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  • Neue Ideen der Bürgerbeteilung

    Ein Beitrag zum diesjährigen BürgerForum2011 von Christine Lühn, Kinderbeauftragte Frankfurt/Nied

    „Zukunft braucht Zusammenhalt. Vielfalt schafft Chancen“
    Das BürgerForum2011 findet unter dem Motto „Zukunft braucht Zusammenhalt. Vielfalt schafft Chancen“ statt. Schirmherr des Bürgerforums ist der Bundespräsident Christian Wulff. Er hat  in seiner Auftaktveranstaltung am 12.03.2011 zum Ausdruck gebracht, dass der Dialog zwischen den Bürgern und ihren politischen Vertretern durch neue, transparente Formen der Beteiligung belebt werden soll. Im diesjährigen Bürgerforum soll die Verbesserung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland thematisiert werden.
    Frankfurt / Main ist eine von 25 Regionen, die zur Teilnahme ausgewählt wurde. 400 Bürger und Bürgerinnen der Stadt wurden per Zufallsverfahren ausgesucht und nähern sich in 6 unterschiedlichen Ausschüssen dem Thema. Hierbei handelt es sich um die Ausschüsse Demokratie und Beteiligung, Familiäre Lebensformen, Integration, Demografie, Solidarität und Gerechtigkeit, Bildung.

    Integration als wechselseitiger Prozess
    Ich nehme am Ausschuss Integration teil und die Mitglieder dieses Ausschusses haben während der Auftaktveranstaltung erste „Herausforderungen“ erarbeitet. An runden Tischen, mit immer wechselnden Diskussionspartnern kristallisierte sich heraus, dass Integration als wechselseitiger Prozess zu verstehen ist. Aufnehmende Gesellschaften sollten ihre Rahmenbedingungen reflektieren, um z. B. Chancengleichheit in Bildung und Beruf als Ziel zu erkennen. In dem Zusammenhang wurde die Einführung eines Patensystems diskutiert. Es soll eine Kultur des gegenseitigen Respekts entstehen und Zuwanderung als gesellschaftliche Chance verstanden werden.

    Ideelle Form der Bürgerbeteiligung
    In Deutschland findet bisher eine ideelle Form der Bürgerbeteiligung statt. In anderen Ländern, wie Brasilien, Australien, Kanada, USA ist man bereits dazu übergegangen Bürger und Bürgerinnen an der Vergabe von finanziellen Haushaltsmitteln zu beteiligen. Diese Art der Beteiligung hat erstaunlicherweise in Brasilien eine längere Tradition. Bewohner eines Slums in Belo Horizonte wurden über den Bestand der Haushaltsmittel informiert und in einem weiteren Schritt aufgefordert Lösungen für Probleme in ihrem Stadtviertel zu erarbeiten. So konnten bisher neue Häuser und Kanalisationen gebaut werden und entfernt gelegene Häuser wurden an eine Busverbindung angeschlossen.  In Hampton, Virginia, USA wurde unter enormer Bürgerbeteiligung Konzepte für gravierende Probleme mit Gewalt, Drogen und Kriminalität in der Stadt erarbeitet. Geraldton, Australien ist eine wachsende, aufstrebende Stadt. Sie haben unter Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen Projekte entwickelt, die dem Wachstum gerecht werden, wie z. B. dem Bau von Kindergärten, Infrastruktur und Freizeitangeboten.
    Die o. g. Länder haben ihre Form der Beteiligung für die Vergabe des Reinhard Mohn Preis eingereicht. Teilnehmer des BürgerForums wählen ihren Favoriten.

    Beteiligung in Frankfurt / Nied – eine Vision
    Die Vorstellung der Projekte hat mich tief beeindruckt. Ich war von der Möglichkeit der Beteiligung und Einflussnahme fasziniert. In unserem Stadtteil Nied liegt einiges im Argen. Das Wissen um den städtischen Etat und die Möglichkeit mit Nieder Bürgern und Bürgerinnen Lösungen zu erarbeiten würde mir viel Spaß machen. Ich wäre stolz auf diese Leistungen und würde mich mit meinem Stadtteil identifizieren. Am meisten würden unsere Kinder von dem nachhaltigen Handeln profitieren.

    (Autor: C. Lühn | Bildbearbeitung: A. Korkis | Quelle: You Tube)

  • Die Bewerbung: Erfolgsfaktoren für JEDEN

    Auf der anderen Seite des Bewerbungstisches: Ratschläge zum Thema Bewerbung und Anschreiben von Alfred J. Stein, Personalberater, ConActivity KG

    Erwartungen
    „Wir möchten Sie kennenlernen, wenn Sie maximal 25 Jahre alt sind, über ein abgeschlossenes Hochschulstudium wenn möglich mit Promotion verfügen, mindestens zwei Jahre Auslandserfahrung und Erfahrung mit Führungsverantwortung haben“.

