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Letzter Teil: Ist Legasthenie ein Märchen? Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer – helfen Ihnen –

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Posted on : 23-12-2011 | By : m_weiss | In : Frühförderung, Förderung in der Schulzeit, Gastautor
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.80 von 5 Sternen)
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Für das Funktionstraining steht eine Fülle an Spielen und Arbeitsblättern zur Verfügung. Der AFS-Test hat gezeigt, welche Schwierigkeiten das Kind hat, und hier wird das Training angesetzt.


Hat ein Kind Schwierigkeiten, Unterschiede zu sehen, so gibt es Fehlerbilder, Wimmelbücher, Buchstabensuche, usw. Hat es Schwierigkeiten, “oben”, “unten”, “rechts”, “links”, “neben”, “vor”, “hinter” zu unterscheiden, so werden Türme gebaut, Figuren aus unterschiedlichen Perspektiven nachgezeichnet, Bilder gedreht usw. Für jeden Bereich gibt es eine große Auswahl. Viele Trainer des EÖDL stellen ihre Arbeitsblätter auf ihren Privatwebseiten bzw. über www.arbeitsblaetter.org gratis zur Verfügung.

Doch die Aufmerksamkeit des Trainers und die Wahrnehmungsübungen für das Kind alleine reichen nicht. Auch ein legasthenes Kind lernt Lesen durch Lesen, Schreiben durch Schreiben und Rechnen durch Rechnen. Zusätzlich zum AFS-Test mache ich immer eine genaue Fehleranalyse. Welche Fehler macht das Kind? Lässt es Buchstaben aus, fügt es welche hinzu, vertauscht es “g” und “k” oder “b” und “d”? Manche Eltern staunen, wenn ich ihnen zeige, dass die Fehler ihres Kindes System haben. Ein Kind, das Schwierigkeiten mit der räumlichen Wahrnehmung hat, wird öfters “b”, “d”, “p” und “q” verwechseln. Was hilft es da, wahllos Diktate zu üben? Groß- und Kleinschreibung? Rein gar nichts. Auch hier setze ich das Training da an, wo das Kind Probleme hat. Dabei gehe ich immer in dieser Reihenfolge vor: 1. Lesen, 2. Schreiben und 3. Rechnen. Denn Lesen ist das Wichtigste. Jegliche Informationsaufnahme geschieht über das Lesen. Solange ein Kind nicht gut und sicher lesen kann, brauche ich keine Rechtschreibung zu üben und schon gar keine Sachaufgaben. Für manche Eltern ist das ein regelrechter Schock! “Wie, wir sollen kein Diktat üben?!” Nein, es bringt nichts. Solange das Kind die Buchstaben nicht einmal unterscheiden kann, was will man da Diktat üben? Auch beim Symptomtraining gibt es mehrere Möglichkeiten, den Buchstaben- oder Zahlenwirrwarr im Kopf des Kindes zu entwirren: Holzbuchstaben, Nachfahrplättchen, Kneten, …
Auch hier gilt: was das Kind annimmt, gilt. Sehr sinnvoll ist es hier auch, den Computer einzusetzen. Dennoch, trotz aller Spiele und Möglichkeiten soll ein Kind mit der Hand schreiben können und ein Arbeitsblatt bearbeiten können. Tablets, Netbooks, Smartphones mögen im Alltagsleben der Kinder angekommen sein, in der Schule sind sie das noch lange nicht. Auch wenn die neuen Medien in der Schulen ankommen sollten, ein Kind soll dennoch in der Lage sein, einen Stift in der Hand zu halten und leserlich zu schreiben.

Im Training gehe ich daher kleinschrittig vor: ich hole ich das Kind da ab, wo es ist und bringe ihm langsam, aber sicher die Kulturtechniken bei. Das Frustrierende an der Sache? Bis die Kinder zu mir kommen, sind sie oft schon in der 3. und 4. Klasse oder sogar älter, vom Wissensstand aber irgendwo Mitte oder Ende der 1. Klasse oder 2. Klasse. Das ist übertrieben? Leider nicht. Es ist erschreckend, wie viele 12-jährige Kinder wie ein Erstklässler lesen. Die Zahlen in Deutschland sagen auch genug: Siebeneinhalb Millionen funktionale Analphabeten gibt es in Deutschland; Migranten, die nicht oder kaum Deutsch sprechen sind dabei nicht erfasst. Sind das alle nicht-erkannte Legastheniker? Ich weiß es nicht, aber ich wage zu sagen: sehr viele auf jeden Fall. Die Art und Weise, wie in Deutschland Lesen und Schreiben gelernt wird, ist für Legastheniker nicht gerade förderlich. Aber das wäre ein weiteres Thema und ein Artikel für sich.

Auch interessant: Wenn festgestellt wird, dass ein Kind in der Grundschule Schwierigkeiten mit Lesen, Schreiben, Rechnen hat, muss es in Deutschland eine multiaxiale Diagnostik über sich ergehen lassen, um als Legastheniker anerkannt zu werden. Ein Kind, das “nur” Dyskalkulie hat, ist völlig sich selbst überlassen. Noch interessanter ist allerdings Folgendes: Ich habe viele Kinder, die erst beim Erlernen einer Fremdsprache auffällig werden. Irgendwie kann sich keiner erklären, warum das Kind sich mit Englisch oder Latein so schwer tut. Schaue ich genauer hin, merke ich, dass das Kind auch in Deutsch erhebliche Schwierigkeiten hat, aber dass es dieses durch seine hohe Intelligenz und verschiedene Tricks lange überspielen konnte. Jetzt braucht das Kind keinen Psychologen, keinen Psychiater und keine Medikamente (zum Glück), sondern es heißt einfach: “Na ja, es ist halt nicht so gut in Sprachen!”

Es würde den Rahmen sprengen, hier noch mehr auf Einzelheiten einzugehen bzw. die Bildungssituation in Deutschland anzusprechen – dennoch soll gesagt werden, dass Deutschland mehr legasthene Kinder als andere Länder hat. Das sollte uns nachdenklich stimmen.

