Glück gehabt! Die Welt ist auch am 21. Dezember 2016 nicht untergegangen. Machen wir uns also Gedanken über die weitere Zukunft.
Konkreter Vorsatz = Umsetzbarkeit.
So sonderbar manche Vorsätze auch sind, bei Menti und seinen Mitschülern könnte es tatsächlich klappen.
Ja, wirklich, wir machen es uns diesmal einfach, aber warum sollten Sie die Vorsätze aus den letzten Jahren nicht weiter beherzigen.
Viel Spaß bei der Lektüre des Artikels von Alexandra Sokolowski aus dem vorvorvorletzten Jahr. Folgen Sie diesem Link.
(Autor: A. Sokolowski | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)
„Wir müssen das, was wir denken, auch sagen.
Wir müssen das, was wir sagen, auch tun.
Und wir müssen das, was wir tun, dann auch sein. „
Alfred Herrhausen (1930-89)
Wenn wir dieser Idee Folgen und sie stets verbunden mit Respekt gegenüber jedem dem wir begegnen auch konsequent leben, dann wäre, so denke ich, schon Vieles erreicht.
Liebe Mentoren, liebe Mentee, liebe Unterstützer des Hauses der Mentoren,
die Förderung unserer Kinder ist eines unserer lohnenswertesten Ziele. Sie sind unsere Zukunft.
Das Haus der Mentoren hat sich dem Ziel verpflichtet, dass sich Schüler, Auszubildende und Studenten mit bereits im Beruf stehenden Generationen auf unterschiedliche Weise vernetzen können. Gemeinsam traten und treten Mentor und Mentee den vielfältigen Herausforderungen, die im Berufsleben auf die junge Generation warten, entgegen.
Neben der Hilfe beim Übergang zwischen Schule, Ausbildung, Studium und Beruf leistet das Haus der Mentoren damit auch ein großes Stück Integrationsarbeit. Dadurch lernen sich Menschen auf Augenhöhe kennen, die sich sonst nur selten begegnen würden.
Ich danke der gemeinnützigen Haus der Mentoren GmbH für Ihr Engagement und wünsche dieser gesellschaftlich so wertvollen Idee weiterhin viel Erfolg für die Zukunft.
„Flüchtlinge“ wurde von der Gesellschaft für Deutsche Sprache zum Wort des Jahres 2015 gewählt, weil es den politischen und gesellschaftlichen Diskurs maßgeblich bestimmt hat. Ein Jahr mit dieser Überschrift kann kein gutes Jahr gewesen sein. Nur „mehr Frieden“ wird 2016 zu „weniger Flüchtlinge“ führen.
Für Frieden in Syrien, Irak, Ukraine oder Libyen können wir persönlich wenig unmittelbar beitragen. Aber wir können uns Hass und Hetze dort entgegenstellen, wo er uns im Alltag oder in den sozialen Medien begegnet. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen ein friedvolles Jahr 2016.
Eigentlich wollte ich mich in meinem Neujahresgruß mit der „Zeit“ befassen, mit Vorsätzen, mit der Alltagshektik und darüber, dass man sich gerade zur Jahreswende mit der vergangenen „Zeit“ befasst. Einige Denkanstöße aus einem sehr bereichernden Buch „Hector auf der Suche nach der Zeit“ wollte ich demonstrieren.
Aber ehrlich gesagt, ich komme nicht drum herum, über das letzte Jahr zu sprechen. Über 2015, das Jahr der Flüchtlinge, eines, das uns alle aufgewühlt hat mit polarisierenden Debatten, eindrucksvollen und einschneidenden Bildern vom gestrandeten Jungen in Bodrum, von der Zeit nach dem 5. September 2015. Sehr viele haben sich engagiert, geholfen und sich selbst dadurch bereichert, ob an Schulen, Universitäten in Seniorenkreisen. Überall gab es Initiativen, nachhaltige Projekte; an meiner Universität: von Physik für Flüchtlinge bis hin zu medizinischen Sprechstunden. In meinem Umfeld wurde stets gehandelt, im Jahr der Flüchtlingkrise.
Trotzdem ist zu erfragen, warum wir gerade in den vergangenen Monaten, so überwältigt wurden, warum wir die sogenannte „Krise“ jetzt wahrgenommen haben. Denn die Krise, die Gestrandeten und Hilferufe aus Nordafrika und Syrien gibt es mindestens seit 2011. Aber die betrafen uns eben nur indirekt, sie begegneten uns nur flüchtig in einem Artikel, der von Italien handelte, von Lampedusa. Das Thema wurde der Öffentlichkeit, d.h. uns, weder seitens der Medien, noch seitens der Politik so nahe gelegt. Und veilleicht war es recht so?! Die Entwicklung der letzten Monate, die Hilfsbereitschaft und der nachhaltige Einsatz sind nicht nur notwendig und lobenswert, sie sind eindrücklich. Aber, muss die Krise unsere Haustür erreichen, damit wir sie als solche empfinden? Ich hoffe mir für die nächsten Jahre mehr Mündigkeit, mehr Weitsichtigkeit, und nicht im Sinne einer Sehschwäche. Ich hoffe, dass wir mehr hinterfragen, dass nicht nur „Hypes“ unsere Aufmerksamkeit ergattern. Ich hoffe, dass nicht die Ereignisse UNS übermannen! In desem Sinne wünsche in allen ein erfolgreiches neues Jahr.
Dein Lachen, Dein Weinen, Dein Hoffen, Dein Zweifel, Deine Kraft und die Momente der Leere.
Du bist Du mit all diesem Reichtum und all der Armut, die auch zum Leben gehört, Du! Wertvoll und einmalig, gewollt von Gott, der Dich einmalig liebt und einmalig sendet, zu finden, was Dich erfüllt leben lässt und an einem ganz bestimmten Stunde an einem ganz bestimmten Ort schon auf Dich wartet.
Die Gründungsidee der Mentoren-Initiative ist heute so aktuell, wie vor zehn Jahren:
Generationen zusammenführen, um jungen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen und ein realistisches Bild von der Berufswelt zu entwickeln. Gerade im Hinblick auf die vielen Flüchtlinge, die zurzeit in unser Land kommen und schnell Teil unserer Gesellschaft werden sollen, eröffnen sich Chancen für etablierte Initiativen wie das Mentoren-Programm.
Schutzsuchende willkommen zu heißen und ihnen auf dem Weg zu einer erfolgreichen beruflichen Zukunft in der Mitte unserer Gemeinschaft behilflich zu sein, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Ich wünsche dem Haus der Mentoren ein erfolgreiches Jahr 2016, viele konstruktive Gespräche und informative Begegnungen mit jungen Menschen und danke für die wichtige Arbeit.“
Ich wünsche Ihnen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.