mentoring4u

Monat: November 2010

  • Mehr Hochschultypen, mehr Spaß am Lernen und noch mehr Gründerkids

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wissenschaftsrat möchte mehr Vielfalt, Einwandererkinder haben mehr Spaß und Schülerfirmen sind auch regional.

    Screenshots Zeit.de Hochschultypen

    Exzellenz durch Vielfalt
    Mehr Spezialunis fordert der Wissenschaftsrat für die Hochschulen, um auf aktuelle Trends unserer Gesellschaft besser eingehen zu können. Professional Schools sollen sie heißen und sich zum Beispiel auf den Bereich Lehre konzentrieren. Was wir besonders lustig finden: Den Bachelor für Unentschlossene. Teil des Vorschlags ist nämlich auch ein dreijähriges Studium an so genannten Colleges für all diejenigen, die nicht wissen, was sie studieren sollen. Haben aber trotzdem danach einen Abschluss. Worin, weiß man aber nicht so genau. Aber die heißen ja alle Bachelor of Science oder Arts…

    Screenshot Spiegel.de Spaß-Studie

    Spaß ist messbar
    Das hat jüngst eine (noch) unveröffentlichte Studie zweier Professoren aus Jena und Bremen ergeben. Sie wollten wissen, welche Schüler wieviel Spaß am Lernen haben und warum oder auch warum nicht. Interessantes Ergebnis: Schüler mit Migrationshintergrund haben wohl mehr Spaß am Lernen und sind auch rundum weniger gelangweilt. Das mag angeblich damit zusammen hängen, dass deutsche Schüler deutlich mehr unter Druck gesetzt werden und dadurch einen Teil ihrer Freude verlieren. Wer mehr wissen will, der Spiegel weist eindrücklich darauf hin, weitere Ergebnisse dieser unveröffentlichten Studie jetzt schon vorliegen zu haben.

    Gründerkids

    Chillout lounge, Flummy Kids und burning school
    So heißen die neusten Schülerfirmenprojekte in Sachsen-Anhalt. Wir haben vor Kurzem erklärt, was Schülerfirmen sind und einige allgemeine Links dazu bereit gestellt. Heute sind wir auf ein regionales Projekt aufmerksam geworden, denn Schülerfirmen oder „Gründerkids“, wie sie in Sachsen-Anhalt heißen, werden auch vom Bundesland gefördert. So durch die Kultusministerin des Landes Sachsen-Anhalt Birgitta Wolff, die heute in Magdeburg an einer Fachkonferenz zu dem Thema teilnimmt. Na, wenn das mal kein Grund ist, sich gleich bei den Gründerkids anzumelden!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Sokolowski | Quellen: www.zeit.de, www.spiegel.de, www.gruenderkids.de)

  • Europa lernen, Europa auf Englisch und weltweit weiterbilden

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Europa ganz einfach erklärt, europäischer Englischwettbewerb startet und Inspiration für Weiterbildung.

    Screenshot european-online-learning, Schulklassen der Jugendgruppen

    Navigation durch Europa
    Auf der Seite des European online learning kann man sich entspannt zurücklehnen und sich die EU erklären lassen. Es gibt aber auch Quizzes, Spiele und einfach verständlich aufbereitete Slides. Alle, die gerade ein Referat oder eine Hausarbeit über Europa schreiben und von Null anfangen, sind hier richtig. Aber auch Interessierte an Politik und Geschichte werden sich hier nicht überfordert fühlen und viel entdecken. Sehr schön gelöst: Je nach Zeitetappe, die man sich anguckt, wirbeln nur die Flaggen der Staaten herum, die zu dem Zeitpunkt auch in der EU waren.

    Screenshot thebigchallenge, the Big Challenge Club

    The big challenge – bereits auf der Startseite
    Frühe Herausforderung: Der  Europäische Englischwettbewerb für Schüler. Erster Eindruck: Die Seite ist furchtbar unübersichtlich, viel zu überladen und es wird nicht sofort klar, was das soll. Zweiter Eindruck: Die Teilnehmerzahlen sind beträchtlich, den Teilnehmern machte es Spaß, die Resonanzen für die Organisation sind bisher wirklich gut und man kann sogar online trainieren. Dritter Eindruck: Es sollte heißen „276.000 Teilnehmer 2010“ oder „276.000 Teilnehmer im Jahr 2010“, aber nicht „in 2010“. Das ist Denglisch und gehört damit zu den allseits bekannten „false friends“. Aber das verzeihen wir an dieser Stelle nochmal.

