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Achtung: Weltmeister „Sorgen“

Kommentare deaktiviert für Achtung: Weltmeister „Sorgen“

Posted on : 24-01-2015 | By : m_weiss | In : Autor, Wirtschaft
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Das ist mal wieder so typisch deutsch. Alles ist schlecht und grau. Man kann dem neuen Jahr nichts, aber auch gar nicht’s Gutes abgewinnen. Die Stimmung ist am Nullpunkt angekommen. Muss das wirklich sein? Ich kann dieser ewigen Schwarzmalerei nichts abgewinnen!

Screenshot Wasserspiegel Artikel

2015 beginnt mit vier ganz dicken Konjunkturprogrammen für die Wirtschaft …. und die Politik kann gar nichts dafür    

1. Ölpreis minus 50%, das wird die Bilanzen bzw. Gewinn und Verlustrechnungen der Unternehmen entlasten

2. ein extrem starker USD verbilligt europäische Produkte auf dem Weltmarkt und wird auch zu einer erhöhten Inlandsnachfrage nach europäischen Gütern führen, da hier keine Wechselkursschwankungen.

3. niedrige Zinsen unterstützen Investitionsbereitschaft europäischer Unternehmen und Rückzahlung von Staatskrediten, die das europäische Zahlungssystem 2007 erschütterten (siehe auch Artikel: Finanzkrise im Zeitraffer)

4. Edward Snowden sei Dank, die Risiken des Internets und die fortschreitende Digitalisierung haben Wirtschaft und Politik jetzt verstanden, und können nachrüsten. Sicherheit im Netz zwingt zu völlig neuen Wegen und innovativen neuen Arbeitsplätzen!

Fern-Ost strauchelt, das liegt aber vor allem daran, dass Importe durch den festen USD für uns extrem teuer geworden sind. Die Nachfrage nach Billigprodukten aus diesen Herstellerländern fällt.

Dagegen leben Milliarden Menschen in Indien und Afrika. Da tun sich für den Exportweltmeister Deutschland, aber auch für unsere europäischen Nachbarn große Märkte auf.

Die Inlandsnachfrage nach europäischen Produkten – sofern sie gut sind – wird unter anderem durch den Abbau der Sparquote, die niedrigen Zinsen und auch das Nachhol-Nachfrage-Potential unserer vielen neuen ausländischen Mitbürger, steigen.

Alle diese Punkte sprechen für ein positives wirtschaftliches Umfeld, in dem viele neue und auch innovative Arbeitsplätze für Sie liebe Leser entstehen.

Eigentlich schade, viele haben 7 Jahre nach der Finanzkrise schon vergessen, warum die Europäische Zentralbank in der vergangenen Woche ein Kaufprogramm für Anleihen in der Höhe von 1,140.000.000.000 Euro angekündigt hat. Wußten Sie eigentlich, dass die Zinsen der angekauften Anleihen weiterlaufen und der EZB bzw. den jeweils kaufenden Nationalbanken zukommen? Also ein interessanter Punkt, der wahrscheinlich zu einem hohen Gewinn bei der EZB, respektive der Bundesbank und den anderen beteiligten Nationalbanken führen wird!

Lesen Sie dazu den Artikel „Die Finanzkrise im Zeitraffer“ am Sonntag, dem 25. Januar

Apropos:

Wir leben sicher in der Mitte von Europa. Ich bin Jahrgang 1960 und froh noch nie einen Krieg miterlebt zu haben, aber eine friedliche Wiedervereinigung vor 25 Jahren. Wir leben miteinander in Frieden!

Ich freue mich, dass ich in einem demokratischen Land lebe. Was für ein Glück, dass wir die Möglichkeit haben, Menschen, die auf der Flucht sind, helfen zu können. Gastfreundschaft bedeutet auch fremden Menschen die Hand zu reichen, entgegen zu kommen. Teamwork! Vielleicht sogar etwas gemeinsam zu entwickeln. Zusammen ohne Rassismus, gemeinsam, miteinander!

Lassen Sie mich noch kurz Albert Einstein zitieren: „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“
Ein schöner Wahlspruch, lassen Sie uns danach handeln und leben.

Bewegen Sie mit, melden Sie sich bei uns mit Themen die Sie beschäftigen bzw. lassen Sie uns Probleme transparenter machen und gemeinsam auch nach politischen Lösungen suchen.

Schreiben Sie uns an: info@Haus-der-Mentoren.de

Das macht auch Spaß, bringt Erleichterung und nimmt den Druck!