    Das schaffe ich nie!
    Wer heute auf die Suche geht nach Jobs mit guter Bezahlung und interessanten Inhalten, wird häufig konfrontiert mit einer langen Liste an Erwartungen an den Bewerber. Gewollt oder nicht, mit solchen Anforderungsprofilen wird der Kreis der möglichen Kandidaten auf „nahe Null“ eingedampft. Diese Mentalität seitens der Unternehmen ist häufiger auch schon bei der Suche nach Auszubildenden anzutreffen. Viele junge Menschen fühlen sich abgeschreckt und demotiviert von solchen Wünschen.

    Was nun?
    Was kann man solchen jungen Menschen mit auf dem Weg geben, die vielleicht nicht ihr Abi mit der Traumnote 1,0 abschließen, oder vielleicht „nur“ einen Real- oder Hauptschulabschluss erreichen? Gibt es denn nicht Fähigkeiten und Potenziale neben den rein formalistischen Kriterien? Was überhaupt ist denn wichtig, um letztlich im Berufsleben Erfolg zu haben? Und gibt es dabei Punkte, an denen jeder, etwas tun kann und sich gegenüber anderen profilieren kann?

    „Yes, you can“!
    Wir sagen, solche Kriterien gibt es wirklich! Jeder kann, wenn er nur will und weiß, an welchen Rädchen er bei sich selbst schrauben muss, etwas tun, um solche Erfolgsfaktoren zu entwickeln. Hier kommen die sogenannte „Soft Skills“ – die weichen Faktoren –  ins Spiel, oder auch als soziale Kompetenz bezeichnet. Fähigkeiten und Charaktermerkmale allgemeiner Art, die einen Menschen kennzeichnen.

    Was heisst überhaupt Erfolg?
    Was macht Menschen erfolgreich? Wann gilt eine Aufgabe als erfolgreich ausgeführt? Gut und erfolgreich ausführen heisst, eine Aufgabe muss:

    –         fachlich sowie inhaltlich genau und gut,

    –         termingerecht,

    –         mit dem vorgegebenen Aufwand und

    –         auf die geforderte Art und Weise

    erledigt werden (um hierzu mal ein paar Beispiele zu nennen). Natürlich fängt alles mit der fachlich korrekten Ausführung an, das sind „hard skills“. Das lernt man im Rahmen seiner Berufsausbildung.

    Erfolg heißt „just in time“!
    Der Auftraggeber erwartet zudem eine termingerechte Erledigung. Ist das ein Punkt, an dem man sich profilieren kann. Oh ja! Was nützt das tollste Frühstücksbrötchen, wenn es leider erst um 12:00 Uhr fertig ist?! Gut gemacht, aber zu spät! Die Lehre für uns: auf Pünktlichkeit achten und lernen, eine Aufgabe zügig und termingerecht abzuschließen. Sind dazu besondere Fähigkeiten und Talente nötig? Nein, aber ein Stück Selbstdisziplin und die richtige innere Einstellung sind die Grundlagen dazu.

    Erfolg heisst sorgfältig!
    Dem Kunden ist es vielleicht egal, mit welchem Aufwand man eine Aufgabe erledigt, aber bestimmt nicht dem Chef. Auch das hat natürlich mit den fachlichen Fähigkeiten zu tun. Aber eben auch mit anderen Erfolgsfaktoren. Sorgfältigkeit, überlegtes und geplantes Handeln, Improvisationsfähigkeit – das alles sind Merkmale, die man sich aneignen kann und die enorm wichtig sind.

    Erfolg heisst unter Anleitung arbeiten!
    Im Mathematikunterricht gibt’s manchmal Punkte auf den richtigen Rechenweg. Warum? Nun weil der Schüler damit zeigt, dass er grundlegend verstanden hat, wie eine Aufgabe gelöst werden kann. Wenn man trotz falschem Rechenweg zum richtigen Ergebnis kommt, hat man nicht unbedingt eine neue Entdeckung gemacht. In aller Regel hat man einfach Glück gehabt. Und so ist es im Berufsleben auch. Es gibt gute Gründe, warum man eine Aufgabe nach bestimmten Vorgehensweisen abarbeitet, häufig haben sich dabei ganz viele Leute etwas dabei gedacht. Wenn man lernt, auf Anleitung einzugehen und wenn man realisiert hat, dass es neben einem selbst natürlich auch noch andere schlaue Leute gibt, ist das sehr hilfreich. Auch darauf kann wirklich jeder achten!

    Von Anfang an
    Woran merkt ein Unternehmen, dass der Bewerber solche Soft Skills wie eben beschrieben besitzt? Natürlich schon an seinem Anschreiben. Anschreiben formulieren lernen Schüler bereits in der Schule. Wie gut also wurde formuliert? Ist es gelungen, das Gelernte auf die eigene Bewerbung anzuwenden – was ja ein Hinweis darauf sein könnte, inwieweit es dem Bewerber künftig gelingen wird, fachliche Inhalte, die er gelernt hat, in der Praxis anzuwenden. Oder hat er seine Bewerbung in der Art ausgeführt, wie man es empfiehlt? Wann hat der Bewerber seine Bewerbung geschrieben, wie lange nach der Information über die offene Stelle? Dazu sind eigentlich keine besonderen Fähigkeiten nötig, aber wohl der Wille, es richtig zu machen und die Offenheit, auf Vorschläge einzugehen sowie gute Disziplin für zeitnahes Handeln.

