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Kategorie: Erfahrungsberichte

  • Deutschland – Land der Künstler?

    Was ist Kunst und wie hebt sich ein Künstler ab und wird er/sie dann auch noch als Künstler gefunden?

    Liebe Mentoring4u Leser,

    angefangen hat mein Berufsweg mit einem Grafikstudium. Mit der Ambition Kunst zu machen.
    Und da fängt das Problem an. Was ist Kunst. Wie bewertet man Kunst?

    Mit welchem Künstler ist man in der Kunstgeschichte zu vergleichen. Und in welche Schublade kann man ihn stecken.
    Wäre für mich dann noch Platz in dieser Schublade, dann handelt es sich nicht mehr um Kunst, dann wäre es nur ein Mitläufer.

    Denkt man an Picasso.
    Erst malte Picasso wie die großen Künstler vergangener Epochen, bis er dann seine eigene Kunst fand und nicht mehr einzuordnen war. Bis dahin hatte er den Makel an sich, keinen eigenen Stil zu besitzen . Auch hängt der Erfolg immer vom Zeitgeschmack ab. So konnte eine Regina Wachtmeister ihren Durchbruch erreichen. Und andere eben nicht.

    Die Zeit der angewandten Kunst ist auch vorbei, dank Computer, fallen Plakatmaler auch weg. Es gibt hier noch den Weg der reinen Illustration, oder Autor für den Hobbybedarf zu werden.

    Die reine Malerei und die Grafik in der Kunst, ist auch für unzählige Quereinsteiger erschwert. Alles wird heute zusammen geschmissen. Es gibt oder es wird keine Wertung mehr gemacht zwischen dem reinen Handwerk und der bildenden Kunst. So wird jedes Foto als Kunst gewertet.

    Jede Keramik als Kunstwerk betrachtet. Jeder Schnitzer ist heute ein Künstler und kein Handwerker mehr.
    Schlichtweg ich vermisse die Richtlinien und die entsprechende Bewertung der Kunst. So dass es einen Anspruch an die Werke gibt.

    So war lange nicht gefragt, ob der Künstler auch sein Handwerk beherrscht. Oder, ob es sich nur um kreative Schmierereien,  eines Affen handelt.

    Welche eigene Kreativität und intellektuelles Denken, kombiniert mit einer eigenen Art der Gestaltung aus dem das Kunstwerkt spricht. Und nicht zu vergessen ist meiner Meinung nach, nicht ein einzelnes Werk zu sehen, sondern möglichst ein Gesamtwerk.

    Weil die Anerkennung der eigenen Kunst,  fast ein Ding der Unmöglichkeit wird..
    ….außer man kommt von einer bestimmten Schule und wird auf den Thron gesetzt. Wenn nicht, kämpft man mit allen Gleichgesinnten um eine Möglichkeit seine Bilder auszustellen. In Frage kommen da öffentliche Plätze wie Rathäuser und Stadthallen oder halb öffentliche wie z. B. Hotels. Wobei dies für mich schon die Bestätigung der betreibenden Hobbykunst ist. Viele Künstler gehen der Lösung nach und eröffnen dann ihre eigene Galerie, um sich selber als Künstler anzuerkennen.

    Besonders schwer ist es in Deutschland einen Durchbruch zu erreichen..
    …denn die Interessen der Verlage sind, Lizenzausgaben aus anderen Ländern einzukaufen. Das ist keine wirkliche Unterstützung der eigenen Künstler. Sie verschwinden eher in der Versenkung. Künstler die sich im Hobbybereich ansiedeln konnten, haben da manchmal noch mehr Glück publiziert zu werden.

    Meine Ansicht zur Kunst: Je weniger Menschen sich mit ihr in der Freizeit beschäftigen, umso besser für die Kunst!
    Oder gebt den Arbeiten einen Namen: Fotokunst, Zeichenkunst, Malkunst, Strickkunst, Computerkunst, Verlagskunst und Hobbykunst.

    Ich bin völlig gesättigt mit dem Namen Kunst und Künstler. Und ich bin auch nicht der Meinung, dass sich jeder Künstler nennen sollte, …

    Fortsetzung folgt..

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Erfahrungsbericht: Petra Baral | Bild & Thumb: Dilan Balci | Quellen: Petra Baral)

  • Vom Couch Potato zum Wanderfreak Teil 2

    Erinnert Ihr euch an den Artikel „Von der Holzfacharbeiterin zur Buchautorin  oder vom Couch Potato zum Wanderfreak Teil 1“? Wie versprochen geht’s heute mit dem Erfahrungsbericht von Frau Gitta Tost weiter! Vom Couch Potato zum Wanderfreak und andere Geschichten.


    Quelle: Gitta Tost

    Frau Tost: Das Schreiben habe ich natürlich nie aus den Augen verloren. Im Jahr 2008 habe ich meinen Traum endlich in die Tat umgesetzt. Nachdem ich mehrere zum Teil sehr strapaziöse Wanderungen unternommen hatte, schrieb ich darüber einen Erfahrungsbericht mit dem Titel „Vom Sportmuffel zum Wanderfreak“. Kennen Sie das Buch?

    Mentoring4u: Nein leider noch nicht. Worum geht’s denn genau im Buch „Vom Sportmuffel zum Wanderfreak“?

    Frau Tost: Schade, ich würde es Ihnen und Ihren Lesern auf jeden Fall empfehlen. In dem Buch geht es nicht nur um meinen Erfahrungsbericht. Ich gebe auch Anregungen, wie jeder einmal aus der gewohnten Rolle ausbrechen und etwas völlig Neues wagen kann.

    Mentoring4u: Wie sollen unsere Leser das interpretieren? Was meinen Sie genau damit?

    Frau Tost: Naja, selbst eine ganz gewöhnliche Großstadtpflanze wie ich war dazu in der Lage, mehrere hundert Kilometer allein oder in der Gruppe zu wandern. Das allein ist wohl nicht besonders bemerkenswert. Entscheidend ist jedoch die Erkenntnis, die ihr nach der Beendigung der Lektüre gewinnen könnt. Jeder ist in der Lage, über sich hinauszuwachsen, wenn er es nur möchte.

    Mentoring4u: Es hört sich sehr spannend an! Was ist mit Ihrem zweiten Buch? Wann wurde das veröffentlicht? Können Sie uns eine kleine Zusammenfassung von dem Buch geben?

