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Schutzsuchende Willkommen heißen

Kommentare deaktiviert für Schutzsuchende Willkommen heißen

Posted on : 25-12-2015 | By : m_weiss | In : Soziales Engagement, Weihnachten Neujahr 2015/16
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Die Gründungsidee der Mentoren-Initiative ist heute so aktuell, wie vor zehn Jahren:

Generationen zusammenführen, um jungen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen und ein realistisches Bild von der Berufswelt zu entwickeln. Gerade im Hinblick auf die vielen Flüchtlinge, die zurzeit in unser Land kommen und schnell Teil unserer Gesellschaft werden sollen, eröffnen sich Chancen für etablierte Initiativen wie das Mentoren-Programm.

Schutzsuchende willkommen zu heißen und ihnen auf dem Weg zu einer erfolgreichen beruflichen Zukunft in der Mitte unserer Gemeinschaft behilflich zu sein, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Ich wünsche dem Haus der Mentoren ein erfolgreiches Jahr 2016, viele konstruktive Gespräche und informative Begegnungen mit jungen Menschen und danke für die wichtige Arbeit.“

Ich wünsche Ihnen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Peter Beuth MdL

Hessischer Minister des Innern und für Sport

6.11. Smart Mob Tag – Mach was aus Abfall – sei kreativ

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Posted on : 30-10-2013 | By : m_weiss | In : 5vor12, Soziales Engagement
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Gelegenheiten erkennen: Bundesweiter Smart Mob von Enactus am 6. November 150 soziale und ökologische Projekte in Deutschland.

Köln (ots) – „Andere sehen einen Berg Plastikflaschen. Wir sehen wertvollen Rohstoff und eine Möglichkeit, sinnvolle Arbeit für benachteiligte Menschen zu schaffen.“ In ganz Deutschland schaut die Studierenden-Organisation Enactus seit 2003 genauer hin und erkennt dadurch überall Gelegenheiten, die Welt positiv zu verändern.

Am 6. November macht Enactus aus Anlass des zehnjährigen Bestehens in Deutschland mit einem bundesweiten Smart Mob auf die derzeit 150 Projekte aufmerksam, die das Netzwerk in Deutschland betreibt.

Als Mitglieder des Enactus-Teams der Universität Regensburg beim Gang über das Hochschulgelände immer wieder auf leere Pfandflaschen im Müll stießen, kamen sie auf eine Idee. Leere Pfandflaschen können in Sammelbehälter eingeworfen und somit gespendet werden. Der Pfanderlös bewirkt so auf mehrfache Weise Gutes. Zum einen entsteht so eine sinnvolle und bezahlte Arbeit für psychisch kranke Menschen, die die Behälter leeren. Zum anderen kommt der darüber hinaus erwirtschaftete Pfanderlös verschiedenen lokal sozialen Einrichtungen zugute. So entstand das bundesweite Projekt „Spende dein Pfand“, an dem mittlerweile Enactus-Teams an 12 Hochschulen von Hamburg bis Rosenheim beteiligt sind.

An solchen sozialen oder ökologischen Projekten arbeiten derzeit in ganz Deutschland 41 Teams von Enactus mit unternehmerischen Methoden: Sie identifizieren Herausforderungen und Ziele, analysieren Rahmenbedingungen, entwickeln Konzepte für den Wissenstransfer und unterstützen so ehrenamtlich Menschen dabei, ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Unter dem Motto „Gelegenheiten erkennen“ weist Enactus am 6. November bundesweit auf die vielen verborgenen Ansätze hin, um die Welt im Kleinen besser zu machen: Aus einem Stapel alter Jeans können zum Beispiel hunderte von stylischen Schutzhüllen für Handys werden. Weggeworfene Plastiktüten bieten in Kenia Jobchancen für Frauen, die aus dem Rohstoff strapazierfähige Taschen herstellen.

Mit dem bundesweiten Smart Mob möchten wir auf die Arbeit von Enactus in Deutschland aufmerksam machen, neue Projektideen im Austausch mit der Öffentlichkeit zutage fördern und Mitstreiter für unsere 41 Hochschulteams gewinnen„, sagt Petra Lewe, Geschäftsführerin von Enactus in Deutschland.

Orte und Uhrzeiten für den Smart Mob gibt es ab sofort auf den Internetseiten von Enactus:


Über Enactus international
In der Non-Profit-Organisation Enactus engagieren sich weltweit rund 62.000 Studierende, 1.600 Hochschulen und 440 Unternehmen in 37 Ländern. Damit ist Enactus das größte Netzwerk dieser Art. Die Enactus Studierenden führen mit Hilfe unternehmerischer Methoden Projekte durch, um die Lebensqualität und den Lebensstandard von Menschen nachhaltig zu verbessern. Dabei werden sie von Partnerunternehmen und -hochschulen unterstützt. Zentrale Veranstaltungen der politisch und konfessionell neutralen Initiative sind die jährlich stattfindenden Landeswettbewerbe und der World Cup, an dem die jeweiligen Gewinnerteams der nationalen Wettbewerbe teilnehmen. Enactus wurde 1975 als „SIFE“ in den USA gegründet und hat sich im September 2012 weltweit umbenannt.

