mentoring4u

Kategorie: Karriere

  • Heilerziehungspfleger/in auf dem Sprung zum Universitätsstudium?

    Sie begleiten und unterstützen Menschen mit Behinderung mit dem Ziel, deren Eigenständigkeit und Leistungsvermögen zu stärken und sie zu einer möglichst selbstständigen Lebensführung im Alltag zu befähigen.

    Dabei berücksichtigen Heilerziehungspfleger/innen Art und Grad der jeweiligen Behinderung. Abhängig von deren Ausprägungmotivieren sie die zu Betreuenden zu sinnvollen Freizeitbeschäftigungen, wie z.B. zum Malen, Basteln, Musizieren oder Schwimmen. Ebenso fördern sie das soziale Verhaltensowie die persönliche Entwicklung der ihnen anvertrauten Personen und kümmern sich darum, sie schulisch oder beruflich einzugliedern. Darüber hinaus kümmern sich Heilerziehungspfleger/innen bei bettlägerigen oder kranken Menschen um deren Grundpflege. Sie helfen ihnen bei der Körperpflege, bei der Nahrungsaufnahme sowie beim An- und Auskleiden. Auch für die Versorgung der Patienten mit Medikamenten sind sie verantwortlich. Heilerziehungspfleger/innen erledigen auch organisatorische und verwaltungstechnische Arbeiten. Beispielsweise planen und gestalten sie das Freizeitprogramm oder wirken bei der Erstellung der Förderpläne mit.
    Heilerziehungspfleger/innen arbeiten vorwiegend in Einrichtungen zur Eingliederung und Betreuung von Menschen mit Behinderung, z.B. in entsprechenden Tagesstätten oder Wohn- und Pflegeheimen. Sie können auch bei ambulanten sozialen Diensten oder in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken tätig sein. Darüber hinaus übernehmen sie an Förderschulen Aufgaben im Bereich der pädagogischen Freizeitbetreuung. Gelegentlich finden sie auch in Kindergärten oder Privathaushalten in der Kinderbetreuung Beschäftigung.
    Heilerziehungspfleger/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Aus- bzw. Weiterbildung an Fachschulen bzw. Berufskollegs und anderen Bildungseinrichtungen. Die Aus- bzw. Weiterbildung dauert in Vollzeit 2 bis 3 Jahre, in Teilzeit 3 bis 4 1/2 Jahre. Ggf. sind Zusatzqualifikationen Bestandteil der Aus- bzw. Weiterbildung.
    Vorausgesetzt wird, je nach Bundesland, der Hauptschulabschluss bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine gleichwertige Vorbildung. Die beruflichen Voraussetzungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Für die Weiterbildungan Fachschulen wird in der Regel die Abschlussprüfung in einem anerkannten und für die Zielsetzung der Fachrichtung einschlägigen Ausbildungsberuf vorausgesetzt. Teilweise ist vor Aus- bzw. Weiterbildungsbeginn die gesundheitliche Eignung für den Beruf durch ein ärztliches Attest nachzuweisen. Je nach Bildungseinrichtung wird zusätzlichein polizeiliches Führungszeugnis oder ein Erste-Hilfe-Kurs verlangt.

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Als Heilerziehungspfleger/in begleiten und unterstützen Sie Menschen mit Behinderung mit dem Ziel, deren Eigenständigkeit und Leistungsvermögen zu stärken. Ebenso fördern Sie das soziale Verhalten sowie die persönliche Entwicklung und stehen diesen bei ihrer schulischen oder beruflichen Eingliederung zur Seite.

    Darüber hinaus kümmern sich Heilerziehungpfleger auch um die Grundpflege von bettlägerigen oder kranken Menschen. Sie helfen ihnen bei der Nahrungsaufnahmnne, Körperpfleger sowie beim An- und Auskleiden.

    Schauen Sie doch mal im Berufsverband Heilerziehungspflege e.V. nach, dort werden Sie sicherlich den passenden Ansprechpartner finden.

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
    – Altenpfleger/in
    – Arzthelfer/in – Medizinische Fachangestelle/r

    Die perfekte Bewerbungsmappe

    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ . Trauen Sie sich was zu. Versuchen Sie doch auf diesem Umweg ein Medizinstudium! Sie werden später sehen, wer im Studium besser ist und auch wer nach dem Studium die besten chancen auf einen interessanten Arbeitsplatz hat. Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen an redaktion@mentoring4u.de . Sprechen Sie uns an, wenn Sie einen Mentor suchen, vielleicht können wir Sie dabei unterstützen. Try it!

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Es gibt immer wieder etwas neues dazu zu lernen. Die Früchte ernten Sie. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch nach der Lehrzeit Ihre Technik noch verbessern können. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: Dilan Balci |  Quellen:  www.hep-bundesverband.de,  Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Maler/in und Lackierer/in – in 3 verschiedenen Fachrichtungen plus PlanB

    Maler/innen und Lackierer/innen behandeln, beschichten und bekleiden Innenräume und Fassaden von Gebäuden.

    Maler/in und Lackierer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen findet in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.

    Sie erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen:
    • Bauten- und Korrosionsschutz
    • Gestaltung und Instandhaltung
    • Kirchenmalerei und Denkmalpflege

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 333 bis € 362
    2. Ausbildungsjahr: € 362 bis € 393
    3. Ausbildungsjahr: € 468 bis € 508

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Da dieser Beruf sehr vielfältig ist, haben Sie als Maler/in und Lackierer/in die Möglichkeit in 3 verschiedenen Fachbereichen des Maler und Lackierers zu arbeiten:

    Bauten- und Korrosionsschutz:
    In der Fachrichtung Bauten- und Korrosionsschutz sind Sie bei der Sanierung und Modernisierung von Bauwerken, Objekten und Anlagen tätig. Sie bereiten die Untergründe vor und reinigen sie z.B. durch Strahlarbeiten von Verschmutzungen, Altbeschichtungen und Rost. Als Maler/in und Lackierer/in arbeiten sie hauptsächlich in Betrieben des Maler- und Lackiererhandwerkes.

