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Kategorie: Job

  • Zeitarbeit – wenn es mal schief geht

    Selbstvertrauen_Zeitarbeiter

    Zeitarbeit ist ein Thema, welches mit steigender Konjunktur vermehrt auf den Tisch kommt. Wenn es an Fachkräften fehlt, springen immer häufiger „Interims“ ein. In dieser Kolumne „Zeitarbeiter“ gibt Ihnen unsere externe Redakteurin Annette von Spiegel persönliche und authentische Einblicke.

    Zeitarbeit – wenn es mal schief geht
    Wie im festangestellten Berufsleben, so kann es auch bei der Zeitarbeit – schlecht laufen. Ein Kollege, der sich lieber selbstständig machte, fasst es ganz treffend so zusammen:

    „Ich war da ja auch mal, sehr kurz, ca. zwei Wochen, habe meine Erfahrungen sammeln können. Die waren aber durch die Bank weg schlecht: Zum einen gab es nur Geld, wenn man auch vermittelt wurde, man sollte Arbeiten verrichten, die nichts mit dem eigentlichen Berufsbild zu tun haben, und zum anderen wurde das extrem schlecht bezahlt. In der kaufmännischen Welt mag das ja noch gehen. Wenn du aber im Handwerk tätig bist, bekommst du auch schon mal als Bäcker einen Maurerjob angeboten. DAS geht ja wohl gar nicht, ist aber in der Praxis so.“

    Schön zusammengefasst
    – und leider kein Einzelfall. Ich selbst steckte z. B. mal in dem Dilemma, dass meine [Zeitarbeits]Firma mich zu einem Vorstellungsgespräch schickte… mit einer Anforderungsliste von ca. 12 Punkten. Von denen ich keinen einzigen erfüllte außer dem unwichtigen letzten: „Spanischkenntnisse von Vorteil“. Das an sich ist schon absurd, schlimm wurde es jedoch durch die Vorgabe „.. und Sie sagen dem Kunden natürlich NICHT, dass Sie das nicht können!!“

    Schwarzer Peter
    Montags war das Gespräch, und das ganze Wochenende lang grämte ich mich, weil ich nicht wusste, wie ich mich verhalten soll. Mir passte das garnicht. Ich kam zu dem Ergebnis: Irgendwer wird am Ende sauer auf mich sein – der Kunde, weil er rausfindet, dass ich’s nicht drauf habe – oder meine Leihfirma, weil ich es DOCH beim Kunden angesprochen habe. Ich kam zu dem Ergebnis, es beim Kunden geschickt durchklingen zu lassen. Und hatte verdammtes Glück: Es stellte sich heraus, dass ein Missverständnis vorlag und ich ohnehin für eine ganz andere Stelle eingeladen worden war – und DIE passte zufällig einigermaßen! :D.

    Es geht aber auch noch GANZ anders …

    Nach dieser Nummer wurde ich zu einer Firma geschickt mit den Worten „da herrscht wohl ein etwas rauher Umgangston. Schauen Sie es sich halt mal an, und wenn s garnicht geht, gucken wir mal“. Ja, Pustekuchen ……!
    Ich hatte noch gedacht „och, ich bin nicht so ’ne Empfindliche“. Anfangs machte mich aber schon stutzig, dass mir Grüße von meiner Vorgängerin ausgerichtet wurden, die ich, wie sich herausstellte, kannte: Sie war mal Chefsekretärin mit ziemlich cholerischem Chef, in einer Firma, in der ich mit 20 meinen 2. Job angetreten hatte – DIE war also einiges gewohnt.
    Und hatte den Leuten dort, wo ich nun anfangen sollte, im wahrsten Sinne des Wortes die Sachen vor die Füße geworfen, hat also sozusagen formlos gekündigt – und das Haus verlassen. Mir schwante nichts Gutes. Und das bestätigte sich vollends!

    Allein an der Front
    Nach einem Monat sagte ich meiner Leihfirma, dass ich es nicht mehr aushielte, dass sie mich da bitte rausholen sollen. Es passierte aber NICHTS – und da ich allerlei Unterlagen über meinen Schreibtisch bekam, konnte ich mir auch denken, warum: Man zahlte monatlich 6.500 € für mich! Das spornte die Leihfirma natürlich nicht an, für mich etwas anderes zu suchen…… Ein halbes Jahr hing ich dort fest – bat, bettelte und zeterte, man möge mich da rausholen! NICHTS.
    Nach drei Monaten wachte ich dann schon morgens um vier Uhr auf und war kampfbereit; ich knirschte tagsüber mit den Zähnen und konnte das nicht abstellen, obwohl ich es bemerkte; ich fing an, meine Freunde anzuschreien und war auch ansonsten  extrem leicht reizbar geworden. Es war ein Alptraum …

    Glück im Unglück auch hier:

    die Firma zog plötzlich ins Ausland. Ich war sie los. Nach wie vor kann ich nicht sagen, was man in so einem Fall am besten tut. Einen Betriebsrat gab es nicht. Und ich wette, (fast) kein Zeitarbeitsunternehmen hat einen. Warum auch? In früheren Jahren blieben Leiharbeiter selten lang, weil sie übernommen wurden. So, denke ich, hat sich diese Branche den schlechten Stil im Umgang mit ihren Mitarbeitern angewöhnt: Wenn die Zusammenarbeit nicht auf Nachhaltigkeit angelegt ist, kann man sich einiges erlauben. Das ist wie in den großen Touristen-Zentren :).