Über Enactus in Deutschland
Enactus gibt es in Deutschland seit 2003, die Organisation ist mittlerweile an 41 Hochschulen vertreten. Derzeit unterstützen 30 Unternehmen Enactus in Deutschland als Förderer, darunter 1&1, AIG, Bahlsen, BASF, Bayer, Bertelsmann, Boehringer Ingelheim, BP, Carl Zeiss, Lufthansa, Deutsche Telekom, Evonik, Ferrero, Freudenberg, Haniel, KPMG, Mercedes-Benz Bank, Metro Group, Peek & Cloppenburg, SAP, Siemens und Talanx. Enactus bietet ihnen laufend die Möglichkeit, sich in zahlreichen Projekten sowie bei den zentralen Events der Organisation zu engagieren. Enactus wird von den Medienpartnern enorm, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Personalwirtschaft unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie auf  www.enactus.de

(Quelle: Enactus e.V.  Petra Lewe    /  Bildrechte: Enactus e.V.  Fotograf Poster: Motiv entwickelt von Enactus KIT  obs/Enactus e.V. /  Internet: www.enactus.de )

Vier Fäuste schlagen sich für eine Schule – fight4peace: Box-Gala des Jahres

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Posted on : 29-10-2013 | By : m_weiss | In : Education abroad, Soziales Engagement, Sport, Veranstaltungen
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fight4peace: Box-Gala des Jahres findet am 15. November  zu Gunsten eines Guten Zwecks statt. Journalist und Afghanistan-Blogger fordert WBO-Internkontinental-Meister Hamid Rahimi heraus.

Hamburg/Köln. Am 15. November dieses Jahres fliegen unter dem Motto „fight4peace“ in Hamburg die Fäuste, und zwar zugunsten eines Guten Zwecks. Dazu hat der Journalisten und Afghanistan-Blogger Boris Barschow den WBO-Interkontinental-Meister Hamid Rahimi für einen Schaukampf herausgefordert. Warum lässt sich der Box-Novize überhaupt auf diesen offensichtlich ungleichen Kampf ein? „Der Erlös dieses außergewöhnlichen Boxkampfes geht in den geplanten Bau einer unabhängigen Journalistenschule in Afghanistan“, sagt der Herausforderer. Dafür riskiere er gerne eine „dicke Lippe„.

Für die Schule in Kabul übernimmt die Deutsche Journalistenschule München (DJS) die Patenschaft
Ähnlich wie in München möchten die Initiatoren des Projektes einen Kompaktkurs an der zu gründenden Afghanischen Journalistenschule anbieten, als auch kombinierte Lehrgänge mit dem Studiengang Journalistik. Zusammen mit der Deutsch-afghanischen Universitätsgesellschaft e.V. in Bonn, die bereits 5000 Euro gespendet hat, wollen Hamid Rahimi und Boris Barschow mit dem Schaukampf Mitte November die notwendige Aufmerksamkeit auf das Vorhaben ziehen und somit die Spendenbereitschaft der Menschen ansprechen.

Und das Programm hat es in sich.
Neben dem Hauptkampf über zehn Runden zu je drei Minuten soll es noch „einen attraktiven Vorkampf“ geben, wie die Veranstalter verlauten. Ein weiteres, besonderes Highlight des Abends: Der afghanische Superstar Jawid Sharif wird erstmals mit einem seiner Hits öffentlich in Deutschland auftreten. Weitere prominente Gäste hätten sich zudem angekündigt. „Der gesamte Abend wird daher sehr wahrscheinlich auch live im afghanischen Fernsehen ausgestrahlt“, sagt Barschow. Hierzu hat er einen Sponsor finden können, der einen Übertragungswagen inklusive Satellitentechnik zur Verfügung stellen will.

Sponsoren dabei …
…um den spektakulären Kampf überhaupt austragen zu können, haben Rahimi und Barschow bereits eine Vielzahl von Unterstützern und Sponsoren gewinnen können. Angefangen vom bekannten Boxtrainer Rüdiger May, der den Journalisten in den vergangenen zwölf Monaten intensiv auf die Begegnung mit Rahimi vorbereitete, über Harley-Davidson Germany GmbH (stiftete ein hochwertiges Motorrad, das nach dem Kampf zugunsten des Fördertopfes versteigert werden soll) bis hin zum Austragungsort Messe Hamburg Schnelsen.

Die Geschäftsführerin der Messe, Steffi Kranawetter, zeigte sich von Beginn an vom Charity-Konzept überzeugt. „Für uns stellte sich nicht die Frage, ob wir das Projekt unterstützen, sondern nur, wie wir bestmöglich zur Umsetzung beitragen können“, betont sie. Für Boris Barschow ist Kranawetters Einsatz vorbildlich. „Die Messe Hamburg Schnelsen stellt uns nicht nur die Räumlichkeiten zur Verfügung, sondern bringt sich auch maßgeblich ins Marketing mit ein“, freut sich der Journalist.

Guter Zweck und wo es Tickets gibt:
Die Organisatoren hoffen auf viele Besucher, um möglichst viel Geld für die geplante Journalistenschule zu sammeln. Über die Onlinepräsenz der Messe sowie über funke-ticket.de können Interessierte sich bereits ihre Karten in vier Preiskategorien – vom Stehplatz bis zur VIP-Karte inkl. Speisen und Getränke – sichern. „Darüber hinaus bietet sich der Kampf auch als Firmenevent an“, betont Barschow. So könne ein Unternehmen mit dem Kauf einiger Tickets auch seiner Belegschaft eine Freude machen.

