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Kategorie: Veranstaltungen

  • Kindersicherer Dialog im Internet ?

    Kristina Schröder: „Eine Kinder- und Jugendnetzpolitik“
    Bundesfamilienministerin richtet Internet-Kinderschutzzentrum ein / Neue Software für digitale Jugendbeteiligung vor Ort

    Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, stellt heute (Dienstag) in Berlin Initiativen für eine Kinder- und Jugendnetzpolitik vor. Damit zieht sie Schlüsse aus den Handlungsempfehlungen, die im Dialog Internet innerhalb eines Jahres erarbeitet wurden.

    „Eine Kinder- und Jugendnetzpolitik heißt konkret mit dem Netz zu arbeiten statt abstrakt dagegen anzukämpfen. Drei Dinge gehören dabei untrennbar zusammen: Medienkompetenz, Elternverantwortung und Schutz vor Gefahren im Netz. Das Ziel ist, Kinder und Jugendliche für den Umgang mit dem Netz stark zu machen. Klar ist aber auch: Cybermobbing, Grooming oder die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen im Netz müssen konsequent verfolgt werden. Deshalb werde ich ein Internet-Kinderschutzzentrum einrichten, um den Opfern per Mausklick die Hilfe zukommen zu lassen, die sie brauchen“, so Kristina Schröder.

    Das Internet-Kinderschutzzentrum koordiniert staatliche Stellen, Internetwirtschaft und Initiativen für Prävention und Opferschutz um effektiv gegen Gefährdungen im Internet vorzugehen. Erste Aufgabe wird es sein, einen zentralen Notrufbutton zu organisieren. Mit einem Klick erhalten Kinder und Jugendliche Hilfe und Beratung in allen Situationen, die sie als Bedrohung erleben.

    Auch die Mitbestimmung von Jugendlichen im Netz soll verbessert werden: Mit einer neuen Software wird das Bundesfamilienministerium Kommunen Online-Lösungen für mehr Jugendbeteiligung vor Ort an die Hand geben. „An Entscheidungen teilzuhaben, gehört zu werden und etwas bewirken zu können macht Lust auf Demokratie. Durch Medien mitzubestimmen – auch das ist eine Facette von Medienkompetenz“, so Kristina Schröder.

    Zudem stellt die Bundesfamilienministerin eine Kampagne vor, um Eltern über technische Möglichkeiten des Jugendmedienschutzes zu informieren. Einer neuen Forsa-Studie zufolge halten 95 Prozent der befragten Eltern Jugendschutzprogramme für wichtig. Allerdings setzten nur 20 Prozent der Eltern diese zu Hause ein. Damit schon früh ihre ersten Schritte im Netz gehen ohne dabei Gefahren ausgesetzt zu sein, wird das Bundesfamilienministerium das Angebot „Surfen ohne Risiko“ bis 2012 zu einem technisch sicheren Surfraum für Kinder ausbauen.

    Mit dem Dialog Internet hat das Bundesfamilienministerium erstmals Beteiligte aus Politik, Kinder- und Jugendschutz, Medienwissenschaft, Wirtschaft und der Netzgemeinde an einen Tisch gebracht um gemeinsam eine Netzpolitik für Kinder und Jugendliche zu entwerfen.

    Weitere Informationen auch unter www.bmfsfj.de .

     (Quelle: PM des BMFSFJ vom 13. Dezember 2011)

     

  • Nikolaus in Berlin und DIE ARCHE unterwegs für Deutschlands Kinder

    Nikolaus in Berlin …Was für ein Zusammentreffen. Wollte ich doch nur einen unserer Mentoren in Berlin besuchen. Jens Schönherr, Hotelier des Hotel Gendarm nouveau am Gendarmenmarkt in Berlin. Stolz stellte er mir seine neue Auszubildende vor, die er über die Veranstaltung im Februar 2011 im Rahmen der Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ an der Alfred-Nobel-Schule in Neukölln kennen gelernt hatte. Im Hintergrund backen die Kinder der „Arche“ Plätzchen. Ich schaue in glückliche Gesichter. Was für ein schönes Nikolausfest für die Kinder.

    Mentoring4u gratuliert für das beeindruckende Engagement.

    Tun auch Sie etwas Gutes. Engagieren Sie sich für „Die Arche“.

    Adresse:
    „Die Arche“ Christliches Kinder- u. Jugendwerk e.V. Tangermünder Str. 7 12627 Berlin – Hellersdorf
    Bankverbindung: Bank für Sozialwirtschaft Kto.      30 30 100 BLZ    100 205 00

    Auszubildende Scarlett Hein mit Hotelier Jens Schönherr

    DIE ARCHE unterwegs für Deutschlands Kinder

    Kinderarmut in Deutschland! “Die Arche“ kämpft dagegen an! In ihren Einrichtungen bietet sie den Kindern täglich kostenlos eine vollwertige, warme Mahlzeit, Hausaufgabenhilfe, sinnvolle Freizeitbeschäftigungen, mit Sport und Musik, und vor allem viel Aufmerksamkeit. Denn Kinder brauchen Bestätigung für ihr Selbstvertrauen. Sie brauchen das Gefühl wichtig zu sein und geliebt zu werden. Viele Kinder hierzulande erleben das zuhause leider nicht.

    "Die Arche" christliches Kinder- und Jugendwerk e.V.