Neben dem Training mit betroffenen Kindern versuche ich auch die Öffentlichkeit über die Themen Legasthenie und Dyskalkulie zu informieren. Twitter und Facebook sind dafür geeignete Plattformen, aber auch Vorträge, Flyer, Aushänge, usw.

Wichtig ist zu erkennen, dass Legasthenie und Dyskalkulie keine Krankheiten oder Behinderungen oder Schwächen sind. Mit dem richtigen Training kann jedes Kind seine Legasthenie oder Dyskalkulie in den Griff bekommen. Deswegen sollten Legasthenie und Dyskalkulie möglichst früh erkannt werden. Wenn ein normal intelligentes Kind Probleme mit Lesen, Schreiben, Rechnen hat, soll man nicht wegschauen, nicht denken, dass der Knoten schon platzen werde (tut er nämlich nicht), die Eltern nicht vertrösten (sie wollen Hilfe!) und den Eltern nicht sagen, dass sie mehr üben sollen (das tun sie nämlich!). Legasthene und dyskalkule Kinder brauchen eine individuelle Förderung auf pädagogisch-didaktischer Ebene. So einfach ist das.

Über diesen Link kommen Sie zu Teil 1, Teil 2, Teil 3 .

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Wir wünschen Ihnen, unseren Lesern, ein gesegnetes Weihnachtsfest.  Die Redaktion von Mentoring4u.

(Gastautor: Stephany Koujou  /   Bilder: S. Koujou  /  Gestaltung: M. Weiss   /  Quellen und weiterführende Links:
Blog der Autorin: www.abcund123.de , Fernstudium des EÖDL:www.legastheniefernstudium.com/ , Dachverband Legasthenie Deutschland:www.dvld.de/index.php , Legasthenie:de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie Legasthenie – Dyskalkulie? (Dr. Astrid Kopp-Duller und Mag. Livia Pailer-Duller, KLL-Verlag, 2008) www.legasthenie.com , Blog von Dr. Astrid Kopp-Duller: blog.legasthenie-lrs-dyskalkulie.com/Sinneswahrnehmungen:abcund123.blogspot.com , AFS-Test:abcund123.blogspot.com und www.dyslexiatest.com ; 30 Fragen:www.30fragen.com/ . Das Legasthenie-Märchen: www.iplnicolay.comKMBek 16.11.99 , Text der KMBek (geändert am 11.8.00): www.schulberatung.bayern.de , Liegende Acht: www.lernen-heute.de, Siebeneinhalb funktionale Analphabeten: www.zeit.de )

Teil 3: Ist Legasthenie ein Märchen? Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer – helfen Eltern

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Posted on : 18-12-2011 | By : m_weiss | In : Frühförderung, Förderung in der Schulzeit, Gastautor
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (8 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4.88 von 5 Sternen)
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Aufmerksamkeit bedeutet, dass das Kind lernen soll, beim Lesen, Schreiben, Rechnen mit den Gedanken dabei zu sein. Es reicht natürlich nicht, dem Kind lapidar zu sagen: “Konzentriere dich endlich mal” oder “Sei ruhig!”. Nein, ich zeige dem Kind, wie es aufmerksam sein kann, wie es dazu kommt, mit den Gedanken bei der Sache zu sein.

Für den Einstieg mache ich gerne Übungen mit der liegenden Acht, sei es mit einer Acht zum Anfassen oder mit einer Acht auf Papier zum Nachfahren. Die liegende Acht ist eine Übung aus der Kinesiologie. Ich will hier nicht auf den wissenschaftlichen Aspekt eingehen, ob es nachweisbar ist, dass die Gehirnhälften dadurch miteinander verbunden werden oder nicht. Fakt ist, dass die meisten Kinder diese Übung annehmen und dabei ruhiger werden.

Für die Kinder, die diese Übung nicht akzeptieren oder nicht machen können, gibt es andere Übungen. Atemübungen, Nachfahrübungen, einen Turm bauen lassen, ja, ich habe einen Schüler, mit dem ich zuerst 10 Minuten Judotraining mache, damit er überhaupt zur Ruhe kommt. Denn das ist das Schöne an der AFS-Methode. Sie ist eine offene Methode, d.h. jeder Ansatz, jedes Spiel, jede Technik, jede Methode, die dem Kind helfen kann, wird akzeptiert. Jedes Kind hat eine andere Legasthenie, und jedes Kind hat eine andere Dyskalkulie, und deswegen ist es wichtig, auf jedes Kind einzeln einzugehen. Da das Training in einer Eins-zu-eins-Situation stattfindet, ist dies auch möglich.

Manche Kinder sind nach Jahren des falschen Übens und der Frustration so unruhig geworden, dass sie manchmal lange brauchen, um überhaupt zur Ruhe zu kommen und aufmerksam zu sein. Hier heißt es, nicht locker zu lassen, sondern so lange daran zu arbeiten, bis das Kind seine Aufmerksamkeit gefunden hat.

Der zweite Aspekt ist das Funktionstraining. Funktionen oder Sinneswahrnehmungen sind die Wahrnehmungen, die man zum Lesen, Schreiben und Rechnen braucht. Es geht um visuelle, akustische und räumliche Wahrnehmung. Es geht nicht darum, ob ein Kind gut sieht oder nicht, sondern darum, ob das Kind in der Lage ist, Unterschiede zu sehen oder zu hören, sich zu merken, was es gesehen oder gehört hat, ob es sicher “oben”, “unten”, “rechts”, “links”, “neben”, “vor”, “hinter” unterscheiden kann. Denn wenn ein Kind das nicht kann, kann es zu Schwierigkeiten beim Erlernen der Kulturtechniken kommen.

Für das Funktionstraining steht eine Fülle an Spielen und….