    Essen für den „Gast“
    Da sind Kleinigkeiten wie diese schon belanglos: Man ist „bis auf Weiteres“ im Marketing einer Bank beschäftigt. Die festangestellten Kollegen verdienen prima. UND haben eine Karte für die Kantine, was sie dahingehend begünstigt, nur rund 3 € für das Mittagsmahl zu bezahlen. Besucher wie ich kostet selbiges durchaus 7 € und mehr, eine Karte wird aber nicht an solche „Gastarbeiter“ ausgegeben. Das ist 1. unfair – und führt 2. dazu, dass man sozial auch etwas raus ist, weil man im Grunde nie mit den anderen essen gehen kann: stattdessen sucht man sich dann ein Eckchen, wo man allein an seiner mitgebrachten Stulle knabbert … und kommt sich ziemlich komisch vor.

    Mehr? Kommt:
    Hübsch ist nämlich auch, wenn man über mehrer Jahre bei einem Kunden ist, der seinen FESTANGESTELLTEN Mitarbeitern pro Quartal rund 300 € Bonus ausschüttet, weil es so gut gelaufen ist. Man selbst, der/die dieselbe Arbeitet leistet, geht allerdings leiiiiider leer aus: Man gehört ja nicht dazu. Super für die Motivation, übrigens …

    Was mich direkt auf den Aspekt der gleichen Bezahlung wie die Festangestellten bringt – aber das hebe ich mir für den nächsten Beitrag auf ;-). Last, not least – da wir ja heute bei den negativen Aspekten der Zeitarbeit sind – ein Artikel  zum Thema „Leiharbeit macht arm“ .

    (Autor: Annette von Spiegel | Fotos: Svea-Anais-Perrine | Quellen: www.photocase.de, www.fr-online.de)

  • Sport und Karriere – Einstellungsgrund versus Einstellungshindernis?

    Sport & Karriere

    Auf der anderen Seite des Bewerbungstisches: eine Betrachtung von Alfred J. Stein, Personalberater, ConActivity KG

    Top oder Flop?
    „Wie denken Personaler wirklich, wenn ich „mich oute“ und sage, dass ich im Verein Sport treibe? Ist das gut oder schlecht?“ Das ist eine Frage, die sich viele junge Leute vor einem Vorstellungsgespräch stellen. Warum? Ist es denn nicht unisono als positiv zu betrachten? Na ja, die Antwort liegt – wie so oft – irgendwo in der Mitte.

    Positives
    Natürlich hat es viele positive Seiten, wenn man sportlich aktiv ist und damit auch etwas für seine Gesundheit tut. Das beugt einer hohen Krankquote vor. Körperliche Fitness ist im Übrigen auch die Voraussetzung für Belastungen, die am Arbeitsplatz auf einen zukommen. Nebenbei steigert es die Konzentrationsfähigkeit, die Kooperations- und Kritikfähigkeit, das Selbstbewusstsein und vielleicht sogar die Führungskompetenz. Außerdem baut man sein eigenes Kontaktnetzwerk auf, das vielleicht sogar für einen erfolgreichen Job wichtig ist. Und wer erfolgreich ist, nimmt natürlich auch „sein Unternehmen“ mit auf die Ruhmesleiter.

    Zwei Seiten der Medaille
    Kein Wunder, dass manche Arbeitgeber aktiv etwas unternehmen, um ihre Mitarbeiter zu sportlicher Tätigkeit zu motivieren. Aber…

    Schattenseiten
    Das trifft jedoch nicht auf alle Arten der sportlichen Betätigung zu. Gerade wer sich in bestimmten Arten des Mannschaftssports betätigt und bleiben wir mal bei dem in Deutschland häufigsten Fall – Jemand spielt Fußball – können sich so manche Vorteile in Luft auflösen. Nicht gerade gern gesehen bei Arbeitgebern ist der häufig montags bis dienstags vorgelegte „gelbe Urlaubsschein“ – die Krankmeldung. Das bleibt manchmal nicht aus, wenn man engagiert bei der Sache ist.

    Geschlagene Kämpfer
    Und selbst wenn die Krankmeldung nicht eingeht, schleppen viele ihre Blessuren mit zur Arbeit – sie brauchen dann eine Woche Arbeit, um sich wieder zu erholen und fürs nächste Wochenende fit zu sein. Wie das bei einem Arbeitgeber ankommt, kann man sich an seinen fünf Fingern abzählen. Das ist zwar eine krasse Schilderung, aber ich kenne einige Arbeitgeber, die einen Kandidaten, der aktiv und im Verein Mannschaftssport betreibt, nicht einstellen würden.

    Fazit
    Was also soll man machen? Nun, jeder muss sich zunächst im Klaren sein, was in seinem Leben wichtig ist – ob es der Job ist oder vielleicht der Sport. In ganz vielen Fällen begünstigen sich beide Bereiche. Es gibt jedoch Überschneidungen. Es kann sein, dass man dann eine Entscheidung treffen muss, oder aber ein Arbeitgeber trifft seine Entscheidung.

    Offen & ehrlich
    In jedem Fall gilt aber: Immer offen und ehrlich informieren! Warum? Es kommt sowieso an das Tageslicht und einen künftigen Arbeitgeber nicht über sein sportliches, vielleicht professionelles Engagement zu informieren wäre nicht akzeptabel und unfair.

