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Veranstaltungshinweis: 6. Wirtschaftsgespräch

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Posted on : 10-07-2014 | By : m_weiss | In : Ausland, Autor, Terminhinweise, Wirtschaft
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(Bewertung-Durchschnitt: 5,00 von 5 Sternen)
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6. Wirtschaftsgespräch des Wirtschaftsrates Sektion Wiesbaden

mit Regina van Dinther MdL, Landtagspräsidentin a. D. aus Nordrhein-Westfalen

zum Thema: „Europa unser Glück“ – aber es fällt nicht vom Himmel Eindrücke einer Reise nach Polen und die Ukraine

Weitere Informationen: hier

(Autor: M. Weiss)

Schicksal und Tragödie „Lampedusa“

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Posted on : 06-11-2013 | By : m_weiss | In : 5vor12, Ausland, Education abroad, Haus der Mentoren, Students abroad
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(Bewertung-Durchschnitt: 4,71 von 5 Sternen)
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Lampedusa steht nur als Synonym. Jeder junge Afrikaner/in, der die Chance hat, mit Führungskräften aus der Wirtschaft, Politik und Kultur über seine persönlichen Ziele zu diskutieren, spart das Geld seiner Eltern für seine Ausbildung vor Ort. Jeder junge Mensch, der den Weg über das Mittelmeer spart und im eigenen Land bleibt um dort Karriere zu machen, unterstützt langfristig auch die eigene Wirtschaft.

Presse ts-grafik.d

Die Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH bzw. unsere Initiative  „Führungskräfte schenken Studierenden  Zeit“ nimmt sich dieses Themas an. Wir werden ab Martinstag 2013 unsere Mentoren bitten für 1:1 Gespräche mit afrikanischen Studierenden zur Verfügung zu stehen.

Zielgruppe

  • Studenten oder Studentinnen, die sich über ihre Berufsausbildung informieren lassen möchten.


Technische Voraussetzung

  • Internetanschluss ,
  • und Skype oder ein anderes Telefonprogramm via Internet
  • Telefonanschluss


Fachliche Voraussetzung

  • Student/in studiert und
  • ist interessiert an Informationen von Führungskräften


Sprachen

  • englisch,
  • französisch,
  • arabisch oder
  • deutsch

Voraussetzung
Wir benötigen von jedem Studenten einen 3/4 seitigen Lebenslauf und das Thema welches ihn/sie interessiert und in welcher Sprache er/sie mit „seinem“ Mentor kommunizieren möchte. Wir können natürlich nicht garantieren, zu jedem Aufgabengebiet einen Mentor in der jeweiligen Sprache zu finden.

Das Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH stellt dann fest, welcher Mentor zu welchem Mentee passt und begleitet das Mentoren Tandem 1:1 face to face über dieses erste Interview hinaus.

Teilnahmebedingung
Jeder Studierende, der teilnehmen möchte, muss einen Artikel über seine Beweggründe schreiben, warum er/sie wo studiert und was er/sie in der Zukunft erreichen möchte.  Dieser Text wird auf der Website www.mentoring4u.de veröffentlicht und dient als Erfahrungsbericht für Sie, unsere Leser.

Sie möchten sich aktiv beteiligen, dann melden Sie sich doch bei uns als Mentor.

Sie möchten das Projekt gerne finanziell unterstützen?  Darüber freuen wir uns ganz besonders. Schreiben Sie uns eine Email an

Dem Haus der Mentoren gGmbH liegt ein Bescheid des Finanzamtes Frankfurt nach § 60a Abs 1 AO über die gesonderte Feststellung der Einhaltung der satzungsmäßigen Voraussetzungen nach den §§ 51,59.60 und 61 AO vor (Siehe auch Impressum).

