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  • Aus der Welt der #Zeitarbeit – Rette sich, wer kann!

    Zeitarbeit ist ein Thema, welches mit steigender Konjunktur vermehrt auf den Tisch kommt. Wenn es an Fachkräften fehlt, springen immer häufiger „Interims“ ein. In dieser Kolumne „Zeitarbeiter“ gibt Ihnen unsere externe Redakteurin Annette von Spiegel persönliche und authentische Einblicke.

    Mein heutiges Thema widmet sich dem, was für alle Arten von Verträgen gilt – allen voran Arbeitsverträgen, denn sie regeln immerhin einen nicht unerheblichen Anteil unserer Lebenszeit, nämlich die Arbeitszeit! 🙂 Da heisst es also „Augen auf!“ – zunächst bei der Auswahl des Zeitarbeitsunternehmens, hat man sich denn entschlossen, über eine Verleihfirma tätig zu werden – und dann natürlich, was den Vertrag betrifft.

    Prüfe bevor Du Dich bindest
    Wie bei allen anderen Firmen auch, gibt ein persönliches Gespräch bereits etwas Aufschluss über den Stil im Haus und die Haltung zu Bewerbern bzw. Mitarbeitern. Es kann aber auch hilfreich sein, sich bei Bekannten umzuhören, die bereits bei Zeitarbeitsfirmen tätig sind – da gibt es, keine Sorge, eindeutige Statements. Und durchaus auch positive! [Diese Checkliste Zeitarbeitsfirmen von mittelstanddirekt enthält 10 Punkte, Anmerkung der Redaktion]
    Nach solch lobenden Erwähnungen hatte auch ich nochmal Gespräche geführt und fand tatsächlich bestätigt, was mir erzählt worden war, also Positives. Ein Wechsel machte allerdings wenig Sinn, weil ich als Neu-Einsteigerin die mit der Zeit erreichten Ansprüche auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Urlaubstage etc., verloren hätte. Wunderliche Detailfragen des Arbeitsvertrages ergeben sich für den Normalsterblichen dummerweise erst in der Alltags-Praxis. Zwei Beispiele möchte ich nennen, und übrigens: Ein kritischer Blick auf die Regelung zur Entfernung zu möglichen Einsatzorten lohnt sich sicher auch immer …

    Stundenfalle
    Ich selbst habe z. B. einen Vertrag, der von einer Stundenzahl von 40 Stunden pro Woche ausgeht. Unerfahren wie ich war, dachte ich mir nichts, als ich für mehrere Monate an eine Bank entliehen wurde, deren Regelarbeitszeit nur 37,5 Stunden beträgt. Bis meine Zeitarbeitsfirma mich dann mal ansprach, dass ich mittlerweile immens viele Minusstunden angesammelt hätte, weil ich Woche für Woche nicht meine 40 Stunden erreichte! Ich fiel vor Staunen fast vom Stuhl, denn darüber hatte ich mir schlichtweg keine Gedanken gemacht … im Übrigen wäre ich davon ausgegangen, dass man das individuell regelt, je nach Konditionen des Kunden (Einsatzes).

    Zeitarbeiter 40 Std versus fester Mitarbeiter 37,5 Std?
    In diesem Fall sollte ich nun mit der Abteilungsleitung sprechen, ob ich nicht länger arbeiten könne, damit ich auf meine 40 Stunden käme. Was ich für eine alberne Anfrage hielt, denn warum sollte ein nicht fest angestellter Mitarbeiter bleiben, während alle Festangestellten schon nach Hause gehen?! Aber ich war sowieso der Meinung, es sei Aufgabe der Vermittlerin, diese Sache zu klären, denn es ist IHR Kunde, Sie hat die Konditionen ausgehandelt. So wurde es denn auch gemacht: die Vermittlerin des Zeitarbeitsunternehmens sprach mit der Abteilungsleitung der Bank über diesen Aspekt – und die zeigten ihr natürlich einen Vogel.

    Minusstunden gratis
    Mit dem Ergebnis, dass ich nach fast einem Jahr bei diesem Kunden ein – wohl gemerkt nicht selbst verschuldetes – Minus von mehr als 150 Stunden angesammelt hatte! Ich war gespannt, zu welchen Zankereien das am Ende führen würde, wenn ich eines Tages eine feste Stelle finde … (es sei kurz erwähnt: mittlerweile bin ich seit 1,5 Jahren in einem Unternehmen, in dem ich jede Woche ÜBERstunden mache, nun ist mein Konto seit 1 Monat wieder ausgeglichen). Auf so etwas muss man aber auch erst mal kommen!

    Für wen sind eigentlich Tarifverträge?
    Gestaunt habe ich auch, als ich feststellen musste, dass Tarifverträge nicht notwendigerweise Vorteile für die Leiharbeitnehmer bringen. Zum Vergleich der Tarifvertragsbedingungen aus den Manteltarifverträgen der Zeitarbeitsverbände: iGZ, BZA und AMP finden Sie hier eine gute Übersicht.