    Screenshot bildungslounge, Bildungs Lounge

    Wohin mit der freien Zeit?
    Eine gute Übersichtsseite für Weiterbildungsangebote aus allen Bereichen haben wir heute in der Bildungslounge gefunden. Und es wirklich alles dabei, vom Baby bis zum Greis. Wer also echt keinen blassen Dunst hat, wofür und wohin er sich bilden möchte oder sich einfach nur langweilt, ist hier sicher richtig. Ob man nun die Angebote dieses Anbieters nutzt, ist eine andere Frage und möchten wir unseren Lesern überlassen. Schließlich muss bei einer solchen Entscheidung immer auch die Chemie mit dem Lehrer/Trainer/Coach und das Preis-Leistungsverhältnis stimmen.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.european-online-learning.eu, www.thebigchallenge.com, www.bildungslounge.com)

  • Jugendliche erklären die Welt, Auslandserfahrungen und Wehrpflicht ade!

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wie man früh an Leistung und nicht nach Alter beurteilt wird, was wir vom Süden lernen können und erste Reaktionen auf Wehrpflicht-Aus.

    Sc Spiegel Wikipedianer

    Wikipedianer als Journalisten von morgen
    Ein Blick hinter die Kulissen: Wikipedia kennen alle, doch wer sind die Autoren, die fleißig über Inhalte wachen und ihnen ihr Leben verschreiben? Ein Glück, dass der Spiegel ein paar Fotos und Interviews mit ihnen ergattern konnte, sonst hätten wir nie erfahren, wie man dazu kommt, warum es Spaß macht und auch, wie privates Engagement belohnt wird. Besonders gut finden wir, dass die Jugendlichen offensichtlich viel von ihrer Tätigkeit lernen und vermutlich auch ihren Berufswunsch dadurch leichter finden.

    Fluter Entwicklungszusammenarbeit

    Nord-Süd-Erfahrungen
    Heute haben wir ein interessantes Video zum Thema Entwicklungszusammenarbeit gefunden. Es dreht sich zwar nicht alles um Bildung, aber einige Statements sind uns hier doch hängen geblieben. Unter anderem gefällt uns, dass die Interviewpartner nicht nur persönliche Erfahrungen mitnehmen und etwas bewegen konnten, sondern auch, wie sie durch die Erfahrungen einen Weg gefunden haben, aus ihrem „Hobby“ zum Beispiel einen Beruf zu machen und sich dafür zu qualifizieren.

    Zeit Wehrpflicht Studienplätze

    Abi und dann?
    Sonst hieß es an dieser Stelle für die Hälfte der Schulabgänger: Bund oder Zivi. Der CDU-Parteitag hat sich gestern von der Wehrpflicht verabschiedet. Wir lernen daraus: es geht darum, wo das Geld ausgegeben wird. Der Bundesverteidigungsminister will die Wehrpflicht nämlich so schnell wie möglich loswerden, um zu sparen. An anderer Stelle braucht’s dann aber wieder Knete, denn die Universitäten müssen neue Studienplätze schaffen. Plätze sind vielleicht nicht das Problem, einen Bierzelt-Hörsaal kann man sicher irgendwo unterbringen, aber wer soll diese ganzen Studenten denn betreuen?

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.spiegel.de, www.fluter.de, www.zeit.de)

  • Bild.de berichtet über Mentoring in Berlin-Neukölln

    Bild.de Berlin-Neukölln Abend

    Die meisten haben Angst davor in der Bildzeitung zu stehen, Mentoring4u nicht.

