Pflegeberufe erfahren eine völlig neue Bewertung. Es gibt nach Wegfall der Wehrpflicht keine Zivildienstleistenden mehr und die Bundeswehr ist selbst als Nachfrager nach Talenten auf dem Fachkräftemarkt. Solange ein Familienvater seine Familie durch seinen Beruf ernähren kann, solange werden in diesen Berufen auch nicht genügend Fachkräfte vorhanden sein! Eine Anpassung der Gehälter ist dringend notwendig. Und Aktionen wie z. B. Männer in reine Frauenberufe gehen so nicht auf. Hoffentlich beginnt endlich mal die öffentliche Diskussion, sehr gerne bei uns über das Kommentarfeld. (siehe auch Artikel auf Mentoring4u.de am 10.11.2011)

(Quelle: Elke Sawitowski / pixelio.de)
Haus- und Familienpfleger/innen unterstützen – meist vorübergehend – Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen und aus allen Altersschichten.
Beispielsweise erledigen sie in Familienhaushalten selbstständig und planvoll Arbeiten anstelle von erkrankten Familienmitgliedern, versorgen kranke oder pflegebedürftige Personen bzw. Menschen mit Behinderung und greifen alleinstehenden älteren Menschen im Alltag unter die Arme. In der Familienpflege erledigen sie nicht nur den Haushalt, kaufen ein, sorgen für Wäsche und Mahlzeiten und halten dabei vorgegebene Budgets und Absprachen ein.
Sie betreuen auch die im Haushalt lebenden Kinder und unterstützen diese in der ungewohnten Situation durch Zuspruch und praktische Unterstützung. Haus- und Familienpfleger/innen stehen Familien auch direkt in der Zeit nach der Geburt eines Kindes bei und versorgen Frauen im Wochenbett, Säuglinge und Kleinkinder. Sind sie bei pflegebedürftigen Menschen eingesetzt, übernehmen Haus- und Familienpfleger/innen Grundpflege- und Behandlungspflegeleistungen nach ärztlicher Vorgabe und leiten Angehörige in der Krankenpflege an.
In Beobachtungsprotokollen dokumentieren sie den Gesundheitszustand der Betreuten bzw. die Pflegesituation im jeweiligen Fall, in Betreuungsprotokollen belegen sie ihre erbrachten Leistungen. Darüber hinaus geben sie den zu betreuenden Personen Auskunft über Hilfsangebote im sozialen Bereich oder beraten bei der Beschaffung und dem Gebrauch von Hilfsmitteln wie Gehhilfen oder Rollstühlen.
Auf der Grundlage ihrer langjährigen Berufserfahrung und entsprechender Weiterbildung können sie z.B. auch als Lehrkräfte an Haus- und Familienpflegeschulen Unterrichtsveranstaltungen durchführen. Sie arbeiten hauptsächlich in Einrichtungen des Sozialwesens, z.B. bei Sozialstationen oder ambulanten Familienpflegediensten. Darüber hinaus sind Haus- und Familienpfleger/innen auch direkt in Privathaushalten tätig.
Haus- und Familienpfleger/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen . Daneben gibt es die Möglichkeit, im Rahmen einer Weiterbildungan Fachschulen bzw. Berufskollegs und privaten Bildungseinrichtungen den Abschluss Haus- und Familienpfleger/in zu erwerben. Je nach Bundesland bzw. Bildungsanbieterführt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen.
Die Ausbildungdauert 2 bis 3 Jahre und beinhaltet ggf. den Erwerb von Zusatzqualifikationen.
Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss. Mit unter ermöglichender Hauptschulabschluss oder eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung sowie ein bis zwei Jahre Berufspraxis den Zugang zur Ausbildung.
Meist ist vor Ausbildungsbeginn die gesundheitliche Eignung für den Beruf durch ein ärztliches Attest nachzuweisen. Ggf. wird auch ein polizeiliches Führungszeugnis bzw. die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Konfession verlangt.
Der Besuch von schulischen Einrichtungen wird nicht vergütet.
(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)
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Ausbildung und duales Studium nach G8. Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.
Information ist alles, haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.
Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!
Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Als Haus- und Familienpfleger/in versorgst und betreust Du Familien und Einzelpersonen in Notsituatuionen. Ebenso pflegst Du aber auch pflegebedürftige und chronisch kranke Menschen in deren Wohnungen.
Du arbeitest hauptsächlich in Einrichtungen des Sozialwesens, z.B. bei Sozialstationen oder ambulanten Familienpflegediensten.
Schau doch auch mal im Evangelischen Verband für Familienpflege in Baden Württemberg nach, dort findest Du sicherlich weitere Infos.
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(Autoren: Y. Tutucu & D. Balci & M. Weiss| Bild & Thumb: Pixelio | Bearbeitung: Dilan Balci | Quellen: www.familienpflege-bw.de , Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV)




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