    Gestaltung und Instandhaltung:
    Auch hier sind Sie im Neubau wie auch bei der Sanierung und Modernisierung von Wohnungen oder Gebäuden tätig.
    In der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung bereiten die Sie die Untergründe vor und bessern Putzschäden an  Wänden und Decken aus. Ebenso gestalten Sie auch die Innenräume. Als Maler/in und Lackierer/in der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung arbeiten Sie hauptsächlich in Betrieben des Maler- und Lackiererhandwerks.

    Kirchenmalerei und Denkmalpflege:
    In dieser Fachrichtung sanieren, konservieren und rekonstruieren Sie die Oberflächen von Decken, Wänden und Wandmalereien. Zunächst gehört es zu Ihren Aufgaben die zu bearbeitenden Untergründe  zu prüfen und bewerten danach dokumentieren Sie noch ihren Zustand. Im Nachhinein bemalen und bekleiden Sie die Einrichtungsgegenstände und Figuren. Da wo eine Restaurierung nicht mehr möglich ist, führen Sie Rekonstruktionen und Reproduktionen aus. Als Maler/innen und Lackierer/innen dieser Fachrichtung arbeiten Sie hauptsächlich in Betrieben des Malerhandwerks.

    Schauen Sie doch mal in folgenden Verbänden nach:
    – Maler und Lackierer Innungsverbände NRW
    – Landesinnungsverband des Maler- und Lackiererhandwerks Baden Württemberg
    – Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz

    Museen wie Deutsches Malermuseum Hamburg und Deutsches Maler und Lackierer-Museum e.V. bieten auch zahlreiche Informationen über diesen Beruf.

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
    – Bodenleger/in
    –
    Bühnenmaler/in

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ . Studieren Sie doch z. B. Innenarchitektur. Das geht an den FH Coburg, Darmstadt, Kaiserslautern, Lippe und Höxter, Mainz, der Akademie der Bildenden Künste München und Nürnberg, sowie den FH Wiesbaden und Hannover. Viel Erfolg bei der Entscheidung. Berichten sie uns, wie Sie sich entschieden haben redaktion@mentoring4u.de

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Es gibt immer wieder etwas neues dazu zu lernen. Die Früchte ernten Sie. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch nach der Lehrzeit Ihre Technik noch verbessern können. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: Dilan Balci |  Quellen: www.maler-lackierer-nrw.de, www.liv-maler-lackierer-bw.de, www.farbe.de, www.malermuseum.de, www.langenachtdermuseen-hamburg.de, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Erfahrungsbericht Regieassistent/in: Monika Schopp


    ( Bild: Monika Schopp |  Quelle: Fudder
    )

    Berufe sind wie sieben Siegel für jeden, der sie nur von aussen betrachtet. Daher ist das Motto von Mentoring4u unseren Lesern sehr persönliche Einblicke in den beruflichen Alltag zu geben. Denn nur was man kennt kann man in die Überlegung zur Berufswahl mit einbeziehen.
    Am 22.Januar 2012 berichteten wir über das Berufsbild Regieassistent/in. Und was bestimmt denn nun den Arbeitsalltag eines Regieassistenten? Die Regieassistentin Monika Schopp spricht in unserem Interview über ihre langjährigen Erfahrungen.

    Mentoring4u:
    Wenn Sie heute auf Ihre Berufserfahrung zurückblicken: was hat Ihnen am Besten gefallen in Ihrem beruflichen Leben?

    Monika Schopp:
    Am meisten haben mir folgende Punkte gefallen:

    • fremde Länder kennen zu lernen,
    • mit Menschen verschiedenster Nationen zusammenzuarbeiten,
    • mit jedem Film eine neue Geschichte zu erzählen,
    • unterwegs zu sein,
    • nicht in einem Büro vor einem Computer zu sitzen,
    • eine Arbeit zu haben in der man mit lebendigen Menschen und nicht nur mit Kommunikation über Computer zu tun hat.
    • im Team einen Film herzustellen,
    • gemeinsam durch Höhen und Tiefen der Arbeit zu gehen,
    • dass jeder Film einen Anfang aber auch ein Ende hat,
    • neuer Film neues Glück sozusagen, und – last but not least –
    • immer wieder neue Menschen kennenzulernen.

    Mentoring4u:
    Was hat Ihnen am wenigsten gefallen in Ihrem beruflichen Leben?

    Monika Schopp:
    Am wenigsten hat mir gefallen, dass

    • man kein Hobby kontinuierlich ausüben kann,
    • es sehr schwer ist eine Familie zu gründen,
    • man jeden Vertrag immer wieder neu verhandeln muss,
    • man seine Job riskiert, wenn man offen über Missstände redet,
    • es immer jemanden gibt, der für eine geringere Gage bereit ist den Job zu machen, den man selbst gerne machen möchte.

    Mentoring4u:
    Was würden Sie antworten, wenn heute jemand auf Sie zukommt und Sie nach der besten Methode fragt, wie man im Filmbusiness erfolgreich wird?

    Monika Schopp:
    Die beste Methode, um im Filmbusiness erfolgreich zu sein ist: Können, Glück und Zufall, oder im richtigen Moment an der richtigen Stelle sein: Kontakte, Kontakte, Kontakte, it’s a peoples business! Man braucht Fachkenntnisse, eine gute Ausbildung. Bewerber sollten wissen was sie wollen und über ein gehörig Maß an sozialer Kompetenzen verfügen, teamfähig sein, ein dickes Fell haben.