    Länderflaggen_3 ( Rainer Sturm)

    Frau Tost:
    Also, ich habe kurz nach der Erscheinung des ersten Buches gleich mein zweites herausgebracht. Das Buch „Kurze Geschichte einer Weltreisenden“ handelt von einigen meiner Auslandsreisen, die mich bisher in 39 Länder dieser Erde geführt haben. Konzentriert habe ich mich in diesem Buch jedoch auf die vier Kurzreisen, die ich allein im Jahr 2009 unternommen habe. Beim erneuten Lesen des Buches musste ich feststellen, dass sich seit damals sehr viel verändert hat. Ich weiß z.B. nicht, ob man heute noch so unbeschwert in Ägypten Urlaub machen kann. Das Land hat sich in rasantem Tempo der allgemeinen politischen Situation in der Welt angepasst. Vieles könnte man heute gar nicht mehr so erleben.

    Mentoring4u: Was haben Sie sich für die Zukunft vorgenommen? Werden Sie noch mehr Bücher schreiben?

    Frau Tost: Natürlich! Ich habe mir vorgenommen, in meiner Freizeit auch weiterhin Bücher zu schreiben. Ich habe nämlich den Lesern noch viel zu erzählen. Es geht in meinen Reiseberichten nicht nur um die Schilderungen dessen, was ich selbst gesehen und erlebt habe. Mir sind auch all die Begegnungen mit den Menschen in fremden Ländern sehr wichtig. Jede Kultur ist anders, hat aber ihre eigenen Besonderheiten. Ich bin der Meinung, dass die Menschen dieser Erde voneinander lernen können…

    Mentoring4u: Vielen herzlichen Dank für das Interview. Wir bleiben gespannt und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg beim Schreiben!

    (Interview:  Ayu Damayanti (Praktikantin) |  Thumb: Wie fange ich an?(Wilhelmine Wulff)|  Quellen: Gita Tost und http://gitta.tost.pageonpage.com/

  • Von der Holzfacharbeiterin zur Buchautorin oder vom Couch Potato zum Wanderfreak Teil 1

    Guten Morgen liebe Leserinnen und lieber Leser,

    heute möchte ich Euch eine Frau mit besonderen Interessen vorstellen. Während ihrer ersten Ausbildung erlernte sie als Jugendliche den Beruf der Holzfacharbeiterin. Heute ist sie als Buchautorin und Sozialarbeiterin tätig. Frau Gitta Tost wurde 1966 in Marienberg im Erzgebirge geboren. Neben der Ausübung ihres Berufes als Sozialarbeiterin schreibt Frau Tost in ihrer Freizeit gern Wander- und Reiseberichte.

    Gitta Tost (Quelle: Gitta Tost)

    Mentoring4u:
    Servus Frau Tost, ich finde Ihren Werdergang sehr interessant. Können Sie uns das detaillierter erzählen? Wie hat das angefangen, dass Sie Ihren Berufswunsch Autorin verwirklicht haben?

    Frau Tost: Nun ja, in der DDR konnte nicht jeder an einem Gymnasium das Abitur machen. Aber ich wollte das! So habe ich die Ausbildung zur Holfacharbeiterin mit Abitur gewählt. Die Berufsausbildung war auch gut für meine Persönlichkeitsentwicklung.

    Mentoring4u: Ich habe gehört, Sie beherrschen Russisch. Haben Sie sich die Sprache selbst beigebracht?

    Frau Tost: Es hat damit angefangen, dass ich mich während meiner Schulzeit für Fremdsprachen sehr interessierte. Naja, am liebsten wäre ich Auslandskorrespondent oder etwas ähnlich Aufregendes geworden. Doch diese Berufe waren in der DDR politisch leider nicht sehr erwünscht. Als ich vor der Entscheidung stand, zwischen Ökonomiestudium und Pädagogikstudium zu wählen, entschied ich mich, an der „Pädagogischen Hochschule“ in Magdeburg die Fachrichtung „Deutsch Russisch“ zu studieren.

    Willkommen und Auf Wiedersehen (Rike)

    Mentoring4u: Was haben Sie nach Ihrem Studium gemacht?

    Frau Tost: Nachdem ich mein Studium erfolgreich absolviert hatte, arbeitete ich fünf Jahre lang an verschiedenen Schulen in Leipzig. Dort unterrichtete ich im Fach Russisch und brachte den Jugendlichen im Fach Deutsch die Regeln unserer Muttersprache bei. Nach meinem erneuten Umzug nach Magdeburg, bekam ich die einmalige Chance, bei der Arbeiterwohlfahrt als Migrationsberaterin für Jugendliche zu arbeiten. Mein Gott, das war genau das, was ich immer machen wollte! Da meine ersten Klienten fast alle aus dem osteuropäischen Raum kamen, hat sich mein Russischstudium im Nachhinein auch noch als sehr hilfreich erwiesen.

    Mentoring4u: Ahja, das ist ja toll! Was ist mit dem Schreiben? Wann haben Sie den Traum, als Autorin tätig zu sein, in die Tat umgesetzt?

    Guys, Ihr dürft das nicht verpassen! Nächste Woche geht’s mit dem Erfahrungsbericht von Frau Gitta Tost weiter! Vom Couch Potato zum Wanderfreak und andere Geschichten.

    (Interview:  Ayu Damayanti (Praktikantin) |  Thumb: Wie fange ich an?(Wilhelmine Wulff) |  Quellen: Gitta Tost und http://gitta.tost.pageonpage.com/)

  • All about music…kommt doch nächstes Jahr einfach mit!

    Musikmesse Frankfurt! Ein MUST für jeden Musikliebhaber. Es war ein tolles Erlebnis, dass, seitdem ich in Deutschland lebe, jedes Jahr erneut erlebe.
    Messegelände Frankfurt Quelle: www.musik.messefrankfurt.com

    Meine große Leidenschaft ist Musik; mir wird nie langweilig. Ich tauche regelrecht in die Musik ein. Jedes Jahr lerne ich etwas Neues dazu. Die acht Stunden, die ich auf der Messe verbracht habe, kamen mir vor wie 20 Minuten.


    Weihnachts-Flötenkonzert (Andrea Kusajda)
    Klavier (Ayu Damayanti)
    Symphonie (Berlin Pics)

    Wow, auf dieser Messe findet man alles, was man zum Musizieren braucht. Es ist doch tatsächlich erlaubt die Musikinstrumente anzufassen, anzuschauen und sogar auszuprobieren. Diese Gelegenheit habe ich natürlich so oft wie möglich genutzt. Es ist wunderschön Instrumente wie Blech- und Holzblasinstrumente, Zupf- und Streichinstrumente und Tasteninstrumente testen zu dürfen.

