung und somit zum optimalen Start gegeben. Dabei ist dies ein Schlüssel, die eigene Situation zu verbessern. Bildung ist essenziell. Bildungsarbeit ist ein Teil von Oxfams Arbeit. Das gesamte Themenfeld ist weiter gefasst.

Jeder dritte Mensch auf der Welt lebt in Armut. Oxfam ist fest entschlossen, dies zu ändern. Wir mobilisieren weltweit Menschen, um Armut zu überwinden. Bei Krisen und Katastrophen leisten wir lebensrettende Nothilfe. Ist die akute Gefahr gebannt, arbeiten wir weiter mit den Menschen vor Ort zusammen, um Lebensgrundlagen wieder aufzubauen und das Risiko für neue Katastrophen zu mindern. In Kooperation mit über 3.000 lokalen Partnerorganisationen weltweit unterstützen wir Frauen und Männer dabei, sich dauerhaft aus der Armut zu befreien. Dies kann langfristig jedoch nur gelingen, wenn wir die Ungerechtigkeiten beenden, die zu Armut führen. Seite an Seite mit Menschen in aller Welt erheben wir unsere Stimmen, um gemeinsam Gerechtigkeit in Politik und Wirtschaft durchzusetzen.

Armut ist überwindbar. Die Möglichkeiten für ein Engagement sind vielfältig. Initiativen im Großen wie im Kleinen arbeiten dazu. Informationen gibt es zum Beispiel auch auf oxfam.de.

Ich würde mich freuen, wenn auch Sie sich für diese Menschen einsetzen, so dass sie selbst ihr Leben in die Hand nehmen können: Pläne schmieden, Fragen stellen und mit Energie starten.

Ich wünschen Ihnen ein gesundes und schönes 2016.

Dr. Dirk Reinsberg
Leiter Marketing und Kommunikation
Oxfam Deutschland e.V.
(Logo: Oxfam Deutschland)

Plan B: Berufsbegleitend für eine höhere Position qualifizieren? Wie geht das?

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Posted on : 06-10-2015 | By : m_weiss | In : Gastautor, Karriereplanung, Plan B, Weiterbildung
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Hamburg (ots) – Fachwirt-, Meister- oder Bachelor-Abschlüsse sind das A&O für eine erfolgreiche Zukunft. Unternehmen stellen für die Besetzung von verantwortungsvollen Positionen hohe Anforderungen an die Bewerber: Jung, flexibel, berufserfahren und hochqualifiziert sollen sie sein – belegbar in Form von formalen Abschlüssen.

Der Abschluss zählt: Keine Karriere ohne formale Qualifikation (Bildrechte: ILS Institut für Lernsysteme GmbH)

Eine repräsentative forsa-Umfrage unter Personalverantwortlichen in Unternehmen ab 150 Mitarbeitern, die im Auftrag des ILS Institut für Lernsysteme (www.ils.de) und der Europäischen Fernhochschule Hamburg (www.Euro-FH.de) durchgeführt wurde, bestätigt dies eindrucksvoll: Nur in drei Prozent der befragten Unternehmen spielen formale Qualifikationen keine Rolle, wenn es um die Besetzung von Führungspositionen geht. Umso deutlicher ist die Zahl derer, die ihre Mitarbeiter nur mit entsprechendem Abschluss in Führungspositionen aufsteigen lassen. Für 97 Prozent der Befragten gehören Zeugnisse oder Zertifikate zu den Grundvoraussetzungen oder verbessern zumindest klar die individuellen Karrierechancen.

Wer in die Führungsebene wechseln will, muss eine formale Qualifikation, beispielsweise einen Fachwirt-, Meister-, Bachelor- oder Master-Abschluss, vorweisen können. Die Kombination aus fachlichem Know-how und Berufserfahrung ist ein Must-have, um beruflich aufzusteigen„, betont Ingo Karsten, Geschäftsführer des ILS, Deutschlands größter Fernschule. Hierzu passt auch, dass ein Drittel der Personaler sogar der Meinung ist, dass ein Studium oder eine Weiterbildung parallel zum Ausbau der praktischen Berufserfahrung einen besonders schnellen Karriereaufstieg ermöglicht. Doch was tun, wenn man bereits mit beiden Beinen im Berufsleben steht und einem die notwendige Qualifikation für den nächsten Karriereschritt fehlt? Hier sehen Personalverantwortliche im Fernstudium entscheidende Vorteile: Die zeitliche und räumliche Flexibilität macht den Erwerb einer führungsrelevanten Qualifikation ohne Unterbrechung der Berufstätigkeit möglich. 83 Prozent sehen einen weiteren Vorteil der berufsbegleitenden Fortbildung in der direkten Umsetzung des Gelernten im Berufsalltag. Theorie und Praxis lassen sich so optimal verknüpfen.

