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Autor: m_weiss

  • Autorenportrait: Monika Schulz-Strelow

    Monika Schulz-Strelow ist Geschäftsführerin der b. international group. Das Unternehmen berät gemeinsam mit Netzwerkpartnern Investoren aus dem In- und Ausland und begleitet deutsche Unternehmen in Auslandsmärkte.

    Zu ihren Kunden gehören internationale Wirtschaftsförderungsgesellschaften. Darüber hinaus ist sie als Gutachterin für die EU-Kommission tätig und verfügt über umfangreiche Expertise in European Public Affairs und Funding. Ehrenamtlich engagiert sich Frau Schulz-Strelow u. a seit 2005 in der Initiative Frauen in die Aufsichtsräte und ist Gründungsmitglied und Präsidentin des 2006 gegründeten Vereins FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e.V. Mit FidAR setzt sie sich für die signifikante Erhöhung des Frauenanteils in deutschen Aufsichtsräten ein.

    Dieser Link führt Sie zum Beitrag: „Nur eine gesetzliche Frauenquote kann die Männerwirtschaft kurzfristig und wirksam aufbrechen“

    (Gastautorin: Monika Schulz-Strelow  /  Bilder: Archiv  /  Bildbearbeitung: D. Balci/M.Weiss/  Quelle: www.fidar.de)

  • Nur eine gesetzliche Frauenquote kann die Männerwirtschaft kurzfristig und wirksam aufbrechen

    Frauen sind in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft auch heute noch eklatant unterrepräsentiert. Die 10 Jahre alte, freiwillige Vereinbarung der Bundesregierung mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft, für mehr Chancengleichheit in der Privatwirtschaft zu sorgen, hat fast nichts bewegt.

    WoB-Index

    Die verkrusteten, männlich dominierten Strukturen können über eine gesetzliche Frauenquote für Aufsichtsräte am wirksamsten aufgebrochen und verändert werden. Die Diskussion darüber ist in den Medien, der Politik und der Wirtschaft angekommen. Der Druck für mehr Gleichberechtigung wächst von allen Seiten. Zwar zeigen die jüngsten Erklärungen aus der Wirtschaft viel guten Willen. Es fehlt aber von den meisten Unternehmen nach wie vor ein deutliches Signal, wie und wann mehr Frauen in Aufsichtsräte und Vorstände einziehen werden.

    Der Women-on-Board-Index von FidAR (www.fidar.de/wob-index) macht transparent, wie wenige Frauen in den Spitzengremien der Wirtschaft vertreten sind. Seit Jahresbeginn 2011 ist der Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten der 160 DAX-, MDAX-, SDAX- und TecDAX-Unternehmen lediglich um knapp über 2 Prozentpunkte auf 12,25 Prozent, in den Vorständen lediglich um 0,6 Prozentpunkte auf 3,61 Prozent gestiegen. Kumuliert liegt der Frauenanteil bei nur 7,93 Prozent (Zum Jahresbeginn 2011 waren es 6,49 Prozent).

    Wenn die deutsche Wirtschaft vermeiden will, über eine Gleichstellungsrichtlinie der EU-Kommission zum Handeln gezwungen zu werden, bleibt ihr nur noch wenig Zeit. Denn beim jetzigen Veränderungstempo wird eine europaweite Quotenregelung kaum abzuwenden sein.

    Die Ausgestaltung der Vorschläge der Bundesregierung für eine Flexiquote, die noch in diesem Jahr als Gesetz eingebracht werden sollen, wird von allen mit Spannung erwartet.

    Die bereits von über 10.000 Frauen und Männern unterzeichnete Berliner Erklärung (www.berlinererklaerung.de) mit der Forderung einer gesetzlichen Mindestquote von 30 Prozent, zeigt, dass auch der überparteiliche Konsens in dieser Frage ständig wächst und die von dem zuständigen Bundesministerium vorgeschlagene Flexiquote nicht die notwendige Veränderung in der Zusammensetzung der Aufsichtsräte der börsennotierten und öffentlichen Unternehmen bringen wird.

    Berliner Erklärung

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    Porträt: Monika Schulz-Strelow

    (Gastautorin: Monika Schulz-Strelow, Präsidentin FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e.V.  /  Bildbearbeitung:  D. Balci/M. Weiss/  Bilder: Archiv  /  Internet: www.fidar.de ; www.berlinererklaerung.de)


  • WOW! Was mit Wasser alles möglich ist….weitere Werke, Erfahrungen. Ein Porträt von Corinna Rosteck

    Corinna Rosteck – Künstlerin
    Meine großformatigen Fotografien und Videoinstallationen von lichthaltigem und reflektierendem Wasser changieren zwischen gegenständlicher Reproduktion und abstrakter Struktur. Die Wirkung der malerisch bewegten Oberflächen wird dabei vom metallischen Widerschein des Aluminiumbildträgers, der sich je nach natürlichem Lichteinfall im Ausstellungsraum verändert, formal gesteigert und entspricht der lebendigen, sich ständig verändernden Erscheinung des Wassers.Die Installationen auf Metall, Glas und als hinterleuchtete Elemente wie z.B. Leuchtkästen nehmen sowohl Bezug auf architektonische Besonderheiten eines Raumes, als auch auf seine Funktion. Es findet dabei eine Erweiterung in und durch den Raum statt. Fotografie, sowie zumeist raum- bzw. kontextbezogene Videoprojektionen aus dem Blick der Malerei, sind zentrale Elemente meiner Arbeit, die sich gegenseitig durchdringen und beeinflussen.

    Corinna Rosteck – Unternehmerin

    Neben meiner professionellen künstlerischen Positionierung auf dem Kunstmarkt habe ich seit 2001 Gestaltungen von öffentlichen Räumen mit namhaften Firmen entwickelt und erfolgreich realisiert. Ich zeige mit meinen Installationen, überregional und international, auf welch vielfältige Weise sich das Wechselspiel von Unternehmensarchitektur, insbesondere aus der Industrie und Kunst vollzieht: einmal angewandt auf die bestehende Architektur, als Energiefluss innerhalb eines Gebäudes und schließlich explizit kontextbezogen auf die Produkte, die ein Unternehmen herstellt. Meine Kompetenz ist, mich auf die spezielle Atmosphäre eines Unternehmens einzulassen, diese zu analysieren und aus den räumlichen und strukturellen Gegebenheiten, mit meinen langjährigen Erfahrungen aus der künstlerischen- ästhetischen Wahrnehmung, dem Gebäude eine auratische Wirkung zu verleihen, die vor allem den Mitarbeitern und der neuen Wahrnehmung der täglichen Abläufe zugute kommt.