(Autor: Martin Weiss  | Bild: ts-grafik.d | Thumb: frootmat | Quelle: photocase)

<br /> <a href=“https://ssl.emnislive3.de/extern/ext_formgen.php?idcont=MTJ8MjB8ODE3OTk4NzQ4fGVtbmlzX2NsaWVudF9jYXwxMzgzNjczOTYxODkxMzgwMzEy“ mce_href=“https://ssl.emnislive3.de/extern/ext_formgen.php?idcont=MTJ8MjB8ODE3OTk4NzQ4fGVtbmlzX2NsaWVudF9jYXwxMzgzNjczOTYxODkxMzgwMzEy“>Spende </a><br />

Lampedusa und was nun?

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Posted on : 17-10-2013 | By : m_weiss | In : Ausland, Autor, Politik
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(Bewertung-Durchschnitt: 5,00 von 5 Sternen)
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Der scheinbar nicht endende Flüchtlingsstrom aus dem Süden, aber auch aus dem asiatischen Raum hält seit Jahren unvermindert an. Die schrecklichen-, unmenschlichen Ereignisse, die sich an den Küsten von Spanien, Italien und Griechenland abspielen, hervorgerufen durch Schlepperbanden, die menschliches Leben anscheinend gegen „Bares“ versenden, ohne darauf zu achten ob ihr „Gut“ dann auch lebend ankommt sind menschensverachtend und  verabscheuungswürdige Verbrechen.

Screenshot Wasserspiegel Artikel

Lampedusa ist die größte der drei Pelagischen Inseln im Mittelmeer zwischen Tunesien und Sizilien. Die Insel gehört zur GemeindeLampedusa e Linosa in der italienischen Provinz Agrigent. Leider liegt die Insel nur rund 130 km von Tunesien entfernt und ist unter anderem bekannt als Anlaufpunkt afrikanischer- und asiatischer Flüchtlinge (Quelle Wikipedia).

Uns geht es gut.
Wir leben seit über 60 Jahren ohne kriegerische Auseinandersetzungen in Freiheit. Wir können die Straßenseite wechseln ohne in Deckung zu gehen oder erschossen zu werden. Kinder dürfen zur Schule gehen, Jungen wie Mädchen, junge Erwachsene dürfen studieren. Uns steht sozusagen die Welt offen. Urlaub ist gesetzlich verankert. Wir benötigen z. B. auch kein Visa, um an der Adria oder sonst wo in Europa Urlaub zumachen. Wir haben eine gemeinsame Währung, den €uro, der international geschätzt wird. Wir zahlen keine Umrechnungs Gebühren. Wir haben niedrige Inflationsraten und Zinsen. Der Gegenwert von € 500 wiegt in einigen ausländischen Währungen manchmal  1/2 Kilo und mehr.  Es gibt eine Deutsche Rentenversicherung und Krankenkassen. Tarifparteien, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände führen Tarifverhandlungen. Gesetze schützen uns, das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) von 1952 beispielsweise regelt Kündigungen, Arbeitnehmervertretung etc. p.p.

Muss eine Gesellschaft, wie die unsrige, sich vielleicht doch einmal Gedanken machen? Wie gehen wir  auf Einwanderer zu? Was tut der Einzelne, was tue ich? Integration, wie geht das denn? Was bedeutet Freiheit? Was macht Europa und gibt es noch andere Beispiele dieser Art in der Welt?

Wir möchten Sie, unsere Leser fragen, welche Lösungsvorschläge Sie zu diesen Themen haben und/oder weisen Sie Erfahrungen auf, die sie weitergeben möchten? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und veröffentlichen diese auch! Versprochen.

Bitte kommentieren Sie direkt unter dem Artikel oder schreiben Sie uns an unsere neue Emailadresse:   m.weiss@Haus-der-Mentoren.de

(Autor:  Martin Weiss  / Foto: froodmaat, Gordon Gross   /  Quelle: wikipedia.de, www.photocase.depixelio.de )

Hussein Hassanin, Cairo, Egypt 2: Solutions

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Posted on : 27-12-2012 | By : m_weiss | In : Arbeitsmarkt, Ausland, Ausland, Förderung, Gastautor, Karriereplanung
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(Bewertung-Durchschnitt: 4,13 von 5 Sternen)
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(1)working hours in the public and private sector should be reduced to a maximum of 30 hours and 40 hours per week respectively, thereby creating jobs for the unemployed under-25s years old of young people. (here, there should be no decrease in the pay of those currently employed)..  in the meantime , the young new workers should be paid a minimum wage at the current rate..

chanting for work in Egypt

(2) It is time the government reintroduced the Future Jobs Fund or something similar, as it provided real jobs for young people.

