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Kategorie: Pimp my Lebenslauf

Alles, was einen Lebenslauf außerdem interessant macht

  • Service Learning? Eine positive Frauenpower-Bilanz und wie man sein Leben zum Beruf macht

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Es ist an der Zeit, soziales Engagement an Unis zu belohnen, ein erster Lichtblick für Frauenkarrieren und außerdem: Erfahrungen künstlerisch verarbeiten.

    Screenshot netzwerk

    Neben dem Studium die Zivilgesellschaft retten
    Heute sind wir auf das Hochschulnetzwerk „Bildung durch Verantwortung“ (BdV) gestoßen. Warum Hochschulen? Nun, angeblich sind Studenten die aktivste Gruppe überhaupt, die sich ehrenamtlich engagiert. Und wer kriegt’s mit? Eben. Service Learning ist dabei ein eigenes Lehrkonzept bei BdV, das bürgerschaftliches Engagement in den regulären Unterricht bzw. den Unialltag integriert. Auch das Deutsche Studentenwerk bemüht sich um die Würdigung der Studi-Aktivitäten und verleiht alle zwei Jahre einen Preis, gestern wieder einmal. Nicht nur, dass es gut im Lebenslauf aussieht, man erlernt Verantwortung und eine eigene Sicht auf die Welt. Denn für unsere Mitmenschen engagieren wir uns und nicht für den Personalchef.

    Screenshot karriere, Deutschlands neue Chefinnen

    Frauen sind auf dem Vormarsch
    Endlich mal eine gute Nachricht: Statt wie üblich festzustellen, was Frauen alles falsch machen und warum sie noch nicht in der Führungsspitze angekommen sind, zeigt uns Karriere.de heute eine vorbildliche Auswahl, was bisher richtig gemacht und wo Erfolge erzielt wurden. Das hebt die Laune, also unbedingt lesen.

    Screenshot Afghanistan, Theater-Premiere

    Wissen, was gespielt wird
    Elijah Escobar ist Schaupieler und Rapper. Ursprünglich kommt er aus Afghanistan und hat so manche schwere Erfahrungen hinter sich. Wie erträgt man so etwas? Auswandern, einwandern, integrieren? Elijah hat seinen eigenen Weg gefunden: Er verarbeitet all dies in seiner Musik und der Schauspielerei. Man kann nicht nur Hobbys zum Beruf machen, zeigt er, sondern auch sein Leben: Passenderweise hat morgen Abend in Hannover das Theaterstück „Tariqs Auftrag“ Premiere. Und dort spielt Elijah einen jungen Mann, der ihm nicht ganz unähnlich ist. Eine spannende Sicht auf den Inhalt des Stückes, finden wir.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.netzwerk-bdv.de, www.karriere.de , www.afghanistan-blog.de)

  • Bildung & Tennis statt Kaste, Nachhilfe von der Couch und: neue Website des Deutschlandstipendiums

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Tennisstar Nadal setzt sich für indische Schulkinder ein, ist Online-Nachhilfe die Zukunft? Außerdem: das Deutschlandstipendium präsentiert seinen neuen Internetauftritt.

    Screenshot Rafaelnadal Tennis

    Mehr als nur eine Tennis-Stiftung
    So muss das sein. Zwar ist klar, dass eine Tenniskarriere irgendwann vorbei ist und man eine neue Beschäftigung finden muss. Und Tennisprofi Rafael Nadal hat das vorbildlich umgesetzt. Mit seiner Stiftung möchte er indischen Kindern aus den unteren Kasten bessere Ausbildung bieten. Denn prinzipiell gibt es zwar Quoten in Unternehmen, die sicherstellen sollen, dass aus allen Kasten Mitarbeiter eingestellt werden. Aber durch die schlechte Ausbildung der unteren Kasten gibt es keine qualifizierten Bewerber. Und weil wir hier in der Redaktion wissen, dass Nadal auf polnisch „weiterhin“ bedeutet, ist das ein gutes Zeichen für die Zukunft und Nachhaltigkeit seiner Stiftung. Ganz klar, Rafael ist unser Star des Tages!

