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Kategorie: Job

  • Plüschwildschweine, zehn Wochen Ferien und Abi-Tipps

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Schülerfirmen stellen coole Produkte her, Manager im Zwangsurlaub und die zehn besten Tips für die mündliche Prüfung.

    Screenshot bundes-schuelerfirmen, Schülerfirmen-Contest

    Alles ist möglich
    Schülerfirmen sind Mini-Unternehmen, die von Schülern betrieben werden. Die hergestellten Produkte oder Dienstleistungen sind echt (also nix mit Farmville und virtuellen Spielchen) und werden wirklich verkauft, zum Beispiel Plüschwildschweine von der Firma Sauwild in Ebrach. Als wäre das noch nicht genug Spaß an der Freude, haben wir nun auch den Bundes-Schülerfirmen-Contest im Netz gefunden. Die besten Geschäftsideen werden von der Community bewertet und können etwas gewinnen. Nämlich Geld, Kohle, Knete. Die Abstimmung läuft noch bis 1. August 2011.

    Screenshot harvardbusinessmanager, Zehn Wochen Ferien

    Weg vom (Büro-)Fenster
    Und dafür in Ruhe am Strand relaxen. Für viele Manager ein Ding der Unmöglichkeit. Entweder, weil sie sich einbilden, dass ohne sie nix läuft oder weil ohne sie wirklich nix läuft. Das könnte aber auch daran liegen, dass sie einfach nichts deligieren oder für ihre Mitarbeiter vorbereiten und übergeben können. Wozu sich auch die Mühe machen, wenn man das Blackberry immer mit an den Strand nimmt? Darum finden wir es umso entspannter heute ein gesundes (!) Plädoyer für den verordneten Zwangsurlaub für Manager zu lesen. Dieses tut so gut, das ist fast wie Urlaub.

    Screenshot sofatutor, Tipps für die mündliche Prüfung

    Beim Sitzen nicht umfallen
    Weil sie in der mündlichen Prüfung einfach verdammt gut vorbereitet sein werden. Diese zehn Tipps für die Vorbereitung auf die mündliche Prüfung und wie man sich währenddessen verhalten soll finden wir genau richtig. Kurz und knapp gehalten, verständlich und strukturiert. Der Autor dieses Eintrags hat sich eben gut vorbereitet.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.bundes-schuelerfirmen-contest.de, www.harvardbusinessmanager.de, www.sofatutor.com)

  • Job sucht Bauer – Ein landwirtschaftliches Online-Mentoring

    Landfrauen Feld Stuhl

    Der Bauer ist weg, der Stuhl ist leer. Es bleibt die vermeintliche Idylle. Mentorin Silvia Schlögel erzählt über Ausbildung, Jobs und Trends in der Landwirtschaft. Und klärt, warum der leere Stuhl vielmehr mit Erbpacht als Idylle zu tun hat.

    – Dieses Mentoring fällt krankheitsbedingt leider aus. Wir wünschen Frau Schlögel gute Genesung und hoffen, dass das Mentoring zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden kann. Stay tuned –

    Die Menschen am Anfang der Produktionskette
    Ein Durchschnittsdeutscher isst pro Jahr mehr als 200 Eier, mehr als 300 kg Milchprodukte und mehr als 80kg Fleisch. Und damit alle satt werden, arbeiten tausende Menschen in der Landwirtschaft. Auch in Deutschland ist sie vielfältig und bietet interessante Facetten für Beruf, Ausbildung und Studium. Da gibt es Berater für landwirtschaftliche Betriebe, Produktmanager für landwirtschaftliche Erntemaschinen oder ganz klassische Agrarökonomen, also Bauern, auf dem Hof. Zum Beispiel in der Milchindustrie, der Eierproduktion, der Rinderzüchtung, dem Anbau von Gemüse und Getreide und viel mehr. Unsere Mentorin Silvia Schlögel erzählt, welche Möglichkeiten es gibt und für wen sie sich eignen. Melden Sie sich an und nehmen Sie kostenlos teil!

