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Schlagwort: Universität

  • BaFöG-Kontrolle, Diskriminierung homosexueller Führungskräfte und ausländische Berufsabschlüsse

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Studenten und das liebe Geld, ob Homosexualität als Führungskraft benachteiligt und außerdem: die liebe Not mit qualifizierten Einwanderern.

    Screenshot spiegel.de

    Abschreiben – Durchschummeln – Studentenalltag?
    Angeblich haben viele Studenten bei ihrem BaFöG-Antrag ein wenig geschummelt, ob nun aus Absicht oder weil sie es nicht besser wussten. Jetzt wird nachgeprüft, wer zu viel auf der hohen Kante hat. Großes Zittern in der Studentenschaft. Darum hier das Notfall-Programm: Alle Infos, was bisher gelaufen ist, erste-Hilfe-Ratgeber und allgemeine BaFöG-Tips. Nur ruhig bleiben!

    Screenshot zeit.de

    Gleichberechtigung andersrum
    Eigentlich klar, aber bisher nicht wirklich thematisiert: Die einen werden diskriminiert, weil sie weiblich sind, andere wegen ihrer sexuellen Neigungen. Als wenn sich das auf die fachliche Leistung eines Menschen auswirken würde! Trotzdem ist es wohl manchmal nicht ganz einfach, sich zu outen und dennoch Karriere zu machen. Ein emotionalisierender Einblick in die Probleme von schwulen Führungskräften.

    Screenshot faz.net

    Künstliche Verdummung?
    Illusion Auswanderung: Man mag es zu Zeiten von Bacherlor-Master-Gleichmacherei nicht glauben, aber es gibt immer noch sehr viele ausländische Abschlüsse, die in Deutschland nicht anerkannt werden. Oft müssen Einwanderer umschulen, nachsschulen oder man stellt die einfach vor verschlossene Türen „Hier kommst du net rein“. Und nu? Angeblich soll die Anerkennung dieser Abschlüsse bald Realität werden, zumindest plant die Bundesregierung den bisherigen Status quo aufzuweichen. Wird auch langsam Zeit, Fachkräfte wegen Bürokratie zu verschwenden  wäre nämlich einen eigenen Menti-Cartoon wert…

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.spiegel.de, www.zeit.de, www.faz.net)

  • Alle Stipendien auf einen Blick, Outback, ich komme! und der Prima-Klima-Herbst

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Ein neues Portal erleichtert zukünftig die Suche nach passenden Stipendien weltweit, warum sich die Einwanderungspolitik Australiens für Deutsche lohnt und außerdem: ein Klima-Wettbewerb?

    Screenshot scholarshipportal.eu

    Find Schloarships
    Die Welt ist wieder etwas einfacher geworden: Der erste Blick auf Scholarshipportal.eu macht sofort deutlich, was die Seite kann und was sie bietet. Kleiner Nachteil: hier wird deutlich, wie bescheiden das deutsche Stipendienwesen ist. Vertiefende Infos und ein paar Statements des Initiators und Projektleiters sind jedoch ganz hilfreich, um sich ein erstes Gefühl zu verschaffen.

    Screenshot_zeit.de

    Australien – nicht einfach zu bleiben
    Auch andere Länder haben das Problem der Überalterung und nehmen gerne qualifizierte Einwanderer auf, so auch Australien. Allerdings ist es nicht ganz so einfach, für längere Zeit bleiben zu dürfen. Doch mit diesem recht guten Kurzüberblick über Anforderungen, Visa, Jobbörsen und australisches Arbeitsrecht kann man sich schon mal gut vorbereiten.

    Screenshot allianz-umweltstiftung.de

    Klimaretten leicht gemacht
    Bis Ende Oktober kann man sich noch bewerben: beim Wettbewerb des Deutschen Klimapreises. Gesucht sind engagierte Klassen der Jahrgangsstuden 7 bis 13. Was uns erstaunt: Man kann sich hier wirklich austoben, sogar mit einem Theaterstück zum Thema Klimaschutz, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt (und dieses Theaterstück möchten wir gerne sehen). Außerdem ist die Seite insgesamt sehr übersichtlich aufbereitet und nutzerfreundlich. So muss das sein!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quelle: scholarshipportal.de, zeit.de und allianz-umweltstiftung.de)

  • Mehr Hirn für Steckdosen, iPads an der Uni Kassel. Außerdem: Pflichtlektüre mal anders

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wie man einem Cola-Automaten das Denken beibringt, die Universität Kassel mit neuem Lehrkonzept und wie man Lesen anders nahebringen kann.