    Hier geht’s außerdem zum Interview mit Corinna Rosteck auf YouTube Thema:
    „Kunst am Bau: Welches Schätze sich in Werkshallen verbergen.“

    Ich erbringe für Unternehmen Leistungen, wie z.B. Foto-, Licht- und Videoinstallationen, die auf das Ort, das Haus, das Profil des Unternehmens und die Mitarbeiter zugeschnitten sind, beratende Tätigkeiten für die Mitarbeiter in der Arbeitssituation und in der Aussenwirkung für die Besucher im repräsentativen Foyer- und Eingangsbereich. Ich entwickele eine speziell auf die dort stattfindende Produktion zugeschnittene künstlerische Arbeit, unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort, recherchiere und bringe aus meiner langjährigen Erfahrung ästhetischer Wahrnehmungen eigene Ideen mit. Ziel ist die Verbesserung der Umgebungssituation, die vielfältigen Aspekte des realen Arbeitslebens werden in die ästhetische und künstlerische Form miteinbezogen und transformiert. Es ist ein neues Modell zum eigenständigen Einzelunternehmen.

    Das nichts zufällig entstanden ist, es wird erkennbar durch beispielhafte Referenzprojekte in meiner Biografie. Thematisch gehe ich flexibel und vielseitig auf eine praxisnahe Umsetzung ein. Der Gewinn für den Auftraggebers ist nicht nur der „ästhetische Mehrwert“, sondern die Arbeitsprozesse über die Darstellung hinaus, „in Bewegung“ zu setzen. In Zusammenarbeit mit Architekten, den Vorständen als auch der Unternehmenskommunikation werden Ausgangsvorrausetzungen für eine praxisnahe und aussergewöhnliche Umsetzung geschaffen. Der Ausdruck meiner Wahrnehmung wird zu einer visuellen Aussage zum Unternehmens-profil, erlebbar für jeden Betrachter und verändert dadurch potentiell das Selbstbild des Unternehmens – mit fokussierten Ausschnitten von seriellen Prozessen aus dem Produktionsablauf und in der energetischen Wirkung von Farbe. Ich verleihe Gebäuden nicht nur ein neues Gesicht, sondern leiste weitaus Elementareres: Den öffentlichen Raum mit neuer Relevanz ausstatten, auf ihn reagieren und sich auf ihn einlassen.

    Mit den Bildthemen dynamisiere ich unsere Sehgewohnheiten, durchlichte und weite Räume im Sinne einer auratischen Wirkung, die praxisnah die Bedürfnisse der Mitarbeiter miteinbeziehen und dem Betrachter ungewöhnliche Ein- und Aussichten eröffnen.

    Referenzprojekt 1: Wasser Fälle Beim Eintritt in die Eingangshalle der Unternehmenszentrale der Berliner Wasserbetriebe empfängt den Besucher eine bildnerische Motivik, die unmittelbar auf die Wassertechnologie künstlerischen Bezug nimmt. Der Blick wird auf die leuchtenden Wasserelemente der zentralen Galerien in der Mitte und- zu den seitlichen Liftbereichen gelenkt. Die Treppe repräsentiert einen Schwimmer, der diagonal ins Wasser und durch den Raum taucht. Die Glasfassaden und Liftfenster leuchte mit grossen transparenten Fotos von Big Fin Swimmern, die mit LED zusätzlich animiert und hinterleuchtet sind. Die Besucher, die den gläsernen Lift betreten, simulieren per LED die Höhe eines Wasserstandes, da die Anzeige auf den einzelnen Etagen mitfährt und auf jeder Ebene stehen bleibt und leuchtet. So entsteht Kunst, die kongenial auf Unternehmen und Architektur ausgerichtet ist. Der Raum erhält eine neue Energie, die durch das Wasser repräsentiert wird und inhaltlich das Unternehmensprodukt thematisiert. Material: transparente Fotos auf Glas, ca. 50 qm, Outdoor Brücke Übergang, ca. 24 qm. Lichtdesign: Lichttransfer, Katrin Söncksen. Architekt: Herr Ganz, 2009. Auftraggeber: BWB, Herr Schmidt, Herr Bruckmann, Herr Simon.

    Brückeflow gesamt – Corinna Rosteck

    Referenzprojekt 2: Swarm- Eintauchen in die Medizin Im Auftrag der Landesärztekammer Hessen gestaltete ich den Eingangsbereich des Carl- Oelemann-Internats in Bad Nauheim künstlerisch mit der mehrteiligen Installation Swarm. Im Fokus auch hier: Das Element des Wassers. Das Gebäude fungiert für Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten. Daher bildet der helfende Mensch für mich den ersten Referenzpunkt in meiner Konzeption. Die großflächige, dynamische Fotoinstallation swarm auf der Glasfassade verwandelt den Eingangsbereich bei Nacht in einen Leuchtkörper. Tagsüber entsteht ein blauer, lichterfüllter Raum, der als Passage zwischen Eingangsbereich und Aufenthaltsraum dient und von außen zum prominenten Blickfang wird. Der Besucher taucht buchstäblich atmosphärisch ein, auf seinem Weg vom Foyer über die Rampe zum Mensabereich. Zwei Leuchtkästen erweitern optisch den Raum und thematisieren medizinische Hilfe am Menschen. Swarm dynamisiert den Fluss in der Bewegung der Menschen durch das Gebäude. Material: 44 qm Fotoinstallation auf Glasfassade und in Leuchtkästen, Foyer und Rampe, geladener Wettbewerb 1. Preis, 2008. hks-Architekten und Auftraggeber: Landesärztekammer Hessen

    Referenzprojekt 3: Circular, Eintauchen in den Kreislauf des Wassers Im Eingangsfoyer der Leading Infusion Factory Europe L.I.F.E, des 2005 neu errichteten Fabrikgebäudes der B. Braun Melsungen AG, Europas modernster Produktionsstätte für Infusionslösungen, nahm ich Bezug auf den Kreislauf des Wassers, der für den Menschen lebenswichtig ist. Es läuft das Video Circular auf einem großen Plasmabildschirm, der in das Fenstersegment architektonisch integriert ist, sodaß gleichzeitig der Blick in die aktuelle Produktion (Sterofundin) sichtbar ist. Hier greife ich als Künstlerin das vom Unternehmen hergestellte Produkt explizit auf und thematisiere es. Ergänzt wird die Videoinstallation durch den zentralen Leuchtkasten wake, der eine Schwimmerin in dem Augenblick zeigt, in dem sie nach einem Sprung ins Wasser die Oberfläche durchbricht. Der Ausgangspunkt der künstlerischen Konzeption ist der Kreislauf des Wassers, der für den Menschen elementar und lebensnotwendig ist. Material: Wake, Großfoto im Leuchtkasten, 150 cm x 200 cm, 2001, Circular, DVD 23min.Video auf Plasmabildschirm 84″ im Loop, 2005, Regie und Kamera: Corinna Rosteck, Schnitt: Rene Schulz, Sound Design: Rich Blaha und Lars Damm. Die Videoinstallation setzt sich mit dem Produkt des Unternehmens, der Infusionslösung, aus dem Blickwinkel der Künstlerin auseinander.