85 Prozent der Personaler wissen es dabei zu schätzen, dass Nachwuchskräfte dank Fernstudium ihre Qualifikationen gezielt ausbauen können und dem Arbeitgeber gleichzeitig erhalten bleiben. Ebenso viele sehen ein Fernstudium als Möglichkeit, sich berufsbegleitend für eine höhere Position zu qualifizieren. Darüber hinaus sind 80 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass die Mitarbeiter das Unternehmen mit parallel zum Beruf erweitertem Fachwissen voranbringen. Damit liefert ein nebenberufliches Fernstudium einen Gewinn für beide Seiten. „Unsere Umfrageergebnisse verdeutlichen, dass es in der heutigen Zeit immer wichtiger ist, sich gezielt weiterzubilden. Personalverantwortliche vertrauen nicht nur auf Erfahrungen und Kompetenzen, sie fordern formale Abschlüsse, wenn es um die Besetzung von Führungspositionen geht“, fasst Karsten zusammen.

Wer sich für eine nebenberufliche Weiterbildung entscheidet, kann ausführliche Informationen zum Lehrgangsangebot des ILS über die ILS-Studienberatung über diesen Link erhalten .

Die repräsentative Umfrage unter Personalverantwortlichen zu verschiedenen Aspekten der berufsbegleitenden Weiterbildung führten das ILS Institut für Lernsysteme und die Europäische Fernhochschule Hamburg bereits zum achten Mal in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut forsa durch. Befragt werden jährlich 300 Personalverantwortliche in Unternehmen mit mehr als 150 Mitarbeitern. Eine ausführliche Darstellung weiterer Studienergebnisse veröffentlichen ILS und Euro-FH im März 2013.

Auf Mentoring4u finden Sie dazu einen weiteren Artikel: Studieren ohne Abi

(Archiv: 1.02.2013  /  PM: Tanja Spillner  /  Thumb: D. Balci  /  Bildrechte und Quelle: ILS und ILS Studienberatung www.ils.de)

64. Berlinale – Mögen die Spiele beginnen

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Posted on : 31-01-2014 | By : Barbara | In : Festival, Förderung in der Schulzeit, Wettbewerbe
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Vom 06.02. bis 16.02.2014 ist die Berlinale .

Mögen die Spiele beginnen. Hier ist das Kinoerlebnis für jung bis alt.

European Film Market 2014, es gibt neue Initiativen und neue Spielstätten.

Der EFM nutzt erstmals fünf Säle im wiedereröffneten Zoo Palast, die mit der neuesten Kinotechnologie ausgestattet sind. Insgesamt stehen dem Filmmarkt damit 39 Spielstätten zur Verfügung.

Berlinale Schulprojekt
In Kooperation mit dem Netzwerk für Film- und Medienkompetenz Vision Kino führt Generation das Berlinale Schulprojekt fort und fördert die Einbindung von Kinofilmen im Unterricht. Unter filmpädagogischer Betreuung arbeiten rund 45 Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen mit den Filmen der Sektion. Ergebnisse der Vorjahre finden sich auf der Website www.visionkino.de.

Den Wettbewerb Generation 14plus eröffnet der britische Musikfilm God Help the Girl von Stuart Murdoch.

Abgedreht! Deine Welt in der Totalen“
Die Zusammenarbeit zwischen Generation und fluter.de, dem Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung, geht in die zweite Runde. In dem Workshop lernen Jugendliche Grundlagen des Online-Journalismus und publizieren im Februar Beiträge über die Filme von Generation 14plus auf www.fluter.de.

Jurys und Preise
Elf Juroren der Kinderjury sowie sieben Jugendliche der Jugendjury verleihen die Gläsernen Bären der Sektion. Der Hauptpreis von Generation feiert dieses Jahr sein 20. Jubiläum. Bis heute wurden insgesamt 64 mundgeblasene Unikate hergestellt.

Der Wettbewerb Generation Kplus wird am 7. Februar um 15:30 Uhr im Haus der Kulturen der Welt mit dem Animationsfilm Loulou, l’incroyable secret (Wolfy, the Incredible Secret) von Grégoire Solotareff und Eric Omond eröffnet. Der künstlerisch herausragende Familienfilm aus Frankreich ist einer von insgesamt fünf abendfüllenden Animationen im diesjährigen Programm.

Weitere und umfassendere Informationen finden Sie unter www.berlinale.de.

Schauen Sie wo Sie ihren Film sehen möchten, meistens ist es hilfreich Karten vorzubestellen.

(Autor: Barbara Röhr  /  Bildgestaltung: Barbara Röhr  /  Quellen: www.visionkino.de ,   www.fluter.de ,www.berlinale.de )

Faszination Erde – Namibia oder „Diamants are Girls best friends“

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Posted on : 24-01-2014 | By : Barbara | In : Autor, Freizeit, TV Tipp
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Aus der ZDF-Reihe Terra-X werden drei neue Folgen ausgestrahlt. Die erste ist am Sonntag , 26. Januar2014, um 19.30 Uhr.

In der ersten Folge geht es um das unwirtliche aber auch faszinierende Land Namibia.

Terra-X schafft es schwer verdauliches und trockenes Wissen, anschaulich und spannend an Menschen aller Altersklassen zu vermitteln.
Jeder der sich diese Folge ansieht , bekommt einen Eindruck davon wie das Leben dort  gemeinsam oder im Kampf gegeneinander geprägt ist. Außerdem bekommt man Lust auf mehr Wissen. Es ist doch etwas anderes , wenn man soviel Wissen ohne große Mühe aufnehmen kann. Also unbedingt anschauen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Und für den der schonmal etwas mehr Informationen möchte, einige Fakten vorab.