Der vierte Teil erscheint bei uns am 23. Dezember 2011

Über diesen Link kommen Sie zu Teil 1, Teil 2 und zum letzten Teil.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: Stephany Koujou  /  Bilder: froodmat_wasserspiegel   Gestaltung: M. Weiss  /  Piktogramm: PictoSelector  /  Quellen und weiterführende Links:
Blog der Autorin: www.abcund123.de , Fernstudium des EÖDL:www.legastheniefernstudium.com/ , Dachverband Legasthenie Deutschland:www.dvld.de/index.php , Legasthenie:de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie Legasthenie – Dyskalkulie? (Dr. Astrid Kopp-Duller und Mag. Livia Pailer-Duller, KLL-Verlag, 2008) www.legasthenie.com , Blog von Dr. Astrid Kopp-Duller: blog.legasthenie-lrs-dyskalkulie.com/ Sinneswahrnehmungen:abcund123.blogspot.com , AFS-Test:abcund123.blogspot.com und www.dyslexiatest.com ; 30 Fragen:www.30fragen.com/ . Das Legasthenie-Märchen: www.iplnicolay.com KMBek 16.11.99 , Text der KMBek (geändert am 11.8.00): www.schulberatung.bayern.de , Liegende Acht: www.lernen-heute.de, Siebeneinhalb funktionale Analphabeten: www.zeit.de )

Schulstunden verpennen, Ameisen versenden und Armut bekämpfen

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Posted on : 18-12-2011 | By : m_weiss | In : Autor, Fundstellen
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.50 von 5 Sternen)
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Heute in unseren Fundstellen, eine Existenzgründung einer ganz anderen Art und das wichtigste daran ist das Durchhaltevermögen, mag die Idee, wie in diesem Fall auch noch so klein sein. Was versteht man eigentlich unter Fairtrade und warum erkennen Eltern nicht, dass ihre Kinder ungewollt verschlafen?
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,803376,00.html

Er habe als Kind viel Zeit im Garten verbracht und habe stundenlang die Ameisen bei ihrer Arbeit beobachtet. Es habe Ihn fasziniert wie die winzigen Lebewesen ihr Leben organisiert haben und wie sie von Hand zu Hand ihr Nest bauten. Daraus kann man schließen, dass er schon als Kind Interesse an Ameisen hatte.
Martin war so sehr fasziniert von den Ameisen, dass er später im Internet Texte und Fotos von seinen Krabbeltierchen veröffentlichte. Er behielt die Ameisen in einem Glaskasten um sie besser beobachten zu können.

Vor elf Jahren meldete Martin sein Gewerbe, den „weltweit ersten Ameisenversandhandel“ an. Seitdem kann man die Tierchen im Onlineshop einzeln, eine Königin oder als ganze Kolonie bestellen. Zurzeit besitzt er alle Ameisenarten der Welt, dort leben sie in Glaskästen, Glasröhren oder schlummern in Reagenzgläsern.
Mittlerweile umfasst Martins Geschäftsfläche in Berlin 1000 m². Die Ameisen von Martin kosten zwischen € 1,00 und € 500 .

Was aus einem Hobby alles werden kann. Wie viele Ameisen täglich per Post nach ganz Europa geschickt werden, bleibt jedoch Betriebsgeheimnis..
Heute beschäftigt Martins Firma eine Menge Angestellte.

http://www.fairtrade-deutschland.de/ueber-fairtrade/

Fairtrade ist eine Strategie zur Armutsbekämpfung. Bauern in Asien, Afrika und Lateinamerika erhalten durch Fairtrade-Standards die Möglichkeit, ihre Dörfer und Familien aus eigener Kraft zu unterstützen und Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern. Hinter Fairtrade steht Fairtrade International (FLO), die Dachorganisation setzt sich aus 24 Mitgliedern zusammen.

Fairtrade ermöglicht Kleinbauern aus benachteiligten Regionen des Südens den Marktzugang in den Norden. Angestellte auf Plantagen bekommen gesetzlichen Mindestlohn und ebenso profitieren sie von Schutzkleidung, bezahlten Urlaub und sozialer Vorsorge.

Beim Einkauf im Supermarkt treffen Kunden kleine Entscheidungen, die für Produzenten rund um den Globus weitreichende Folgen haben können (z.B. Bau von Trinkwasserbrunnen und Schulen, Umstellung auf biologischen Anbau und unterstützte Arztbesuche).

Rund 1,2 Millionen Menschen in Lateinamerika, Afrika und Asien sind in das Fairtrade-System eingebunden.

http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/schlafen/news/fatigue-syndrom-chronisch-erschoepft-auf-der-schulbank_aid_693702.html
Fatigue-Syndrom
Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Erschöpfung hindern eine Menge von Schülern daran, regelmäßig zur Schule zu gehen.
Dies löst das Fatigue-Syndrom (chronischer Erschöpfungssyndrom) aus, doch die Ursache für das Fatigue-Syndrom ist unbekannt und ebenso was dagegen hilft.
Eine Studie mit 2855 Schülern in der britischen Stadt Bath zeigte, das einer von 100 Schülern zwischen 11 und 18 Jahren die ganze Unterrichtsstunde verschläft. Und 28 von ihnen waren akut betroffen, so dass sie erst gar nicht in der Schule erscheinen konnten.

Die Kinder sind nicht deshalb so müde, weil sie abends zu spät schlafen gehen, sondern sie leiden neben ihrer Müdigkeit auch unter Gedächtnisproblemen und Konzentrationsschwächen. Deshalb hilft das ordentliche Ausschlafen leider nicht.

Doch Heilung ist möglich!
Die Forscher nahmen von den 461 Schülern jeden einzelnen unter die Lupe, der mindestens an einem Tag in der Woche innerhalb von 6 Wochen gefehlt hatte. Fünf von ihnen hatten bereits die Diagnose „chronische Erschöpfung“ erhalten und 23 weitere neue Fälle wurden entdeckt.