Die außergewöhnliche Boxnacht wird am 15. November 2013 um 20 Uhr eingeläutet
Eine Stunde zuvor werden sich Rahimi und Barschow statt des „Offiziellen Wiegens“ im Zuge einer Pressekonferenz gemeinsam Afghanistan und die Potentiale des Landes diskutieren. Hier wird Boris Barschow seine Erfahrungen als Afghanistan-Experte mit einbringen. In den vergangenen Jahren war er jeweils unabhängig voneinander mehrfach als Bundeswehroffizier und als Berichterstatter im von Krisen zerrütteten Land im Einsatz.

Weitere Infos zum Charity- Event gibt es im Internet unter www.fight4peace.afghanistan-blog.de oder auf der Facebook-Fanseite unter www.facebook.com/boxcharity.

Zu „fight4 peace“:

Der Begriff „fight4peace“ wurde 2012 durch Hamid Rahimi geprägt, als er seinen WBO-Interconti-Titel in Kabul errang. Rahimi schaffe es, den ersten Box-Profikampf nach über 30 Jahren in das vom Krieg geschundene Land zu holen. Dieser Kampf fand vor weit über 4000 Zuschauern statt, die sich im „normalen Leben“ wahrscheinlich umbringen würden. „Sportler sind bessere Vorbilder als Soldaten“, sagte Rahimi damals. Er wolle künftig seine Boxeinsätze mit dem Friedensgedanken seines Heimatlandes Afghanistan in Verbindung bringen.

Weiterer Artikel zu Boris Barschow auf Mentoring4u:

Humanitäre Hilfe für Afghanistan ausgezeichnet

(Autor: daniel hopkins  provoke media / Quellen: www.fight4peace.afghanistan-blog.de , www.facebook.com/boxcharity ,de.wikipedia.org, www.harley-davidson.com/dewww.djs-online.de, www.daug-online.org/, hamid-rahimi.com/,www.messe-hamburg-schnelsen.dewww.jawidsharif.info/)

InteGREATer: Damit Träume wahr werden: Ümmühan Ciftci macht jungen Migranten Mut

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Posted on : 17-09-2013 | By : m_weiss | In : Förderung, Soziales Engagement
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Jung, ehrgeizig, engagiert: Ümmühan Ciftci studiert Medizin und hat einen Verein gegründet, der Migrantenkindern und ihren Eltern zeigen will, wie wichtig Bildung ist. Motto: „Du kannst dein Ziel erreichen! Wenn wir es geschafft haben, schaffst du es auch“.

Team von InteGREATer e.V.

Stadt Frankfurt am Main (pia). Die Familie türkischstämmig. Der Vater Bauarbeiter. Die Mutter Hausfrau mit fünf Kindern. Die Tochter: nicht geeignet für den höheren Bildungsweg. Die Lehrerin gab ihr eine Hauptschulempfehlung. Das Mädchen heulte sich die Augen aus dem Kopf. „Ich wollte Medizin studieren. Und ich hatte aufgeschnappt: Wer studieren will, muss aufs Gymnasium gehen, nicht auf die Hauptschule“, erzählt Ümmühan Ciftci.

Träume haben, Ziele erreichen
Ümmühan Ciftci, 24, schaffte es gegen die Empfehlung der Lehrerin aufs Gymnasium, wurde Stipendiatin der Hertie-Stiftung, studiert heute Medizin in Marburg, Chirurgin will sie werden. Doch das verträgt sich schlecht mit ihrem ehrenamtlichen Engagement: Vor drei Jahren gründete Ümmühan Ciftci, genannt Ümmü, in Frankfurt den Verein InteGreater. Ihr Ziel: Migrantenkindern zeigen, wie wichtig Bildung ist, ihnen Mut machen, ihre Träume vom Studium, der Handwerkslehre, der Bankausbildung wahrzumachen. Und sich dabei nicht von Lehrern beeindrucken zu lassen, die einem eine Hauptschulempfehlung ausschreiben, nur weil man einen türkischen, kroatischen oder pakistanischen Namen trägt. „Du kannst dein Ziel erreichen! Wenn wir es geschafft haben, schaffst du es auch“ steht in großen Lettern auf den Plakaten von InteGreater.


Ihre Eltern machen sie stark
Ihr habt es einfach schwieriger. Diesen Satz sagte die Lehrerin damals zu Ümmüs Mutter. Ümmü selbst war dabei, als es darum ging, die Lehrerin zu überzeugen, wie viel in dem Mädchen steckt. „Meine Mutter verstand nicht immer alles. Sie nahm mich zu den Gesprächen mit, damit ich für sie übersetzen konnte.“ Die Mutter hatte sich in der Türkei das Lesen und Schreiben selbst beigebracht, der Vater träumte von einem Studium, als er in den 1970ern nach Kassel kam, arbeitete dann aber auf dem Bau. „Sie sind keine Akademiker, fürchteten, mir nicht helfen zu können, wenn ich in der Schule nicht mitkomme“, erzählt die Studentin. „Aber sie haben immer an mich geglaubt und mich unterstützt.“