    wake_whirl – Corinna Rosteck

    Referenzprojekt 4, Whirl & Wake, Eintauchen in die Oberfläche- Liquides Das Liquide ist ein zentrales Sujet in meinen Arbeiten. Jedoch lässt sich mein künstlerisches Schaffen nicht auf das Motiv des Wassers reduzieren. Vielmehr bilden Spiegelungen und Oberflächen im Stadtraum, in der Landschaft des Liquiden und auch beim Tanz einen thematischen Fokus meiner Arbeiten. Meine Bilder sind raum- beziehungsweise kontextbezogene Installationen zwischen Fotografie, Malerei und Architektur.

    Lebenslauf mal ganz kurz gefasst: Studium an der Udk, Berlin, in New York am International Center of Photography und am Central St. Martin’s College of Art & Design, langjährige Zusammenarbeit mit einem namhaften Fotolabor in Berlin, Entwicklung von fotografischen speziellen Drucktechniken mit lichttechnisch besonders interessanten Materialien und Oberflächen.

    Doujeu_whirl_01 Corinna Rosteck

    (Gastautorin: Corinna Rosteck  /  Internet: www.corinna-rosteck.de)

    Das Interview mit Mentoring4u finden Sie hier.

  • Berlin – eine Stadt mit Künstlerpotential: Corinna Rosteck im Gespräch

    In der Reihe Erfahrungsberichte stellen wir Ihnen diesmal eine freischaffende Künstlerin im Bereich Fotografie, Video und Installation vor. Corinna Rosteck  lebt und arbeitet in Berlin.

    acc1 – Corinna Rosteck




    Mentoring4u: Wie kam es dazu, dass Sie sich für Videoinstallationen entschieden?

    In meinen Video- und Fotoinstallation arbeite ich filmisch mit Sequenzen aus Standbildern. Aus meinen Erfahrungen aus der Malerei, Drucktechnik und Fotografie wurde ich immer mehr in meinen Arbeiten und Motiven mit der Thematik der „Bewegung“, der Ver-Flüssigung, dem Liquiden konfrontiert.

    Die Videos vermitteln keinen chronologisch rekonstruierbaren Ablauf. Nicht mehr das Nacheinander der Bilder ist wichtig, sondern das Nebeneinander – und damit die Möglichkeit, völlig neue assoziative und formale Querverbindungen zu entdecken.

    Bewegung ist das zentrale Sujet in meinen Arbeiten. Dabei liegt ein Themenschwerpunkt in der Faszination des Wassers. Auf das Liquide, andere Aggregatzustände, charakteristische Wellenbewegungen, auf die vielfältigen Lichtbrechungen und Spiegelungen konzentriert sich mein Blick. Oberflächen, die ein perspektivisches Sehen unterbinden, finden sich ebenso in den Motiven des Stadtraums, der Wüstenlandschaft und den menschlichen Bewegungen im Tanz. Die Rhythmik der Lineaturen im Bild schafft für den Betrachter einen energetisch aufgeladenen Raum.

    Die Umsetzung im öffentlichen Raum öffnet weitere Dimensionen gerade über das bewegte Bild und durch den Sound bzw. die Musik.

    Clips – Corinna Rosteck

    Mentoring4u: Womit haben Sie angefangen?
    Mit dem Studium der Malerei und Drucktechnik, in frühester Kindheit mit der Musik (Geige) und Klavier, auch im Orchester,10 Jahre klassisches Ballett

    Mentoring4u: Wie gestaltete sich Ihre Zusammenarbeit mit dem DAAD ?
    Zwei Auslandsreisen wurden nach meiner Bewerbung mit dem DAAD finanziert, ein halbjähriges Reisestipendium nach Japan und USA zum Thema „Masse und Mensch“ , mit den Stationen in die „Vertigo“ – Städte nach Tokyo und Hiroshima, Hawaii University in Honolulu, San Francisco Art Institute, UCLA Los Angeles, amnesty International in Irvine Laguna, Seattle und ein Interview mit Gary Hill über Japan, das Chicago Art Institute, New York mit Besuch des Jonas Mekas’Filmarchive, Das zweite Stipendium war ein halbjähriger Aufenthalt am International Center of Photography in New York als Advanced Digital Media Assisstant. Über beide Reisen habe ich Erfahrungsberichte verfasst und vom DAAD wurde ich organisatorisch auf meinen Reisen begleitet.

    acc – Corinna Rosteck

    Mentoring4u: Welche Techniken bevorzugen Sie ?
    „haptische“ Fotografie, ungewöhnliche Papiere und Materialien für drucktechnische Prozesse, metallische Oberflächen, Video mit der Fotokamera, „Malen mit der Kamera“, Leuchtobjekte, Fotoinstallationen bezogen auf Architektur

    Mentoring4u: Wasser taucht bei Ihnen immer wieder auf. Weshalb?
    Zum einen der biografische Moment  – Wasser ist verführerisch wie gefährlich, siehe auch meine Installation „whirl&wake“ auf meiner homepage:

    http://corinna-rosteck.de/index.php?id=16

    Taucht sie auf oder geht sie unter ? – mein Alter Ego….

    „Eine ständig kreisförmige Bewegung vom Hineinsinken und Emportauchen deutet einen Strudel an. Strudel und Kielwasser fordern jene Schwimmbewegungen heraus, die der Mensch ausführt, um die Tiefe zu ergründen. Das Vorhaben ist verführerisch wie gefährlich.“

    Das Motiv des Wassers, mit dem ich mich  fotografisch auseinandersetze, bietet eine schier unerschöpfliche Fülle von Assoziationen. Sie sind privater, subjektiver Natur sein, Roland Barthes nennt dies das punctum. Aber sie können auch am Symbolcharakter – dem studium – ansetzen: Wir wissen, wie es sich anfühlt, auf- und abzutauchen oder mit den Fingerspitzen Kreise ins Wasser zu malen. Es steht für den unendlichen Kreislauf der Natur und ist Sinnbild in der Religion, Quell allen Lebens, für Energie, aber auch lebensrettend.