    Entwicklungsberater – der beste Freund der Maschine
    Schön ausführlich und übersichtlich finden wir heute wieder mal einen Hinweis auf Jobs mit Zukunft, auch gleich mit Tips zum Studium und wie der Markt sich entwickeln wird.  Prinzipiell werden Informatiker, aber auch Ingenieure und Elektrotechniker gesucht. Es geht um die Leute, die Maschinen das Denken beibringen, damit Informationen schneller von A nach B kommen und Menschen besser mit Maschinen kommunizieren können. Klingt abgespaced? Nö, ist schon lange Realität. Wird also Zeit, dass endlich die ganzen freien Stellen dort besetzt werden!

    iPad-Verleih in Kassel
    An vielen Unis in Deutschland, an denen zum Beispiel Design gelehrt wird, gibt es schon lange einen Mac-Raum. Also ein Rechenzentrum nur mit Macs. Die Uni Kassel macht das nun noch ne Nummer größer: Die stellt den ganzen Campus auf Mac um durch die Anschaffung von 250 iPads, die Studenten sich kostenlos ausleihen können. Für wen sich das rentiert, ist offensichtlich. Aber ob die Studenten wirklich besser drauf lernen können? Muss man abwarten, finden wir. Vor allem, wenn man gegenhält, dass die Studis den Datenverkehr auf den iPads selbst zahlen müssen. Wer hat Erfahrung gesammelt und würde die gerne hier loswerden?

    Lesen lernen mal anders
    Vielleicht ein anderer Weg, aber sicher nicht uninteressant: Kinder, die bis dato Probleme mit dem Lesen oder Sprechen haben, sei es, weil zu Hause zu wenig Deutsch gesprochen wird oder weil ihre Eltern nicht so viel lesen, haben die Möglichkeit sich einen Lesepaten zu „leihen“. Die Agentur „Freiwillig“ bietet zusammen mit der Stiftung „Lesen“ dazu seit 2003 diverse Projekte an: Freiwillige geschulte Vorleser kommen in Schulen oder Kindergärten und lesen vor, sei es Märchen oder Bücher, die die Kinder selbst ausgesucht haben. Lese-Coaches, die individuell fördern, gibt es inzwischen auch. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es derzeit auch auf der Frankfurter Buchmesse.

    (Autor: A. Sokolowski)

  • Vitamin B oder Qualifikation?

    Vitamin B oder Qualifikation

    Mentoring am Centrum für Nah- und Mitteloststudien

    Berufliche Perspektiven
    Am 18. November 2009 fand im CNMS in Marburg ein sogenanntes Mentoring statt. Hier konnten die Studierenden des Centrums sich von den Vertretern der Wirtschaft und Vertretern des Öffentlich-Rechtlichen-Sektors über ihre beruflichen Perspektiven informieren lassen. Sie erfuhren unter anderem, dass in bestimmten Bereichen Vitamin B gefordert werde, man also auf Beziehungen zurückgreifen müsse, während in anderen Bereichen nur die Qualifikation zähle.

    Bedarf an Orientwissenschaftlern
    Dr. Klaus Krempe, ein Vertreter aus der Wirtschaft, ermutigte die Studierenden, dass der Bedarf an Orientwissenschaftlern durchaus gegeben sei. Dafür wären Kenntnisse der Betriebswirtschaftslehre nützlich. Sehr wichtig sei auch soziale Kompetenz, die durch ehrenamtliche Tätigkeiten oder politisches Engagement nachgewiesen werden könne.

    Richtige Kontakte helfen
    Prof. Dr. Heinz Zielinski vom Hessischen Innenministerium sagte deutlich „natürlich ist es gut, wenn man jemanden kennt“. Bewerber die man schon kenne, hätten eine bessere Chance, beachtet zu werden, als jene, die völlig unbekannt seien.

    Qualifikation zählt
    Bei der Deutschen Bundeswehr hingegen, entgegnete Herr Martin Würz, zähle nur die Qualifikation. Soziale Zugehörigkeit oder Herkunft würden dabei keine Rolle spielen, außer, dass man die Deutsche Staatsangehörigkeit besitzen sollte.

    Offensiv, Initiative und Engagement
    Mitinitiator Martin Weiss, der regelmäßig solche Mentorengespräche organisiert, teilte den Studierenden mit, dass der Bedarf an Orientwissenschaftlern in Wirtschaft und staatlichen Institutionen mit Sicherheit steigen werde. Sein Kollege Bernd Hanheiser empfahl den Studierenden, offensiv zu sein, Initiative und Engagement zu zeigen. Herr Weiss ist ein regelmäßiger Besucher der Donnerstagsveranstaltung des Centrums und davon überzeugt, dass das am Institut vermittelte Wissen von enormer Bedeutung ist.

    Haus der Mentoren
    Das Echo auf die Veranstaltungen des „Haus der Mentoren“ klingt sehr nachhaltig. Vor allem deshalb, weil die jungen Leute es spüren, dass sie nicht instrumentalisiert werden, sondern es den Mentoren wirklich um ihre Zukunftschancen geht.

    Weitere Infos unter:  Centrum für Nah- und Mitteloststudien

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: medienarbeiter | Quelle: photocase)