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Schlagwort: Weiterbildung

  • Fremdsprachenkorrespondent/in (schulische Ausbildung) in DAX oder MDAX Unternehmen?


    Fremdsprachenkorrespondent/in

    In den unterschiedlichsten Sprachen verfassen Fremdsprachenkorrespondenten und-korrespondentinnen den Schriftverkehr sowie sonstige Dokumente in einer Zielsprache. Sie übertragen wirtschafts- und handelssprachliche Texte, seien es Handelsbriefe, Lieferscheine, Anzeigen, Rechnungen, Bestätigungen oder wichtige Zolldokumente, Gutachten bzw. Verträge. Routineschriftwechsel bearbeiten sie selbstständig, ansonsten orientieren sie sich z.B. an schriftlichen Vorlagen, Diktatvorgaben oder Stichworten in der Ausgangssprache. Stets beachten sie die jeweiligen Formvorschriften und Gestaltungspraktiken, die im Land der Zielsprache gelten und lesen Schriftsätze vor der Weitergabe Korrektur. Sie übersetzen auch eingehende fremdsprachige Briefe und andere Unterlagen. Dabei übernehmen sie oft auch gleichzeitig kaufmännische Aufgaben: Sie wirken bei Import- und Exportaufträgen mit, bearbeiten etwa fremdsprachige Formulare, füllen Vordrucke für die zollrechtliche Abwicklung oder fremdsprachige Rechnungen aus. Zudem übernehmen sie allgemeine Büro- und Sachbearbeitungsaufgaben: Sie sorgen für die Büroorganisation der fremdsprachigen Korrespondenz, bauen Ablagen, Dateien, Datenbanken für fremdsprachige Texte und Vorgaben bzw. Standards für Textbausteine auf. Schließlich geben sie auch selbst fremdsprachige Texte in Datenverarbeitungsgeräte ein und gehen mit Übersetzungshilfsprogrammen und fremdsprachigen Rechtschreibprüfungen um. Daneben übernehmen sie einfache Dolmetschertätigkeiten, z.B. bei Geschäftsverhandlungen und sonstigen Besprechungen in einer Fremdsprache oder bei Firmenpräsentationen etwa auf internationalen Messen. Sie können in Unternehmen der unterschiedlichsten Wirtschaftsbereiche tätig sein, etwa in export- oder importorientierten Handels-, Produktions- oder Dienstleistungsunternehmen. International ausgerichtete Interessenvertretungen sowie internationale  Organisationen bieten weitere Beschäftigungsmöglichkeiten. Fremdsprachenkorrespondent/in ist eine landesrechtlich oder durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen. Die Ausbildung dauert 1 bis 3 Jahre. In Bayern kann durch einen zusätzlichen einjährigen Aufbau-Ausbildungsgang ein weiterer berufsqualifizierender Abschluss als staatlich geprüfte/r Euro-Korrespondent/in erworben werden. Daneben gibt es die Möglichkeit, den Abschluss als Fremdsprachenkorrespondent/in im Rahmen einer Weiterbildung zu erwerben. Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss. Abweichend davon wird in Sachsen die Hochschulreife vorausgesetzt. Der Besuch von schulischen Einrichtungen wird nicht vergütet.

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Kommunikationsfähigkeit sowie Kunden- und Serviceorientierung sind hier die wichtigsten Voraussetzungen, da Sie z.B. auf die Wünsche der Geschäftspartner am Telefon, bei Geschäftsverhandlungen und Besprechungen eingehen sollten.
    Denn als Fremdsprachenkorrespondent/in sind Sie dauerhaft in Kontakt mit Menschen.

    Für detaillierte Fragen was sich rundum den Beruf handelt, können Sie sich für den richtigen Ansprechpartner an folgende Verbände wenden.
    – Gesamtverband Moderne Fremdsprachen (GMF) e.V.
    – Fachverband Russisch und Mehrsprachigkeit e.V.
    – Fachverband Chinesisch (FaCh) e.V.
    – Englisch und Mehrsprachigkeit (E&M) e.V.