    Nicht das Ego, sondern den Film bedienen ist gefragt. Anpassungsfähig sein und dabei seine eigenen Prioritäten zur richtigen Zeit erkennen ist wichtig..

    Mentoring4u:
    Sie sind seit 10 Jahre die Lehrgangsleitung am Institut für Schauspiel Film und Fernsehberufe in Berlin (www.isff-berlin.eu). Was machen Sie genau dort?

    Monika Schopp:
    Ich habe das iSFF als freiberufliche Mitarbeiterin der Institutsleiterin Frau Dr. Wiegmann mit aufgebaut. Das Grundlagenkonzept aller Lehrgänge für Filmschaffende wurde auf der Basis meiner eigenen Berufserfahrung und meines eigenen akademischen Hintergrundes als Diplom-Soziologin entwickelt. Seit 2000 habe ich die Lehrgangsleitung für die „Regieassistenz“ inne, seit 2009 auch für den Bereich „Aufnahmeleitung“. Als Dozentin unterrichte ich in den Kursen „Szenen-und Kostümbild“ sowie „Kamera-Acting“. Als Präsidentin des Freundeskreises des iSFF unterstützte ich fünf Jahre das Institut.

    „In meinem Unterricht gehe ich auf die aktuelle Situation der Film- und Fernsehbranche ein; ich vermittle die Ausbildungs-möglichkeiten, die Zugangsvoraussetzungen und die Berufschancen in diese Branche und gebe ein Bild von den verschieden Berufen die man hinter der Kamera ausüben kann. Mein Unterricht orientiert sich an den Fragen und Interessen und Fragen der Teilnehmer/Innen. Ich setze zur Veranschaulichung Filmbeispiele ein. Es ist mir wichtig den Teilnehmern/Innen ein realistisches Bild der Branche, so wie sie heute ist, zu vermitteln. Denn nur wer die genauen Spielregeln kennt, kann sich in dieser Branche auch langfristig behaupten.“

    Mentoring4u:
    Der Beruf der Regieassistentin wird als IHK Weiterbildung angeboten. Welche Primärausbildung(-Studium) ist aus der Praxis am hilfreichsten zum Durchstart?

    Monika Schopp:
    Primärausbildung für Regieassistenten: ich empfehle ein geisteswissenschaftliches Studium, welches man auch mit einem Abschluss beendet. Warum? Man steht besser da mit einer guten Bildung, man macht sich nicht so abhängig, man kann besser Parole bieten und hat ein besseres Selbstbewusstsein. Es gibt viele Wege sich weiterzuqualifizieren als Producer, Regiesseur, Dozent, Caster, Agent etc. Auch da ist ein abgeschlossenes Studium in jedem Fall von Vorteil. Aber das ist meine persönliche Meinung, andere mögen anders darüber denken.

    Mentoring4u:
    Die BA beschreibt das Berufsbild der Regieassistenz im Berufe-Net. Trifft die Beschreibung die Realität?

    Monika Schopp:
    Was die Bundesagentur auf ihren Seiten dazu sagt ist in Ordnung.

    Mentoring4u:
    Bitte geben Sie mir noch ein Motto, das den jungen Anwärtern Mut machen kann. Vielleicht ist dies auch Ihr Lebensmotto?

    Monika Schopp:
    „Wenn Du weißt, was Du willst, schaffst Du das auch. Das was Du tust muss Dir Spaß machen, sonst hältst Du nicht durch.“

    Mentoring4u:
    In diesem Sinne danken wir Ihnen für das interessante Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg in Ihrem spannenden Beruf, Frau Schopp.

    Weitere Infos zu Monika Schopp:
    Vita und Filme
    Filme

    Autor: C. Amrhein | Quelle: www.mentoring4u.de, www.berlin.de | Bildquelle Thumb: www.fudder.de | Bildquelle Artikel: www.filmschule-hamburg-berlin.de |

  • Erfahrungsbericht: Tänzerin/Tanzpädagogin (Tanzpädagogik). Drehen Sie sich mal um die eigene Achse!

    Anastasia Dirksen: „Tanz macht dann professionell, wenn man es wirklich liebt.“

    Anastasia Dirksen, wurde am 16.03.1984 in Russland geboren. Dort begann ihre Tanzlaufbahn im Alter von sieben Jahren.

    Seitdem ich laufen konnte, habe ich es geliebt zu tanzen. Schon als Kind habe ich Zuhause für mich getanzt. Und als sieben Jahre alt war, besuchte ich eine Ballettschule in Russland.
    Im Alter von acht Jahren begann Ich dann meine Vor- und Ausbildung in Krasnodar.
    Und diese beendete ich im Alter von 17 Jahren.

    Daraufhin musste ich eine Prüfung für das Studium in St. Petersburg Universität ablegen, und diese bestand ich. Ich studierte Tänzerin/Tanzpädagogin (Tanzpädagogik) mit dem Schwerpunkt, Klassisches Ballett, Folklore – Choreografie und Charaktertanz. Neben dem Studium arbeitete Ich als Tänzerin und Choreografin und als Ballettlehrerin an einer staatlichen Schule für Kunst.

    Im Jahre 2007 kam ich nach Deutschland. Hier fing ich an Sprachkurse zu besuchen. Daraufhin absolvierte ich ein Praktikum in Frankfurt am Main, um meine Deutschkenntnisse zu verbessern. Mit Glück, fand ich eine Lehrstelle in einem Fitnessstudio. Dort haben die Kunden sich die Bewerber angeschaut und durften entscheiden, wen Sie als Tanzlehrerin haben möchten. Dies hat mir geholfen die Kommunikation zwischen mir und der Kunden zu optimieren.