(Autor: Martin Weiss  /  Bild & Thumbbearbeitung: M. Weiss / Thumb:  paulklee23 : photocase.com achtung hai  /  Bild: sc_photocase_froodmat_wasserspiegel_artikel  /  Quellen: Wikipediaphotocase.de)

Veranstaltungshinweis: 6. Wirtschaftsgespräch

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Posted on : 10-07-2014 | By : m_weiss | In : Ausland, Autor, Terminhinweise, Wirtschaft
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6. Wirtschaftsgespräch des Wirtschaftsrates Sektion Wiesbaden

mit Regina van Dinther MdL, Landtagspräsidentin a. D. aus Nordrhein-Westfalen

zum Thema: „Europa unser Glück“ – aber es fällt nicht vom Himmel Eindrücke einer Reise nach Polen und die Ukraine

Weitere Informationen: hier

(Autor: M. Weiss)

Finanzkrise – Geht es aufwärts in Deutschland?

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Posted on : 09-05-2014 | By : m_weiss | In : Autor, Gastautor, Wirtschaft
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Jahresabschluss 2013 des Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin), des Restrukturierungsfonds und der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA)

SoFFin schließt 2013 mit 23 Mio. Euro Überschuss ab Liquiditätsgarantien im Jahr 2013 vollständig zurückgeführt

Der Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin), dessen Geschäfte von der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) geführt werden, schließt das Geschäftsjahr 2013 mit einem Überschuss in Höhe von 23,0 Mio. Euro ab. Der bis zum 31. Dezember 2013 aufgelaufene nicht gedeckte Fehlbetrag verringerte sich hierdurch auf rund 21.492,9 Mio. Euro.

Das positive Jahresergebnis wird im Wesentlichen durch Bewertungseffekte geprägt. Auch beim SoFFin zeigt sich eine Stabilisierung der Risikolage“, so Dr. Christopher Pleister, Vorsitzender des Leitungsausschusses der FMSA.

I. Ertragslage

Der SoFFin schließt das Jahr 2013 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 23,0 Mio. Euro ab. Sonstige betriebliche Erträge wurden im Umfang von 697,7 Mio. Euro erzielt. Diese betreffen im Wesentlichen die Zuschreibung auf Aktien und eine Sonderzahlung der Commerzbank AG sowie die Zuschreibung auf eine stille Beteiligung bei der Deutschen Pfandbriefbank AG. Die Umsatzerlöse des SoFFin beliefen sich auf 95,9 Mio. Euro aus Provisionen für gewährte Garantien und aus der Beihilfegegenleistung der Depfa Bank plc. sowie für die Bereitstellung eines Verlustausgleichsrahmens gegenüber der Erste Abwicklungsanstalt (EAA). Darüber hinaus hat der SoFFin 180,7 Mio. Euro Erträge aus den stillen Einlagen bei der Aareal Bank AG und der Commerzbank AG erhalten.

Die Aufwendungen des SoFFin in Höhe von 952,6 Mio. Euro im Jahr 2013 beinhalten Zinsaufwendungen in Höhe von 502,2 Mio. Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 450,4 Mio. Euro resultieren aus Verlusten aus Aktientransaktionen im Zusammenhang mit einer Kapitalerhöhung der Commerzbank AG sowie Zuführungen zur Rückstellung für die Verlustausgleichsverpflichtung gegenüber der FMS Wertmanagement.

II. Vermögenslage

Die Beteiligungen des SoFFin hatten zum 31. Dezember 2013 einen Wert von 4,9 Mrd. Euro (6,3 Mrd. Euro zum 31. Dezember 2012). Sie setzen sich aus stillen Einlagen in Höhe von 1,2 Mrd. Euro (2,7 Mrd. Euro zum 31. Dezember 2012) und Aktienbeteiligungen in Höhe von 3,7 Mrd. Euro (3,6 Mrd. Euro zum 31. Dezember 2012) zusammen.

Die Verbindlichkeiten beliefen sich auf 23,98 Mrd. Euro und betreffen Refinanzierungsmittel der Finanzagentur des Bundes.

Die Rückstellungen des SoFFin in Höhe von 2,3 Mrd. Euro zum 31. Dezember 2013 entfallen auf die Verlustausgleichspflicht gegenüber der FMS Wertmanagement AöR und die Risiken aus der Refinanzierung. Die im Vorjahr bestehende Rückstellung wurde aufgrund von Zahlungen an die FMS WM im Jahr 2013 in Höhe von 7,3 Mrd. Euro verbraucht. Hierdurch wurde der Refinanzierungsvorteil des Bundes genutzt.

Der Umfang gewährter Stabilisierungsmaßnahmen reduzierte sich in 2013 erheblich. Die Ende 2012 noch ausstehenden Garantien in Höhe von 3,7 Mrd. Euro wurden 2013 vollständig zurückgeführt. Die Kapitalmaßnahmen reduzierten sich durch die vollständige Rückführung der vom SoFFin an die Commerzbank AG gewährten stillen Einlagen. Das Volumen der durch den SoFFin insgesamt gewährten Kapitalmaßnahmen beläuft sich aktuell auf 17,1 Mrd. Euro.