    … das heisst also …
    Nicht abschrecken lassen von irgendwelchen überzogenen Anforderungen und Erwartungen. Sondern statt dessen alle Erfolgsfaktoren entwickeln, die man zur Verfügung hat. Dann kann man sich sicher sein, sich zu profilieren. Denn auch wenn jeder solche „soft skills“ entwickeln könnte, tut es beileibe nicht jeder. Fortsetzung folgt….

    (Autor: Alfred J. Stein | Foto Thumb: Svea-Anais-Perrine | Foto Artikel: cydonna| Quellen: www.photocase.de)

  • Wie „1:1 – Die Lesecoaches“ leseschwachen Kindern hilft

    ein Beitrag unserer externen Redakteurin Inge Koltermann, Projektleitung „1:1 – Die Lesecoaches“, Agentur Freiwillig – Die Lesefüchse

    Von Analphabeten zum Bücherliebhaber
    Letzte Woche war ich nach langer Zeit im Kino und habe einen wunderbaren Film gesehen. Der Film „Das Labyrinth der Wörter“ ist die Geschichte über eine dieser Begegnungen, die das ganze Leben verändern können: das Zusammentreffen in einem Park zwischen Germain (Gérard Depardieu), um die 50, praktisch Analphabet, und Margueritte (Gisèle Casadesus), einer kleinen alten Dame und leidenschaftlichen Leserin.

    Vierzig Jahre und hundert Kilo trennen sie. Eines Tages setzt sich Germain zufällig neben sie. Margueritte liest ihm, in Folge, Passagen aus Romanen vor und eröffnet ihm die Welt sowie die Magie der Bücher, von denen sich Germain bis dato immer ausgeschlossen fühlte.

    Lesen – eine Entdeckungsreise
    Bei dem Projekt 1:1 – Die Lesecoaches der AWO Agentur Freiwillig – Die Lesepaten, geht es um Schulkinder die Leseschwächen haben. Lehrer von Grund-, Gesamt- und Förderschulen führen uns diese Kinder zu. Während des Schulunterrichts kommt ein Kind eine halbe Stunde in einem ruhigen Umfeld zum Lesecoach. Das Kind liest dem Lesecoach vor und dieser versucht, liebevoll zu korrigieren sowie Wortschatz und Textverständnis zu fördern.

    1:1 – Die Lesecoaches verstehen sich nicht als Nachhilfe, sondern haben das Ziel, Kindern die Freude am Lesen zu vermitteln, damit sie erfahren, welche Abenteuer zwischen den Buchdeckeln auf sie warten.

    Den Wort-Schatz vergrößern
    Im Film geht es um einen Analphabeten. Das sind die Kinder nicht, doch viele von ihnen haben einen Migrationshintergrund, d.h. ihr Wortschatz ist sehr begrenzt. Hier versuchen die Lesecoaches mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit Abhilfe zu schaffen. Nächstes Mal erfahren Sie, wie Sie ein Lesecoach werden können oder wie Sie sonst die Initiative unterstützen können.

    Wissen Sie wie gut Sie oder Ihre Kinder, Enkel lesen? Testen Sie es einfach mal hier.

    (Autor: I. Koltermann| Foto: kallejipp | Quellen: www.photocase.de, www.freiwillig-agentur.de, http://de.wikipedia.org, http://lesetest.schulkreis.de)

  • Zeitarbeit – wenn es mal schief geht

    Selbstvertrauen_Zeitarbeiter

    Zeitarbeit ist ein Thema, welches mit steigender Konjunktur vermehrt auf den Tisch kommt. Wenn es an Fachkräften fehlt, springen immer häufiger „Interims“ ein. In dieser Kolumne „Zeitarbeiter“ gibt Ihnen unsere externe Redakteurin Annette von Spiegel persönliche und authentische Einblicke.

    Zeitarbeit – wenn es mal schief geht
    Wie im festangestellten Berufsleben, so kann es auch bei der Zeitarbeit – schlecht laufen. Ein Kollege, der sich lieber selbstständig machte, fasst es ganz treffend so zusammen:

    „Ich war da ja auch mal, sehr kurz, ca. zwei Wochen, habe meine Erfahrungen sammeln können. Die waren aber durch die Bank weg schlecht: Zum einen gab es nur Geld, wenn man auch vermittelt wurde, man sollte Arbeiten verrichten, die nichts mit dem eigentlichen Berufsbild zu tun haben, und zum anderen wurde das extrem schlecht bezahlt. In der kaufmännischen Welt mag das ja noch gehen. Wenn du aber im Handwerk tätig bist, bekommst du auch schon mal als Bäcker einen Maurerjob angeboten. DAS geht ja wohl gar nicht, ist aber in der Praxis so.“

