Deutschlands wertvollster Rohstoff heißt Wissen

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gepostet am : 28-10-2013 | von : m_weiss | Kategorie : Politisches Engagement
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Die Arbeitswelt in Deutschland verändert sich, der Junge Wirtschaftsrat fordert Mehrinvestitionen in Aus- und Weiterbildung.

Nils-Oliver Freimuth, Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrates (Quelle: Wirtschaftsrat)

„Das deutsche Arbeitsrecht ist ein Spiegelbild der Vergangenheit. Genauso veraltet sind die bestehenden Lohn- und Arbeitszeitmodelle. Karrieren verlaufen heute nicht mehr traditionell gradlinig, sondern sind geprägt von Flexibilität und Durchlässigkeit. In Deutschland wurden die Beschäftigungsverhältnisse diesem Wandel noch nicht ausreichend angepasst. Das müssen wir ändern.“ Mit diesem Befund vom Jungen Wirtschaftstag, der am vergangenen Wochenende in Frankfurt am Main stattfand, ruft Nils-Oliver Freimuth, Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrats, zu mehr Investitionen in die Aus- und Weiterbildung auf.

Zum zehnten Mal in Folge trafen sich junge Unternehmer mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik, um nach Lösungen für drängende Probleme der Industrienation Deutschland zu suchen. Dabei wurde eines deutlich: Die Arbeitswelt in Deutschland verändert sich. Gründe dafür sind vor allem die demographische Entwicklung, höhere Beschäftigungsquoten von Frauen, die vierte industrielle Revolution und der in einigen Branchen und Regionen nicht mehr drohende, sondern längst zur Realität gewordene Fachkräftemangel. „Diese Entwicklung ist für Deutschland Herausforderung und Chance zugleich. Das Altern der Gesellschaft verlangt nach mehr Weiterbildungsmöglichkeiten für ältere Beschäftigte, um deren Chancen für eine zweite Karriere zu erhöhen. Um mehr Frauen den Einstieg ins Berufsleben und Karrierechancen zu ermöglichen, brauchen wir lebensphasenorientierte Beschäftigungsverhältnisse. High Tech und IT haben Arbeitsprozesse radikal verändert und somit auch Berufsbilder, Karriereprofile und den Lebensalltag der Beschäftigten. Dies muss sich in flexibleren Arbeitszeitmodellen wiederspiegeln“, so Freimuth.

Fachkräftemangel das zentrale Thema
Während in der Öffentlichkeit häufig noch davor gewarnt wird, dass in Deutschland ein Mangel an Fachkräften bevorsteht, sind vor allem mittelständische Unternehmen längst mit diesem Problem konfrontiert. Nur durch konsequente Förderung der Ausbildung in den betroffenen Branchen und Regionen, eine bessere Anbindung qualifizierter Bewerber aus dem Ausland und eine weitreichende Ausschöpfung des Beschäftigungspotentials von Frauen kann dem entgegen gewirkt werden. Wir brauchen in Deutschland eine neue Unternehmenskultur und das setzt voraus, dass die Politik die nötigen Weichen dafür stellt. Nicht mehr, sondern weniger Staat und Vertrauen in die Eigenverantwortlichkeit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sind hier gefragt. Nur durch kluge Zukunftspolitik und mehr Investitionen in unser wichtigstes Gut können wir Deutschland als starken Wirtschaftsstandort erhalten. Und dieses Gut heißt Bildung.“

Weitere Informationen unter: 10 Junger Wirtschaftstag 2013

(PM Wirtschaftsrat 28.10.13  /  Quelle: www.wirtschaftsrat.de )


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