Termiten schaffen Wasserspeicher (Foto: ZDF Terra-X)

Namibia ist ein Staat im südlichen Afrika zwischen Angola, Sambia, Botswana, Südafrika und dem Atlantischen Ozean. Der Name des Staates leitet sich von der Wüste Namib ab, die den gesamten Küstenraum des Landes einnimmt.

Die trockenen Landstriche Südwestafrikas sind schon seit vielen Tausend Jahren Lebensraum und Heimat für die Völker der San und Damara. Im Zuge zahlreicher afrikanischer Völkerwanderungen, drangen im 17. Jahrhundert beginnend, Herero-, Nama-, Orlam- und Ovambo-Stämme ins Land ein.

Das durchschnittliche Klima Namibias lässt sich als heiß und trocken beschreiben. Das weitestgehend aride Klima ist subtropisch kontinental. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Landesteilen: Die Abgrenzungen der Landesteile sind drastisch. Dort unwirtliche Wüste in der wenige Menschen leben können, wie z. B.  die Herero oder Himbas. Im trockenen Süden vor allem von der Viehzucht. Namibia ist extrem dünn besiedelt. Die Bevölkerung ist konzentriert auf wenige Städte und den fruchtbaren Norden des Landes, wo vorwiegend Ackerbau betrieben wird.

Diamantensammler (Foto: ZDF-Terra X)

Gebe es nicht die besonders geologischen Besonderheiten die erst nach 1884 ( Uran,Diamanten, Kupfer, Gold und andere Mineralien) entdeckt wurden , wäre dieses Land vieleicht nicht so von europäischen Auswanderern  (Engländer, Holländern sowie Deutschen) aufgesucht worden.

In den großen Stadten wie Windhoek, Hauptstadt von Namibia und Swakopmund herrscht reges Treiben auf Grund der Niederlassungen ( Geschäfte und Versand) der Diamantenminen.Die Firmen sind z.B. NAMDEB und Rössing- Mine.
In den Grenzgebieten zur Wüste wie in Otjiwarongo ist das Leben ruhiger .

Weiter Folgen werden jeweils am Sonntag, 02. Februar 2014 („China – Auf der Spur der Drachen“) und am 16. Februar 2014 („Wie das Leben lieben lernte“) um 19.30 Uhr ausgestrahlt.

(Autor: Barbara Röhr  /  Bilder: ZDF Bilderdatenbank  / Bild & Thumb:  B. Röhr  /  Quellen: wikipedia.org zdf.de)

Regina Görner: Mädchen in MINT-Berufen: die Quadratur des Kreises?

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Posted on : 02-11-2013 | By : m_weiss | In : 5vor12, Ausbildung, Frauenpower, Gastautor, Mentine
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Es gibt immer noch viele Aspekte, in denen die Gleichstellung von Mann und Frau in den letzten Jahrzehnten kaum vorangekommen ist. In einer Beziehung dagegen haben die Frauen längst aufgeholt: Sie sind schon lange nicht mehr das Geschlecht mit den mässigen Bildungschancen.

http://www.cdu.de/vorstand/dr-regina-g%C3%B6rner

Regina Görner, Mitglied des CDU-Bundesvorstandes und bis Oktober 2011 geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG MetallI (Bild: CDU)

Im Gegenteil: Frauen stellen mittlerweile die Mehrheit unter den Abiturienten. Sie haben die größeren Erfolge in den Schulen und auch bei den Studienanfängern und –absolventen sind die Rückstände geschrumpft. In manchen Studiengängen haben die jungen Frauen ihre Mitstudenten so deutlich überflügelt, dass Professoren in der Juristerei beispielsweise schon nach Bevorzugung beim Numerus clausus für Männer in ihrem Fach gerufen haben.

An der Bildung kann es also nicht liegen, wenn immer noch so viele Mädchen Berufe ergreifen, die ihnen nicht nur mässige Einkommen, sondern auch kaum Karrieremöglichkeiten bieten. Als die modernen IT-Berufe entwickelt worden waren, hoffte man, dass sie auch für junge Frauen attraktiv wären. Tatsächlich aber konnte nur etwa jeder siebte Ausbildungsplatz an eine junge Frau vergeben werden. Nach den ersten Anfangsjahren entwickelte sich das Interesse der Mädchen sogar noch einmal zurück. Auch in den MINT-Studien sind Frauen nach wie vor weit in der Unterzahl.
Internet Bereich

Viele Modellprojekte hatten zum Ziel, das Interesse von Mädchen für die MINT-Berufe zu wecken, aber nach wie vor ist die Trendwende nicht geschafft. Allerdings sinddabei auch viele Fehler gemacht worden. Heute weiß man, dass die Berufswahlorientierung junger Frauen in den Grundsätzen schon vor der Pubertät im wesentlichen festgelegt ist, so dass Maßnahmen, die erst kurz vor Schulabschluss einsetzen, nicht mehr viel ausrichten können. Inzwischen wird vermehrt versucht, das Interesse von Mädchen schon im Grundschulalter zu wecken. Immer mehr Industrieunternehmen nehmen Kontakt auf mit Schulen in ihrer Umgebung und versuchen gezielt Schülerinnen für Projekte zu interessieren, die Freude an mathematisch- naturwissenschaftlichen, technischen oder informationellen Tätigkeiten entwickeln sollen. Besonderer Wert wird mittlerweile darauf gelegt, dass die Mädchen in Kontakt mit jungen Frauen kommen, die bereits in solchen Berufen ausgebildet werden bzw. wurden.
Mentine Frauenquote

