
Fotograf/in
Fotografen und Fotografinnen beherrschen die klassische Fotografie ebenso wie die digitale. Sie arbeiten in den Schwerpunkten Porträtfotografie, Produktfotografie, Industrie -und Architekturfotografie oder Wissenschaftsfotografie.
Darüber hinaus werdenFotografien auch im Film und in der Videotechnik eingesetzt. Vor einer Aufnahme entscheiden Fotografen und Fotografinnen, welches Aufnahmematerial und welche Kamera einschließlich Objektiv sich für die jeweiligen Aufnahmebedingungen am besten eignen. Sie wählen die fotografische Technik sowie die Beleuchtungsart, richten die Beleuchtung ein und fotografieren ihr Motiv. Häufig machen sie mehrere Aufnahmen vom gleichen Motiv, z.B. mit verschiedenen Objektiven, aus unterschiedlichen Kamerawinkeln oder bei veränderten Lichtverhältnissen. Außerdem planen sie die Entwicklungs -und Laborarbeiten und entwickeln, vergrößern oder kopieren Fotografien. Routine-Laborarbeiten oder Sonderaufträge, wie das Aufdrucken eines Portraits auf eine Tasse, geben sie auch außer Haus an industrielle Großlabors. Fotografen und Fotografinnen arbeiten im fotografischen Gewerbe, z.B. in Fotostudios. Auch große Zeitungsverlage beschäftigen eigene Pressefotografen und -fotografinnen.
Mitunter sind sie auch im Fotoeinzelhandel oder in industriellen Fotogroßlabors beschäftigt.
Darüber hinaus bieten Pressedienste bzw. -agenturen und Bildarchivdienste sowie Werbe- und Medienagenturen Beschäftigungsmöglichkeiten. Fotograf/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk in den folgenden Schwerpunkten angeboten:
• Porträtfotografie
• Produktfotografie
• Industrie- und Architekturfotografie
• Wissenschaftsfotografie
Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.
Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
1. Ausbildungsjahr: € 260
2. Ausbildungsjahr: € 285
3. Ausbildungsjahr:€ 315
(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)
Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.
Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!
Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
Ausbildung und duales Studium nach G8.
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.
Information ist alles
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.
Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!
Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie gerne fotografieren und kreativ sind. Ihre Kreativität können Sie schon mit Ihrer künstlerischen Mappe unter Beweis stellen. Bei den Handwerkskammern z. B. der Handwerkskammer Region Stuttgart, oder dem Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA, dem BFF – Bund freischaffender Fotodesigner und der Allianz deutscher Designer e.V. AGD (um nur einige zu nennen) finden Sie Ansprechpartner und Adressmaterial über Unternehmen, die in Ihrer Nähe Ausbildungsplätze anbieten sowie interessante Links zur Vorbereitung auf den Job anbieten. Eine wichtige Anlaufstelle für Sie. Alle Handwerkskammern bieten heute Informationen zu diesem Berufswunsch an. Sie können aber auch einen anderen Bildungsträger wie z. B. das Berufskolleg bzw. die Privatschule FDS Foto-Design-Schule, die Freie Fotoschule Stuttgartoder auch bei der Industrie -und Architekturfotografie nachfragen. Googeln Sie den Beruf einfach mal. Die Entscheidung für den richtigen Arbeitsplatz zu treffen ist nicht immer einfach. Geraden deswegen sollten Sie die Möglichkeit eines Praktikums in dem Betrieb Ihrer Wahl erwägen. Sie stellen hinterher fest, ob der Betrieb und der Beruf das richtige für Sie sind und der Arbeitgeber lernt auch Sie kennen und kann Ihnen schon jetzt wichtige Tips für die Zukunft geben. Weiter Informationen zu diesem Beruf können Sie auch beim Deutschen Verband für Fotografien sammeln. Dies kann Ihnen sicherlich auch weiter helfen nach dem richtigen Ansprechpartner zu finden.
Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV-Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!
Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!
Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online
Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!
Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch andere Techniken kennen lernen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.
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Film- und Videoeditor/in, Designer/in -Foto.
Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?“ Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.
Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.
(Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) | Bild & Thumb: Fotograf Pixelio | Quellen: www.arbeitsagentur.de, www.dvf-fotografie.de, www.freiefotoschulestuttgart.de, www.hwk-stuttgart.de,www.gwa.de, www.bff.de, www.foto-design-schule.de, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )