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Autor: m_weiss

  • Letzter Teil: Ist Legasthenie ein Märchen? Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer – helfen Ihnen –

    Für das Funktionstraining steht eine Fülle an Spielen und Arbeitsblättern zur Verfügung. Der AFS-Test hat gezeigt, welche Schwierigkeiten das Kind hat, und hier wird das Training angesetzt.


    Hat ein Kind Schwierigkeiten, Unterschiede zu sehen, so gibt es Fehlerbilder, Wimmelbücher, Buchstabensuche, usw. Hat es Schwierigkeiten, „oben“, „unten“, „rechts“, „links“, „neben“, „vor“, „hinter“ zu unterscheiden, so werden Türme gebaut, Figuren aus unterschiedlichen Perspektiven nachgezeichnet, Bilder gedreht usw. Für jeden Bereich gibt es eine große Auswahl. Viele Trainer des EÖDL stellen ihre Arbeitsblätter auf ihren Privatwebseiten bzw. über www.arbeitsblaetter.org gratis zur Verfügung.

    Doch die Aufmerksamkeit des Trainers und die Wahrnehmungsübungen für das Kind alleine reichen nicht. Auch ein legasthenes Kind lernt Lesen durch Lesen, Schreiben durch Schreiben und Rechnen durch Rechnen. Zusätzlich zum AFS-Test mache ich immer eine genaue Fehleranalyse. Welche Fehler macht das Kind? Lässt es Buchstaben aus, fügt es welche hinzu, vertauscht es „g“ und „k“ oder „b“ und „d“? Manche Eltern staunen, wenn ich ihnen zeige, dass die Fehler ihres Kindes System haben. Ein Kind, das Schwierigkeiten mit der räumlichen Wahrnehmung hat, wird öfters „b“, „d“, „p“ und „q“ verwechseln. Was hilft es da, wahllos Diktate zu üben? Groß- und Kleinschreibung? Rein gar nichts. Auch hier setze ich das Training da an, wo das Kind Probleme hat. Dabei gehe ich immer in dieser Reihenfolge vor: 1. Lesen, 2. Schreiben und 3. Rechnen. Denn Lesen ist das Wichtigste. Jegliche Informationsaufnahme geschieht über das Lesen. Solange ein Kind nicht gut und sicher lesen kann, brauche ich keine Rechtschreibung zu üben und schon gar keine Sachaufgaben. Für manche Eltern ist das ein regelrechter Schock! „Wie, wir sollen kein Diktat üben?!“ Nein, es bringt nichts. Solange das Kind die Buchstaben nicht einmal unterscheiden kann, was will man da Diktat üben? Auch beim Symptomtraining gibt es mehrere Möglichkeiten, den Buchstaben- oder Zahlenwirrwarr im Kopf des Kindes zu entwirren: Holzbuchstaben, Nachfahrplättchen, Kneten, …
    Auch hier gilt: was das Kind annimmt, gilt. Sehr sinnvoll ist es hier auch, den Computer einzusetzen. Dennoch, trotz aller Spiele und Möglichkeiten soll ein Kind mit der Hand schreiben können und ein Arbeitsblatt bearbeiten können. Tablets, Netbooks, Smartphones mögen im Alltagsleben der Kinder angekommen sein, in der Schule sind sie das noch lange nicht. Auch wenn die neuen Medien in der Schulen ankommen sollten, ein Kind soll dennoch in der Lage sein, einen Stift in der Hand zu halten und leserlich zu schreiben.

    Im Training gehe ich daher kleinschrittig vor: ich hole ich das Kind da ab, wo es ist und bringe ihm langsam, aber sicher die Kulturtechniken bei. Das Frustrierende an der Sache? Bis die Kinder zu mir kommen, sind sie oft schon in der 3. und 4. Klasse oder sogar älter, vom Wissensstand aber irgendwo Mitte oder Ende der 1. Klasse oder 2. Klasse. Das ist übertrieben? Leider nicht. Es ist erschreckend, wie viele 12-jährige Kinder wie ein Erstklässler lesen. Die Zahlen in Deutschland sagen auch genug: Siebeneinhalb Millionen funktionale Analphabeten gibt es in Deutschland; Migranten, die nicht oder kaum Deutsch sprechen sind dabei nicht erfasst. Sind das alle nicht-erkannte Legastheniker? Ich weiß es nicht, aber ich wage zu sagen: sehr viele auf jeden Fall. Die Art und Weise, wie in Deutschland Lesen und Schreiben gelernt wird, ist für Legastheniker nicht gerade förderlich. Aber das wäre ein weiteres Thema und ein Artikel für sich.