    Ihre eigenen Erfahrungen
    Was haben Sie bisher für Reaktionen auf Ihr sportliches Engagement bekommen? Danke für Ihren Kommentar hier unter dem Artikel oder per E-Mail an redaktion@mentoring4u.de.

    (Autor: Alfred J. Stein | Foto Thumb: Svea-Anais-Perrine | Foto Artikel: Al73 | Quellen: www.photocase.de)

  • #Denkanstoß Nº 6: Triple L: Lebenslanges Lernen #Zitat der Woche

    Zitat der Woche

    Lernen, lernen und wieder lernen heißt es für alle ab der Geburt. Tja, der Mensch hat nach dem Geboren werden ’ne ganze Menge zu tun: schlafen lernen, essen lernen, verdauen lernen. Dann kommt die nächste Etappe mit den Hauptbereichen Mobilität und Kommunikation. – Gut das unsere Eltern so geduldig waren und sind…denn auch für die Kleinsten ist aller Anfang schwer.

    Von der Wiege bis zur Bahre
    Es gibt die alte Redewendung „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“. Diese Maxime scheint früher vielleicht gegolten haben, aber heute sicherlich nicht mehr. Das Lernen damals meinte wohl eher das Erlernen von Gehorsam und Disziplin (das Bild des Krümmens des Häkchens macht dies besonders gut deutlich). Heute wird anders gelernt: lernen zu denken, zu handeln, lernen um des Lernens willen, lernen als Mittel zum Ziel der Veränderung. Diese angestrebte Veränderung kann die Person betreffen oder die Situation, in der sich der Lernende befindet. Was Sie u.U. bereits vermuteten: Deutschland ist laut ELLI-Index (European Livelong Learning Indicators) nur im unteren Mittelfeld im Vergleich mit den anderen Staaten der europäischen Union…

    Was ist Lernen?
    Laut der Definition von B. Reysen-Kostudis, Team Studienberatung der FU Berlin, ist es das:
    – der Zuwachs von Wissen, Können und Selbstbewusstsein –
    Als Lernziele werden genannt:
    – Kompetenzen, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, persönliche und soziale Kompetenz –

    Weitermachen
    Wer einmal anfängt, etwas zu lernen, der kann sich bald schon an den eigenen (kleineren oder größeren) Fortschritten erfreuen. Also ein Motivations-Motor ist: die Freude. Wir alle wissen, dass erfolgreiches Lernen immer auch eine Frage der Kontinuität des Lernens ist, der regelmäßigen Anwendung unseres Wissens und somit dessen ständige Überprüfung auf Aktualität und Richtigkeit. Und das hört nie auf. Ein guter Arzt geht laufend zu Fortbildungen. Ein Steuerberater wäre in kürzester Zeit kein guter Berater mehr, wenn er nicht laufend über Gesetzesänderungen im Steuerrecht informiert wäre. Auch von einem Ingenieur erwarten wir, das er immer auf dem neusten Stand der Technologie ist.

    „Lernen ist Wachstum, ist Werden.“
    „Lernen ist wie flussaufwärts zu rudern: Wenn man nicht weiterkommt, fällt man zurück.“

    chinesische Sprichwörter

    Studium für jedes Alter
    Lebenslanges Lernen können wirklich alle. Kinder in der Kinder-Uni (8 – 12 Jahre). Von 6 Jahren bis 16 Jahren an muss man in Deutschland zur Schule gehen. In Ungarn sogar bis 18! Danach gibt es zwei, nein inzwischen drei Wege der weiteren Ausbildung: berufliche Ausbildung, Studium und die Kombination von beidem, das duale Studium. Für Berufstätige gibt es anschließend viele Angebote zu Weiterqualifizierung mittels Master und MBA. Bei einem bekannten Anbieter für nebenberufliche Hochschulstudien liegt das Alter der Teilzeit-Studenten zwischen 22 und 55. Und die Generation 50+ ist eine attraktive Zielgruppe für das Angebot der Seniorenstudien, in Frankfurt/Main z.B. auch „Universität des dritten Lebensalter“ genannt.
    Lernen kann also jeder zu jeder Zeit. Warum hält sich dann das Vorurteil, dass jungen Menschen dies besonders leicht fällt? Vielleicht vergleichen wir auch Äpfel mit Birnen, wenn wir einerseits ein (Klein)Kind sehen, wie und wie schnell es etwas lernt, und einen Erwachsenen. Die Jungen sollen, können, wollen und MÜSSEN in jeder Gesellschaft lernen, um sich für die Zukunft fit zu machen.  Von ihnen wird unendlich viel erwartet und gefordert – aber auch gefördert und unermüdlich korrigiert! Ein Mensch ab 30 KANN sich weiterbilden (wenn er das möchte und es seine (Job)Situation erfordert). Wenn ein Mensch über 35 oder 40 sich nochmal in den Hörsaal setzt, dann wird das von der Umwelt oft kritisch hinterfragt, und gefragt: „Lohnt sich so ein Aufwand in Deinem Alter denn noch? Glaubst Du damit einen besseren Job zu bekommen?“…Was ich sagen will, ist dass die allgemeine Erwartungshaltung an die Lernenden verschiedener Lebensalter sehr verschieden ist.