    Sie können sich ebenso im oben genannten GMF Verband, die kommen Veranstaltungen in verschiedenen Städten anschauen. Dies könnte Ihnen ganz bestimmt weiterhelfen mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

    Aufstiegsweiterbildung: Fremdsprachenkaufmann/-frau, Fremdsprachenkorrespondent/in (Weiterbildung)

    Hochschulbildungsgänge: Fremdsprachenlehrer/in

    Ähnliche Berufe auf Mentoring4u: Dolmetscher/in & Übersetzer/in

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sprechen Sie beispielsweise auch international tätige Unternehmensberatungen, Werbeagenturen und Industrieunternehmen mit hohen Auslandsumsätzen. Wie Sie das herausfinden können? Fangen Sie einfach einmal damit an Websites von DAX oder MDAX Unternehmen zu studieren. Eine schöne Übersicht finden Sie beispielsweise bei Deutschen Börseoder Onvista. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch nach der Lehrzeit Ihre Technik noch verbessern können. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: Dilan Balci  |  Quellen:  Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Auftaktveranstaltung in Stuttgart am 11.11.11

    Liebes Mentoring4u Team,

    Claudio Ramsperger, Wolfgang Tielesch, Helga Lübke, N.N., N.N., Anja Nauerz, Jürgen Ostrowski, Martin Weiss

    für unsere Schülerinnen und Schüler war es spannend von echten Fachleuten zu erfahren, welche Berufe Ihre jeweiligen Unternehmen ausbilden und welche Voraussetzungen zum Erlernen dieser Berufe notwendig sind.

    Die Mentoren vor Ort:

    Jürgen Ostrowoski, Arbeitskreis Metropolenregion Rhein-Neckar
    Wolfgang Tielesch, Landeshauptstadt Stuttgart, Bäderbetriebe
    Anja Nauerz, Steigenberger Graf Zeppelin
    Claudio Ramsperger, DZ Bank AG
    Martin Weiss, ConActivity KG
    Helga Lübke, 2B-Mentor Netzwerk

    Besonders interessant war es auch zu erfahren, wie diese Personen selbst zu diesem Beruf gefunden haben, was sie an ihrer Tätigkeit schätzen und was Schwierigkeiten bereitet.

    In Rollenspielen konnten die Klassen dann die Schwierigkeiten eines Bewerbungsgespräches erleben.

    Anja Nauertz vom Steigenberger Graf Zeppelin Hotel

    Im Anschluss an die Vorträge hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit in Einzelgesprächen die Fachleute noch genauer zu befragen. Davon machten dann vor allem die achten Klassen regen Gebrauch. Weitere Bilder zu der Veranstaltung und der Hohensteinschule finden Sie hier.

    Wir freuen uns ganz besonders, dass die Mentoren zugesagt haben, uns auch in Zukunft mit Rat und Tat zu unterstützen und bedanken uns an dieser Stelle herzlich für Ihr Engagement.

    Schüler der Hohensteinschule

    Organisiert wurde die Veranstaltung von Mentoring 4u , besonderer Dank geht an die Mitarbeiter dieser Organisation.

    Viele Grüße aus Stuttgart
    Harald Hubler

    (Autor: H. Hubler  /  Bilder: H. Hubler  Bildgestaltung & Thumb A. Damayanti  / Quelle: http://www.hohensteinschule-zuffenhausen.de Ort: Hohensteinschule in Stuttgart-Zuffenhausen)

    Die Mentoren-Initiative „Mentoring4u“ mit ihrer Veranstaltungsreihe „Auf die Socken, fertig, los!“ ist seit dem 11.11. bis zum 23.11. wieder in Deutschlands Schulen unterwegs. Diesmal wurden Vertreter aller Schulformen nominiert (Haupt-, (Werk)Realschulen und ein Gymnasium).