(3)There is an advice to all such young people is to make sure they immediately contact their local union and ask about organising in their workplace. If they can persuade their colleagues to become unionised, they can then fight together for proper wages and conditions ..

(4) Build more housing: A national house-building programme would immediately create jobs as well as address our long-term housing crisis. first we need to build the housing in those areas where jobs are being created..Second, we have to find wayout about restraining buy-to-let investors who have dominated house-buying..

(5)Rebalance tax breaks: We must make it attractive to invest in young people. Young people need a level playing field with older workers in the job market.

(6) Meet the challenge of globalization: Much of Germany’s growth, and other rich European countries’s growth in the past decade has been assisted by economic migration from other countries, but this has also forced young adults new to the labour market on to the back foot. Where once the state promised „full employment“, it couldn’t deliver that pledge even if it dared make it the era of globalisation. The charges to compete on the global stage must be abolished and the older generation – and the richest among them – must stump up their cash to fund the challenge.

(7) Address the tax haven culture: just as workers have been pulled into Germany and other rich European countries, money has poured out. The wealthiest individuals and companies in some European countries shelter their money untaxed in foreign havens that don’t meet even rudimentary regulatory standards. Those countries need global democratic institutions to ensure that more capital is invested in the interests of the future.

(8) Focus on the long term: Short-term logic underpins much of governments policy. To sell off assets, realise the cash and fail to reinvest is plainly robbing the next generation. Young adults need job security as much as older ones, so if co-operative and mutual institutions are more likely to invest in their employees as well as their businesses and deliver that security, aren’t these what governments should incentivise with tax breaks, grants and endowments?…

Finally, I believe that is just a stab at a set of proposals to get our young adults back on their feet – and the economy, too.

Link to Part 1(Problems)

(Guest author: Hussein Hassanin, Cairo, Egypt  / Picture: Hussein Hassanin)

Hussein Hassanin, Cairo, Egypt: The future for our young people: problems and solutions:

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Posted on : 26-12-2012 | By : m_weiss | In : Arbeitsmarkt, Ausland, Gastautor, Karriereplanung
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*We are aware that the problem of the future of young people is something that may seem impossible. But this should not take us to the resignation and inaction. The principle of personal responsibility and the ability of each person are inalienable values.

chanting for better life in Egypt

The younger generation suffering from the four letter words (neet) wors, which is (not education, employment, and training)..

*We can see it in the current economic crisis, which makes us fear for our future and for the future generations.  The young live intensely the current crisis. Links with the family are crucial to many of them in these times. But the big problem of youngsters is without doubt the difficulty of finding work. One of every two young people(other countries one of every five) looking for work can’t find it and is unemployed, situation which affects more than 50% of this group, a terrifying number. For our young people, it is very difficult to get credit to start an activity or to buy a home and become independent and found a family, because they cannot provide warranties that are asked for.

*Some young people do not hesitate immigrate to countries where they can work. This, which is a solution for those who live it, is without doubt a notable loss for the country, because those who leave are often those who are most ready and could make a greater contribution to our society

*indeed, some countries suffered from the deliberate deindustrialization pursued by some governments in early 1980s, 1990s.. Whole swaths of manufacturing industry disappeared.. There used to be proper apprenticeships for young people, in engineering, textiles, mining, shipbuilding and other industries, but now mant of them disappeared.

Business leaders talk of a skills shortage, when they actually caused it themselves by not training a new generation of youngsters. They preferred to put short-term profit before the long-term interests of their own businesses.

Some other business men transferring manufacturing to the far east on cost grounds, in this cases it will never solve employment problems.

Solutions:  *some experts suggest some ideas to help the younger people: …….