    Mein Flügel1 (C.Nöhren)

    Die Halle mit den Klavieren und Flügeln hat mir am Besten gefallen. Der komplexe Aufbau eines Flügels macht ihn in meinen Augen zu etwas ganz besonderem.Seit zwei Jahren spiele leidenschaftlich gern Klavier und bin immer wieder beeindruckt, was ich mit meinen Händen auf der Tastatur alles erreiche. Klar, ich habe die Musikmesse genutzt, kaum ein Flügel entkam mir. Wie lustig…. immer wollten mehrere Besucher gleichzeitig auf den Instrumenten spielen. War nicht ganz einfach für mich alleine zu spielen; die Geräuschkulisse war auch nicht von schlechten Eltern.

    Naja, leider hat ein Tag nicht gereicht, um alle auszuprobieren…

    Ich freue mich jetzt schon auf die Musikmesse 2013.

    Seid Ihr schon mal  der Musikmesse gewesen? Wenn ja, dann schreibt uns doch mal Euere Erfahrungen an redaktion@mentoring4u.de

    (Autor: Ayu Damayanti | Thumb: Color the rain (Gerd Altmann) |  Quelle: Frankfurter Musikmesse)

  • Erfahrungsbericht Regieassistent/in: Monika Schopp


    ( Bild: Monika Schopp |  Quelle: Fudder
    )

    Berufe sind wie sieben Siegel für jeden, der sie nur von aussen betrachtet. Daher ist das Motto von Mentoring4u unseren Lesern sehr persönliche Einblicke in den beruflichen Alltag zu geben. Denn nur was man kennt kann man in die Überlegung zur Berufswahl mit einbeziehen.
    Am 22.Januar 2012 berichteten wir über das Berufsbild Regieassistent/in. Und was bestimmt denn nun den Arbeitsalltag eines Regieassistenten? Die Regieassistentin Monika Schopp spricht in unserem Interview über ihre langjährigen Erfahrungen.

    Mentoring4u:
    Wenn Sie heute auf Ihre Berufserfahrung zurückblicken: was hat Ihnen am Besten gefallen in Ihrem beruflichen Leben?

    Monika Schopp:
    Am meisten haben mir folgende Punkte gefallen:

    • fremde Länder kennen zu lernen,
    • mit Menschen verschiedenster Nationen zusammenzuarbeiten,
    • mit jedem Film eine neue Geschichte zu erzählen,
    • unterwegs zu sein,
    • nicht in einem Büro vor einem Computer zu sitzen,
    • eine Arbeit zu haben in der man mit lebendigen Menschen und nicht nur mit Kommunikation über Computer zu tun hat.
    • im Team einen Film herzustellen,
    • gemeinsam durch Höhen und Tiefen der Arbeit zu gehen,
    • dass jeder Film einen Anfang aber auch ein Ende hat,
    • neuer Film neues Glück sozusagen, und – last but not least –
    • immer wieder neue Menschen kennenzulernen.

    Mentoring4u:
    Was hat Ihnen am wenigsten gefallen in Ihrem beruflichen Leben?

    Monika Schopp:
    Am wenigsten hat mir gefallen, dass

    • man kein Hobby kontinuierlich ausüben kann,
    • es sehr schwer ist eine Familie zu gründen,
    • man jeden Vertrag immer wieder neu verhandeln muss,
    • man seine Job riskiert, wenn man offen über Missstände redet,
    • es immer jemanden gibt, der für eine geringere Gage bereit ist den Job zu machen, den man selbst gerne machen möchte.

    Mentoring4u:
    Was würden Sie antworten, wenn heute jemand auf Sie zukommt und Sie nach der besten Methode fragt, wie man im Filmbusiness erfolgreich wird?

    Monika Schopp:
    Die beste Methode, um im Filmbusiness erfolgreich zu sein ist: Können, Glück und Zufall, oder im richtigen Moment an der richtigen Stelle sein: Kontakte, Kontakte, Kontakte, it’s a peoples business! Man braucht Fachkenntnisse, eine gute Ausbildung. Bewerber sollten wissen was sie wollen und über ein gehörig Maß an sozialer Kompetenzen verfügen, teamfähig sein, ein dickes Fell haben.

    Nicht das Ego, sondern den Film bedienen ist gefragt. Anpassungsfähig sein und dabei seine eigenen Prioritäten zur richtigen Zeit erkennen ist wichtig..

    Mentoring4u:
    Sie sind seit 10 Jahre die Lehrgangsleitung am Institut für Schauspiel Film und Fernsehberufe in Berlin (www.isff-berlin.eu). Was machen Sie genau dort?

    Monika Schopp:
    Ich habe das iSFF als freiberufliche Mitarbeiterin der Institutsleiterin Frau Dr. Wiegmann mit aufgebaut. Das Grundlagenkonzept aller Lehrgänge für Filmschaffende wurde auf der Basis meiner eigenen Berufserfahrung und meines eigenen akademischen Hintergrundes als Diplom-Soziologin entwickelt. Seit 2000 habe ich die Lehrgangsleitung für die „Regieassistenz“ inne, seit 2009 auch für den Bereich „Aufnahmeleitung“. Als Dozentin unterrichte ich in den Kursen „Szenen-und Kostümbild“ sowie „Kamera-Acting“. Als Präsidentin des Freundeskreises des iSFF unterstützte ich fünf Jahre das Institut.

    „In meinem Unterricht gehe ich auf die aktuelle Situation der Film- und Fernsehbranche ein; ich vermittle die Ausbildungs-möglichkeiten, die Zugangsvoraussetzungen und die Berufschancen in diese Branche und gebe ein Bild von den verschieden Berufen die man hinter der Kamera ausüben kann. Mein Unterricht orientiert sich an den Fragen und Interessen und Fragen der Teilnehmer/Innen. Ich setze zur Veranschaulichung Filmbeispiele ein. Es ist mir wichtig den Teilnehmern/Innen ein realistisches Bild der Branche, so wie sie heute ist, zu vermitteln. Denn nur wer die genauen Spielregeln kennt, kann sich in dieser Branche auch langfristig behaupten.“

    Mentoring4u:
    Der Beruf der Regieassistentin wird als IHK Weiterbildung angeboten. Welche Primärausbildung(-Studium) ist aus der Praxis am hilfreichsten zum Durchstart?