    Seit 2010 ist die Bundesfamilienministerin Frau Dr. Kristina Schröder Schirmherrin dieser erfolgreichen Veranstaltungsreihe. Ziel der Initiative ist, junge Menschen jedes Bildungsabschlusses die Möglichkeit zum direkten Kontakt mit Fach- und Führungskräften zu bieten. Die Mentoren fungieren als „Role Model“ und bringen den jungen Menschen in der Berufsorientierungsphase Berufsbilder nahe. Nach den Veranstaltungen in den Bildungseinrichtungen werden Mentor (= Unternehmen) -Mentee ( = Schüler) Beziehung unterstützt. Diese begleitet Mentoring4u als Spezialist bis zu einem Jahr.



  • Berufsbild: Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen früher Briefträger/in mit Plan B

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht Plan B.

    Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie gerne lesen, mobil und sportlich fit sind. Sie sind interessiert und suchen Herausforderungen, haben aber auch Durchhaltevermögen. Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gibt Ratschläge. Schauen Sie auch mal nach Karrieremöglichkeiten bei der Deutsche Post DHL. Sie werden erstaunt sein, welche Möglichkeiten sich hier für Sie ergeben. Es gibt aber auch andere Anbieter, die sind alle im BdKEP, Bundesverband der Kurier-Express-Post-Dienste.

    Die DPV Komist die Fachgewerkschaft der Beschäftigten in den Bereichen Post, Postbank, Telekom sowie Call-Center. Hier finden Sie Informationen. „Der klassische Briefträger gehört nicht länger zu den Ausbildungsberufen.“ Zitat: Personalvorstand Walter Scheurle Deutschen Post in der Berliner Zeitung vom 26.2.2005.

    Unser Buchtipp:

    Karriereplanung und Praktika
    Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu ergattern. Am besten finden Sie den Arbeitgeber, wenn Sie sich an den BdKEP halten. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen – vielleicht auch die Schwachstellen.  Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .

    Tipps für die Bewerbung.
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Die perfekte Bewerbungsmappe finden Sie hier online.

    Plan B:
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Seien Sie flexibel. Sprechen Sie auch private Zustellbetriebe oder größere Unternehmen auf Möglichkeiten an. Die Gehaltsstrukturen in der Wirtschaft liegen etwas höher als im öffentlichen Dienst. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Die Tätigkeit im Überblick Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen sortieren Sendungen, planen die Zustellfolge, stellen Sendungen zu und beraten Kunden. Hauptsächlich arbeiten Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen für Brief- und Paketdienste sowie Kurier- und Expressdienste. Darüber hinaus sind sie in Speditionen, die kleinteilige Güter transportieren, tätig.


    Die Ausbildung im Überblick
    Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
    Diese bundesweit geregelte 2-jährige Ausbildung wird bei Post- und Kurierdiensten angeboten.
    Die Ausbildung zur Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen kann ggf. durch die darauf aufbauende Ausbildung Kaufmann/-frau für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen ergänzt werden.
    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de,  www.berlinonline.de, www.dpvkom.de , www.bmbf.de www.bdkep.de und Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

  • Berufsbild Böttcher/in mit Karriereplanung und Plan B … oder machen Sie doch mal ein Faß auf?

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie in der Schule in den Fächern Mathematik, Werken/Technik, Deutsch und Physik/Chemie/Biologie gute Ergebnisse erzielt haben. Der Beruf des Böttcher ist ein Beruf mit großer Vergangenheit. Schon die alten Römer transportierten Ihren Wein in Fässern über die Alpen. Weit gefehlt, hier handelt es sich nicht nur um einen historischen Beruf. Eine gute Vorraussetzung ist es dass Sie interessiert sind, Herausforderungen suchen,  logisch denken, handwerklich arbeiten und gerne auf Menschen zugehen, denn auch in Verkauf und Beratung sind Sie gefragt. Wenn Sie dann auch noch fit in Webdesign sind, sollte sich auch diese Qualität bei Ihrem zukünftigen Arbeitgeber auszahlen.