Von den frisch diagnostizierten Kindern entschieden sich nur 19 für eine der 2 Therapien:
- Verhaltenstherapie
- Sporttherapie

Zwölf  von ihnen gingen nach der Therapie wieder Vollzeit zur Schule und sechs erholten sich komplett.

Leiten Sie diesen Artikel bitte an Eltern weiter. Die Wenigsten wissen, das verschlafen einen Krankheit sein kann.

(Autor: Dilan Balci (Auszubildende)  /  Bilder: D. Balci  /  Quellen: www.spiegel.de, www.fairtrade-deutschland.de und www.focus.de)

Teil 2. Ist Legasthenie ein Märchen? Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer – helfen Kindern

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Posted on : 17-12-2011 | By : m_weiss | In : Featured, Frühförderung, Förderung in der Schulzeit, Gastautor
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.40 von 5 Sternen)
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…Es entsteht noch mehr Druck und Frustration. Der Teufelskreis hat längst angefangen. Allmählich entwickelt das Kind Verhaltensauffälligkeiten, wird unruhig und unkonzentriert. Irgendwann ist das eigentliche Problem nebensächlich geworden, und das Kind wird zum Problem.

Deswegen ist es wichtig, dass Eltern, aber auch Schulen die Anzeichen von Legasthenie und Dyskalkulie erkennen und dementsprechend handeln. Muss das Kind zum Psychologen? Muss das Kind zum Psychiater? Soll es gar Tabletten schlucken? Nein, das Kind braucht lediglich eine andere Methode, um die Kulturtechniken zu lernen.

An dieser Stelle helfen die diplomierten Legasthenie- und Dyskalkulietrainer und –trainerinnen des EÖDL, so wie ich. Ich arbeite nach der Definition von Dr. Kopp-Duller und der von ihr entwickelten AFS-Methode. Was bedeutet das?

Wenn Eltern mich anrufen, sind sie meistens schon recht verzweifelt und haben bereits eine Odyssee durch mehrere Praxen hinter sich, leider erfolglos. Oft ist es so, dass den Eltern nahegelegt wird, Ritalin sei noch die einzige Rettung. Auch wenn viele Eltern leider diesem Druck nachgeben, gibt es auch noch viele, die das nicht wollen.

Ich mache zunächst ein Anamnesegespräch mit den Eltern und dem Kind. Es geht dabei darum, festzustellen, ob keine körperlichen Gründe für die Schulschwierigkeiten vorliegen und welche Maßnahmen schon getroffen wurden. Auch gibt es einen Fragebogen zu typischen Merkmalen legasthener Kinder im Vorschul- und im Schulalter. Wenn in diesem Bogen mehrmals “Ja” angekreuzt wird, mache ich den AFS-Test mit dem Kind. Damit kann ich feststellen, wie aufmerksam das Kind ist, welche Sinneswahrnehmungen anders ausgeprägt sind und welche Art von Fehlern das Kind macht. Eigens dafür habe ich eine Fehleranalysetabelle – darin sind die verschiedenen, typischen Fehler aufgelistet: Buchstaben auslassen, Buchstaben verdrehen, Buchstaben vertauschen, usw. Für diese Analyse benutze ich verschiedene Proben, die das Kind über längere Zeit geschrieben hat. Ich mache keinen LRS-Test, da dieser nur eine Momentaufnahme und zu wenig aussagekräftig ist. Bei einem legasthenen Kind kann es durchaus sein, dass es gerade einen guten Tag hat und glänzend abschneidet beim Test. Das ist wohl der Grund, warum viele Schulpsychologen keinen Handlungsbedarf sehen, da das Ergebnis im Rahmen ist.

Nach der Testung analysiere ich das Ergebnis und stelle einen Trainingsplan zusammen. Denn jetzt ist es wichtig, das Kind richtig zu fördern. Das mache ich
nach der AFS-Methode: AFS steht für Aufmerksamkeit, Funktion und Symptom.

Aufmerksamkeit bedeutet, dass das Kind lernen soll, beim Lesen, Schreiben, Rechnen mit den Gedanken dabei zu sein…

Der dritte Teil folgt am 18. Dezember 2011

Über diesen Link kommen Sie zu Teil 1, Teil 3 und letzter Teil.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: Stephany Koujou  /  Bilder & Thumb & Gestaltung: M. Weiss   /  Quellen und weiterführende Links:
Blog der Autorin: www.abcund123.de , Fernstudium des EÖDL: www.legastheniefernstudium.com/ , Dachverband Legasthenie Deutschland: www.dvld.de/index.php , Legasthenie: de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie Legasthenie – Dyskalkulie? (Dr. Astrid Kopp-Duller und Mag. Livia Pailer-Duller, KLL-Verlag, 2008) www.legasthenie.com , Blog von Dr. Astrid Kopp-Duller: blog.legasthenie-lrs-dyskalkulie.com/Sinneswahrnehmungen: abcund123.blogspot.com , AFS-Test:abcund123.blogspot.com und www.dyslexiatest.com ; 30 Fragen:www.30fragen.com/ . Das Legasthenie-Märchen: www.iplnicolay.com KMBek 16.11.99 , Text der KMBek (geändert am 11.8.00): www.schulberatung.bayern.de , Liegende Acht: www.lernen-heute.de, Siebeneinhalb funktionale Analphabeten: www.zeit.de )

Ist Legasthenie ein Märchen? Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer – helfen Menschen – Teil 1

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Posted on : 15-12-2011 | By : m_weiss | In : Frühförderung, Förderung in der Schulzeit, Gastautor
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.57 von 5 Sternen)
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Legasthenie ist ein Märchen; Legasthenie ist ein schwieriges Wort für Faulheit; Legasthenie ist eine Erfindung reicher Eltern als Erklärung für ihr dummes Kind; Legasthenie ist eine schwere psychische Störung, Legasthenie ist “eine nur schwer therapierbare Krankheit“. Bei diesen Ansichten, ist es kein Wunder, wenn Eltern es nicht gerne hören, dass ihr Kind legasthen sein soll. Die gleichen Meinungen gibt es über die Dyskalkulie.
Screenshot Wasserspiegel Artikel

Richtig erfrischend ist daher die Definition von Dr. Astrid Kopp-Duller. Sie beschreibt Legasthenie so: “Ein legasthener Mensch, bei guter oder durchschnittlicher Intelligenz, nimmt seine Umwelt differenziert anders wahr, seine Aufmerksamkeit lässt, wenn er auf Symbole trifft, nach, da er sie durch seine differenzierten Teilleistungen (Sinneswahrnehmungen) anders empfindet als nicht-legasthene Menschen. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens oder Rechnens.” (1995).