    Auch interessant: Wenn festgestellt wird, dass ein Kind in der Grundschule Schwierigkeiten mit Lesen, Schreiben, Rechnen hat, muss es in Deutschland eine multiaxiale Diagnostik über sich ergehen lassen, um als Legastheniker anerkannt zu werden. Ein Kind, das „nur“ Dyskalkulie hat, ist völlig sich selbst überlassen. Noch interessanter ist allerdings Folgendes: Ich habe viele Kinder, die erst beim Erlernen einer Fremdsprache auffällig werden. Irgendwie kann sich keiner erklären, warum das Kind sich mit Englisch oder Latein so schwer tut. Schaue ich genauer hin, merke ich, dass das Kind auch in Deutsch erhebliche Schwierigkeiten hat, aber dass es dieses durch seine hohe Intelligenz und verschiedene Tricks lange überspielen konnte. Jetzt braucht das Kind keinen Psychologen, keinen Psychiater und keine Medikamente (zum Glück), sondern es heißt einfach: „Na ja, es ist halt nicht so gut in Sprachen!“

    Es würde den Rahmen sprengen, hier noch mehr auf Einzelheiten einzugehen bzw. die Bildungssituation in Deutschland anzusprechen – dennoch soll gesagt werden, dass Deutschland mehr legasthene Kinder als andere Länder hat. Das sollte uns nachdenklich stimmen.

    Neben dem Training mit betroffenen Kindern versuche ich auch die Öffentlichkeit über die Themen Legasthenie und Dyskalkulie zu informieren. Twitter und Facebook sind dafür geeignete Plattformen, aber auch Vorträge, Flyer, Aushänge, usw.

    Wichtig ist zu erkennen, dass Legasthenie und Dyskalkulie keine Krankheiten oder Behinderungen oder Schwächen sind. Mit dem richtigen Training kann jedes Kind seine Legasthenie oder Dyskalkulie in den Griff bekommen. Deswegen sollten Legasthenie und Dyskalkulie möglichst früh erkannt werden. Wenn ein normal intelligentes Kind Probleme mit Lesen, Schreiben, Rechnen hat, soll man nicht wegschauen, nicht denken, dass der Knoten schon platzen werde (tut er nämlich nicht), die Eltern nicht vertrösten (sie wollen Hilfe!) und den Eltern nicht sagen, dass sie mehr üben sollen (das tun sie nämlich!). Legasthene und dyskalkule Kinder brauchen eine individuelle Förderung auf pädagogisch-didaktischer Ebene. So einfach ist das.

    Über diesen Link kommen Sie zu Teil 1, Teil 2, Teil 3 .

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    Wir wünschen Ihnen, unseren Lesern, ein gesegnetes Weihnachtsfest.  Die Redaktion von Mentoring4u.

    (Gastautor: Stephany Koujou  /   Bilder: S. Koujou  /  Gestaltung: M. Weiss   /  Quellen und weiterführende Links:
    Blog der Autorin: www.abcund123.de , Fernstudium des EÖDL:www.legastheniefernstudium.com/ , Dachverband Legasthenie Deutschland:www.dvld.de/index.php , Legasthenie:de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie Legasthenie – Dyskalkulie? (Dr. Astrid Kopp-Duller und Mag. Livia Pailer-Duller, KLL-Verlag, 2008) www.legasthenie.com , Blog von Dr. Astrid Kopp-Duller: blog.legasthenie-lrs-dyskalkulie.com/Sinneswahrnehmungen:abcund123.blogspot.com , AFS-Test:abcund123.blogspot.com und www.dyslexiatest.com ; 30 Fragen:www.30fragen.com/ . Das Legasthenie-Märchen: www.iplnicolay.comKMBek 16.11.99 , Text der KMBek (geändert am 11.8.00): www.schulberatung.bayern.de , Liegende Acht: www.lernen-heute.de, Siebeneinhalb funktionale Analphabeten: www.zeit.de )

  • Wir wünschen allen unseren Lesern…..

    …. und ein gesegnetes neues Jahr

    Die Redaktion von Mentoring4u


    (Bild & Gestaltung A. Damayanti)

  • Soforthilfe4u .. Unwetterkatastrophe auf den Philippinen

    MISEREOR unterstützt Opfer der Unwetterkatastrophe

    (Aachen, 20.12.2011) – Nach den schweren Unwettern auf den Philippinen unterstützt das katholische Entwicklungshilfswerk MISEREOR die örtliche Bevölkerung mit einer ersten Soforthilfe in Höhe von 15.000 Euro. Durch den Tropensturm „Washi“, der am Wochenende über den Süden des Landes hinweggefegt war, sind bisher mindestens 900 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben von Elmar Noé, Länderreferent für die Philippinen bei MISEREOR, sind fast 340.000 Menschen von der Naturkatastrophe betroffen. Mehr als 10.000 Häuser wurden  durch die mit dem Sturm einhergehenden Sturzfluten entweder völlig zerstört oder stark beschädigt.