    Unser Buchtipp Nr. 1:

    Lassen Sie sich mal hier inspirieren, welche Produkte gemeint sind. Böttcherei Schubert, Böttcherei Messerschmidtund viele mehr finden Sie in den traditionellen Suchmaschinen. Auch das Tischlerei-Museum Timme in Eilsleben bietet Möglichkeiten und Adressen, sich auf den Beruf vorzubereiten. Leider ist durch den vermehrten Einsatz von Plastik und Stahlfässern der Beruf aus der Mode gekommen. Wir können uns aber gut vorstellen, dass bei steigender Nachfrage unter Vorraussetzung von ökologischen aber auch geschichtlichen Gesichtspunkten es zu einer Aufwertung dieses Berufes kommen müsste. Traditionell finden Sie in Winzergegenden auch Böttcher. Oder sprechen Sie doch einfach mal einen Winzer auf diesen Beruf an, ganz bestimmt kann er Ihnen eine gute Adresse nennen. Nichts desto trotz ähnelt dieser Beruf dem des Tischlers. Handwerk hat bekanntlich „Goldenen Boden“ Glückwunsch zu dieser Berufswahl.

    Über den Verband des Deutschen Fass- und Weinküfer Handwerks sollten Sie weitere Informationen auch bezüglich der Handwerksbetriebe finden, die ausbilden, vielleicht auch einen Nachfolger suchen.

    Unser Buchtipp:

    Karriereplanung und Praktika
    Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu ergattern. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen – vielleicht auch die Schwachstellen.  Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .

    Tipps für die Bewerbung.
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Die perfekte Bewerbungsmappe finden Sie hier online.

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Auch auf der traditionellen Wanderschaft finden Sie vielleicht schon den Betrieb. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie sollten nicht nur Böttchereien sondern auch traditionelle Handwerksbetriebe, wie z. B. Zimmerer in die Wahl Ihrer möglichen Arbeitgeber aufnehmen. Seien Sie flexibel. Sprechen Sie auch Kirchen, Weingüter und größere Unternehmen auf Möglichkeiten an. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Berufsbeschreibung
    Sie verarbeiten unterschiedliche Hölzer, Metalle und Kunststoffe zu Fässern und Gefäßen, die im Weinbau, in Brennereien, in der Landwirtschaft oder in der Papier- und Textilindustrie verwendet werden. Mit handwerklichem Geschick biegen Böttcher/innen die einzelnen Stäbe für bauchige Holzfässer durch Anfeuchten und Ausfeuern, schweißen die Bestandteile von Kunststofftanks und bringen diese durch Erhitzen in die passende Form. Je nach späterem Verwendungszweck, beispielsweise als Weinfässer oder Industriebehälter, beschichten sie die Gefäße abschließend mit Kunststoffen oder Harzen. Darüber hinaus pflegen und warten Böttcher/innen die Maschinen zur Holzbe- und verarbeitung.

    Hauptsächlich arbeiten Böttcher/innen in kleinen Handwerksbetrieben, beispielsweise in Böttchereien, Küfereien und Büttnereien, im Kunststoffbehälterbau oder in Unternehmen der Weinbau- und Keltertechnik. Böttcher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).

    Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk angeboten. Der Einsatz moderner Verfahren und Materialien im Böttcherhandwerk soll zukünftig in der Ausbildung berücksichtigt werden, ebenso wie Aspekte des Umweltschutzes und das Erstellen und Anwenden von technischen Unterlagen.

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de, www.kuefer.org und Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

  • Berufsbild Beamter/Beamtin im mittleren nichttechnischen Dienst


    Beamte und Beamtinnen im mittleren nichttechnischen Dienst
    erledigen bei Behörden des Bundes, der Länder und bei Stadt-, Gemeinde- und Bezirksverwaltungen auf Grundlage einschlägiger Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften vor allem Sach- und Verwaltungsaufgaben.

