Menti macht ein Praktikum

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gepostet am : 19-11-2010 | von : a_sokolowski | Kategorie : Karriereplanung, Menti, Stellensuche
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Menti Praktikum

Praktika sind die Eintrittskarten ins Unternehmen. Was Sie als Einsteiger beachten sollten.

Für wen welches Praktikum?
Je nach Dauer und Tiefe der Einarbeitung kommt man unterschiedlich gut an Praktika ran. Schülerpraktika kriegt man in der Regel leicht, weil sie nur zwei Wochen gehen und weil man Schüler ist. Längere Praktika, die eher für Studenten ausgerichtet sind, kriegt man allerdings nicht immer so einfach. Denn viele (besonders große) Unternehmen fordern entweder mindestens ein Vordiplom oder mindestens soundsoviel andere Praktika im gleichen Bereich oder eine Mindestanzahl an Semestern, die man studiert haben muss. Hochschulabsolventen dagegen haben es oft nochmal schwerer: Das schlechte Image der „Generation Praktikum“ will sich niemand so gerne ins Haus holen und stellt daher selten Absolventen als Praktikanten ein.

Wo suchen?
Der nähere Bekanntenkreis ist schon mal ein guter Anhaltspunkt. Oft kennt der Onkel eines Schwagers jemanden, der jemanden kennt, der einen Praktikanten nehmen würde. Voraussetzung: Man weiß, wo man hin will. Alternativen gibt es im Internet genug: Sei es praktikums-boerse.de, prabo.de, praktikum.info, praktikum.com , praktikum.de oder die einschlägigen Websites der großen Online-Stellenbörsen: Dort kann man oft auch gezielt nach Praktika suchen. Unser Tip: Damit man nicht täglich jede einzelne Website absuchen muss, einfach von jeder Seite den RSS-Feed abonnieren. Oft geht das sogar gezielt aufgesplittet nach Branchen oder speziellen Suchanfragen. Übrigens: Praktika im Ausland kann man auch machen und sind oft eine weitere wertvolle Erfahrung im Leben. Zum Beispiel bietet rausvonzuhaus.de eine Auflistung von Praktikumsmöglichkeiten, viele Tips und bietet die Möglichkeit, ob man selbst ein Auslandspraktikum sucht oder suchen lässt. Kann Gold wert sein.

Noten sind nicht alles
Das beweist allein die Tatsache, dass Praxiserfahrung für die Aufnahme als Azubi oder für eine Zulassung zum Studium oft hoch angerechnet wird. Auch ohne Glanz-Schulabschluss. Und wer während des Praktikums dafür sorgt, unvergessen zu bleiben (was auch nicht immer gelingt), kann darauf hoffen, später fest übernommen zu werden. Das ist im Prinzip die beste Empfehlung, die man kriegen kann: Wenn sie einen nicht gehen lassen.

Nicht alles ist sinnvoll
Zum einen sollte man sich davor hüten, auf unfaire Praktikumsangebote hereinzufallen. Unvergütete Praktika sind vielleicht für ein paar Wochen ok, werden aber auch vom EU-Parlament nicht gutgeheißen. Oft arbeiten Jugendliche umsonst, weil sie unbedingt etwas lernen wollen und „entlasten“ so Unternehmen, die dafür keine Vollzeitkraft einstellen müssen. Luft kann man seinem Ärger übrigens durchaus machen, und zwar nicht etwa über facebook und Co. sondern über eine Website, die wir kürzlich entdeckt haben: kostenfrei und anonym können auf prakti-test.de Praktika bewertet werden. Für alle, die noch nicht wissen, was ihnen wichtig ist oder unschlüssig sind, ob sie sich bei einem bestimmten Unternehmen bewerben sollen, finden hier sicher Anhaltspunkte, die einem die Entscheidung erleichtern. Wichtig ist, dass das Praktikum immer den Bezug zu einem Berufswunsch haben sollte, oder würden Sie sich das Spaßpraktikum im Stripclub in den Lebenslauf schreiben, wenn Sie sich für eine Banklehre bewerben?

(Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)


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