    Monika Schopp:
    Primärausbildung für Regieassistenten: ich empfehle ein geisteswissenschaftliches Studium, welches man auch mit einem Abschluss beendet. Warum? Man steht besser da mit einer guten Bildung, man macht sich nicht so abhängig, man kann besser Parole bieten und hat ein besseres Selbstbewusstsein. Es gibt viele Wege sich weiterzuqualifizieren als Producer, Regiesseur, Dozent, Caster, Agent etc. Auch da ist ein abgeschlossenes Studium in jedem Fall von Vorteil. Aber das ist meine persönliche Meinung, andere mögen anders darüber denken.

    Mentoring4u:
    Die BA beschreibt das Berufsbild der Regieassistenz im Berufe-Net. Trifft die Beschreibung die Realität?

    Monika Schopp:
    Was die Bundesagentur auf ihren Seiten dazu sagt ist in Ordnung.

    Mentoring4u:
    Bitte geben Sie mir noch ein Motto, das den jungen Anwärtern Mut machen kann. Vielleicht ist dies auch Ihr Lebensmotto?

    Monika Schopp:
    „Wenn Du weißt, was Du willst, schaffst Du das auch. Das was Du tust muss Dir Spaß machen, sonst hältst Du nicht durch.“

    Mentoring4u:
    In diesem Sinne danken wir Ihnen für das interessante Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg in Ihrem spannenden Beruf, Frau Schopp.

    Weitere Infos zu Monika Schopp:
    Vita und Filme
    Filme

    Autor: C. Amrhein | Quelle: www.mentoring4u.de, www.berlin.de | Bildquelle Thumb: www.fudder.de | Bildquelle Artikel: www.filmschule-hamburg-berlin.de |

  • Erfahrungsbericht: Tänzerin/Tanzpädagogin (Tanzpädagogik). Drehen Sie sich mal um die eigene Achse!

    Anastasia Dirksen: „Tanz macht dann professionell, wenn man es wirklich liebt.“

    Anastasia Dirksen, wurde am 16.03.1984 in Russland geboren. Dort begann ihre Tanzlaufbahn im Alter von sieben Jahren.

    Seitdem ich laufen konnte, habe ich es geliebt zu tanzen. Schon als Kind habe ich Zuhause für mich getanzt. Und als sieben Jahre alt war, besuchte ich eine Ballettschule in Russland.
    Im Alter von acht Jahren begann Ich dann meine Vor- und Ausbildung in Krasnodar.
    Und diese beendete ich im Alter von 17 Jahren.

    Daraufhin musste ich eine Prüfung für das Studium in St. Petersburg Universität ablegen, und diese bestand ich. Ich studierte Tänzerin/Tanzpädagogin (Tanzpädagogik) mit dem Schwerpunkt, Klassisches Ballett, Folklore – Choreografie und Charaktertanz. Neben dem Studium arbeitete Ich als Tänzerin und Choreografin und als Ballettlehrerin an einer staatlichen Schule für Kunst.

    Im Jahre 2007 kam ich nach Deutschland. Hier fing ich an Sprachkurse zu besuchen. Daraufhin absolvierte ich ein Praktikum in Frankfurt am Main, um meine Deutschkenntnisse zu verbessern. Mit Glück, fand ich eine Lehrstelle in einem Fitnessstudio. Dort haben die Kunden sich die Bewerber angeschaut und durften entscheiden, wen Sie als Tanzlehrerin haben möchten. Dies hat mir geholfen die Kommunikation zwischen mir und der Kunden zu optimieren.

    Anfangs habe ich nur Erwachsene unterrichtet und dann in ein Paar Monaten wurde ich an verschiedenen Ballett- und Tanzschulen als Lehrkraft in Bereichen Kindertanz, Ballett und Charaktertanz eingestellt. Parallel habe ich die zahlreiche Choreografien für Schüler der Schulen kreiert und als Tänzerin an verschiedenen Projekten teilgenommen.

    Im Jahr 2011 fing die Zusammenarbeit mit Anna Filatov im DAS Studio Ballettschule Frankfurt an. Dort leiten wir zusammen mit der Anna Filatov unsere Ballettschule, bereiten „unsere“ Schüler für Auftritte und Wettbewerbe vor, arbeiten mit zukünftigen Tänzern (wir bieten Vorausbildung an) und geben Training für professionelle Tänzer.

    Demnächst berichtet Mentoring4u über einige Tanzstunden mit Anastasia Dirksen und ihren kleinen Lehrlingen.

    (Quelle: Anastasia Dirksen | Interview: Ayu Damayanti & Dilan Balci | Bild & Thumb: Dilan Balci)

  • Künstlerporträt: Tatjana Mihailova aus Lettland

    Heute wollen wir Ihnen eine ganz außergewöhnliche Künstlerin aus Lettland vorstellen. Tatjana Mihailova lebt und wirkt heute in Düsseldorf. Lassen Sie sich verzaubern und lernen warum sie zwar dunkle Schokolade mag, aber alle Farben außer braun liebt.

    FARBENLEBEN 120 x 580 cm, Öl auf Leinwand   2004

    Mentoring4u: Sie sind eine eindrucksvolle Persönlichkeit, erzählen Sie uns etwas über Ihr Leben und warum Sie sich für diese Karriere entschieden haben?

    Tatjana Mihailova: „Ich bin in Daugavpils, in Lettland geboren und seit ich mich erinnern kann, habe ich mit gelber und oranger Farbe gemalt. Heute liebe ich alle Farben außer Braun, aber dunkle Schokolade mag ich gerne.

    Daugavpils ist eine besondere Stadt, mit einer besonderen Energie. Die Stadt gibt immer  Ideen, die leider nirgendwo anderes umgesetzt werden können, wie z.B. durch Mark Rothko oder Samuel Michoels und andere sehr interessante Künstler, Fotografen, Musikern, Schauspieler und Regisseure. Jetzt ist Daugavpils eine verlassene Stadt.

    Ich wollte immer eine Künstlerin werden, aber nach der Schule habe ich beschloßen etwas vernünftiges zu studieren – die Architektur. Nach drei Jahren des Studiums habe ich ohne Abschluss abgebrochen. Ich bin kein technischer Mensch. Danach habe ich mich meinen Mann ins Daugavpils kennengelernt, wo ich im Theater als Bühnenbildnerin und er als Schauspieler gearbeitet haben. Und dann kamen meine lieben zwei Töchter zur Welt.

    Design Stühle nach Farbpsychlogie

    Mentoring4u: Wie kamen Sie darauf, die Psychologie der Farben in Ihre Werke zu integrieren?