    KaWa Lernen
    Das Lernen SPAß machen kann und soll, wird verstärkt nur lernenden Kindern zugestanden. Vera Birkenbihl, bekannte deutsche Managementtrainerin mit Spezialisierung für das Sprachen lernen, beschäftigt sich seit Langem mit dem Thema Gehirn-gerechtem Lernen. In dem kleinen Video erklärt sie uns, mittels ihrer Methode des KaWa’s, WIE unser Gehirn am Besten lernt (egal, wie alt der Schüler ist :-)). Der Lernerfolg ist garantiert!

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    Was haben Sie für Erfahrungen mit dem Lernen? Konnten Sie verschiedene Methoden ausprobieren? Teilen Sie sie uns mit! Vielen Dank!

    (Autor: C. Amrhein| Foto: sherlock0574 |Bildbearbeitung: A. Korkis | Quellen: www.photocase , www.elli.org, www.fu-berlin.de, www.geo.de, www.studieren-berufsbegleitend.de, www.erfahrung-ist-zukunft.de, www.wikipedia.org )

  • Résumé der Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“, soziale Brennpunktschulen & große Fische zum Anfassen

    Photocase Funky fishez Artikel

    Die Valentinswoche 2011 – Jede Schule ist ein eigener Kosmos.
    Unter der Schirmherrschaft von Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und unter dem Motto: „Auf die Socken, fertig, los!“ trafen sich Mentoren aus ganz Deutschland.  Es war eine aufregende und ereignisreiche letzte Woche. Traditionell zum Valentinstag am 14.02. geht Mentoring4u seit fünf Jahren mit Mentoren in Schulen Deutschlands, die in sozial schwierigen Vierteln liegen. Dieses Jahr wurden fünf Schulen der Städte Stuttgart, Duisburg, Frankfurt/Main, Bremen und Berlin nominiert. Auf dieser fünftägigen Tournee,
    1518
    km kreuz und quer durch die Republik, unterstützten uns 51 Mentoren. Sie tauchten nach längerer Abstinenz wieder ein in das ganz normale Schulleben. Gingen zu den Schülern in ihre Klassen und erzählten von ihrem eigenen Berufsweg, ihren Erfahrungen, Erkenntnissen und natürlich auch von Fehlern. Diese Präsenz und die Persönlichkeit der Mentoren  begeisterte! Sie waren Vorbild, Beispiel, Richtungsweiser und Denkanstoßer für insgesamt ca. 855 Schülerinnen und Schüler dieses Valentinszyklus.

    „Die beste Weise, Fische zu beobachten, besteht darin, selber zum Fisch zu werden.“
    Jacques Yves Cousteau (1910-1997), französischer Marineoffizier und Meeresforscher

    14.02.2011: Stuttgart – Heusteigschule (Haupt- und Werkrealschule)
    Rund 200 Schülerinnen und Schüler aus  den 7.,8. und 9. Klassen der Heusteigschule spitzten die Ohren, als die Mentoren zur Auftaktveranstaltung zu ihnen kamen. Sogar ein Kamerateam war dabei! Die Mentoren repräsentierten eine breite Palette von Wirtschaftsbereichen. Großen Firmen wie Schenker Deutschland, Daimler AG, die DEKRA  und Vodafone entsendeten ihre Mentoren. Spannende Jobs gibt es überall, auch ohne Abitur! Auch der Mittelstand hatte viele interessante Herausforderungen zu bieten. „Wie viele Teile hat ein Auto?“, fragte der Mentor von Daimler. “ 40.000 ist die Antwort – habt Ihr das gewusst?“. Schenker stellte den Job des Logistikers vor, der von Mädchen und Jungen gleichermaßen ausgeübt werden kann. Ein anderer Mentor berichtete, wie man mit einer Banklehre in das Management eines Familienunternehmens aufsteigen kann.
    Für die DEKRA Industrial GmbH präsentierte eine Dame aus der Geschäftsführung Ausbildung & Jobs im Bereich Sicherheit und Thermographie. Vodafone machte Lust auf Berufe in Vertrieb und Kommunikationstechnik. Selbst ein Photomodell erzählte von ihren Projekten und versetzte so manches Mädchen in Tagträume.

    15.02.2011: Duisburg – Comeniusschule (Hauptschule)
    Spannende Erfahrungsberichte der Mentoren fesselten auch ca. 95 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Comeniusschule in Duisburg-Hamborn. Diese Schule fragte uns im Vorfeld nach Kontakten zum Handwerk. Nichts leichter als das: die Kreishandwerkerschaft Duisburg und das Bildungszentrum Handwerk Duisburg entsendeten Mentorinnen und Mentoren aus den Berufen Maler und Uhrmacher. Der Personalreferent von Xella Baustoffe GmbH stellte gleich zwei Ausbildungsberufe vor: den Mechatroniker und den Industriekaufmann. Flexibilität ist gefordert, da die Mitarbeiter an mehreren Standorten eingesetzt werden.
    Wussten Sie, dass Maler und Lackierer in Mathe, Chemie und Bio richtig gut sein müssen? Oder das Dachdecker ein Beruf mit Zukunft ist, der Nachwuchs braucht? Das Logistik-Unternehmen Schenker Deutschland war auch in Duisburg vor Ort und erklärte das Wirkungsfeld des LKW Fahrerberufs. Bewerbungen von Mädchen sehr erwünscht! Was wirklich ein ungewöhnliches Berufsbild ist, erfuhren die Schüler und Lehrer von Fritz Roth. Er ist Geschäftsführer von Pütz-Roth Bestattungen- und Trauerbegleitung. Sein spannendes Aufgabenspektrum reicht von der Seelsorge bis zum Eventmanagement…
    Nach den Klassenbesuchen konnten die Schüler in Einzelgesprächen mit den Mentoren über ihre individuellen Ideen diskutieren. Als Hausaufgabe hatten alle schon die Bewerbungsmappen vorbereitet.

