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Kategorie: Bewerbung

Tips rund ums Thema Bewerben

  • Potenziale entdecken, souveräne Absagen erteilen und Girls & Boys im Anmarsch

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Münster „baut auf“, wie auch Sie die richtige Entscheidung treffen und Anmeldungen für Girls‘ and Boys‘ Day jetzt schon erwünscht!

    Screenshot Build Up

    Leider nur in Münster
    Schöne Beratungsangebote finden wir heute bei build.up. Im Prinzip das gleiche wie eine kombinierte Nachhilfe- und Studienberatung, nur dass sie nicht ganz umsonst ist. Das Image-Video macht aber einen guten Eindruck und lädt ein, sich zumindest einen Informationsworkshop anzusehen. Schade für alle, die nicht aus der Gegend kommen, ähnliche Angebote sind aber sicher auch in anderen Städten verfügbar und wärmstens ans Herz zu legen. Nichts ist schlimmer als sich mit einem Job, einer Ausbildung oder einem Studium zu quälen, mit dem Mama und Papa sich nachträglich verwirklichen wollen, aber nicht man selbst.

    Screenshot KarriereKosmos Absage

    Auch mal Nein sagen
    Klar haben Sie die Stellenanzeige selbst gefunden. Und selbstverständlich fanden Sie die Inhalte überzeugend genug, sich zu bewerben. Natürlich hat der Online-Auftritt des Unternehmens überzeugt. Und dann sitzen Sie im Bewerbungsgespräch und stellen fest „Hier gehöre ich nicht hin“. Blöd nur, wenn die Gegenseite denkt und sagt „Wir wollen Sie haben“. Was tun? Ist es Luxus, eine Absage zu erteilen? Und wie macht man das richtig? Einen ersten Eindruck zu dem Thema haben wir heute im KarriereKosmos gefunden.

    Screenshot Girls' Day 2011

    Verfrühtes Weihnachts- und Ostergeschenk
    Wie passend, dass der Girls‘ und der Boys‘ Day erst in der Woche vor Ostern statt findet. Umso besser, dass man sich schon vor Weihnachten dazu anmelden und so die besten Plätze der Aktionen für sich gewinnen kann. Umgekehrt geht übrigens auch: Als Aktionsanbieter kann man sich online in die Netzwerklandkarte eintragen und die weihnachtliche Vorfreude schon mal steigern. Bis Ostern dann.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Sokolowski | Quellen: www.build-up.de, www.blog.careerbuilder.de, www.girls-day.de)

  • Nicht nur für Absolventen… Businessangel, Wikileaks und Tipps für den Berufsstart

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Businessangel, New Economy, Konfliktherd Wikileaks und Tipps für den Berufsstart.

    Die Gründerszene

    Sie haben eine gute Geschäftsidee?
    Wissen aber nicht, mit wem Sie am Besten darüber sprechen könnte? Warum nicht auch mal den Berufseinstieg mit einem eigenen Startup starten? In der Gründerszene finden Sie interessante Tips und Ansprechpartner.

    Wikileaks

    Wikileaks…eine interessante Variante für angehende Journalisten
    Hier finden Sie nicht nur interessantes Material, sondern sollten auch lernen gut abzuwägen, welche Informationen wirklich echt sind und welche Risiken mit einer Veröffentlichung verbunden sein können. Zur Vorbereitung auf diesen Job bieten sich u. a. auch die Axel Springer Akademie die neue Bertelsmann „International Academy of Journalism“ oder die Deutsche Presseakademie an.

    Hilfe, ich bin zu hübsch?
    Wie sollen wir das nun wieder bewerten? Haben US-Forscher doch herausgefunden, dass attraktive Frauen berufliche Nachteile haben – sie werden seltener zu Bewerbungsgesprächen eingeladen. Bei Männern gilt genau das Gegenteil. Das Fazit für Frauen: Sprechen Sie mit Ihrem Fotografen und nehmen Sie nicht das beste Bewerbungsbild. Wahrscheinlich bedeutet das für uns Männer, dass wir vor dem Fototermin einen Fitnesskurs belegen sollten.

    (Autor: M. Weiss | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.gruenderszene.de, www.wikileaks.org, www.karriere.de)

  • Menti macht ein Praktikum

    Menti Praktikum

    Praktika sind die Eintrittskarten ins Unternehmen. Was Sie als Einsteiger beachten sollten.