    Das Spiel des Lichts, das der Betrachter nahezu zwangsläufig mit dem Element „Wasser“ assoziiert, findet auf der Bildoberfläche faktisch statt. Durch die technische Umsetzung verliert das Bild seine Eigenschaft als statisches Medium. Ich möchte den „eingefrorenen“ Blick der Kamera überwinden und den typischen Charakter von Wasser und Bewegung fassen. Zusätzliche Unterstützung erfährt dies durch die bewusste Einbeziehung analoger und digitaler Unschärfen, welche die Strukturen fließend und weich erscheinen lassen.

    Mentoring4u: Wie reagieren Museen auf Ihre Kunst
    Mit Ankäufen und Ausstellungsangeboten, wenn die finanziellen Mittel da sind- sehr interessiert

    Inwhirl_tonnehaar – Corinna Rosteck

    Mentoring4u: Wie war die Aufgabenstellung für den German Expo Pavilioni in Zaragossa?
    Es ging um die Präsentation von „Wasser und Leben“ in der Umsetzung des Deutschen Pavillons im VIP- Bereich, das Kuratorium hat gezielt spezielle Motive meiner Arbeiten zum Thema des „Liquiden“ zur Eröffnung ausgewählt und über einen Monat in der Lounge gezeigt, aus der alle wichtigen Vertreter der Länder ihre Treffen hatten. Leider wurde keine Dokumentation dazu herausgebracht und auch die Expo viel zu wenig für den einzelnen Künstler beworben (häufig anzutreffen: unzureichende Pressearbeit), in Zaragoza ging es um die Problematik in Zentralspanien, was über geringe Wssserressourcen verfügt, die Verschwendung und den Wert des Wassers in der ganzen Welt aufzuzeigen, meine Bilder zeigen dies hervorragend.

    Mentoring4u: Was bedeutet: Mentoring at the University of the Arts, (UDK), Berlin
    Bei dem Projekt „Berlin, Du Buter Stein Du Biest“ habe ich über sechs Monate eine Gymnasialschülerin in der Oberstufe auf Ihrem Weg ins Studium begleitet, sie in mein Atelier und mein Fotolabor genommen, ihr meine Produktionsweise und Arbeitsalltag einer Selbständigen (Fotografin und Künstlerin) vorgeführt und Ihr gezeigt, wie die Vernetzungsstruktuen auf dem Kunstmarkt funktionieren, aussedem ein Portfolio- Viewing ihrer Arbeiten durchgeführt.Zum Abschluss gab es eine Dokumentation in Form eines Kataloges und eine Ausstellung in der Universität der Künste, das Projekt wurde von der  Oberstufenlehrerin Annette Hauffe des Königin- Luise- Gymnasiums die – teils in der Schule teils in dem Atelier – mit den Gesprächen beigewohnt hat, und diese berufsvorbereitenden Massnahmen hervorragend für die Schüler umgesetzt hat.

    Doujeu_whirl_01 Corinna Rosteck

    Mentoring4u: Wann begannen Sie sich an Wettbewerben zu beteiligen?
    Bereits vor dem Studium während meines Leistungskurses „Kunst“ beim Deutschen Schülerwettbewerb in Hannover mit einem Selbstporträt.

    Mentoring4u: Wie haben Sie Partner für Ihre erste Ausstellung gefunden?
    Durch Aquise und Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis

    Artabudhabi_2009_I – Corinna Rosteck


    Mentoring4u: Was sind Ihre Ziele für 2012
    Eine engagierte Agentin zu finden, die mich umfassend auf dem internationalen Kunstmarkt vertritt und auf Provisionsbasis arbeitet. Eine Galerie im europäischen Ausland oder weltweit, die mich auf den internationalen Messen mich positionieren kann.

    Vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen Ihnen weiter viel Erfolg.

    Hier finden Sie das Künstlerporträt: Corinna Rosteck

    (Das Gespräch führt Martin Weiss mit Corinna Rosteck  /  Bilder: Corinna Rosteck  /  Bearbeitung A. Damayantin  /  Quelle: www.corinna-rosteck.de )

  • Vertrauen? Diskutieren Sie mit uns über aktuelle Fragen der Transparenz. Ihre Meinung ist gefragt. Thema: Bundespräsident.

    Was ist los mit und um unserem Bundespräsidenten?
    Zu diesem Thema haben wir junge Menschen gefragt und hier ist der erste Kommentar und Aufruf von einem 16-jährigen Mädchen:

    Screenshot Wasserspiegel Artikel

    „Warum wirft die Bild-Zeitung Wulff vor, dass er statt 5,2% Zinsen nur 4% gezahlt hat, obwohl der Bankzinssatz im Jahre 2008 nicht 5,2% hoch war? Der Zinssatz war damals 4,..% also würde es mit dem 4% ja einigermaßen stimmen. Jetzt ergibt sich die Frage, warum hat Christian Wulff sich von einer Person das Geld geliehen, obwohl er für die 4% auch in der Bank einen Kredit hätte aufnehmen können? Wenn in der Verhandlung zwischen Wulff und Geerkens nichts unrechtes dabei gewesen ist, warum dann nicht einfach von Anfang an dazu stehen und es offen aussprechen.

    Im Jahre 2008 als junger CDU-Wilder forderte Wulff den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau wegen der „Flugaffäre“ zum Rücktritt. Auch dies war übertrieben, doch wenn Wulff immer noch zu seinen damaligen Maßstäben steht, dann sollte er konsequenterweise auch selbst zurücktreten.“

    (Die  Gastautorin ist der Redaktion bekannt, möchte aber nicht genannt werden.)

    Wie gehen Sie mit diesem Thema um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben? Gerne veröffentlichen wir Ihre Anregungen hier.

    Irgendwann muss auch eine Plattform für junge Menschen sich mit dem Thema und den Diskussionen rund um das Amt des Bundespräsidenten auseinandersetzen.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Autor: M. Weiss  /  Bild: sc_denkanstoß_froodmat  /  Bearbeitung: M. Weiss  /  Quelle: Schülerin)

  • Jobben im Ausland. Per Du mit Mickey Maus, reiten in Portugal und Minijob vs Ausbildung und warum Marit Larsen so gerne von der Liebe singt

    Heute bei unseren Fundstellen: Jobben im Ausland, eine interessante Möglichkeit, sich für den zukünftigen Arbeitgeber interessant zu machen und die Welt kennen- und Sprachen zu lernen. Nicht genug, dass es jede Menge  unbesetzte Ausbildungsplätze 2011 in Deutschland gab, sogar die Ausbildungsvergütungen sind gestiegen! Was langfristig für Ihre Karriere besser ist, müssen Sie selbst herausfinden.