Was bedeutet diese Definition? Zunächst, dass Legasthenie und Dyskalkulie nichts mit Dummheit zu tun haben. Legasthene und dyskalkule Kinder sind normal bis überdurchschnittlich intelligent. Jeder, der mit diesen Kindern arbeitet, kann dies bestätigen. Allerdings nehmen sie ihre Umwelt anders wahr als nicht-betroffene Kinder. Ihre Sinneswahrnehmungen sind anders ausgeprägt, sei es im visuellen, akustischen und / oder räumlichen Bereich. Dadurch kann es zu Schwierigkeiten beim Erlernen von Lesen, Schreiben und / oder Rechnen kommen.

Dazu das Allerwichtigste: Die Kinder sind NICHT krank, gestört, behindert, schwach. Wenn ihnen nicht geholfen wird, können sie allerdings vor lauter Frustration krank und gestört werden.

Wie sieht der Alltag eines solchen Kindes aus? Lesen geht nur schwer oder stockend, Diktate sind ein Drama, einige Kinder können rechnen, andere nicht, spätestens bei den Sachaufgaben ist Schluss. Das Kind wird den ganzen Tag in der Schule mit etwas konfrontiert, das es nicht kann. Zuhause geht das weiter. Die Hausaufgaben werden zum täglichen Kampf, die Eltern üben und üben und üben mit ihrem Kind, aber das Kind wird nicht besser. Die Eltern verlieren den Mut, machen ihrem Kind Vorwürfe. Das Kind verliert auch den Mut, fängt an, an sich selbst zu zweifeln. Allmählich ist es davon überzeugt, dumm zu sein. In der Schule heißt es, je nach Klasse: “Das wird schon” (1. und 2. Klasse) und dann: “Sie sollten mehr üben, sonst wird das mit dem Übertritt nichts” (3. und 4. Klasse). Es entsteht noch mehr Druck und Frustration. Der Teufelskreis hat längst angefangen. Allmählich entwickelt das Kind Verhaltensauffälligkeiten, wird unruhig und unkonzentriert. Irgendwann ist das eigentliche Problem nebensächlich geworden, und das Kind wird zum Problem….

Der zweite Teil folgt am 17. Dezember 2011

Über diesen Link kommen Sie zu Teil 2, Teil 3 und zum letzten Teil.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: Stephany Koujou  /  Bilder: Bild: froodmat_wasserspiegel   Gestaltung: M. Weiss  /  Piktogramm: PictoSelector  /  Quellen und weiterführende Links:
Blog der Autorin: www.abcund123.de , Fernstudium des EÖDL: www.legastheniefernstudium.com/ , Dachverband Legasthenie Deutschland:www.dvld.de/index.php , Legasthenie: de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie Legasthenie – Dyskalkulie? (Dr. Astrid Kopp-Duller und Mag. Livia Pailer-Duller, KLL-Verlag, 2008) www.legasthenie.com , Blog von Dr. Astrid Kopp-Duller: blog.legasthenie-lrs-dyskalkulie.com/ Sinneswahrnehmungen:abcund123.blogspot.com , AFS-Test: abcund123.blogspot.com und www.dyslexiatest.com ; 30 Fragen:www.30fragen.com/ . Das Legasthenie-Märchen: www.iplnicolay.com KMBek 16.11.99 , Text der KMBek (geändert am 11.8.00): www.schulberatung.bayern.de , Liegende Acht: www.lernen-heute.de , Siebeneinhalb funktionale Analphabeten: www.zeit.de )

Vom Kindheitstraum zum Traumberuf … ein Erfahrungsbericht

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Posted on : 22-09-2011 | By : m_weiss | In : Erfahrungsberichte, Gastautor, Schule
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.86 von 5 Sternen)
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Mein Name ist Fagr Eladly. Geboren wurde ich am 16.05.1993 in Mainz. Ich bin ägyptischer Herkunft und bin angehende Medizinstudentin und Ärztin. Mein Vater ist Biochemiker und Mikrobiologe, meine Mutter studierte Betriebswirtschaft.
La Dina Peinlich Artikel
 
Mainzer Schulerfahrungen
Ich besuchte zwischen 1999 und 2003 die Goethegrundschule und entschloss, nach dem ich eine Empfehlung für das Gymnasium erhalten hatte, das Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss zu besuchen und habe nun acht Jahre später meine Hochschulreife erlangt.
Im Oktober werde ich mein Medizinstudium beginnen
 
Faszination
Die Faszination an Medizin, Forschung und den menschlichen Körper habe ich bereits als Kind gespürt und war mir im Grunde sicher diesen Bereich, wenn nicht ausschließlich, zu wählen. Ich möchte dennoch auf meine Schulzeit zurückgreifen, zumal sie mich maßgeblich beeinflusst, geprägt hat.
 
Respekt
Nachdem ich mit elf Jahren anfing, aus eigener und fester Überzeugung ein Kopftuch zu tragen, musste ich zunächst mit Vorurteilen, Fehleinschätzungen zurechtkommen und kämpfen, Fehleinschätzungen, die auf gravierende Weise von der Einschätzung meiner Person vorher abwichen. Spätestens nach einem Jahr hatte ich mich, bedingt durch Fleiß, Ehrgeiz und Engagement insgesamt etabliert und Respekt erlangt, wobei mir weitere Konflikte, nie erspart blieben.