Gespräche als Initialzündung
An diesem Punkt setzt InteGreater an. Rund 150 junge Leute, die wie Ümmü ausländische Wurzeln haben, sich während ihrer Schulzeit und auch heute noch über allgegenwärtige Vorurteile hinweggesetzt haben, erzählen Eltern und Schülern ihre Erfolgsgeschichte. „Wir sind keine Psychologen oder Pädagogen“, erklärt Ümmü. Die Arbeit des Vereins soll eine Initialzündung sein, Eltern und Schüler zum Nachdenken anregen. „Außerdem haben wir ein großes Netzwerk und wissen, wo man weiterführende Hilfe wie Berufsberatung oder Nachhilfe bekommt“, ergänzt Constanze Matthiesen, eine von zwei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen des Vereins. Die InteGreater-Veranstaltungen finden in Schulen statt, in Moscheen, Stadtteil- oder Frauenzentren. Der Verein arbeitet in Frankfurt unter anderem mit dem Amt für Multikulturelle Angelegenheiten und der Polytechnischen Gesellschaft zusammen.

Geschichten, die bewegen
Die Gespräche mit Eltern und Schülern finden immer getrennt statt. Weil die Fragen, die sie beschäftigen, andere sind. Eltern wollen wissen, wie sie ihr Kind motivieren können, wie sie helfen können, wenn sie selbst keine ausreichende Schulbildung genossen haben. Oder wie sie mit Lehrern und anderen Eltern umgehen sollen. „Wir haben schon Geschichten gehört von Leuten, deren Kindern seit Jahren dieselbe Klasse besuchen, die aber noch nie miteinander gesprochen haben“, sagt Ümmü. Schüler wiederum erzählen von ihren Ängsten. Ich traue mir nicht zu, Abitur zu machen. Wie soll ich eine Lehrstelle finden, wenn ich schon wegen meines Namens kritisch beäugt werde? Wie soll ich es zu etwas bringen, wenn ich der einzige in der Familie bin, der morgens aufsteht, und meinen Eltern egal ist, was aus mir wird?

„Eltern und Schüler können mit uns so offen reden, weil wir aus ihrer Mitte kommen, ihre Probleme kennen“, sagt Ümmü. Auch sie wurde unterschätzt. Auch sie stößt heute noch jeden Tag an Grenzen. Für ihre Zimmersuche in Marburg hat die junge Frau einen falschen Namen angegeben, weil sie mit ihrem türkischen keines gefunden hätte. Migranten, stellt sie immer wieder fest, müssen sich in allen Bereichen mehr anstrengen. „Aber davon lasse ich mich nicht kleinkriegen“, sagt sie bestimmt.

Wolfgang Schäuble war der Auslöser
Auf die Idee, anderen mit gutem Beispiel voranzugehen, brachte sie ein Lehrer ihres Gymnasiums. Er schlug vor, Ümmü solle Ansprechpartnerin für andere Migranten werden. Später empfahl er sie für ein Start-Stipendium der Hertie-Stiftung. Hier lernte sie ihren Mentor Jochen Sauerborn, den ehemalige UBS-Vorstandsvorsitzenden kennen, heute nennt sie ihn ihren deutschen Papa. Als Stipendiatin wurde sie vom damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler eingeladen, kurz nach dem Abitur hatte Ümmü zusammen mit drei Freunden an ihrer alten Schule eine Diskussionsrunde für Eltern mit ausländischen Wurzeln organisiert. Im Jahr 2009 war Ümmü Gast einer Podiumsdiskussion mit Bundesminister Wolfgang Schäuble. Thema: Migranten und Bildung. „Nach dem Gespräch sagte Herr Schäuble zu mir: ,Erzähl deine Geschichte nicht uns, erzähl sie den Eltern anderer Kinder. Gründe einen Verein, Mädchen!“ Mit der Unterstützung von Jochen Sauerborn fand Ümmü Förderer für ihre Idee, 2010 gründete sie InteGreater.

Ümmühan Ciftci am Schreibtisch

Elf Standorte in fünf Bundesländern
„Inzwischen haben wir Regionalgruppen an elf Standorten in fünf Bundesländern. Aber in Frankfurt sind wir am aktivsten“, sagt Constanze Matthiessen. „Ohne Connie ginge hier gar nichts“, ruft Ümmü und lacht. Constanze „Connie“ Matthiesen kümmert sich um Papierkram, um Schulungen für neue InteGreater und manchmal auch um Bahntickets für die Vereinsgründerin. Ümmü ist eine viel gefragte Frau, hat einen vollgepackten Terminkalender: Studium, Nebenjob, Vereinsarbeit. „Ich möchte so viel, habe so viel Energie“, sagt sie. Auch wenn die Arbeit von InteGreater für sie eine Herzenssache ist, ihr Medizinstudium steht an erster Stelle: „Wenn ich mich hier nicht anstrenge, werde ich nicht dem gerecht, wofür unser Verein steht.“ Dass sie nicht alles auf einmal schaffen kann und Grenzen ziehen muss, hat Ümmü bei ihrer ersten wichtigen Medizinprüfung gelernt. „Ich bin durchs Physikum gerasselt, habe darüber mein Stipendium verloren und war danach auch nicht mehr Bafög berechtigt.“ Das Aufstehen nach dieser Niederlage habe sie viel Kraft gekostet.