Die Entschiedenheit, mit der Industriebetriebe heute nach jungen Frauen suchen, hat etwas mit den Erfahrungen aus der Ausbildung zu tun: Es sind auch hier wieder die Mädchen, die besonders gute Ergebnisse während der beruflichen Qualifikation erzielen. Fast in jedem Betrieb der Metall- und Elektroindustrie, in der ich in den vergangenen Jahren Ausbildungswerkstätten besucht habe, weiss man heute, dass junge Frauen für die MINT-Berufe alles mitbringen, was man braucht, um sich nicht nur in der Ausbildung, sondern auch im Beruf bewähren. Mehr junge Frauen in der dualen Berufsbildung sind also ebenso erwünscht wie eine höhere Zahl von weiblichen Studierenden in dualen Studiengängen.

Warum ist die Zurückhaltung der Mädchen nach wie vor so groß? Immer noch können sich viele junge Frauen nicht so recht vorstellen, wie ihre Lebensplanung mit den Anforderungen in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen in Übereinstimmung gebracht werden könnte. Die meisten jungen Frauen wünschen sich Kinder und wollen ihre familiären Aufgaben mit ihrem Beruf vereinbaren. Das scheint ihnen in Erziehungs- und Gesundheitsberufen, im Handel oder in personennahen Dienstleistungen einfacher möglich als im MINT-Bereich.
Communication is the key

Dabei werden sie hier Opfer eines hartnäckigen Vorurteils. Tatsächlich sind mittlerweile nicht nur die Fähigkeiten der jungen Frauen in den Industriebetrieben wirklich willkommen, sondern es besteht auch eine inzwischen viel größere Bereitschaft, ihnen mit passenden Arbeitszeitmodellen und gezielter Förderpolitik entgegenzukommen.

Und es steht zu erwarten, dass sich die Situation noch weiter verbessert: Die rückläufige Zahl von Ausbildungs- und Studienplatzbewerbern wird den Wettbewerb um die besten Azubis und Fachkräfte in den nächsten Jahren gewaltig anheizen. Damit verbessert sich die Situation der BewerberInnen gegenüber den 90er Jahren und dem Beginn des Jahrhunderts entscheidend: Sie werden in immer stärkerem Maße erfolgreich Bedingungen einfordern können, die vor ein paar Jahren noch krasse Ausnahmen waren.

Und dass sich wirklich mittlerweile etwas verändert hat, sieht man auch am wachsenden Interesse der jungen Männer an familienfreundlichen Arbeitsbedingungen. Als die IG Metall vor einigen Jahren Ingenieurstudenten nach ihren Erwartungen an eine gute Gewerkschaft gefragt hat, war ein Thema zur allseitigen Überraschung ganz weit vorn: Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit. Hier stellen nicht mehr nur die jungen Frauen, sondern auch ihre männlichen Kollegen Ansprüche. Das wird die Arbeitsbedingungen in der Industrie stärker verändern, als viele heute noch erwarten. Seit einiger Zeit wird die work-life-balance auch in der Tarifpolitik immer mehr zum Thema. Gewerkschaften und Betriebsräte arbeiten daran, dass in Zeiten flexibler Arbeitsplätze auch die Beschäftigten endlich von der Flexibilität profitieren,  und nicht nur die Unternehmen.

Und damit ist spätestens jetzt Zeit, dass junge Frauen sich in den MINT-Berufen ihre Chancen suchen. Gerade die IT-Branche kann mit ihren Arbeitsformen gute Bedingungen für Frauen gewährleisten. Aber annehmen muss man das natürlich selbst.

Weitere Artikel zu MINT, Duales System und Frauen im Beruf finden Sie im Mentoring4u Archiv:
Quote vs konsequente Karriereplanung

„Komm, mach MINT“

WoMen mit Power und wie Mädchen sich in typischen “Männerberufen” üben

Du hast die Macht, Gründerwoche für Jugendliche und spezielle Studiengänge für Frauen

Abi: aus 13 mach 12 – und was dann?

Sehr empehlenswert ist auch der Artikel:

Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

(Gastautorin: Regina Görner /  Foto: ieniemienie, Cybertronic, Korkis | Quelle: photocase)

„YOU“ in Berlin

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Posted on : 02-06-2013 | By : m_weiss | In : Aktuelles, Karriereplanung, Schule
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Berlin (ots) – Vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 präsentiert sich die YOU mit neuem Konzept und rund 240 Ausstellern in neun Hallen auf dem Berliner Messegelände. Noch mehr Bildungsangebote, die zweite Auflage der Ausbildungsmesse „YOUr jobaktiv“ in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit und über 110Unternehmen

mit Angeboten zu Ausbildung und Jobs stehen für einen starken Ausbau des Bildungsbereiches der Leitmesse für Jugendkultur. Auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks, die Landesinnung des Dachdeckerhandwerkes Berlin und die Friseur-Innung Berlin sind dabei.