Jahresabschluss 2013 des Restrukturierungsfonds Volumen des Restrukturierungsfonds steigt auf rund 1,8 Mrd. Euro

Die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) verwaltet seit dem Inkrafttreten des Restrukturierungsgesetzes ab Jahresbeginn 2011 den Restrukturierungsfonds (RSF), der sich aus der Bankenabgabe speist. Das Gesamtvolumen der im Jahre 2013 erhobenen Bankenabgabe beträgt 520,1 Mio. Euro. Anhand einer Zumutbarkeits- bzw. Belastungsobergrenze wird bei der Erhebung die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Banken berücksichtigt. Zum 31. Dezember 2013 beläuft sich das Mittelaufkommen des Restrukturierungsfonds auf rund 1,8 Mrd. Euro. Die bisher angesammelten Mittel werden entsprechend den gesetzlichen Anforderungen sicher und liquide in Euro-denominierten, handelbaren Schuldverschreibungen von Emittenten mit sehr hoher Bonität angelegt.

Jahresabschluss 2013 der FMSA Zuweisung des Bundes wird in Teilen erstmalig in Anspruch genommen

Die FMSA weist für das Jahr 2013 einen Fehlbetrag in Höhe von 0,7 Mio. Euro aus, der in der Bilanz unter Verwendung des Eigenkapitals vollständig ausgeglichen wurde. In der Jahresrechnung sind Erträge aus der Mittelzuweisung des Bundes in Höhe von 4,5 Mio. Euro enthalten. Die FMSA erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 2,9 Mio. Euro (Vorjahr: 7,6 Mio. Euro, davon 4,5 Mio. Einmalgebühr) aus der Abrechnung von Verwaltungskostenpauschalen gegenüber den Antragstellern bzw. den Abwicklungsanstalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 11,9 Mio. Euro sind 4,5 Mio. Euro Zuweisung des Bundes, 4,4 Mio. Euro weiterbelastete Kosten für externe Sachverständige, die im Zusammenhang mit der Betreuung von gewährten Unterstützungsmaßnahmen angefallen sind, sowie weiterbelastete Verwaltungskosten enthalten. Den Erträgen von insgesamt 14,8 Mio. Euro stehen Aufwendungen von 15,5 Mio. gegenüber.

Die FMSA beschäftigt zum 31. Dezember 2013 einschließlich des Leitungsausschusses 73 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Redaktion Mentoring4u
gratuliert zum erfolgreichen Jahr 2013. Vielleicht gibt diese Nachricht den Anlass auch einmal über Steuererleichterungen nachzudenken.
Liebe Leser, Sie haben Fragen zu diesem Artikel? Wir freuen uns von Ihnen zu lesen.

(Quelle: PM  Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) / Stab und Öffentlichkeitsarbeit  /  Bild 1: „Es geht wieder auf…“ klosko,  Bild 2: „Zur Kasse gebeten“ hannibie / Quelle: photocase.de)

Realer Benzinpreis ab Ostern tagesaktuell / ca. 60.000 Arbeitsplätze in der Mineralölindustrie

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Posted on : 28-03-2013 | By : m_weiss | In : Arbeitsmarkt, Wirtschaft
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Berlin (ots) – Der Realpreismast des UNITI Bundesverbandes mittelständischer Mineralölunternehmer leuchtet ab heute an der Glinkastrasse 25 in Berlin. Weithin sichtbar wird, dass der Kraftstoffpreis in Deutschland von einem exorbitanten Steuer- und Abgabenteil bestimmt wird.

"Tankuhr ohne Steuern" in Berlin Quelle: "obs/Joerg Carstensen/UNITI"

Mit der „Realpreisanzeige“ des Bundesverbandes wird darauf ab sofort täglich mit aktuellen Durchschnittspreisen ohne Steuern im Berliner Regierungsviertel hingewiesen.

Die Differenz zwischen dem Preis an der Tankstelle und dem Preis unserer Anzeige kommt in vollem Umfang dem Staat zugute„, betont Udo Weber, Vorstandsvorsitzender des UNITI Bundesverbandes und selbst Tankstellenunternehmer. „Der Staat profitiert immer durch die hohe Besteuerung von 65,45 Cent pro Liter Ottokraftstoff und 47,04 Cent pro Liter Diesel. Oben drauf kommt noch die Mehrwertsteuer als Doppelsteuer auf Produktpreis und Mineralölsteuer.

Die Tankstelle verdient im Schnitt einen Cent nach Steuern pro Liter verkauften Kraftstoff – der Staat bekommt vom gleichen Liter fast 92 Cent. Die Rekordsumme von 53,5 Milliarden Euro, die so in 2011 an den Fiskus ging, ist nicht gebunden und floss voll in den Haushalt ein. Rechnet man diese hohen Steuerbelastungen ab, liegt der Kraftstoffpreis in der Bundesrepublik im europäischen Vergleich im unteren Drittel. Deshalb mahnt Udo Weber die Politik, in allen Debatten zur Energiewende, die Mineralölindustrie zu beteiligen, um die Diskussion auf ein breiteres Fundament zu stellen.