    Anfangs habe ich nur Erwachsene unterrichtet und dann in ein Paar Monaten wurde ich an verschiedenen Ballett- und Tanzschulen als Lehrkraft in Bereichen Kindertanz, Ballett und Charaktertanz eingestellt. Parallel habe ich die zahlreiche Choreografien für Schüler der Schulen kreiert und als Tänzerin an verschiedenen Projekten teilgenommen.

    Im Jahr 2011 fing die Zusammenarbeit mit Anna Filatov im DAS Studio Ballettschule Frankfurt an. Dort leiten wir zusammen mit der Anna Filatov unsere Ballettschule, bereiten „unsere“ Schüler für Auftritte und Wettbewerbe vor, arbeiten mit zukünftigen Tänzern (wir bieten Vorausbildung an) und geben Training für professionelle Tänzer.

    Demnächst berichtet Mentoring4u über einige Tanzstunden mit Anastasia Dirksen und ihren kleinen Lehrlingen.

    (Quelle: Anastasia Dirksen | Interview: Ayu Damayanti & Dilan Balci | Bild & Thumb: Dilan Balci)

  • Holzspielzeugmacher/in restaurieren z. B. auch Uhrengehäuse

    Nach eigenen Entwürfen oder Vorgaben stellen sie Holzspielzeug und dekorative Holzgegenstände her. Dazu suchen Holzspielzeugmacher/innen die geeigneten Holzarten und -werkstoffe aus und lagern bzw. trocknen sie fachgerecht.

    Bei den Spielwaren achten sie bereits beim Entwerfen darauf, dass die Produkte kindersicher sind. Sie sägen die Hölzer zunächst nach den Maßen ihres Entwurfs zu und fräsen, drehen und drechseln sie. Einzelteile und Baugruppen montieren sie zu kompletten Gegenständen. Anschließend verzieren sie die Werkstücke mit Ornamenten oder Bildmotiven und behandeln die Holzoberflächen mit Lacken und Lasuren. Sie restaurieren auch kunsthandwerkliche Erzeugnisse aus Holz, wie z.B. Uhrengehäuse oder Figuren. Hauptsächlich arbeiten Holzspielzeugmacher/innen bei Herstellern von Spielwaren,
    z.B. in Holzspielzeugmacherwerkstätten oder in Betrieben der Spielzeugindustrie. Auch in Kunsthandwerksbetrieben sind sie beschäftigt. Darüber hinaus können sie in betreuten Werkstätten für Menschen mit Behinderung tätig sein.

    Holzspielzeugmacher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Handwerks- und Kunsthandwerksbetrieben im Bereich Holzgestaltung und in Unternehmen der Spielzeugindustrie angeboten.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 420 bis € 724
    2. Ausbildungsjahr: € 450 bis € 759
    3. Ausbildungsjahr: € 481 bis € 799

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Als Holzspielzeugmacher/in haben Sie die Aufgabe Spielzeugwaren und Dekorationsartikel nach eigenen Entwürfen oder Vorgaben zu gestalten und sie herzustellen. Im Nachhinein sägen Sie die Hölzer zunächst nach den Maßen ihres Entwurfes zu. Danach montieren Sie Einzelteile und Baugruppen zu kompletten Gegenständen. Anschließend verzieren Sie die Werkstücke mit Ornamenten oder Bildmotiven und behandeln die Holzoberflächen mit Lacken und Lasuren.

    Besuchen Sie doch mal folgende Verbände, dort können Sie nach weitern Informationen schnuppern:
    –Deutschen Verband der Spielwaren Industrie e.V.
    –Verband Deutscher Puppenthater e.V. (VDP)

    Aus ein Museumbesuch würde sich ganz bestimmt lohnen!
    – Spielzeugmuseum in Nürnberg
    – Deutsches Spielzeugmuseum Sonneberg
    – Spielzeugmuseum Görlitz
    – Spielzeug Museum Trier

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
    – Spielzeughersteller/in
    – Modeschneider/in
    – Glasmacher/in

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Es gibt immer wieder etwas neues dazu zu lernen. Die Früchte ernten Sie. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch nach der Lehrzeit Ihre Technik noch verbessern können. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: |  Quellen: www.dvsi.de, www.vdp-ev.de, www.museen.nuernberg.de, www.spielzeugmuseum-sonneberg.de, www.spielzeugmuseum-goerlitz.de, www.spielzeugmuseum-trier.de,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Modist/in von Kopf bis Fuss?

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Modisten und Modistinnen fertigen z.B. Damen-, Herren- und Kinderhüte sowie Kappen oder Brautgestecke an. Sie beraten bei der Auswahl von Hüten und setzen die Wünsche ihrer Kunden in Entwürfe um. Nun fertigen sie Schnittmuster bzw. Schablonen an und schneiden die Materialien, z.B. Stroh oder Stoff, zu. Bei der Herstellung von Filzhüten greifen sie auch auf vorgefertigte Rohlinge zurück. Um Hüten ihre Form zu verleihen, dämpfen Modisten bzw. Modistinnen Stroh- oder Filzrohlinge, ziehen sie über Formen, stecken sie fest und trocknen sie in Trocknungsapparaten. Für Stoffhüte nähen sie die Einzelteile zusammen und ziehen sie auf Untergestelle, die dem Hut Halt und Form geben. Durch Bügeln bringen sie Hüte in die endgültige Form. Sie nähen Einlagen und Futterstoffe ein und verzieren Hüte mit Bändern, Kordeln, Tüllschleiern, Blumen oder Federn. Modisten und Modistinnen stellen aber nicht nur neue Modelle her, sie reparieren Hüte auch oder arbeiten sie um. Überwiegend arbeiten Modisten und Modistinnen in Betrieben der handwerklichen Hutherstellung. Außerdem sind sie in der industriellen Serienfertigung von Hüten und Kopfbedeckungen tätig. Sie üben ihr Handwerk auch in den Kostüm- und Hutmachereien von Opern- und Schauspielhäusern oder Filmstudios aus. Modist/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG)und der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handwerk angeboten.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr:€ 267 bis € 614
    2. Ausbildungsjahr:€ 302 bis € 676
    3. Ausbildungsjahr:€ 352 bis € 773

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Hüte für jeden Geschmack!
    Als Modist/in sind Ihre Aufgaben nach eigenen Entwürfen oder nach Vorgaben des Kunden z.B. Filz-, Stroh- oder Lederhüte, Stoffmützen und andere Kopfbedeckungen herzustellen.