Link to Part 2: Solutions

(Guest author: Hussein Hassanin, Cairo, Egypt  / Picture: Hussein Hassanin)

Jockeys in Jakarta oder wie der Klimawandel ganz eigenartige Jobs kreiert

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Posted on : 10-06-2012 | By : A_Damayanti | In : Ausland, dies&das
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SMOG! Überall herrscht Verkehrschaos in der indonesischen Hauptstadt, Jakarta. Um dieses Problem zu lösen, wurde im Jahr 1992  ein neues Gesetz verabschiedet (3 in 1). Um kürzere Routen zu nutzen, müssen mindestens drei Personen im Auto während der Stoßzeiten sitzen.

Ihr solltet Euch es so vorstellen, 9,58 Millionen (Quelle: Wikipedia) Menschen wohnen in Jakarta. Während der Woche kommen mehr als eine Million Pendler aus den Außenbezirken, täglich verstopfen acht Millionen Autos die Straßen. Das Problem der Metropole geht weiter. Nach Angaben des Transportministeriums nimmt der Verkehr um 11 Prozent im Jahr zu.

Die sogenannten  „Jockeys“ sind professionelle Mitfahrer:
Zahlreiche Männer, Frauen und Kinder stehen morgens und abends zu einer bestimmten Zeit am Straßenrand. Sie werden für eine freie Fahrt rund um Jakarta bezahlt. Wie soll das funktionieren? Etwa Rp.10.000 bzw.$ 1.00 erhalten Jockeys für die Mitfahrt. Sie heben den Finger hoch als wollten sie die Windrichtung prüfen, das ist das Zeichen: bereit zum Einsteigen. Die Fahrer bezahlen diese Kosten, um die vorgeschriebene Personenzahl zu erreichen. Mutter und ihr Kind zählen als zwei Köpfe, auch wenn sie nicht das doppelte kosten. Guter Eindruck zählt in diesem Job, sonst wird man von den Polizisten angehalten. „Jockeys“  tragen oft ein Hemd bzw. eine Bluse, um die Polizisten zu täuschen. Viele Menschen können mit Hilfe dieser „Jobs“ ihre kläglichen Einkommen ganz erheblich verbessern.

Hier
seht Ihr die Situation der „ Jockeys“ und Autofahrer.


Handschellen (S. Hofschlaeger)

Der Jockey geht ein großes Risiko ein:
Autofahrer können für die Mitnahme von Jockeys mit bis zu € 83 bestraft werden. Korruption ist alles und die scheint an dieser Stelle zu helfen. Mit Schmiergeldern von € 16-17  Polizisten zu bestechen, reicht meistens für ertappte Autofahrer, um sich von der Strafe zu befreien. Für den Fall, dass ein „Jockey“ erwischt wird, erwartet er eine Gefängnisstrafe von bis zu 90 Tagen bekommen. Jockeys können Polizisten nicht bestechen, da sie meistens aus einem armen Familienhaus stammen und das Geld nicht haben. Es lauern für die „Jockeys“ noch weitere Gefahren wie z. B. Vergewaltigungen und Entführungen für Frauen. Sie müssen sich immer wieder gegen Annäherungsversuche wehren. Was für ein krankes armes Land!

(Autor: A.Damayanti|Thumb: alles steht (Grey59) | Bildbearbeitung: A.Damayanti |Quellen: www.spiegel.de und www.20min.ch )

Plagiat lohnt sich nicht! Ungarischer Präsident tritt zurück!

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Posted on : 02-04-2012 | By : m_weiss | In : Ausland, Autor
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Schon wieder stolpert ein Politiker über nicht genannte Quellen. Diesmal handelt es sich um den ungarischen Präsident Pal Schmitt.

Menti Abi hat begonnen

Letzte Woche hat die Budapester Semmelweis Universität für Medizinwissenschaften (SOTE) Pal Schmitt den Doktortitel aberkannt da. Die Dissertation aus dem Jahr 1992 sei mit dem Hinweis, sie entspreche  „nicht den Kriterien einer nach wissenschaftlichen Methoden verfertigten Arbeit“ abgelehnt worden.
Wie schnell es abwärts geht, sehen Sie auf der Wikipedia Seite. Dort war das „update“ mit dem Rücktritt heute am 2. April  bereits vollzogen.