    Für wen welches Praktikum?
    Je nach Dauer und Tiefe der Einarbeitung kommt man unterschiedlich gut an Praktika ran. Schülerpraktika kriegt man in der Regel leicht, weil sie nur zwei Wochen gehen und weil man Schüler ist. Längere Praktika, die eher für Studenten ausgerichtet sind, kriegt man allerdings nicht immer so einfach. Denn viele (besonders große) Unternehmen fordern entweder mindestens ein Vordiplom oder mindestens soundsoviel andere Praktika im gleichen Bereich oder eine Mindestanzahl an Semestern, die man studiert haben muss. Hochschulabsolventen dagegen haben es oft nochmal schwerer: Das schlechte Image der „Generation Praktikum“ will sich niemand so gerne ins Haus holen und stellt daher selten Absolventen als Praktikanten ein.

    Wo suchen?
    Der nähere Bekanntenkreis ist schon mal ein guter Anhaltspunkt. Oft kennt der Onkel eines Schwagers jemanden, der jemanden kennt, der einen Praktikanten nehmen würde. Voraussetzung: Man weiß, wo man hin will. Alternativen gibt es im Internet genug: Sei es praktikums-boerse.de, prabo.de, praktikum.info, praktikum.com , praktikum.de oder die einschlägigen Websites der großen Online-Stellenbörsen: Dort kann man oft auch gezielt nach Praktika suchen. Unser Tip: Damit man nicht täglich jede einzelne Website absuchen muss, einfach von jeder Seite den RSS-Feed abonnieren. Oft geht das sogar gezielt aufgesplittet nach Branchen oder speziellen Suchanfragen. Übrigens: Praktika im Ausland kann man auch machen und sind oft eine weitere wertvolle Erfahrung im Leben. Zum Beispiel bietet rausvonzuhaus.de eine Auflistung von Praktikumsmöglichkeiten, viele Tips und bietet die Möglichkeit, ob man selbst ein Auslandspraktikum sucht oder suchen lässt. Kann Gold wert sein.

    Noten sind nicht alles
    Das beweist allein die Tatsache, dass Praxiserfahrung für die Aufnahme als Azubi oder für eine Zulassung zum Studium oft hoch angerechnet wird. Auch ohne Glanz-Schulabschluss. Und wer während des Praktikums dafür sorgt, unvergessen zu bleiben (was auch nicht immer gelingt), kann darauf hoffen, später fest übernommen zu werden. Das ist im Prinzip die beste Empfehlung, die man kriegen kann: Wenn sie einen nicht gehen lassen.

    Nicht alles ist sinnvoll
    Zum einen sollte man sich davor hüten, auf unfaire Praktikumsangebote hereinzufallen. Unvergütete Praktika sind vielleicht für ein paar Wochen ok, werden aber auch vom EU-Parlament nicht gutgeheißen. Oft arbeiten Jugendliche umsonst, weil sie unbedingt etwas lernen wollen und „entlasten“ so Unternehmen, die dafür keine Vollzeitkraft einstellen müssen. Luft kann man seinem Ärger übrigens durchaus machen, und zwar nicht etwa über facebook und Co. sondern über eine Website, die wir kürzlich entdeckt haben: kostenfrei und anonym können auf prakti-test.de Praktika bewertet werden. Für alle, die noch nicht wissen, was ihnen wichtig ist oder unschlüssig sind, ob sie sich bei einem bestimmten Unternehmen bewerben sollen, finden hier sicher Anhaltspunkte, die einem die Entscheidung erleichtern. Wichtig ist, dass das Praktikum immer den Bezug zu einem Berufswunsch haben sollte, oder würden Sie sich das Spaßpraktikum im Stripclub in den Lebenslauf schreiben, wenn Sie sich für eine Banklehre bewerben?

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Menti schreibt eine Bewerbung

    Menti und Bewerbing Comic

    Die erste Bewerbung steht vor der Tür und es herrscht Ratlosigkeit. Wie geht man das Projekt Bewerbung richtig an? Damit Sie kein Geld zum Fenster rausschmeißen, haben wir ein paar Links zusammen gestellt.