    Sie können sich einer dieser Wege aussuchen!
    Falls Sie sich für diesen Beruf entschieden haben, können sich an den Bundesinnungsverband für das Modistenhandwerk wenden. Dort finden Sie sicherlich Ansprechpartner die ihre Fragen beantworten und Ihnen einen Weg zum Beruf zeigen können.

    Doch Sie sind Sich nicht sicher ob Ihre Interessen und Fähigkeiten in diesem Beruf liegen?
    Keine Sorge, denn hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen ist es immer hilfreich ein freiwilliges Praktikum zu absolvieren, so können Sie die beruflichen Tätigkeiten eines Modisten näher kennenlernen.

    Museen wie Hutmuseum Lindenberg,  Hutmuseum-Technische Museum der Hutindustrie Gubenund Hutmuseum Nürnberg zu besuchen ist eine gute Möglichkeit, um weitere Informationen über den Beruf „Modist“ zu sammeln.

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
    – Massschneider/in
    – Fachkraft für Lederverarbeitung
    – Änderungsschneider/in

    Die perfekte Bewerbungsmappe

    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einem anderen Land aussuchen, Haute Couture z. B. zum Pariser Modeverband Chambre Syndicale de la Haute Couture. Es gibt immer wieder etwas neues dazu zu lernen. Die Früchte ernten Sie. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch nach der Lehrzeit Ihre Technik noch verbessern können. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: |  Quellen: www.hutmuseum.de, www.lindenberg.de, www.hutmuseum-nuernberg.de, www.das-starke-handwerk.de, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Tourismuskaufmann/-frau (Kaufmann/-frau für Privat- und Geschäftsreisen)

    Ob Urlaub oder Geschäftsreise – damit unterwegs und am Zielort alles glatt geht, planen Tourismuskaufleute von der Anreise über die Unterkunft bis zur Rückreise den gesamten Ablauf.

    Bei Reiseveranstaltern organisieren sie Individual- und Pauschalreisen und arbeiten mit Verkehrsbetrieben zusammen. In Reisebüros beraten sie ihre Kunden über Urlaubs- und Geschäftsreisen, ermitteln Reiseverbindungen und Übernachtungsmöglichkeiten zu den gewünschten Terminen und tätigen die Reservierungen. Sie verkaufen Pauschalurlaube, aber auch einzelne Tickets für Bus, Bahn, Flugzeug oder Schiff und vermitteln Unterkünfte in Hotels oder Ferienwohnungen. Damit sie ihre Kunden fachkundig beraten können, benötigen sie fundierte Kenntnisse über die Urlaubsländer und das jeweilige Angebot. Außerdem bearbeiten Tourismuskaufleute kaufmännische Vorgänge wie Abrechnungen, Stornierungen und Reklamationen.

    Tourismuskaufleute arbeiten hauptsächlich in Reisebüros und bei Reiseveranstaltern. Darüber hinaus sind sie bei Busunternehmen, Reedereien und Reservierungsabteilungen von Fluggesellschaften tätig. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sie auch in größeren Hotels, die Pauschalangebote anbieten. Der nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannte Ausbildungsberuf Tourismuskaufmann/-frau (Kaufmann/-frau für Privat- und Geschäftsreisen) soll den bisherigen Ausbildungsberuf Reiseverkehrskaufmann/-frau ablösen. Ausbildungsinhalte wie Geschäftsreisemanagement
    sowie Kundenorientierung bzw. Kundenbindung sollen künftig mehr Gewicht erhalten. Durch Wahlqualifikationseinheiten soll dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur verfügen.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 535 bis € 567
    2. Ausbildungsjahr: € 635 bis € 678
    3. Ausbildungsjahr: € 766 bis € 822

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B

    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Als Tourismuskaufmann/-frau (Privat- und Geschäftsreisen) planen, vermitteln und verkaufen Sie, Gruppen- sowie Veranstaltereisen und organisieren ebenso Geschäftsreisen. Auch beraten Sie Kunden über Reisemöglichkeiten und Reiseziele, kalkulieren Preise und entwickeln Marketingmaßnahmen.

    Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen arbeiten hauptsächlich in Reiseveranstaltern, Reisebüros oder bei Geschäftsreisenservices. Auch bei Busunternehmen, Fluggesellschaften sind Sie tätig.

    Wenn Sie nach dem richtigen Ansprechpartner suchen, würden wir Ihnen empfehlen sich an die folgenden Verbände zu wenden:
    – Deutscher Tourismusverband e.V.
    – Deutscher Reiseverband e.V.
    – Verband Deutscher Omnibusunternehmner e.V.