    “Die Arche“ hat es sich zudem zur Aufgabe gemacht, öffentlich auf Defizite in unserer Gesellschaft hinzuweisen, damit Kinder wieder vermehrt im Mittelpunkt stehen. Dazu sucht die Leitung der “Arche“ auch den Dialog mit Wirtschaft und Politik und bringt darin die Erfahrungen aus ihrer Arbeit mit ein. Für sein Engagement wurde der Leiter und Gründer der “Arche“, Bernd Siggelkow, mit dem “Verdienstorden des Landes Berlin“ sowie dem „Bundesverdienstkreuz“ ausgezeichnet. Und auch “Die Arche“ selbst wurde mit der “Carl von Ossietzky Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte“ und dem „Hanse- Merkur-Preis für Kinderschutz“ gewürdigt.

    Das christliche Kinder- und Jugendwerk wurde 1995 in Berlin gegründet. Mittlerweile ist die “Arche“ an zehn Standorten in Deutschland aktiv und erreicht über 2.000 Kinder und Jugendliche. Die Eröffnung weiterer Einrichtungen ist in Planung, denn der Bedarf ist leider enorm. Doch die Aufgaben, die der Verein übernommen hat, kann er nur mit Unterstützung der Bevölkerung bewältigen. Die Arbeit der “Arche“ wird zu 100 Prozent durch Spendengelder finanziert.

    Unser Motto: Wir holen die Kinder von der Straße!

    „Die Arche“ Chr. Kinder- u. Jugendwerk e. V. Tangermünder Str. 7 12627 Berlin
    Bankverbindung: Bank für Sozialwirtschaft Kto.      30 30 100 BLZ    100 205 00

    Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

    (Autor: M. Weiss  /  Bildbearbeitung: M. Weiss Thumb: A.Damayanti  /  Quelle:  www.kinderprojekt-arche.de )

  • Resumée: Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ im November 2011

    Mentoren als Mittler zwischen den Welten. Die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ geht seit sechs Jahren mit Mentoren aus Wirtschaftsunternehmen in Deutschlands Schulen und Hochschulen.

    Sie wissen nicht was das für eine Initiative ist?
    Die unter der Schirmherrschaft von Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend regelmäßig stattfindenden Mentoren-Initiativen “Auf die Socken, fertig, los!” für Schüler und „Führungskräfte schenken Studenten ZEIT“ wurden 2005 von Martin Weiß, Geschäftsführender Gesellschafter der ConActivity KG, ins Leben gerufen.

    Warum?
    Wir leben alle in einer Welt und diese Welt setzt sich aus zahlreichen, nebeneinander existierenden Kosmen zusammen. Theoretisch ist es zwar möglich soziale, kulturelle und traditionelle Milieus zu durchbrechen (nach dem Motto „Vom Tellerwäscher zum Millionär“), aber das bleibt die Ausnahme. Besonders die Berufswünsche und spätere Berufswahl von jungen Menschen werden häufig von der Familie und dem engeren Umfeld geprägt, will sagen: „Man wird was man kennt“(über Vorbilder und aus Erzählungen von anderen).

    Darum Mentoring4u
    Die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ bietet Schülern die Möglichkeit, Fach- und Führungskräfte kennen zu lernen, die über ihre Berufserfahrungen sprechen. Es gibt eben mehr als die seit Jahrzehnten üblichen Berufsbilder für Mädchen und Jungen. Wir berichteten schon anlässlich des Girls Day dazu.

    Mit der Mentoring4u Mentoren-Initiative bringen wir junge Menschen und Vertreter von Wirtschaftsunternehmen zusammen. Denn aus Erfahrung wissen wir: frühzeitige Information und direkter Kontakt zu Unternehmen unterstützt die Berufsorientierung und die Karriereplanung. Unsere Mentoren etablieren als Botschafter ihres Unternehmens den direkten Zugang zum Nachwuchs. Mentoren und Schüler profitieren gleichermaßen von diesem Austausch. Übrigens: in jeder Schule werden im Anschluss an Veranstaltung die Mentoren-Favoriten des Tages nominiert!

    Der gerade abgeschlossene Martinstags-Zyklus der Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ (11.11. bis 23.11.2011) fand diesmal in den vier folgenden Schulen statt:

    Hohenstein-Schule (Werkrealschule), Stuttgart-Zuffenhausen
    Die Auftaktveranstaltung am 11.11.2011 (Martinstag) fand dieses Mal wieder in Stuttgart statt. Die Hohenstein-Schule, zum ersten Mal als Veranstaltungsort dabei,  ist bereits sehr aktiv und bietet ihren Schülern Unterstützung bei der Berufsorientierung. Unter anderen mit den Berufen rund um den Hotelbetrieb begeisterte Anja Nauerz vom Steigenberger Graf Zeppelin die Schüler. Hier erfahren Sie mehr über unsere Mentoren in der Hohenstein-Schule.

    Bismarckschule (Gymnasium), Elmshorn
    Die Bismarckschule in Elmshorn nahm am 16.11. 2011 zum ersten Mal teil. Im eher strukturschwachen Norden von Hamburg trafen sich unsere Mentoren mit sechs teilnehmenden 12. Klassen und stießen auf reges Interesse. „Für mich war es besonders beeindruckend, mit Schülerinnen und Schülern in ganz direkten Kontakt zu kommen. Zum ersten Mal Mentorin zu sein war für mich persönlich sehr motivierend; das gibt mir Kraft meinen Beruf im Bereich MINT weiter auszuüben. Ich fühlte, dass ich ein Vorbild für die nächste Generation von Wissenschaftlerinnen sein kann“, sagte unsere Mentorin Ulla Vainio, Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY), Physikerin in Hamburg. Mehr erfahren Sie hier.