    „MISEREOR arbeitet mit einer Reihe philippinischer Partnerorganisationen  seit vielen Jahren eng zusammen. Insofern konnten die Hilfsmaßnahmen zur Versorgung der Bevölkerung sofort beginnen“, erklärte Noé. Die Menschen erhielten nun zunächst Lebensmittel und Hygieneartikel, würden gesundheitlich betreut und bei der Bergung von Toten unterstützt. „Es ist von zentraler Bedeutung, dass die Hilfe koordiniert abläuft und auch Notleidende in Gegenden erreicht werden, die momentan nicht so stark im Fokus des öffentlichen Interesses stehen“, betonte der MISEREOR-Referent. Daher unterstütze das Aachener Hilfswerk einerseits die Maßnahmen seiner Partnerorganisationen in den am schwersten betroffenen Städte Illigan und Cagayan de Oro, stelle aber auch Geld für die Nothilfe der MISEREOR-Partner in Dumaguete auf Negros zur Verfügung.  Während die Nothilfe über die Weihnachtstage unvermindert weiterlaufen wird, sollen laut Noé in Kürze bereits die ersten Vorbereitungen getroffen werden, um die Unwetter-Opfer durch MISEREOR langfristig zu unterstützen und deren Lebensgrundlagen nachhaltig wiederherzustellen.

    Kontakt und weitere Informationen:

    – MISEREOR-Pressestelle, Ralph Allgaier, Tel.: 0241/442 529, Mobil: 0160/90555853, ralph.allgaier@misereor.de
    – MISEREOR – das Entwicklungshilfswerk der katholischen Kirche im Internet: www.misereor.de
    – Spendenkonto 10 10 10, Pax Bank Aachen, BLZ 370 601 93

    (Autor: PM Misereor  /  Bildbearbeitung: M. Weiss  /  Quellen: www.misereor.de , www.nzz.ch)

  • Teil 3: Ist Legasthenie ein Märchen? Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer – helfen Eltern

    Aufmerksamkeit bedeutet, dass das Kind lernen soll, beim Lesen, Schreiben, Rechnen mit den Gedanken dabei zu sein. Es reicht natürlich nicht, dem Kind lapidar zu sagen: „Konzentriere dich endlich mal“ oder „Sei ruhig!“. Nein, ich zeige dem Kind, wie es aufmerksam sein kann, wie es dazu kommt, mit den Gedanken bei der Sache zu sein.

    Für den Einstieg mache ich gerne Übungen mit der liegenden Acht, sei es mit einer Acht zum Anfassen oder mit einer Acht auf Papier zum Nachfahren. Die liegende Acht ist eine Übung aus der Kinesiologie. Ich will hier nicht auf den wissenschaftlichen Aspekt eingehen, ob es nachweisbar ist, dass die Gehirnhälften dadurch miteinander verbunden werden oder nicht. Fakt ist, dass die meisten Kinder diese Übung annehmen und dabei ruhiger werden.

    Für die Kinder, die diese Übung nicht akzeptieren oder nicht machen können, gibt es andere Übungen. Atemübungen, Nachfahrübungen, einen Turm bauen lassen, ja, ich habe einen Schüler, mit dem ich zuerst 10 Minuten Judotraining mache, damit er überhaupt zur Ruhe kommt. Denn das ist das Schöne an der AFS-Methode. Sie ist eine offene Methode, d.h. jeder Ansatz, jedes Spiel, jede Technik, jede Methode, die dem Kind helfen kann, wird akzeptiert. Jedes Kind hat eine andere Legasthenie, und jedes Kind hat eine andere Dyskalkulie, und deswegen ist es wichtig, auf jedes Kind einzeln einzugehen. Da das Training in einer Eins-zu-eins-Situation stattfindet, ist dies auch möglich.

    Manche Kinder sind nach Jahren des falschen Übens und der Frustration so unruhig geworden, dass sie manchmal lange brauchen, um überhaupt zur Ruhe zu kommen und aufmerksam zu sein. Hier heißt es, nicht locker zu lassen, sondern so lange daran zu arbeiten, bis das Kind seine Aufmerksamkeit gefunden hat.

    Der zweite Aspekt ist das Funktionstraining. Funktionen oder Sinneswahrnehmungen sind die Wahrnehmungen, die man zum Lesen, Schreiben und Rechnen braucht. Es geht um visuelle, akustische und räumliche Wahrnehmung. Es geht nicht darum, ob ein Kind gut sieht oder nicht, sondern darum, ob das Kind in der Lage ist, Unterschiede zu sehen oder zu hören, sich zu merken, was es gesehen oder gehört hat, ob es sicher „oben“, „unten“, „rechts“, „links“, „neben“, „vor“, „hinter“ unterscheiden kann. Denn wenn ein Kind das nicht kann, kann es zu Schwierigkeiten beim Erlernen der Kulturtechniken kommen.

    Für das Funktionstraining steht eine Fülle an Spielen und….