    Positives Fazit
    Neue Perspektiven für Schüler, mehr Berufswege, klarere Zukunftschancen. So kann man den Mentorentag am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Berlin-Neukölln durchaus zusammenfassen. Am Vormittag hatten sich bereits viele Mentoren aus namhaften Unternehmen die Zeit genommen, um Schülern der vier Abiturklassen exklusive Einblicke in die Wirtschaftswelt, Berufsbilder und Bewerbungstips zu geben. Auch der Abend ging spannend weiter, unter anderem mit der Bezirksstadträtin Dr. Giffey, dem Vorstand des Türkisch-Deutschen Zentrums, Herrn Mustafa Akcay, Herrn Khalil vom Deutsch-Arabischen Zentrum sowie Nihat Sorgec, Vize-Präsident der Deutsch-Türkischen IHK und weiteren prominenten Führungskräften. Das Video der Abendveranstaltung kann gleich hier unten (Flash) oder auf bild.de angesehen werden. Außerdem danken wir für den Kurzbeitrag in der gedruckten Ausgabe.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshot: A. Sokolowski | Quelle: www.bild.de)

  • Kaffee als Beruf, Frauenquoten-Debatte und Berufe-Quiz

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wie man mit Kaffee Karriere machen kann, viele Meinungen zur Frauenquote und außerdem: Welche Berufe gibt es wirklich?

    Screenshot nbs.de, Hohe Qualität, kleine Gruppen

    Erst mal einen Kaffee
    Man muss ihn schon mit Leidenschaft trinken, um ihn mit mehreren Litern täglich zum Beruf zu machen: Der Kaffee. Wenn man bedenkt, wie viele Liter die Deutschen jeden Tag trinken, ist es nicht verwunderlich, dass in diesem Bereich auch Jobs und Ausbildungen warten. So sind wir auf den berufsbegeleitenden Bachelor-Studiengang Coffeemanagement aufmerksam geworden. Kostet zwar etwas, aber auf die Monate verteilt geht es eigentlich, vor allem, da die Studierenden ja bereits Berufserfahrung mitbringen müssen. Alternativ gibt es die Möglichkeit sich zum Kaffeetester ausbilden zu lassen. Allerdings sollte man sich hier nicht allzu viele Hoffnungen machen: Viele Jobs gibt es hier nicht. Doch ein gut ausgeprägter Geschmackssinn lässt sich ja bei anderen Lebensmitteln auch einsetzen.

    Screenshot focus.de, De Maizière gegen Frauenquote

    Wollen wir sie oder wollen wir sie nicht
    Die Frauenquote. In einigen europäischen Ländern schon lange Wirklichkeit, in Deutschland wird noch diskutiert und befragt. So haben wir ein gemischtes Gefühl, wenn wir uns Vergleichzahlen diverser Umfragen angucken, ob man sie denn nun einführen soll oder nicht. Der Grundeindruck: Während der Chef des Commerzbankaufsichtsrats und der Bundesinnenminister einfach nur dagegen sind und dafür in der Tat Argumente und vage Alternativen hervorbringen können, sind Frauen, wie zum Beispiel der Verband der Unternehmerinnen längst am handeln. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem gemischten Team? Die sollen ja bei der Ausarbeitung von Ideen und Plänen erfolgreicher sein.

    Screenshot zeit.de, Ausbildungsberuf

    Was zu beweisen war
    Auch wir waren bei diesem Job-Quiz überrascht, welche Ausbildungsberufe es gibt und welche wir nicht kennen. Es sind zwar nur 10 Fragen, aber unter Umständen stößt man ja auf einen Ausbildungsberuf, der die Neugier weckt. Bitte mehr davon!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.nbs.de, www.focus.de, www.zeit.de)

  • Menti schreibt eine Bewerbung

    Menti und Bewerbing Comic

    Die erste Bewerbung steht vor der Tür und es herrscht Ratlosigkeit. Wie geht man das Projekt Bewerbung richtig an? Damit Sie kein Geld zum Fenster rausschmeißen, haben wir ein paar Links zusammen gestellt.