Politik zum Anfassen
bieten zahlreiche Angebote für gesellschaftliches Engagement in Initiativen, Organisationen und Parteien, darunter vom Bundesministerium der Justiz, dem Deutschen Bundestag, der Deutschen UNESCO-Kommision e.V. oder den Kulturprojekten in Berlin. Zudem haben sich 37 Mitglieder des Abgeordnetenhauses von Berlin von SPD, CDU, den Grünen und den Piraten zur YOU angekündigt. Die Bundestagsfraktion Die Linke ist als Aussteller vertreten.

Große Marken
wie adidas NEO, Coca-Cola, Disney, GrundyUFA, Schauma und got2be, SonyPlaystation, Wacom oder WWE mit dem Superstar The Miz für beste Unterhaltung. Neu ist die große Tanzhalle, in der am Wochenende der deutsche Vorentscheid für die internationale HipHop-Weltmeisterschaft mit rund 500 Tänzern stattfindet. Die vergrößerte Asia-Area bietet neben den neusten Trends aus der Welt von Anime und Manga eine große Leselounge, ein attraktives Bühnenprogramm, Vorführungen zu asiatischen Kampfkünsten sowie erstmals eine Zeichen-Area.

Ein pralles Paket an Livekonzerten
und Show-Acts gibt es an allen Tagen der YOU in der Musikarena: Stars on Stage sind Y-Titty, Daniele Negroni, Elif, MC Fitti, Jannik Brunke, Die Orsons und KAO by DON CALI – Member of Culcha Candela.

Der große Sportbereich
in Halle 25 ermuntert die Besucher zum Ausprobieren von Actionsport-, Breitensport- und Denksportarten. Neu auf der YOU sind unter anderem der Trendsport Urban Wall Paddleball, das Fingerboarding, Longboarden, Micro-Golf oder Bassalo. Ein Highlight ist der Tour-Stopp der offiziellen Deutschen Skateboard-Meisterschaft. Freerunner aus unterschiedlichen Nationen zeigen ihre Künste im Parkouring. Die Deutsche Bowling Union präsentiert das German Youth Open.

Start mit neuen Angeboten für Schulen am Freitag
Neben einem neuen Schulticket gab es auch erstmals Exkursionstouren für Schüler mit begleitendem Infomaterial für Lehrer. In den drei Bildungshallen der YOU und in den Bereichen Musik, Sport und Lifestyle konnten Schulklassen und ihre Lehrer unterrichtsrelevante Themen praktisch erfahren. Es beteiligten sich unter anderem die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, der Deutsche Bundestag, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, jugendnetz-berlin.de, Kulturprojekte Berlin GmbH, die Stiftung Digitale Spielekultur, die Deutsche UNESCO-Kommission e.V. und die WWE. Heute war die große, rauch- und alkoholfreie Schulparty für alle Jugendlichen ab 14 Jahren mit angesagten Berliner DJs.

„Bildung.Karriere.Zukunft.“
Unter dem Dach „Bildung.Karriere.Zukunft.“ finden Schüler und Absolventen in den drei Hallen 21a und b sowie 23b alles zur Planung ihrer beruflichen Zukunft. Hier sind über 60 Unternehmen vertreten, die über ihre Ausbildungs- und Jobangebote informieren. Weiterhin gibt es zahlreiche Aufklärungsangebote. Beispielsweise stellt das Bundesjustizministerium seine Jugendseite „Gerechte-Sache.de“ vor. Die Plattform gibt Jugendlichen rechtlich fundierte Antworten auf viele Alltagsfragen zu Schule, Freizeit und Familie (Halle 21a, Stand 258).

Die zweite Auflage der Ausbildungsmesse YOUr jobaktiv (Halle 21b) für Schüler, Eltern und Lehrer bietet viele Beratungsangebote rund um Ausbildung und Jobs sowie den direkten Kontakt zu weiteren 50 potentiellen Arbeitgebern. Berufsorientierung sowie Know-how für Bewerbung und Vorstellungsgespräche werden auf unterhaltsame Weise präsentiert. Stars der TV-Serien „Unter uns“, „Verbotene Liebe“ und „Alles was zählt“ simulieren Bewerbungsgespräche und sind bei Talkrunden zu Ausbildungsberufen dabei. Ex Queensberry-Mitglied Leo Bartsch und Ria von Eisblume stellen vor, welche Regeln im Berufsleben gelten. Sie sorgen auch an allen drei Tagen auf der großen Bühne für Unterhaltung.

Die YOU
versteht sich als Leitmesse für Jugendkultur und gliedert sich in zwei Hauptsegmente: Erlebnis-Events im Bereich „music.sports.lifestyle.“ und das Segment „Bildung.Karriere.Zukunft.“. 2013 findet die YOU zum 15. Mal in Berlin statt. Vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 können die Besucher neben Auftritten von aktuellen Top-Bands und Newcomern auch Lifestyle-Trends sowie die neuesten Sportarten erleben und ausprobieren. Sie bekommen zudem Tipps und Informationen für ihre berufliche Zukunft. Soziales Engagement, Integration, Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit und ein verantwortungsvoller Konsum sind ebenfalls Themen auf der YOU. 235 Aussteller und über 100.000 Jugendliche nahmen an der YOU 2012 teil.