    Der vierte Teil erscheint bei uns am 23. Dezember 2011

    Über diesen Link kommen Sie zu Teil 1, Teil 2 und zum letzten Teil.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Gastautor: Stephany Koujou  /  Bilder: froodmat_wasserspiegel   Gestaltung: M. Weiss  /  Piktogramm: PictoSelector  /  Quellen und weiterführende Links:
    Blog der Autorin: www.abcund123.de , Fernstudium des EÖDL:www.legastheniefernstudium.com/ , Dachverband Legasthenie Deutschland:www.dvld.de/index.php , Legasthenie:de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie Legasthenie – Dyskalkulie? (Dr. Astrid Kopp-Duller und Mag. Livia Pailer-Duller, KLL-Verlag, 2008) www.legasthenie.com , Blog von Dr. Astrid Kopp-Duller: blog.legasthenie-lrs-dyskalkulie.com/ Sinneswahrnehmungen:abcund123.blogspot.com , AFS-Test:abcund123.blogspot.com und www.dyslexiatest.com ; 30 Fragen:www.30fragen.com/ . Das Legasthenie-Märchen: www.iplnicolay.com KMBek 16.11.99 , Text der KMBek (geändert am 11.8.00): www.schulberatung.bayern.de , Liegende Acht: www.lernen-heute.de, Siebeneinhalb funktionale Analphabeten: www.zeit.de )

  • Schulstunden verpennen, Ameisen versenden und Armut bekämpfen

    Heute in unseren Fundstellen, eine Existenzgründung einer ganz anderen Art und das wichtigste daran ist das Durchhaltevermögen, mag die Idee, wie in diesem Fall auch noch so klein sein. Was versteht man eigentlich unter Fairtrade und warum erkennen Eltern nicht, dass ihre Kinder ungewollt verschlafen?
    http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,803376,00.html

    Er habe als Kind viel Zeit im Garten verbracht und habe stundenlang die Ameisen bei ihrer Arbeit beobachtet. Es habe Ihn fasziniert wie die winzigen Lebewesen ihr Leben organisiert haben und wie sie von Hand zu Hand ihr Nest bauten. Daraus kann man schließen, dass er schon als Kind Interesse an Ameisen hatte.
    Martin war so sehr fasziniert von den Ameisen, dass er später im Internet Texte und Fotos von seinen Krabbeltierchen veröffentlichte. Er behielt die Ameisen in einem Glaskasten um sie besser beobachten zu können.

    Vor elf Jahren meldete Martin sein Gewerbe, den „weltweit ersten Ameisenversandhandel“ an. Seitdem kann man die Tierchen im Onlineshop einzeln, eine Königin oder als ganze Kolonie bestellen. Zurzeit besitzt er alle Ameisenarten der Welt, dort leben sie in Glaskästen, Glasröhren oder schlummern in Reagenzgläsern.
    Mittlerweile umfasst Martins Geschäftsfläche in Berlin 1000 m². Die Ameisen von Martin kosten zwischen € 1,00 und € 500 .

    Was aus einem Hobby alles werden kann. Wie viele Ameisen täglich per Post nach ganz Europa geschickt werden, bleibt jedoch Betriebsgeheimnis..
    Heute beschäftigt Martins Firma eine Menge Angestellte.

    http://www.fairtrade-deutschland.de/ueber-fairtrade/

    Fairtrade ist eine Strategie zur Armutsbekämpfung. Bauern in Asien, Afrika und Lateinamerika erhalten durch Fairtrade-Standards die Möglichkeit, ihre Dörfer und Familien aus eigener Kraft zu unterstützen und Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern. Hinter Fairtrade steht Fairtrade International (FLO), die Dachorganisation setzt sich aus 24 Mitgliedern zusammen.

    Fairtrade ermöglicht Kleinbauern aus benachteiligten Regionen des Südens den Marktzugang in den Norden. Angestellte auf Plantagen bekommen gesetzlichen Mindestlohn und ebenso profitieren sie von Schutzkleidung, bezahlten Urlaub und sozialer Vorsorge.

    Beim Einkauf im Supermarkt treffen Kunden kleine Entscheidungen, die für Produzenten rund um den Globus weitreichende Folgen haben können (z.B. Bau von Trinkwasserbrunnen und Schulen, Umstellung auf biologischen Anbau und unterstützte Arztbesuche).

    Rund 1,2 Millionen Menschen in Lateinamerika, Afrika und Asien sind in das Fairtrade-System eingebunden.

    http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/schlafen/news/fatigue-syndrom-chronisch-erschoepft-auf-der-schulbank_aid_693702.html
    Fatigue-Syndrom
    Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Erschöpfung hindern eine Menge von Schülern daran, regelmäßig zur Schule zu gehen.
    Dies löst das Fatigue-Syndrom (chronischer Erschöpfungssyndrom) aus, doch die Ursache für das Fatigue-Syndrom ist unbekannt und ebenso was dagegen hilft.
    Eine Studie mit 2855 Schülern in der britischen Stadt Bath zeigte, das einer von 100 Schülern zwischen 11 und 18 Jahren die ganze Unterrichtsstunde verschläft. Und 28 von ihnen waren akut betroffen, so dass sie erst gar nicht in der Schule erscheinen konnten.