    Schön zusammengefasst
    – und leider kein Einzelfall. Ich selbst steckte z. B. mal in dem Dilemma, dass meine [Zeitarbeits]Firma mich zu einem Vorstellungsgespräch schickte… mit einer Anforderungsliste von ca. 12 Punkten. Von denen ich keinen einzigen erfüllte außer dem unwichtigen letzten: „Spanischkenntnisse von Vorteil“. Das an sich ist schon absurd, schlimm wurde es jedoch durch die Vorgabe „.. und Sie sagen dem Kunden natürlich NICHT, dass Sie das nicht können!!“

    Schwarzer Peter
    Montags war das Gespräch, und das ganze Wochenende lang grämte ich mich, weil ich nicht wusste, wie ich mich verhalten soll. Mir passte das garnicht. Ich kam zu dem Ergebnis: Irgendwer wird am Ende sauer auf mich sein – der Kunde, weil er rausfindet, dass ich’s nicht drauf habe – oder meine Leihfirma, weil ich es DOCH beim Kunden angesprochen habe. Ich kam zu dem Ergebnis, es beim Kunden geschickt durchklingen zu lassen. Und hatte verdammtes Glück: Es stellte sich heraus, dass ein Missverständnis vorlag und ich ohnehin für eine ganz andere Stelle eingeladen worden war – und DIE passte zufällig einigermaßen! :D.

    Es geht aber auch noch GANZ anders …

    Nach dieser Nummer wurde ich zu einer Firma geschickt mit den Worten „da herrscht wohl ein etwas rauher Umgangston. Schauen Sie es sich halt mal an, und wenn s garnicht geht, gucken wir mal“. Ja, Pustekuchen ……!
    Ich hatte noch gedacht „och, ich bin nicht so ’ne Empfindliche“. Anfangs machte mich aber schon stutzig, dass mir Grüße von meiner Vorgängerin ausgerichtet wurden, die ich, wie sich herausstellte, kannte: Sie war mal Chefsekretärin mit ziemlich cholerischem Chef, in einer Firma, in der ich mit 20 meinen 2. Job angetreten hatte – DIE war also einiges gewohnt.
    Und hatte den Leuten dort, wo ich nun anfangen sollte, im wahrsten Sinne des Wortes die Sachen vor die Füße geworfen, hat also sozusagen formlos gekündigt – und das Haus verlassen. Mir schwante nichts Gutes. Und das bestätigte sich vollends!

    Allein an der Front
    Nach einem Monat sagte ich meiner Leihfirma, dass ich es nicht mehr aushielte, dass sie mich da bitte rausholen sollen. Es passierte aber NICHTS – und da ich allerlei Unterlagen über meinen Schreibtisch bekam, konnte ich mir auch denken, warum: Man zahlte monatlich 6.500 € für mich! Das spornte die Leihfirma natürlich nicht an, für mich etwas anderes zu suchen…… Ein halbes Jahr hing ich dort fest – bat, bettelte und zeterte, man möge mich da rausholen! NICHTS.
    Nach drei Monaten wachte ich dann schon morgens um vier Uhr auf und war kampfbereit; ich knirschte tagsüber mit den Zähnen und konnte das nicht abstellen, obwohl ich es bemerkte; ich fing an, meine Freunde anzuschreien und war auch ansonsten  extrem leicht reizbar geworden. Es war ein Alptraum …

    Glück im Unglück auch hier:

    die Firma zog plötzlich ins Ausland. Ich war sie los. Nach wie vor kann ich nicht sagen, was man in so einem Fall am besten tut. Einen Betriebsrat gab es nicht. Und ich wette, (fast) kein Zeitarbeitsunternehmen hat einen. Warum auch? In früheren Jahren blieben Leiharbeiter selten lang, weil sie übernommen wurden. So, denke ich, hat sich diese Branche den schlechten Stil im Umgang mit ihren Mitarbeitern angewöhnt: Wenn die Zusammenarbeit nicht auf Nachhaltigkeit angelegt ist, kann man sich einiges erlauben. Das ist wie in den großen Touristen-Zentren :).

    Essen für den „Gast“
    Da sind Kleinigkeiten wie diese schon belanglos: Man ist „bis auf Weiteres“ im Marketing einer Bank beschäftigt. Die festangestellten Kollegen verdienen prima. UND haben eine Karte für die Kantine, was sie dahingehend begünstigt, nur rund 3 € für das Mittagsmahl zu bezahlen. Besucher wie ich kostet selbiges durchaus 7 € und mehr, eine Karte wird aber nicht an solche „Gastarbeiter“ ausgegeben. Das ist 1. unfair – und führt 2. dazu, dass man sozial auch etwas raus ist, weil man im Grunde nie mit den anderen essen gehen kann: stattdessen sucht man sich dann ein Eckchen, wo man allein an seiner mitgebrachten Stulle knabbert … und kommt sich ziemlich komisch vor.