    Urlaubsanspruch vercodiert
    Durch Zufall stellte ich nämlich fest, dass meine Leihfirma mich frech und außerdem mehrfach um Urlaubstage betrog! Die monatlichen Abrechnungszettel sind ein wahrer Wust an Zahlen, Auf- und Gegenüberstellungen mit anteiligen Prozenten, Codes und dergleichen – jedenfalls nichts, das zum intensiven Studium einlädt, es sei denn, man ist passionierter Buchhalter oder dergleichen.

    Fristensache!
    Beim Abheften sah ich jedoch in einem Jahr, in dem ich noch gar keinen Urlaub genommen hatte, dass mir bereits zwei Tage bewilligt (also abgezogen) worden waren. DAS fiel dann doch auf … (ein oder zwei Tage hie und da, in einer Summe verbogen, ist anders). Über ein halbes Jahr gingen daraufhin Mails zwischen meiner Verleihfirma und mir hin und her (ich wollte das gern schriftlich dokumentiert haben), ehe es mir zu bunt wurde, und ich zum Anwalt ging. Dort staunte ich nicht schlecht, denn … der für mich zutreffende Tarifvertrag regelt, dass man nach Ausstellung einer solchen Abrechnung nur 2 Monate Zeit hat, Einspruch zu erheben – während die allgemeine gesetzliche Frist drei Monate beträgt! Nie hätte ich geglaubt, dass ein Tarifvertrag zu Ungunsten der Arbeitnehmer ausfallen könnte …… ICH jedenfalls hatte meine Frist verpasst!

    (Autor: Annette von Spiegel | Fotos: www.photocase.de kallejipp (Artikel) , sc_joeesco (Thumb) | Quellen: Archiv)

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

  • #Lebensgeschichten Nº 2: Berufsorientierung & Berufstätigkeit mit Behinderung


    Freude und Perspektiven im Beruf, mit Behinderung in Kooperation mit der wfb (anerkannten Werkstätte für Menschen mit Behinderung) Wiesbaden-Rheingau-Taunus veröffentlicht die Mentoring4u-Redaktion seit April 2011 die Reihe „Lebensgeschichten“. Einmal monatlich schreibt an dieser Stelle ein Mitarbeiter mit geistiger Behinderung über seine Berufstätigkeit.
    Wie erleben sie ihren Alltag in der Berufsbildung, im Praktikum und später an den Arbeitsplätzen? Was bedeutet für sie die Perspektive auf Weiterentwicklung und wo stoßen sie an ihre Grenzen? Vielen Dank an Frau Banke vom begleitenden Dienst für die Koordination des Projektes innerhalb der wfb.

    Mein Arbeitsplatz in der wfb Wiesbaden-Rheingau-Taunus.
    Mein Name ist Bernhard R., im Jahr 1961 geboren und wohnhaft in Mainz-Kastel. Ich bin alleinlebend und habe einen Sohn. Einmal in der Woche kommt meine Betreuerin vom Betreuten Wohnen (EVIM) zu mir und unterstützt mich. Mein größtes Hobby ist das Singen in zwei Chören. Daher kenne ich viele nette Leute.

    Krankheit verändert alles
    Nach meiner Erkrankung (Parkinson) und der erfolglosen Vermittlung einer Arbeitsstelle auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, kam ich am 01. September 2009 in die wfb Wiesbaden-Rheingau-Taunus. Nach Gesprächen mit dem Begleitenden Dienst sowie dem Werkstattleiter, kam man überein, mich in den Berufsbildungsbereich (BBB) aufzunehmen. Den Anfang machte ich bei Herrn Olaf D., im Bereich ‚Holz’ und ‚Verpackung’. Dann wechselte ich in den Bereich ‚Montage’ und zuletzt war ich im Bereich ‚Hauswirtschaft’ und ‚Papier’. Am meisten Spaß machte mir die Arbeit mit Holz.

    BBB, Berufsschule und Praktikum
    Immer mittwochs habe ich bei Herrn H. Berufschule, in der Kerchensteiner-Schule, Welfenstraße. Seit dieser Zeit mache ich auch für den Gleichgewichtssinn, die arbeitsbegleitende Maßnahme ‚Psychomotorik’. Zudem kann ich in unserer Werkstatt Krankengymnastik und progressive Muskelentspannung machen. Das ist sehr erholsam. Nach dem ersten Jahr im BBB machte ich ein Praktikum. Dort verblieb ich ein Vierteljahr.

    Im Auftrag verpacken
    Heute  bin ich bei Fr. Natascha H. in der Abteilung Verpackungsarbeiten. Die Hauptarbeit besteht daraus, Brittafilter zu verpacken. Wenn es die Zeit erlaubt, werden für die Oster- und Weihnachtszeit verschiedene Artikel hergestellt. Zu den Verpackungsarbeiten gehören: Auf blauen Chep-Paletten werden Displays gesetzt, sodass daraus Präsentationsaufsteller werden; wir falten in der Gruppe Trays aus Pappe, um sie später mit Filterkartuschen und Filterkannen zu bestücken; wir verpacken unsere Präsentationsaufsteller, indem wir Umstülper falten, sie über den Präsentationsaufsteller stülpen und mit einem Etikett versandfertig machen.

    Gemeinsam arbeiten
    Einmal im Jahr wird ein Ausflug gemacht. Alle vier Wochen gibt es ein gesundes Frühstück. Ich bin in der Werkstatt und besonders in meiner Arbeitsgruppe voll integriert. Die Arbeit macht viel Spaß, sie ist meinen Fähigkeiten und meiner Arbeitskraft voll gut angepasst. Meine Familie, meine Freundin und besonders mein Sohn, stehen voll hinter mir. Zur großen Freude bin ich am 01. April 2011 in die Gruppe von Frau Natascha H. übernommen worden.

    So, ich danke allen die an mich geglaubt haben.

    Euer Bernhard R.

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    Mentoring4u.de – die Plattform für das Thema Bildung
    Mentoring4u.de, ist unser Einsatz, ( jungen) Menschen in allen Lebens- bzw. Bildungs-Situationen zu unterstützen. Berufsorientierung und Karriereplanung ist schließlich für alle wichtig, besonders für die Unternehmen, die Nachwuchskräfte suchen und ausbilden. Mentoring4u bringt Wirtschaft und (Hoch)Schule zusammen.

    Vorankündigung: 1. Deutscher Mentorentag und die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“
    Zum 1. Deutschen Mentorentag 2011 werden am 27. September die Chancen & Möglichkeiten des Mentoring beleuchtet. Unternehmen und Einzelpersonen können sich als Kooperationsparter in die Diskussion einbringen. Reden Sie mit und kontaktieren Sie uns: redaktion@mentoring4u.de.
    Für die kommende  Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ ab 11. November 2011 in Stuttgart, Elmshorn, Frankfurt und Berlin können unsere Partnerunternehmen ihre Mentoren in (Hoch)Schulen entsenden und Absolventen vor Ort beraten. Unterstützen Sie die Initiative! Kontaktieren Sie uns über redaktion@mentoring4u.de.

    (Autoren: Bernhard R. (WfB) & C. Amrhein| Photos: www.barrierekompass.de (Thumb), bungo (Artikel) www.photocase.de | www.wfb-wiesbaden.de Quelle: Archiv)

  • Warum wird man #Mentor? – Ehrenamtliche Bildungsarbeit bei den „1:1 Die Lesecoaches“/Nº1

    Mentoring4u.de, die Informationsplattform für Berufsorientierung und Karriereplanung, ermöglicht ihren Kooperationspartnern  und externen Mentoring-Initiativen von der Arbeit mit ihren Schützlingen (Mentees) zu berichten. Diesmal haben wir (über die ehrenamtliche Projektleitung Frau Inge Koltermann) bei den 1:1 Lesecoaches nachgefragt, um etwas über die Motivation der Mentorinnen und Mentoren zu erfahren.

    Unserer Fragen an die ehrenamtlichen 1:1 Lesecoaches:
    1) Wie lange sind Sie schon Lesecoach?
    2) Was war Ihr Antrieb, dieses Projekt zu unterstützen?
    3) Was war Ihr schönstes oder intensivstes Erlebnis im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit als Lesecoach?

    Heute erzählt 1:1 Coachin Susanne Zehle (an der Dahlmannschule, Frankfurt am Main), wie sie zur Initiaitve gekommen ist, und was ihr an ihrem Engagement als Mentorin besonders gefällt.

    Es fing mit einem guten Vorsatz für das Neue Jahr an.
    Ich wollte aus der häuslichen Enge heraus, mich ehrenamtlich engagieren, etwas Aufbauendes beitragen. Bei meiner Suche nach einem geeigneten Projekt blieb ich bei Eins-zu-Eins hängen. Das Projekt schien wie für mich gemacht – Kinder, Bücher, Lesen, Motivieren – da traute ich mir zu, mich einzubringen. Ich nahm an einem Einführungsseminar der AWO teil und hatte bereits 4 Wochen später meinen ersten Termin, zwei  Wochen darauf bekam ich ein weiteres Lesekind an einer anderen Schule.

    Die Regelmäßigkeit zählt
    Seit Mitte/ Ende März lesen wir regelmäßig einmal pro Woche zusammen und es macht uns viel Spaß. Was mir besonders gefällt, ist nichts Spektakuläres sondern dass es so einfach ist und so eine gute Wirkung entfaltet. In beiden Schulen bekomme ich nur positive Rückmeldungen. Die Kinder seien aufgeschlossener, fröhlicher und ihre gesamten schulischen Leistungen haben sich verbessert, sie trauen sich mehr zu. Und das schon nach ganz kurzer Zeit. Ich kann es kaum fassen, was ein bißchen Aufmerksamkeit und Zuwendung bewirken kann. Ich mag die Offenheit der Kinder und ihr Vertrauen und ich habe noch viel übrig, was ich geben kann.