    Der erste Schritt
    Ist der schwierigste. Nicht jeder weiß, wo er beginnen soll, worauf man achten muss und welche Regeln zu berücksichtigen sind. Der erste Schritt sollte also sein, sich einen Überblick zu verschaffen. Die Bundesagentur für Arbeit hat zu dem Thema einen Leitfaden, Online-Trainings und Videos erstellt, unter anderem präsentiert von Oliver Pocher. Wir finden die Seite zwar auf Anhieb leicht unübersichtlich, aber nach einer Weile findet man sich zurecht. Auch für Akademiker gibt es ein Online-Bewerbungstraining der Arbeitsagentur, leider hat die Software dafür bei uns nicht funktioniert. Daher freuen wir uns über das Feedback unserer Leser. In jeder Arbeitsagentur gibt es übrigens ein Berufsinformationszzentrum (BIZ), wo man sich weiter beraten lassen und Computer nutzen kann. Auch einen guten Überblick, allerdings mehr für Akademiker, haben wir im A.S.I.-Karriereportal gefunden. Man muss sich zwar registrieren, aber das Angebot ist kostenlos und bietet eine gute Einführung, Tests und einen Kalender für die Vorbereitung. 15 Minuten am Tag üben reichen angeblich aus, um bald voll durchzustarten.

    Weiter: Unterlagen erstellen
    Und dann? Tips sind zwar gut, aber woher weiß  man, ob die Bewerbungsunterlagen wirklich überzeugen und aussagekräftig sind? Die erste Anlaufstelle sollten daher Freunde und Familie sein, die einen kritischen Blick reinwerfen und Feedback geben. Das hilft oft schon enorm weiter. Aber darauf sollte man es nicht beruhen lassen. Wichtig ist daher ein professioneller Bewerbungsmappencheck. Den führen meistens Personen durch, die entweder selbst schon viele Menschen eingestellt haben oder zumindest wissen, wie Personalverantwortliche denken und handeln. Das ist wichtig, weil der Personalverantwortliche, der Sie einstellt, genauso viel Angst hat wie Sie. Er hat Angst, die falsche Entscheidung zu treffen. Darum: Nehmen Sie ihm diese Angst und senden Sie durch Ihre Bewerbungsunterlagen die Signale, die für Sie sprechen und der Gegenseite das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

    Bewerbungsmappencheck: Hier wird’s teuer
    So manche Internetportale bieten Bewerbungsmappenchecks und Beratung an, sei es durch ein ausformuliertes Feedback oder Notizen, die die Berater auf den eingesendeten Bewerbungsunterlagen vermerken und zurückschicken. Kennen wir bereits aus dem Deutschaufsatz. Je nach Tiefe und Ausführlichkeit des Checks muss man natürlich mehr zahlen. Hier ein paar Hausnummern: auf Jobware.de € 95,-, auf Stellenanzeigen.de € 75,-, auf Monster.de € 25,-.auf Stepstone.de € 98,-. Diese Bandbreite zeigt auch bereits ungefähr, wie hoch die Qualität dieser Bewertungen unter Umständen ausfällt. Und wir fragen uns: Muss das sein?

    Kostenlose Online-Angebote
    Wie oben bereits beschrieben, kann man sich im BIZ beraten lassen, auch zum Thema Bewerbungsunterlagen. Aber es gibt noch mehr: Auf Absolventa haben wir einen kostenlosen Bewerbungsmappencheck gefunden. Dieser wird natürlich von einem Dienstleistungspartner in Ihrer Nähe angeboten, meistens von einem Finanzberater, der Ihnen im Anschluss noch eine Versicherung aufschwatzen möchte. Aber man muss die ja nicht kaufen. Generell gilt: viele Finanzberater bieten solche Checks an und zwar aus gutem Grund: Wenn Sie Erfolg bei der Bewerbung haben und später mal gutes Geld verdienen, dann schließen Sie vielleicht doch mal eine Versicherung bei denen ab. Darum wird er sie nach Möglichkeit auch wirklich gut beraten.