    Screenshot Sofatutor Nachwuchswissenschaftler

    Was taugt ein virtueller Nachhilfelehrer?
    Angeblich ist das die Zukunft des Lernens. Darum sind wir heute auf Sofatutor aufmerksam geworden. Jeder schlaue Möchtegern darf Inhalte, also Lehrvideos hochladen, die Redaktion prüft sie und anschließend werden sie freigeschaltet. Für die Nachhilfe-„Schüler“ sind die Inhalte zwar nicht umsonst, aber günstiger als ein echter Nachhilfelehrer. Wir haben uns mal umgesehen und finden: prinzipiell eine gute Sache. Es dauert sicher eine Weile bis genügend Videos auf dem Server sind. Um Zweifelsfall darf man sich halt nicht darauf verlassen, dass genau das Thema, das man nicht versteht, dort schon verfilmt und hochgeladen wurde. Im Zweifelsfall sollte man vielleicht darüber nachdenken, im Schulbuch nachzulesen und selbst zu denken oder während der Schulstunde die Hand zu heben und zu fragen. Denn Fragen kostet nix.

    Screeshot Deutschland Stipendium

    Deutschlandstipendium stellt sich vor
    Wir haben vor einer Weile schon mal über Stipendien weltweit berichtet und Deutschland schnitt da nicht so gut ab. Höchste Eisenbahn für das Deutschlandstipendium, welches mehr talentierte Menschen fördert und vor allem nicht nur auf die Noten guckt. Die Website selbst ist im Moment für die Stipendiaten noch etwas mager. Klar, es gibt ja auch noch keine. Dafür gibt es aber erste kurze Infos, wie, wo und ab wann man sich bewerben kann. Am interessantesten ist die Seite derzeit eher für Hochschulen und Förderer, denn die müssen jetzt erst mal die Grundlagen für den Start zum Sommersemester 2011 schaffen.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.deutschland-stipendium.de,  www.sofatutor.com, www.rafaelnadal.com)

  • Krise ist mein zweiter Vorname, Frauen sind zu bescheiden und ab heute geht’s leichter ins Ausland

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Was man als Krisenexperte den ganzen Tag lang macht, eine weitere Studie belegt, dass Frauen zu wenig fordern und „Wege ins Ausland“ hat einen neuen Internetauftritt.

    Screenshoot zeit.de

    Ausnahmezustand-Manager
    Überschwemmung, Wirbelstürme, Erdbeben, Waldbrände. Hilfsorganisationen sind immer schnell vor Ort. Doch wer sind eigentlich diese Menschen, die das alles organisieren? Ab heute wissen wir, die heißen Krisenexperten und kümmern sich um so ziemlich alles, was außerhalb der Norm liegt. Und nein, das sind nicht irgendwelche Ökos, der heutige Artikel zeigt eindeutig auf, dass es inzwischen auch Master-Studiengänge zu den verschiedensten „Katastrophenbereichen“ gibt und wo solche Absolventen gesucht werden. Daumen hoch für die Aufwertung dieser Berufsgruppe, ohne die in Krisenzeiten nichts laufen würde.

    Screenshoot spiegel.de

    Sind die Frauen selbst schuld?
    Einmal neu und einmal alt: Bekannt ist, das Frauen deutlich weniger verdienen als Männer. Was wir heute allerdings der Studentenspiegel-Umfrage entnehmen, zeigt: Das liegt nicht unbedingt daran, dass sie von Männern künstlich klein gehalten werden. Oftmals sind es die Frauen selbst, die ihr Licht unter den Schemel stellen, als seien ihre Qualifikationen nicht so wichtig. Warum das so ist und ob man mit Training und Gesetzesvorlagen dagegen angehen kann, ist an dieser Stelle erst mal fraglich, denn im Endeffekt ist alles eine Einstellungssache. A propos, angeblich sind Karrierechancen für Frauen derzeit so gut wie nie. Das wäre doch mal ein Anlass, die Einstellung zu ändern.