    Der erste Schritt
    Ist der schwierigste. Nicht jeder weiß, wo er beginnen soll, worauf man achten muss und welche Regeln zu berücksichtigen sind. Der erste Schritt sollte also sein, sich einen Überblick zu verschaffen. Die Bundesagentur für Arbeit hat zu dem Thema einen Leitfaden, Online-Trainings und Videos erstellt, unter anderem präsentiert von Oliver Pocher. Wir finden die Seite zwar auf Anhieb leicht unübersichtlich, aber nach einer Weile findet man sich zurecht. Auch für Akademiker gibt es ein Online-Bewerbungstraining der Arbeitsagentur, leider hat die Software dafür bei uns nicht funktioniert. Daher freuen wir uns über das Feedback unserer Leser. In jeder Arbeitsagentur gibt es übrigens ein Berufsinformationszzentrum (BIZ), wo man sich weiter beraten lassen und Computer nutzen kann. Auch einen guten Überblick, allerdings mehr für Akademiker, haben wir im A.S.I.-Karriereportal gefunden. Man muss sich zwar registrieren, aber das Angebot ist kostenlos und bietet eine gute Einführung, Tests und einen Kalender für die Vorbereitung. 15 Minuten am Tag üben reichen angeblich aus, um bald voll durchzustarten.

    Weiter: Unterlagen erstellen
    Und dann? Tips sind zwar gut, aber woher weiß  man, ob die Bewerbungsunterlagen wirklich überzeugen und aussagekräftig sind? Die erste Anlaufstelle sollten daher Freunde und Familie sein, die einen kritischen Blick reinwerfen und Feedback geben. Das hilft oft schon enorm weiter. Aber darauf sollte man es nicht beruhen lassen. Wichtig ist daher ein professioneller Bewerbungsmappencheck. Den führen meistens Personen durch, die entweder selbst schon viele Menschen eingestellt haben oder zumindest wissen, wie Personalverantwortliche denken und handeln. Das ist wichtig, weil der Personalverantwortliche, der Sie einstellt, genauso viel Angst hat wie Sie. Er hat Angst, die falsche Entscheidung zu treffen. Darum: Nehmen Sie ihm diese Angst und senden Sie durch Ihre Bewerbungsunterlagen die Signale, die für Sie sprechen und der Gegenseite das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

    Bewerbungsmappencheck: Hier wird’s teuer
    So manche Internetportale bieten Bewerbungsmappenchecks und Beratung an, sei es durch ein ausformuliertes Feedback oder Notizen, die die Berater auf den eingesendeten Bewerbungsunterlagen vermerken und zurückschicken. Kennen wir bereits aus dem Deutschaufsatz. Je nach Tiefe und Ausführlichkeit des Checks muss man natürlich mehr zahlen. Hier ein paar Hausnummern: auf Jobware.de € 95,-, auf Stellenanzeigen.de € 75,-, auf Monster.de € 25,-.auf Stepstone.de € 98,-. Diese Bandbreite zeigt auch bereits ungefähr, wie hoch die Qualität dieser Bewertungen unter Umständen ausfällt. Und wir fragen uns: Muss das sein?

    Kostenlose Online-Angebote
    Wie oben bereits beschrieben, kann man sich im BIZ beraten lassen, auch zum Thema Bewerbungsunterlagen. Aber es gibt noch mehr: Auf Absolventa haben wir einen kostenlosen Bewerbungsmappencheck gefunden. Dieser wird natürlich von einem Dienstleistungspartner in Ihrer Nähe angeboten, meistens von einem Finanzberater, der Ihnen im Anschluss noch eine Versicherung aufschwatzen möchte. Aber man muss die ja nicht kaufen. Generell gilt: viele Finanzberater bieten solche Checks an und zwar aus gutem Grund: Wenn Sie Erfolg bei der Bewerbung haben und später mal gutes Geld verdienen, dann schließen Sie vielleicht doch mal eine Versicherung bei denen ab. Darum wird er sie nach Möglichkeit auch wirklich gut beraten.