    Mehr? Kommt:
    Hübsch ist nämlich auch, wenn man über mehrer Jahre bei einem Kunden ist, der seinen FESTANGESTELLTEN Mitarbeitern pro Quartal rund 300 € Bonus ausschüttet, weil es so gut gelaufen ist. Man selbst, der/die dieselbe Arbeitet leistet, geht allerdings leiiiiider leer aus: Man gehört ja nicht dazu. Super für die Motivation, übrigens …

    Was mich direkt auf den Aspekt der gleichen Bezahlung wie die Festangestellten bringt – aber das hebe ich mir für den nächsten Beitrag auf ;-). Last, not least – da wir ja heute bei den negativen Aspekten der Zeitarbeit sind – ein Artikel  zum Thema „Leiharbeit macht arm“ .

    (Autor: Annette von Spiegel | Fotos: Svea-Anais-Perrine | Quellen: www.photocase.de, www.fr-online.de)

  • Sport und Karriere – Einstellungsgrund versus Einstellungshindernis?

    Sport & Karriere

    Auf der anderen Seite des Bewerbungstisches: eine Betrachtung von Alfred J. Stein, Personalberater, ConActivity KG

    Top oder Flop?
    „Wie denken Personaler wirklich, wenn ich „mich oute“ und sage, dass ich im Verein Sport treibe? Ist das gut oder schlecht?“ Das ist eine Frage, die sich viele junge Leute vor einem Vorstellungsgespräch stellen. Warum? Ist es denn nicht unisono als positiv zu betrachten? Na ja, die Antwort liegt – wie so oft – irgendwo in der Mitte.

    Positives
    Natürlich hat es viele positive Seiten, wenn man sportlich aktiv ist und damit auch etwas für seine Gesundheit tut. Das beugt einer hohen Krankquote vor. Körperliche Fitness ist im Übrigen auch die Voraussetzung für Belastungen, die am Arbeitsplatz auf einen zukommen. Nebenbei steigert es die Konzentrationsfähigkeit, die Kooperations- und Kritikfähigkeit, das Selbstbewusstsein und vielleicht sogar die Führungskompetenz. Außerdem baut man sein eigenes Kontaktnetzwerk auf, das vielleicht sogar für einen erfolgreichen Job wichtig ist. Und wer erfolgreich ist, nimmt natürlich auch „sein Unternehmen“ mit auf die Ruhmesleiter.

    Zwei Seiten der Medaille
    Kein Wunder, dass manche Arbeitgeber aktiv etwas unternehmen, um ihre Mitarbeiter zu sportlicher Tätigkeit zu motivieren. Aber…

    Schattenseiten
    Das trifft jedoch nicht auf alle Arten der sportlichen Betätigung zu. Gerade wer sich in bestimmten Arten des Mannschaftssports betätigt und bleiben wir mal bei dem in Deutschland häufigsten Fall – Jemand spielt Fußball – können sich so manche Vorteile in Luft auflösen. Nicht gerade gern gesehen bei Arbeitgebern ist der häufig montags bis dienstags vorgelegte „gelbe Urlaubsschein“ – die Krankmeldung. Das bleibt manchmal nicht aus, wenn man engagiert bei der Sache ist.

    Geschlagene Kämpfer
    Und selbst wenn die Krankmeldung nicht eingeht, schleppen viele ihre Blessuren mit zur Arbeit – sie brauchen dann eine Woche Arbeit, um sich wieder zu erholen und fürs nächste Wochenende fit zu sein. Wie das bei einem Arbeitgeber ankommt, kann man sich an seinen fünf Fingern abzählen. Das ist zwar eine krasse Schilderung, aber ich kenne einige Arbeitgeber, die einen Kandidaten, der aktiv und im Verein Mannschaftssport betreibt, nicht einstellen würden.

    Fazit
    Was also soll man machen? Nun, jeder muss sich zunächst im Klaren sein, was in seinem Leben wichtig ist – ob es der Job ist oder vielleicht der Sport. In ganz vielen Fällen begünstigen sich beide Bereiche. Es gibt jedoch Überschneidungen. Es kann sein, dass man dann eine Entscheidung treffen muss, oder aber ein Arbeitgeber trifft seine Entscheidung.

    Offen & ehrlich
    In jedem Fall gilt aber: Immer offen und ehrlich informieren! Warum? Es kommt sowieso an das Tageslicht und einen künftigen Arbeitgeber nicht über sein sportliches, vielleicht professionelles Engagement zu informieren wäre nicht akzeptabel und unfair.

    Ihre eigenen Erfahrungen
    Was haben Sie bisher für Reaktionen auf Ihr sportliches Engagement bekommen? Danke für Ihren Kommentar hier unter dem Artikel oder per E-Mail an redaktion@mentoring4u.de.

    (Autor: Alfred J. Stein | Foto Thumb: Svea-Anais-Perrine | Foto Artikel: Al73 | Quellen: www.photocase.de)

  • Kinder-Surfen ohne Risiko

    Ein hilfreiches Angebot des Bundesfamilienministerium. Ein Beitrag von Christine Lühn, Kinderbeauftragte Frankfurt/Nied

    Surfen ohne Risiko Bild

    Online-Angebot vom Bundesfamilienministerium
    „Surfen ohne Risiko“ ist ein Online-Angebot vom Bundesfamilienministeriums für einen sicheren Einstieg von Kindern und Jugendlichen ins Netz. Soeben haben wir das Angebot mit unserer 6-jährigen Tochter ausprobiert. Um es kurz zu sagen: das Angebot ist aus unserer Sicht, der Eltern, gut und hilfreich.  Die Handhabung der Module ist gut beschrieben und mit wenigen Klicken ist der kindgerechte Browser fertig.  Das Bundesministerium hat die länderübergreifenden Stelle für Jugendschutz beauftragt die Webseite www.surfen-ohne-risiko.de zu entwerfen.