    Screenshoot wege-ins-ausland.netzcheckers.net

    Sechs Wege ins Ausland haben ein neues Gesicht
    Der Arbeitskreis „Wege ins Ausland“ hat nun einen neuen Internetauftritt. Erster Eindruck: Recht schlicht und nüchtern, aber schließlich soll man ja keine Ewigkeit auf dieser Seite verbringen, sondern auf eine der sechs Institutionen klicken, die Wege ins Ausland bietet. Auf jeden Fall ist die erste Orientierung durchaus gelungen, man findet sich schnell zurecht. Auch ein Twitter-Auftritt hat es auf die Seite gebracht, ebenso wie integrierte RSS-Feeds. An Aktualität mangelt es also nicht und die wichtigsten Informationen zu den verschiedenen Programmen sind zum Glück kurz und prägnant gehalten. Wer also ins Ausland möchte, findet hier garantiert das richtige Programm oder zumindest den richtigen Ansprechpartner.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.zeit.de, www.spiegel.de, http://wege-ins-ausland.netzcheckers.net)

  • Menti setzt die Wehrpflicht aus

    Menti Das Dilemma

    Was passiert, wenn es keine Wehrpflicht mehr gibt? Und was passiert, wenn dann auch kein Zivildienst mehr verpflichtend ist? Dann strömen sie alle auf den Arbeitsmarkt und an die Unis. Der Fachkräftemangel im Pflegebereich ist damit perfekt. Oder?

    Wehrpflicht ade?
    Dass die Wehrpflicht mit der Alternative Zivildienst verknüpft ist, wissen alle. Nun soll die Wehrpflicht ausgesetzt werden. Was passiert dann mit dem Zivildienst? Angst haben jedenfalls vor allem die vielen Sozialdienstleister und Pflegeeinrichtungen, die auf die Arbeitskraft der Zivis stark angewiesen sind. Sie fürchten einen Zusammenbruch, sollte es keinen Zivildienst mehr geben. Vor allem, weil ohnehin Fachkräfte rar sind.

    Hilfe, ich sehe doppelt!
    Daher fordern auch bereits zahlreiche Verbände einen freiwilligen Zivildienst, zum Beispiel in Bayern wurde diese Forderung laut. Die Politik reagierte umgehend: Tatsächlich setzt sich Familienministerin Dr. Kristina Schröder für einen solchen freiwilligen Zivildienst ein, aber das Problem ist, dass es solche schon gibt, siehe Freiwilliges Soziales Jahr, Freiwilliges Ökologisches Jahr, Europäischer Freiwilligendienst, weltwärts und Geimennütziges Bildungsjahr. Da soll mal jemand den Überblick behalten. Der freiwillige Zivildienst ist dann ein zusätzliches Glied in dieser Auflistung. Zwar soll er sich prinzipiell auf neue soziale Bereiche erstrecken, aber irgendwie wird er ja dann doch parallel zu all diesen anderen Diensten laufen. Denn das Grundgesetz möchte man nicht ändern und den Zivildienst bei Bedarf schnell wieder einführen können.

    Was man mit der freien Zeit so anstellen kann
    Man geht studieren, zum Beispiel. Dumm nur, dass auf einmal nicht nur die doppelten Jahrgänge aus der G8-Reform an die Uni strömen, sondern dann zusätzlich all diejenigen, die jetzt keine Zivis oder Wehrdienstleistenden mehr sein werden. Heißt: Lange Wartesemester, überfüllte Hörsäle, mehr Studenten und mehr Konkurrenz um die begehrten Studienplätze. Dann kann man sich den Studienplatz eigentlich nur noch einklagen. Damit ist das Problem aber immer noch nicht ausgestanden: Irgendwann drängt die gleiche Menge Absolventen gleichzeitg auf den Arbeitsmarkt.

    Wieviel Samariter steckt in uns?
    Angeblich ein Szenario, das so nicht eintreffen wird. Familienministerin Schröder glaubt fest daran, dass sich genug Menschen im freiwilligen Zivildienst in ausreichender Zahl engagieren werden, vor allem weil der freiwillige Zivildienst sich auch an ältere Menschen richtet. Das könnte natürlich eine Chance sein, sich im Sozialbereich weiterzubilden und vielleicht seinen Traumberuf zu entdecken. Jetzt muss man nur noch die Menschen dazu bewegen, ihre Vorurteile gegenüber sozialen Berufen abzubauen, damit sie auch freiwillig eine wichtige Erfahrung in ihrem Leben machen.