    Kostenlos und persönlich
    Wer bereits studiert, kann auch die kostenlosen Angebote der Career Center und Career Services der Hochschulen in Anspruch nehmen. Vorteil: Die Career Center sind mit vielen Unternehmen gut vernetzt und wissen, worauf Personaler bei Absolventen von Hochschulen achten. Und last but not least: Messen. Große Recruiting-Messen werden oft von dem einen oder anderen Beratungsunternehmen und VIPs mitgetragen, so zum Beispiel der kommende Absolventenkongress von Staufenbiel und Kienbaum. An den Ständen dieser zwei kann man sich kostenlos einen kompletten Bewerbungsmappencheck einholen und oft auch von weiteren Unternehmen vor Ort. Meistens muss man sich bereits früh dafür anmelden, je nach Messe entweder online oder man sollte am Messetag als erster dort sein und sich ein Zeitfenster-Ticket besorgen. Auch auf anderen Messen – siehe zum Beispiel der Recruiting-Kalender von Karriere.de – gibt es oft, auch fachspezifische, Bewerbungsberatung zum Nulltarif. Man muss nur den Eintritt zur Messe zahlen und das ist doch verkraftbar, oder?

    Wie viel Check ist nötig?
    Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein professionelles Gespräch, in dem die Bewerbungsunterlagen geprüft werden, auch wenn man eigentlich keine Zeit mehr hat. Mama und Papa können es zwar noch so gut meinen, haben aber vielleicht die falsche Perspektive, um Ihre Unterlagen professionell beurteilen zu können. Wer nicht ganz so unter Zeitdruck steht, sollte die Möglichkeit nutzen, mehrere Beratungen und Checks in Anspruch zu nehmen. Ob das jetzt kostenlos oder kostenpflichtig sein muss, diese Entscheidung überlassen wir Ihnen. Tatsache ist, dass jeder Berater nochmal seinen Senf dazugeben wird, weil er auf andere Details achtet oder weil ihm andere Sachen wichtiger sind. Lassen Sie sich dadurch nicht verunsichern. Sie müssen nicht alle Ratschläge befolgen, Sie können sich genauso gut die Rosinen herauspicken und der Bewerbung so Ihre ganz eigene Note geben. Und dann dürfte eigentlich nichts mehr schief gehen. Viel Erfolg!

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon. A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Qualmende Socken, eine praktische Übersicht, wer Nachwuchskräfte sucht und Freizeitschnäppchen

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Mit guten Ideen Firmen gründen, Jobmarkt Finanzbranche, Schnäppchen bei der Bahn

    faz.net

    Qualmende Socken und wie daraus eine Firma wurde
    Wieviele Veranstaltungen haben wir schon besucht und wie fühlten sich hinterher die Füße an? Daraus dann eine Idee zu entwickeln ist noch verständlich, aber dann auch den Mut zu besitzen eine Firma zu gründen, da nehmen wir den Hut ab.  Die Firmengründung GEOX geht auf eine Wanderung des Firmengründers Mario Moretti Polegato zurück. Er bekam sozusagen „heiße Füße“  und schnitt kurzerhand mit dem Taschenmesser zwei „Lüftungslöcher“ in die Sohlen seiner Turnschuhe. Die daraus entstandenen Patente begründeten den Erfolg seiner Firma. Im FAZ.NET finden Sie noch mehr dazu.

    karriere.de

    Es geht wieder los …. auch Banken und Versicherungen bieten interessante Jobperspektiven
    Na, da sind wir ja mal gespannt und hoffen, dass die positive Grundstimmung in der Banken und Versicherungsbranche anhält. Hoffentlich sind die Anforderungen nicht nur auf ein hervorragendes, in kürzester Zeit abgeschlossenes Hochschulstudium mit mindestens 10 Jahren Branchen- und Auslandserfahrung verbunden. Wer also kurz vor dem Abschluss seines Studium steht, hat eine gute Chance in der Finanzbranche einen interessanten Job zu ergattern. Die, die noch nicht so weit sind, sollten rechtzeitig Ausschau nach Praktika bei dem möglichen Wunscharbeitgeber halten. Eine praktische Übersicht, um sich für die Karriere schlau zu machen, finden Sie auch auf karriere.de

    facebook

    Chef-Ticket bei Facebook
    Was tun wir nicht alles, um auch einmal in den Genuss eines günstigen Tickets mit der Bahn zu kommen. Vorweihnachtliche Einkäufe vielleicht auch mal  „bei und mit Muttern“ zu tätigen. Daher unser heutiger Hinweis.