    Die Ausbildung findet in der Regel als Vorbereitungsdienst statt, der sowohl aus fachtheoretischen als auch aus berufspraktischen Abschnitten besteht. Die theoretische Wissensvermittlung erfolgt an Verwaltungsschulen, die praktische Unterweisung bei Ausbildungsbehörden. Im mittleren nichttechnischen Dienst sind beispielsweise die folgenden Laufbahnen möglich:
    • in der Allgemeinen Inneren Verwaltung
    • im Archivdienst
    • im Auswärtigen Dienst
    • im Bibliotheks-, Dokumentationsdienst
    • beim Bundesnachrichtendienst
    • in der Justizverwaltung
    • im Justizvollzugsdienst
    • in der Sozialverwaltung
    • in der Steuerverwaltung
    • im Verfassungsschutz
    • in der Wehrverwaltung des Bundes
    • im mittleren Zolldienst
    • Polizeivollzugsbeamter/-beamtin
    • Polizeivollzugsbeamter/-beamtin in der Bundespolizei
    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Unser Buchtipp:

    Karriereplanung und Praktika
    Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu ergattern. Sprechen Sie in Ihrem Heimatort eine der oben genannten öffentlichen Stellen an, wenn Sie sich für eine Beamtenlaufbahn entschieden haben. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen – vielleicht auch die Schwachstellen. Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt. Informieren Sie sich auch auf der Website öffentlicher Dienst. Hier finden Sie auch eine Übersicht über die Besoldungsordnungen.   Tarife finden Sie auch beim dbb beamtenbund. Schauen Sie auch unter unserer Rubrik zum Thema Berufsbild Beamter/Beamtin im einfachen Dienst – Justizwachtmeister/in oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de . Hier finden Sie beispielsweise einen öffentlichen Arbeitgeber der den Ausbildungsgang anbietet, die bayerische Stadt Hof.

    Tipps für die Bewerbung.
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Die perfekte Bewerbungsmappe finden Sie hier online.

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Bedenken Sie bitte, dass das Gehaltsgefüge in der Wirtschaft höher sein könnte. Es bieten sich Anwaltssoziätäten, Unternehmensberatungen und größere Unternehmen an. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de,www.dbb.de,www.stadt-hof.de , http://oeffentlicher-dienst.info und Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

  • Vortragsankündigung: Der Nahe und Mittlere Osten – Eine Region im Umbruch

    Centrum für nah- und Mitteloststudien, Uni Marburg

    Vortrag im Rahmen der diessemestrigen Vortragsreihe am CNMS

    „Der Nahe und Mittlere Osten – Eine Region im Umbruch“  in Kooperation mit dem Zentrum für Konfliktforschung

    Thema: Still in the wilderness? Iraq since 2003                  (Vortrag auf Englisch)

    Referent: Peter Sluglett (Salt Lake City, Utah)

    Diskutant: Achim Rohde (CNMS Marburg)

    Moderation: Leslie Tramontini (CNMS Marburg)

    am Do., 9.6.2011 um 18.15 im Hörsaal des CNMS, Deutschhausstr. 12 in Marburg

    (Quelle: Dr. Leslie Tramontini   CNMS, Centrum für Nah- und Mittelost-Studien, Marburg |  Bild & Thumb: M. Weiss)

  • Noch schnell anmelden! Neuer Masterstudiengang „Nordamerikastudien“ an der Uni Augsburg

    Mit dem WS 2011/12 startet in Augsburg das interdisziplinäre Masterprogramm Nordamerikastudien
    Mit diesem Thema beschäftigt sich die Uni Augsburg schon sehr lange. Haben sich doch daraus auch einige interessante Kooperationen, nicht nur für die Uni entwickelt. Das Programm ist sprachlich weit aufgestellt. Französisch und Spanisch sind neben dem Englischen gleichberechtigt. Das Programm ist optimal geeignet für berufliche Kontakte nach Nordamerika.