    Termin
    16. Februar 2011
    11:00 bis 11:30 Uhr – plus Fragerunde
    Ab 10:55 Uhr können Sie sich einwählen
    Wissenswertes

    „Kreisbäuerin“
    So wird die Kreisvorstandsvorsitzende des Bayrischen Bauernverbandes umgangssprachlich genannt. Reingeboren ist sie in ihren Job als Landwirtin nicht, sie hat einen Landwirt geheiratet und ihre Domäne abgesteckt, über die sie uns hier berichtet. Dass man auch als Newcomer durchaus einen spannenden Beruf in der Landwirtschaft finden kann, weiß sie adaher am besten. Machen Sie also kostenlos mit, vielleicht übernehmen Sie eines Tages ja einen Bauernhof?

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: webmaster. | Quelle: photocase)

  • Wenn Steine erzählen – Lauschen Sie im Online-Mentoring!

    Gesteinskunde Fels

    Wenn Steine reden könnten, hätten sie eine Menge aus Jahrmillionen zu erzählen. Ein Glück, dass es Experten gibt, die ihre Sprache erlernt haben. Dieser Jobspot im Online-Mentoring.

    Eine ganz alte Sprache
    Aber ganz sicher keine tote Sprache. Gesteine und Mineralien verhalten sich über Jahre und Jahrmillionen hinweg verschieden. Ein Leckerbissen für Forscher sind da natürlich Gebirge, die uns mehr über die Entwicklung der Erde erzählen. Aber auch Denkmäler und Bauwerke sind auf Experten der Geowissenschaften angewiesen, manchmal sogar bis zur atomaren Ebene. Ob und wenn ja, was sie studieren müssen und welche Berufsperspektiven dieses Fachgebiet für Sie bereithält, erfahren Sie im Online-Mentoring. Gleich anmelden!

    Termin
    18. Februar 2011
    10:00 bis 10:30 Uhr – plus Fragerunde
    Ab 09:55 Uhr können Sie sich einwählen
    Wissenswertes

    Der Mentor mit einem Herz für Stein
    Mit vollem Namen heißt er Rafael Ferreiro Mählmann und ist Professor für Technische Petrologie an der TU Darmstadt, einem Gebiet der Angewandten Geowissenschaften. Angewandt? Wie bitte? Werfen die mit Steinen? Das wohl eher nicht, aber in seinem Alltag nimmt Prof. Ferreiro Steine schon seit Jahren auseinander: chemisch, physikalisch, mal vertrümmert er sie und mal schaut er tief in ihre Atome hinein. Und für Mentoring4u zeigt er exklusiv, wie er dort hin gekommen ist, wo er heute arbeitet und vor allem: Warum!

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: gregepperson | Quelle: photocase)

  • Trilogie schreiben, schräge Fragen und sich arm spielen

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz:  Noel-Verlag sucht die besten Kurzgeschichten, seltsame Fragen im Vorstellungsgespräch und warum Spieleautoren nicht in Geld schwimmen.

    Screenshot weltentor, LEIPZIG LIEST

    Das Weltentor öffnet sich
    Und zwar für Autoren, die Kurzgeschichten aus den Bereichen Fantasy und Science-Fiction oder Mystery einreichen wollen. Bis Ende Mai haben Sie noch Zeit, den Noel-Verlag von Ihrer Story zu überzeugen. Zugegeben: Die lachsfarbene Seite ist nicht der Hit und nicht so gut navigierbar wie man es heutzutage von modernen Seiten gewohnt ist. Aber die Belohnung aus dem Wettbewerb lässt sich sehen: Bereits letztes Jahr wurden die besten 30 Geschichten in jeder Kategorie in der Weltentor-Trilogie veröffentlicht. So kann aus einer Übung für Jungautoren gleich mal die erste Veröffentlichung werden. Mehr Infos zur Trilogie gibts hier, je nach Thema Fantasy,  Mystery oder Science Fiction.