    (Autor. M. Weiss | Screenshots: A. Korkis | Quellen: (faz.net, karriere.de , facebook.com)

  • Menti gibt seine Daten auf Facebook frei

    Menti Social Media

    Mieser Tag, in der Prüfung durchgefallen, Frustsaufen und schwupps! landet ein neues Profilfoto irgendwo im Netz. Und dann vielleicht noch ein Video. Man wird verlinkt. Es wird kopiert, geteilt und gefallen.

    Tun sie’s oder tun sie’s nicht – das ist hier die Frage
    Widersprüche, wo man nachliest. Die einen googeln ihren Bewerber, die anderen nicht. BASF und Continental beispielsweise behaupten, sie hätten dafür schlichtweg keine Zeit und es sei ihnen egal, was da im Internet gepostet wurde. In dem selben Tenor geht es weiter, „es sei nicht vorgesehen“ und man wolle sich „eher ein Gesamtbild“ verschaffen. Eine wissenschaftliche Studie der Zeitschrift für Personalforschung (Ausgabe 01/2010, 1. Seite frei, Rest kostenpflichtig) legt allerdings den Schluss nahe, dass Informationen aus dem Internet sehr wohl zu Rate gezogen werden.

    Und ob! Es gibt sogar Kurse!
    Als Beweis haben wir hier dieses lustige schweizer Video gefunden – lustig, weil wir nicht alles verstanden haben, aber was der Beitrag sagen will, ist ja wohl klar… – und einen dazugehörigen Artikel auf der Website des Schweizer Fernsehens. Personaler belegen inzwischen Kurse darüber, wie sie online die Spreu vom Weizen trennen können.

    In Zahlen
    Je nach Studie unterschiedlich, aber tendenziell steigend. So verrät uns eine Studie des CareerBuilder, dass 2006 11% aller Personaler Bewerber im Internet gesucht haben, 2008 waren es schon 22%. 2009 waren es laut Verbraucherministerium schon 36%., laut Careerbuilder im Vergleich 45%. Jetzt ist das natürlich nicht alles negativ, immerhin kann man das Internet für sich ja auch nutzen, wie diese letzte Studie zeigt. Denn es kann ja passieren, dass das positive Bild eines Bewerbers durch Infos aus dem Internet bestätig wird!

    Zunächst das Böse besiegen
    Erst einmal sollte man sich um positive Inhalte kümmern: Also Fotos, Videos und Verlinkungen raus, die nicht ganz so vorteilhaft aussehen. Das gleiche gilt für Kommentare, Spiele oder dubiose Seiten und Gruppen, die einem gefallen. Wem diese Pflege zu mühselig ist, riskiert ausspioniert zu werden. Was glauben Sie, wie viele Fake-Accounts von Personalabteilungen existieren, nur um mal eben anonym einen Blick auf die Seite des Bewerbers werfen zu können? Und das dann abspeichern? Digital, in Einsen und Nullen, faktisch unlöschbar! Das ist halt so die Krux mit web 2.0: Jeder kann mitmachen, aber jeder kann halt auch mitgucken.

    Freunde und „Freunde“
    Und um sicher zu gehen, dass Privates privat bleibt, hilft eigentlich nur eins: Konsequenz: Profil nur Freunden freigeben, keine Freundschaftseinladungen von Leuten annehmen, die man nicht kennt. Und auch dann überlegen Sie es sich gut, was Sie veröffentlichen: Wenn Ihnen das nächste Mal ein böser Kommentar auf der Zunge liegt, überlegen Sie sich vielleicht, ob es „Freunde“ in Ihrem Netzwerk gibt, die das gegen Sie verwenden könnten. Würden. Irgendwann mal. Und dann erzählen Sie vielleicht lieber den Menschen, denen Sie vertrauen, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Es sei denn ihre Freunde zeichnen alles Gesagte mit einem Diktiergerät auf, um es hinterher im Internet posten zu können. Digital, in Einsen und Nullen, faktisch unlöschbar.