    Tatjana Mihailova:Während des Kunststudiums (1990-1994) an der Latvian Academy of Art in Riga, wo ich endlich mit viel Vergnügen studiert habe, habe ich für mich Farbpsychologie entdeckt. Dieses Thema hat mich so fasziniert, dass ich auch später an der Universität Daugavpils, wo ich Malerei unterrichtet habe, ein didaktisches Programm für Malerei mit psychologischen Aspekt, um die Kreativität zu trainieren erarbeitet habe: Wahrnehmungen und Farbe & Farbe als Medium. Dieses Programm ist einzigartig und die Studenten liebten es ihre eigenen individuellen Bilder zu malen und ihre Kreativität weiter entwickeln zu können. Ich habe viel in Lettland gearbeitet und gleichzeitig immer weiter studiert: Master- und Promotionstudium. Leider habe ich letzten Endes doch nicht promoviert, aber ich habe als Kunstpädagogin und Wissenschaftlerin viel gelernt und in meiner Lehre viel ausprobiert. Auf Konferenzen habe ich mit einer guten Resonanz einiges präsentiert. Nebenbei haben wir zusammen mit meinem Mann Michael Dimenstein ein Studenten-Puppen-Theater gegründet. Es war eine schwere, arme, aber sehr kreative und intensive Zeit in Lettland.

    Im Jahr 1999 sind wir nach Deutschland immigriert und dann kamen ganz andere Probleme. Leider konnten mich meine persönliche und pädagogische Erfahrung, die gute Ausbildung, vor allem meine wissenschaftliche Seite nicht erfolgreich weiter bringen, aber ich habe angefangen sehr intensiv als Künstlerin zu arbeiten.

    Vor zwölf Jahren war vor allem die abstrakte Kunst sehr angesagt.

    Verhüllter Blick 80 x 100 cm, Öl auf Leinwand 2008

    Ich malte bunte, figurative und emotionale, zurückhaltende Bilder. Es passte nicht, aber ich habe weiter gemalt. Ich denke mit Bildern, ich habe sie vor den Augen bis ich sie auf Leinwand oder Papier bringe. Sie stehen in einer Schlange: Bilder, Objekte, Installationen, Animationen usw..und warten ab. Ich schreibe sie einfach auf.

    Mentoring4u: Welche Technik bevorzugen Sie?

    Tatjana Mihailova: Viele mögliche Techniken wie Aquarell, Acryl, Öl, Pastell, Bleistift-, Kohle-, Tuschezeichnungen, Mischtechniken, Monotypie, Paper Print habe ich ausprobiert. Ich suchte die Möglichkeit die Farbfläche und Linie  zu verbinden, aber in irgendwelcher besonderen Art und Weise. Bunte und schwarz-weiße in einem Bild.

    LIEBE 50 x 70 cm, Kohle/Tusche auf Papier 2007

    Einmal stand ich vor einem Grab am Friedhof und dachte: zwischen dem Geburtsdatum und dem Datum des Todes steht ein  Bindestrich. Nur ein Bindestrich…und schließt in sich unser ganzes Leben mit dem Problemen, Träumen, Gefühle, Gedanken, Erwartungen, Illusionen, der Liebe, den Freundschaften, den Kindern, dem Beruf, Krankheiten, Telefonaten, Hobbys, Reisen usw. ein. Jemand war einzigartig, hat gelacht, geweint, gekocht, getanzt, geliebt, war traurig, einsam, hat Bäume gepflanzt, Freude geschenkt oder nicht…Dort habe ich entschieden, dass ich alles über Menschen und ihren bunten inneren Geschichten malen möchte. Das was wir hinter unserer Fassade verstecken.

    Dann, im Jahr 2010, ist das Bild INSIDE OUTSIDE.ERINNERUNGEN entstanden, wo ich das, was ich so lange gesucht habe, umsetzen konnte. Es war mir klar, dass es mein Stil und mein Thema ist. Das was mich bewegt hat, mich interessiert und in mir  vibriert hat. Seitdem steht der Mensch als Mittelpunkt meiner Malerei  mit seinen Dramen, Wünschen, Emotionen, Wahrnehmungen, Gedanken, Erinnerungen, Erfahrungen, Verlusten, Aberglauben, Ängsten, Träumen, Fantasien und Vorstellungen.

    Genauso wie im  realen Leben, vermischen sich hier Wirklichkeit und Fantasie.

    INNEN / AUSSEN Erinnerungen
    INNEN / AUSSEN Erinnerungen

    Mentoring4u: Psychologie bewegt Sie, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass Sie noch mehr damit erreichen wollen?

    Tatjana Mihailova: Ich will  Kunst und Wissenschaft, Kunst und Psychologie miteinander verknüpfen. Die Psychologie bietet uns die Möglichkeit die unsichtbaren und rätselhaften Dinge sichtbar zu machen, zu sehen und  zu verstehen. Die Kunst macht alles sichtbar und kann es visualisieren.

    Ich stelle das Unsichtbare im Menschen dar und zeige das Abbild einer Dingwelt, die aber gleichzeitig Ausdruck einer inneren Welt der Menschen ist.

    Die äußere Welt wie die Natur, Traditionen und die Kultur, Gesellschaft und die Umwelt geben immer Impulse und Anregungen und die Menschen reagieren auf sie. Die  Gesellschaft  möchtet coole und erfolgreiche, sexy, aber auch gleiche Menschen überall sehen und das versuchen wir nach Außen zu präsentieren, aber unseren innere Welt ist viel tiefer, bunter, komplizierter, rätselhafter und individueller. Wir sind immer auf der Suche nach der Balance und der Verbindung zwischen unserer Inneren Welt und der Äußeren.

    Ich denke, dass alle Künstler die Instrumente oder das Medium der modernen Zeit sind.  Sie visualisieren, dokumentieren, fantasieren und malen das Leben von innen oder von  außen, jeder in seiner Art und Weise. Sie haben „eine Antenne“ für den Geist der heutigen Zeit, um alles was neu ist, abzurufen und im Bildern zu zeigen.

    Der Zug gestrichen…Am Bahnhof 15 x 18 cm, Skizze, Bleistift auf Papier 1975

    Mentoring4u: Sie beobachten Ihre Umwelt und haben eine solche Fülle von Werken geschaffen. Sind Sie glücklich?

    Tatjana Mihailova: Ich denke viel über die Kunst nach und kann mir die Kunst  als eine Treppe mit drei Stufen vorstellen. Auf der ersten Stufe experimentieren alle  Künstler wie die Kinder, spielen mit Farben und Formen. Das wichtigste ist der kreative Prozess. Per Zufall entstandene Bilder haben keinen Inhalt, aber auf dieser Stufe ist es auch total unwichtig. Es macht Spaß!