    Screenshot experteer, Fragen beim Vorstellungsgespräch

    Nicht lachen, antworten!
    Personaler entwickeln oft schräge Ideen, um Bewerber aus der Reserve zu locken. Aber sicher nicht nur das. Schließlich kann man es auch einmal satt haben, immer nur die gleichen standardisierten Fragen zu stellen. Darum sollten Sie auch auf diese Fragen vorbereitet sein. Extrembeispiele gibt’s unter anderem auch auf techcrunch.com und bei Monty Python.

    Der zeit, Der Spielmacher

    Ein Glücksspiel
    So lesen wir heute einen Artikel darüber, dass es bei Spieleautoren nicht nur auf gute Ideen ankommt, sondern auch auf das bißchen Glück, an den richtigen Verlag zu geraten und diesen von der Idee zu überzeugen. Dann fehlt meistens noch die Hürde in die schönen, großen Läden und in die Köpfe der Spieler. Unser Fazit: Spieleautor sollte man eher nebenberuflich machen. Wer trotzdem in der Branche arbeiten und sicheres Geld verdienen möchte, sollte direkt in Spieleverlagen nach Jobs und Ausbildungsmöglichkeiten gucken. Eine Auswahl findet man zum Bei-Spiel (!) auf den großen Spielemessen in Nürnberg (hier muss man sich registrieren, um die Ausstellerlisten zu sehen) oder Stuttgart.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.weltentor-1.net, www.experteer-blog.de, www.zeit.de)

  • Unsere Zeit und ihre Zeitarbeiter

    Screenshot kallejipp_workinghard, Artikel

    Zeitarbeit…in Deutschland haftet dieser Branche immer noch etwas Negatives an. Dabei boomt sie ohne Aussicht auf ein Wachstumsende. Doch woher kommt der zweifelhafte Ruf? Und warum wird hierzulande der „zweite Arbeitsmarkt“, so der Fachjargon, besonders kritisch beäugt?

    Andere Länder andere Ansichten
    Unsere Nachbarländer Belgien und Frankreich sehen die temporären Arbeitseinsätze als Chance um besonders Berufsanfängern und Branchenwechslern oder Pausierern den (Wieder)Eintritt in Unternehmen möglich zu machen. Zudem wird auch gleich gut bezahlt wie für vergleichbare, feste  Arbeitsplätze.  Herausragend ist, dass französische Zeitarbeitsunternehmen 2,15 % der Lohnsumme in einen Qualifizierungsfonds einzahlen, aus dem Qualifizierungsmaßnahmen für Zeitarbeitskräfte finanziert werden. Zeitarbeit in Deutschland hingegen ist immer noch ein Mittel der Wahl, um wieder eine Arbeit aufzunehmen, z.B. nach längerer Arbeitslosigkeit. Berufsanfänger machen hier mit nur 7% einen kleinen Teil aus. Und: Zeitarbeitern wird entgegen des „Equal Pay-Grundsatzes“ oft wesentlich weniger gezahlt als fest eingestellten Arbeitnehmer. Immerhin hat die Branche einen anerkannten Ausbildungsberuf kreiert: seit Mitte 2008 werden Personaldienstleistungskaufmänner bzw. -kauffrauen, kurz: PDK, ausgebildet. (Anmerkung der Redaktion)


    Aus der Welt der Zeitarbeit …
    eine Innenansicht der Branche von A. von Spiegel

    Vom Schnuppern und vom Spielen
    Nun, auch die Welt der Zeitarbeit hat ihre zwei Seiten der Medaille. Ich bin jetzt so lange dabei, dass ich davon Folgendes berichten kann: Wenn man von OFFICE-Jobs ausgeht (im Handwerk ist es nochmal anders), ist Zeitarbeit gerade für Leute, die eine kaufmännische Ausbildung oder Vergleichbares haben, eine flexible Option zum Einsteigen, Schnuppern oder Überbrücken. Bei jedem neuen Einsatz denke ich „neues Spiel, neues Glück“, denn man kann ja immer in einem Unternehmen landen, das einem gefällt und umgekehrt. Außerdem kommt man so auch mal in Firmen, Branchen oder Tätigkeiten, in die man von selbst womöglich nie die Nase gesteckt hätte – mit allen Vor- und Nachteilen ;-).