(Autor: Pressereferentin der Messe Berlin Astrid Zand  /  Quelle: www.you.deytitty.net/danielenegroni.net/,  www.elif-musik.de/,  mcfitti.de/,   marjorie-wiki.de, dieorsons.de/,  kao-musik.de/ )

Ausbildung und Beruf, wie geht das ohne sehen zu können? – Welt-Braille-Tag

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Posted on : 03-01-2013 | By : m_weiss | In : Arbeitsmarkt, Förderung, Gastautor, Gesundheit
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Lesen, schreiben oder rechnen können blinde Menschen nur mit der Brailleschrift lernen. Das ist der erste Schritt für eine Ausbildung, einen Beruf und die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Mahjan, 11 Jahre. Copyright: CBM/argum/Einberger

Mahjan, 11 Jahre, Das afghanische Mädchen verlor ihr Augenlicht durch eine Bombe während der Kämpfe zwischen der amerikanischen Armee und den Taliban 2001. Seit 2003 lernt sie lesen und schreiben in einer Schule für blinde Menschen.

Punktschrift ermöglicht Bildung

CBM erinnert zum Welt-Braille-Tag an Bedeutung der Punktschrift für blinde Menschen

Bensheim.
Anlässlich des morgigen Welt-Braille-Tags erinnert die Christoffel-Blindenmission (CBM) am 4. Januar an die Bedeutung der Brailleschrift (Blindenschrift) für blinde Menschen und fordert Zugang auch für Menschen in Entwicklungsländern. Sprechende Handys und Vorleseprogramme auf dem Laptop gehören für blinde und schwer sehbehinderte Menschen heute zum Alltag in Deutschland dazu. Diese Hilfsmittel erleichtern den Zugang zum kulturellen Leben in der Gesellschaft. Doch wenn die Technik mal versagt oder einfach nur der Akku des Handys leer ist, sind blinde Menschen auch bei uns auf die Brailleschrift angewiesen.

In vielen Entwicklungsländern können blinde Kinder noch immer keine Schule besuchen. Damit bleibt ihnen oft nur ihr Leben als Bettler zu fristen. Denn die Brailleschrift ist für blinde Menschen der einzige Zugang zu Bildung, Ausbildung und zum kulturellen Schatz ihres Landes.
Die Christoffel-Blindenmission hat allein in 2011 über 16.000 blinde Schüler unterrichtet, rund 70.000 Schulbücher in der Punktschrift gedruckt und mehr als 18.000 Kassetten und digitale Medien für blinde Menschen produziert. Über die gemeindenahe Rehabilitationsarbeit wurden durch CBM weltweit rund 60.000 blinde Menschen in ihrer Selbstständigkeit gefördert.

In der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince lernt ein Kind lesen und schreiben. Copyright: CBM

Lesen mit den Händen
Die Brailleschrift – auch Punktschrift oder Blindenschrift genannt – ersetzt jeden Buchstaben durch eine Kombination von sechs hervorgehobenen Punkten. Mit dem Finger tastend, kann ein blinder Mensch diese Punktschrift in einem ähnlichen Tempo lesen wie ein sehender Mensch. So können zum Beispiel Bahnhofspläne ertastet oder Medikamentenpackungen auseinander gehalten werden. Am Computer ermöglicht eine vor der Tastatur angebrachte sogenannte Braillezeile das Lesen von E-Mails oder Webseiten mit den Fingern.

Derzeit fördert die CBM weltweit in 81 Ländern rund 750 Projekte. Neben Augenkliniken und Blindenschulen sind das zum Beispiel Rehabilitationsdienste für körperbehinderte Menschen, Schulen für Hörgeschädigte oder Ausbildungsstätten für medizinisches Personal. Die CBM ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Fachorganisation anerkannt, hat Beraterstatus bei der UN und erhält vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen seit Jahren regelmäßig das Spendensiegel.

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(Autor: Christoffel-Blindenmission (CBM)  /  Bild & Textbearbeitung: M. Weiss  /  Quelle: www.cbm.de )

Neue Serie: Internationale Bildungssysteme: Heute Indonesien

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Posted on : 30-05-2012 | By : A_Damayanti | In : Ausland, Schule
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Zum Thema Schule möchte ich Euch heute das Bildungssystem in Indonesien vorstellen. Indonesien ist mein Heimatland. Elf Jahre habe ich dort verbracht. In diesen Jahren bin ich zwei Jahre in den Kindergarten und sechs Jahre zur Grundschule gegangen.