    Wenn sie genug gespielt haben, gehen einige Künstler weiter auf die zweite Stufe. Diese Stufe heißt „die Meister der Renaissance“.  Diese Stufe kann man nicht ohne große Mühe, Geduld, Arbeit, Disziplin und Schweiß überwinden.

    Nur wenige schaffen es zu der dritten Stufe, wo die Kreativität zusammen mit der Meisterschaft und eine neue originelle Idee wie eine neue Entdeckung ist.

    Aber was für alle drei Stufen wichtig ist: Persönlichkeit und Identität.

    Es ist alles nicht leicht und häufig unbezahlte Arbeit, aber die Künstler können nicht aufhören kreativ zu sein und krabbeln weiter nach oben.

    Ich krabbele auch weiter. Ich unterrichte, male, organisiere  Ausstellungen, schreibe zwei Bücher und lebe noch.

    Mentoring4u: Vielen Dank für das Interview.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Das Interview führte Martin Weiss mit Tatjana Mihailova  /  Bilderbearbeitung: A. Damayanti + M. Weiss /  Quellen: www.wikipedia.de , www.art-tatjana.comFacebook: Tatjana Milhailova)

  • Erfahrungsbericht: Physiotherapeut/in …. motiviert Patienten zur Bewegung

    Seit 30 Jahren bin ich nun in diesem Beruf selbständig. Schon während und nach der Ausbildung habe ich mich auf den orthopädischen und chirurgischen Zweig spezialisiert.(Innere Medizin, Neurologie, Kinder- und Frauenheilkunde sind die anderen 4 der 6 Hauptbereiche).

    Durch zahlreiche Fortbildungen in der Manuellen Therapie, mediz. Trainingstherapie, Brüggertherapie, CMD-Spezialisierung (Probleme mit den Kiefergelenken) und der Pilatestherapie habe ich mir ein breites Spektrum angeeignet, um ganzindividuell auf den jeweiligen Patienten eingehen zu können. Aus seinen Berichten der aktuellen Krankheitsgeschichte mit der ganzen Vorgeschichte ( wie Sport-, Autounfälle, Familienanamnese – Rheuma z. B. – Berufshaltung und Hobbies) kann ich mir ein allumfassendes Bild machen. Mit meiner vorläufigen Diagnose starte ich die Behandlung, um nach Rücksprache mit dem Patienten jederzeit nachkorrigieren zu können. So entsteht die vorläufige Behandlung. Im Sinne eines „personal trainers“ besprechen wir auch seine zukünftige Vorgehensweisen (Hausaufgaben) und Eigentherapie. Einen Wassermuffel kann ich nicht zum Aquajogging schicken; die Hausaufgaben und Übungen müssen realistisch sein und Spaß machen; um ein für diesen Menschen optimales Ergebnis zu erreichen.


    Nichts motiviert mehr wie die kleinen Erfolgserlebnisse; dass man ohne Medikamente etwas gegen die Schmerzen und den Alterungsprozess tun kann.
    Körperpflege ist nicht nur Duschen und Deo. Dazu gehören die Aufmerksamkeit an der eigenen Haltung, dem Gewicht, der Qualität der Ernährung, usw.
    Immer nach dem Motto: der Gebrauch erhält, die Anstrengung fördert, die Überanstrengung schadet.


    Der Mensch geht allein zu sehr in Schonhaltung, wenn es zwickt.

    Und gerät dann immer mehr in den „Teufelskreis“ hinein. Ich verstehe mich als Solidarpartner, hier wieder einen Ausweg zu finden, für mehr Wohlbefinden und Lebensqualität.

    Sie haben Fragen oder Kommentare, nutzen Sie das Kommentarfeld oder sprechen Sie unsere Autorin direkt an: physio-kammertoens@t-online.de

    Noch besser, besuchen Sie Gudrun Kammertöns in Frankfurt/M. und fragen auch mal nach Ihren individuellen Pilateskursen in der Mittagspause. Sehr empfehlenswert.

    Lesen Sie hierzu auch unsere Berufsbeschreibung Physiotherapeut/in.

    Sie, liebe Leser, haben auch einen so interessanten und vielseitigen Lebenslauf? Sie möchten junge Menschen dabei unterstützen, den Beruf für Ihre Zukunft zu finden? Wenn ja, senden Sie Ihren Bericht direkt an redaktion@mentoring4u.de .  Wir freuen uns von Ihnen zu lesen!

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Erfahrungsbericht: Gudrun Kammertöns  /  Bild & Tumb: Prospekt  Bearbeitung: A. Damayanti  /  Quelle: www.physio-kammertoens.de/)

  • Sozialpädagogische/r Assistent/in/Kinderpfleger/in – ein Beruf mit neuen Karrieremöglichkeiten


    Zusammen mit sozialpädagogischen Fachkräften oder Kinderkrankenpflegekräften betreuen Sozialpädagogische Assistenten und Assistentinnen bzw. Kinderpfleger/innen vor allem Säuglinge und Kleinkinder. Auch die Eltern beziehen sie mit in ihre Tätigkeit ein. Sie sorgen für pädagogisch interessantes und altersgemäßes Spielmaterial und leiten die Kinder beim Spielen an. Je nach Altersgruppe basteln, musizieren und turnen sie mit den Kindern. Sie helfen bei deren Körperpflege und wirken bei der Versorgung kranker Kinder mit. Außerdem erledigen sie Hausarbeit, soweit diese mit der Kinderbetreuung in Zusammenhang steht, also Essenszubereitung und Wäschepflege.
    Teilweise unterstützen sie auch die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen. Sie arbeiten hauptsächlich in der Kinderbetreuung, beispielweise in Kinderkrippen und Kinderheimen, in kommunalen oder kirchlichen Kindergärten, in Tagesstätten, Wohnheimen für Menschen mit Behinderung, Beratungsstellen oder bei ambulanten Diensten. Darüber hinaus können sie auch in Kinderkliniken, Privathaushalten oder in Erholungs- und Ferienheimen tätig sein.
    Sozialpädagogische/r Assistent/in bzw. Kinderpfleger/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs. Je nach Bundesland führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen.
    Die Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre und beinhaltet ggf. den Erwerb von Zusatzqualifikationen. Ausbildungsgänge zum Sozialpädagogischen Assistenten/zur Sozialpädagogischen Assistentin bzw. zum Kinderpfleger/zur Kinderpflegerin gibt es auch an anderen Bildungseinrichtungen. Ausbildung und Prüfung werden dort nach internen Regelungender jeweiligen Bildungsträger durchgeführt. Vorausgesetzt wird, je nach Bundesland, der Hauptschulabschluss, teilweise in Verbindung mit Vorkenntnissen im sozialpflegerischen oder hauswirtschaftlichen Bereich, oder ein mittlerer Bildungsabschluss. Teilweise werden nur Bewerber/innen aufgenommen, die ein bestimmtes Höchstalter nicht überschreiten. Vor Beginn der Ausbildung ist mit unter die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs in Form eines ärztlichen Attests nachzuweisen. Die Anforderungen an das Personal beim Umgang mit Lebensmitteln nach dem Infektionsschutzgesetz müssen erfüllt sein.