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Du hast die Macht, Gründerwoche für Jugendliche und spezielle Studiengänge für Frauen

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Ein mächtiges Projekt zeigt Schülern, dass sie was bewegen können, die Gründerwoche zieht durch Deutschland und wie man (alleinerziehenden) Müttern das Studieren erleichtert.

    Screenshot duhastdiemacht.de

    Jetzt wird’s politisch
    Ein schöne Entdeckung haben wir heute auf „Du hast die Macht“ gemacht. Schülergruppen tourten durch Deutschland und sollten sich mit politischen Themen auseinandersetzen. Und ganz nebenbei einen kurzen Spot dazu drehen. Ist super gelungen, wie wir finden. Die Videos kann man sich auf der Website des Projekts anschauen und natürlich mitmachen, zum Beispiel bei einer selbst gedrehten Comedy-Show oder bei einem Kurzfilmwettbewerb.

    Screenshot gruenderwoche.de

    Jetzt wird’s selbständig
    Ab kommenden Freitag geht die Gründerwoche Deutschland los: Alle Interessierten, die sich über das Thema Selbständigkeit informieren wollen, ganz besonders solche, die vielleicht noch etwas grün hinter den Ohren sind, sind hier willkommen. Was wir richtig cool finden: In dieser Woche finden in 80 Ländern parallel ebenfalls solche Veranstaltungen statt. Das Tolle daran, es gibt in jedem Bundesland mehrere Veranstaltungen und einige auch online. Ist man mal vor Ort, ist auch nix mit alleine rumstehen: Ideenworkshops, Chats, Beratungen, Events und Networking sind hier Topthemen. Und so ganz nebenbei kann man von Experten lernen und Unternehmergeist schnuppern.

    Screenshot spiegel.de

    Jetzt wird’s männerfrei?
    Fünf Studiengänge speziell zur Förderung von Frauen gedacht gibt es bereits in Deutschland. Der Hintergrund: Männerdominierte Fächer und Hindernisse, die sonst oft dazu führen, dass doch nicht mehr studiert wird, zum Beispiel Kinder, die man alleine erziehen muss. Das soll sich in Zukunft ändern. Das Beispiel des Tages zu dem Thema öffnet Augen für Chancen und bietet außerdem Raum für spitzzüngige Kommentare (geht bei uns natürlich auch).

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.duhastdiemacht.de, www.gruenderwoche.de, www.spiegel.de)

  • Alle Stipendien auf einen Blick, Outback, ich komme! und der Prima-Klima-Herbst

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Ein neues Portal erleichtert zukünftig die Suche nach passenden Stipendien weltweit, warum sich die Einwanderungspolitik Australiens für Deutsche lohnt und außerdem: ein Klima-Wettbewerb?

    Screenshot scholarshipportal.eu

    Find Schloarships
    Die Welt ist wieder etwas einfacher geworden: Der erste Blick auf Scholarshipportal.eu macht sofort deutlich, was die Seite kann und was sie bietet. Kleiner Nachteil: hier wird deutlich, wie bescheiden das deutsche Stipendienwesen ist. Vertiefende Infos und ein paar Statements des Initiators und Projektleiters sind jedoch ganz hilfreich, um sich ein erstes Gefühl zu verschaffen.

    Screenshot_zeit.de

    Australien – nicht einfach zu bleiben
    Auch andere Länder haben das Problem der Überalterung und nehmen gerne qualifizierte Einwanderer auf, so auch Australien. Allerdings ist es nicht ganz so einfach, für längere Zeit bleiben zu dürfen. Doch mit diesem recht guten Kurzüberblick über Anforderungen, Visa, Jobbörsen und australisches Arbeitsrecht kann man sich schon mal gut vorbereiten.

    Screenshot allianz-umweltstiftung.de

    Klimaretten leicht gemacht
    Bis Ende Oktober kann man sich noch bewerben: beim Wettbewerb des Deutschen Klimapreises. Gesucht sind engagierte Klassen der Jahrgangsstuden 7 bis 13. Was uns erstaunt: Man kann sich hier wirklich austoben, sogar mit einem Theaterstück zum Thema Klimaschutz, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt (und dieses Theaterstück möchten wir gerne sehen). Außerdem ist die Seite insgesamt sehr übersichtlich aufbereitet und nutzerfreundlich. So muss das sein!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quelle: scholarshipportal.de, zeit.de und allianz-umweltstiftung.de)

  • Menti auf dem Elternabend

    Menti Elternabend

    Heute stellen wir zum ersten Mal unser Maskottchen vor: Menti. Menti sieht die Welt ein bißchen anders und stellt sich Fragen, wie die Welt auch anders betrachtet werden kann. Heute ist er auf dem Elternabend und stellt fest: Integration kann auch eine persönliche Herausforderung sein.

    Zweisprachigkeit als Chance
    Verkehrte Welt? Viele Einwanderer, die nach Deutschland kommen, sprechen erst mal nur gebrochenes Deutsch, manche, die nachziehen, manchmal auch gar keins. Häufig erledigen ihre Kinder, die in Deutschland aufwachsen, Botengänge für sie: bei Behörden, an der Schule, es werden inzwischen sogar universitär Imame an Deutschen Hochschulen ausgebildet. Das Ziel: Vermittlung. Und das ist nichts Schlechtes, das ist sogar etwas, worauf Einwandererkinder stolz sein können, den Zweisprachigkeit ist ein Geschenk.

    Die gute Mischung macht’s?
    Eigentlich ist eine gemischte Schule doch eine Herausforderung, müsste man denken: Das einzige, was die Schüler untereinander verbindet, ist die Sprache und das ist Deutsch. Je besser man sie spricht, desto besser kommt man zurecht. Je besser man sich in beiden Kulturen auskennt, desto unabhängiger kann man werden. Wie wäre es denn mal, als ehrenamtlicher Vermittler zu arbeiten? Und wie viele Unternehmen mag es wohl geben, die zweisprachig aufgewachsene Mitarbeiter suchen, um mit einer Exportnation wie Deutschland Handel treiben zu können? Na, kommen wir der Sache schon näher?

    Was war zuerst? Vertrauen oder Selbstvertrauen?
    Es geht natürlich immer auch um Vorurteile, wenn Integration scheitert. Wir haben ein Einstellungsproblem: Wenn Kinder von Einwanderern ihre Chance als Seiltänzer zwischen zwei Kulturen erkennen, ist das die halbe Miete. Das überzeugt einen nicht nur selbst, das überzeugt auch das Umfeld. Was jetzt fehlt, ist der Abbau der Vorurteile der Gegenseite. Ein Förderprojekt in Hamburg hat den Spieß zum Beispiel umgedreht: Begabte Schüler, insbesondere aus Migrantenfamilien wurden gezielt gefördert. Und siehe da? Auf einmal ergaben sich Perspektiven. Und die Schüler trauten sich was zu. Es ist ein langer Weg dahin, aber vorerst kann man ja mal auf dem Elternabend üben.

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Schülerzeitungswettbewerb 2010, YOUgend-Messe in Berlin und wie man sich selbständig macht

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Spiegel kürt die besten Schülerzeitungen 2010, die Messe Berlin bietet „music, sports, lifestyle, education“. Außerdem: Tips und Risiken der Selbständigkeit.