    16.02.2011: Frankfurt/Main – Michael-Ende-Schule (Haupt- und Realschule)
    An der Frankfurter Michael-Ende-Schule in Rödelheim lief unsere Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ in Kooperation mit der Ausbildungsinitiative Rhein-Main des Wirtschaftsrates und der Sektionen Frankfurt und Wiesbaden. Die beteiligten 220 Schüler der Haupt- und Realschulklassen 8,9 und 10 waren auf diesen ersten Mentorenbesuch super gut vorbereitet und stellten viele interessante Fragen! Überhaupt war Disziplin und gutes Benehmen an dieser Schule kein Thema. Die Mentoren waren ihrerseits beeindruckt, als die Klassen geschlossen zur Begrüßung des Lehrers aufstanden.
    Die Palette der hier vorgestellten Berufswege war sehr breit: als Hotelkaufmann/-kauffrau kennt man jeden Handgriff und in dieser Branche haben Mitarbeiterinnen sehr gute Chancen in Führungspositionen aufzusteigen (ca 25% Frauen). Voraussetzung: Fremdsprachen sprechen und ein Menschenfreund sein. Der Bankenverband Hessen stellte viele Möglichkeiten im Bankengewerbe vor. Ein guter Start in die Wirtschaft sind immer Praktika im Bereich und möglichst Auslandsaufenthalte. Englischkenntnisse sind Eingangsvoraussetzung, wie auch bei der Nomura Bank, welche Beratungen im M&A Bereich für institutionelle Kunden anbietet. Für pfiffige Bewerber gab es sogar die Möglichkeit ein Praktikum im Handelsraum zu ergattern!
    Wie wird man Vorstand in einem Weltunternehmen, ganz ohne Abi? Wie das funktioniert erzählte ein älterer Mentor. Er machte eine kaufmännische Ausbildung, hatte dann während seines Wehrdienstes die Hochschulreife nachgeholt und ein Studium aufgenommen. Das war für ihn der richtige Weg zu einem späteren Vorstandsposten in der Chemiebranche. Die Bundeswehr, zu Gast an mehreren Schulen, stellte eine Vielzahl interessanter Berufe vor. Die deutsche Staatsbürgerschaft wird bald vielleicht nicht mehr Voraussetzung sein, um dort Karriere zu machen. Bewerberinnen werden auch bei der Bundeswehr schon seit Jahren sehr gerne genommen.

    17.02.2011: Bremen – Gesamtschule Bremen-Ost (integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe)
    An dieser großen Schule erwarteten unsere Mentoren die ca. 200 Schüler der sieben 9. Klassen. Auch in Bremen war, wie in Duisburg, das Handwerk sehr präsent. Ein Großbäcker aus der Region sprach von der Leidenschaft, mit der die Lehrlinge Brot und Kuchen backen. Durch den Einsatz von Maschinen können heute auch junge Frauen diese Ausbildung gut schaffen. Schüler, die in Mathe, Deutsch und Naturwissenschaften gute Noten haben, konnten sich vom vielseitigen Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker Sanitär, Heizung & Klima ein genaueres Bild machen. Besonders Flexibilität, Teamfähigkeit und die Freude an einer handwerklichen Aufgabe sind gute Voraussetzungen einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Wer noch nicht wusste, wo seine Interessen liegen, erfuhr, dass die Handwerkskammer Bremen 119 freiwillige Praktika bis Ostern vermittelt. Zur  Kontaktbörse am 08.03.2011 wurden alle Schüler eingeladen. „Alles ist möglich, wenn man ein Ziel hat!“ Das unterstrich im Besonderen auch der Berufsweg eines Bremer Zahnarztes. Er hatte seinen Traumberuf in vielen Jahren über den zweiten Bildungsweg erreicht. Nach dem Hauptschulabschluss machte er erst eine Ausbildung zum Zahntechniker. Während seiner Wehrdienstzeit holte er das Abitur nach und konnte Zahnmedizin studieren. Fazit: die Berufswahl ist nicht mit einer einzigen Entscheidung abgeschlossen. Es gibt auch später immer Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln.