Zum Hintergrund: Die Summe von 53,5 Mrd. Euro kommt durch die Abgaben der Energiesteuer und – als Doppelbesteuerung – der Mehrwertsteuer auf die Energiesteuer und den Produktpreis zustande. Die  Mitgliedsfirmen des Bundesverbandes, die Vertreter mittelständischer Tankstellen, profitieren jedoch nicht von den durch die Steuern und Produktpreis zustande kommenden hohen Preisen – sie tragen lediglich das unternehmerische Risiko.

Der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen versorgt bundesweit mit rund 4.936 Straßentankstellen und über 70 Bundesautobahntankstellen 34 % aller Tankstellen in Deutschland. Mit 3.400 freien Tankstellen sind rund 66 Prozent der freien Tankstellen in Deutschland bei der UNITI organisiert. Die Mitgliedsfirmen der UNITI realisieren einen jährlichen Gesamtumsatz von 31 Milliarden Euro und beschäftigen etwa 60.000 Arbeitnehmer.

(Autor: Tobias Bott, UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen  /  Fotograf und Bildrechte: Joerg Carstensen/UNITI)

Wiesbaden: Der Mittelstand rüstet gegen den Fachkräftemangel – Vertrauen, Zuverlässigkeit und Stabilität?

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Posted on : 31-01-2013 | By : m_weiss | In : Gastautor, Wirtschaft
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Prof. Hans Helmut Schetter; Vizepräsident Wirtschaftsrat Deutschland: „Nur eine leistungsfähige Wirtschaft mit einer starken, wettbewerbsfähigen Arbeitnehmerschaft und nicht das Verteilen von Wohltaten garantiert einen leistungsfähigen Sozialstaat und einen starken Wirtschaftsstandort. Unternehmerischer Erfolg werde durch Management und Arbeitnehmerschaft gemeinsam getragen.“

(v.l.n.r. George Wyrwoll; Sodexo, Razvan Vlasceanu Geschäftsführer Sodexo, Dr. Helmut Müller; Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden, Jürgen Menzel; Tengelmann Auditing Services, Prof. Hans Helmut Schetter; Vizepräsident Wirtschaftsrat Deutschland)


Schetter beschrieb zum Thema „Erfolgreiche Personalführung durch Mitarbeitermotivation und –beteiligung“  weitere politische Handlungsfelder, die jetzt gemeinsam mit der Wirtschaft vorangetrieben werden müssten, auch um drohende Risse zwischen Management und Mitarbeitern zu schliessen.

Bildungspolitik?
Der Weg  beginne mit der Bildungspolitik. Aufgabe der Unternehmer sei es, durch Engagement in den Schulen Interesse für die Arbeitswelt und erfolgreiches Unternehmertum zu wecken. Der Wirtschaftsrat plädiere für ein begabungsgerechtes, gegliedertes Schulsystem mit sinnvoller Durchlässigkeit, für eine Stärkung der naturwissenschaftlichen und technischen Fächer („sie sind der Rohstoff unseres Landes“) und für ein Festhalten an der dualen Ausbildung, „dem international anerkannten deutschen Erfolgsmodell“.  Weiterhin sei eine gezielte Förderung unverzichtbar, um einen Schulabschluss und damit den Anschluss an den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, auch unter Verbesserung der Integration.

Wettbewerbsfaktor?
Ein weiteres, wichtiges Ziel des Wirtschaftsrates sei die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. „Eine moderne Firmenkultur, die zu familiärem Engagement von Männern und Frauen steht“, wird zum Wettbewerbsfaktor. Dazu zählten ebenfalls verstärkte Betreuungsangebote der Arbeitgeber und flexible Arbeitszeitmodelle bei gleichzeitiger Flexibilität der Arbeitnehmer. Schetter sprach sich für Wertzeitkonten aus, die in Zeiten hoher Auslastung des Betriebes angespart werden könnten, um sie später für Auszeiten, früheren Eintritt in den Ruhestand oder zur zusätzlichen Altersversorgung heranzuziehen.

Lohnuntergrenzen?
Zum Thema tarifliche Lohnuntergrenzen sagte Schetter, die wachsende Tendenz, Beschäftigte unterhalb von Branchen- bzw. Firmentarifverträgen zu bezahlen, sei nicht tolerierbar. Tarifpartner müssten ihrer Verantwortung gerecht werden und Lohnuntergrenzen in den Tarifverträgen regeln. „Es ist unbegreiflich, dass Gewerkschaften auf diese Möglichkeit verzichten oder die Regelung an den Gesetzgeber übertragen wollen“, so Schetter. „Dort, wo ,weiße Flecken’ in der Tariflandschaft sind, soll eine durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer paritätisch besetzte Tarifkommission eine allgemein verbindliche Lohnuntergrenze auf den Weg bringen“. Lohnfestlegungen durch den Gesetzgeber seien abzulehnen, da sie zum „Auktionsgegenstand eines jeden Wahlkampfes werden und damit massiv Arbeitsplätze gefährden.