    Sprungbrett für Nachwuchsjournalisten
    Ab Oktober können Schülerzeitungen wieder am 15. Schülerzeitungswettbewerb 2010/2011 des Spiegel teilnehmen. Gekürt werden u.a. Reportagen, Interviews, aber auch Websites, Fotos und Titelbilder. Die Highlights, Gewinner und Hintergründe des letzten Wettbewerbs kann man zur Vorbereitung schon mal nachlesen. Unsere Meinung dazu: Wenn unsere Redaktion aus Schülern bestünde, würden wir auch mitmachen…

    YOU pimps you!
    Monrose, Sido, Charlee – sie alle werden da sein, wenn es ab 1. Oktober wieder heißt „music, sport, lifestyle, education“, diesmal auf der neuen Location Flugahafen Berlin-Tempelhof. Diese Messe „YOU“, extra für Jugendliche, hat es in sich, denn sie bietet alles, was Spaß macht und lässt trotzdem das wichtigste Thema, nämlich die Zukunft, nicht aus dem Blick: Denn fürs Leben lernen wir, nicht für die Schule. Unter anderem eine Schüler- und Lehrerlounge wurden eingerichtet, eine ganze Reihe Förderprogramme und Vereine sind vor Ort, beraten und zeigen Chancen auf. Und Preise gibt es auch noch zu gewinnen. Na, wenn das keine guten Gründe sind, mal vorbei zu schauen?

    Sein eigener Chef werden
    Klingt erst mal verlockend, sollte aber genau geplant werden. Denn der Sprung in die Selbständigkeit gelingt auch Berufserfahrenen nicht immer. An Unis gibt es inzwischen Stiftungslehrstühle für Entrepreneurship (zum Beispiel in der Lausitz oder in Hohenheim), Wettbewerbe oder Präinkubatoren, die helfen, auf die eigenen Beine zu kommen. Denn junge Gründer braucht das Land.

    (Autor: A. Sokolowski)

  • querWELTein-Kinder gesucht! Ein US-Praktikum, das keines ist. Und: THE-Uni-Ranking

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Junge Weltenbummler können einen Nacht im Radio gewinnen, wir stellen die Frage, wie viel man für einen Berufsstart in den USA zahlen sollte und was das Times-Higher-Education-Ranking wirklich aussagt.

    querWELTein-Kinder können sich bewerben
    Die ARD-Kinderradios suchen derzeit Kinder zwischen 10 und 13 Jahren, die schon viel in der Welt herum gekommen sind. Die Jury wird die zwei, die die aufregendsten und spannendsten Geschichten zu erzählen haben, nach München ins Studio zur Radionacht einladen. Eine gute Idee, finden wir. Offenheit und Neugier auf die Welt machen Spaß. Trotzdem, liebe Eltern: nicht jedes Vorbild muss übernommen werden. Reisen und Ausland sind in Maßen eine tolle Sache, aber lassen Sie Ihre Kinder nicht zu modernen Nomaden werden.

    Deutsch-amerikanisches „Praktikantenprogramm“
    Nein, es handelt sich nicht um ein Praktikum. Vielmehr geht es hier um die Möglichkeit, Absolventen, die ein bereits abgeschlossenes (!) Studium und mindestens ein Berufserfahrung haben, in die amerikanische Arbeitswelt reinzuschnuppern. Eher exklusive Weiterbildung: Denn es fallen Gebühren für den Veranstalter Inwent an, der sich im einige Formalitäten und Betreuung kümmert, zusätzlich sollte der „Praktikant“ ca. 1000 Euro im Monat selbst zuschießen, um über die Runden zu kommen. Je nach Praktikumsvergütung natürlich. – Ob das sein muss? Da man sich bei Inwent den Praktikumsplatz selbst suchen muss, kann man das günstiger alleine hinbekommen: Eine gute Auswahl an US-Jobbörsen bietet zum Beispiel stellenboersen.de.

    World’s University Rankings
    Eine Übersicht der 200 Top-Universitäten weltweit hat „Times Higher Education“ veröffentlicht. Mit neuen Messzahlen und einer transparenteren Methodik können sich Interessierte die besten Universitäten nach Kontinent anzeigen lassen, eine Sortierung nach Fachgebiet folgt im Oktober. Allerdings geben die Herausgeber zu, dass sie teilweise an den Gewichtungen diverser Kategorien und Indikatoren herumgespielt haben. Hauptsächlich misst das Ranking die Qualität der Forschung einer Hochschule. Wem da der Praxisbezug nicht fehlt, dürfte die Zahlen trotzdem ganz interessant finden.