    Auch Bänker können nett sein
    Ich z. B. habe festgestellt: Viele Bänker sind tatsächlich so wie ihr schlechter Ruf – aber ich konnte eben auch entdecken, dass unter „den ganz Großen“ richtig tolle Leute sind – hätte ich denen gar nicht zugetraut :D. Noch ein Vorteil des Einsatzes über Zeitarbeit: Beide Seiten können sich unverfänglicher beschnuppern, als wenn man sich direkt auf eine Stelle bewirbt: es geht um weniger. Das nimmt Druck raus …

    Zeitarbeiter = Mensch zweiter Klasse?
    Ich möchte allerdings auch darauf hinweisen, dass die Zeitarbeiterei durchaus Nachteile haben kann: In einigen Firmen ist man nicht nur Mitarbeiter, sondern auch gleich MENSCH zweiter Klasse, weil man Zeitarbeiter ist. ‚Ne goldene Nase verdient man ohnehin nicht, auch wenn es sich z. T. um anspruchsvolle, stressige Jobs handelt.

    Die Guten ins Kröpfchen, die Schlechten ins Töpfchen
    Manche Zeitarbeitsunternehmen sind so schlecht wie der Ruf der ganzen Branche (hier ist natürlich die Frage, wie man vorher herausfindet, welche NICHT die schwarzen Schafe sind …). Auch die Konditionen sind sehr unterschiedlich – ob z. B. ein Monatsticket bezahlt wird oder nicht, wie schnell man gekündigt wird bzw. was gezahlt wird, während es keinen Einsatz gibt etc. Da lohnt sich das Nachhaken und das Lesen des Kleingedruckten!

    Festeinstellung als Köder
    Last but not least ein Hinweis, den auch andere Leiharbeiter-KollegInnen bestätigen können: Lasst euch NICHT ködern mit der gern hingeworfenen „Option auf Festeinstellung“: Das wird gern gesagt, ohne dass es je dazu kommt! Mag nach Propaganda einer Desillusionierten klingen, kommt aber eben auffallend oft vor. Und nicht vergessen: Falls mal alle Stricke reißen … seid ihr ein oder zwei Wochen später schon wieder in einem anderen Unternehmen und guckt, ob es dort besser läuft! In diesem Sinne ….. versucht es ruhig mal, es ist wirklich eine Option von vielen, und so schlecht nicht :).

    (Autor: A. von Spiegel| Bilder: JoeEsco, kallejipp| Quelle: www.photocase, Archiv)

  • Mentine in der Führungsetage

    Mentine Frauenquote

    Es ist an der Zeit, Ihnen, also unseren Lesern, Mentine vorzustellen. Mentine hat soeben den Sprung in die Führungsetage geschafft. Die Höhle des Löwen – Verzeihung, der Männer wartet bereits auf sie.

    Oben angekommen?
    Mentine ist in einer Führungsposition. Sie hat lange dafür gearbeitet, hat Netzwerke gesponnen, viel geleistet. Oder wie ein Mann sagen würde „Ich bin einfach toll, die mussten mich befördern“. Diese Hürde hat sie also genommen. Nicht viele Frauen schaffen es an die Spitze, wie die aktuelle Debatte um die Frauenquote zeigt. Und Facebook-COO Sheryl Sandberg, erklärt auch, warum. Kernaussage: Klar, liegt es an der Denke. Aber nicht nur die Denke der Männer, auch die der Frauen muss sich ändern.