    Surfen ohne Risiko Webseite

    Unterstützung für Eltern
    Der Browser unserer Tochter enthält die Rubrik Spiele, Suchmaschine, Wetter, Politik und Nachrichten. Einige Rubriken sind vom Anbieter vorgegeben und andere können ergänzt werden.  Generell sind die Möglichkeiten des Netzes auch für Kinder enorm und bergen somit auch viele Gefahren. Die Auswahl  des Anbieters  verweisen Eltern auf sichere und risikofreie Internetseiten, die vom Kind genutzt werden können. Eltern werden unterstützt, einen sicheren und vertrauenswürdigen Internetzugang für das Kind aufzubauen. Selbstständig kann das Internet auf diesem Weg von dem Kind genutzt werden.

    Fehlende Altersangaben
    Vom Anbieter werden allerdings keine Altersangaben vorgeschlagen. Sie beschränken sich auf die Aussage „Kinder und Jugendliche“. Angaben zum Alter könnten Eltern helfen für ihr Kind eine zielorientierte Auswahl zu treffen.

    (Autor: C. Lühn | Foto: A. Korkis | Quelle: C. Lühn, A. Korkis)

  • Unsere Zeit und ihre Zeitarbeiter

    Screenshot kallejipp_workinghard, Artikel

    Zeitarbeit…in Deutschland haftet dieser Branche immer noch etwas Negatives an. Dabei boomt sie ohne Aussicht auf ein Wachstumsende. Doch woher kommt der zweifelhafte Ruf? Und warum wird hierzulande der „zweite Arbeitsmarkt“, so der Fachjargon, besonders kritisch beäugt?

    Andere Länder andere Ansichten
    Unsere Nachbarländer Belgien und Frankreich sehen die temporären Arbeitseinsätze als Chance um besonders Berufsanfängern und Branchenwechslern oder Pausierern den (Wieder)Eintritt in Unternehmen möglich zu machen. Zudem wird auch gleich gut bezahlt wie für vergleichbare, feste  Arbeitsplätze.  Herausragend ist, dass französische Zeitarbeitsunternehmen 2,15 % der Lohnsumme in einen Qualifizierungsfonds einzahlen, aus dem Qualifizierungsmaßnahmen für Zeitarbeitskräfte finanziert werden. Zeitarbeit in Deutschland hingegen ist immer noch ein Mittel der Wahl, um wieder eine Arbeit aufzunehmen, z.B. nach längerer Arbeitslosigkeit. Berufsanfänger machen hier mit nur 7% einen kleinen Teil aus. Und: Zeitarbeitern wird entgegen des „Equal Pay-Grundsatzes“ oft wesentlich weniger gezahlt als fest eingestellten Arbeitnehmer. Immerhin hat die Branche einen anerkannten Ausbildungsberuf kreiert: seit Mitte 2008 werden Personaldienstleistungskaufmänner bzw. -kauffrauen, kurz: PDK, ausgebildet. (Anmerkung der Redaktion)


    Aus der Welt der Zeitarbeit …
    eine Innenansicht der Branche von A. von Spiegel

    Vom Schnuppern und vom Spielen
    Nun, auch die Welt der Zeitarbeit hat ihre zwei Seiten der Medaille. Ich bin jetzt so lange dabei, dass ich davon Folgendes berichten kann: Wenn man von OFFICE-Jobs ausgeht (im Handwerk ist es nochmal anders), ist Zeitarbeit gerade für Leute, die eine kaufmännische Ausbildung oder Vergleichbares haben, eine flexible Option zum Einsteigen, Schnuppern oder Überbrücken. Bei jedem neuen Einsatz denke ich „neues Spiel, neues Glück“, denn man kann ja immer in einem Unternehmen landen, das einem gefällt und umgekehrt. Außerdem kommt man so auch mal in Firmen, Branchen oder Tätigkeiten, in die man von selbst womöglich nie die Nase gesteckt hätte – mit allen Vor- und Nachteilen ;-).

    Auch Bänker können nett sein
    Ich z. B. habe festgestellt: Viele Bänker sind tatsächlich so wie ihr schlechter Ruf – aber ich konnte eben auch entdecken, dass unter „den ganz Großen“ richtig tolle Leute sind – hätte ich denen gar nicht zugetraut :D. Noch ein Vorteil des Einsatzes über Zeitarbeit: Beide Seiten können sich unverfänglicher beschnuppern, als wenn man sich direkt auf eine Stelle bewirbt: es geht um weniger. Das nimmt Druck raus …

    Zeitarbeiter = Mensch zweiter Klasse?
    Ich möchte allerdings auch darauf hinweisen, dass die Zeitarbeiterei durchaus Nachteile haben kann: In einigen Firmen ist man nicht nur Mitarbeiter, sondern auch gleich MENSCH zweiter Klasse, weil man Zeitarbeiter ist. ‚Ne goldene Nase verdient man ohnehin nicht, auch wenn es sich z. T. um anspruchsvolle, stressige Jobs handelt.