Variable Vergütung?
Weiterhin sprach sich der Wirtschaftsratsvize für variable Vergütungsbestandteile aus, die sich am Ertrag orientieren, „Unternehmerischer Erfolg und Vergütung müssen im Kontext stehen“.


67. Lebensjahr?
Zur Altersgrenze sagte Schetter, eine Anhebung des Renteneintrittsalters über das 67. Lebensjahr hinaus „kann kein Tabu sein.“ Wegweisend sei der Vorschlag  des Sachverständigenrates, den Rentenbeginn an die Lebenserwartung der Deutschen zu koppeln. In diesem Zusammenhang plädierte er für betriebliche Programme, die die Arbeitsleistung am Ende des Berufslebens und den Eintritt in die Rente flexibel gestalten lassen. Ebenso sprach sich Schetter für unbürokratisch handhabbare Hinzuverdienstmöglichkeiten für Rentner aus. Davon hätten beide Seiten etwas: Arbeitnehmer könnten ihre Rente aufbessern, Arbeitgeber hätten leichten Zugriff auf personelle Ressourcen für Vertretung und Abdeckung von Spitzenbedarf. „Wir brauchen nicht nur Einarbeitungsprogramme, sondern auch Ausarbeitungsprogramme.“


Eigentum?
Als einen wichtigen Baustein der privaten Altersvorsorge bezeichnete Schetter Wohneigentum. Auch hier forderte er unbürokratische Finanzierungsmodelle an der Schwelle des Generationenübergangs.

Vorbilder?
An die Unternehmerschaft  („Botschafter der Sozialen Marktwirtschaft“) appellierte Schetter, „Wirtschaft ist kein Selbstzweck, sondern hat den Menschen zu dienen. Unternehmerisches Handeln muss sich an den Werten unserer Gesellschaft messen lassen.“ Führungskräfte müssen in Betrieb und Gesellschaft als „Vorbild und Leistungsträger wahrgenommen und anerkannt zu werden“. Die Wirtschaft braucht Gesichter und muss dazu ihr mediales Vakuum verlassen.

Wiesbadens Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller hielt ein engagiertes Plädoyer für die Soziale Marktwirtschaft. „Vertrauen, Zuverlässigkeit und Stabilität – seit einiger Zeit entwickeln sich Wirtschaft und Gesellschaft gefährlich auseinander –  müssen wieder zusammengeführt werden“.  Dies habe vor allem auch im Sinne künftiger Generationen oberste Priorität.

(Autor:  U. Jung  /  Vortrag: Erfolgreiche Personalführung durch Mitarbeitermotivation und –beteiligung am 28. Januar 2013 in Wiesbaden  /  Quelle: Wirtschaftsrat)

Impressionen zur Diskussionsrunde Unternehmensnachfolge – Next Generation

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Posted on : 28-10-2012 | By : m_weiss | In : 2. Deutscher Mentorentag 2012, Karriereplanung, Wirtschaft
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Unternehmensnachfolge in Unternehmen ist das Stichwort. Welche Chance haben Unternehmen und kann möglicherweise ein Verkauf Konflikte in Familienunternehmen unterbinden. Ein ganz typisches Mentorenthema, Unternehmensnachfolge Übergabe mit allen Risiken, Tücken und Chancen an den Nachfolger.

Moderatorin Amelie Frisch, Kirsten Baus Institut für Familienstrategie

Joachim Weiss, Beirat der BEGO Bremer Goldschlägerei Wilhelm Herbst GmbH & Co KG, Amelie Frisch, Institut für Familienstrategien und Dr. Leo Uhen, Senior Advisor der Lampe Corporate Finance GmbH (v.l.n.r.) Photo J. Hess

Tradition von Familienunternehmen ist eines aber manchmal ist ein Verkauf besser. Nicht immer können Erben Unternehmen auch weiterführen. Für diesen Fall sind Profis gefragt.

Amelie Frisch und Dr. Leo Uhen (Photo: J. Hess)

Ganz wichtig ist, dass sich die Generationen verstehen. Klare Leitlinien regeln die Zusammenarbeit zwischen den Generationen. Ein Beirat, zusammengesetzt aus Fachleuten und mindestens einem Familienmitglied, kann die Nachfolger sozusagen als Mentoren begleiten.