    Alfred-Nobel-Schule (Sekundarschule und Staatliche Europaschule), Berlin-Neukölln
    Nachdem die erste Veranstaltung im Februar 2011 ein großer Erfolg war, konnte die Alfred-Nobel-Schule zum zweiten Mal an der Mentoren-Initiative am 18.11.2011 teilnehmen. Zur Motivation der Mentoren sagte uns unser langjähriger Mentor Wolfgang von Eckartsberg aus Berlin: „Ich persönlich fand besonders die Tatsache motivierend, dass wir es mit Schülern zu tun hatten, deren soziales Umfeld „schwierig“ ist.“ Ganz besonders interessant war für die Schüler, das es eine aus ihrer Mitte sozusagen geschafft hatte. Sonja Brei, aufgewachsen, zur Schule gegangen und heute noch wohnhaft in Neukölln, leitet heute die Abteilung Treasury der ALBA Group Plc. & Co Berlin. Frauen haben Chancen auf interessante Berufe. Dafür weicht aber auch ihre Arbeitszeit etwas von der normalen Zeit ab. „Eine 50 + Stunden Woche ist für mich keine Seltenheit, aber wenn die Familie dahintersteht ist auch das kein Problem„, gestand sie. Lesen Sie hier, welche weiteren Mentoren des 2B-Mentor Netzwerkes diesmal in der Alfred-Nobel-Schule vor Ort waren.

    Auf die Socken fertig los Bild, Artikel

    Hostato-Schule (Haupt- & Realschule), Frankfurt – Höchst
    Die Hostato-Schule in Frankfurt-Höchst, einem Viertel mit hohem Migrantenanteil in der Schülerschaft, wurde ebenfalls zum ersten Mal zur Teilnahme nominiert. Unser Mentor Heiko de Vries von CSC, Finance Director Healthcare EMEA, war für den Tag aus Wiesbaden angereist: „In allen der fünf besuchten Klassen gab es mindestens zwei bis drei Schüler, die den Eindruck vermittelten, dass sie sich aktiv für ihre Zukunft interessierten und schon Ziele für sich gefunden haben, die sie realisieren wollen und auch können.“ Lesen Sie hier mehr über die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ am 23.11.2011 in der Hostato-Schule.

    Einige Zahlen zur Mentoren-Initiative „auf die Socken, fertig, los!“ für den Martinstags-Zyklus vom 11.11. bis 23.11.2011:
    über 50 Mentoren
    Branchen:
    Industrie, Dienstleistung, Beratung, Logistik, Banken & Versicherung, Film & Medien, Hotellerie, Wissenschaft & Forschung
    4 Schulen
    = fast 500 erreichte Schülerinnen und Schüler

    Und was sagen die Schüler?
    Die teilnehmenden Schüler der 8., 9., 10. und 12. Klasse waren insgesamt begeistert von der Möglichkeit, so nah an Menschen aus der Berufswelt heranzukommen. Neue Berufsbilder und Karrierewege konnten sie kennenlernen. Es wurde aufmerksam zugehört und anschließend sehr viele Fragen gestellt.
    Einige Schüler konnten bereits in den anschließenden Einzelgesprächen mit den Mentoren konkret über Praktika, duale Studienplätze und Ausbildung in den jeweiligen Unternehmen sprechen. Auf den vergangenen Veranstaltungen konnten sich Mentoren und Mentee-Beziehungen entwickeln. Mentoring4u gratuliert, wir werden weiter darüber berichten.

    Das 2B-Mentor Netzwerk
    Ihr Unternehmen möchte bei der nächsten Mentoren-Veranstaltung Mentoren in Schulen/ Hochschulen entsenden?

    Werden Sie Mentor und Mitglied in 2B-Mentor Netzwerk. Rufen Sie uns an unter 069/9623-1985 und 069/8700-1760 oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de.

    Das Mentoring4u-Team bedankt sich bei allen, die unsere Mentoren-Initiativen schon jetzt aktiv unterstützen!

    (Autor: C. Amrhein | Photos: neelz (Artikel), A. Hennes, Bearb. A. Korkis (Thumb) www.photocase.de | Quellen:  www.mentoring4u.de)

  • Mentoren an der Alfred-Nobel-Schule Berlin Neukölln am 18. November 2011

    Mentoren schenken Schülern einen Tag ZEIT. Leider werden auch im Winter die Mentoren kurzfristig krank oder haben kurzfristig berufliche Termine. Das geht immer vor. Trotz des bitterkalten Wetters haben 7 Mentoren den Weg zur Alfred-Nobel-Schule gefunden. 4 Klassen waren beteiligt. Was für ein Glück im Unglück. Mit nur 6 1/2 Mentoren über den Tag, hatten die Schüler diesmal viel mehr Zeit für das direktes Gespräch.