    Einfach weggezaubert
    Kanzlerin Merkel ist gegen die Frauenquote. Sie sei mit dem Koalitionspartner zusammen „nicht durchzusetzen“, sprach sie und parallel formierte sich  die Enquête-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ – ohne eine einzige Frau. Logisch, ist ja auch ein ganz klares Männerthema. Nicht mal die CDU hat eine Frau geschickt. „Oh Mann!“ möchte man ausgerechnet ausrufen und sich an den Kopf fassen. Wäre diese Nachricht nicht so traurig, würden wir darüber lachen. Aber dass Komödie und Tragödie schon immer nah beieinander lagen, wussten auch schon die alten Griechen.

    Was spricht eigentlich gegen eine Frauenquote?
    Die drei Hauptgründe, die Jochen Mai von Karrierebibel kommentarlos auflistet, lassen sich jedenfalls unserer Ansicht nach entkräften:

    1. Die Frauenquote führt zu Diskriminierung
    Es ist ja nicht so, dass der geringe Anteil an Frauen in Führungspositionen erst heute zur Sprache kommt. Jahrelang hat man den Unternehmen Zeit gelassen, sich freiwillig „zu bessern“. Und selbst Arbeitsministerin Ursula von der Leyen muss nun zugeben „Ich war zu vertrauensselig“. Und die geforderte Quote von 30% ist ja noch tief gegriffen, beachtet man, dass a) die Menschheit  nun mal aus 50% Frauen besteht und b) allein in den Wirtschaftswissenschaften 60% der Absolventen weiblich sind. Übrigens spiegelt sich auch hier wieder der Vorwurf wieder, Frauen würden in ihren Forderungen zu tief stapeln. Wieso 30% fordern, wenn  50% Frauen sind?. Dass sich dieses Verhältnis in den Führungsetagen nicht wiederfindet, lässt nur den Schluss zu, dass dort oben jahrelang kräftig Frauen diskriminiert wurden. Und wenn das bedeutet, dass (zumindest zeitweise) eine Frauenquote eingeführt werden muss, um diesen Missstand zu beheben, dann werden dadurch nicht Männer diskriminiert, sondern Frauen entdiskriminiert.

    2. Die Frauenquote führt zu Mittelmaß
    Das kann nun wirklich keine Statistik belegen und ist wohl eher eine Milchmädchenrechnung. Frauen machen im Schnitt bessere Schul- und Uni-Abschlüsse und sind besser gebildet als ihre männlichen Kollegen.  Die Frauenquote sieht vor, dass bei gleicher – wohlgemerkt es reicht gleicher, die Frau muss nicht immer besser sein – Qualifikation die Frau bevorzugt wird, sofern Frauen unterrepräsentiert sind. Kein Unternehmen kann auf dieser Grundlage einen geringer qualifizierten Bewerber einstellen, nur um die Quote voll zu kriegen. Sonst würde es sich in der tat um Diskriminierung handeln. Das Bevorzugen weniger qualifizierter Bewerberinnen zugunsten der Quote ist übrigens auch ökonomischer Quatsch. Denn ein neuer Mitarbeiter muss immer erst eingearbeitet werden. Heißt: Am Anfang kostet der bzw. die neue Mitarbeiter/in immer mehr als sie Nutzen bringt. Eine weniger qualifizierte Bewerberin rechnet sich also noch weniger. Und sollte sie doch eingestellt werden: Studien renommierter Beratungsunternehmen belegen eindeutig, dass Unternehmen erfolgreicher sind, je mehr gemischte Teams im Unternehmen vorhanden sind. Diese Tatsache also noch als hard fact dazu.

    3. Die Frauenquote ist nur ein PR-Gag
    Möglich. Es gibt sicher einige Unternehmen, die sich für Bewerberinnen scheinbar öffnen, nur um in die Medien zu kommen. Aber wir haben seit Anfang dieses Jahrtausends gelernt, dass Nachhaltigkeit inzwischen in den meisten Unternehmen Pflicht ist. Und zwar nicht nur dadurch, dass man Regenwälder wieder aufforstet oder Kinderarbeit auf Bananenplantagen verbietet. Man wird Frauen allein durch eine Quoten-Botschaft nicht locken können, hier geben wir dem Argument recht. In der Tat braucht es Arbeitsverhältnisse, die für Frauen attraktiv sind. Dann bewerben sie sich auch gerne. Oder wie es Mechthilde Maier, Leiterin Group Diversity Management der Deutschen Telekom, ausdrückte “Was tun wir, dass wir die Frauen finden? Was tut ihr, damit die gerne zu euch kommen?”