    In Zusammenarbeit mit Schulen
    Da Frau Kirsch mich vor den Osterferien ansprach, ob ich eventuell Zeit für weitere Kinder habe, habe ich nun die Rektorin Frau Talberg auf den nächsten Termin bei der AWO, am 11.6.2011, aufmerksam gemacht und vorgeschlagen, dass sie sich mit Ihnen in Verbindung setzt. Sie oder eine Lehrerin könnte ja eventuell bei dem Termin ihre Schule und ihre Wünsche vorstellen, ähnlich wie es von der Weißfrauenschule gehandhabt wurde. Ich fand damals die persönliche Präsenz der Lehrerin sehr motivierend und vielleicht finden sich für die Dahlmannschule auf dem Wege auch noch weitere Coaches. Ich freue mich jedenfalls sehr, dass dort schon nach so kurzer Zeit der Wert von uns Coaches erkannt wurde.

    Kommentare und Anregungen:
    Liebe Leserinnen und Leser. Ganz besonders freuen wir uns, wenn Sie uns Ihre Fragen und Anregungen zum Thema 1:1 Lesecoaches  mitteilen. Nutzen Sie einfach das Feld unter dem Artikel. Vielen Dank!

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Gastautor: Susanne Zehle | Foto:  | Thumb: | Quelle: http://www.awo-frankfurt.de/awo/ ehrenamtliche Projektleitung der 1:1 Leseoaches:  Inge Koltermann)

  • Berufsfeld: Beton- und Stahlbetonbauer/in

    Sie bauen Beton- und Stahlbetonkonstruktionen, z.B. für den Brücken-, Hallen- und Hochhäuserbau. Beton- und Stahlbetonbauer/innen montieren bzw. fertigen Schalungen und Stützgerüste an, biegen und flechten Stahlbewehrungen, die Betonbruch verhindern sollen, und bauen die Bewehrungen in die Schalungen ein. Sie stellen Betonmischungen her oder verarbeiten fertig gelieferten Transportbeton, bringen den flüssigen Beton in die Schalungen ein und verdichten ihn durch Stampfen und Rütteln. Nach dem Erhärten entfernen sie die Schalungen und bearbeiten ggf. die Betonoberflächen. Sie montieren Betonfertigteile, dichten Betonbauwerke ab, dämmen und isolieren sie. Außerdem sanieren Sie Schäden an Betonbauteilen.

    Beton- und Stahlbetonbauer/innen arbeiten vor allem für Betriebe des Hoch- oder Fertigteilbaus, z.B. für den Wohnungs-, Büro-, Verwaltungs- und Gewerbebau. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Brücken- und Tunnelbauunternehmen. Darüber hinaus sind Sie in der Beton- und Betonfertigteilherstellung tätig.

    Beton- und Stahlbetonbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz

    (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte

    3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handwerk angeboten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Sie arbeiten eng mit Berufen zusammen, die wir Ihnen bereits vorgestellt haben. Betonfertigteilbauer,  Baustoffprüfer, Bauwerksmechaniker.  Hier finden Sie eine Menge Tipps für Ihre Karriereplanung

    Karriereplanung und Praktika
    Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu ergattern. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen – vielleicht auch die Schwachstellen.  Fragen Sie doch mal bei dem Bauunternehmer in Ihrem Ort, ob er Ihnen Möglichkeiten in seinem Unternehmen oder einem befreudeten aufzeigen kann. 

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an! Die perfekte Bewerbungsmappe finden Sie  hier online.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de und Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

  • Integration als wechselseitiger Prozess

    Kinder lesen

    Ein Beitrag von Christine Lühn, Kinderbeauftragte im Stadtteil Nied

    Sorgen der Eltern
    In einer Grundschule, im Stadtteil Nied herrscht Sorge bei den Eltern, weil in einer Jahrgangsstufe die Klassen um eine auf zwei reduziert werden sollen. Durch das Zusammenlegen der Schüler/innen wird die vorgeschriebene Klassenkapazität ausgeschöpft. Die Sorge der Eltern ist auf die Lernfähigkeit ihres Kindes gerichtet, wenn sich das Lehrpersonal um größere Klassenstärken kümmern muss. Auf politischer Ebene wurde auf dieses Anliegen bereits reagiert und es bleibt zu hoffen, dass die Sparmaßnahme zurückgenommen wird.

    Notwendigkeit der sprachlichen Förderung
    An den drei Grundschulen im Stadtteil Nied ist der Anteil von Kindern mit einem Migrationshintergrund von 45 %, 55% und 75 % relativ hoch. Somit ist davon auszugehen, dass sprachliche Förderung ein wesentlicher Bestandteil der schulischen Förderung ist. Im nunmehr 2. Jahr reagiert die Stadt Frankfurt auf diese Problematik und bietet an den Grundschulen sogenannte „Vorlaufkurse“ an. Die Vorstellungsgespräche der Kinder finden bereits vor dem Beginn des ersten Schuljahres in der entsprechenden Grundschule statt. Nach diesem Erstgespräch empfiehlt die Schulleitung die Teilnahme des Kindes an einem Vorlaufkurs, der an der Grundschule stattfindet. Es ist Ziel des Kurses, dass die einzuschulenden Kinder möglichst einen gemeinsamen Sprachlevel erreichen.