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B

    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Als Sozialpädagogische/r Assistent/in bzw. Kinderpfleger/in betreuen und pflegen Sie, elternergänzend oder elternersetzend, besonders Säuglinge, Kleinkinder und teilweise auch Jugendliche.
    Hauptsächlich arbeiten Sie in der Kinderbetreeung, beispielweise in Kinderheimen , Kindergrippen, in kommunalen oder kirchlichen Kindergärten.

    Grundsätzlich ist ein Praktikum vor der Berufswahl sinvoll, denn im verlaufe des Praktikums werden Sie nicht nur Berufserfahrungen sammeln sondern auch wichtige Kontakte zu späteren Arbeitgebern knüpfen.
    Schauen Sie mal beim kitafrankfurt nach, dort finden Adressmaterial zu Kitagrippen, kitakindergarten, kitahort und zu Kinderzentren in ihrer Nähe. Sicherlich werden sie Ihnen auch einige Ansprechpartner nennen können.

    Schauen Sie doch auch mal bei Diakonie Bundesverband nach, denn sie können Ihnen auch ganz bestimmt einige Ansprechpartner nennen.

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
    –
    Erzieher/in

    Beachten Sie dazu bitte auch unsere Serie: Ist Legasthenie ein Märchen? Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer – helfen Menschen

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Der Fachkräftemangel führt dazu, das immer mehr Unternehmen Ihren Mitarbeitern bei der Aufsicht Ihrer Kinder helfen. Kitas in Unternehmen sind die ersten Anzeichen dafür. Scheuen Sie sich also nicht davor international tätige Unternehmensberatungen, Werbeagenturen und Industrieunternehmen anzusprechen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: Dilan Balci  |  Quellen: www.diakonie.de, www.kitafrankfurt.de,  Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • WOW! Was mit Wasser alles möglich ist….weitere Werke, Erfahrungen. Ein Porträt von Corinna Rosteck

    Corinna Rosteck – Künstlerin
    Meine großformatigen Fotografien und Videoinstallationen von lichthaltigem und reflektierendem Wasser changieren zwischen gegenständlicher Reproduktion und abstrakter Struktur. Die Wirkung der malerisch bewegten Oberflächen wird dabei vom metallischen Widerschein des Aluminiumbildträgers, der sich je nach natürlichem Lichteinfall im Ausstellungsraum verändert, formal gesteigert und entspricht der lebendigen, sich ständig verändernden Erscheinung des Wassers.Die Installationen auf Metall, Glas und als hinterleuchtete Elemente wie z.B. Leuchtkästen nehmen sowohl Bezug auf architektonische Besonderheiten eines Raumes, als auch auf seine Funktion. Es findet dabei eine Erweiterung in und durch den Raum statt. Fotografie, sowie zumeist raum- bzw. kontextbezogene Videoprojektionen aus dem Blick der Malerei, sind zentrale Elemente meiner Arbeit, die sich gegenseitig durchdringen und beeinflussen.

    Corinna Rosteck – Unternehmerin

    Neben meiner professionellen künstlerischen Positionierung auf dem Kunstmarkt habe ich seit 2001 Gestaltungen von öffentlichen Räumen mit namhaften Firmen entwickelt und erfolgreich realisiert. Ich zeige mit meinen Installationen, überregional und international, auf welch vielfältige Weise sich das Wechselspiel von Unternehmensarchitektur, insbesondere aus der Industrie und Kunst vollzieht: einmal angewandt auf die bestehende Architektur, als Energiefluss innerhalb eines Gebäudes und schließlich explizit kontextbezogen auf die Produkte, die ein Unternehmen herstellt. Meine Kompetenz ist, mich auf die spezielle Atmosphäre eines Unternehmens einzulassen, diese zu analysieren und aus den räumlichen und strukturellen Gegebenheiten, mit meinen langjährigen Erfahrungen aus der künstlerischen- ästhetischen Wahrnehmung, dem Gebäude eine auratische Wirkung zu verleihen, die vor allem den Mitarbeitern und der neuen Wahrnehmung der täglichen Abläufe zugute kommt.

    Hier geht’s außerdem zum Interview mit Corinna Rosteck auf YouTube Thema:
    „Kunst am Bau: Welches Schätze sich in Werkshallen verbergen.“

    Ich erbringe für Unternehmen Leistungen, wie z.B. Foto-, Licht- und Videoinstallationen, die auf das Ort, das Haus, das Profil des Unternehmens und die Mitarbeiter zugeschnitten sind, beratende Tätigkeiten für die Mitarbeiter in der Arbeitssituation und in der Aussenwirkung für die Besucher im repräsentativen Foyer- und Eingangsbereich. Ich entwickele eine speziell auf die dort stattfindende Produktion zugeschnittene künstlerische Arbeit, unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort, recherchiere und bringe aus meiner langjährigen Erfahrung ästhetischer Wahrnehmungen eigene Ideen mit. Ziel ist die Verbesserung der Umgebungssituation, die vielfältigen Aspekte des realen Arbeitslebens werden in die ästhetische und künstlerische Form miteinbezogen und transformiert. Es ist ein neues Modell zum eigenständigen Einzelunternehmen.

    Das nichts zufällig entstanden ist, es wird erkennbar durch beispielhafte Referenzprojekte in meiner Biografie. Thematisch gehe ich flexibel und vielseitig auf eine praxisnahe Umsetzung ein. Der Gewinn für den Auftraggebers ist nicht nur der „ästhetische Mehrwert“, sondern die Arbeitsprozesse über die Darstellung hinaus, „in Bewegung“ zu setzen. In Zusammenarbeit mit Architekten, den Vorständen als auch der Unternehmenskommunikation werden Ausgangsvorrausetzungen für eine praxisnahe und aussergewöhnliche Umsetzung geschaffen. Der Ausdruck meiner Wahrnehmung wird zu einer visuellen Aussage zum Unternehmens-profil, erlebbar für jeden Betrachter und verändert dadurch potentiell das Selbstbild des Unternehmens – mit fokussierten Ausschnitten von seriellen Prozessen aus dem Produktionsablauf und in der energetischen Wirkung von Farbe. Ich verleihe Gebäuden nicht nur ein neues Gesicht, sondern leiste weitaus Elementareres: Den öffentlichen Raum mit neuer Relevanz ausstatten, auf ihn reagieren und sich auf ihn einlassen.