    Anschließend zum Helden aufsteigen
    Wer jetzt die Medaille noch etwas glänzender polieren möchte, kann sich proaktiv um sein Image im Internet kümmern. Das erfordert ein bißchen Zeit und Engagement. Únd nur weil man schließlich und endlich die Hürde geschafft hat, einen Job zu bekommen, darf man sich lange nicht wieder gehen lassen. Es gab auch schon Vorfälle, da wurden Mitarbeiter abgemahnt oder entlassen, weil sie negativ im Internet aufgefallen sind. Eins ist dabei sicher: Es kommt die Zeit, da wird es nicht mehr drauf ankommen, wie viele Freunde und „Freunde“ man auf Facebook hat, sondern wer seine eigene Publikationsgeilheit am besten zügeln kann.

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Retro-Selbständigkeit, die Lehrer der Zukunft und wo die freien Stellen sind

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Zwei Studenten häkeln sich in die Selbständigkeit, wie sich das Berufsbild von Lehrern verändert und außerdem: Berater mögen Netzwerke nicht.

    My Boshi

    Sie wollen Sozialwissenschaftler sein? Sie sind ja gar nicht am stricken!
    Das waren die üblichen Kommentare, wenn Stille im Hörsaal einkehrte. Irgendwann verschwanden Häkel- und Stricknadeln aus dem Programm. Zu langweilig, zu sehr Oma, zu sehr Mama. Der US-Trend, der jetzt wieder zu uns rüberschwappt, gefällt sicher nicht nur den Strickenden sondern lässt sicher auch Profs wieder nostalgisch werden. Dass Handarbeit auch wirklich Geld bringen kann, haben diese zwei Jungs bewiesen: unter dem Namen myboshi haben sie sich selbständig gemacht. Sie stricken und häkeln im Auftrag für die, die es von Oma eben nicht mehr gelernt haben. Männer, die häkeln. Das ist das 21. Jahrhundert.

    ZEIT Lehrer

    Turbulenzen vorprogrammiert: Lehrer sein
    Heute finden wir wieder einen guten Beitrag über die zukünftigen Aufgaben des Lehrerberufs und auch, was daran alles neu ist. Längst bedeutet Lehren nämlich nicht mehr nur, sturr den Lehrplan abzuarbeiten, vor allem, seit Schulreformen, Zusammenlegungen von Schulen und Förderungsideen der Politik permanent neu erfunden werden. Nie wieder Langeweile, das verspricht der Artikel. Wie hart der Alltag allerdings schon ist, Stichwort soziale Brennpunkte, Dauerstress und enorme Belastungsproben, bleibt hier allerdings ein bißchen vor.

    Karriere Personalberater

    Eine Plattform für alles
    Unternehmen gehen dahin, wo die Nutzer sind: ins Internet. Aber nicht irgendwohin. Denn seit man Social Media und die eigene Website miteinander vernetzen kann, haben Unternehmen ihre Finger überall mit drin: Twitter, Facebook, Xing, LinkedIn. Heute verrät uns ein Personalberater, dass er das gar nicht so gut findet. Denn auch Jobs finden sich so vermehrt in Social Media. Ist vielleicht nicht so toll für ihn, aber für alle, die einen Job suchen, sind hier einige wichtige Zahlen und Trends zusammengefasst.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.myboshi.net,  www.zeit.de, www.karriere.de)

  • Für Zahlenfreaks: Bachelor-Master-Bilanz, Gehaltsquiz und wie viele Arbeitslose es wirklich gibt.

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Die Hochschulrektorenkonferenz schreibt seitenweise über die Einführung des BA/MA-Systems, wir lernen, wie viel die Bundeskanzlerin verdient, außerdem: wie man mit Arbeitslosen-Statistiken tricksen kann.

    Viele Zahlen für die Unis
    Die Hochschulrektorenkonferenz hat ihren Bericht zum Bachelor-Master-System im Sommersemester 2010 herausgegeben. Nicht neu, aber dafür schriftlich belegt: durchschnittlich gibt es mehr Einschreibungen an den Unis. Ob das nun an G8 liegt oder weil ein Bachelor nicht so lange dauert und weniger abschreckt, bleibt ungeklärt. A propos Dauer: Regelstudienzeiten werden im Vergleich unter die Lupe genommen, ebenso Einschreibungen in den Fächergruppen sowie zwischen Männlein und Weiblein. Wer das nächste mal in der Mensa mit Extrawissen über Hochschuldaten punkten möchte, sollte hier also mein reinschauen.