Joachim Weiss und Amelie Frisch im Gespräch (Photo: J. Hess)

(Bilder: J. Hess  Bildbearbeitung: M. Weiss)

Wirtschaft und Wissenschaft zusammenbringen – Deutschlandstipendium braucht mehr Unterstützung

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Posted on : 02-10-2012 | By : m_weiss | In : Wirtschaft
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„Wissenschaft und Forschung sind in Hessen gut aufgestellt.“ Dieses Fazit zog jetzt Eva Kühne-Hörmann, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, in ihrem Vortrag vor Unternehmern in Frankfurt. Selbst in finanziell schwierigen Zeiten „stellen wir weiter Geld für die Forschung bereit“, so die Ministerin.

Hessische Ministerin Kühne-Hörmann beim Wirtschaftsrat in der Sektion Frankfurt/M.

Kühne-Hörmann appelliert an die Unternehmer
Wissen und ihre Erfahrungen an Hochschulen dem Nachwuchs weiter zu geben. „Wirtschaft und Wissenschaft müssen zusammengebracht werden“, sagte die Ministerin. Hier „knirsche es manchmal noch“. Immerhin würden aber immer mehr Unternehmer erkennen, dass eine Kooperation nicht zuletzt mithelfen könnte, den Facharbeitermangel zu bekämpfen. Als positiv wertete Kühne- Hörmann, dass die Hochschulen ihre Budgets selbst verwalten könnten. Diese Freiheit mache die Hochschulen effizienter. „Sie schaffen mehr“.

Die Ministerin erläuterte außerdem die Ziele des nationalen Studienförderprogramms „Deutschlandstipendium“, das mehr jungen Menschen eine akademische Ausbildung ermöglichen soll. Die Stipendiaten würden mit je 300 Euro im Monat unterstützt – 150 Euro steuerten private Förderer bei, 150 Euro der Bund. Auch hier seien Unternehmer gefordert, künftige Mitarbeiter zu fördern. Sehr gute Erfolge brächte auch die Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE), wo inzwischen 300 kleine und mittlere Unternehmen mitmachten.

LOEWE
ist das Forschungsförderungsprogramm, mit dem das Land Hessen seit 2008 wissenschaftspolitische Impulse setzen und damit die hessische Forschungslandschaft nachhaltig stärken will. Die Landesregierung unterstützt mit dem LOEWE-Programm die Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Hessen bei der weiteren Profilierung und bei der Umsetzung strategischer Ziele. LOEWE fördert herausragende wissenschaftliche Verbundvorhaben, insbesondere auch eine intensive Vernetzung von Wissenschaft, außeruniversitärer Forschung und Wirtschaft. In der laufenden Legislaturperiode 2009 bis 2013 werden für die Landesexzellenzinitiative insgesamt 410 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Der Vizepräsident und Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates, Hans Helmut Schetter, betonte, exzellente Forschung brauche exzellente Köpfe, Voraussetzung für den Motor einer funktionierenden Wirtschaft. Gerade im Hinblick auf das Großprojekt Energiewende seien der Erfindergeist der Ingenieure, das Zusammenwirken aller Beteiligten und die Akzeptanz der Bevölkerung notwendig.

(Autor: Ulrich Jung, Pressebeauftragter Wirtschaftsrat der CDU e.V: Landesverband Hessen  /  Bilder & Bearbeitung:  M. Weiss und  J. Lipp + stummi123 / pixelio.de   /  Quelle: Wirtschaftsrat
)

Theo der Entdecker oder der Urgroßvater lernt vom Ur-Enkel …. gamescom! Ihre Meinung, votre opinion, your comment, vostro comento, amaciniz, taaleqik ….

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Posted on : 23-08-2012 | By : m_weiss | In : Gastautor, Wirtschaft
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Mit fast 300.000 Besuchern bewies die Gamescom einmal mehr, dass Computerspiele längst zu Kulturgütern geworden sind, die immense Innovations- und Kreativpotenziale aufzeigt. Und auch wirtschaftlich gewinnt die Gaming-Branche immer mehr an Relevanz.

Laut Games-Report 2012 des BIU gibt es 25 Mio. aktive Gamer in Deutschland, dabei ist der Frauenanteil bei knapp 50 Prozent. Die Begeisterung für die Computerspiele geht quer durch alle Gesellschaftsgruppen, was ich besonders erfreulich finde. Etwas mehr als ein Drittel der Gamer sind unter 9 Jahren alt, was zeigt, dass es gerade für Kinder sehr gute und pädagogisch wertvolle Angebote gibt. In einer medienkompetenten Familie, in der Eltern ohne erhobenen Zeigefinger darauf achten, wie der Computer bei den Kindern eingesetzt wird, können Games ein großer Gewinn für die Entwicklung der Jüngsten sein. (Autorin: Dorothee Bär, MdB, stv. CSU-Generalsekretärin, Vorsitzende des CSUnet und des CSU-Netzrates)

Bei einem Familienessen – (mein Schwiegersohn hat noch seine Großeltern) sah ich mit sehr erstaunten Augen wie der gerade 2-jährige Theo, jüngster Sohn meiner Tochter, seinem ca. 86 Jahre alten Urgroßvater das Iphone näherbrachte und sehr elegant jeweils von links nach rechts und umgekehrt wusch -wusch mit seinem kleinen Zeigefinger auf dem Gerät die Bilder bewegte- Nun denken die Forscher, haben die digital natives wie diese jüngste Generation genannt wird, das Problem, später in Büchern festzustellen, dass diese Bilder sich nicht bewegen. Wir sind übrigens die digital immigrants(Autorin: Inge Koltermann)

Weitere Kommentare zu diesem Thema: Papa ich geh spielen (Autor: Karl Feldkamp)

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.