    Aus der Alba-Group war die junge Chefin der Finanzabteilung gekommen und stellte ihren Werdegang von der Banklehre bis zu dem Eintritt in ein Industrieunternehmen von Weltrang beeindruckend vor. Eine nachahmenswerte Karriere, ist sie doch selbst Neuköllnerin und lebt heute hier in ihrem Kiez. Alba, bekannt auch als Sponsor von Alba Berlin ist eines der größten Recyclingunternehmen der Bundesrepublik. Tätig aber nicht nur in der Entsorgung, sondern auch im Rohstoffhandel, der Abfall- und Kreislaufwirtschaft, Wertstoff- und Facility Management. Mit unglaublich vielseitigen Jobangeboten. Besuchen Sie doch mal die Websiteder Alba-Group.

    Mentorenteam: Oberleutnant Birger Gädt und Sonja Brei

    Die Stiftung Naturschutz Berlin stellt das freiwillige ökologische Jahr vor. Jährlich werden 170 Plätze für junge Menschen, die sich im Naturschutz beteiligen möchten, angeboten. Die Auswahl an Einsatzstellen ist riesig. Ob Naturschutzverein, Waldkindergarten, Öko-Bauernhof, Umweltlabor, Solarverein oder Bioladen – die Möglichkeiten und Aufgaben sind vielfältig.

    Fragen zu  IT Jobs bei der Deutschen Rentenversicherung, aber auch, wie sicher die Rente ist wurde eingehend diskutiert. Wertere Informationen zum Beruf „Fachinformatiker“ finden Sie auch in unserem Online Mentoring mit der Deutschen Rentenversicherung. Hier finden Sie weitere Informationen zu freien Ausbildungsplätzen.

    Perspektive als Busfahrer im ÖPNV und der Touristik Kilometermillionär? Ja, das ist ein Ausbildungsberuf. „Ich dachte das ist ein Führerschein?“ Diese Frage hat Bastian Roet vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer nicht das erste Mal gehört als er die Ausbildungsberufe im Personenverkehr vor einer Schulklasse vorgestellt hat. Und sicher werden wie in der Alfred-Nobel-Schule noch viele Schüler etwas verdutzt sein wenn Sie hören, dass der Busfahrer in Wirklichkeit »Berufskraftfahrer« heißt und die Azubis im Verkehrsunternehmen eine dreijährige Ausbildung hinter sich bringen, bevor sich aufmachen dürfen »Kilometermillionär« zu werden. Mit dem Bus zu Schule oder auf Klassenfahrt, das ist für fast alle Schüler eine Selbstverständlichkeit.

    Photo BDO

    „Was dahintersteht ist leider nur wenigen Schülerinnen und Schülern bekannt, wenn sie gemeinsam mit ihren Eltern über eine passende Ausbildungsstelle nachdenken, oder mit den Lehrern über Jobs mit Zukunft diskutieren.“ fasst Roet die Gespräche mit den Berliner Schülern zusammen. Genau deswegen hat sein Verband auch die Infokampagne www.werd-Busfahrer.de ins in Netz gestellt, um zu informieren und mit dem ein oder anderen Vorurteil aufzuräumen. Neben dem Ausbildungsberuf des Berufskarftfahrers können sich angehende Azubis auch zur Fachkraft im Fahrbetrieb ausbilden lassen und damit zu echten Allroundern im ÖPNV werden. Hier wird neben der Qualifikation als Fahrer auch kaufmännisches und spezielles verkehrstechnisches Wissen erworben. „Wie können wir Buslinien effektiver machen, Routen optimieren und mehr Kunden für eine Monatskarte begeistern?“ Das sind alles Fragen für die angehenden Fachkräfte im Fahrbetrieb, kurz FiF. Wer dann schon etwas Erfahrung gesammelt hat, den Kontakt mit Menschen mag und auch mal etwas länger unterwegs sein möchte, kommt in der Bustouristik schnell einmal quer durch Europa. Fahrer die zukünftig die Verantwortung für die Sicherheit von 50 Fahrgästen tragen sollen, werden dafür gut ausgebildet und können sich über einen Job mit echter Perspektive freuen. Zum einen gehen viele der jetzigen Fahrer in den kommen Jahre in Rente, zum anderen steigen wegen der hohen Spritpreise immer mehr Menschen ermäßig in den Bus. Oder sie wollen etwas für die Umwelt tun, der Bus ist nämlich nicht nur das sicherste, sondern auch das umweltfreundlichste Verkehrsmittel.

    Mentoren im Gespräch Herr Neumann (DRV) & Herr Roet (BDO)

    Übrigens, die Ausbildung kann man schon mit 17 Jahren beginnen und bei bestandenem Führerschein mit 18 Jahren erste Erfahrungen im Linienverkehr sammeln. Zuerst nur auf Touren bis 50 Km Umkreis, denn auf große Fahrt geht es erst mit bestandener Ausbildung. Sie verteilten Broschüren über die Firma und/oder die angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten.

    Wolfgang von Eckartsberg, ehemaliger Direktor der Deutschen Bank Berlin stellt seinen Werdegang vor und weist daraufhin, wie wichtig eine fundierte Ausbildung vor dem Studium sein kann.  Dieser Argumentation schließt  sich Martin Weiss, Gründer der Mentoreninitiative, gerne an. Auch er ist gelernter Bankkaufmann. Den Hinweis, dass es aber auch in vielen anderen Branchen interessante Möglichkeiten, wie z. B. den Hotelkaufmann/frau lässt er gelten. Gerade die Flexibilität, die sich Hotelkaufleuten durch ihre Einsatzmöglichkeiten in verschieden Plätzen der Welt bieten haben es ihm angetan. Sein weiteres Anliegen ist die Möglichkeit ohne Abi zum Studium vorzustellen. Lesen Sie dazu bitte unseren Artikel.