    18.02.2011: Berlin – Alfred-Nobel-Schule (Realschule)
    Zum Abschluss dieser Valentinswoche trafen sich acht Mentoren aus der Region an der Alfred-Nobel-Schule in Berlin-Neukölln. Ein sehr gerne gesehenes Unternehmen war wieder die Bundeswehr. Den Schülerinnen und Schülern der teilnehmenden vier 10. Klassen ist nicht klar gewesen, dass rund 90% aller Ausbildungsberufe in der Bundeswehr angeboten werden. Ein Chefreporter von Bild Berlin schilderte plastisch seinen eigenen Berufsfindungsprozess: nach dem Abi ins Politikstudium, über ein Volontariat ging die Reise dann in Richtung Journalismus weiter. Der Bundesverband deutscher Omnibusbetriebe stellte die Ausbildungsberufe Berufskraftfahrer und Fachkraft im Fahrbetrieb vor. Mentoren aus der Hotellerie, der Gesundheits- & Kinderkrankenpflege sprachen von ihren Erkenntnissen im täglichen Umgang mit Menschen. Der Mensch steht auch im sozialen Dienstleistungsbereich im Zentrum. Hier wird Nachwuchs dringend gebraucht. Ausbildungen zum Heilerziehungspfleger kosten sogar Geld, die Altenpflegehelfer haben schon heute ein Defizit an Bewerbern. Die Mentoren der pflegenden Berufe bestärkten die jungen Leute, einen Beruf anzustreben, mit dem man nicht nur Geld verdienen kann, sondern auch idealerweise seine Erfüllung findet.

    Fachkräftemangel – Oder wo ist der Nachwuchs?
    Nach jeder Veranstaltung konnten Mentor & Mentee in Einzelgesprächen bestimmte Themen vertiefen. Schüler, die weitere Fragen an „ihren“ Mentor haben, werden vom Mentoring4u-Team betreut. So werden regelmäßige Kontakte über maximal ein Jahr für ein nachhaltiges Ergebnis angestrebt. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter als Mentoren entsenden sind sich bereits heute bewusst, dass Personalentwicklung in Zeiten des Fachkräftemangels schon VOR der Bewerbung beginnen kann. Ein Mentor kann junge Menschen dort abholen, wo sie stehen und für sein Unternehmen interessieren und idealerweise begeistern.

    Vorschlagen & Bewerben
    Möchten Sie an einer oder mehrerer Veranstaltungen der Reihe „Auf die Socken, fertig, los!“ mitwirken und angehenden Schulabsolventen von Ihren Erfahrungen berichten? Mentoren aus allen Branchen sind bei uns herzlich willkommen. Bei Interesse setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Sollen unsere Mentoren auch in Ihre Stadt, an Ihre Schule kommen? Bewerben Sie sich, per Kontaktanfrage und per Anruf! Oder geben Sie uns einen Tipp, an welcher Schule wir mit unserer Initiative etwas Gutes bewirken können! Für die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ stehen besonders Schulen in sozialen Brennpunkten im Fokus.

    (Autor: C. Amrhein| Foto: Dagmar Fischer| Quelle: www.photocase)

  • Mit Überstunden zu Umfragen. Danach zu Lizzy

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Umfrage „Wie stellen Sie sich die Bildung von morgen vor?“, Deutsche machen mehr Überstunden und bei LizzyNet gibt es MINT.

    15 Minuten Bildung
    Wir haben an der aktuellen deutsche Bürgerbefragung (auf deutsch, man kann sie aber auch auf türkisch und russisch machen) teilgenommen und haben tatsächlich maximal 15 Minuten gebraucht. Es werden Fragen zur Einschätzung der Bildungssituation in Deutschland gestellt, was man besser machen kann und sogar, wofür man bereit wäre, Geld auszugeben. Teilnehmen können alle, die wollen. Und das Beste ist, dass die Ergebnisse im März an die politischen Träger übergeben werden. Man kann sogar eine Reise nach Berlin gewinnen, um an diesem Tag dabei zu sein. Dafür lohnen sich 15 Minuten allemal. Also, wie stellen Sie sich dir Bildung von morgen vor?

    Deutsche und Schweizer
    Heute lesen wir, dass die Deutschen wieder mehr Überstunden machen, seit die Krise überwunden ist. Aber nicht etwa aus Spaß an der Freude, sondern weil es mehr zu tun gibt, aber nicht mehr Leute, die diese Arbeit tun. Die Arbeitslosigkeit geht zwar sicher noch etwas zurück, aber Tatsache ist, es müssen mehr Fachkräfte her. Übrigens schlägt sich die Überstunden-Orgie auch in der Schweiz nieder: Das Schweizer Fernsehen war so unzufrieden mit der Aufzeichnung des letzten Tatorts, dass auch hier nachgedreht werden musste.

    Noch mehr Berufe
    Auf Lizzynet haben wir heute die MINTrelation entdeckt. Und wie Sie schon richtig vermuten, werden auch hier interessante Jobs aus dem MINT-Bereich vorgestellt. Lassen Sie sich in den Bann ziehen…

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.bildung2011.de, www.sueddeutsche.de, www.lizzynet.de)

  • Schnüffeln und backen ohne Nylonstrümpfe

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wie Sie Detektiv werden, wohin der Bäckerberuf führt und was sich die Deutsche Knigge-Gesellschaft für 2011 auf die Fahnen geschrieben hat.

    Screenshot z-a-d, Zentralstelle f.d. Ausbildung im Detektivgewerbe

    Nichts für schwache Nerven
    Und auch nichts für Ungeduldige und Menschen mit ausgeprägtem Sozialleben. So lesen wir heute, worauf es beim Beruf des Detektivs wirklich ankommt. Auf der echt krass grünen Seite der Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe erfahren Sie übrigens noch mehr über die Ausbildung, Weiterbildung und Auffrischungskurse. Fazit: Nicht die modernste Seite, aber sie erfüllt ihren Zweck.