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
    –  Flugdienstberater/-in

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Kleiner Exkurs in die Wirtschaft. Wovon leben Unternehmen? Richtig vom Verkauf von Ihren Produkten. Wer könnte wohl für das Unternehmen einer der wichtigsten Mitarbeiter sein? Die Verkäuferin oder der Verkäufer. Neudeutsch: der Salesmitarbeiter! Können Sie auf Menschen zugehen? Wenn Sie diese Frage mit Ja beantworten, sind Sie  prädestiniert für einen guten Job. Und das wichtigste ist, gute Verkäufer werden in allen Teilen der Wirtschaft, immer gesucht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Durchschnitt reicht nicht, um ein intersantes Gehalt zu beziehen. Über den Gartenzaun in die Ferne blicken ist die Devise. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: Dilan Balci |  Quellen: www.deutschertourismusverband.de, www.drv.de, www.bahn.de, www.bdo-online.de,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Mathematisch-technische/r Software-Entwickler/in mit PlanB

    Sie programmieren Software, erstellen z.B. Benutzerschnittstellen, setzen Verfahrender numerischen Mathematik und Lösungsalgorithmen um oder richten Anwendersoftware, Datenbanken und Netzwerke ein. Nachdem Mathematisch-technische Software-entwickler/innen ein Problem analysiert und ggf. mit den Kunden besprochen haben,setzen sie die Anforderungen um und dokumentieren die Ergebnisse. In der Qualitätssicherung testen sie die Software und setzen dabei die passenden Testtools ein. Anwenderschulungen führen sie im eigenen Haus oder auch bei Kunden durch. Mathematisch-technische Softwareentwickler/innen weisen die Anwender in die Bedienungneu erstellter oder optimierter Software ein und erklären die Funktionen. Wenn sie ininterdisziplinären Forschungsteams tätig sind, arbeiten sie fachübergreifend mit Spezialisten zusammen.

    Sie arbeiten in Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen der Informations- und Kommunikationstechnik entwickeln, anbieten oder einsetzen – also bei Software- und Systemhäusern oder in den entsprechenden Abteilungen größerer Unternehmen, z.B.Versicherungsgesellschaften oder Banken. Darüber hinaus können sie auch an Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen tätig sein.

    Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Unternehmen der IT-Branche bzw. entsprechenden Unternehmensabtei-lungen angeboten.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:

    1. Ausbildungsjahr: € 735 bis € 818
    2. Ausbildungsjahr: € 800 bis € 843
    3. Ausbildungsjahr: € 861 bis € 917

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Stöbern Sie nach ähnlichen Berufe hier auf Mentoring4u:
    Informatikkaufmann/frau

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Anhand eines Praktikums beispielsweise in Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen der Informations- und Kommunikationstechnik entwickeln, anbieten oder einsetzen – also bei Software- undSystemhäusern oder in den entsprechenden Abteilungen größerer Unternehmen, z.B.Versicherungsgesellschaften oder Banken werden Sie die bereits erlente Theorie dieses Berufes vertiefen. Weiterhin werden Sie erfahren, ob Ihnen die praktische Arbeit in diesem Berufsfeld gefällt.

    Folgende Verbände können Ihnen ganz bestimmt einige Ansprechparnter nennen, falls Sie bei der Suche nicht fündig werden:
    IKT-Brachenverband e.V.

    Bundesverband IT-Mittelstand

    Verband Wirtschaftsinformatik

    Intelligente Software Lösungen Verband

    Museen zu besuchen würde sich sicherlich lohnen! Dort haben Sie die Möglickeit zahlreiche Informationen über diesen Beruf zu sammeln.
    Hier sind einige Museen haben wir für Sie aufgelistet:
    Computermuseum HNF Nixdorf
    Computermuseum GWDG
    Mathematikum Museum

    Eine weitere Möglichkeit sich weiter über diesen Beruf zu erkundigen wäre z.B. bei dem Haus der Mathematikoder Computer- Kabinett Göttingen .

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Fachkräfte werden heute in der ganzen Republik gesucht. Nutzen Sie Ihre Chance! Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist. Wenn Sie in Mathematik und Naturwissenschaften echt fit sind, sollten Sie sich wirklich überlegen, noch ein Studium dranzuhängen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“  , die Zusammenfassung der Mentorenveranstaltung in Elmshorn (11/2011) und den Artikel über DESY.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www.sibb.de, www.bitmi.de, www.viw.ch, www.isl-software.de, www.gwdg.de, www.gwdg.de, www.hausdermathematik.at, www.c-c-g.de ,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Sportassistent/in unterstützt Verbände in Management, Organisation und Verwaltung

    Zu ihren kaufmännischen Aufgaben gehört z.B. das Erstellen von Haushaltsplänen, Abrechnungen und Kalkulationen. In Vereinen und Verbänden wirken Sportassistenten und -Assistentinnen beim Erschließen von Finanzquellen mit.

    Beispielsweise werben sie Sponsoren oder beantragen Fördergelder. Sie beobachten das einschlägige Marktgeschehen und erarbeiten Marketingkonzepte. Ihre organisatorischen Fähigkeiten sind gefragt, wenn sie in Vereinen oder bei Betreibern von Sportanlagen den täglichen Sportbetrieb planen und koordinieren, die Einhaltung der Sicherheitsnormen im Sportbereich kontrollieren oder besondere Sportveranstaltungen organisieren. Auch die Beratung von Kunden, z.B. über Kurs- und Trainingsangebote, fällt in ihren Aufgabenbereich. Sind sie selbst im Trainings- und Wettkampfbetrieb tätig, ist eigene körperliche Fitness erforderlich. Hier unterstützen sie die Trainer/innen oder leiten selbst Sport- und Bewegungskurse. Da sie sportmedizinische Kenntnisse besitzen, beraten sie daneben auch Kunden nach den Grundsätzen der allgemeinen Trainingslehre und in Fragen der gesundheitlichen Prävention und Rehabilitation. Mit einer Zusatzqualifikation können sie außerdem als Trainer/in (C), Fachübungsleiter/in oder Vereinsmanager/in arbeiten. Sie arbeiten in Sportverbänden und -vereinen, in der kommunalen Sport- und Sportstättenverwaltung, bei Sportreiseveranstaltern sowie in Fitness-Studios. Sportassistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen. Die Ausbildung dauert 2 Jahre. Ggf. können Zusatzqualifikationen erworben werden. Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss. Teilweise ist vor Ausbildungsbeginn die gesundheitliche Eignung für den Beruf nachzuweisen, ggf. auch durch ein ärztliches Attest.
    Der Besuch von schulischen Einrichtungen wird nicht vergütet.