Erfolg und Bodenhaftung
Erlebnisse wie diese und auch ihre Eltern sind es, die Ümmü nicht abheben lassen. „Meine Eltern achten sehr darauf, dass ich bodenständig bleibe.“ Im März dieses Jahres wurde Ümmü für ihr Engagement bei einer Gala in Berlin mit der Goldenen Bild der Frau ausgezeichnet, der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Am nächsten Tag, wieder zu Hause in Kassel, drückte Mutter Ciftci der Tochter einen Wischmopp in die Hand. „Ümmü“, sagte sie, „gestern hattest du genug Glamour, heute ist wieder alles normal.“


(Autor: Anja Prechel  / Quelle: Stadt Frankfurt am Main/ Fotos: Stefan Maurer/PIA Frankfurt am Main)

Stärken bündeln! – Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg unterstützt Adveniat

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Posted on : 10-05-2013 | By : m_weiss | In : Soziales Engagement
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Adveniat und DPSG gestalten Weltkirche. Die Bischöfliche Aktion Adveniat und die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) entsenden in Zukunft gemeinsam junge Freiwillige nach Lateinamerika.

Stephan Jentgens (stellvertretender Geschäftsführer Adveniat), Kerstin Fuchs (DPSG-Bundesvorsitzende), Prälat Bernd Klaschka (Geschäftsführer Adveniat) und Dominik Naab (DPSG-Bundesvorsitzender) unterzeichnen einen Vertrag über die Zusammenarbeit bei internationalen Freiwilligendiensten. Quellenangabe: "obs/Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg"

Adveniat hat als Lateinamerika-Hilfswerk der deutschen Katholiken starke Partner vor Ort. Die DPSG bietet rund 95.000 Kindern und Jugendlichen Raum sich zu entwickeln und Abenteuer zu erleben. Mit der neuen Zusammenarbeit wollen beide Partner ihre Stärken bündeln. Geplant ist, dass die Freiwilligen aus Deutschland sowohl in Adveniat-Projekten als auch in der lokalen Pfadfinderarbeit mitarbeiten.

Voneinander lernen
Die DPSG bietet bereits Freiwilligendienste im Rahmen des Weltwärts-Programms der Bundesregierung an. Dieses Engagement will der Verband jetzt mit dem Schwerpunkt Lateinamerika ausbauen. „Wir haben in der DPSG den richtigen Partner gefunden. Gemeinsam können wir mit den Freiwilligendiensten zu Verständigung und Frieden sowie dem globalen Lernen beitragen„, sagte Prälat Bernd Klaschka, der Adveniat-Geschäftsführer.

Kirche mitgestalten – weltweit
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sehen darin einen guten Anfang, um Weltkiche mit zu gestalten„, sagte DPSG-Bundesvorsitzender Dominik Naab. „Was uns vereint, ist die Option für die Jugend und das gemeinsame Kirchenverständnis„, ergänzte Kerstin Fuchs, Bundesvorsitzende der DPSG.

Die Bundesversammlung in Köln
Der Vertrag zur Zusammenarbeit zwischen Adveniat und der DPSG wurde feierlich auf der DPSG-Bundesversammlung in Köln unterzeichnet. Die Bundesversammlung ist das oberste beschlussfassende Gremium der DPSG, sie zählt in diesem Jahr rund 120 Delegierte und Gäste. Die Bundesversammlung findet jedes Jahr in einer anderen Diözese statt. Sie tagt 2013 im Kölner „Berufskolleg Südstadt“. Untergebracht sind die Delegierten im Tagungs- und Gästehaus St. Georg des DPSG-Diözesanverbandes Köln.

Die Bischöfliche Aktion
Adveniat Die Bischöfliche Aktion Adveniat ist das Lateinamerika-Hilfswerk der Katholiken in Deutschland. Mit den Spenden aus Deutschland unterstützt das Hilfswerk die Kirche in Lateinamerika in ihrem Einsatz für die Armen, Benachteiligten und Minderheiten.

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG)
bietet bundesweit rund 95.000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mehr als ein Abenteuer. Der größte katholische Pfadfinderverband in Deutschland versteht sich als Erziehungsverband – die Mitglieder lernen, aufrichtig und engagiert ihr Leben und ihr Umfeld zu gestalten.

(Autor: Christopher End, Referent für Öffentlichleit Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg  /  Bildrechte DPSG  /  Foto: Daniel Lienert DPSG  / Quelle: OTS Köln)

Rugby räumt auf

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Posted on : 10-04-2013 | By : m_weiss | In : Soziales Engagement, Sport
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Zum Angriff gegen Abfall

Gemeinsam mit dem Rugby-Verband Baden Württemberg engagiert sich McDonald’s mit einer Aufräum-Aktion für eine saubere Umwelt

Heidelberg, 10. April 2013. Umweltschutz geht jeden etwas an. Auch der Rugby-Verband Baden-Württemberg (RBW) und McDonald’s sind sich ihrer Verantwortung bewusst und werden nun gemeinsam aktiv: In einer landesweiten Aktion blasen Rugby-Vereine zum Angriff gegen den Abfall und werden dabei von McDonald’s tatkräftig unterstützt.