    Enorme Leistungen von Kindern
    Festzustellen ist, dass die Kinder mit einem Migrationshintergrund eine enorme Leistung vollbringen. Sie sind zum Schulbeginn in der Regel in der Lage in zwei Sprachen zu kommunizieren. Sie wachsen in unserer Kultur auf und ganz selbstverständlich erwarten wir von ihnen diesen Integrationsprozess.
    Wie kann unser Beitrag zu diesem Integrationsprozess aussehen?

    Forderung des Bürgerforums 2011
    Als Teilnehmerin am Bürgerforum 2011 habe ich mich mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Wir haben, nach einer längeren Diskussionsphase, eine Forderung erarbeitet, die folgendermaßen lautet:

    „Die Gestaltung der Integration hat in wechselseitigem Prozess zu erfolgen. Dieser basiert auf Respekt und Achtung der Kulturen. Sprachen sind identitätsstiftende kulturelle Grundlagen und wichtige Kommunikationsmittel, daher sind Sprachkenntnisse zu fördern und fordern. Um eine Kultur des gegenseitigen Respekts zu schaffen, ist die Einführung eines Patensystems zu diskutieren.„

    Durch die Diskussion im Bürgerforum wurde ich angeregt über meinen Beitrag zu Integration und Sprachförderung nachzudenken. Im Ergebnis bin ich zur Feststellung gelangt, dass Sprache im Dialog lebendig wird. Dialog kann z.B. im nachbarschaftlichen Austausch stattfinden, mit Menschen aus den „fremden“ Kulturen in meinem Stadtteil. Meine 6-jährige Tochter ist mir dabei ein Vorbild. Sie ist so wertfrei und vorbehaltlos im Umgang mit ihren Kindergartenkinder, die über eine reichhaltigen kulturellen Schatz verfügen. Durch den Dialog und Austausch im Elternkreis kann ich mein Interesse an dem Herkunftsland bekunden. Fremd muss mir dann mein Nachbar im Stadtteil nicht mehr sein und die Wechselseitigkeit in dem Prozess gewinnt dann an Bedeutung.

    (Autor: C. Lühn | Foto: A. Korkis | Quelle: C. Lühn, A. Korkis)

  • Abgeschrieben… Morgenpost Kolumne vom 15. Mai 2011 Heinz Eggert Staatsminister a. D.

    Menti Abi hat begonnen

    An dieser Stelle schreiben am Sonntag regelmäßig Gastautoren.

    Morgenpost Kolumne, 15. Mai 2011 von Heinz Eggert, Staatsminister a.D

    Abgeschrieben
    Als ich 1974 an der Rostocker Universität meine Diplomarbeit verteidigte, wurde mir angeboten, sie zur Doktorarbeit weiterzuentwickeln. Allerdings
    hätte ich dann auch, selbst als Theologe, eine Arbeit über Marxismus/Leninismus schreiben müssen.

    Das war damals ein notwendiger Kompromiss für jeden Doktoranden, über die man nun wirklich nicht den Stab brechen kann, aber den ich nicht eingehen
    wollte.

    Mein Professor lachte, als ich meine Ablehnung mit dem Satz begründete, ich brauchte den Doktor nicht um wertvoller zu sein, ich sei schon wertvoll.
    Inzwischen habe ich gelernt, dass für viele der Doktortitel nicht die Krönung einer wissenschaftlichen Arbeit, sondern ein Statussymbol darstellt.
    Mit seiner Erlangung ist ein wenig wie bei der Mercedes S Klasse. Wenn es nicht ganz reicht, fährt man auf Pump oder nutzt die wissenschaftlichen
    Erkenntnisse anderer und schreibt ab.

    Der Schein kommt vor dem Sein.
    Von Guttenberg, Stoibers Tochter, Koch-Mehrin sind die Prominentesten, die in diese Eitelkeitsfalle getappt sind und enttarnt wurden. Aber sie werden
    ganz bestimmt nicht die einzigen bleiben.

    Wer beim Abschreiben ertappt wird, wird abgeschrieben. Vielleicht stoppt das die Verwilderung der Sitten. Denn wer genug Geld hat, lässt sie sich schreiben oder kauft sich den Titel im Ausland , andere wieder erliegen der Verführung des Internet, wo man genug Texte und Daten vorfindet, die ganz schnell zu kopieren sind. So bleiben neue wissenschaftliche Erkenntnisse auf der Strecke. Denn es ist alles nur geklaut.

    Aber wer glaubt, das wäre nur bei Doktoranden so, der irrt. Da schreiben Literaten bei Literaten und Journalisten bei Journalisten ab. Nicht immer, aber immer öfter.