    Was hat MINT damit zu tun?
    Klar ist, dass die „meisten“ Managerinnen im Moment noch am häufigsten in BWL-bezogenen Führungspositionen auftauchen, zum Beispiel im Marketing oder Personal. Noch weniger sind es in der Tat in den MINT-Berufen, weil Frauen diese Fächer seltener studieren. Aber der bloße Fachkräftemangel, der Girls‘ Day und andere Initiativen, die diese Berufe Frauen schmackhaft machen sollen, werden auch in diesen Branchen nichts an der Verteilung von Führungspositionen ändern. Schließlich haben die 60% der wirtschaftswissenschaftlichen Absolventinnen auch nur zwei bis drei Prozent in den Vorständen und zehn in den Aufsichtsräten erreicht. Das Argument des unvermeidbaren demographischen Wandels zieht also nicht.

    Was haben wir also gelernt?
    Es ist eigentlich egal, in welchem Verhältnis Frauen zu Männern welche Abschlüsse machen und wie viel besser sie sind. Sie sind bisher erfolgreich vom Management ignoriert worden und werden es weiterhin werden, wenn nicht ein gewaltiges Umdenken stattfindet. Dazu gehört zum einen, dass Männer Frauen auch tatsächlich nach ihren Qualifikationen einstellen. Denn wenn sie tatsächlich besser sind, müssten Frauen schon lange die Welt regieren. Dazu gehört weiter ein Überdenken von Vereinbarkeit von Beruf und Familie, so platt das auch klingen mag. Aber das Wichtigste ist vermutlich der letzte Punkt: Wenn Frauen die bessere Leistung bringen, dann müssen sie auch lernen, auf diese Leistung stolz zu sein.

    (Autor: A. Sokolowski | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Politik im Reagenzglas – Das Online-Mentoring

    Politik wird nicht nur im Parlament gemacht. Im Hintergrund arbeiten auch Wissenschaftler/-innen daran, Politik mit zu gestalten: Vielleicht wollen Sie Regierungsberater/-in werden, oder eine Demo am Brandenburger Tor managen? Mehr erfahren Sie im Online-Mentoring am 15. Februar 2011.

    Der Einstieg
    Was kann man mit einem politikwissenschaftlichen Studium später machen? Eine berechtigte Frage. Hier wird geklärt, wie der Arbeitsalltag eines Politikwissenschaftlers am lebenden Beispiel aussieht und wie er Politik und Gesellschaft nicht nur unter die Lupe nimmt, sondern auch beeinflussen kann. Außerdem erfahren Sie, welche weiteren Berufsfelder es für Politikwissenschaftler gibt und wie Sie auch als Quereinsteiger dieses Fach mit Ihren Stärken kombinieren können. Melden Sie sich kostenlos an, lauschen Sie dem Politikwissenschaftler und Gewerkschafter Volker Scharlowsky, und stellen Sie Ihre Fragen.


    Der Wissenschaftler
    Volker Scharlowsky ist Geschäftsführer der Sozialwissenschaftlichen Studien in Berlin. Tagein, tagaus stellt er die richtigen Fragen an Politik und Gewerkschaften, um ein klares Bild des tagesaktuellen Geschehens und der dahinter liegenden Strukturen, Trends und Zeitgeschichte zu erfassen. Angefangen hat all dies mit einem Studium der Politikwissenschaft. Darum schalten Sie ein und erfahren Sie, wie er dorthin kam, wo er heute ist.

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    (Autor: A. Sokolowski | Foto: skaisbon | Quelle: photocaseFilm: www.vimeo.com/mentoring4u )

  • IT-Karriere – auch ohne Studium. Im Online-Mentoring.