Ki Hajar Dewantara, Indonesian education hero. His educational philosophy Tut Wuri Handayani means that we can help others learn by coaching and mentoring. (Quelle: http://en.wikipedia.org )

Bildquelle: http://baradesain.wordpress.com

Für Euch ist es bestimmt interessant, das Bildungssystem in Indonesien und Deutschland zu vergleichen. Unser Präsident Susilo Bambang Yudhono setzt sich viel für die Bildung ein.  In den letzten Jahren wurde mehr Geld für die Bildung in Indonesien investiert. Eines der Ziele ist die Bildungsmöglichkeiten für arme Kinder zu bessern. Des Weiteren geht es auch um die Verbesserung der Bildungsqualität in Indonesien. Im Jahr 2011 wurden 21,5 Milliarden Euro des Haushaltes in Bildung investiert. Für 2012 sehen die Haushaltspläne umgerechnet ca. 23 Milliarden Euro vor.


Anders als in Deutschland müssen Kinder in Indonesien eine Schuluniform tragen. Jeden Tag wird eine andere Uniform getragen. Welche Farben und Motive die Uniformen haben, ist von Schule zu Schule unterschiedlich.

Bildquelle: http://buatseragamsekolahkerja.wordpress.com

Bei uns kostet Schule Geld
Die Hohe der Schulgebühr ist abhängig davon, ob es eine staatliche (negri) oder private (swasta) Schule ist.
Es ist gesetzlich festgelegt, dass Kinder zwischen sieben und 15 Jahren kostenlos in die Schule gehen dürfen. Allerdings sind sie auch dazu verpflichtet. Trotzdem fallen gewisse Kosten an, welche von armen Familien nicht bezahlt werden können: Schuluniformen, Bekleidung für die Freizeitaktivitäten, Bücher, Hefte, Schreibmaterial, Transportkosten, Schulerhaltungsgebühren, usw.

In Indonesien ist das Bildungswesen dreistufig aufgebaut:
Sechs Jahre Grundschule (7.-12. Lebensjahr): 97,6 % aller Kinder dieser Altersgruppe gehen zur Grundschule (2010)
Drei Jahre weiterführende Schule (junior level, 13.-15. Lebensjahr): 86,1 % (2010)

Drei Jahre weiterführende Schule (senior level, 16.-18. Lebensjahr): 55,8 % (2010)

Nach Erhalt des Hochschulzertifikates, besteht die Möglichkeit auf eine Universität oder Hochschule zu gehen. Es gibt bei uns 83 staatliche Universitäten bzw. Hochschulen und mehr als 2.800 private Hochschulen. Aktuell gibt es 4,5 Millionen Studierende (2010/2011).

Um die großen Niveauunterschiede (Qualität der Lehre) an den Universitäten und Hochschulen  zu entschärfen, wurde im Jahr 2010 ein Gesetz verabschiedet.

Ihr wollt über Euer Land berichten? Schreibt uns, wir nehmen Kontakt mit Euch auf redaktion@mentoring4u.de

(Autor: A. Damayanti |  Bilderbearbeitung: A. Damayanti | Quellen:www.auswaertiges-amt.de, www.patenkinder.globoreisen.atund www.ras.habt8.de)

„Ich dachte, Frankfurt ist Deutschland“ (Teil1)

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Posted on : 14-11-2011 | By : c_amrhein | In : Erfahrungsberichte, Förderung an der Hochschule, Gastautor, Karriere
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1) Frankfurt am Main – Blick auf den Römer –  Ayu Damayanti, 2011

In der Kolumne Hier bin ich Mensch, hier darf ich (‘s) sein“ erzählt unsere externe Redakteurin Annette von  Spiegel von jungen Menschen, die es aus fernen Ländern nach Deutschland verschlagen hat. Oft haben sie viel Leid erfahren und einen harten Weg hinter sich, manche hatten es etwas einfacher. Aber immer haben sie viel Hoffnung im Gepäck. Kann man in Deutschland auf Ausbildung, persönliche Entwicklung und, vielleicht später, ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen?

Desi aus Bulgarien
Heute erzähle ich euch von Desi, einer jungen Frau aus Bulgarien, die ich ganz gut kenne. Sie hat mich beeindruckt, weil sie ihren Weg fast wie nebenbei gegangen ist. Und geht. Und zwar erfolgreich. Sie sagt dazu „Ich weiß gar nicht, was ich Dir erzählen soll – was ist so Besonderes an mir?“ Für MICH ist es IMMER eine besondere Geschichte, wenn jemand in ein anderes Land geht und dort seinen – bzw. ihren – Weg macht!
Dass es Desi mal nach Deutschland verschlagen würde, war nicht absehbar gewesen.  Obwohl es in Bulgarien, so habe ich heute im Gespräch mit ihr gelernt, offenbar nicht unüblich ist, ab der 7. Klasse ein deutsches, englisches, französisches, spanisches … Gymnasium zu besuchen. Hat sie aber nicht. Allerdings hatte sie Deutsch als zweite Fremdsprache, und zwar von der 7. bis zur 11. Klasse.

Sprach-Pilger
Klasse! Denn Euch wird es vermutlich nicht anders gehen als Desi und mir: Da pilgert man mit in der Schule erlernten Fremdsprachen-Kenntnissen ins Land der erlernten Sprache und versteht … nicht mal Bahnhof. Sprachunterricht in der Schule ist eben doch anders als das, was „im echten Leben“ gesprochen wird.