    Die Kinder sind nicht deshalb so müde, weil sie abends zu spät schlafen gehen, sondern sie leiden neben ihrer Müdigkeit auch unter Gedächtnisproblemen und Konzentrationsschwächen. Deshalb hilft das ordentliche Ausschlafen leider nicht.

    Doch Heilung ist möglich!
    Die Forscher nahmen von den 461 Schülern jeden einzelnen unter die Lupe, der mindestens an einem Tag in der Woche innerhalb von 6 Wochen gefehlt hatte. Fünf von ihnen hatten bereits die Diagnose „chronische Erschöpfung“ erhalten und 23 weitere neue Fälle wurden entdeckt.

    Von den frisch diagnostizierten Kindern entschieden sich nur 19 für eine der 2 Therapien:
    – Verhaltenstherapie
    – Sporttherapie

    Zwölf  von ihnen gingen nach der Therapie wieder Vollzeit zur Schule und sechs erholten sich komplett.

    Leiten Sie diesen Artikel bitte an Eltern weiter. Die Wenigsten wissen, das verschlafen einen Krankheit sein kann.

    (Autor: Dilan Balci (Auszubildende)  /  Bilder: D. Balci  /  Quellen: www.spiegel.de, www.fairtrade-deutschland.de und www.focus.de)

  • Teil 2. Ist Legasthenie ein Märchen? Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer – helfen Kindern

    …Es entsteht noch mehr Druck und Frustration. Der Teufelskreis hat längst angefangen. Allmählich entwickelt das Kind Verhaltensauffälligkeiten, wird unruhig und unkonzentriert. Irgendwann ist das eigentliche Problem nebensächlich geworden, und das Kind wird zum Problem.

    Deswegen ist es wichtig, dass Eltern, aber auch Schulen die Anzeichen von Legasthenie und Dyskalkulie erkennen und dementsprechend handeln. Muss das Kind zum Psychologen? Muss das Kind zum Psychiater? Soll es gar Tabletten schlucken? Nein, das Kind braucht lediglich eine andere Methode, um die Kulturtechniken zu lernen.

    An dieser Stelle helfen die diplomierten Legasthenie- und Dyskalkulietrainer und –trainerinnen des EÖDL, so wie ich. Ich arbeite nach der Definition von Dr. Kopp-Duller und der von ihr entwickelten AFS-Methode. Was bedeutet das?

    Wenn Eltern mich anrufen, sind sie meistens schon recht verzweifelt und haben bereits eine Odyssee durch mehrere Praxen hinter sich, leider erfolglos. Oft ist es so, dass den Eltern nahegelegt wird, Ritalin sei noch die einzige Rettung. Auch wenn viele Eltern leider diesem Druck nachgeben, gibt es auch noch viele, die das nicht wollen.

    Ich mache zunächst ein Anamnesegespräch mit den Eltern und dem Kind. Es geht dabei darum, festzustellen, ob keine körperlichen Gründe für die Schulschwierigkeiten vorliegen und welche Maßnahmen schon getroffen wurden. Auch gibt es einen Fragebogen zu typischen Merkmalen legasthener Kinder im Vorschul- und im Schulalter. Wenn in diesem Bogen mehrmals „Ja“ angekreuzt wird, mache ich den AFS-Test mit dem Kind. Damit kann ich feststellen, wie aufmerksam das Kind ist, welche Sinneswahrnehmungen anders ausgeprägt sind und welche Art von Fehlern das Kind macht. Eigens dafür habe ich eine Fehleranalysetabelle – darin sind die verschiedenen, typischen Fehler aufgelistet: Buchstaben auslassen, Buchstaben verdrehen, Buchstaben vertauschen, usw. Für diese Analyse benutze ich verschiedene Proben, die das Kind über längere Zeit geschrieben hat. Ich mache keinen LRS-Test, da dieser nur eine Momentaufnahme und zu wenig aussagekräftig ist. Bei einem legasthenen Kind kann es durchaus sein, dass es gerade einen guten Tag hat und glänzend abschneidet beim Test. Das ist wohl der Grund, warum viele Schulpsychologen keinen Handlungsbedarf sehen, da das Ergebnis im Rahmen ist.

    Nach der Testung analysiere ich das Ergebnis und stelle einen Trainingsplan zusammen. Denn jetzt ist es wichtig, das Kind richtig zu fördern. Das mache ich
    nach der AFS-Methode: AFS steht für Aufmerksamkeit, Funktion und Symptom.