    Kostenlos und persönlich
    Wer bereits studiert, kann auch die kostenlosen Angebote der Career Center und Career Services der Hochschulen in Anspruch nehmen. Vorteil: Die Career Center sind mit vielen Unternehmen gut vernetzt und wissen, worauf Personaler bei Absolventen von Hochschulen achten. Und last but not least: Messen. Große Recruiting-Messen werden oft von dem einen oder anderen Beratungsunternehmen und VIPs mitgetragen, so zum Beispiel der kommende Absolventenkongress von Staufenbiel und Kienbaum. An den Ständen dieser zwei kann man sich kostenlos einen kompletten Bewerbungsmappencheck einholen und oft auch von weiteren Unternehmen vor Ort. Meistens muss man sich bereits früh dafür anmelden, je nach Messe entweder online oder man sollte am Messetag als erster dort sein und sich ein Zeitfenster-Ticket besorgen. Auch auf anderen Messen – siehe zum Beispiel der Recruiting-Kalender von Karriere.de – gibt es oft, auch fachspezifische, Bewerbungsberatung zum Nulltarif. Man muss nur den Eintritt zur Messe zahlen und das ist doch verkraftbar, oder?

    Wie viel Check ist nötig?
    Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein professionelles Gespräch, in dem die Bewerbungsunterlagen geprüft werden, auch wenn man eigentlich keine Zeit mehr hat. Mama und Papa können es zwar noch so gut meinen, haben aber vielleicht die falsche Perspektive, um Ihre Unterlagen professionell beurteilen zu können. Wer nicht ganz so unter Zeitdruck steht, sollte die Möglichkeit nutzen, mehrere Beratungen und Checks in Anspruch zu nehmen. Ob das jetzt kostenlos oder kostenpflichtig sein muss, diese Entscheidung überlassen wir Ihnen. Tatsache ist, dass jeder Berater nochmal seinen Senf dazugeben wird, weil er auf andere Details achtet oder weil ihm andere Sachen wichtiger sind. Lassen Sie sich dadurch nicht verunsichern. Sie müssen nicht alle Ratschläge befolgen, Sie können sich genauso gut die Rosinen herauspicken und der Bewerbung so Ihre ganz eigene Note geben. Und dann dürfte eigentlich nichts mehr schief gehen. Viel Erfolg!

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon. A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Kaugummi-Wettbewerb, Weiterbildung für Gelangweilte und afrikanische Girlpower

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wrigley veranstaltet einen Ideen-Wettbewerb, Lange Nacht der Weiterbildung in Hamburg und außerdem: Mosambiks 50 Prozent.

    Screenshot jugend-denkt-zukunft, visionäre Ideen und kreative Köpfe

    Visionäre von morgen
    Wir sind uns nicht ganz sicher, was der Kaugummi-Hersteller Wrigley mit einer besseren Zukunft zu tun hat, aber wir finden den Ideen-Wettbewerb trotzdem toll. Noch bis Freitag (12. November) können sich junge Visionäre mit Ideen, Wünschen und Lösungsvorschlägen bewerben, wie sie sich die Zukunft vorstellen; sei es im Beruf, den Medien, Familie, Freunde und Gesundheit. Das ist zwar jetzt ein wenig kurzfristig, aber wer eh auf „Herr der Ringe“, „Harry Potter“ oder Sci-Fi-Computerspiele steht, dürfte solche Ideen aus dem Ärmel schütteln können. Jetzt nur noch kreativ aufbereiten und bewerben.

    Screenshot, wiso.uni-hamburg.de, Lernen – Spaß – Erfolg

    Lebenslanges Lernen
    Wer sich im Job langweilt oder permanent übersehen wird, nach neuen Herausforderungen sucht oder sich umorientieren möchte, muss nicht gleich einen MBA machen. Man kann Weiterbildungsangebote und Coachings auch erst mal beschnuppern. Darum sind wir heute auf die 17. Lange Nacht der Weiterbildung am 27. November 2010 an der Uni Hamburg aufmerksam geworden. Eintritt kostenlos. Wer auf den Geschmack kommt, weiß im Anschluss möglicherweise eher, was einem wirklich im Beruf fehlt.