Aber zurück nach Bulgarien. Desi ist 19, hat ihr Abitur gemacht, hat einen Freund – alles im Lot. Sie möchte studieren, so macht man das, aber der zündende Funke bleibt aus. Wie bei uns mit BWL war die laue Vision damals „Wirtschaft oder so …“. Sie jobbte, bereitete sich halt mal so auf die Aufnahmeprüfungen für’s Studium vor – was man halt so macht nach dem Abi, wenn das Herz nicht für eine berufliche Richtung schlägt.

Blond und in Deutschland…
Irgendwann lernt sie – im Chat – einen jungen Mann kennen. Garnicht ihr Typ, denn er ist blond 🙂 „Aber mir war es langweilig, und so habe ich ihn getroffen. Wir waren Kaffee trinken, dann haben wir das Lokal gewechselt, dann waren wir essen. Und dann noch mal Kaffee trinken.“ Ich erlaube mir mal vorwegzunehmen: Die zwei sind mittlerweile seit 12 Jahren zusammen, und nicht nur ich habe den Eindruck: Das könnten auch nochmal 36 mehr werden :))

Damals galt jedenfalls: Blöd nur, dass dieser Typ zwar auch Bulgare ist, aber in Deutschland lebt. Sie halten täglich Kontakt, und irgendwann stellt sich die Frage, ob sie denn nicht auch in Deutschland studieren und zu ihm kommen könnte. Sie macht sich Gedanken: „Ein deutsches Diplom wird häufiger anerkannt als ein bulgarisches“ … „Diejenigen, die nach Deutschland gingen, sind auch geblieben – so schlecht kann es dort also nicht sein“ … „Na, wenn alle Stricke reißen: Zurück kann ich immernoch!“


2) – Bücher –   Ayu Damayanti, 2011

Ein Versuch – Drei Monate
Also beantragt sie zwei Jahre, nachdem die beiden sich kennen gelernt haben, das übliche Dreimonats-Touristen-Visum, um Deutschland zu inspizieren. Und wir scheinen Gnade gefunden zu haben, denn sie beschließt, nach Deutschland zu gehen und dort zu studieren: Den Anfang macht sie mit einem VHS-Deutschkurs: „Ich war vielleicht ein bisschen arrogant und bin nicht in den Anfänger-Kurs gegangen, weil ich dachte, es reicht, wenn ich vorher noch in den alten Büchern aus der Schule blättere“.

Deutsch-Intensiv ist auch intensiv
Es folgt ein Deutsch-Intensiv-Kurs von einem Semester, der sie auf ein Studium vorbereitet: Die „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH)“. „Das war wirklich nicht leicht. Wir waren 14 oder 16 Teilnehmer, und vier sind wirklich durchgefallen.“ Nun, sie gehörte zu denjenigen, die die Prüfung durchgestanden haben. Ungemein praktisch in dieser Zeit: „Wir hatten im Grunde einen Studenten-Status. Unter anderem konnte ich also z. B. arbeiten.“ Sie kellnerte zum Teil bis morgens um sechs Uhr, ihr Freund stand nachts auf, um sie von der Arbeit abzuholen. Die DSH-Prüfung war geschafft, sie konnte sich für einen Studienplatz bewerben. Da sie sich in Bulgarien auf Mathe und Englisch eingeschossen hatte, suchte sie hier nach etwas Ähnlichem und grinst, als sie sagt: „Und natürlich wollte ich viel Geld verdienen!“

Wer will schon Informatik studieren?
Nach ihrer Aussage übrigens ein Studiengang, den 60-70 % „Leute mit ……. wie heißt das noch? Nicht Ausländer …… ah, `mit Migrationshintergrund` belegen!“ Wir rätseln, warum das wohl so ist. Fazit: „Mathematik ist international. Und man muss keine Texte verfassen!“ Wie praktisch, dass Informatik keine Zugangsbeschränkungen hatte („Wer will schon Informatik studieren?!“), und so bestand auch nicht die Gefahr, von der ZVS in eine andere Stadt versandt zu werden.


3) Frankfurt-Bockenheim – Blick auf den Messeturm –  A. v. Spiegel, 2011

Orientierung in urbaner Eintönigkeit
Auf meine Frage nach anfänglichen Schwierigkeiten überlegt Desi einen Moment. „Also .. ich fand, dass in Deutschland alle Häuser gleich aussehen! Ich habe mich einfach nicht orientieren können. Ein Mal z. B., da war ich schon ein Monat hier,  waren wir in dem Waschsalon [Anmerkung: von deren Wohnung ca. 100 m in derselben Straße], weil wir gerade keine Waschmaschine hatten. Aber wir hatten das Waschpulver vergessen. Ich habe gesagt, ich hole es, und nach fast einer Stunde war ich wieder da: Ich hatte mich total verlaufen, weil einfach alles gleich aussieht!“ [Anmerkung: Es handelt sich aber auch wirklich um ein Viertel mit Standard-Nachkriegs-Bauten]

(Autor: Annette v. Spiegel | Thumb: A. Damayanti, www.mentoring4u.de | Bild Artikel: 1+2) A.Damayanti, 3) A.v. Spiegel )

Die Fortsetzung von Desis Geschichte finden Sie hier am kommenden Sonntag, 20.11.2011. Schauen Sie einfach rein!

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