Eigentlich ist dieses Thema jetzt so aktuell wie nie zuvor. Mentoring4u hat sich mit diesem Thema bereits im Dezember 2010 befasst, als noch gar nicht darüber gesprochen wurde. Das verlangen Sie, unsere Leser aber auch von uns. Wir, die Presse, darf nicht tollen Stories hinterherlaufen, sondern muss rechtzeitig Hinweise geben.
Deshalb möchten wir Ihnen dazu dazu zwei unserer Artikel Abi 2011und Plagiatoren an deutschen Hochschulen nochmals ans Herz legen.

(Autor: M. Weiss  /  Kartoon: A. Korkis  /  Quelle: http://de.wikipedia.org)

„Hier bin ich Mensch, hier darf ich (’s) sein“ (?) Teil 4

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Posted on : 28-08-2011 | By : m_weiss | In : Ausland, Erfahrungsberichte, Förderung, Gastautor, Soziales Engagement
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(ein typischer Flüchtlings-Weg von Afghanistan nach Deutschland)

Siehe hierzu auch:

www.ardmediathek.de, www.tagesschau.de ,     http://www.wdr.de/tv/weltweit/sendungsbeitraege/2010/0914/index.jsp ,

http://www.neon.de/kat/sehen/politik/236524.html

Über ein Jahr ist mittlerweile vergangen, und sie leben noch immer in Heimen, auf die sie ohne Rücksicht auf Freundschaften verteilt worden sind. Zum Teil ringen sie mit Depression, Aggression, Schlaflosigkeit, Alkoholkonsum, der Idee aufzugeben und zurückzukehren – und ab und zu auch mit der Idee und der Hoffnung, hier vielleicht doch eine Zukunft zu haben. Vielleicht.

Ich beschreibe es bewusst so.

Ein Arzt, mit dem ich über diese Dinge sprach, sagte, das sei normal. Und dass es manchmal gut sei, einfach ab und zu mit ihnen zu tanzen, weil schon das etwas Lebenskraft zurück bringen kann. Manchmal. Er muss es wissen: Er ist selbst Iraner im Exil, hat aber das Glück, seinen Beruf hier ausüben zu dürfen. Er ist sogar Lehrarzt.

Für mich war sehr schmerzhaft mitzuerleben, wie diese pfiffigen, glücklichen  jungen Leute angesichts der sich über so viele Monate dahinschleppenden Entscheidungswege der Behörden ihren Schwung verloren. Sie haben viel ausgehalten und verharren nun in dieser offenbar nicht enden wollenden Slow-Motion-Situation. Irgendwann ist die Kraft einfach weg …

Weil sie nicht wissen, ob sie bleiben können. Weil sie keine Arbeit annehmen dürfen. Weil sie aufs Neue Freundschaften aufgeben mussten, wenn sie in ein anderes Heim verlegt wurden. Manchmal sogar von heute auf morgen. Manchmal, während der Freund auf einem Ausflug war, und man konnte nicht mehr tschüss sagen.
Es wundert mich nicht, wenn sie irgendwann abschalten und nach dem Sprachkurs nur noch im Bett liegen und schlafen. Und abends trinken. Und die Familie vermissen oder die Freundin, mit der man im Iran schon 3 Jahre zusammen war, die man heiraten möchte. Der man immer noch nichts sagen kann. Die droht, sich umzubringen, wenn es nicht bald eine Entscheidung gibt über ihr Leben und seines. Die Familie, die Druck macht, dass man endlich was zustande bringt.

Es sind junge Männer, die zuvor schon jahrelang berufstätig gewesen waren und –  sofern sie denn noch irgendwo Familie haben – etwas zu deren Unterhalt beitragen konnten. Ein sehr wichtiger Status gerade in ihrem Kulturkreis.