    Die Guten ins Kröpfchen, die Schlechten ins Töpfchen
    Manche Zeitarbeitsunternehmen sind so schlecht wie der Ruf der ganzen Branche (hier ist natürlich die Frage, wie man vorher herausfindet, welche NICHT die schwarzen Schafe sind …). Auch die Konditionen sind sehr unterschiedlich – ob z. B. ein Monatsticket bezahlt wird oder nicht, wie schnell man gekündigt wird bzw. was gezahlt wird, während es keinen Einsatz gibt etc. Da lohnt sich das Nachhaken und das Lesen des Kleingedruckten!

    Festeinstellung als Köder
    Last but not least ein Hinweis, den auch andere Leiharbeiter-KollegInnen bestätigen können: Lasst euch NICHT ködern mit der gern hingeworfenen „Option auf Festeinstellung“: Das wird gern gesagt, ohne dass es je dazu kommt! Mag nach Propaganda einer Desillusionierten klingen, kommt aber eben auffallend oft vor. Und nicht vergessen: Falls mal alle Stricke reißen … seid ihr ein oder zwei Wochen später schon wieder in einem anderen Unternehmen und guckt, ob es dort besser läuft! In diesem Sinne ….. versucht es ruhig mal, es ist wirklich eine Option von vielen, und so schlecht nicht :).

    (Autor: A. von Spiegel| Bilder: JoeEsco, kallejipp| Quelle: www.photocase, Archiv)

  • Wer hört auf die Eltern? Deutschland im Schulchaos?

    Screenshot Schulchaos

    Ein Kommentar von Christine Lühn, Kinderbeauftragte Frankfurt / Nied

    Meinung der Bürger
    Kürzlich wurde ich von einem netten Herrn im Auftrag der Bertelsmann Stiftung angerufen. Ich sei eine der  400 Auserwählten unserer Region um am Bürgerforum 2011 teilzunehmen. Mein Interesse wurde geweckt, als Stichwörter wie „Sprechen mit dem Bundespräsidenten“ und „Meinung der Bürger wichtig“  fielen. Ich habe mich per Internet näher erkundigt und meine Teilnahme zum Bürgerforum 2011 zugesagt.
    Ist die Meinung der Bürger wichtig? Interessant fand ich in dem Zusammenhang die Äußerungen im Schlichtungsprozess mit Heiner Geißler in der Auseinandersetzung zum Thema „Stuttgart 21“. Die Meinung der Bürger scheint zunehmend in das Interesse der Politik geraten zu sein.

    Bildung – ein Disput zwischen Bund und Ländern
    Als Bürgerin und vor allem als zukünftige Mutter eines Schulkindes gerät die bildungspolitische Debatte zunehmend in meinen Fokus.
    Ich stelle mir die Frage, ob das Interesse der Eltern in dieser Debatte überhaupt Gewicht hat. Wir befinden uns nämlich auf einem Schauplatz, angesiedelt zwischen Bund und Ländern. Der Bund, in Vertretung von Bildungsministerin Schavan fordert die Länder auf, das Schulchaos zu beenden.
    Frau Schavan möchte Gemeinsamkeit in der Bildungspolitik zwischen den Ländern erreichen. Es ist ihr Ziel, dass Kinder bei einem Wechsel von einem in das andere Bundesland, ein einheitliches Bildungsniveau vorfinden. Diese Absicht bedarf der Unterstützung durch die Ländervertreter und so ist bedauerlicherweise dem Bericht zu entnehmen, dass die Bundesländer auf ihre Unabhängigkeit bestehen. Zudem wird dem Bürger die Verfolgung der Debatte durch die Zuständigkeit der Kosten erschwert.

    Atmosphäre zum Lernen schaffen
    Aus meiner Sicht sollten sich die einzelnen Bundesländer auf gemeinsame Bildungsstandards unter Einbeziehung der vielfältigen Schulangebote einigen.  In dem Zusammenhang plädiere ich für eine flächendeckende Einführung von Ganztagsschulen.
    Kürzlich hat mich die Aussage eines Reformpädagogen in einer Diskussion zu diesem Thema  beeindruckt. Er stellte fest, dass das Bildungsniveau in den europäischen Ländern höher ist, in denen die Lehrer eine „freundschaftliche“ Beziehung zu ihren Schülern haben. Eine Aussage, die von Schülern bestätigt wurde. Und schon können wir eine weitere Diskussion eröffnen und nach dem Image unserer Lehrer fragen. Aus meiner Schulzeit habe ich noch gut in Erinnerung, dass es einer Atmosphäre des Lernens bedarf. „Durchstarter“ war ich erst auf dem sogenannten 2. Bildungsweg (Fachabitur nach Berufstätigkeit). Die Möglichkeiten unseres differenzierten Bildungssystems schätze ich daher  sehr.
    Aus persönlicher Sicht wage ich zu behaupten, dass unser Bildungssystem den individuellen Bedürfnissen gerecht wird.  Ein einheitliches deutschlandweites Bildungssystem, wie es von Frau Schavan gefordert wird, ist ein wunderbares Ideal und sollte einer gemeinsamen Anstrengung wert sein.