    Wir können Ihnen diesen Studiengang empfehlen, gerade weil sich damit Ihre Erfolgsaussichten auf den zukünftigen Arbeitsplatz verbessern.  

    Sie sind in der Ausbildung und suchen den Kontakt zu unseren Mentoren? Deswegen sind Sie ein so genannter Mentee. Schreiben Sie uns.


    (Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: M.Weiss  |  Quelle: www.uni-augsburg.de)

  • Berufsfeld: Bootsbauer/in … die Welt steht Ihnen offen


    Bootsbauer ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf,
    der Neubau, Reparatur, Restaurierung sowie Um- und Ausbau von Booten, Yachten und kleineren Schiffen umfasst. Die zum Bootsbau verwendeten Baumaterialien sind hauptsächlich Holz, Kunststoffe und Metalle, viele Bootsbauer sind auf einen dieser Werkstoff spezialisiert. Größere Schiffe werden dagegen von anderen Berufsgruppen auf entsprechenden Werften gebaut. Die Produktion von Kunststoff-Rümpfen erfordert (außer im Formenbau) keinen Bootsbauer.
    (Quelle: Wikipedia)

    Sie stellen Paddel- und Ruderboote, Segelboote, Motor- und Segelyachten, aber auch kleinere Fischkutter, Barkassen und andere Nutzfahrzeuge der See-, Binnen- und Flussschifffahrt her. Bootsbauer/innen konstruieren Bauteile und fügen sie zum Bootskörper zusammen. Bei größeren Booten fertigen sie auch das Deck und die Aufbauten, übernehmen den Innenausbau sowie den Einbau der technischen Anlagen (Antriebsmaschinen, Wellen, Ruderanlage) und stellen die Masten her. Ihre Werkstoffe sind nicht nur Hölzer, sondern auch Stahl, Aluminium und faserverstärkte Kunststoffe.

    Neben dem Neubau von Booten führen sie Instandsetzungs- und Überholungsarbeiten durch. Schließlich sorgen sie für den fachgerechten Transport und die Lagerung von Booten im Winter. Hauptsächlich arbeiten Bootsbauer/innen in Bootsbau- und Reparaturwerkstätten, auf Bootswerften sowie in Zulieferbetrieben für Bootsteile aus Kunststoff oder Holz. Darüber hinaus sind sie im Bootsverleih mit Werkstattbetrieb beschäftigt.
    Bootsbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handwerk angeboten.
    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)


    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Sie sind kommunikativ, aufgeschlossen, technikorientiert, haben Phantasie, suchen nach neuen Herausforderungen, packen auch gerne mal mit an und sind fasziniert von Häfen und Schiffen aller Art? Dann könnte der Beruf des Bootsbauers für Sie eine Erfüllung bringen. Neben den Handwerkskammern ist auch der Deutscher Boots- und Schiffbauer-Verband ist eine wichtige Anlaufstelle für Sie. Hier finden Sie auch eine umfassende Liste aller Hersteller und der Zulieferindustrie. In diesem Beruf gibt es auch interessante Varianten im Ausland für die Zeit nach der Ausbildung.

    Unser Buchtipp:

    Karriereplanung und Praktika
    Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu ergattern. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen – vielleicht auch die Schwachstellen.  Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .

    Tipps für die Bewerbung.
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an! Die perfekte Bewerbungsmappe finden Sie  hier online.