    Also, wenn das nichts ist. Das Disney Resort Paris bietet 500 Tätigkeiten an Darunter in den Disney’s Themenparks, Disney Village, Disney’s Golf und Disney’s Hotels. Anfänger und Fachkräfte für gehobenes Gaststättengewerbe oder Systemgastronomie. Empfangssekretäre für Hotelrezeption und Bell Service. Ticketing, Attraktionen, Einzelhandel, Internationale Reservierungszentrale, Meinungsforscher. Mehr Infos hier. Wenn schon Disney denn schon auch gleich nach Florida jobben gehn. Kein Problem, auch hier gibt’s Möglichkeiten. Interessante Tourismuspraktika werden in Portugal angeboten. Hauptsächlich in den Bereichen Hotellerie (vor Allem im Restaurant- und Barservice sowie Rezeption) sowie in Tauch- und Reitschulen. Weitere Infos hier.  Noch mehr Infos finden Sie direkt bei der Bundesagentur für Arbeit, ZAV Zentrale für Auslands- und Fachvermittlung.

    Mal ehrlich, bevor Mann oder Frau in den Ferien oder nach abgeschlossener Schulbildung auf € 400 Basis in Deutschland  jobben geht, sollten Sie sich lieber ein interessantes Kurz-Praktikum in einem Unternehmen suchen, wo Sie später in die Lehre gehen möchten. Ihre Chancen steigen damit überproportional für einen guten Start ins Berufsleben. Auf Mentoring4u werden viele Ausbildungsberufe dargestellt. Die Redaktion von Mentoring4u informiert Sie zusätzlich noch mit einem PlanB, weiteren sinnvollen Adressen und Erfahrungsberichten.

    Und womit Larit Larsen ganz besonders bezaubert, findet Ihr natürlich am Besten auf Ihrer Homepage selbst heraus. Vorbereitungen zu Ihrem neuem Album „Spark“ Viel Spaß!

    Autor: M. Weiss  /  Bilder & Gestaltung: M. Weiss  /  Quellen: www.ba-auslandsvermittlung.de , www.bibb.de, www.maritlarsen.com )

  • Arabische Literaturtage in Frankfurt/M 20.-21. Januar 2012

    Wir haben für Sie einen interessanten Termin in Frankfurt/M. gefunden:
    Aufbruch in die Freiheit?

    „Die arabischen Gesellschaften sind im Aufbruch. Was in Tunesien im Dezember 2010 begann und sich in anderen arabischen Ländern fortsetzte, ist einmalig in der jüngeren Geschichte des Nahen Ostens und Nordafrikas. Auch wenn der Weg zur ‚Freiheit’ lang sein wird – viele der Errungenschaften sind nicht mehr rückgängig zu machen: Drei Diktatoren wurden gestürzt, eine neue kritische Öffentlichkeit ist entstanden, und die Verwirklichung von Bürgerrechten und demokratischeren Strukturen ist zum ersten Mal in Reichweite gerückt. Trotz vieler Rückschläge scheint der Wille zur Veränderung ungebrochen.

    Diese rasanten Entwicklungen im Nahen Osten und Nordafrika werden nicht nur Politik und Gesellschaft, sondern auch die arabische Literatur verändern. Grund genug also, genauer nach dem neuen Verhältnis von Literatur und Politik zu fragen: Wie interagieren Literatur, Gesellschaft und Politik in dieser Umbruchsphase? Schreiben arabische Autoren nach den diesjährigen Ereignissen freier als zuvor? Welchen subversiven Beitrag hat Literatur im Vorfeld der Aufstände geleistet?

    Sollen Prosa, Lyrik und andere literarische Genres sich ganz der ‚Revolution’ verschreiben oder eher eine kritische Distanz wahren? Diese und weitere Fragen im Spannungsfeld von Literatur und Politik stehen im Mittelpunkt der Arabischen Literaturtage, zu denen Autoren, Künstler und Kritiker aus verschiedenen arabischen Ländern und aus Deutschland eingeladen sind, um nicht nur ihre Werke zu präsentieren, sondern auch ihre Sichtweisen auf den Arabischen Frühling zur Diskussion zu stellen.

    Ergänzt werden die Literaturtage durch ein vielfältiges kulturelles Rahmenprogramm:

    – eine Ausstellung der ersten ägyptischen Graphic Novel Metro von Magdy El-Shafee,
    – ein Konzert des Hip-Hop-Künstlers Deeb und
    – Filmreihen im Marburger Kino Trauma sowie
    – im Orfeos Erben in Frankfurt mit neuen arabischen Filmen über die Aufstände in Nahost und Nordafrika.

    Ich freue mich, gemeinsam mit Ihnen und den von litprom eingeladenen Autorinnen und Autoren über das künstlerische Schaffen nach dem Arabischen Frühling 2011 zu diskutieren und neue Perspektiven auf die kulturellen Entwicklungen diesseits wie jenseits des Mittelmeers zu eröffnen.“
    Stephan Milich, Kurator

    Programm: 20.–21. Januar, Literaturhaus, Ausstellung der Graphic Novel Metro von Magdy El-Shafee

    FREITAG, 20. JANUAR 2012

    16.00 Uhr, Eröffnung
    Prof. Dr. Felix Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt Frankfurt
    Anita Djafari, Geschäftsleitung litprom
    Dr. Stephan Milich, Kurator der Arabischen Literaturtage

    16.15–18.00 Uhr, Podiumsdiskussion: Literatur und Freiheit
    Alawiyya Sobh (Libanon)
    Youssef Ziedan (Ägypten)
    Boualem Sansal (Algerien)
    Hartmut Fähndrich (Schweiz)

    Moderation: Kersten Knipp

    20.00 Uhr, Lesung: Chronistinnen des Begehrens
    Mansura Eseddin (Ägypten)
    Alawiyya Sobh (Libanon)

    Moderation: Claudia Kramatschek

    Die deutschen Texte werden gelesen von Stéphane Bittoun.

    Die Veranstaltungen werden simultan gedolmetscht (Arabisch/Französisch/Deutsch).


    SAMSTAG, 21. JANUAR 2012

    Literaturen im Gespräch

    In Werkstattgesprächen diskutieren Autorinnen und Autoren mit Ihnen über die Wechselbeziehungen zwischen Literatur und dem Arabischen Frühling und lesen Auszüge aus ihren Werken. Zudem präsentiert ARTE zwei Filme zu den arabischen Aufständen.

    11.00–13.00 Uhr, Werkstattgespräch 1: Schreiben für die Revolution
    Mansura Eseddin (Ägypten)
    Abbas Khider (Irak/Deutschland)
    Ali al-Jallawi (Bahrain/Deutschland)

    Moderation: Claudia Kramatschek

    Das Gespräch wird konsekutiv gedolmetscht (Arabisch/Deutsch).

