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Berufsfeld Dekorvorlagenhersteller/in

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Dekorvorlagenhersteller/in
Sie stellen Druckvorlagen her, die für das Drucken von Dekors auf Teller, Tassen, ganze Gedecke, Wandteller sowie andere Keramik-, Glas-, Email- und Porzellanwaren benötigt werden. Von einem Bildmotiv, das sie nach Kundenwunsch entworfen haben, fertigen sie Farbauszüge manuell oder am Computer an. Dabei prüfen Dekorvorlagenhersteller/innen, ob die Tonwerte genau wiedergegeben sind. Außerdem müssen sie die Dekors passgenau für die zu dekorierenden Teile einrichten. Die fertige Druckvorlage kontrollieren sie nochmals auf Vollständigkeit (Bild, Farben, Schriften) und stellen dann die Druckform für den Offset- oder Siebdruck her. In der keramischen Industrie werden die Dekordrucke anschließend in die Keramik- und Porzellanwaren eingebrannt. Hauptsächlich arbeiten Dekorvorlagenhersteller/innen in Betrieben der Druckvorlagenherstellung beispielsweise für den Sieb- oder Keramikdruck. Darüber hinaus finden sie Beschäftigungsmöglichkeiten in Werbeagenturen oder in Ateliers, die für verschiedene Produkte das Design übernehmen. Dekorvorlagenhersteller/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in der Industrie angeboten.

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
1. Ausbildungsjahr: € 834
2. Ausbildungsjahr: € 885
3. Ausbildungsjahr: € 936

(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu bekommen. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen. Fragen Sie bei der Industrie- und Handelskammer nach, ob die Ihnen einen Industriebetrieb nennen können. Seien Sie nicht erstaunt, wenn man Sie auffordert direkt zu einem Unternehmen zu gehen. Sprechen Sie den Meister auf ein mögliches Praktikum direkt an. Trauen Sie sich! Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .

Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie gestalterische Fähigkeiten und Sinn für Form/Farbe haben. Bei den Industrie -und Handelskammern z. B. der Industrie -und Handelskammer Hannover finden Sie Ansprechpartner und Adressmaterial über Unternehmen, die in Ihrer Nähe Ausbildungsplätze sowie interessante links zur Vorbereitung auf den Job anbieten. Wenn Sie sich immer noch nicht ganz sicher sind, in welche Richtung Sie sich entscheiden möchten,  schauen Sie doch mal bei dem Verband der Deutschen Industrie Designer vorbei. Auch hier werden Ihnen interessante Jobs vorgestellt. Einige ganz wichtige Anlaufstellen für Sie. Beachten Sie bitte, dass alle Industrie -und Handelskammern Informationen zu diesem Berufswunsch anbieten.

Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV-Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online im Mentoring4u TV.

Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Das kann auch ein mittelständisches Unternehmen in Ihrer Nähe sein, manchmal werden auch dort Fachkräfte mit Ihrem Profil gesucht. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich ein renommiertes- nicht unbedingt großes Unternehmen,  in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch nach der Lehrzeit Ihre Technik noch verbessern können. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

Tipps nach der Ausbildung
Denken Sie auch einmal über ein mögliches Studium nach. Sie haben kein Abi? Na macht nix. Hier finden Sie Informationen, wie Sie auch ohne Abi zum Studium kommen. Den richtigen, auf Sie passenden Studiengang müssen Sie allerdings selbst finden. Die Bundesagentur für Arbeit bietet dafür die Website www.studienwahl.de an. Das Urteil unserer Redaktion dazu ist: Empfehlenswert.

Studienwahl.de

Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Assistenz: Dilan Balci  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de,  www.dehoga-bundesverband.de, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV)

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