    Das man sogar sehr eindrucksvoll Orte beschreiben kann, an denen man nie war, kann man nicht nur beim Karl May sondern auch bei einem Spiegel
    Journalisten nachlesen, den für seinen aufgeflogenen Betrug, eine Auszeichnung wieder aberkannt wurde. Menschlich, allzu menschlich-aber nicht zu tolerieren.
    Nun hat diese gesamte Diskussion natürlich noch eine andere Facette. Unter besonderen General Verdacht stehen jetzt alle in der Politik, die einen wissenschaftlichen Abschluss mit einer Doktorarbeit weiterentwickelt haben.

    Diejenigen, die ihre Ausbildung nie abgeschlossen haben, die keinen vernünftigen Berufs oder Hochschulabschluss vorweisen können, sind auf der sicheren Seite und vielleicht woanders auch gar nicht mehr zu verwenden. Dass man nicht nur bei der Erlangung der Doktorwürde , sondern auch beim Ziehen notwendiger Konsequenzen schummeln kann, hat die schöne blonde Frontfrau der FDP Koch-Mehrin bewiesen.

    Sie hat nämlich nur alle Posten niedergelegt mit denen sie kein Geld verdienen konnte.

    Aber für ein bisschen schummeln haben wir ja immer Verständnis. Oder?

    “Aus einem Buch abschreiben = Plagiat; aus zwei Büchern abschreiben = Essay; aus drei = Kompilation; aus vier = Dissertation.” [Wenn es mehr Quellen werden = COLLAGE; Anmerkung der Redaktion] (Quelle: Mentoring4u.de v. 4.3.11)   

    (Quelle: Autor: Heinz Eggert, Staatsminister a.D und Präsident der Fernseh Akademie Mitteldeutschland e.V. | Thumb: M. Weiss  | Kartoon: A. Korkis vom 4.3.11. )

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

  • Berufsbild Bauten- und Objektbeschichter/in ein Beruf mit sehr guten Chancen in der Zukunft

    Die Tätigkeit im Überblick
    Bauten- und Objektbeschichter/innen beschichten, be- und verkleiden und gestalten Innen- und Außenflächen von Bauwerken und Objekten aller Art.

    Bauten- und Objektbeschichter/innen sind hauptsächlich im Maler- und Lackiererhandwerk, in Betrieben für Bodenbeschichtungstechnik, im Stuckateurgewerbe oder im Trockenbau tätig. Darüber hinaus sind sie im Hochbau, speziell im Fassadenbau, beschäftigt.

    Die Ausbildung im Überblick
    Bauten- und Objektbeschichter/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).

    Diese bundesweit geregelte 2-jährige Ausbildung wird im Handwerk angeboten.

    Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

    Die Ausbildung zum Bauten- und Objektbeschichter/zur Bauten- und Objektbeschichterin kann ggf. durch die darauf aufbauende Ausbildung Maler/in und Lackierer/in in einer der Fachrichtungen Gestaltung und Instandhaltung, Kirchenmalerei und Denkmalpflege oder Bauten- und Korrosionsschutz ergänzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf auf der Website der Arbeitsagentur.

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht und natürlich auch auf was Sie alles während der Ausbildung achten sollten:

    Ein interessanter ausbaufähiger Job, wobei Sie allerdings auch beachten sollten, wenn Sie Allergien wie Heuschnupfen haben, könnte es zu Schwierigkeiten an Ihrem Arbeitsplatz führen, sofern dieser im Freien ist. Gute Mathematik Kenntnisse werden vorausgesetzt. Sie gehen Farben und Lacken um, da ist Präzisionsarbeit gefragt. Die zahlt sich aber auch aus. Fachkräfte sind gesucht.

    Unser Buchtipp:

    Karriereplanung
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluß der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Schauen Sie sozusagen einmal über den Gartenzaun in die Ferne. Es kann auch in 50 km Entfernung ein interessanter Betrieb liegen. Gesellenzeiten bieten sich hervoragend dazu an neue Techniken in anderen Betrieben zu erlernen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autor M. Weiss | Bild & Thumb: A. Korkis | Quelle: www.arbeitsagentur.de )

  • Der Personalberater: Da war doch was mit Soft Skills….

    Auf der anderen Seite des Bewerbungstisches: Ratschläge zum Thema Bewerbung und wie Ihr Euch als Bewerber optimal ins Bild stellt; von Alfred J. Stein, Personalberater, ConActivity KG.

    Fortsetzung
    Was war das noch gleich? Ach ja, sogenannte Soft Skills, also Charaktereigenschaften, durch die man sich profilieren kann, nein, durch die sich Jeder profilieren kann. Gibt es denn da noch mehr? Nachfolgender Link stellt mal die elf wichtigsten Soft-Skills zusammen (allerdings findet man bei tieferer Überlegung noch eine ganze Anzahl weiterer):

    http://www.computerwoche.de/karriere/hp-young-professional/1902818/

    Wie wichtig sind die denn nun konkret?
    Erfolg im Arbeitsleben basiert zu 50 Prozent auf Fachkompetenz. Das belegen internationale Studien. Die andere Hälfte hängt von den so genannten Soft Skills wie Kommunikations-, Teamfähigkeit und Co ab. Das heisst ja, wer sich bemüht und auch diese Fähigkeiten entwickelt, der schafft es mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit, in seiner Karriere erfolgreich zu sein. Oder anders: Wer diese Soft-Skills nicht entwickelt hat, oder sagen wir, wem wichtige fehlen, der wird es in seiner Karriere enorm schwer haben.