    11.00–13.00 Uhr, Werkstattgespräch 2: Zensierte Worte – freie Gedanken
    Rosa Yassin Hassan (Syrien)
    Magdy El-Shafee (Ägypten)
    Esther Dischereit (Deutschland)

    Moderation: Leslie Tramontini

    Das Gespräch wird konsekutiv gedolmetscht (Arabisch/Deutsch).

    11.00–12.15 Uhr, Lesekabinett

    ARTE-Filmvorführung 1: Goodbye, Mubarak Dokumentarfilm, ARTE France 2010, 75 Min.

    15.00–17.00 Uhr, Werkstattgespräch 3: Neo-Kolonialismus versus

    Selbstkolonisierung
    Boualem Sansal (Algerien)
    Sihem Bensedrine (Tunesien)
    Michael Kleeberg (Deutschland)

    Moderation: Regina Keil-Sagawe

    Das Gespräch wird konsekutiv gedolmetscht (Französisch/Deutsch).

    15.00–17.00 Uhr, Werkstattgespräch 4: Revolution ohne Religion?
    Najem Wali (Irak/Deutschland)
    Alawiyya Sobh (Libanon)
    Thomas Lehr (Deutschland)

    Moderation: Andreas Fanizadeh

    Das Gespräch wird konsekutiv gedolmetscht (Arabisch/Deutsch).

    15.00–17.00 Uhr, Lesekabinett

    ARTE-Filmvorführung 2: Syrien undercover: Im Herzen der Revolte

    Dokumentarfilm, ARTE France 2011, 52 Min.

    Anschließend: Die Filmautorin Sofia Amara im Gespräch mit Kersten Knipp. Das Gespräch wird konsekutiv gedolmetscht (Französisch/Deutsch).

    18.00–19.00 Uhr, Lesesaal

    Abschlusspodium: Literarisches Engagement reloaded: Subversive Schreibweisen junger arabischer Autorinnen und Autoren
    Mansura Eseddin (Ägypten)
    Rosa Yassin Hassan (Syrien)
    Magdy El-Shafee (Ägypten)
    Stefan Weidner (Deutschland)

    Moderation: Andreas Fanizadeh

    Die Veranstaltung wird simultan gedolmetscht (Arabisch/Französisch/Deutsch).

    20.00 Uhr, Lesung: „… ein Ort für alles Unsagbare“. Lyrik in Zeiten des Widerstandes

    Ali al-Jallawi (Bahrain/Deutschland)
    Abbas Khider (Irak/Deutschland)
    Deeb (Ägypten)

    Moderation: Stephan Milich

    Die deutschen Texte werden gelesen von Stéphane Bittoun. Die

    Veranstaltung wird simultan gedolmetscht (Arabisch/Französisch/Deutsch).

    Anschließend: Reime der Revolution. Hip-Hop Konzert mit Deeb

    Hier finden Sie weitere Informationen zu den Autoren, Programm, Veranstaltungsorten, Preisen und Anmeldung: Arabische_Literaturtage_Programm-1

    (Quelle + Veranstaltungshinweis: Arabische Literaturtage 20.-21.Januar 2012 / Kurator: Stephan Milich)

  • Mentees haben gute Vorsätze – auch für 2012

    Menti Neujahr Comic

    Konkreter Vorsatz = Umsetzbarkeit. So sonderbar manche Vorsätze auch sind, bei Menti und seinen Mitschülern könnte es tatsächlich klappen.

    Ja, wirklich, wir machen es uns diesmal einfach, aber warum sollten Sie die Vorsätze aus dem letzten Jahr nicht weiter beherzigen.

    Viel Spaß bei der Lektüre des Artikels von Alexandra Sokolowski aus dem letzten Jahr. Folgen Sie diesem Link

    (Autor: A. Sokolowski | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • An extraordinary Career: Sonja ter Heijden

    2012 beginnen wir mit Erfahrungsberichten, wechseln allerdings die Sprache. Wir stellen Ihnen heute Sonja ter Heijden vor. Eine ganz außergewöhnliche Karriere.
    Das Redaktionsteam von Mentoring4u wünscht Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.
    Magical realism paintings of still lifes from Sonja ter Heijden

    Mentoring4u:
    Wie kam es dazu, dass Sie sich für einen ganz neuen Lebensweg entschieden?

    Sonja ter Heijden: I am going to tell you about my career as a painter,which was a long hard road. First I have to tell you a little about my first career which was to raise my children. When I was young I thought life was fun and easy, but life isn´t easy at all. When I had 3 children and the youngest was nearly 6 years, I divorced. Two years later I was surprised to be pregnant again and I wasn´t in a steady relation. I was single when my fourth one was born and living from welfare. It was not easy for my children, we did not have always potato chips and Coca Cola but we had a lot of love. Now my children are grown up and they have good jobs, my youngest is 16 years now and still at school and living with me.

    Mentoring4u: Sie sind Mutter von vier prachtvollen Kindern. Das war doch nicht einfach für Sie. Wie schaffen Sie das alles?

    Sonja ter Heijden: About 7 years ago, my second child left the house for living on his own. That moment I realized there would be a day they all would be gone and my house should be empty. I wasn’t happy with that conclusion….I taught many life lessons to  my children, one of that was: if you want something, if you desire something, when it is in your heart and mind, you have to go for it, you have to do everything to reach your goal.

    Then I was wondered; What if I reached my goal…..raising my children till they were adults. Where, what and who was Sonja? At that moment I became tired of being only a mother. I did not work, because of my health, it wasn’t possible to have a fulltime job and I was still living from welfare. Because of that I was used to read the advertisement flyers every week to seek for cheap shoppings. Somewhere in November of 2005 I saw „paint and brushes“ in a flyer and I was thinking, should it be possible for me to paint?

    Mentoring4u: Paint and brushes?

    Sonja ter Heijden: When there was no euro in Europe, the Dutch had guldens. My father once gave me  100 guldens to spent for myself. I was not allowed to spent it on my children, he told me to save it for the moment I really wanted to spent it for something special. So I put it in a vase for years, the Euro came and I made from 100 guldens 50 Euro.The paint in the flyer was cheap and I was thinking, if I wanted to sell my paintings I should buy good paint and good brushes. Not the most expensive paint but  good paint, cause first of all I had to find out IF I could paint.When I was a child I liked to draw. At the school of my children I was creative with a lot of things. So a little plan came into my mind and I bought acryl paint, Canvas and cheap brushes. That’s the moment my painting career started.

    Mentoring4u: Womit haben Sie angefangen?