Wir freuen uns über die Kooperation mit McDonald’s“, so Claus-Peter Bach, Vorsitzender des Rugby-Verbands Baden-Württemberg: „Denn gemeinsam kann man mehr erreichen – gerade beim Umweltschutz.“ Die Aktion startet am Samstag, den 13. April 2013, zeitgleich in mehreren Orten im ganzen Bundesland um 10 Uhr: Ausgerüstet mit Handschuhen und Müllsäcken, die McDonald’s den Vereinen zur Verfügung gestellt hat, sammeln die Vereinsmitglieder Abfall aus der Umgebung ein und bringen diesen um 13.30 Uhr zu den jeweils nächstgelegenen McDonald’s-Restaurants. Dort wird der Abfall entsorgt, und die fleißigen Sammler erhalten im Anschluss ein McMenü zur Stärkung.

Bereits seit einem Jahr kooperieren der Rugby-Verband Baden-Württemberg und McDonald’s: So unterstützte McDonald’s das internationale Siebenerrugby-Turnier für U16-Auswahlmannschaften und beteiligte sich am Trikot- und Hosen-Sponsoring der Landesauswahlen. Die gemeinsame Anti-Abfall-Aktion markiert nun den nächsten Meilenstein dieser erfolgreichen Zusammenarbeit.

Folgende Vereine und McDonald’s Franchise-Nehmer beteiligen sich an der Anti-Littering-Aktion:
Rugby-Club Rottweil in Zusammenarbeit mit Franchise-Nehmer (FN) Bernd Karrer, Rugby-Club Konstanz in Zusammenarbeit mit FN Henry Albert, Stuttgarter Rugby-Club in Zusammenarbeit mit FN Jacob Faltermeier, Turnverein Pforzheim 1834 in Zusammenarbeit mit FN Leander Schnell, Karlsruher Sportverein in Zusammenarbeit mit FN Marion Götte, Heidelberger Ruderklub 1872, TSV Handschuhsheim 1886, Turnerbund Rohrbach, Sportclub Neuenheim 1902 und Heidelberger Turnverein in Zusammenarbeit mit den McDonald´s Company Restaurants.

Über den Rugby-Verband Baden-Württemberg

Der RBW wurde 1952 als Badischer Rugby-Verband gegründet und 1972 unter Einbeziehung der württembergischen Vereine zum Rugby-Verband Baden-Württemberg erweitert. Der RBW hat 2750 Mitglieder in 18 Vereinen. Die Landesauswahlen U16 und U18 sind deutsche Meister 2012 im traditionellen Fünfzehner-Rugby und im olympischen Siebener-Rugby.

(Kontakt: Rugby-Verband Baden-Württemberg e.V., Claus-Peter Bach (Vorsitzender), Friedrichstr. 28, 68723 Plankstadt)

Fehlzeiten und frieren im Sommer? Teil 3

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Posted on : 13-01-2013 | By : m_weiss | In : Erfahrungsberichte, Gesundheit, Soziales Engagement
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Es folgt das Interview, Teil 3, mit Jürgen M. Beith, Gründungspräsident der Deutsche Thalassämiehilfe e.V. (1995).

Mentoring4u:
Gibt es Probleme in der Ausbildung?

Jürgen M. Beith:
Es ist für diese Patienten zu mindestens doppelt so schwer, einen Job zu finden. Ein junger Mann mit irgendeinem Wirtschaftsstudiengang musste die Arbeit und Ausbildung als Substitut im Einzelhandel aufgeben, weil er sie körperlich nicht bewältigen konnte.

Mentoring4u:
Wie könnte ein Studium verlaufen ?

Jürgen M. Beith:
Studium geht mehr schlecht als Recht, weil die Leistungskurve nach dem dritten Tag nach der Bluttransfusion kontinuierlich abfällt. Patienten frieren auch selbst im Sommer leicht.

Frau Nowack mit Patienten


Mentoring4u:
Wie verhalten sich Arbeitgeber?

Jürgen M. Beith:
Viele Arbeitgeber scheuen auch die Fehlzeiten. Ein wirklich im IT-Bereich hoch qualifizierter berichtet mir regelmäßig von seinen Problemen, weil keine Ambulanz mehr am Wochenende Transfusionen verabreicht und er deswegen Donnerstags oder Freitags alle drei Wochen fehlt. Der letzte Arbeitgeber, Sitz in USA hat ihn deswegen gefeuert.

Die Job-Auswahl muss individuell erfolgen. Obendrein tun sich in Deutschland viele Gutachter schwer, einen Grad der Erwerbsminderung zu testieren.

Mentoring4u:
Wie gehen Ihrer Meinung nach internationale Organisationen mit diesem Thema um?

Jürgen M. Beith:
Die WHO umgeht das Thema nach Möglichkeit, weil sonst die Frage im Raum stünde: „Wo ist unser Blut, wo ist unser Sanitäter, wo ist unsere Krankenstation???