    OM Emnis

    „Fragen Sie Ihren Administrator!“ – „Ich bin der Administrator!“ – Und wenn Sie noch mehr werden wollen, schalten Sie ein zum kostenlosen Online-Mentoring am 18. Februar 2011.

    Die nächste Stufe der Evolution
    Nein, Sie sind hier nicht bei Tron Legacy gelandet, aber es geht in die Richtung. Digitale Medien entwickeln sich permanent weiter und brauchen jemanden, der sie pflegt und versteht. IT – sind das die „Pflegeberufe“ von morgen? Wenn es nach unserem Mentor Tobias Zimmer geht, auf jeden Fall. Und es gibt immer mehr Möglichkeiten, in der IT-Branche einzusteigen und Karriere zu machen. Also melden Sie sich an und nehmen Sie kostenlos teil.

    Termin
    18. Februar 2011
    11:00 bis 11:30 Uhr – inklusive Fragerunde
    Ab 10:55 Uhr können Sie sich einwählen
    Wissenswertes

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    … oder auch einfach Tobias Zimmer. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der Emnis GmbH. Sein Alltag, geprägt von Datenbanken, Programmiersprachen und Kundenbetreuung, macht ihn zum perfekten Mentor für eine IT-Karriere. Als Absolvent der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften gestartet bildet er heute selbst Fachinformatiker aller Richtungen aus. Seien Sie also gespannt, nehmen Sie teil und stellen Sie Ihre Fragen.

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: kallejipp| Quelle: photocase)

  • #Denkanstoß Nº 3: oder – bei Anruf Zitat – #Zitat der Woche

    La Dina Peinlich Artikel

    Ist schon komisch. Ich habe mich schon immer gerne mit Zitaten beschäftigt. Aber seit ich hier jede Woche eines vorstelle, kommen sie von überall. Diesmal per Telefon.

    Einen Diamant wert
    Es ist ein freundlicher Mensch, der eine Nachricht für den Chef hinterlassen möchte. Und weil er so sympathisch ist, kommen wir ins Reden. Wir sprechen vom hellsten Stern am Nachthimmel, von Bildungsförderung und vom Buddhismus. Das Zitat heute stammt vom Lama Ole Nydahl, der als Beauftragter des 16. Karmapa den Diamantweg-Buddhismus der westlichen Welt zugänglich machte. In seinem Namen gründete er seit 1972 mehr als 300 Diamantweg-Zentren rund um die Welt.


    „Peinlichkeiten sind die besten Berater.“
    Ole Nydahl, * 19.03.1941 bei Kopenhagen/Dänemark


    Berater = Meister?

    Es müssen nicht immer Menschen oder Vorbilder sein, die uns lernen lassen. Oft genug ist es eine furchtbar peinliche Situation, die wir nie wieder vergessen werden.
    Und mit dieser unsäglichen Situation wird der Fehler, der diese erst hat entstehen lassen, in einer permanenten Verkettung in unseren Gehirnwindungen abgespeichert. Wohl für immer…
    Diesen Fehler werden wir nicht wieder machen (sondern andere).

    Was hat das mit Buddhismus zu tun?
    Der Buddhismus kennt keine Dogmen und erlaubt, alles in Frage zu stellen. Karma bedeutet „Ursache und Wirkung“.
    Im Buddhismus des Diamantwegs lernen die Schüler, die Welt aus einer reichen und selbstbefreienden Sicht heraus zu erfahren. Da sind wir wieder beim Lernprozess. Und der ist manchmal halt auch schmerzhaft.