Angespornt und unterstützt durch meine Eltern, die der Auffassung sind, dass konventionelle Maßstäbe nicht meinen entsprechen müssen und dass man über Erwartungen hinauswachsen kann, habe ich mit 14 Jahren, sowohl die zehnte, als auch die neunte Jahrgangsstufe in einem Schuljahr beendet; im Grunde ein Schuljahr übersprungen.
Bereits in der zehnten Jahrgangsstufe hatte ich ein besonderes Interesse für Biologie, Biochemie und medizinischer Forschung, was meine Leistungskurswahl erheblich beeinflusst hat.

Teil 2 lesen Sie am 23. September2011

Förderung & Widerstand…
 
 (Autor:  Fagr Eladly  |  Bild: La Dina  & Thumb: M.Weiss)

Oslo – Norwegen. Ein Statement von Catharina Trost M.A.

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Posted on : 31-07-2011 | By : m_weiss | In : Gastautor, Soziales Engagement
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.67 von 5 Sternen)
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Mein Statement zu den Attentaten in Norwegen
Ich bin ebenso erschüttert wie viele andere Menschen auf der Welt, ob des brutalen, feigen Attentats von Norwegen. Meine Gedanken und mein Mitgefühl gelten den Opfern und deren Angehörigen.

Schnell wurde vermutet, dass es ein Anschlag von Muslimen war und Vergleiche wurden zu 9/11 gezogen. Nun sind wir eines besseren belehrt worden. Die Nachrichtenagenturen überschlagen sich und jede will das entscheidende Puzzleteil kennen, warum ein Mensch wie Anders B. B. diese feigen Morde verübte. Schaut man sich das ehemalige Facebookprofil an, würde man nie vermuten, dass er ein Mörder ist. Genau das ist jedoch die Gefahr. Hass, Gewalt und auch feige Anschläge machen nicht vor unserer Haustür halt. Es gibt Menschen, denen eine Multi-Kulti-Gesellschaft zuwider ist. Der Attentäter hat jahrelang, scheinbar unerkannt, aktiv in einer rechtskonservativen Partei mitgewirkt. Seine erzielten Einnahmen aus seinem Beruf als Gemüsebauer verwendete er für seine politische Arbeit gegen Muslime. Er sah eine deutliche Gefahr in der Religion des Islams. Können wir solchen Taten zukünftig entgegensteuern? Können wir in Deutschland daraus etwas lernen?

Ich meine ja.

Diese Tat beweist einmal mehr, wie wichtig Aufklärung ist. Wissen über Religionen. Die Freiheit des Glaubens. Der Respekt vor Leben. Diese Aspekte sind gleich, egal in welcher Religion. Fanatiker, egal welcher Couleur wird es immer wieder geben, jedoch liegt es an unsvselbst, uns ein umfassendes Wissen anzueignen um ihnen entgegenzutreten. Politische Fragen müssen viel offener mit der Bevölkerung diskutiert werden. Jugendliche der heutigen Zeit haben vielfache Möglichkeiten sich über das Internet, in Schulen, im Geschichts- und Politikunterricht zu beteiligen. Ebenso können sie tagtäglich ihren Mitstreitern ein Leben vorleben, in dem es nicht um Hass und Gewalt geht, sondern um ein Miteinander geht.

Selbst wenn die Lebensbedingungen nicht für jeden gleich sein mögen, so hängt doch auch sehr viel vom Elternhaus ab. Ein gebildeter Mensch versucht Kontroversen aus verschiedenen Sichtweisen zu beleuchten. Einem ungebildeten Menschen ist es egal, wie das Leben seiner Mitmenschen verläuft. Die Kälte in der Gesellschaft trägt vielfach zur Vereinsamung bei. Dieses birgt jedoch die Gefahr des Fanatismus. Man lebt in seiner eigenen Welt und sucht gezielt nach Verschwörungstheorien oder einem Götzen, dem man folgen kann. Genau hier sind wir als Gesellschaft gefragt, einzugreifen und gegenzusteuern.

Ein Mensch, der als Gemüsebauer lebte, hatte Konsumenten. Menschen die von seinen Produkten lebten und seine Lebenstheorie unterstützten. Dementsprechend wussten diese, von wem sie ihre Produkte bezogen. Ich denke nicht, dass ein politisch, aktiver Mensch wie Anders B. B. mit seinen politischen Ansichten hinter dem Berg hielt, wobei dieses meine Vermutung ist. Scheinbar wurde es jedoch toleriert und es gab keinen Hinweis darauf, welche Gefahr von ihm ausging. Doch auch hier ist wieder jeder einzelne gefragt. Blickt hinter die Produktkette und hinterfragt! Dieses gilt nicht nur für Klein- und Kleinstunternehmen, sondern auch für die großen Konzerne, die ebenso häufig Menschen- und Tierfeindlich agieren. Doch das soll hier nicht die Frage sein.

Die Opfer und Angehörigen der Opfer sollten dieser Tage in unseren Gedanken Platz finden. Sie haben mit einem Schlag ihre Liebsten verloren. Kinder ihre Eltern und Eltern ihre Kinder. Ein Leid was kaum in Worte zu fassen ist.

Wir können Respekt zeigen und unser aufrichtiges Beileid kundtun, auch wenn es die Ermordeten nicht wieder zurückbringt. Wir können daran mitwirken, dass wieder mehr Menschlichkeit und gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt in die Gesellschaft tritt. Jeder von uns kann täglich sein Denken und Handeln selbst steuern und dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche in einer Welt aufwachsen dürfen, in der man frei und offen seine Meinung sagen darf. Diese Meinungsäußerung sollte jedoch frei von Vorurteilen und geprägt von Wissen sein.

Wissen um die Einzigartigkeit eines Lebens, Wissen um die Liebe zu den Menschen, Wissen um die Freiheit der Religionen und Wissen im friedlichen und respektvollen zusammenleben in einem Staat in einer Welt.