(Autoren: Dorothee Bär, Inge Koltermann /  Bilder: A. Damayanti, L. Reicherstorfer, Archiv /  Bildbearbeitung: D. Balci)

Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen bitte an: Email: redaktion@mentoring4u.de Vielen Dank! Merci beaucoup! Mille grazie! Thanks a lot! Tesekkür ederiz! Sukran djasilen!

Standpunkt ll: Verlässlichkeit und Zukunftsaussichten, Aktienbörsen, Energiepreise, Eurostabilität und seine Auswirkungen auf die Ausbildung der Jugend und fast 100.000! Ingenieure gesucht (Teil 2)

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Posted on : 10-11-2011 | By : m_weiss | In : Mentoring4u_Info, Studium, Wirtschaft
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Welche Chancen gibt es in der Wirtschaft für junge Menschen? Weltuntergangsstimmung an den Börsen und warum wir junge Menschen in technikorientierten Berufen brauchen.

Online-Mentoring, Karriere Menschen

(Dieser Artikel lebt und erschien am 21. August 2011. Ich habe ihn aktualisiert und er ist genauso aktuell, wie vor knapp 3 Monaten. wir freuen uns auf Ihre Kommentare. M. Weiss)

Anfang 2000 platzte die Technologieblase
Damals waren die Börsenindizes noch ein paar Tausend Punkte tiefer als heute und Anleger hatten das gleiche Problem, es gab keine Rendite (Risikoaufschlag) für Ihr Geld. Das könnte sich jetzt aber ändern. Nachdem mit der Finanzkrise 2008 die Zinsen für Länder und Banken ausgesetzt wurden ist es für die beteiligten jetzt doppelt schwer sich wieder an “normale” Zinsen zu gewöhnen. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo 7% normal waren. Auch für Länder wie Italien. 10% Zinsen wurden von Portugal schon in den 90ziger Jahren bezahlt. Da sind sie jetzt wieder. Staatsverschuldung. Auch nicht ganz so neu. Die EZB kauft Staatsanleihen auf. Ich glaube nicht, dass die Staaten Ihre Anleihen nicht zurückzahlen werden. Mit dieser Einstellung stehe ich im Moment auf verlorenen Boden. Vielleicht umschulden warum nicht, tun die Bürger auch ab und an. Die Rückzahlung der Kredite wird zu einem anderen Problem führen, Kursgewinne der EZB. Ist das ein Problem?

Der Euro ist nicht gescheitert
Es findet nur zurzeit ein Kräftemessen statt. Seit Monaten versuchen Ratingagenturen Europa herunter zu reden und nun wo sich Europa formiert beginnt die FED die Liquidität der europäischen Banken zu prüfen. Hallo? Sind die Stresstests auf einmal nichts mehr wert und über welche wirtschaftlich starken Volkswirtschaften sprechen wir heute. Ich möchte die Wirtschaftskraft von Italien nicht in Frage stellen. Das Land befindet sich endlich auf einem Reformkurs. Ausgelöst durch den eklatanten Anstieg der Zinsen in den letzten Wochen kommt nun auch Bewegung in die Bevölkerung. Sprechen endlich miteinander

Made in Germany
Auf der anderen Seite ist es gerade die deutsche Wirtschaft die außerhalb Europas mit den „Made in Germany“ Produkten und Ingenieurleistungen Furore erzielt. Ist der Euro schwach, wenn die Parität 1,30 zum Dollar erreicht? Weit gefehlt, der Wettbewerbssituation der für den Export produzierenden Unternehmen käme das nur entgegen. Andere europäische Nationen bemerken diesen Wettbewerbsvorteil hoffentlich auch bald. Unternehmer haben es bereits bemerkt!

Verlust der Reputation
Der internationale Reputationsschaden ist für die Energiewirtschaft und den Maschinenbau von erheblicher Bedeutung. In diesem Zusammenhang sind auch Verzögerungen von Bauprojekten nicht gerade förderlich. Wie wirkt sich das wohl auf Standorte und Ausbildungsplätze für junge Menschen aus, die einen langfristigen sicheren Arbeitsplatz suchen? Von den im internationalen Wettbewerb stehenden deutschen Unternehmen ganz zu schweigen. Denkt keiner dran?