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus schauen Sie auch international. Wir haben ein internationales Netzwerk für Sie gefunden: International Council of Marine Industry Associations, Brigade Pironlaan 132,  B-1080 Brussels, Belgium. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  | Bild & Thumb: A. Korkis  | Quelle:www.arbeitsagentur.de , www.wikipedia.org , www.icomia.com www.dbsv.de,  Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

  • Berufsbild: Biologielaborant/in Parasiten und Schädlinge züchten


    Tätigkeitsbeschreibung
    Biologielaboranten und -laborantinnen beherrschen die unterschiedlichsten Arbeitsmethoden, um Organismen – ob Pflanze, Tier oder Mensch – untersuchen zu können. Sie isolieren z.B. Zellen, züchten sie auf speziellen Nährböden und begutachten sie. Unter dem Elektronenmikroskop vergleichen und prüfen sie die Struktur von Viren oder Bakterien. In biochemischen Versuchen setzen sie Zellen, Eiweiße, Blut oder Gewebeproben in chemischen Lösungen an und testen die Reaktion. Auch Parasiten und Schädlinge züchten und sezieren bzw. untersuchen sie. Bei Tierversuchen arbeiten sie ebenfalls mit: Sie halten Versuchstiere bei Operationen, nehmen ihnen Blut und Gewebeproben ab oder spritzen ihnen Medikamente.

    Daneben können Versuche im Bereich der Gentechnik zu ihren Aufgaben zählen. Wenn sie in der Pharmakologie tätig sind, beschäftigen sie sich mit der Wechselwirkung zwischen Arzneimitteln und Organismen. In der Sicherheitspharmakologie testen sie Nebenwirkungen von Arzneimitteln in der Entwicklungsphase. Biologielaboranten und -laborantinnen nutzen laborspezifische EDV, wenn sie Untersuchungen planen und die Versuchsergebnisse dokumentieren und analysieren.

    Biologielaboranten und -laborantinnen arbeiten in der medizinischen und biologischen Forschung, der angewandten Medizin und im öffentlichen Gesundheitswesen. In der Industrie sind sie beispielsweise beschäftigt bei Pharma- und Kosmetikherstellern, bei Lebensmittelherstellern und in Betrieben, die biotechnische Produkte herstellen. Darüber hinaus können sie auch in Krankenhäusern tätig sein.

    Biologielaborant/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

    Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird in der Industrie angeboten. Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie gerne lesen. Sie sind interessiert, suchen Herausforderungen, schreiben gerne Artikel und sind offen für alles Neue. Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V. – VBIO ist eine wichtige Anlaufstelle für Sie. Mit etwas Glück kommen Sie auch auf die Suchmaschine, die Ihnen die Hochschulen anzeigt. Nach Angaben des Verbandes sind die Berufsaussichten gut. Fachkräfte werden gesucht.
    Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO) ist das gemeinsame Dach für alle, die in den Bereichen Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin tätig sind: in Hochschule, Schule, Industrie, Verwaltung, Selbstständigkeit oder Forschung. Die Mitglieder des VBIO vertreten das gesamte Spektrum der Biowissenschaften; von der molekularen, zellulären oder der am Organismus orientierten Herangehensweise bis hin zur Biomedizin.

    Der Verband wird getragen durch die beiden Säulen „Bildung“ und „Forschung“. „Bildung“ repräsentieren – entsprechend der Kulturhoheit der Länder – die Landesverbände des VBIO. Die eigenständigen biowissenschaftlichen und biomedizinischen Fachgesellschaften stehen für „Forschung“. Daneben wirken Firmen, Industrieverbände, Institutionen, Forschungseinrichtungen etc. als kooperierende Mitglieder im Verband mit.

    Unser Buchtipp:


    Karriereplanung und Praktika

    Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu ergattern. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen – vielleicht auch die Schwachstellen. Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .

    Tipps für die Bewerbung.
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an! Die perfekte Bewerbungsmappe finden Sie  hier online. Ein Online Mentoring  z. B. Thema Lebensmittelchemie z. B. finden Sie hier.

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Seien Sie flexibel. Sprechen Sie auch Research Abteilungen der Banken, PR-Agenturen, Unternehmen aus dem Bereich BioTech, GenTech, Unternehmensberatungen, Private Equity oder mittelständische forschende Unternehmen auf Möglichkeiten an. Sicherlich bieten sich interessante auch interessante Alternativen im Ausland an. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de , www.wikipedia.org , www.vbio.de und Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

  • Berufsbild: Bibliotheksdienst … nur ein Job für Leseratten?