    Toll, jetzt wissen wir, was andere verdienen
    Für einen Berufsanfänger ist dieses Quiz jedoch mehr ein Zeitvertreib als ein wirklicher Indikator für Einstiegsgehälter oder deren Entwicklung. Gut, ein wenig Allgemeinwissen braucht man hier schon, doch sobald es ans eigene Portemonnaie geht, sollte man lieber einen Gehaltscheck machen. Bewerberplattformen bieten diese zu Hauf an. Hier ist allerdings Vorsicht geboten: Gehaltschecks werden oft von Finanzberatungen angeboten (ist irgendwo naheliegend) und die möchten einem im Anschluss auch gerne mal ne Versicherung andrehen. Einfach standhaft bleiben und den Check mitnehmen!

    „Viel besser als befürchtet“ – Die Arbeitslosenzahlen gehen zurück
    Von Statistiktrick ist die Rede, wenn man die Arbeitslosenzahlen anschaut, die heute veröffentlicht wurden. Ob es Deutschland wirklich so gut geht oder eher nicht, zeigt die anschauliche Darstellung im ZEIT-Ressort Wirtschaft. Auch der Frage der Löhne in Verbindung mit der Wirtschaftskrise wird nachgegangen. Leicht verständlich, gut aufbereitet, auch für Newcomer ein guter Einblick in die Welt der Statistiken.

    (Autor. A. Sokolowski)

  • querWELTein-Kinder gesucht! Ein US-Praktikum, das keines ist. Und: THE-Uni-Ranking

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Junge Weltenbummler können einen Nacht im Radio gewinnen, wir stellen die Frage, wie viel man für einen Berufsstart in den USA zahlen sollte und was das Times-Higher-Education-Ranking wirklich aussagt.

    querWELTein-Kinder können sich bewerben
    Die ARD-Kinderradios suchen derzeit Kinder zwischen 10 und 13 Jahren, die schon viel in der Welt herum gekommen sind. Die Jury wird die zwei, die die aufregendsten und spannendsten Geschichten zu erzählen haben, nach München ins Studio zur Radionacht einladen. Eine gute Idee, finden wir. Offenheit und Neugier auf die Welt machen Spaß. Trotzdem, liebe Eltern: nicht jedes Vorbild muss übernommen werden. Reisen und Ausland sind in Maßen eine tolle Sache, aber lassen Sie Ihre Kinder nicht zu modernen Nomaden werden.

    Deutsch-amerikanisches „Praktikantenprogramm“
    Nein, es handelt sich nicht um ein Praktikum. Vielmehr geht es hier um die Möglichkeit, Absolventen, die ein bereits abgeschlossenes (!) Studium und mindestens ein Berufserfahrung haben, in die amerikanische Arbeitswelt reinzuschnuppern. Eher exklusive Weiterbildung: Denn es fallen Gebühren für den Veranstalter Inwent an, der sich im einige Formalitäten und Betreuung kümmert, zusätzlich sollte der „Praktikant“ ca. 1000 Euro im Monat selbst zuschießen, um über die Runden zu kommen. Je nach Praktikumsvergütung natürlich. – Ob das sein muss? Da man sich bei Inwent den Praktikumsplatz selbst suchen muss, kann man das günstiger alleine hinbekommen: Eine gute Auswahl an US-Jobbörsen bietet zum Beispiel stellenboersen.de.

    World’s University Rankings
    Eine Übersicht der 200 Top-Universitäten weltweit hat „Times Higher Education“ veröffentlicht. Mit neuen Messzahlen und einer transparenteren Methodik können sich Interessierte die besten Universitäten nach Kontinent anzeigen lassen, eine Sortierung nach Fachgebiet folgt im Oktober. Allerdings geben die Herausgeber zu, dass sie teilweise an den Gewichtungen diverser Kategorien und Indikatoren herumgespielt haben. Hauptsächlich misst das Ranking die Qualität der Forschung einer Hochschule. Wem da der Praxisbezug nicht fehlt, dürfte die Zahlen trotzdem ganz interessant finden.

    (Autor: A. Sokolowski)

  • Wunscharbeitgeber auf der Automechanika

    Steuerknueppel

    Seit gestern stehen wieder einmal fünf Tage lang Besuchern die Tore der Automechanika, der internationalen Leitmesse der Automobilwirtschaft in Frankfurt am Main, offen. Rund 4400 Aussteller aus 76 Ländern präsentieren neue und innovative Lösungen des Automobilmarkts und der Zulieferindustrie. Eine ideale Plattform für alle, die sich schon immer für Automobile begeistern konnten – und sie zu ihrem Beruf machen wollen. Jetzt dem richtigen Gang einlegen!