Handwerk sucht Auszubildende
Unser Artikel  ”Studieren ohne Abitur – …” ist als Argumentationshilfe zu verstehen. Tun Eltern, die ihren Kindern raten unbedingt studieren zu gehen, einen Gefallen? Wer nach der Haupt- oder Realschule (9 / 10 Klasse Alter 15-17) beispielsweise von der Schule abgeht und z. B. eine 3-jährige Tischlerlehre absolviert, danach eine dreijährige Berufspraxis und einen Meisterkurs erfolgreich beendet, kann ab einem Mindestalter von 24 z. B. Architektur studieren. Wer absolviert sein Studium wohl leichter und hat möglicherweise bessere Zukunftsaussichten? Ist dieses Thema Eltern bekannt? Denkt einer dran und warum spricht keiner mit den Eltern?

G8 G9 und Wegfall der Wehrpflicht
Könnte es sein, das die beunruhigenden Nachrichten aus der Wirtschaft dazu geführt haben, dass sich die Jugend zunächst an den Universitäten sammelt, um abzuwarten wie sich die Wirtschaft entwickelt? Nun führt leider G8/G9 und der Wegfall der Wehrpflicht (siehe auch Mentoring4u TV-Ratgeber) dazu, dass sich fast doppelt so viele Studenten in den Universitäten tummeln und wahrscheinlich auch gleichzeitig auf den Arbeitsmarkt drängen werden. Na Bravo! Tolle Aussichten. Denkt einer dran? hatte ich hier an gleicher Stelle am 21.8.11.geschrieben. Haben die Studenten wahrscheinlich alle am 1ten Tag erlebt, denn die Unis sind übervoll. Habe alle Beteiligten gemerkt, spricht keiner mehr von.

Pflegeberufe
erfahren eine völlig neue Bewertung. Es gibt nach Wegfall der Wehrpflicht keine Zivildienstleistenden mehr und die Bundeswehr ist selbst als Nachfrager nach Talenten auf dem Fachkräftemarkt. Solange ein Familienvater seine Familie durch seinen Beruf ernähren kann, solange werden in diesen Berufen auch nicht genügend Fachkräfte vorhanden sein. Eine Anpassung der Gehälter ist dringend notwendig. Und Aktionen wie z. B. Männer in reine Frauenberufe gehen so nicht auf.
Hoffentlich beginnt endlich mal die öffentliche Diskussion.

Langfristige Energie Sicherung
Langfristige Sicherung der Energie, die die Unternehmen benötigen um Ihre Unternehmensziele zu erfüllen. Da sehe ich viel eher Schwachpunkte. Vor einigen Jahren haben sich Unternehmen aus Deutschland zurückgezogen, weil Arbeitsplätze zu teuer wurden. Der nächste Auslöser für eine Abwanderung weiterer Unternehmen könnten die Energiepreise sein. Welche Anzahl an interessanten und vielseitigen Jobs verlassen damit Deutschland? Denkt einer dran?

Fachkräftemangel. Fast 100.000 Ingenieure gesucht! 
“Offene Stellen für Ingenieure auf Rekordniveau” titelte der VDI am 11. August 2011. Welcher Jugendliche oder junge Erwachsene soll sich bei dieser gesamtwirtschaftlichen Situation heute noch für ein Ingenieurstudium entscheiden? Denkt einer dran?

Ich vermisse jetzt nach drei Monaten immer noch glaubwürdige Ziele und Aktionen, ich sehe immer noch nur Reaktionen.

Warum wir uns damit beschäftigen? Unsere Motivation lesen Sie hier.

(Autor M. Weiss  |  Bild: froodmat_OM_Froodmat_wf  |  Gestaltung: A. Korkis  |  Quelle: Photocase, www.mentoring4u.de www.vdi.de )

Was können Eltern Ihren Kindern heute empfehlen? Diskutieren Sie mit uns

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Posted on : 26-10-2011 | By : m_weiss | In : Mentoring4u_Info, Wirtschaft
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Messe Menschen von oben
Die Finanzkrise hinterlässt tiefgehende Strukturbrüche in Volkswirtschaften, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Staaten haben in bisher ungeahntem Ausmaß eingegriffen. Neue Rahmenbedingungen sind gesetzt worden, vor allem aber, es findet eine fast unermessliche Lastenverschiebung auf die nächsten Generationen statt.

Vertrauen und Zuversicht in die eigenen Kräfte und der Gesellschaft schwinden.

Sprüche wie „Du sollst es einmal besser haben als wir“ und „Dir steht die Welt offen“ sind für junge Menschen keine Unterstützung, um in der nach außen desolat scheinenden Wirtschaft und im Wirrwar von offenen Ausbildungsplätzen, Studiengängen und Fachkräftemangel die richtige Entscheidung zu treffen.

Was können Eltern, Wissenschaftler, Manager und Politiker jungen Menschen heute empfehlen? Diskutieren Sie mit uns.

(M. Weiss | Foto: stm | Quelle photocase)