Ich war sehr überrascht, dass Hamid schon in seiner 5. Woche hier in Deutschland die Begriffe „Penner“ und „asozial“ kannte und mir erläuterte, dass er sich genau so fühlt, weil ihm der Staat alles bezahlt und er selbst nichts beitragen kann. Er schämte sich, und das ist diesen Jungs bis heute gemein.

Es hat sich eine Resignation eingestellt, die auch nicht verschwindet, wenn sie schließlich ihre Pässe mit eingeschränktem Aufenthaltstitel erhalten: Die Luft ist raus, zu sehr haben sie sich daran gewöhnt zu schlafen, rumzuhängen, nichts zu tun zu haben und irgendwie auch nichts mehr zu wollen.

Wieder haben wir Sommer, und diesmal ist Lehrstellen-Vermittlung angesagt. Mädchen werden den Arzthelfer- und Hauswirtschafts-Tätigkeiten zugeführt, Jungs werden Verkäufer. Ungeachtet ihrer Begabungen und Interessen, wie ich sehe, und es scheint, als finde auch keine Aufklärung über das breite Angebot an Lehrberufen statt:

So machte Alireza ein Praktikum als Verkäufer und fühlte sich unwohl, denn er ist ein zurückhaltender junger Mann. Nicht schüchtern, aber zurückhaltend. Er lernte recht schnell Deutsch, spricht von sich aus aber wenig, auch wenn er unter seinen Landsleuten ist. Warum steckt man so jemanden in eine Tätigkeit, die ein gewisses Maß an Extrovertiertheit bedarf?!


(Annette von Spiegel)

Als ich ihn fragte, was er gern machen würde, wenn er alle Möglichkeiten hätte, sah er mich fragend an und hob die Schultern: „Vielleicht Baustelle? Das habe ich im Iran gemacht.“ Ich fragte, ob ihm das gefallen habe. „Nein … aber es geht.“ Und nach einer Pause „Ich weiß nicht, was ich in Deutschland lernen kann. Baustelle geht, oder?“

Nach meinem Kenntnisstand wird Alireza in den nächsten Wochen anfangen, den Beruf des Maler/Lackierers zu lernen. Javad wird wohl Friseur oder Pizzabäcker – und was Hamid treibt, der so gern Chirurg werden wollte, weiß ich nicht.

Man hat meine Ex-Schüler hier aufgenommen und versorgt. Und ich danke aufrichtig dafür, denn es sind wunderbare junge Menschen. Und ich weiß, dass nicht jeder Staat so etwas tut! Sie wurden nicht ins Gefängnis entsorgt oder in die Gosse, und abgeschoben wurden sie auch nicht. Aber es macht mich unglücklich, dass diese einst so motivierten jungen Leute, die den steinigen Weg bis zu uns geschafft, die unsere Schrift und Sprache gelernt haben, einfach so abgewickelt werden.

Ich wünsche ihnen von Herzen alles Gute!

Sie haben Teil 1, Teil 2 und Teil 3 verpasst? Keine Problem klicken Sie sich rein.

(Gastautor: Annette von Spiegel  |  Bilder: Annette von Spiegel  |  Bildbearbeitung: A. Korkis)

Oslo – Norwegen. Ein Statement von Catharina Trost M.A.

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Posted on : 31-07-2011 | By : m_weiss | In : Ausland, Gastautor
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Mein Statement zu den Attentaten in Norwegen
Ich bin ebenso erschüttert wie viele andere Menschen auf der Welt, ob des brutalen, feigen Attentats von Norwegen. Meine Gedanken und mein Mitgefühl gelten den Opfern und deren Angehörigen.