    Messe mit Job-Direkteinspritzung
    Die Aussteller der Messe, die dieses Jahr noch internationaler und bunter gemischt sind, als in den vorigen Jahren, veröffentlichten bereits vor Messebeginn Stellenangebote auf www.automechanika.jobboarding.de. So können sich Bewerber rechtzeitig vorbereiten, interessante Stelleangebote finden und mit den Unternehmen Kontakt aufnehmen. Wem die Zeit dazu fehlt, der wird auch auf dem Messegelände an den Jobboards der Galleria (Ebene 1 A41) fündig: Dort hängen aktuelle Stelleangebote für jeden Geschmack aus.

    Die Qual der Wahl
    Wer bereits weiß, dass die Automechanika für einen zum Pflichtprogramm gehört, der sollte sich vorab genau informieren. Bei der Menge an mittelständischen Unternehmen und Weltkonzernen kann man schon mal den Überblick verlieren. Daher ist es wichtig, vorher zu wissen, was einem der Messebesuch bringen soll: Einen neuen Job, einen Kontakt oder einfach nur Information? Welchen Bereich finden Sie besonders spannend und welches Unternehmen bietet genau diese Sparte an (unabhängig davon, ob hier Stellenausschreibungen vorliegen)?

    Richtig vorbereiten
    Auf dieser Grundlage fällt es dann bereits leichter eine Auswahl an Wunscharbeitgebern zu treffen. Sinnvoll ist auch, sich einen Überblick über das Messegelände zu verschaffen und welche Aussteller man in welcher Reihenfolge besucht. Erfahrungsgemäß geht ein Messetag ziemlich auf die Füße, besonders, wenn man noch tütenweise Prospektmaterial zugesteckt bekommt und dieses mit sich herumträgt. Daher: kurze und effiziente Wege für den Besuch festlegen.

    Grün, grün, grün sind alle meine Autos
    Nicht zu vernachlässigen sind die aktuellen Trends der Automobilindustrie. Kaum ein Hersteller oder Zulieferer kann es sich noch leisten, nicht über Klima- und Umweltschutz nachzudenken. Ein Thema, das in Zukunft an Bedeutung gewinnen und neue Jobs mit sich bringen wird, sei es durch Innovationen im Hybridmotorbereich oder zum Stichwort Elektromobilität. Wer also schon mal die Messe besucht, sollte auch wissen, worüber die Aussteller untereinander reden und welche Berufsbilder in Zukunft möglich sein werden. Der Besuch diverser Events, z. B. zum Thema „Green Directory“ oder „Innovation Award“ sollte daher nicht fehlen.

    Sprechen Sie Ihren Wunscharbeitgeber an
    Es muss ja nicht gleich der Personalverantwortliche sein, den man erwischt. Auch andere Messemitarbeiter, die Schlüsselpositionen z. B. im Vertrieb oder der Produktion einnehmen, können meist früher abschätzen, ob und wann freie Stellen entstehen. Das ist wichtig, denn knapp zwei Drittel aller Stellen werden nicht ausgeschrieben, sondern intern vergeben. Nutzen Sie also die Gelegenheit und investieren Sie in Vitamin B.

    Wer am Ende überzeugt
    Interessieren Sie sich bereits für eine bestimmte Stellenausschreibung? Sprechen Sie die Person an, die aus dem Bereich kommt und nicht irgendwen. Aber Vorsicht: Gerade bei branchenspezifischen Messen, wie der Automechanika ist eine gute Vorbereitung über aktuelle Trends und Neuheiten auf dem Markt ein absolutes Muss! Ein persönliches Gespräch am Messestand sollte nicht nur von Interesse, sondern auch von Kompetenz zeugen. Überzeugen Sie Ihr Gegenüber von sich. Aber was mindestens genauso wichtig ist, wenn Sie am Ende des Messetages die Hallen verlassen: Welcher Wunscharbeitgeber hat Sie überzeugt? 
    (Autor: A. Sokolowski | Foto: die*Mel*| Quelle photocase)