    Aufmerksamkeit bedeutet, dass das Kind lernen soll, beim Lesen, Schreiben, Rechnen mit den Gedanken dabei zu sein…

    Der dritte Teil folgt am 18. Dezember 2011

    Über diesen Link kommen Sie zu Teil 1, Teil 3 und letzter Teil.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Gastautor: Stephany Koujou  /  Bilder & Thumb & Gestaltung: M. Weiss   /  Quellen und weiterführende Links:
    Blog der Autorin: www.abcund123.de , Fernstudium des EÖDL: www.legastheniefernstudium.com/ , Dachverband Legasthenie Deutschland: www.dvld.de/index.php , Legasthenie: de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie Legasthenie – Dyskalkulie? (Dr. Astrid Kopp-Duller und Mag. Livia Pailer-Duller, KLL-Verlag, 2008) www.legasthenie.com , Blog von Dr. Astrid Kopp-Duller: blog.legasthenie-lrs-dyskalkulie.com/Sinneswahrnehmungen: abcund123.blogspot.com , AFS-Test:abcund123.blogspot.com und www.dyslexiatest.com ; 30 Fragen:www.30fragen.com/ . Das Legasthenie-Märchen: www.iplnicolay.com KMBek 16.11.99 , Text der KMBek (geändert am 11.8.00): www.schulberatung.bayern.de , Liegende Acht: www.lernen-heute.de, Siebeneinhalb funktionale Analphabeten: www.zeit.de )

  • Ist Legasthenie ein Märchen? Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer – helfen Menschen – Teil 1

    Legasthenie ist ein Märchen; Legasthenie ist ein schwieriges Wort für Faulheit; Legasthenie ist eine Erfindung reicher Eltern als Erklärung für ihr dummes Kind; Legasthenie ist eine schwere psychische Störung, Legasthenie ist „eine nur schwer therapierbare Krankheit„. Bei diesen Ansichten, ist es kein Wunder, wenn Eltern es nicht gerne hören, dass ihr Kind legasthen sein soll. Die gleichen Meinungen gibt es über die Dyskalkulie.
    Screenshot Wasserspiegel Artikel

    Richtig erfrischend ist daher die Definition von Dr. Astrid Kopp-Duller. Sie beschreibt Legasthenie so: „Ein legasthener Mensch, bei guter oder durchschnittlicher Intelligenz, nimmt seine Umwelt differenziert anders wahr, seine Aufmerksamkeit lässt, wenn er auf Symbole trifft, nach, da er sie durch seine differenzierten Teilleistungen (Sinneswahrnehmungen) anders empfindet als nicht-legasthene Menschen. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens oder Rechnens.“ (1995).

    Was bedeutet diese Definition? Zunächst, dass Legasthenie und Dyskalkulie nichts mit Dummheit zu tun haben. Legasthene und dyskalkule Kinder sind normal bis überdurchschnittlich intelligent. Jeder, der mit diesen Kindern arbeitet, kann dies bestätigen. Allerdings nehmen sie ihre Umwelt anders wahr als nicht-betroffene Kinder. Ihre Sinneswahrnehmungen sind anders ausgeprägt, sei es im visuellen, akustischen und / oder räumlichen Bereich. Dadurch kann es zu Schwierigkeiten beim Erlernen von Lesen, Schreiben und / oder Rechnen kommen.

    Dazu das Allerwichtigste: Die Kinder sind NICHT krank, gestört, behindert, schwach. Wenn ihnen nicht geholfen wird, können sie allerdings vor lauter Frustration krank und gestört werden.

    Wie sieht der Alltag eines solchen Kindes aus? Lesen geht nur schwer oder stockend, Diktate sind ein Drama, einige Kinder können rechnen, andere nicht, spätestens bei den Sachaufgaben ist Schluss. Das Kind wird den ganzen Tag in der Schule mit etwas konfrontiert, das es nicht kann. Zuhause geht das weiter. Die Hausaufgaben werden zum täglichen Kampf, die Eltern üben und üben und üben mit ihrem Kind, aber das Kind wird nicht besser. Die Eltern verlieren den Mut, machen ihrem Kind Vorwürfe. Das Kind verliert auch den Mut, fängt an, an sich selbst zu zweifeln. Allmählich ist es davon überzeugt, dumm zu sein. In der Schule heißt es, je nach Klasse: „Das wird schon“ (1. und 2. Klasse) und dann: „Sie sollten mehr üben, sonst wird das mit dem Übertritt nichts“ (3. und 4. Klasse). Es entsteht noch mehr Druck und Frustration. Der Teufelskreis hat längst angefangen. Allmählich entwickelt das Kind Verhaltensauffälligkeiten, wird unruhig und unkonzentriert. Irgendwann ist das eigentliche Problem nebensächlich geworden, und das Kind wird zum Problem….