Die Letzte die sich dazu geäußert hat, war Gro Harlem Brundtland2003 als Direktorin der WHO. (Gro Harlem Brundtland ist eine norwegische Politikerin und war dreimal Ministerpräsidentin. Als erste Frau war sie von 1981 bis 1992 Vorsitzende der sozialdemokratischen Arbeiderpartiet Quelle: Wikipedia)   Sie hat die Nationen aufgefordert, mehr „Augenmerk auf das drängende Thema“ zu werfen. Das war es dann aber auch.

Mentoring4u:
Wenn Sie sich etwas wünschen dürfen, was wäre es?

Jürgen M. Beith:
Was uns Not tut, ist öffentliches und gesundheitspolitisches Bewusstsein für die Krankheit, Weiterbildung der Gynäkologen und Kinderärzte in der Fläche (Anamnese und Diagnostik liegen im Argen) und Aufklärung der Trägerinnen und Träger über das Vererbungsrisiko.

Hier finden Sie Teil 1 und Teil 2 des Interviews

Mentoring4 führte das Interview mit Oberstleutnant a.D Jürgen M. Beith, Gründungspräsident Thalassämiehilfe ohne Grenzen e. V. .

(Autor: M. Weiss  /  Bilder: Thalassämiehilfe ohne Grenzen e. V.  / Bildbearbeitung: M. Weiss  /  Quelle: www.thogde.org,www.thalassaemie.info/,de.wikipedia.org)

Rettet Leben! Schenkt Blut, schenkt Leben!

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Posted on : 24-12-2012 | By : m_weiss | In : Gastautor, Soziales Engagement
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DRK-Blutspendedienst ehrt blinden Journalisten für 150 Blutspenden und für beispielloses gesellschaftliches Engagement„Das Engagement von Keyvan Dahesch kann nicht genug gewürdigt werden“

Keyvan Dahesch in seinem Büro

Blut ist ein lebenswichtiges Organ, welches nicht künstlich herstellbar ist. Blutspenden sind daher essenziell nötig und ohne Alternative. Jeden Tag werden mindestens 15.000 Blutspenden gebraucht, um die Kliniken in Deutschland für die Versorgung der Kranken und Verletzten zu versorgen. Einer dieser Spender von ihnen ist Keyvan Dahesch, der am 19. Dezember 2012  für 150 Blutspenden von der Präsidentin des Landesverbandes des Deutschen Rotes Kreuzes in Hessen, Hannelore Rönsch beim DRK-Blutspendedienst in Frankfurt geehrt wurde. „Das Engagement von Keyvan Dahesch kann nicht genug gewürdigt werden. Er verdient die höchste Anerkennung, denn ohne Menschen wie ihn wäre die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes und die Versorgung der Patienten in den Krankhäusern mit Blut nicht möglich. Dafür meinen herzlichen Dank.“ betont Hannelore Rönsch in ihrer Laudatio.

Keyvan Dahesch
ist ein ganz besondere Mensch: Dahesch wurde am 26. Dezember 1941 in Teheran geboren und kam blind zur Welt. Sein ganzes Leben setzt er sich für die Belange von Menschen mit Behinderungen ein und erhielt zahlreiche Auszeichnungen darunter den Ehrenbrief des Landes Hessen und das Bundesverdienstkreuz. Als Vorbild andere Menschen für die Blutspende zu begeistern ist ein großes Anliegen von Dahesch. „Auch wenn ich altersbedingt nicht mehr Blutspenden kann, gebe ich mein Helfersyndrom nicht auf“, schmunzelt der Journalist bei seiner 150. Blutspende.

Geht es Ihnen gut?
Nutzen wir die Zeit um Weihnachten, denken wir an Freunde und Verwandte. Gab es in diesem Jahr Unfälle und Krankheiten. 2012 war bestimmt nicht für jede Familie ein glückliches Jahr.  Und was wäre noch passiert, wenn die Helfer nicht rechtzeitig zur Stelle gewesen wären? Ich glaube, jeder von uns kann dazu etwas erzählen … und spenden!

Jeder kann ganz plötzlich in die Situation kommen,
dringend Blutpräparate zu benötigen: Die Liste, in welchen Situationen Blutpräparate benötigt werden ist lang. Sie werden eingesetzt bei der Versorgung eines Unfallopfers mit starkem Blutverlust, bei einem Krebspatienten während und nach der Chemotherapie oder auch bei Herz-, Magen- und Darmerkrankungen und vielem mehr. Aber auch für den Spender selbst lohnt sich die gute Tat. Neben dem erfüllenden Gefühl bis zu drei Menschen mit seiner Blutspende geholfen zu haben bekommt jeder Blutspender einen kleinen Gesundheitscheck. Erstspender erhalten einen Blutspendeausweis mit der Blutgruppe. Dieser hat bei Unfällen nicht selten schon einen entscheidenden Zeitvorteil gebracht.

Blut spenden kann jeder Gesunde
zwischen 18 und 71 Jahren, Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss sollten Spender eine gute Stunde Zeit einplanen. Eine Stunde, die ein ganzes Leben retten kann.

Blutspendetermine und weitere Informationen zur Blutspende sind unter der gebührenfreien DRK-Service-Hotline 0800-1194911 und im Internet unter www.blutspende.de erhältlich.