    Ganz besonders interessante Berufsbilder bietet auch die Bundeswehr. Gibt es doch kaum ein Unternehmen in Deutschland, das in so vielen Berufsfeldern die Aus-und Weiterbildung anbietet. Auch über Kasernenstreichungen, Auslandseinsätze und deren Risiken wird lebhaft in den Klassen diskutiert.

    (Autor: M. Weiss   /  Bilder: M. Weiss, BDO, Alfred Nobel Schule   /  Bildbearbeitung: D. Balci  /  Quellen: www.alfred-nobel-schule.de , http://www.bdo-online.de ,  www.albagroup.de , www.deutsche-rentenversicherung.de ,  www.stiftung-naturschutz.de )

  • Klimawandel bedroht Entwicklung

    (Bonn / Durban, 29.11.2011) Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) fordert vom Weltklimagipfel in Südafrika mehr Engagement für Klimaschutz und globale Gerechtigkeit. Eine Delegation des EED beteiligt sich gemeinsam mit kirchlichen Partnern aktiv an den Verhandlungen beim 17. UN-Klimagipfel in Durban. Im „Durban Klima Blog“ berichten EED-Mitarbeitende über die Konferenz und stehen vor Ort für Interviews zur Verfügung.

    Durban Klima Blog

    Im „Durban Klima Blog“, www.kirchenklima.de, schreiben EED und „Brot für die Welt“ über den Fortgang der Verhandlungen, berichten über Veranstaltungen und Debatten und schildern persönliche Eindrücke vom Weltklimagipfel.

    „Gemeinsam mit unseren internationalen Partnern aus Afrika, Asien und Lateinamerika werben wir für gerechte und ambitionierte Lösungen, die Klimaschutz und Entwicklung verbinden“, beschreibt Klima-Experte Richard Brand das Ziel des EED. Es seien vor allem arme Menschen und arme Länder, die besonders unter klimabedingten Katastrophen wie Dürreperioden und Überschwemmungen oder dem Anstieg des Meeresspiegels litten. „Der Klimawandel erschwert es, Armut zu überwinden, die Lebensbedingungen zu verbessern und nachhaltige Entwicklung zu gestalten. Der Klimawandel ist deshalb nicht allein ein Umweltthema, sondern vor allem eine Frage von globaler Gerechtigkeit“, betont Jürgen Reichel, Leiter des Referats „Entwicklungspolitischer Dialog“ im EED. Für mehr globale Gerechtigkeit setze sich der EED in enger

    Na, zuerst waren wir doch etwas überrascht. Was kann es wohl mit Kirchenklima auf sich haben? Na klar, gemeint ist der Durban Klima Blog
    Die Redaktion von Mentoring4u findet diesen Blog sehr empfehlenswert. Bleiben Sie up to date. Lesen Sie die news aus Durban und denken Sie einmal darüber nach, was in Deutschland passiert, wenn es nicht endlich bald regnet und ob das mit vielleicht auch dem Weltklima etwas zu tun hat.

    (Autor: M. Weiss + EED Pressemitteilung v. 29.11.11 /  Bild & Bearbeitung: M. Weiss  /  Quelle: www.kirchenklima.de)

  • Mentoren an der Hostatoschule in Frankfurt-Hoechst am 23. November 2011

    „Auf die Socken, fertig, los!“
    Neun Mentoren kamen in die Hostatoschule nach Frankfurt, um den Schülern von zwei achten-, zwei neunten- und einer zehnte Klasse ZEIT zu schenken.
    Dieses Poster haben alle Mentoren zum Dank für den „Arbeitstag“ von der Schulleitung als Geschenk bekommen.

    Willkommen an der Hostatoschule

    Ein ganz ungewöhnlicher Lebenslauf, der die Schüler aber elektrisierte. Dieter Schlatermund, zum zweiten Mal dabei. Mit Untersekundarreife über höhere Handelsschule zum nachträglichen Abitur. Danach Lehre zum Schiffsmakler und Reedereikaufmann, Reserveoffizier in der Bundeswehr, Eintritt in die Hoechst AG 1966. Ein nicht ganz normaler Werdegang, aber das zeichnet eigentlich alle unsere Mentoren aus. Er ging als Vorstand der Riedel-de Haen AG Mitte der 90-ziger Jahre in Unruhestand bzw. in den Aufsichtsrat. Heute ist er Dozent der FOM Hochschule für Ökonomie und Management, Essen/Frankfurt/M. Ein Mentor mit ganz viel Erfahrung, die er auch gerne weitergibt.

    Dieter Schlatermund

    Heiko de Vries, heute Manager bei einer internationalen Unternehmensberatung, der nach der Schule zunächst eine Banklehre machte, sich dann als Zeitsoldat verpflichtete und bei der Bundeswehr studierte, um den Eltern im Studium nicht auf der Tasche zu liegen. Thorsten Vozar, ein Mentor aus der ersten Stunde, aus Dortmund, war auch hier in Frankfurt dabei. Gerade Versicherungsunternehmen bieten interessante Ausbildungsmöglichkeiten in der ganzen Republik an. Doch das allein war nicht sein Anliegen. Seine Botschaft: von Anfang das Ziel im Auge zu behalten und möglichst umfassend auch Weiterbildungsmassnahmen im Betrieb oder außerhalb für die eigene Karriere zu nutzen. Praktika zielgerichtet auszuwählen, um schließlich den Job, der auf einen selbst passt zu finden am Besten noch im Einklang mit der Familie.