Dieses kann nur erreicht werden durch aufgeklärte Menschen und kann auch ein Garant dafür sein, dass eben solche verabscheuungswürdigen Taten nicht länger in unserem Alltag toleriert werden und evtl. Nachahmer findet. Zeigen wir, die Gesellschaft, dass wir in der Mehrzahl daran interessiert sind, von anderen Kulturen zu lernen und offen sind für eine Welt, in der jeder seinen Platz findet.

Fanatismus, Hass, Gewalt, feige Morde sollten wir offen und laut ablehnen – und zwar tagtäglich.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: Catharina Trost M.A. Historikerin, Politikwissenschaflterin, Soziologin |  Bildgestaltung und Thumb: M. Weiss  |  Quelle: )

Einer für Alle – keiner für Einen? Mehr zu Pflegeberufen plus Jobangebot

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Posted on : 12-04-2011 | By : m_weiss | In : Ausbildung, Berufsausbildung, Gastautor, Jobvorstellung
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Habt Ihr es schon gehört?
In unserer Nachbarschaft gibt es jetzt ein Altenpflegeheim, in dem die Bewohner in Kommunen zusammen leben. Hm, hatten wir früher – yippie, mein Lieblingswort – also früher in den 60ern schon mal. Das waren aber eher jugendliche Revoluzzer, die da was Anderes getrieben haben.

Komisch also, alte Menschen in Kommunen. Warum wohl? Lasst uns weiter spinnen. Erst seit 30 Jahren wissen wir ja, dass die Bevölkerungspyramide kippt. Denn unsere Altvorderen waren nicht wirklich Nachwuchsproduktionsfreudig, so, wie wir heute auch. Da ist mal die Pille schuld. Aber da ist auch schuld, dass man es gut haben und sich was gönnen und leben wollte. Die Frauen sind besser ausgebildet als ihre Großmütter und wollen auch nicht mehr Heimchen am Herde spielen….die Papas haben noch immer Angst um den Karriereknick bei Elternzeit, und Kinderbetreuung oder familienfreundliche Arbeitszeitmodelle sind in Deutschland noch nicht wirklich denkbar.

Die neueste Erkenntnis ist jetzt, dass es an Fachkräften mangeln wird. Huch, wer hätte das vor 30 Jahren schon gedacht! Tja, und woher nehmen wir dann Leute in sozialen und Pflegeberufen? Also  die Pflege der anschwellenden Masse an Senioren, Krankenpflege, Kinderbetreuung, Behindertenbetreuung…..Nun, so wirklich attraktiv sind diese Berufe heute – rein monetär gesehen – wirklich nicht. Da gehört schon ziemlich viel Idealismus und Liebe zum Mitmenschen dazu, sich für diese wichtigen Berufe zu entscheiden.  Tja, wie wäre es mal mit der Aufwertung dieser Tätigkeit? Bessere Arbeitsbedingungen? Und die Einsicht der Verantwortlichen, sich nicht immer an den Schwächsten zu sanieren? Aber die Einsicht werden wir vielleicht in 30 Jahren haben.

Es bietet sich also letztendlich nur die Selbsthilfe an: in besagter Kommune hilft der Blinde dem Tauben, der Parkinson dem Alzheimer, der Fitte dem Siechen…Die Kinder des ebenfalls in Nachbarschaft befindlichen Kindergartens werden mittags zu den Senioren verbracht. Das bringt deren Kreislauf in Wallung, sie können also die kleinen Wilden betreuen und sind somit erst mal gut beschäftigt. Gute Idee, was? Spart doch wieder Pflegekräfte im Heim, die sich sonst um Beschäftigung kümmern müssten, und Erzieherinnen im Kindergarten, da die Omis und Opis sich nützlich machen….

Kinder, ist das nicht eine doofe Vorstellung? Aber lasst uns nochmal Hirnschmalz schmelzen. Wir alle brauchen mal soziale Dienste, nicht zuletzt auf dem letzten Weg, den wir alle früher oder später dahinschlurfen dürfen. Wird nicht die Politik sich tatsächlich darüber Gedanken machen müssen, ob man für diese physisch und psychisch schwere Arbeit die Leute nicht auch mal besser entlohnt? Nebenbei gesagt, Leute für solche Berufe, für die wirklich eine Berufung nötig ist, werden gesucht werden. Man kann nicht alle Arbeitskräfte importieren. Es ist doch auch nicht die Lösung des Problems – wie jüngst durchaus diskutiert – Freigänger dafür heranzuziehen oder Arbeitslose damit zu beauftragen.  Ohne Lust und Liebe zum Thema ist das doch sinnlos. Klar könnte man Abhilfe durch Ehrenamtliche, Freiwilligendienste und Seniorenräte schaffen. Das ist auch gut, ersetzt aber nicht gelernte Fachkräfte.

Müssen wir uns also wirklich demnächst selber die Zähne ziehen oder – stellt Euch das mal vor –dem Chirurgen selber assistieren, sofern man uns eine Spinal- oder Periduralanästhesie verpasst, wir uns also obenrum bewegen können und bei Bewusstsein sind? Spart wieder eine Krankenschwester im OP.  Den Alten wird das Essen nicht mehr auf Tellern serviert, sondern in einer Schüssel, wo sie dann ihre Gebisse rein legen, damit sie selber essen.  Iiiih, lecker. Ach ja, und körperlich Behinderte betreuen geistig Behinderte…Betreuer also überflüssig. Also sagt doch selber, so geht das doch nicht.
Einer für Alle Artikel, Gisela Kiefer

Was also wird aus uns und unseren Nachfahren, also Kindern und Enkeln, die sich darüber noch keine Gedanken machen oder gar noch nicht geboren sind? Macht Euch doch einfach schlau, welche Möglichkeiten es  gibt. Denn Pflegeberufe werden gefragt – vielleicht werden die Konditionen dann – dem Prinzip von Angebot und Nachfrage folgend – auch besser.  Glaubt mir, trotz der schweren Arbeit kann so ein Beruf sehr zufrieden machen. Die Seele nämlich.