    Sonja ter Heijden: I started with big flowers and simple still lifes, it was nice to see but not special. If I wanted to be an exceptional painter I had to make more beautiful paintings and the acryl paint did not work in combination with my mind and hand. I asked for help from painters on the internet.  I sent many emails, just one answered back to me. A painter does not tell secrets about his paintings I suppose…. So after one year of painting with acrylic paint, I decided to buy oil paint. The Masters of the 17th century painted with oil paint and I love their paintings.

    When I begun with oilpaint I had to know what I wanted, I had to have a style figure in my paintings, so it would be recognizable for the viewers. If you see a Picasso, you know it is a Picasso so I had to find out what I loved. I was born in Delft, a city well known for its Delft Blue Pottery and as a child I liked that at my grandmothers house. My other interest that time was the oriental life of the Middle East, I decided to paint Delft Blue Pottery with harem woman ; ) Strange combination, but nice to see and because of that combination it could be the eyecatcher I was hoping for. After a few paintings and the comment of my family and friends I understand that it was not a good combination. Also it did not gave me the satisfaction I wanted, so I begun with a portrait of my grandchild.

    Mentoring4u: Spielt Internet für Sie eine Rolle?

    Sonja ter Heijden: Using the internet I found out, some painters used Masonite to paint on.The structure of the canvas was holding me to make more detailed work. I went to several shops but could not find it and I forgot it. At the beginning of 2007 I met a painter in Delft who used Masonite and I saw his paintings, he explained me the positive features of the material and I started to paint on Masonite when I found a shop who could ordered it for me.

    Mentoring4u: Wann begannen Sie sich an Wettbewerben zu beteiligen?

    Sonja ter Heijden: In 2007 I won the second prize in a contest from 100 Artists, organized by a garage. I had a little exhibition but did not sell anything ; ) Because I did not know how everything works in the art scene ( I am still learning) and I did not know anything about art and artists, I knew  I had to paint more beautiful. I decided to paint just stilllifes with Delft Blue Pottery and because I love nature I had to make designs that way. I did not want to make copies of the old Masters of the 17th century I had to find a way to make my own originals. When I was 15 years old I liked the paintings of Carl Willink and the painter in Delft, Johan Hermsen made beautiful magical paintings, so my idea was to make a combination for myself; Magic, nature, Delft Blue Pottery with a wink to the old Masters..Then I discovered the world wide meaning of The Delft Blue pottery. From the far East ;China came at the beginning of the 17th century the Porcelain to delft, to the West. So for me, in the Delft Blue Pottery the East and West, the blue color of Heaven and the clay of the earth become integrated through craftmanship.I wanted to make an icon of the Delft Blue Pottery. When I was painting  the Blue Mask, a painting you can see on my website, I accidentally found the meaning of my paintings I call it : The Blue Secret.

    I begun with very little paintings, just a vase, a flower or some fruit. The use of pure red sable brushes in combination with the Masonite was great. My paintings became bigger, my ideas were sometimes overwhelming for myself. I did not know what happened in my mind but I enjoyed it. Even all the times when the paint did not do what I wanted, even when I was crying in front of my easel and thinking it was not possible for me to learn it, I was enjoying painting. Day after day I learned more about making a painting, how much paint I had to do on my brush, the thickness in combination with linseed oil, to draw a design. It is hard working to make a beautiful oilpainting. It was such a fight but also a victory when I was thinking the painting was finished.

    Mentoring4u: Sie sind eine Kämpfernatur. Wie ging es weiter?

    Sonja ter Heijden: In the summer of 2010 I was making a design on a big panel,  it was a very emotional design I gave it the title „I never promised you a rose garden“ For 3 weeks I was all day drawing, also at that summer evening. It was half past ten and the darkness came, I had to stop with drawing. I put my pencil down and walked two steps backwards to see what my drawing looked liked….. I looked and suddenly tears ran down my cheeks. I could not understand how it was possible for me to drawn what was in my mind, by my arm,hand and pencil came on the panel. I was overwhelmed by emotions cause now I understood; if I could paint this like it was in my mind : I was somebody, I could do something. I was not only a mother, I was really an artist. It was my biggest panel so far and for me like a rebirth and I knew, painting this panel was my door to the future.

    Mentoring4u: Wie haben Sie Partner für eine Ausstellung gefunden?

    Sonja ter Heijden: In February 2011 I sent an email to the Museum The Prinsenhof in Delft with the question if it was possible to have an exhibition. A miracle happened, for 2 months I had an exhibition in the Museum, all the media were interested and even National television. I have to go on and have to learn so many things about being a painter and selling my paintings. After all the heavy years of taking care for my four children, the struggle to live with little money and all the problemes I had to solve by my own, I found my destiny. I had to prove myself that I excist. I am so happy I can paint, painting is my breath, my life, I enjoy, I live! I think I will never reach my border, the most beautiful paintings aren’t paint yet!

    Sonja ter Heijden, vielen Dank für Ihren interessanten und vielseitigen Erfahrungsbericht. Toll, dass Sie durchgehalten haben. Es war ganz bestimmt nicht einfach. Unser Tipp: Dran bleiben und nicht aufgeben. Dieser Bericht hat uns wieder gezeigt, wie wichtig es ist, nicht auf zu geben. Lassen Sie sich nicht unterkriegen!

    Die Redaktion von Mentoring4u beglückwünscht Sonja ter Heijden zu dieser außergewöhnlichen Karriere und wünscht Ihr weiterhin viel Erfolg.

    Weitere Erfahrungsberichte finden Sie hier: Bulgarien,  Ärzte für die Dritte Welt,  Medizinstudentin, Einzelhandelskauffrau ,  Lesecoach oder einfach im Suchfeld „Erfahrungsbericht“ eingeben.

    (Autor: Sonja ter Heijden  /  Bildbearbeitung: M. Weiss  /  Quelle:  www.sonjaterheijden.com)

  • ACHTUNG Abzocke / Online Betrug / Betrugsversuch – z. B. in KfZ und Immobilienanzeigen

    Geldtransfer als Liquiditätsnachweis?
    In einem kürzlich vor dem Landgericht Gera verhandelnden Fall gegen eine rumänische Betrügerbande wurde wie folgt vorgegangen: Die Betrüger geben sich als Dänen oder Niederländer aus, die vornehmlich als Verkäufer von Kraftfahrzeuge oder als Vermieter von Wohnungen auftreten.