    (Autor: C. Lühn  | Bild: A. Korkis | Quelle: www.spiegel.de)

  • Menti im Dschungel

    Menti Abzocke Comic

    Unser Menti im Dschungel? Weit gefehlt. Ohne Starallüren und Klamauk findet er seinen Weg aus dem Dschungel.

    Kaum einer kennt sich in dem Dschungel- Schulsystem der Länder noch aus.
    Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, macht seinem Namen nun alle Ehre. Die Klassen 9 und 10 finden hier gute Beratungsangebote.  Für die Oberstufenschüler ist Licht am Ende des Tunnels. Weitere Informationen auf diesem Link.  Studienstarter haben gegenwärtig ihre Freude und selbst internationale Studienbewerber finden dort hoffentlich alles, was sie suchen.  Damit aber auch Unternehmen aus diesem Wirrwar herausfinden wird ausführlich der Bachelor und Master erklärt und natürlich nicht zu vergessen gibt es auch Informationen für Förderer.  Nehmen wir mal an, Sie haben sich für ein Studium in Nordrhein-Westfalen entschieden, dann finden Sie dort eine Studienplatzbörse,  lernen die Kulturlandschaft kennen, finden den richtigen Platz zum Leben, bewegen sich gesund, lernen interessante Städte kennen, jobben für den Lebensunterhalt und tauschen Ihren Studienplatz. Das nennen wir innovativ. Gratulation nach NRW.

    (Autor: M. Weiss| Menti: A. Korkis | Quelle: Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen)

  • Kampf der Internetgiganten, Mobbingblogs und „Charaben“ für den guten Appetit

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wenn zwei sich streiten, das selbst Mobbing online geht und was „Charaben“ sind. Die kontrastreiche Zusammenstellung der heutigen Auswahl mag einigen den Appetit verderben. Pluralität ist aber auch ein Ausdruck von Freiheit, findet die Autorin.

    Screenshot sueddeutsche, Yahoo schrumpft

    Die Wirtschaft boomt
    Das hören wir nun schon seit einiger Zeit. Das ist nicht nur für Berufsanfänger interessant, denn auch die „Alten“, die „Frauen“, sogar die Langzeitarbeitslosen sollen ja wieder mehr Chancen auf Einstellung haben. Doch wenn eine Firma boomt, hat es der Mitbewerber schwer. So ist es auch im Duell von Google und Yahoo. Den Giganten mit dem „G“ kennt schließlich jedes Kind. Bei Yahoo schauen seit Jahren immer weniger Netzsuchende rein. Für 2011 hat Google angekündigt, mehr neue Mitarbeiter anzustellen als je zuvor. Also liebe Absolventen 2011: bitte bewerben, die Chancen auf einen Job stehen gut!

    Screenshot mobbing-seitenstark, Netzwerk von Menschen, Vereinen

    Mobbing online
    Kaum zu glauben, was da abgeht. Das Kürzel SMS hat eine neue, negative Bedeutung bekommen: Schüler mobben Schüler. Genauso schnell wie die Kurzmitteilung verschickt ist, sind auf einer  Mobbing-Webseite Mitteilungen gepostet, die Mitschüler angreifen und beleidigen. Aktuell wird geprüft, ob und wie die Seite abgeschaltet werden kann. Der Server steht in Neuseeland, also nicht in deutschem Rechtsgebiet. Es ist nicht sicher, ob der Betrieb der Seite verboten werden kann. Wie kann man sich und andere schützen? Hilfe gegen Schülermobbing ist das Thema der Seite „Mobbing – Schluss damit„. Sie gibt Kinder, Eltern und Lehrer zahlreiche Tipps, macht Umfragen und bietet Betroffenen einen Chat an. Habt Ihr/Haben Sie auch schon Erfahrungen mit Mobbing machen müssen? Bitte schreiben Sie uns!

    Screenshot facefoodbento, Blog

    Fine and nice food – Charaben macht Appetit
    Die Japaner sind handwerklich wie ästhetisch Meister. Ikebana kennen wir, aber was ist „Charaben“? Fragen Sie doch mal die Suchmaschine: dann wählen Sie als Anzeigeoption „Bilder“. Wundervolle essbare Kleinskulpturen gefertigt von Mutterhand, und schon lieben die Kindern ihr Pausenbrot (und essen es dann auch hoffentlich…). Toll, oder?

    (Autor: C. Amrhein | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.sueddeutsche.de, www.mobbing.seitenstark.de, www.facefoodbento.blogspot.com)