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B

    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpässen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Als Sportassistent/in nehmen Sie in Sportverbänden und -vereinen Aufgaben in Management, Organisation und Verwaltung wahr, ebenso übernehmen Sie Trainigsaufgaben und leiten Kurse in Sportvereinen.

    Sportassistenten und -assistentinnen arbeiten in Sportverbänden und -vereinen sowie in Fitness-Studios.

    Falls Sie nach dem richtigen Ansprechpartner suchen wenden Sie sich an die folgenden Verbände:
    – Deutscher Rollstuhl Sportverband e.V.
    – Deutscher Behinderungssportverband e.V.
    – Landessportbund Hessen e.V.
    – Bayerischer – Landessportverband e.V.

    Weitere Informationen können Sie auch in folgenden Museen sammeln:
    – Das SportMuseum Hamburg
    – Deutsches Sport & Olympia Museum

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
    – Sportfachmann/-frau
    – Sport- und Fitnesskaufmann/-frau

    Die perfekte Bewerbungsmappe

    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus.  Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch nach der Lehrzeit Ihre Technik noch verbessern können. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: Pixelio  |  Quellen: www.drs.org, www.dbs-npc.de, www.landessportbund-hessen.de, www.blsv.de, www.sportmuseum-hamburg.de, www.sportmuseum.de,  Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Künstlerporträt: Tatjana Mihailova aus Lettland

    Heute wollen wir Ihnen eine ganz außergewöhnliche Künstlerin aus Lettland vorstellen. Tatjana Mihailova lebt und wirkt heute in Düsseldorf. Lassen Sie sich verzaubern und lernen warum sie zwar dunkle Schokolade mag, aber alle Farben außer braun liebt.

    FARBENLEBEN 120 x 580 cm, Öl auf Leinwand   2004

    Mentoring4u: Sie sind eine eindrucksvolle Persönlichkeit, erzählen Sie uns etwas über Ihr Leben und warum Sie sich für diese Karriere entschieden haben?

    Tatjana Mihailova: „Ich bin in Daugavpils, in Lettland geboren und seit ich mich erinnern kann, habe ich mit gelber und oranger Farbe gemalt. Heute liebe ich alle Farben außer Braun, aber dunkle Schokolade mag ich gerne.

    Daugavpils ist eine besondere Stadt, mit einer besonderen Energie. Die Stadt gibt immer  Ideen, die leider nirgendwo anderes umgesetzt werden können, wie z.B. durch Mark Rothko oder Samuel Michoels und andere sehr interessante Künstler, Fotografen, Musikern, Schauspieler und Regisseure. Jetzt ist Daugavpils eine verlassene Stadt.

    Ich wollte immer eine Künstlerin werden, aber nach der Schule habe ich beschloßen etwas vernünftiges zu studieren – die Architektur. Nach drei Jahren des Studiums habe ich ohne Abschluss abgebrochen. Ich bin kein technischer Mensch. Danach habe ich mich meinen Mann ins Daugavpils kennengelernt, wo ich im Theater als Bühnenbildnerin und er als Schauspieler gearbeitet haben. Und dann kamen meine lieben zwei Töchter zur Welt.

    Design Stühle nach Farbpsychlogie

    Mentoring4u: Wie kamen Sie darauf, die Psychologie der Farben in Ihre Werke zu integrieren?

    Tatjana Mihailova:Während des Kunststudiums (1990-1994) an der Latvian Academy of Art in Riga, wo ich endlich mit viel Vergnügen studiert habe, habe ich für mich Farbpsychologie entdeckt. Dieses Thema hat mich so fasziniert, dass ich auch später an der Universität Daugavpils, wo ich Malerei unterrichtet habe, ein didaktisches Programm für Malerei mit psychologischen Aspekt, um die Kreativität zu trainieren erarbeitet habe: Wahrnehmungen und Farbe & Farbe als Medium. Dieses Programm ist einzigartig und die Studenten liebten es ihre eigenen individuellen Bilder zu malen und ihre Kreativität weiter entwickeln zu können. Ich habe viel in Lettland gearbeitet und gleichzeitig immer weiter studiert: Master- und Promotionstudium. Leider habe ich letzten Endes doch nicht promoviert, aber ich habe als Kunstpädagogin und Wissenschaftlerin viel gelernt und in meiner Lehre viel ausprobiert. Auf Konferenzen habe ich mit einer guten Resonanz einiges präsentiert. Nebenbei haben wir zusammen mit meinem Mann Michael Dimenstein ein Studenten-Puppen-Theater gegründet. Es war eine schwere, arme, aber sehr kreative und intensive Zeit in Lettland.

    Im Jahr 1999 sind wir nach Deutschland immigriert und dann kamen ganz andere Probleme. Leider konnten mich meine persönliche und pädagogische Erfahrung, die gute Ausbildung, vor allem meine wissenschaftliche Seite nicht erfolgreich weiter bringen, aber ich habe angefangen sehr intensiv als Künstlerin zu arbeiten.

    Vor zwölf Jahren war vor allem die abstrakte Kunst sehr angesagt.

    Verhüllter Blick 80 x 100 cm, Öl auf Leinwand 2008

    Ich malte bunte, figurative und emotionale, zurückhaltende Bilder. Es passte nicht, aber ich habe weiter gemalt. Ich denke mit Bildern, ich habe sie vor den Augen bis ich sie auf Leinwand oder Papier bringe. Sie stehen in einer Schlange: Bilder, Objekte, Installationen, Animationen usw..und warten ab. Ich schreibe sie einfach auf.