    Bibliothekare sind Betreuer und Verwalter von Bibliotheken.
    Ihnen obliegt die fachliche Erschließung von Wissensgebieten und Beständen der Bibliothek sowie bibliothekarische Managementaufgaben. Bei der Bestandsvermittlung erschöpft sich das Wissen des Bibliothekars nicht allein darin, über den Standort der Medien in seiner Bücherei/Bibliothek Bescheid zu wissen, sondern er vermittelt dem Benutzer auch weitere Quellen, z. B. Datenbanken oder Webseiten im Internet, zu denen dieser ansonsten keinen Zugriff hat. Bibliothekare sorgen darüber hinaus auch oft für die notwendige Pressearbeit, organisieren Lesungen und unterstützen die Leseförderung. (Quelle: Wikipedia)

    Die Tätigkeit im Überblick
    Bibliothekare und Bibliothekarinnen beschaffen, erschließen und vermitteln Medien und Informationen und sind Ansprechpartner für die Bibliotheksbenutzer.

    Sie arbeiten vorrangig in Stadt-, Behörden-, Museums-, Kirchen-, Verlags-, Schul- oder wissenschaftlichen Bibliotheken sowie in den Betriebsbibliotheken größerer Firmen. Auch in anderen öffentlichen Einrichtungen, etwa in Staatsarchiven, finden sie Beschäftigung.

    Die Ausbildung im Überblick
    Die Ausbildung Beamter/Beamtin im gehobenen Bibliotheks- und Dokumentationsdienst wird an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern und an wissenschaftlichen Bibliotheken durchgeführt.

    Der 3-jährige Vorbereitungsdienst wird nur noch vom Bundesland Bayern angeboten. Die Laufbahnbezeichnung lautet hier „Leistungslaufbahn, dritte Qualifikationsebene“.

    Hinweise:

    • Im Rahmen des Bologna-Prozesses und der damit verbundenen Einführung von Bachelor- und Masterabschlüssen sollen auch an den Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung des Bundes und der Länder die gestuften Studienabschlüsse eingeführt werden. Da die Umstellung am Fachbereich Archiv- und Bibliothekswesen der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern noch nicht abgeschlossen ist, wird nachfolgend der Vorbereitungsdienst mit dem Diplomabschluss beschrieben.
    • Neben der Ausbildung Beamter/Beamtin im gehobenen Bibliotheks- und Dokumentationsdienst werden auch Studiengänge im Bibliothekswesen an Fachhochschulen und Universitäten angeboten.

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie gerne lesen. Sie sind interessiert, suchen Herausforderungen, schreiben gerne Artikel, organisieren Zusammenkünfte sind offen für alles Neue. Der Berufsverband Information Bibliothek e. V. ist eine wichtige Anlaufstelle für Sie. Es ist  der Personalverband aller Beschäftigten in Bibliotheken und Informationseinrichtungen. Dazu gehören  mehr als 6.300 Mitgliedern. Bibliothekarinnen, Medienarchivare, Fachangestellte, Bibliotheksassistentinnen, Kulturmanager, Informationsvermittlerinnen und Dokumentare. Dort finden Sie auch die Adressen von Hochschulen.

    Unser Buchtipp:

    Karriereplanung und Praktika
    Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu ergattern. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen – vielleicht auch die Schwachstellen.  Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .

    Tipps für die Bewerbung.
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an! Die perfekte Bewerbungsmappe finden Sie  hier online.

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie sollten nicht nur Bibliotheken in die Wahl Ihrer möglichen Arbeitgeber aufnehmen. Seien Sie flexibel. Sprechen Sie auch PR-Agenturen, Unternehmensberatungen, Private Equity oder größere Unternehmen auf Möglichkeiten an. Die Gehaltsstrukturen in der Wirtschaft liegen etwas höher als im öffentlichen Dienst. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de , www.wikipedia.org , www.bib-info.de und Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)