    Mit den Bildthemen dynamisiere ich unsere Sehgewohnheiten, durchlichte und weite Räume im Sinne einer auratischen Wirkung, die praxisnah die Bedürfnisse der Mitarbeiter miteinbeziehen und dem Betrachter ungewöhnliche Ein- und Aussichten eröffnen.

    Referenzprojekt 1: Wasser Fälle Beim Eintritt in die Eingangshalle der Unternehmenszentrale der Berliner Wasserbetriebe empfängt den Besucher eine bildnerische Motivik, die unmittelbar auf die Wassertechnologie künstlerischen Bezug nimmt. Der Blick wird auf die leuchtenden Wasserelemente der zentralen Galerien in der Mitte und- zu den seitlichen Liftbereichen gelenkt. Die Treppe repräsentiert einen Schwimmer, der diagonal ins Wasser und durch den Raum taucht. Die Glasfassaden und Liftfenster leuchte mit grossen transparenten Fotos von Big Fin Swimmern, die mit LED zusätzlich animiert und hinterleuchtet sind. Die Besucher, die den gläsernen Lift betreten, simulieren per LED die Höhe eines Wasserstandes, da die Anzeige auf den einzelnen Etagen mitfährt und auf jeder Ebene stehen bleibt und leuchtet. So entsteht Kunst, die kongenial auf Unternehmen und Architektur ausgerichtet ist. Der Raum erhält eine neue Energie, die durch das Wasser repräsentiert wird und inhaltlich das Unternehmensprodukt thematisiert. Material: transparente Fotos auf Glas, ca. 50 qm, Outdoor Brücke Übergang, ca. 24 qm. Lichtdesign: Lichttransfer, Katrin Söncksen. Architekt: Herr Ganz, 2009. Auftraggeber: BWB, Herr Schmidt, Herr Bruckmann, Herr Simon.

    Brückeflow gesamt – Corinna Rosteck

    Referenzprojekt 2: Swarm- Eintauchen in die Medizin Im Auftrag der Landesärztekammer Hessen gestaltete ich den Eingangsbereich des Carl- Oelemann-Internats in Bad Nauheim künstlerisch mit der mehrteiligen Installation Swarm. Im Fokus auch hier: Das Element des Wassers. Das Gebäude fungiert für Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten. Daher bildet der helfende Mensch für mich den ersten Referenzpunkt in meiner Konzeption. Die großflächige, dynamische Fotoinstallation swarm auf der Glasfassade verwandelt den Eingangsbereich bei Nacht in einen Leuchtkörper. Tagsüber entsteht ein blauer, lichterfüllter Raum, der als Passage zwischen Eingangsbereich und Aufenthaltsraum dient und von außen zum prominenten Blickfang wird. Der Besucher taucht buchstäblich atmosphärisch ein, auf seinem Weg vom Foyer über die Rampe zum Mensabereich. Zwei Leuchtkästen erweitern optisch den Raum und thematisieren medizinische Hilfe am Menschen. Swarm dynamisiert den Fluss in der Bewegung der Menschen durch das Gebäude. Material: 44 qm Fotoinstallation auf Glasfassade und in Leuchtkästen, Foyer und Rampe, geladener Wettbewerb 1. Preis, 2008. hks-Architekten und Auftraggeber: Landesärztekammer Hessen

    Referenzprojekt 3: Circular, Eintauchen in den Kreislauf des Wassers Im Eingangsfoyer der Leading Infusion Factory Europe L.I.F.E, des 2005 neu errichteten Fabrikgebäudes der B. Braun Melsungen AG, Europas modernster Produktionsstätte für Infusionslösungen, nahm ich Bezug auf den Kreislauf des Wassers, der für den Menschen lebenswichtig ist. Es läuft das Video Circular auf einem großen Plasmabildschirm, der in das Fenstersegment architektonisch integriert ist, sodaß gleichzeitig der Blick in die aktuelle Produktion (Sterofundin) sichtbar ist. Hier greife ich als Künstlerin das vom Unternehmen hergestellte Produkt explizit auf und thematisiere es. Ergänzt wird die Videoinstallation durch den zentralen Leuchtkasten wake, der eine Schwimmerin in dem Augenblick zeigt, in dem sie nach einem Sprung ins Wasser die Oberfläche durchbricht. Der Ausgangspunkt der künstlerischen Konzeption ist der Kreislauf des Wassers, der für den Menschen elementar und lebensnotwendig ist. Material: Wake, Großfoto im Leuchtkasten, 150 cm x 200 cm, 2001, Circular, DVD 23min.Video auf Plasmabildschirm 84″ im Loop, 2005, Regie und Kamera: Corinna Rosteck, Schnitt: Rene Schulz, Sound Design: Rich Blaha und Lars Damm. Die Videoinstallation setzt sich mit dem Produkt des Unternehmens, der Infusionslösung, aus dem Blickwinkel der Künstlerin auseinander.

    wake_whirl – Corinna Rosteck

    Referenzprojekt 4, Whirl & Wake, Eintauchen in die Oberfläche- Liquides Das Liquide ist ein zentrales Sujet in meinen Arbeiten. Jedoch lässt sich mein künstlerisches Schaffen nicht auf das Motiv des Wassers reduzieren. Vielmehr bilden Spiegelungen und Oberflächen im Stadtraum, in der Landschaft des Liquiden und auch beim Tanz einen thematischen Fokus meiner Arbeiten. Meine Bilder sind raum- beziehungsweise kontextbezogene Installationen zwischen Fotografie, Malerei und Architektur.

    Lebenslauf mal ganz kurz gefasst: Studium an der Udk, Berlin, in New York am International Center of Photography und am Central St. Martin’s College of Art & Design, langjährige Zusammenarbeit mit einem namhaften Fotolabor in Berlin, Entwicklung von fotografischen speziellen Drucktechniken mit lichttechnisch besonders interessanten Materialien und Oberflächen.

    Doujeu_whirl_01 Corinna Rosteck

    (Gastautorin: Corinna Rosteck  /  Internet: www.corinna-rosteck.de)

    Das Interview mit Mentoring4u finden Sie hier.