    Und wo stehe ich?
    Wie sieht es denn nun mit mir konkret aus?, mag sich der Eine oder andere fragen. Sehr berechtigte Frage! Warum? Na ja, ganz oft ist man sich ja gar nicht so richtig bewusst, wie man bei Anderen ankommt, also bei Kollegen oder Kunden, d.h. wo man seine Stärken hat und wo seine Schwächen. Und häufig denkt man vielleiht, man habe auf dem einen oder anderen Gebiet eine ausgesprochene Stärke, geht aber Anderen in Wirklichkeit damit auf die Nerven. Was kann helfen, fair und objektiv, für sich selbst zu bewerten, wo man steht? Der folgende Link bietet eine Analyse, die man ganz allein für sich in seinem „stillen Kämmerlein“ machen kann, um sich über sich selbst im Klaren zu sein:

    http://www.praktikumsanzeigen.info/fileadmin/uploads/Soft_Skills_Test_Praktikumsanzeigen_info.pdf

    Was mach ich jetzt mit der Info?
    Hier mal ein paar weitere Tipps, wie es weitergehen könnte:

    –         Als erstes sollte man seine Stärken weiter verbessern! Warum? Weil das Möglichkeiten sind, aus der breiten Masse herauszustechen und sich wirklich zu profilieren. Wenn ich all meine Energie einsetze, um meine Schwächen zu verbessern, wo kann ich da maximal hinkommen? Richtig, wenn´s gut läuft ins Mittelfeld, aber nie an die Spitze!

    –         Sich zu seinen Schwächen bekennen! Warum? Niemand ist auf allen Gebieten Spitze – das erwartet auch keiner. Wenn man zu seinen Schwächen steht zeugt das von Charakterstärke. Natürlich sollte man seine Schwächen nicht noch ausleben, immerhin sind es ja Punkte, die einem nicht gerade helfen.

    –         Trotzdem auch an den Schwächen arbeiten und wenn es nur darum geht, „den guten Willen“ zu zeigen.

    –         In entscheidenden Situationen sollte man aber dann darauf achten, sich mit Kollegen, Partnern oder Freunden zu umgeben, die genau auf diesem Gebiet ihre Stärken haben – also ein Team bilden.

    Also dann: Los geht´s, es ist nie zu früh und selten zu spät, damit anzufangen!

    (Gastautor: Alfred Stein| Thumb: Svea-Anais-Perrine | Foto Artikel: cydonna| Fotoquelle: www.photocase.de, Quelle Artikel: Archiv)

  • Menti-Gewinnspiel „Berufsorientierung mit Mentoren“: die Nummern 1187, 3346 und 4045 haben gewonnen

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    Liebe Mentees, die Besitzer der Menti-Button mit den  Nummern 1187, 3346 und 4045: herzlichen Glückwunsch! Ihr habt diese Woche gewonnen!

    Meldet Euch bei uns! Der Hauptgewinn ist ein individuelles Mentorengespräch mit einem Mentor aus Eurem Traumjob! Auch zahlreiche Sonderpreise unserer Kooperationspartner sind für Euch in der Verlosung!

    Huch, ich hab gewonnen, was jetzt?
    Schickt uns bis Freitag, den 6. Mai 2011, 18 Uhr, eine E-Mail an menti@mentoring4u.de mit folgenden Angaben:

    Euren Name
    Eure Telefonnummer
    Eure Adresse
    Ganz wichtig: ein Foto, auf dem Ihr mit Eurem Gewinner-Button zu erkennen seid.

    Den Rest übernehmen wir!
    Mentoring4u meldet sich umgehend bei Euch. Den Hauptgewinnern werden wir ein Mentorengespräch vermitteln. Der Mentor kommt aus der Branche oder dem Beruf für den Ihr Euch super interessiert. Er oder sie gibt Euch im persönlichen Gespräch ganz individuelle Ratschläge für den erfolgreichen Einstieg in Euren Traumberuf.

    Reagiert Ihr zu spät, verfällt Eurer Los und wir ziehen die Woche drauf dafür einen Gewinner mehr. Also keine Zeit vergeuden, nutzt Eure Chance!

    Mehr Infos zum Gewinnspiel gibt’s hier.

    (Autor: C.Amrhein | Foto: kallejipp| Bearbeitung: A. Korkis | Bildquelle: www.photocase.de)

  • Aus der Welt der #Zeitarbeiter: Hier gibt es echte Job-Chancen!

    Screenshot stratego aufundab, Artikel

    Unerfahren, noch-keine-Ahnung-was-ich-machen-will, überansprucht oder Lust-auf-was-Neues? Hier kann Zeitarbeit mit den wechselnden Einsätzen bei oft renommierten Arbeitgebern einen Brücke bauen. In unserer Kolumne „Zeitarbeiter“ gibt Ihnen unsere externe Redakteurin Annette von Spiegel persönliche und authentische Einblicke.