    Screenshot back-dir-deine-zukunft, Suche nach einem Ausbildungsplatz

    Back dir deine Zukunft!
    Tja, das ist das 21. Jahrhundert. Wo es früher noch hieß „Nogger dir einen“, besinnt sich unsere Gesellschaft auf das Grundnahrungsmittel Nummer eins, das Brot. Auf der wirklich gut gemachten Seite erfährt man alles über den Beruf des Bäckers/der Bäckerin, des Bäckereifachverkäufers/-verkäuferin und interessante Weiterbildungsmöglichkeiten (die rosa Schweinchen haben’s uns angetan). Übrigens: Der Beruf ist auslands- und studiumstauglich!

    Screenshot deutsche-knigge-gesellschaft, Verband der Knigge-Experten/innen

    Klimaanlagen und Nylons ade!
    Mit Begeisterung lesen wir heute, dass der Sommer endlich in Büros Einzug halten darf: Die Deutsche Knigge-Gesellschaft hat beschlossen, dass Nylonstrümpfe und -strumpfhosen zukünftig keine Pflicht mehr am Arbeitsplatz sind, genausowenig Krawatte und Sacko, wenn draußen das Freibad bereits verdampft. Unabhängig davon, ob der Vorstand dies aus ästhetischen Gründen beschlossen hat oder nicht, tatsächlich muss das Klima als letzte Instanz herhalten: Weniger schwitzen bedeutet weniger Einsatz von Klimaanlagen.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.z-a-d.de, www.back-dir-deine-zukunft.de, www.deutsche-knigge-gesellschaft.de)

  • #Denkanstoß Nº 5: Wo geht es hier zur Zukunft? #Zitat der Woche

    Fallstricke_Denkanstoß

    Heute ist nicht morgen.
    Der Schulabschluss kommt bestimmt, irgendwann. Nur das so lange Zeiträume schwierig zu begreifen sind. Wir sind jung,„Ich lebe JETZT!“, schon klar.
    Dieser Slogan, gedruckt auf Hochglanzpostkarte, war als Postwurfsendung einer bekannten Bank bereits sehr erfolgreich…ich habe die Karte auch aufgehoben.

    Von der Grundschule bis zum Abitur
    Die (Regel)Schulausbildung in Deutschland dauert mindestens neun Jahre (Berufsschulreife). Wenn die Noten stimmen und der Schüler motiviert ist, ist ein zusätzliches Jahr zur Fachoberschulreife (Realschulabschluss) sehr ratsam. Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind damit wesentlich besser. Tatsächlich ist es aber so, dass Unternehmen heute bevorzugt Abiturienten mit 12 oder 13  Jahren Schulbildung einstellen. Das hat mehrere Gründe: erstens sind die Abiturienten mit ca. 18 Jahren reifer als ihre Kameraden, die schon mit 15 oder 16 auf den Arbeitsmarkt drängen. Zudem werden in der Oberstufe die Fähigkeiten Selbstorganisation, Projektplanung und Zeitmanagement trainiert.

    Morgen ist heute!
    Auch wenn das sich komisch anhört: „Mach Dir einen Plan heute und verfolge ihn kontinuierlich“ ist ein guter Ratschlag. Überraschungen und Schwierigkeiten gibt es immer und bringen üblicherweise Hindernisse, Umwege und Verzögerungen mit sich. Zeit ist also der entscheidende Faktor, um zur rechten Zeit zum gewünschten Ziel zu kommen (= Ausbildungsbeginn, = Studienbeginn). Man muss es ja nicht gleich wie die Japaner machen…


    Zukunft

    „Alles in allem wird deutlich, dass die Zukunft große Chancen bereithält – sie enthält aber auch Fallstricke.
    Der Trick ist, den Fallstricken aus dem Weg zu gehen, die Chancen zu ergreifen und bis sechs Uhr wieder zu
    Hause zu sein.“

    Woody Allen (*1935), eigtl. Allen Stewart Konigsberg, amerik. Regisseur, Schauspieler, Gagschreiber u. Schriftsteller


    Berufschance Zukunft…

    Frühzeitige Berufsinformation => frühzeitige Berufsorientierung=> rechtzeitige Organisation (unter Einbeziehung von Verzögerungen) , so könnte man resümieren. Mentoring4u setzt genau hier an. Durch unsere Mentoren, vor Ort in den Schulen und Universitäten, stellen wir den direkten Kontakt zu Fach- und Führungskräften her.  Schüler bzw. Studenten können frühzeitig ihre Vorstellungen von Berufsbildern überprüfen und aus dem Arbeitsalltag der Mentoren zu erfahren. Nach der Veranstaltung können Mentor & Mentee über einen definierten Zeitraum den Austausch in mehreren Einzelgesprächen vertiefen.

    Vorschlagen & Bewerben
    Sollen unsere Mentoren auch an Ihre Schule kommen? Bewerben Sie sich, per Kontaktanfrage und per Anruf! Oder geben Sie uns einen Tipp, an welcher Schule wir mit unserer Initiative etwas Gutes bewirken können! Für die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ stehen besonders Schulen in sozialen Brennpunkten im Fokus. Denn dort gibt es die besagten Fallstricke im Dutzend.