    (Autor: A. Sokolowski)

  • avanti! – Internationale Bildungsmesse in Darmstadt

    Messe Menschen von oben

    Das Europäische Informationszentrum lädt am 11. November ein, sich über Chancen im Ausland zu informieren.

    Druck oder Spaß?
    Immer mehr wird von jungen Menschen erwartet während der Schulzeit, Ausbildung, des Studiums oder im Rahmen eines Sozialen Jahres Auslandserfahrung zu sammeln. Stichworte wie Au-Pair, Arbeiten im Ausland, FSJ oder weltwärts! hat jeder schon einmal gehört. Doch neben dem unglaublichen Bildungsdruck, dem man damit ausgesetzt ist, kann ein Auslandsaufenthalt nicht nur Pflichtprogramm sein, durch welches man Sprachkenntnisse auf Vordermann bringt. Eine Auslandserfahrung kann auch den kulturellen Horizont erweitern und unheimlich viel Spaß machen.

    avanti! unterstützt Neugierige
    Damit das von vorneherein so ist, veranstaltet das Europäische Informationszentrum in Kooperation mit diversen Hochschulen und Kammern am 11. November 2010 von 9-16 Uhr zum 10. Mal die internationale Bildungsmesse „avanti!“. Rund 35 Aussteller bieten Beratung und Information rund um das Thema „Organisation eines Auslandsaufenthalts“ an, sei es europa- oder weltweit. Der Eintritt ist dank der vielen Sponsoren kostenlos. Das Justus-Liebig-Haus bietet der Veranstaltung ein persönliches Ambiente.

    Kerndaten
    11. November 2010
    9 – 16 Uhr
    Justus-Liebig-Haus
    Große Bachgasse 2
    Darmstadt

    Aussteller zu jedem Thema
    Die Aussteller vor Ort decken nahezu alle Sparten ab, die mit Auslandsaufenthalten in Verbindung gebracht werden. Unter anderem können Interessierte sich an das auf Auslandsaufenthalte spezialisierte Fachpersonal der Hochschulen, der Handwerks- und Industrie- und Handelskammern, Arbeitsvermittler, Sprachschulen, Soziale Institutionen, Freiwilligendienste wenden, persönliche Gespräche führen oder sich zunächst einen Überblick verschaffen.

    Orientierung für Orientierungslose
    Auch wer noch kein konkretes Ziel im Auge hat, sondern sich erstmal orientieren will, ist bei der „avanti!“ richtig. Fast alle Aussteller bieten anregende Vorträge über Wort und Bild und stehen darüber hinaus als kompetente Ansprechpartner für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Sie informieren, beraten und beantworten alle Fragen, die sich rund um den Auslandsaufenthalt auftun. Wie gehe ich vor, wenn ich mich im Ausland bewerben will? Was ist bei der Arbeitsaufnahme im Ausland zu beachten? Wie muss ich mich versichern? Was bietet mir der EU-Binnenmarkt? Durch den persönlichen Kontakt zu den Ausstellern können mit Sicherheit einige Hürden, die sich vermeintlich vor dem entscheidenden Schritt, ins Ausland zu gehen, gestellt haben, ausgeräumt werden.

    Ursprünge
    Die Idee zur „avanti!“ kommt aus der Mitte des Europe Direct Netzwerkes, einem europaweiten Netz von Europäischen Informationszentren, welches von der Europäischen Kommission eingerichtet und finanziell unterstützt wird. Der ehemalige Leiter des EIZ Berlin, Herbert Krekel, richtete im Jahr 2000 die erste „avanti!“ aus; Darmstadt folgte 2001. Nachdem Berlin im letzten Jahr die „avanti“ eingestellt hat, ist Darmstadt jetzt der einzige Standort in Deutschland, an dem diese ausschließlich auf Auslandsaufenthalte spezialisierte Messe angeboten wird. Sie ist ein jährlich wiederkehrender fester Bestandteil des EIZ-Veranstaltungskalenders geworden.

    (A. Sokolowski | Foto: stm | Quelle photocase)