    Thorsten Vozar und Heiko de Vries

    Ganz besonders interessante Berufsbilder bietet auch die Bundeswehr. Gibt es doch kaum ein Unternehmen in Deutschland, das in so vielen Berufsfeldern die Aus-und Weiterbildung anbietet. Auch über Kasernenstreichungen, Auslandseinsätze und deren Risiken wird lebhaft in den Klassen diskutiert.

    Oberleutnant Jens Hörold

    Mit Schenker Deutschland hatten wir einen der größten Logistiker Deutschlands mit dabei. In einem Kurzfilm wurden interessante und vielseitige Bereiche des Unternehmens vorgestellt. Gerade in Logistk-Knotenpunkten in Deutschland werden eine Menge interessante Ausbildungsplätze, auch für Haupt- und Realschüler, angeboten.

    Jörg Hertensten vor der Konzeption DB Schenker

    Jobs wie Veranstaltungstechniker/in, Veranstaltungskaufmann/frau und Mediengestalter/in stellte Tim Sandrock Mitinhaber der Fa. Flo-Service Mainz vor. Sein Team in Mainz besteht aus Meistern, Fachkräften, Designern und anderen Kreativen Freidenkern. Er realisiert weltweit Konzepte im Bereich Ton, Licht, Video, Bühnen-, Deko- und Messeservice. aber auch in dieser Branche bekommt man nichts geschenkt. Die Ausbildung ist hart, der Kontakt mit dem ein oder anderen Star der Musikszene hebt dies aber wieder auf.


    Mit den Mentoren Burkhard Leffers, ehemaliger Bereichsvorstand der Commerzbank und Friedrich von Diest hatten wir zwei Mentoren dabei, die ein ganzes Füllhorn von Tipps und Ideen mitgebracht hatten. Mentoren, die über einen langjährigen Erfahrungsschatz verfügen bzw. Freidrich v. Diest, der sozusagen nach dem Studium sein erstes Unternehmen gründete, nach einigen Jahren verkaufte und heute sein eigenes Venture Capital Unternehmen führt. Es war also diesmal auch für mögliche Unternehmensgründer unter den Schülern etwas dabei.

    (Friedrich von Diest und Burkhard Leffers)
    (Friedrich von Diest und Burkhard Leffers)

    Kunst im Bau von und mit den Schülern gemeinsam spielt eine große Rolle in der Hostatoschule. Einige Beispiele haben wir hier veröffentlicht:

    By the way, liebe Leser, denken Sie daran, dass es heute möglich ist, auch ohne Abitur zum Studium zu kommen. Lesen Sie hier mehr. Viele Erfolg!

    Wir, das Mentoring4u Team und alle Mentoren, möchten sich auf diesem Wege nochmals für die hervorragende Vorbereitung durch alle beteiligten Lehrer, die Schulleitung und das Schulamt bedanken.

    (Autor: M. Weiss  /  Bilder & Gestaltung: D. Balci  /  Quelle: Mentorentreffen an der Hostatoschule in Frankfurt/M.)

  • Mentorentag an der Bismarckschule Elmshorn am 16.11.2011


    Nach dem Besuch der Hamburger Unitage am 14. und 15.11 hatten am 16.11. 2011 alle 131 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe der Bismarckschule Elmshorn die Chance im Rahmen der Mentoreninitiative „Auf die Socken, fertig, los!“ durch Vertreter von verschiedenen Firmen auch aus der Region sich über die Voraussetzungen und Inhalte verschiedener Berufsbilder zu informieren.

    12 Mentorinnen und Mentoren besuchten in den ersten fünf Schulstunden nacheinander im 45 Minuten-Takt die Klassen a-f und sprachen zum Beispiel über Chancen im Bankwesen, in der Steuer- und Wirtschaftsprüfung, in der Energiewirtschaft oder auch der Filmbranche. Mentorinnen des Hamburger Forschungszentrums  „Deutsches Elektronen-Synchrotron“  (DESY Anm. der Redaktion: siehe Bericht DESY am 28.10.11) machten besonders unseren Schülerinnen, aber auch den Schülern Mut, für sich angesichts der überaus guten Berufschancen naturwissenschaftliche Berufe in Betracht zu ziehen – Liebhaber der Sprachen kommen in einem internationalen Forschungszentrum wie DESY auch auf ihre Kosten, was die Physikerinnen und Maschinenbauerinnen, die ursprünglich aus Finnland, Frankreich oder Rumänien stammten, aufzeigten.

    In der sechsten Stunde konnten die Schülerinnen und Schüler direkte Gespräche mit den Mentoren und Mentorinnen führen. Die Mentoren sprachen über individuelle Entscheidungen für Weiterbildung, ein Studium nach einer Ausbildung und auch Spezialisierungsmöglichkeiten in ihren verschiedenen Berufen. Einig waren sich die Mentoren, dass man nur in dem Beruf erfolgreich sein könne, der zu den eigenen Stärken und Vorlieben passe. Die Mentoren und Mentorinnen haben bei den Schülerinnen und Schülern sehr positive und motivierende Eindrücke hinterlassen.