    Scrennshot sisi, mosambikanischen und deutschen

    SISI – die neuen Kaiserinnen
    Nein, Quatsch. Hier geht es im ein Förderprogramm deutscher und mosambikischer  Studenten, die Mädchen in Mosambik ermöglichen wollen, Abitur zu machen. Warum SISI sich gerade Mädchen widmet und wie der Alltag so aussieht, haben wir in einem interessanten Artikel auf fluter.de gefunden. Emanzipation mal anders und sicher mehr als eine Brieffreundschaft. Hier können junge Menschen was bewegen.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.jugend-denkt-zukunft.de, www.wiso.uni-hamburg.de/weiterbildung, www.sisi-moz.de )

  • Individuelles Mentorengespräch gewinnen

    Menti Gewinnspiel, 570x300px

    Jede Woche ein Mentorengespräch gewinnen – mit dem Menti-Button

    Wer kann mitmachen?
    Jeder, der einen Menti-Button besitzt und zur Zeit Schüler, Student, Azubi oder in der Weiterbildung (z. B. auch MBA-Studenten) ist. Menti-Buttons sind von Natur aus mit individuellen Nummer versehen. Mitmachen können außerdem alle Schulen, Hochschulen und Berufsfachschulen, die unser Mentoring4u-Package (Zeitung plus Buttons) bestellen und die Buttons an die Mentees verteilen.

    Der Gewinner…
    … wird immer dienstags bei uns auf der Homepage bekannt gegeben. Jede Woche ziehen wir per Zufall aus dem Pool der verteilten Ziffern und geben die Gewinner-nummern bekannt. Der oder die Gewinner haben bis Freitag abend der gleichen Woche Zeit, sich bei Menti zu melden unter menti@mentoring4u.de . Aber nicht irgendwie mit langweiligem Text, sondern als cooles Foto, auf dem der Gewinner mit seinem Button drauf zu erkennen ist. Natürlich brauchen wir auch Name, Adresse, Telefonnummer usw, sonst können wir den Gewinnern ja nicht gratulieren.

    Die Preise
    Der Gewinner darf sich auf ein individuelles Mentorengespräch freuen, sei es aus einer Wunschbranche oder einem Wunschberuf. Wir schauen dann, dass alles klappt. Und sollten Sie mal unentschlossen sein, so haben wir auch Sachpreise, die Ihnen vielleicht sogar als Inspiration dienen.

    Alle dürfen sich freuen
    Jeder Menti-Button kann mehrmals gewinnen, wir nehmen keine Zahl aus dem Spiel, nur weil jemand Glück hatte. Wer allerdings zu spät oder gar nicht antwortet, hat leider erstmal Pech. Der Gewinn kommt in den Jackpot und am Dienstag drauf ziehen wir zwei Menti-Buttons, usw. Außerdem veröffentlichen wir das Button-Bild der Gewinner auf unserer Website (natürlich nach Absprache). Auf ein spannendes Menti-Gewinnspiel!

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv | Foto: kallejipp| Quelle: photocase)

  • Karriere mit Schwerionen

    GSI Helmholtzzentrum Darmstadt Hauptkontrollraum

    Kürzlich war Mentoring4u am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt. Was wir da wollten? Ins Innere der Materie blicken und uns angucken, wie Physiker, Ingenieure, Techniker und Mediziner so arbeiten.

    Kleines Schmankerl
    Herr Dr. Stadlmann hat uns bei der Gelegenheit ein wenig zu seiner Person, zum GSI und zur Arbeit beim GSI erzählt. Mehr möchten wir an dieser Stelle nicht verraten, weil das ja in unserer Zeitung, die diese Woche deutschlandweit neu erschienen ist, schon ziemlich viel dazu zu lesen ist. Aber dafür gibt es hier etwas, das nur im Internet möglich ist: Herr Dr. Stadlmann hat uns nämlich filmen lassen!

    Wir stehen auf Technik!
    Im wahrsten Sinne des Wortes: Denn das Video (siehe unten) wurde in der Halle gedreht, unter der der Kreisbeschleuniger Schwerionen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Daher kommt übrigens auch das Rauschen: Da nur Schwerionen untersucht werden, muss der Beschleuniger vollkommen luftleer sein. Das kriegt man am besten mit Vakuumpumpen hin. Und weil beim GSI gleich eine ganze Reihe davon im Einsatz ist und die so irre viel Lärm machen, rauscht es halt ein wenig. Also, liebe Leser, haben Sie Nachsicht.

    Karriere mit Schwerionen from Mentoring4u on Vimeo.

