Sie wirken bei der Vorbereitung und der Ausführung von Restaurierungsarbeiten mit. Dabei analysieren Sie die Bausubstanz sowie vorhandene Schäden z.B. durch bauphysikalische oder bauchemische Verfahren und arbeiten an der Entwicklung von Denkmalpflegekonzeptionen mit. Außerdem protokollieren Sie denkmalpflegerische Maßnahmen, werten Untersuchungen aus und erstellen und archivieren Objektaufnahmen sowie Dokumentationen wie z.B. Statistiken, Tabellen oder grafische Darstellungen. Darüber hinaus bereiten Denkmaltechnische Assistenten und Assistentinnen Ausschreibungen vor und erstellen Abrechnungen der Bauvorhaben. Schließlich beraten Sie Bauherren und Bauträger, z.B. über Sanierungsmaßnahmen und Finanzierungsmöglichkeiten.
Denkmaltechnische Assistenten und Assistentinnen arbeiten meist bei Behörden, z.B. bei Denkmalschutzbehörden oder Bauämtern. Aber auch in Museen, in Ingenieur- und Architekturbüros oder in privatwirtschaftlichen Restaurierungsbetrieben sind Sie beschäftigt. Sie sind ebenso bei Kirchenbauämtern tätig. Darüber hinaus finden Sie bei Interessenverbänden im Bereich der Denkmalpflege oder an Hochschulen Beschäftigung. Denkmaltechnische/r Assistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen. Die Ausbildung dauert 2 Jahre. Wenn ZusatzqualifikationenBestandteil der Ausbildung sind, kann Sie auch 3 Jahre dauern. Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss.
(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)
Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.
Karriereplanung und Praktika
Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie gerne handwerklich arbeiten und Teamplayer sind. Sie sind technisch interessiert, können logisch denken, suchen Herausforderungen und tüfteln gerne.Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu bekommen. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft erst einmal kennen. Fragen Sie bei der örtlichen Handwerkskammer nach, z. B. bei der Handwerkskammer für München und Oberbayern, ob man ihnen einen Handwerksbetrieb nennen kann, der in diesem Beruf ausbildet. Sprechen Sie in dem Unternehmen direkt den Meister auf ein mögliches Praktikum an. Trauen Sie sich! Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor, der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt. Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber über ein Praktikum aus. Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .
Auf den Websites der Deutschen Stiftung Denkmalschutz aber auch auf der Website www.baurat.de finden Sie interessante Links und Dienstleister in Denkmalpflege und Restaurierung – vielleicht auch Ihren Arbeitgeber der Zukunft.
Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV-Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!
Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!
Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online.
Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Da Sie mit Ihrem Wissen, Ingenieure, Architekten und auch andere Handwerkergewerke unterstützen, bieten sich eine Vielzahl von interessanten Möglichkeiten z. B. auch im Klimaschutz für Sie. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!
Sobald Sie sich mit diesem Berufsbild auseinander setzen, eröffnen sich für Sie interessante, auch internationale Chancen, vielleicht aber auch völlig neue Möglichkeiten sich zu verwirklichen. Die Auswahl ist groß. Sie sollten daher nicht nur bei den traditionellen Berufsanbietern, sondern auch mittelständische Unternehmen mit großen Fabrikanlagen, Hotelbetreiber und Banken in die Wahl Ihrer möglichen Arbeitgeber aufnehmen. Vielleicht wird dort ein (Haus) Spezialist gesucht. Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Ein Blick über den Gartenzaun. Es kann auch in 50 km Entfernung ein interessanter Betrieb liegen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst.
Unser Buchtipp:
Seien Sie flexibel
Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.
Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!
Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.
(Assistenz: L. Servé Autor: M. Weiss | Bild & Thumb: A. Korkis | Quelle:www.arbeitsagentur.de, www.baurat.de, www.hwk-muenchen.de und Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)