    Die Schülerinnen und Schüler können nun über die Veranstaltung hinaus, organisiert durch das „Haus der Mentoren“ (www.mentoring4u.de) mit einem Mentoren/ einer Mentorin in Kontakt bleiben und sich bei der der Studienwahl oder bei der Suche nach Praktika beraten und unterstützen lassen.

    Wir bedanken uns für die Organisation des Mentorentages beim Mentoring-Team!

    Anmerkung der Redaktion:
    Es hat uns eine Freude bereitet Sie in Elmshorn zu treffen und die Schüler und Schülerinnen tatkräftig bei der Wahl Ihrer individuellen Aus- und Weiterbildung zu unterstützen und vielleicht auch neue Berufsziele aufzuzeigen.

    (Autorin:  Petra Bartel-Schabram (Koordinatorin Studien- und Berufsberatung an der Bismarckschule Elmshorn)  /  Bilder: www.bismarckschule-elmshorn.de Bildbearbeitung: D. Balci und A. Damayanti  /  Quelle: Mentorentag am 16.11.2011 an der Bismarckschule in Elmshorn)

  • Auftaktveranstaltung in Stuttgart am 11.11.11

    Liebes Mentoring4u Team,

    Claudio Ramsperger, Wolfgang Tielesch, Helga Lübke, N.N., N.N., Anja Nauerz, Jürgen Ostrowski, Martin Weiss

    für unsere Schülerinnen und Schüler war es spannend von echten Fachleuten zu erfahren, welche Berufe Ihre jeweiligen Unternehmen ausbilden und welche Voraussetzungen zum Erlernen dieser Berufe notwendig sind.

    Die Mentoren vor Ort:

    Jürgen Ostrowoski, Arbeitskreis Metropolenregion Rhein-Neckar
    Wolfgang Tielesch, Landeshauptstadt Stuttgart, Bäderbetriebe
    Anja Nauerz, Steigenberger Graf Zeppelin
    Claudio Ramsperger, DZ Bank AG
    Martin Weiss, ConActivity KG
    Helga Lübke, 2B-Mentor Netzwerk

    Besonders interessant war es auch zu erfahren, wie diese Personen selbst zu diesem Beruf gefunden haben, was sie an ihrer Tätigkeit schätzen und was Schwierigkeiten bereitet.

    In Rollenspielen konnten die Klassen dann die Schwierigkeiten eines Bewerbungsgespräches erleben.

    Anja Nauertz vom Steigenberger Graf Zeppelin Hotel

    Im Anschluss an die Vorträge hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit in Einzelgesprächen die Fachleute noch genauer zu befragen. Davon machten dann vor allem die achten Klassen regen Gebrauch. Weitere Bilder zu der Veranstaltung und der Hohensteinschule finden Sie hier.

    Wir freuen uns ganz besonders, dass die Mentoren zugesagt haben, uns auch in Zukunft mit Rat und Tat zu unterstützen und bedanken uns an dieser Stelle herzlich für Ihr Engagement.

    Schüler der Hohensteinschule

    Organisiert wurde die Veranstaltung von Mentoring 4u , besonderer Dank geht an die Mitarbeiter dieser Organisation.

    Viele Grüße aus Stuttgart
    Harald Hubler

    (Autor: H. Hubler  /  Bilder: H. Hubler  Bildgestaltung & Thumb A. Damayanti  / Quelle: http://www.hohensteinschule-zuffenhausen.de Ort: Hohensteinschule in Stuttgart-Zuffenhausen)

    Die Mentoren-Initiative „Mentoring4u“ mit ihrer Veranstaltungsreihe „Auf die Socken, fertig, los!“ ist seit dem 11.11. bis zum 23.11. wieder in Deutschlands Schulen unterwegs. Diesmal wurden Vertreter aller Schulformen nominiert (Haupt-, (Werk)Realschulen und ein Gymnasium).

    Seit 2010 ist die Bundesfamilienministerin Frau Dr. Kristina Schröder Schirmherrin dieser erfolgreichen Veranstaltungsreihe. Ziel der Initiative ist, junge Menschen jedes Bildungsabschlusses die Möglichkeit zum direkten Kontakt mit Fach- und Führungskräften zu bieten. Die Mentoren fungieren als „Role Model“ und bringen den jungen Menschen in der Berufsorientierungsphase Berufsbilder nahe. Nach den Veranstaltungen in den Bildungseinrichtungen werden Mentor (= Unternehmen) -Mentee ( = Schüler) Beziehung unterstützt. Diese begleitet Mentoring4u als Spezialist bis zu einem Jahr.



  • 7 auf einen Streich…..7 Pianisten, 7 Konzertflügel …ein Konzertfeuerwerk in Frankfurt

    Wow, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Aus dem Programm ging hervor „farben der frühe“ für sieben Klaviere. Das riß mich nicht unbedingt vom Hocker, aber ich sollte von dieser Veranstaltung berichten. Mathias Spahlinger, ein Komponist aus Frankfurt/Hessen, hat 1997 für sieben Klaviere einen sechssätzigen Klavierzyklus geschrieben.  Sieben Pianisten von deutschen Musikhochschulen haben sich im Vorfeld in den verschiedensten Lokalitäten zum „üben“ getroffen. Stellen Sie sich mal die Logistik vor; welches Musikhaus verfügt schon über 7 Konzertflügel in einem Raum. Aber die Pianisten, der Dirigent und der Komponist haben auch dieses Problem gelöst.