Alsdann, bis neulich !

Weitere Informationen
zu Pflegeberufen findet Ihr auch beim Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe, der AOK, der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen gGmbH, Klinikum Herford, der Paritätischen Berufsfachschule für Sozial- und Pflegeberufen gGmbH oder Dienstleister wie z. B. einer unserer Mentoren aus Berlin, die PremioBerlin. Noch viele mehr findet Ihr über Internetsuchmaschinen. Viel Erfolg bei der Suche.

Und damit Ihr auch wisst, dass es in diesen Bereichen echte Nachfrage gibt und welche Möglichkeiten sich zu diesem Berufsbild ergeben, hier gleich noch eine interessante Stellenanzeige für einen Job im Ausland dazu:

Medizinische Fachkraft (Arzt/Ärztin oder Krankenpfleger/in mit Zusatzausbildung in Public Health) für die Koordination der medizinischen Arbeit einer EED-Partnerorganisation in der Demokratischen Republik Kongo:

(Autor: G. Kiefer  |  Bilder: A. Korkis | Quelle: www.eed.de)

Kinder-Surfen ohne Risiko

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Posted on : 27-02-2011 | By : c_luehn | In : Frühförderung, Gastautor, Schule, Soziales Engagement, privates Engagement
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Ein hilfreiches Angebot des Bundesfamilienministerium. Ein Beitrag von Christine Lühn, Kinderbeauftragte Frankfurt/Nied

Surfen ohne Risiko Bild

Online-Angebot vom Bundesfamilienministerium
“Surfen ohne Risiko” ist ein Online-Angebot vom Bundesfamilienministeriums für einen sicheren Einstieg von Kindern und Jugendlichen ins Netz. Soeben haben wir das Angebot mit unserer 6-jährigen Tochter ausprobiert. Um es kurz zu sagen: das Angebot ist aus unserer Sicht, der Eltern, gut und hilfreich.  Die Handhabung der Module ist gut beschrieben und mit wenigen Klicken ist der kindgerechte Browser fertig.  Das Bundesministerium hat die länderübergreifenden Stelle für Jugendschutz beauftragt die Webseite www.surfen-ohne-risiko.de zu entwerfen.

Surfen ohne Risiko Webseite

Unterstützung für Eltern
Der Browser unserer Tochter enthält die Rubrik Spiele, Suchmaschine, Wetter, Politik und Nachrichten. Einige Rubriken sind vom Anbieter vorgegeben und andere können ergänzt werden.  Generell sind die Möglichkeiten des Netzes auch für Kinder enorm und bergen somit auch viele Gefahren. Die Auswahl  des Anbieters  verweisen Eltern auf sichere und risikofreie Internetseiten, die vom Kind genutzt werden können. Eltern werden unterstützt, einen sicheren und vertrauenswürdigen Internetzugang für das Kind aufzubauen. Selbstständig kann das Internet auf diesem Weg von dem Kind genutzt werden.

Fehlende Altersangaben
Vom Anbieter werden allerdings keine Altersangaben vorgeschlagen. Sie beschränken sich auf die Aussage “Kinder und Jugendliche”. Angaben zum Alter könnten Eltern helfen für ihr Kind eine zielorientierte Auswahl zu treffen.

(Autor: C. Lühn | Foto: A. Korkis | Quelle: C. Lühn, A. Korkis)

Müller 2.0, Stalker-Eltern und Fußball-Fotos

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Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Müller sind die neuen Futtermittelexperten, wie viel Ihre Eltern für Sie machen sollten und: “Wir!Sind!Fußball!”-Jugendfotopreis.

Screenshot infobub arbeitsagentur, Müller/in Verfahrenstechnologe

Dioxin ist Ihr zweiter Vorname? Und Müller Ihr Nachname? Perfekt!
Dann machen Sie das doch zu Ihrem Beruf. Werden Sie Müller. Oder wie er heute heißt: Verfahrenstechnologe in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft. Ein moderner Ausbildungberuf, der nicht aktueller sein könnte, bietet verschiedene Perspektiven und Herausforderungen. Für mehr Infos, auch zum Thema Lebensmittelchemie, besuchen Sie nächste Woche Mittwoch nachmittag unser Online-Mentoring.

Screenshot faz, Erst mal Mama fragen

Es kommt auf einen selber an
Es liest sich erschreckend: Helicopter Parents! Mamas und Papas, die überall mitmischen, auch, wenn die Kinder eigentlich schon längst selber denken gelernt haben (sollten): Verhandlungen mit Lehrern, Gespräche mit Professoren, Bewerbungen schreiben und an Seminaren teilnehmen. Klar, Hotel Mama ist gemütlich, aber das bedeutet auch, sich alles vorschreiben zu lassen und unselbständig zu bleiben. Ein bizarrer Einblick in eine Gesellschaft, in der vielleicht auch die Eltern Angst haben, sich nicht mehr zurechtzufinden? Wir finden jedenfalls, man kann auch ohne Glucken. Dafür muss man aber lernen, Grenzen zu ziehen und Entscheidungen zu treffen. Auf das Erfahrungswissen Ihrer Eltern müssen Sie dabei trotzdem nicht verzichten.

Screenshot jugendfotopreis, Deutscher Jugendfotopreis 2011

Dreamteams im Doppelpack
Das sind die beiden Themen für den Deutschen Jugendfotopreis 2011: Frauenfußball und Freunde. Bis 15. März kann man seine Fotos noch einreichen und die attraktiven Preisgelder gewinnen. Genug Zeit also, kreativ zu werden. Zum Schluss noch ein Tip für die angehenden Fotografen: Heutzutage sagt man ja nicht mehr “cheese” sondern “wikileaks”. Passt auch, schließlich laden Sie Ihr Foto ja irgendwo hoch…

(Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis: | Quellen: www.arbeitsagentur.de, www.faz.net, www.jugendfotopreis.de)