Schnell wurde vermutet, dass es ein Anschlag von Muslimen war und Vergleiche wurden zu 9/11 gezogen. Nun sind wir eines besseren belehrt worden. Die Nachrichtenagenturen überschlagen sich und jede will das entscheidende Puzzleteil kennen, warum ein Mensch wie Anders B. B. diese feigen Morde verübte. Schaut man sich das ehemalige Facebookprofil an, würde man nie vermuten, dass er ein Mörder ist. Genau das ist jedoch die Gefahr. Hass, Gewalt und auch feige Anschläge machen nicht vor unserer Haustür halt. Es gibt Menschen, denen eine Multi-Kulti-Gesellschaft zuwider ist. Der Attentäter hat jahrelang, scheinbar unerkannt, aktiv in einer rechtskonservativen Partei mitgewirkt. Seine erzielten Einnahmen aus seinem Beruf als Gemüsebauer verwendete er für seine politische Arbeit gegen Muslime. Er sah eine deutliche Gefahr in der Religion des Islams. Können wir solchen Taten zukünftig entgegensteuern? Können wir in Deutschland daraus etwas lernen?

Ich meine ja.

Diese Tat beweist einmal mehr, wie wichtig Aufklärung ist. Wissen über Religionen. Die Freiheit des Glaubens. Der Respekt vor Leben. Diese Aspekte sind gleich, egal in welcher Religion. Fanatiker, egal welcher Couleur wird es immer wieder geben, jedoch liegt es an unsvselbst, uns ein umfassendes Wissen anzueignen um ihnen entgegenzutreten. Politische Fragen müssen viel offener mit der Bevölkerung diskutiert werden. Jugendliche der heutigen Zeit haben vielfache Möglichkeiten sich über das Internet, in Schulen, im Geschichts- und Politikunterricht zu beteiligen. Ebenso können sie tagtäglich ihren Mitstreitern ein Leben vorleben, in dem es nicht um Hass und Gewalt geht, sondern um ein Miteinander geht.

Selbst wenn die Lebensbedingungen nicht für jeden gleich sein mögen, so hängt doch auch sehr viel vom Elternhaus ab. Ein gebildeter Mensch versucht Kontroversen aus verschiedenen Sichtweisen zu beleuchten. Einem ungebildeten Menschen ist es egal, wie das Leben seiner Mitmenschen verläuft. Die Kälte in der Gesellschaft trägt vielfach zur Vereinsamung bei. Dieses birgt jedoch die Gefahr des Fanatismus. Man lebt in seiner eigenen Welt und sucht gezielt nach Verschwörungstheorien oder einem Götzen, dem man folgen kann. Genau hier sind wir als Gesellschaft gefragt, einzugreifen und gegenzusteuern.

Ein Mensch, der als Gemüsebauer lebte, hatte Konsumenten. Menschen die von seinen Produkten lebten und seine Lebenstheorie unterstützten. Dementsprechend wussten diese, von wem sie ihre Produkte bezogen. Ich denke nicht, dass ein politisch, aktiver Mensch wie Anders B. B. mit seinen politischen Ansichten hinter dem Berg hielt, wobei dieses meine Vermutung ist. Scheinbar wurde es jedoch toleriert und es gab keinen Hinweis darauf, welche Gefahr von ihm ausging. Doch auch hier ist wieder jeder einzelne gefragt. Blickt hinter die Produktkette und hinterfragt! Dieses gilt nicht nur für Klein- und Kleinstunternehmen, sondern auch für die großen Konzerne, die ebenso häufig Menschen- und Tierfeindlich agieren. Doch das soll hier nicht die Frage sein.

Die Opfer und Angehörigen der Opfer sollten dieser Tage in unseren Gedanken Platz finden. Sie haben mit einem Schlag ihre Liebsten verloren. Kinder ihre Eltern und Eltern ihre Kinder. Ein Leid was kaum in Worte zu fassen ist.

Wir können Respekt zeigen und unser aufrichtiges Beileid kundtun, auch wenn es die Ermordeten nicht wieder zurückbringt. Wir können daran mitwirken, dass wieder mehr Menschlichkeit und gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt in die Gesellschaft tritt. Jeder von uns kann täglich sein Denken und Handeln selbst steuern und dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche in einer Welt aufwachsen dürfen, in der man frei und offen seine Meinung sagen darf. Diese Meinungsäußerung sollte jedoch frei von Vorurteilen und geprägt von Wissen sein.