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: A. Zschau | Quelle: GSI Helmholzzentrum für Schwerionenforschung | Video: A. Sokolowski | Bearbeitung: A. Korkis | Quelle: Archiv | Upload via vimeo)

  • Menti belegt einen Deutschkurs

    Menti Deutschkurs, comic

    Kleines Quiz: In welchem Land spielt dieser Cartoon? Es spricht zwar keiner Deutsch, aber wir befinden uns trotzdem in Deutschland. Klingt komisch, ist aber so.

    Deutsch ist eine so vielfältige Sprache
    So vielfältig, dass sie jeder gerne weiterentwickelt. Diese Woche legt sogar der Langenscheidt ein neues Wörterbuch der Jugendsprache vor, Übersetzung in andere Sprachen inklusive. Da geht es dann um Arschfaxe, Hochleistungschiller und Egosurfen. Man kann sogar mit darüber abstimmen, welches Wort sich 2010 als Jugendwort des Jahres qualifiziert. Vielleicht sollte sich unsere Menti-Lehrerin dieses Wörterbuch mal zu Herzen nehmen oder zumindest checken, ob sie eher Booner, Checker oder Honk ist. Auch das Quiz Arschfax für Anfänger wäre eventuell hilfreich. Wenn sich das nur nicht jedes Jahr ändern würde!

    Angriff von allen Seiten
    Gut, Jugendsprache hätten wir jetzt gelernt. Aber was ist mit all den anderen? Und wir reden nicht von Englisch, Französisch oder Spanisch, sondern Dialekte.  Nicht umsonst sind die Bayern so stolz auf ihr Bundesland, ihr Dialekt könnte bei manch einem dazugereisten Lehrer locker als eigene Sprache durchgehen. Da soll mal einer durchblicken! Ey, ischwör, ich geb bald auf. Ups, das war ja wieder eine andere Sprache.  Und zwar Kiezdeutsch. Das sprechen zwar inzwischen angeblich auch solche, die ursprünglich „nicht dazu gehören“, aber es wollen. Und weil man sich in der Schule ja irgendwie verständigen muss, gibt es dazu sogar eine eigene Website, die sich unter anderem mit sprachlichen Neuerungen, Satz- und Wortstellungen beschäftigt. Kiezdeutsch für Lehrer, verdrehte Welt.

    Wem passt man sich an?
    Das Dialekteproblem ist ja nicht nur in Bayern bekannt, auch Sachsen hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt. Die einzige Lösung, die man hierzulande sieht: Dialekte und Abwandlungen der deutschen Sprache rigoros aus dem Unterricht verbannen. Kennen wir auch von woanders: In China müssen alle offiziell Mandarin sprechen, in Frankreich an der Schule, Uni, im Beruf Hochfranzösisch. Und das, obwohl auch dort jeder mit einem regionalen Dialekt aufgewachsen ist. Gerade in Zeiten, wo von Deutschenfeindlichkeit gesprochen wird – es sei mal dahingestellt, ob der Deutsche dann Jugendsprache oder Kiezdeutsch spricht – wird darüber fachgesimpelt, ob man Hochdeutsch überall auf dem Schulgelände durchsetzen könnte. Das ist vielleicht gut für die Integration und gut gegen Ausgrenzung, aber setzt man hier vielleicht nicht etwas spät an? Wäre frühe Förderung da nicht sinnvoller als der Schulüberwachungsstaat?

    Kulturelles Gut
    Ausmerzen sollte man andere Sprachen nicht. Im Gegenteil, es ist sogar erwiesen, dass die Beherrschung von Hochdeutsch und eines Dialekts das Sprachgefühl deutlich verbessern und das Erlernen von Fremdsprachen erleichtern können. Mancherorts wird Dialekt sogar gefördert in Form von Nachhilfe. Um die Mundart vor dem Aussterben zu bewahren. Für Jugendsprache fehlen bislang Studien, wozu sie denn nun gut ist, in jedem Fall zeugt sie von Kreativität. Aber es wäre doch mal ein echter Forschritt, sei es nun, um den Schulalltag einander zu erleichtern, den Büroalltag oder einfach nur das Miteinanderauskommen, wenn alle zumindest versuchen würden, die gleiche Sprache zu sprechen. Hochdeutsch. Simpel. Ein Experiment.

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)