    Mentoring4u: Welche Technik bevorzugen Sie?

    Tatjana Mihailova: Viele mögliche Techniken wie Aquarell, Acryl, Öl, Pastell, Bleistift-, Kohle-, Tuschezeichnungen, Mischtechniken, Monotypie, Paper Print habe ich ausprobiert. Ich suchte die Möglichkeit die Farbfläche und Linie  zu verbinden, aber in irgendwelcher besonderen Art und Weise. Bunte und schwarz-weiße in einem Bild.

    LIEBE 50 x 70 cm, Kohle/Tusche auf Papier 2007

    Einmal stand ich vor einem Grab am Friedhof und dachte: zwischen dem Geburtsdatum und dem Datum des Todes steht ein  Bindestrich. Nur ein Bindestrich…und schließt in sich unser ganzes Leben mit dem Problemen, Träumen, Gefühle, Gedanken, Erwartungen, Illusionen, der Liebe, den Freundschaften, den Kindern, dem Beruf, Krankheiten, Telefonaten, Hobbys, Reisen usw. ein. Jemand war einzigartig, hat gelacht, geweint, gekocht, getanzt, geliebt, war traurig, einsam, hat Bäume gepflanzt, Freude geschenkt oder nicht…Dort habe ich entschieden, dass ich alles über Menschen und ihren bunten inneren Geschichten malen möchte. Das was wir hinter unserer Fassade verstecken.

    Dann, im Jahr 2010, ist das Bild INSIDE OUTSIDE.ERINNERUNGEN entstanden, wo ich das, was ich so lange gesucht habe, umsetzen konnte. Es war mir klar, dass es mein Stil und mein Thema ist. Das was mich bewegt hat, mich interessiert und in mir  vibriert hat. Seitdem steht der Mensch als Mittelpunkt meiner Malerei  mit seinen Dramen, Wünschen, Emotionen, Wahrnehmungen, Gedanken, Erinnerungen, Erfahrungen, Verlusten, Aberglauben, Ängsten, Träumen, Fantasien und Vorstellungen.

    Genauso wie im  realen Leben, vermischen sich hier Wirklichkeit und Fantasie.

    INNEN / AUSSEN Erinnerungen
    INNEN / AUSSEN Erinnerungen

    Mentoring4u: Psychologie bewegt Sie, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass Sie noch mehr damit erreichen wollen?

    Tatjana Mihailova: Ich will  Kunst und Wissenschaft, Kunst und Psychologie miteinander verknüpfen. Die Psychologie bietet uns die Möglichkeit die unsichtbaren und rätselhaften Dinge sichtbar zu machen, zu sehen und  zu verstehen. Die Kunst macht alles sichtbar und kann es visualisieren.

    Ich stelle das Unsichtbare im Menschen dar und zeige das Abbild einer Dingwelt, die aber gleichzeitig Ausdruck einer inneren Welt der Menschen ist.

    Die äußere Welt wie die Natur, Traditionen und die Kultur, Gesellschaft und die Umwelt geben immer Impulse und Anregungen und die Menschen reagieren auf sie. Die  Gesellschaft  möchtet coole und erfolgreiche, sexy, aber auch gleiche Menschen überall sehen und das versuchen wir nach Außen zu präsentieren, aber unseren innere Welt ist viel tiefer, bunter, komplizierter, rätselhafter und individueller. Wir sind immer auf der Suche nach der Balance und der Verbindung zwischen unserer Inneren Welt und der Äußeren.

    Ich denke, dass alle Künstler die Instrumente oder das Medium der modernen Zeit sind.  Sie visualisieren, dokumentieren, fantasieren und malen das Leben von innen oder von  außen, jeder in seiner Art und Weise. Sie haben „eine Antenne“ für den Geist der heutigen Zeit, um alles was neu ist, abzurufen und im Bildern zu zeigen.

    Der Zug gestrichen…Am Bahnhof 15 x 18 cm, Skizze, Bleistift auf Papier 1975

    Mentoring4u: Sie beobachten Ihre Umwelt und haben eine solche Fülle von Werken geschaffen. Sind Sie glücklich?

    Tatjana Mihailova: Ich denke viel über die Kunst nach und kann mir die Kunst  als eine Treppe mit drei Stufen vorstellen. Auf der ersten Stufe experimentieren alle  Künstler wie die Kinder, spielen mit Farben und Formen. Das wichtigste ist der kreative Prozess. Per Zufall entstandene Bilder haben keinen Inhalt, aber auf dieser Stufe ist es auch total unwichtig. Es macht Spaß!

    Wenn sie genug gespielt haben, gehen einige Künstler weiter auf die zweite Stufe. Diese Stufe heißt „die Meister der Renaissance“.  Diese Stufe kann man nicht ohne große Mühe, Geduld, Arbeit, Disziplin und Schweiß überwinden.

    Nur wenige schaffen es zu der dritten Stufe, wo die Kreativität zusammen mit der Meisterschaft und eine neue originelle Idee wie eine neue Entdeckung ist.

    Aber was für alle drei Stufen wichtig ist: Persönlichkeit und Identität.

    Es ist alles nicht leicht und häufig unbezahlte Arbeit, aber die Künstler können nicht aufhören kreativ zu sein und krabbeln weiter nach oben.

    Ich krabbele auch weiter. Ich unterrichte, male, organisiere  Ausstellungen, schreibe zwei Bücher und lebe noch.

    Mentoring4u: Vielen Dank für das Interview.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Das Interview führte Martin Weiss mit Tatjana Mihailova  /  Bilderbearbeitung: A. Damayanti + M. Weiss /  Quellen: www.wikipedia.de , www.art-tatjana.comFacebook: Tatjana Milhailova)