Wissen um die Einzigartigkeit eines Lebens, Wissen um die Liebe zu den Menschen, Wissen um die Freiheit der Religionen und Wissen im friedlichen und respektvollen zusammenleben in einem Staat in einer Welt.

Dieses kann nur erreicht werden durch aufgeklärte Menschen und kann auch ein Garant dafür sein, dass eben solche verabscheuungswürdigen Taten nicht länger in unserem Alltag toleriert werden und evtl. Nachahmer findet. Zeigen wir, die Gesellschaft, dass wir in der Mehrzahl daran interessiert sind, von anderen Kulturen zu lernen und offen sind für eine Welt, in der jeder seinen Platz findet.

Fanatismus, Hass, Gewalt, feige Morde sollten wir offen und laut ablehnen – und zwar tagtäglich.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: Catharina Trost M.A. Historikerin, Politikwissenschaflterin, Soziologin |  Bildgestaltung und Thumb: M. Weiss  |  Quelle: )

lV. – Korruption verhindern! Hartmut Koschyk, MdB, zu der Dürrekatastrophe in Ostafrika

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Posted on : 30-07-2011 | By : m_weiss | In : Ausland, Gastautor, Politisches Engagement
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Die Hungerkatastrophe in Ostafrika ist ein bereits seit langer Zeit schwelendes Problem, vor dem die Weltöffentlichkeit lange die Augen verschlossen hat.

Problematisch zeigt sich aber vor allem,
dass nicht die Unterstützung der Menschen in Ostafrika durch Einzelpersonen, Gruppierungen oder Unternehmen fehlt, sondern, dass häufig geleistete Hilfe bei den Betroffenen durch Korruption in den Staaten Ostafrikas nicht ankommt.

Im Gegensatz zu anderen Initiativen arbeitet die Organisation ONE allerdings nicht vor Ort, sondern versucht hierzulande Lobbyarbeit zu betreiben und beispielsweise Politiker von der Notwendigkeit der Hilfe zu überzeugen. Über zwei Millionen Menschen weltweit hätten auf der Internetplattform www.one.org bereits ihre Unterstützung für die Ziele der Organisation erklärt. Auch ich gehöre zu den Unterzeichnern und halte es für überaus wichtig, dass Deutschland seinen Beitrag dazu leistet, die Hungerkatastrophe in Ostafrika zu bewältigen.

Dazu gehören in meinen Augen zwei Schritte. Zum Einen die jetzt erforderliche schnelle Hilfe, damit die Menschen in Ostafrika bald möglichst wieder eine Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln erhalten. Zum  Zweiten gehört aber als mittelfristiges Ziel auch hinzu, dass wir Ostafrika unterstützen, damit es sich selbst entwickeln kann und die Menschen nicht mehr dauerhaft auf „fremde“ Hilfe angewiesen sind. Dazu müssen wir auch unsere Wirtschaft noch stärker mit ins Boot nehmen.

Die Hilfen für Ostafrika müssen als eine Gemeinschaftsaufgabe der Deutschen verstanden werden. Die Wirtschaft, gesellschaftliche Organisationen, einzelne Personen oder Gruppierungen, die sich engagieren, müssen zielgerichtet gefördert und unterstützt werden. Aus diesem Grund stimmt das Bundesministerium der Finanzen derzeit gemeinsam mit den Obersten Finanzbehörden der Länder Regelungen ab, die Erleichterungen für inländische private Spender, gemeinnützige Organisationen und Unternehmen  sowie deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei Unterstützungen zugunsten der Opfer in Ostafrika vorsehen.

Ein entsprechendes Verfahren gilt bzw. galt bereits bei den Katastrophen in Haiti im Januar 2010, in Pakistan im Sommer 2010 und in Japan Anfang dieses Jahres. Gleiches muss auch für Unterstützungsleistungen und Zuwendungen an die Opfer der Hungerkatastrophe in Ostafrika gelten.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: Hartmut Koschyk, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen  |  Bilder: WorldVision Deutschland e. V. Kinderhilfswerk  |  Bildgestaltung und Thumb: M. Weiss  |  Quellen: www.bundestag.de www.one.org.de)