    Mentoren contra Peinlichkeit
    Ausprobieren ist super! Trotzdem ist es gut sich zu informieren, wozu gibt es Menschen mit Erfahrung? Um diese weiterzugeben, Neudeutsch – zu sharen. Das vermeidet unangenehme Situationen. Besonders wenn es um den zukünftigen Job und die Bewerbung geht ist das wichtig! Bei www.mentoring4u.de sind Mentoren, die selbst schon viel erlebt haben, auch peinliches! Diesen Erfahrungsschatz stellen sie jungen Leuten zur Verfügung. Ganz einfach via Webblog, im interaktives Online-Mentoring, auf Live Mentoren-Veranstaltungen in weiterführenden Schulen und in unserem gleichnamigen  Mentoring4u Magazin. Reinschauen und profitieren! Wer immer auf dem Laufenden bleiben will, schickt uns eine Mail an: newsletter@mentoring4u.de, Betreff: „Subscription“.

    (Autor: C. Amrhein | Foto: La Dina  | Quelle: www.diamantweg.de, www.wissen.de, www.photocase.de)

  • Pollenalarm, Unternehmen gehen stiften: 2009 2,2 Milliarden Euro in die akademische Bildung investiert, warum Naturwissenschaftliche Berufe?

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wo und wann die Pollen fliegen, welche Rolle der Exellenzwettbewerb für Sponsoren spielt und wissenschaftliche Berufe für Mädchen und Frauen.

    Screenshot stifterverband

    Der Stifterverband für die Deutsche Wirtschaft
    stellte gemeinsame Studie mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) über Bildungsinvestitionen vor. Demnach haben Unternehmen 2009  Studierende und Hochschulen mit 2,2 Milliarden Euro gefördert. Davon gingen 68% in die Unterstützung für Studenten und ihre Ausbildung im Unternehmen.  Nach praxisbezogenen Hochschularten, folgen Investitionen in Universitäten, dann die „Duale Hochschule“. Privathochschulen sind nur für ganz wenige Unternehmen der bevorzugte Hochschultyp. Das wichtigste Kriterium ist das spezifische Fachprofil einer Hochschule gefolgt von der räumlichen Nähe. Die Position im Exzellenzwettbewerb spielt nur für ein Viertel der Unternehmen eine Rolle. Weiterführende Informationen finden Sie in der Studie.

    Screenshot umwelt

    Naturwissenschaftliche Berufe für Mädchen und Frauen
    Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen stellt  in der neuesten Broschüre Mädchen und Frauen, Berufe in Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz vor.
    Rund 60% aller jungen Frauen entscheiden sich immer noch für die gleichen zehn Berufe. Bürokauffrau, Friseurin und Arzthelferin sind besonders beliebt. Naturwissenschaftliche Berufe fehlen in den Top Ten gänzlich.  Die Schlagworte Elektromobilität, Bio-, Solar- und Windenergie und Geothermie sind in aller Munde. Was verbirgt sich hinter Umweltmedizin? Welche Auswirkungen haben Umweltfaktoren auf die Bevölkerung? Es verbirgt sich eine Vielzahl von hochinteressanten Berufen in diesem Bereich. Wir können Ihnen diese Broschüre nur wärmstens ans Herz legen. Ein kleiner Hinweis an unsere männlichen Leser sei uns erlaubt.  Auch Ihnen wird die Broschüre gefallen.

    Screenshot pollenstiftung

    Winter
    Unterwegs in Deutschland hatte ich zunächst das Gefühl der Winter ist immer noch da. Nun, es ist Januar und in meiner Jugend lag da zu dieser Zeit auch immer Schnee.  Also nicht ungewöhnliches für die Jahreszeit.  Die Pflanzenwelt scheint aber schon auf Touren zu kommen.  Achtung Heuschnupfenpatienten es geht schon los, die ersten Pollen sind da. Haselnuss und Erle wurden u. a . im Rhein-Main-Gebiet, Baden-Württemberg, NRW, Niedersachsen und Berlin festgestellt. Die Stiftung Deutscher Pollen- Informationsdienst nimmt sich diesem Thema an. Hier finden Sie Informationen zu den bekanntesten Pollenallergien. Die aktuelle Pollenflugvorhersage finden Sie hier.

    (Autor: M. Weiss | Screenshots: A. Korkis |  Quellen: Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Deutscher Wetterdienst, Stifterverband,  Institut der deutschen Wirtschaft)