    (Autor: C. Amrhein| Foto: mätzchen  | Quelle: www.photocase)

  • Berufsfeld Lebensmittelchemie hier online anschauen

    Online-Mentoring Lebensmittelchemie

    Gehen Sie Dioxin und Co. auf die Spur und werden Sie Lebensmittelchemiker. Mentor Dr. Lehmann, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands der Lebensmittelchemiker/-innen im öffentlichen Dienst e. V, verrät Ihnen, worauf Sie bei Ausbildung, Studium und Quereinstieg achten müssen.

    Wir hingen an seinen (virtuellen) Lippen
    Was für ein Glück, mit Dr. Lehmann hatten wir einen interessanten Fachmann für ein Online-Mentoring gefunden.  Ein Ratgeber, für alle Fragen rund um diesen Beruf, gewürzt mit seinem langjährigen Erfahrungsschatz. Viele Anregungen und Tipps zum Berufsstart. Bei der Bandbreite blieben kaum Fragen offen. Sehr empfehlenswert!

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    Hier geht’s zur Online-Mentoring-Übersicht.

    (Autor: M.Weiss, A. Sokolowski | Foto: Malle1989 | Quelle: www.photocase.de)

  • Die perfekte Bewerbungsmappe jetzt online

    Online-Mentoring Bewerbungsmappe

    Ihre Visitenkarte bei dem möglichen Arbeitgeber ist die richtige Bewerbungsmappe. Aber wie Sie sich auf den Arbeitgeber vorbereiten können, erfahren Sie in unserem Online-Mentoring mit Elena Komar.

    Ratgeber zur Bewerbung
    Worauf muss man bei einer Bewerbung auf eine konkrete Stellenanzeige achten? Wie sollte Ihre Bewerbungsmappe aufgebaut sein und womit können Sie punkten? Aber vor allem klärt Bewerbungsberaterin Elena Komar, wie Sie von standardisierten Bewerbungen wegkommen und Ihrer eigenen eine ganz persönliche und individuelle Note verleihen können.
    Bewerbungsaktivitäten um einen interessanten Ausbildungsplatz erfordern viel Sachkenntnis – auch über den Arbeitgeber. Deshalb ist dieses Online-Mentoring insbesondere für Schulabgänger ein Muss.  Hier werden Kenntnisse und Fähigkeiten für eine perfekte Bewerbungsmappe gegeben.

    Unser Urteil: Empfehlenswert, sehr ausführlich.

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    Hier geht’s zur Online-Mentoring-Übersicht

    (Autor: M. Weiss, A. Sokolowski | Foto: Saimen | Quelle: Photocase)

  • Zahlenzorro, Zulieferer, zu wenig Motivation und Rambazamba

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Website und Aktionstage für Matheleute, Extra-Studi-Tag auf Zuliefermesse,  Dienst nach Vorschrift und Manager kriegen’s mit der Angst.

    Zahlenzorro

    Sagt die Formelsammlung zum Taschenrechner:
    „Du, lass uns was zusammen machen! Da gibt es diese Website vom Zahlenzorro, da können wir uns austoben mit ganz vielen Knobelaufgaben!“ – „Och, du,“ antwortet der Taschenrechner, „eigentlich kann ich die Formeln alle schon auswendig. Ich gehe lieber auf einen der Tage der Mathematik. Vielleicht ist meine Wunschuni ja dabei.“

    Zuliefermesse

    Z und intec
    Am 4. März ist Studententag auf der Zuliefermesse in Leipzig. Wenn Sie aus einem ingenieur- oder technischen Studiengang kommen oder gerade eine Berufsausbildung in dem Bereich machen, werden Sie hier mögliche neue Arbeitgeber, Diplomarbeitsbetreuer oder interessante Praktikumsplätze finden. Ach ja, und für diejenigen, die hier neu sind: Zulieferer sind Unternehmen, die für andere Unternehmen Teile, Komponenten, Module, Technologien oder auch Software entwickeln.

    Screenshot cio, Gefühlsunterdrücker schaden sich

    Die Krux mit den Gefühlen
    Heute gleich doppelt: Etwas mit Leidenschaft tun, um es richtig zu tun – das gilt auch für den Job. Dieses Statement ist jetzt nicht mehr nur eine Binsenweisheit, sondern nun auch wissenschaftlich belegt. Das ist das Tolle an der Forschung: Man beweist eigentlich nur das, was man eigentlich schon wusste. Jedenfalls wurde in dieser Studie festgestellt, dass eine hohe emotionale Bindung zum Arbeitgeber Voraussetzung dafür ist, dass man sich gerne für das Unternehmen einsetzt und loyal ist. Aber auch auf der persönlichen Ebene sollten Sie nicht zum Gefühlsklotz werden: Wer Gefühle im Job unterdrückt und stets der Neutrale sein will, schadet sich auf Dauer. Lesen Sie weiter, was Wissenschaftler raten…

    Screenshot FAZ, Merkel pocht auf mehr Frauen

    Auf den Putz gehauen
    Das hätten wir nicht erwartet, aber wir fanden die Meldung so toll, dass wir heute ausnahmsweise mal vier Fundstellen haben: Bundeskanzlerin Merkel hat zwar deutlich gemacht, dass sie gegen die Frauenquote ist, macht Managern aber trotzdem Feuer unterm Hintern. Kernaussage: Entweder Ihr beschäftigt euch endlich freiwillig mit Frauen in Führungsetagen oder die Politik tut es doch noch. Und das wird kein Zuckerschlecken!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.zahlenzorro.de, www.zuliefermesse.de, www.cio.de, www.faz.net)