    Als Sicherheit über die Zahlungsfähigkeit der potentiellen Kunden wird um einen Liquiditätsnachweis gebeten. Dabei wird vorgeschlagen über den Finanzdienstleister Western Union einen Betrag – meist zwischen 1500 und 3000 Euro einzuzahlen und an sich selbst zu transferieren. Nach Erhalt der Bestätigung übermitteln die Täter per Handy die Transaktionsdaten (Anschrift des Empfängers, Betrag, Stadt/Land wo das Geld abgeholt werden soll) an ihre Komplizen. Diese holen mit gefälschten Ausweisen, die mit den Daten des Empfängers versehen sind, den Betrag in einer Western Union Filiale ab. Die Fälschung des Ausweises erfolgt durch Auftragen von „Rubbelbuchstaben“ auf ausländische Ausweisrohlinge, die mit den Lichtbildern der Komplizen versehen sind.

    > Western Union informierte über diese Betrugsmasche (20.10.11 news aktuell. Pressemappe Western Union):“> …> .Geldtransfer als Liquiditätsnachweis …Es wird vorgetäuscht, dass Western Union als Treuhandservice nutzbar ist. Interessenten werden aufgefordert, Geld an Familienmitglieder zu schicken, um die Liquidität prüfen zu können. Die Betrugsopfer werden dazu gebracht, Details zur Transaktion preiszugeben“…

    Gefunden hatten wir eine Anzeige in einem Immobilienportal.

    Wie können sich Verbraucher vor Onlinebetrug schützen? Western Union rät zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:
    – Senden Sie niemals Geld an Fremde. Schicken Sie nur Geld an Personen, die Sie persönlich kennen und denen Sie vertrauen.

    –
    Hüten Sie sich vor Geschäften, die unrealistische Vorteile versprechen. Lassen Sie sich nicht auf Angebote ein, die „zu gut klingen, um wahr zu sein“.

    –
    Nutzen Sie keine Geldtransfers, um Einkäufe beispielsweise aus Online-Auktionen zu bezahlen, vor allem wenn dies die einzige Zahlungsmöglichkeit ist.

    –
    Senden Sie niemals Geld, um Steuern oder Gebühren für angebliche Lotteriegewinne zu entrichten.

    – Bewahren Sie Informationen zu Geldtransfers sicher auf und geben Sie diese nur an den Empfänger weiter, niemals an unbeteiligte Dritte. Diese Daten sollten Sie wie PIN-Nummern oder Passwörter geheim halten.

    –
    Western Union ist kein Service, um die Zahlungsfähigkeit vor Vertragsabschluss zu beweisen. Western Union bietet keinen Käuferschutz oder Treuhandservice an.

    –
    Falls Sie verdächtige E-Mails erhalten, beispielsweise Spam-Mails mit Jobangeboten, die sich auf Western Union beziehen, informieren Sie Western Union direkt unter spoof@westernunion.com. Das Team von Sicherheitsexperten wird entsprechend handeln.

    Folgende Betrugsmaschen kommen häufig in Deutschland vor:
    1. Bei Online-Einkäufen werden bezahlte Waren nicht geliefert – diese Masche zielt auf die Käufer ab.
    – Die Betrugsmasche basiert darauf, dass der Käufer (das Opfer) mit dem Verkäufer (dem Betrüger) einen Kaufvertrag eingeht, oft über das Internet. Der Verkäufer besteht auf der Bezahlung per Geldtransfer als einzigem Zahlungsweg. Die versprochene Ware wird nie geliefert.

    2. Bezahlung mit gefälschten Schecks, die über überhöhte Summen ausgestellt sind – diese Masche ist auf Verkäufer ausgerichtet.
    – Bei dieser Betrugsmasche schließt der Verkäufer (das Opfer) mit dem Käufer (dem Betrüger) ein Geschäft ab. Der Verkäufer erhält zur Bezahlung einen Scheck, der oft von einer bekannten Bank ausgestellt wurde. Die Summe übersteigt den vereinbarten Preis um ein Vielfaches. Schließlich behauptet der Käufer, dass ein Missverständnis vorliegt und drängt den Verkäufer, den Scheck einzulösen, den Differenzbetrag abzuheben und per Geldtransfer zurückzuschicken.‘

    3.
    Betrug mit gefälschten Gewinnbenachrichtigungen – gaukeln überraschende Gewinne vor und zielen auf die Empfänger ab.
    – Bei dieser Masche erhalten die Opfer Telefonanrufe oder E-Mails, in denen beteuert wird, sie hätten beispielsweise Geld oder ein Auto gewonnen. Der Gewinn steht angeblich bereit, es muss nur eine Gebühr, zum Beispiel für Zoll oder Transport, bezahlt werden, damit der Preis übergeben werden kann.

    4. Geldtransfers als Liquiditätsbeweis – dieses Phänomen kommt beispielsweise beim Autokauf oder der Immobiliensuche im Netz vor.
    – Die Betrüger treten als Verkäufer auf und stellen gefälschte Angebote auf entsprechenden Portalen ein. Dabei geben sie unter einem Vorwand vor, ein Auto zu einem sehr günstigen Preis abzugeben oder eine Wohnung zum Schnäppchenpreis zu vermieten.
    – Es wird vorgetäuscht, dass Western Union als Treuhandservice nutzbar ist. Interessenten werden aufgefordert, Geld an Familienmitglieder zu schicken, um die Liquidität prüfen zu können. Die Betrugsopfer werden dazu gebracht, Details zur Transaktion preiszugeben.

    5. Identitätsdiebstahl – Bei dieser Masche greifen Kriminelle Zugangsdaten ab, beispielsweise zu sozialen Netzwerken oder E-Mail-Postfächern. Freunde und Familienmitglieder erhalten daraufhin gefälschte Nachrichten, dass sich die Person in Not befindet und dringend Geld benötigt. Die folgende Korrespondenz wird umgeleitet, so dass das Opfer oft nichts davon erfährt. Hier sollte man versuchen, auf direktem Weg mit dem Opfer zu sprechen um klarzustellen, ob tatsächlich ein Notfall vorliegt.

    Diesen Betrugsmaschen ist gemein, dass Betrüger die Beträge mit gefälschten Ausweispapieren abholen, die auf den Namen der jeweiligen Empfänger ausgestellt sind. Daher sollte man Geld nur an persönlich bekannte Personen schicken, denen man vertraut – und niemals unbeteiligte Dritte über Details der Transaktionen informieren. Western Union bietet einen seriösen und verlässlichen Weg, um Familienmitgliedern und Freunden Geld zu schicken. Im Gegensatz zu einer Filialbank kann man bei Western Union keine Girokonten eröffnen. Geldtransfers werden innerhalb kürzester Zeit ausgezahlt, oft bereits innerhalb weniger Minuten. Bereits ausgezahlte Geldtransfers können nicht rückgängig gemacht werden, auch wenn ein Betrugsfall vorliegt…..Weitere Informationen hier

      (Autor: M. Weiss  /  Bild:    Quelle: www.presseportal.de)