    Der zweite Teil folgt am 17. Dezember 2011

    Über diesen Link kommen Sie zu Teil 2, Teil 3 und zum letzten Teil.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Gastautor: Stephany Koujou  /  Bilder: Bild: froodmat_wasserspiegel   Gestaltung: M. Weiss  /  Piktogramm: PictoSelector  /  Quellen und weiterführende Links:
    Blog der Autorin: www.abcund123.de , Fernstudium des EÖDL: www.legastheniefernstudium.com/ , Dachverband Legasthenie Deutschland:www.dvld.de/index.php , Legasthenie: de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie Legasthenie – Dyskalkulie? (Dr. Astrid Kopp-Duller und Mag. Livia Pailer-Duller, KLL-Verlag, 2008) www.legasthenie.com , Blog von Dr. Astrid Kopp-Duller: blog.legasthenie-lrs-dyskalkulie.com/ Sinneswahrnehmungen:abcund123.blogspot.com , AFS-Test: abcund123.blogspot.com und www.dyslexiatest.com ; 30 Fragen:www.30fragen.com/ . Das Legasthenie-Märchen: www.iplnicolay.com KMBek 16.11.99 , Text der KMBek (geändert am 11.8.00): www.schulberatung.bayern.de , Liegende Acht: www.lernen-heute.de , Siebeneinhalb funktionale Analphabeten: www.zeit.de )

  • Kindersicherer Dialog im Internet ?

    Kristina Schröder: „Eine Kinder- und Jugendnetzpolitik“
    Bundesfamilienministerin richtet Internet-Kinderschutzzentrum ein / Neue Software für digitale Jugendbeteiligung vor Ort

    Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, stellt heute (Dienstag) in Berlin Initiativen für eine Kinder- und Jugendnetzpolitik vor. Damit zieht sie Schlüsse aus den Handlungsempfehlungen, die im Dialog Internet innerhalb eines Jahres erarbeitet wurden.

    „Eine Kinder- und Jugendnetzpolitik heißt konkret mit dem Netz zu arbeiten statt abstrakt dagegen anzukämpfen. Drei Dinge gehören dabei untrennbar zusammen: Medienkompetenz, Elternverantwortung und Schutz vor Gefahren im Netz. Das Ziel ist, Kinder und Jugendliche für den Umgang mit dem Netz stark zu machen. Klar ist aber auch: Cybermobbing, Grooming oder die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen im Netz müssen konsequent verfolgt werden. Deshalb werde ich ein Internet-Kinderschutzzentrum einrichten, um den Opfern per Mausklick die Hilfe zukommen zu lassen, die sie brauchen“, so Kristina Schröder.

    Das Internet-Kinderschutzzentrum koordiniert staatliche Stellen, Internetwirtschaft und Initiativen für Prävention und Opferschutz um effektiv gegen Gefährdungen im Internet vorzugehen. Erste Aufgabe wird es sein, einen zentralen Notrufbutton zu organisieren. Mit einem Klick erhalten Kinder und Jugendliche Hilfe und Beratung in allen Situationen, die sie als Bedrohung erleben.

    Auch die Mitbestimmung von Jugendlichen im Netz soll verbessert werden: Mit einer neuen Software wird das Bundesfamilienministerium Kommunen Online-Lösungen für mehr Jugendbeteiligung vor Ort an die Hand geben. „An Entscheidungen teilzuhaben, gehört zu werden und etwas bewirken zu können macht Lust auf Demokratie. Durch Medien mitzubestimmen – auch das ist eine Facette von Medienkompetenz“, so Kristina Schröder.

    Zudem stellt die Bundesfamilienministerin eine Kampagne vor, um Eltern über technische Möglichkeiten des Jugendmedienschutzes zu informieren. Einer neuen Forsa-Studie zufolge halten 95 Prozent der befragten Eltern Jugendschutzprogramme für wichtig. Allerdings setzten nur 20 Prozent der Eltern diese zu Hause ein. Damit schon früh ihre ersten Schritte im Netz gehen ohne dabei Gefahren ausgesetzt zu sein, wird das Bundesfamilienministerium das Angebot „Surfen ohne Risiko“ bis 2012 zu einem technisch sicheren Surfraum für Kinder ausbauen.

    Mit dem Dialog Internet hat das Bundesfamilienministerium erstmals Beteiligte aus Politik, Kinder- und Jugendschutz, Medienwissenschaft, Wirtschaft und der Netzgemeinde an einen Tisch gebracht um gemeinsam eine Netzpolitik für Kinder und Jugendliche zu entwerfen.

    Weitere Informationen auch unter www.bmfsfj.de .

     (Quelle: PM des BMFSFJ vom 13. Dezember 2011)

     

  • Weihnachtsmärkte 2011

    Weihnachtsmärkte von A-Z.
    Die Redaktion von Mentoring4u wünscht Ihnen und Ihren Familien noch viel Spaß beim Erkunden der einzelnen Weihnachtsmärkte in Deutschland.  Gute Reise!