(Pressekontakt: DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen gemeinnützige GmbH – Sandhofstraße 1 – 60528 Frankfurt – Stefanie Fritzsche  / Kommentar: M. Weiss  /Foto: Cybertronic  /  Bildbearbeitung: A. Korkis  / Thumb: communication-is-the-key)

Bruder Paulus: Wendezeit für eine neue Richtungsentscheidung

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Posted on : 24-12-2012 | By : m_weiss | In : Gastautor, Karriereplanung, Soziales Engagement
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Bruder Paulus

Weihnachten und das Neue Jahr:

Wendezeit für eine neue Richtungsentscheidung.
Wer als junger Mensch ein geglücktes Leben will, muss das immer wissen:

Du kannst entscheiden. Du  musst entscheiden. Du bist frei, zu überprüfen.
Du bist niemandes Knecht. Glück ist nicht käuflich.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie auf Ihr Herz hören können. Die Stille lieben.
Das Gebet versuchen. Die falschen Götzen enttarnen. Die Energie nicht für die Fahrt in eine unbedachte Richtung verschwenden.

Segen wünsche ich Ihnen. Ein neues Lebensgefühl. Besser: Ein neues Lebenswissen nach dem Fest.
Sie sind geliebt. Sie sind gewollt. Sie sind ein Gedanke Gottes, der noch nie da war.

Bringen Sie sich ein.
Halten Sie sich nicht zurück.

Lassen Sie sich etwas entgehen.
Leben Sie.
Jetzt.

Im Dienst.
In der Liebe.
Verbunden mit der Welt.
Aufbauend für die Menschheit.

Mit freundlichen Grüßen
Bruder Paulus

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Franziskustreff- Liebfrauen hilft ObdachlosenCity-Seelsorge Frankfurt Liebfrauen

CBM fordert Abbau der Barrieren und setzt am Welttag der Menschen mit Behinderung Zeichen

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Posted on : 04-12-2012 | By : m_weiss | In : Soziales Engagement
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CBM verbindet – Helfen Sie mit!
Solidaritätsbekundung in Frankfurt. Tausende Karten und Plakate flatterten am Montag, dem 3. Dezember 2012 an eine Wäscheleine geklammert über dem Main in Frankfurt. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) hat anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung den Abschluss der Aktion „CBM verbindet – Helfen Sie mit!“ gefeiert. An der Leine befestigt waren Plakate mit Geschichten von vier Menschen mit Behinderungen aus Afrika und Lateinamerika. Dazwischen Teilnehmerkarten von 6.183 Bürgern, die mit ihrem Namen ihre Solidarität für Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern zum Ausdruck gebracht haben.

Dr. Rainer Brockhaus, Diana Ureta, Prof. Gesine Schwan

Dr. Rainer Brockhaus, Diana Ureta, Prof. Gesine Schwan

Beim Abschlussevent der Kampagne übergab Prof. Gesine Schwan, Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance, im Namen der Teilnehmer symbolisch eine Riesen-Karte an Diana Ureta aus dem CBM-Regionalbüro auf den Philippinen. Diana Ureta nahm auf dem Eisernen Steg die Karten stellvertretend für alle Partner der CBM und Menschen mit Behinderungen weltweit entgegen.

Solidarität ist etwas, das das Herz erwärmt – sowohl für diejenigen die sie empfangen, als auch für diejenigen die sie gebensagte Prof. Gesine Schwan.

Und Diana Ureta war begeistert von den zahlreichen Teilnehmern: „Es ist unglaublich toll zu erleben, wie viele Menschen in Deutschland sich für behinderte Menschen in Entwicklungsländern einsetzen. Diese Karten zeigen uns, dass wir nicht alleine gelassen werden, sondern in Deutschland auf eine große Anzahl von Unterstützern bauen können. Vielen Dank im Namen aller Partner der CBM.“

Weltweit gibt es eine Milliarde Menschen mit Behinderungen, 80 Prozent davon leben in Entwicklungsländern. Weil Solidarität nicht selbstverständlich ist, leben sie oftmals am Rande der Gesellschaft und sind von der Teilhabe am Berufsleben und Alltag ausgeschlossen. Deshalb forderte die CBM am Montag den Abbau der Barrieren, die Menschen mit Behinderungen den Zugang zur Arbeitswelt und Bildung erschweren.

Gleichzeitig macht die CBM auf den Zusammenhang von Armut und Behinderung aufmerksam. „Oft bedingen sich Armut und Behinderung gegenseitig. Zum einen führt Armut dazu, dass eine schlechte medizinische Versorgung Behinderung verursacht oder eine angemessene Behandlung verhindert. Zum anderen geraten Menschen durch ihre Behinderungen oft in Armut, weil sie sowohl von Bildung als auch vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind“, so Dr. Rainer Brockhaus, Direktor der CBM.

Solidaritätskarten mit Frankfurter Skyline

Die CBM ist eine der größten und ältesten Organisationen für Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Sie setzt sich seit über 100 Jahren für Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern ein. Derzeit unterstützt die CBM 749 Projekte weltweit. Allein im Jahr 2011 wurden durch die Projektarbeit der CBM mehr als 36 Millionen Menschen gefördert, die behindert oder von einer Behinderung bedroht waren. Die CBM ist von der WHO als Fachorganisation anerkannt und hat seit 2002 Beraterstatus bei den Vereinten Nationen.

(Pressemitteilung der CBM vom 3.12.2012)