Islamisches Realgymnasium Wien

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gepostet am : 15-08-2012 | von : D_Balci | Kategorie : Schule
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In ganz Österreich leben ca. 400.00 Moslems. Das ist prozentual einer der höchsten Anteile in Europa. Und hier in Wien steht das einzige staatlich anerkannte islamische Privatgymnasium, gegründet von Kenan Örgün im Jahre 1999.

An der Wand ein Graffiti in knalligen Farben, mit einer Sure des Korans. In diesem Gebäude glauben alle Schüler an Allah.

Rund 270 Muslime gehen hier zur Schule, darunter türkisch-,  arabisch- und bosnischstämmige. Von 34 Lehrern teilen nur vier ihren Glauben.

Die Lehrer unterrichten wie gewöhnlich auf Deutsch und nach österreichischem Lehrplan. Und nur zwei Stunden pro Woche gibt es islamischen Religionsunterricht.

Kein großer Unterschied zu anderen Schulen
Der ganz normale Unterrichtswahnsinn. Nur, dass an den Wänden Bilder von der Mekka, Kurzgeschichten über Hadsch und Poster von arabischen Musikern hängen.

Schuldirektor Ludwig Sommer sieht keinen großen Unterschied zu anderen Schulen.
Doch warum wollen die Eltern dann monatlich 120€ Schulgeld zahlen?

Sie wollen, dass ihre Kinder in einem islamischen Umfeld aufwachsen.
Denn an der Schule werden alle muslimischen Speisevorschriften eingehalten, Schweinefleisch ist Tabu!
Auch die fünf Gebete am Tag werden eingehalten. Das ,Freitagsgebet ist verpflichtend und an islamischen Feiertagen ist schulfrei.

Kopftuch ist Regel, aber keine Pflicht
80% der Schülerinnen des Islamischen Gymnasiums tragen ein Kopftuch. Es ist zwar keine Pflicht, aber  Standard.
Viele der Mädchen sind an anderen Schulen wegen ihres Kopftuchs beleidigt worden, sie fühlen sich jetzt  akzeptiert. Die Kehrseite der Medaille ist, dass am islamischen Gymnasium Mädchen ohne Kopftuch jetzt gemobbt werden.

Auch im Sportunterricht treten oft Probleme auf. Dort weigern sich einige Mädchen bei Turnübungen mitzumachen. Töchter aus streng religiösen Familien dürfen nicht einmal bei Wandertagen oder Landschulwochen mitfahren. Einigen Eltern ist die Schule nicht islamisch genug.

Ziel des Islamischen Gymnasiums
„Das Ziel ist es, junge Muslime zu selbstbewussten, fleißigen und pflichtbewussten Bürgern der Republik Österreich und im Weiteren der Europäischen Union heranzubilden.“

(Autor: Dilan Balci | Bilder & Thumb: www.irgw.at| Quelle: www.igwien.at)


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