    Aachen: 18. November – 23. Dezember 2011
    Berlin: 21. Novenber – 24. Dezember 2011
    Celle: 24. November – 27. Dezember 2011
    Dortmund: 17. November – 23. Dezember 2011
    Essen: 17. Novemver – 23. Dezember 2011
    Frankfurt/M.: 23. November – 22. Dezember 2011
    Frankfurt/O.: 25. November – 21. Dezember 2011
    Gelsenkirchen: 18 . November – 24. Dezember 2011
    Hamburg: 21. November – 23. Dezember 2011
    Itzehoe: 21. November – 23. Dezember 2011
    Jena: 25. November – 22. Dezember 2011
    Kassel: Märchenweihnachtsmarkt vom 21. November – 23. Dezember 2011
    Limburg: Limburger Christkindlmarkt vom 25. November – 23. Dezember 2011
    München: 25. November – 24. Dezember 2011
    Nienburg: 25. November – 23. Dezember 2011
    Offenburg: 22. November – 23. Dezember 2011
    Plauen: 24. November – 22. Dezember 2011
    Quedlinburg: 25. November – 21. Dezember 2011
    Radebeul: 26.11/ 27.11/ 03.12/ 04.12/ 10.12/ 11.12.2011
    Templin: 08. Dezember – 11. Dezember 2011
    Uslar: 26. November – 23. Dezember 2011
    Völkermarkt: 26.November – 24. Dezember.2011
    Wiesbaden: Eröffnung des Sternschnuppenmarktes am 22. November 2011
    Xanten: 18. November – 22. Dezember 2011
    Zweibrücken: 26. November – 11. Dezember 2011

    (Autor: D. Balci  /  Bild & Bearbeitung: A. Damayanti  /  Quelle: Städte)

  • Nikolaus in Berlin und DIE ARCHE unterwegs für Deutschlands Kinder

    Nikolaus in Berlin …Was für ein Zusammentreffen. Wollte ich doch nur einen unserer Mentoren in Berlin besuchen. Jens Schönherr, Hotelier des Hotel Gendarm nouveau am Gendarmenmarkt in Berlin. Stolz stellte er mir seine neue Auszubildende vor, die er über die Veranstaltung im Februar 2011 im Rahmen der Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ an der Alfred-Nobel-Schule in Neukölln kennen gelernt hatte. Im Hintergrund backen die Kinder der „Arche“ Plätzchen. Ich schaue in glückliche Gesichter. Was für ein schönes Nikolausfest für die Kinder.

    Mentoring4u gratuliert für das beeindruckende Engagement.

    Tun auch Sie etwas Gutes. Engagieren Sie sich für „Die Arche“.

    Adresse:
    „Die Arche“ Christliches Kinder- u. Jugendwerk e.V. Tangermünder Str. 7 12627 Berlin – Hellersdorf
    Bankverbindung: Bank für Sozialwirtschaft Kto.      30 30 100 BLZ    100 205 00

    Auszubildende Scarlett Hein mit Hotelier Jens Schönherr

    DIE ARCHE unterwegs für Deutschlands Kinder

    Kinderarmut in Deutschland! “Die Arche“ kämpft dagegen an! In ihren Einrichtungen bietet sie den Kindern täglich kostenlos eine vollwertige, warme Mahlzeit, Hausaufgabenhilfe, sinnvolle Freizeitbeschäftigungen, mit Sport und Musik, und vor allem viel Aufmerksamkeit. Denn Kinder brauchen Bestätigung für ihr Selbstvertrauen. Sie brauchen das Gefühl wichtig zu sein und geliebt zu werden. Viele Kinder hierzulande erleben das zuhause leider nicht.

    "Die Arche" christliches Kinder- und Jugendwerk e.V.


    “Die Arche“ hat es sich zudem zur Aufgabe gemacht, öffentlich auf Defizite in unserer Gesellschaft hinzuweisen, damit Kinder wieder vermehrt im Mittelpunkt stehen. Dazu sucht die Leitung der “Arche“ auch den Dialog mit Wirtschaft und Politik und bringt darin die Erfahrungen aus ihrer Arbeit mit ein. Für sein Engagement wurde der Leiter und Gründer der “Arche“, Bernd Siggelkow, mit dem “Verdienstorden des Landes Berlin“ sowie dem „Bundesverdienstkreuz“ ausgezeichnet. Und auch “Die Arche“ selbst wurde mit der “Carl von Ossietzky Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte“ und dem „Hanse- Merkur-Preis für Kinderschutz“ gewürdigt.

    Das christliche Kinder- und Jugendwerk wurde 1995 in Berlin gegründet. Mittlerweile ist die “Arche“ an zehn Standorten in Deutschland aktiv und erreicht über 2.000 Kinder und Jugendliche. Die Eröffnung weiterer Einrichtungen ist in Planung, denn der Bedarf ist leider enorm. Doch die Aufgaben, die der Verein übernommen hat, kann er nur mit Unterstützung der Bevölkerung bewältigen. Die Arbeit der “Arche“ wird zu 100 Prozent durch Spendengelder finanziert.

    Unser Motto: Wir holen die Kinder von der Straße!

    „Die Arche“ Chr. Kinder- u. Jugendwerk e. V. Tangermünder Str. 7 12627 Berlin
    Bankverbindung: Bank für Sozialwirtschaft Kto.      30 30 100 BLZ    100 205 00

    Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

    (Autor: M. Weiss  /  Bildbearbeitung: M. Weiss Thumb: A.Damayanti  /  Quelle:  www.kinderprojekt-arche.de )