    Wie sehen Personaler eigentlich ZA (Zeitarbeiter)?
    Ich hätte wirklich gerne mal eine Statistik über die Sichtweise von Personalverantwortlichen auf Zeitarbeiter. Denn die Jahre, in denen Zeitarbeit hier in Deutschland als minderwertig, fast anrüchig, angesehen wurde, sind eigentlich schon lange vorbei: In den letzten zehn Jahren haben der Einbruch der so genannten „New Economy“ (oder auch „Dotcom-Blase“ im Jahr 2000) und die uns allen gut bekannte, 2007 eingeläutete, Finanz- und Wirtschaftskrise (Stichworte: US-Immobilienmarkt, Lehman Brothers) dazu geführt, dass Zeitarbeit salonfähig geworden ist. Sogar gesetzliche Regelungen und Arbeitsmarkt haben sich mittlerweile daraufhin abgestimmt!

    Auch nur Menschen
    Aber Personaler und andere Personalverantwortliche sind halt auch nur Menschen. Und die haben ja bekanntlich so ihre Vorurteile („Leiharbeiter sind unqualifiziert und unwillig“ – vom negativen Klischee des Hartz-IV-Empfängers ist man da zuweilen nicht weit entfernt). Die Sozialwissenschaften wissen ja illuster zu berichten, wie schwer es ist, Vorurteile zu verändern oder gar zu eliminieren – und wir alle kennen sicherlich das eine oder andere Phänomen aus dem uns umgebenden Alltag. Gerade vor ein paar Tagen kriegte ich wieder derartige Interna erzählt von jemandem, der mit einer solchen Entscheiderin zusammen arbeitet.

    Trotzdem Chancen
    Nun, aber ich möchte heute ja POSITIVES berichten! Und zwar über die Job-Chancen, die Zeitarbeit wirklich ab und zu bietet:
    Den ersten hatte ihn in meinem ersten Beitrag schon erwähnt: Für Berufseinsteiger ist es eine prima Möglichkeit, wenn sie mangels Erfahrung Schwierigkeiten haben, überhaupt irgendwo unterkommen! In diesem Fall sollte man übrigens nicht vergessen, parallel weiter fleissig Ausschau zu halten, damit man nicht in der bequemen Ich-werde-ja-mit-Jobs-versorgt-Falle hängen bleibt …

    Nicht nur für Ein-, auch für Umsteiger ist die Zeitarbeit eine der möglichen Optionen – und damit meine ich nicht nur den Wechsel des Unternehmens (aus welchen Gründen auch immer).

    Eine gute Bekannte z. B. hat jahrelang mit viel Engagement, Freude und Befriedigung herausfordernde Jobs gemacht, hat sich entwickelt, hat die Karriereleiter erklommen. War prima, war das Richtige – passt derzeit aber nicht mehr: Sie möchte auch mal wieder in einem gemäßigten Tempo und Stresslevel leben. JETZT sucht sie für eine Weile nach eigenen Angaben „mal einen ganz normalen 9-to-5-Job, wo ich in Ruhe arbeiten kann, ohne viel Verantwortung, wo ich weiss, wann ich nach Hause komme“. Wie ich sie kenne, wird sie ihre Stärken im Privatleben weiterhin vergnügt und erfüllt ausleben – und sich vermutlich parallel etwas aufbauen. Da macht es Sinn, sich beruflich nicht auch noch zu belasten.

    Eine andere Bekannte war zuvor jahrelang in einem Amt tätig. Scheint auf Dauer nicht der letzte Schluss gewesen zu sein, denn sie wechselte von sich aus in die Zeitarbeit, um mal was anderes kennen zu lernen. Es kam, wie es kommen musste: Sie wurde zur Urlaubsvertretung in ein Projekt-Sekretariat geschickt – das sie heute leitend organisiert, und das Projekt ist auf über 200 Mitarbeiter angewachsen. Sie hat einen riesen Spaß an der Aufgabe.

    Ausland gibt es manchmal auch
    Und sogar Auslands-Optionen scheinen durch solche Einsätze möglich: Ich selbst war mal an ein international agierendes Unternehmen entliehen und hatte regelmäßig Kontakt zu den Außenstellen in anderen Ländern. Eine dieser fragte nach ein paar Monaten, ob ich denn nicht zu ihnen wechseln wolle, sie bräuchten im Grunde dringend jemanden für 1 Jahr. Ich bat mir einen Tag Bedenkzeit aus, sandte flugs meine Unterlagen zu „Human Resources“ in Dubai – die Firmenchefs verabschiedeten sich schon mit den Worten, dass man sich dann ja dort sähe – und ich bekam diese Stelle nicht, warum auch immer! Aber wer weiss, wofür es gut war, dass es nicht geklappt hat … ich hoffe, Ihr habt mehr Erfolg! 😀

    (Autor: Annette von Spiegel | Fotos: www.photocase.de stratego (Artikel) , sc_joeesco (Thumb) | Quellen: Archiv)