    Um 19:30 Uhr begann das Konzert. Schon etwas ungewöhnlich, diesmal saßen wir, d. h. die Zuschauer auf der Bühne und sahen den Pianisten sozusagen auf Ihre Hände. Ein tolles Erlebnis. Kannte ich bisher nur von Logenplätzen. Ein Zwiegespräch zwischen Julia Cloot, Leiterin des Instituts für zeitgenössische Musik an der HfMDK Frankfurt und Mathias Spahlinger eröffnete den Abend. Na ja, jetzt wussten wir schon etwas mehr. Aber was dann folgte, war ein 50-minütiges, regelrechtes Feuerwerk, nein Staccato, ein unglaubliches Zusammenspiel und Aufnehmen von Tönen und Harmonien durch die Pianisten. Für mich ein völlig unerwartetes Musikerlebnis der ganz anderen Art. Danke!

    Ich wünsche mir, dass noch viel mehr Menschen so ein Glück haben wie ich, ein solches Klangerlebnis erleben zu dürfen. Am liebsten würde ich Ihnen zurufen „weiter so“, aber so wird ja kein Artikel geschrieben….Vielleicht können Sie, liebe Leser, ein solches Projekt mit unterstützen. Mehr Informationen zur Gesellschaft der Freunde und Förderer erhalten Sie bei: Beate Eichenberg info@hfmdk-freunde.de


    Folgende Musiker haben an dem Abend musiziert:

    Axel Grammelspacher, Klavier 1
    Eike Wernhard, Klavier 2
    Everett Hopfner, Klavier 3
    Catherine Vickers, Klavier 4
    Neus Estarellas Calderón, Klavier 5
    Mireia Vendrell, Klavier 6
    Björn Lehmann, Klavier 7
    Christof M. Löser, Dirigent


    Mathias Spahlinger, Komponist

    Heute werden in Hessens Hochschule für Musik, Theater und Tanz rund 900 Studierende von 60 Professoren und 350 Lehbeauftragten unterrichtet. Die HfMDK ist eine vernetzte Hochschule, die in die Gesellschaft hineinwirkt und für die Gesellschaft ausbildet, in enger Zusammenarbeit mit wichtigen regionalen und überregionalen Kulturinstitutionen. Sie hat einen klaren Auftrag: Sie will für die Kunst begeistern- und damit den Erhalt und Ausbau eines lebendigen Kulturlebens gewährleisten.

    Mit jährlich etwa 200 öffentlichen Veranstaltungen und zahlreichen Kooperationen mit allen namhaften Kulturinstitutionen der Rhein-Main-Region trägt die HfMDK aktiv zu einem Mehr an Lebensqualität in der Region bei. Quelle: HfMDK

    (Autoren: A. Damayanti &  M.Weiss | Bild und Bearbeitung: A. Damayanti | Ort: Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M. am 25. Oktober 2011 | Quelle: www.hfmdk-frankfurt.info)

  • Voller Erfolg: 1. Deutscher Mentorentag 2011 bringt Unternehmen in Bewegung

    Dienstag, 27.09.2011, Villa Bonn in Frankfurt/M.
    Journal

    9:15h Ruhe vor dem Sturm
    Die ersten Gäste treffen ein, die Referenten machen sich für die Eröffnungsvorträge bereit. Zum Begrüßungskaffee werden kleine Klavierstücke gespielt. Der Saal füllt sich langsam, manche Teilnehmer kennen sich, andere sind zum ersten Mal in der Villa Bonn, Residenz der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft.

    10:00h Begrüßung
    Herr Martin Weiß, Gründer von Mentoring4u und Initiator des „1. Deutschen Mentorentages“,begrüßt die mit rund 75 Teilnehmer sehr gut besuchte Veranstaltung. Anwesend sind Vertreter großer und mittelständischer Unternehmen, Verbänden und Vereinen, Schulen und Hochschulen und Mentoren des Mentoren-Netzwerkes „2B-Mentor“. Martin Weiß stellte den Mentorentag vor und warum er diesen Tag ins Leben gerufen hat. „Es gibt so unglaublich viele junge Menschen, Talente in Schulen, Universitäten und Firmen, die Sie, meine sehr geehrten Damen und Herren, brauchen. Weil es so wichtige Fragestellungen gibt, die wir mit Ihnen gemeinsam diskutieren und lösen möchten…. außerdem können wir, mit Unterstützung der Netzwerke in denen wir uns bewegen, viel mehr gleich gesinnte Menschen gemeinsam erreichen und Talente heben„. An diesem Tag werden noch viele Fragen gestellt.

    10:10h Eröffnungsvorträge
    Regina van Dinther, Landtagspräsidentin a.D. und Mitglied des Landtages Nordrhein-Westfalen beginnt pünklich mit ihrer Einführungsrede. „Akteure aus der Wirtschaft gewinnen, die die Herausforderung anzunehmen. Es müssen noch mehr Anstrengungen unternommen werden um Probleme (der Integration des Nachwuches in die Unternehmen), die vor uns liegen, zu meistern.“ Frau van Dinther gibt zu bedenken: „Beziehungen schaden denen, die keine haben.“ Dies gilt sowohl für Unternehmen als auch für die jungen Menschen, die in den Arbeitsmarkt eintreten wollen.“ Anschließend stellt sie ihre  Thesen zur heutigen Situation der heterogenen Gesellschaft dar.

    Brigadegeneral Barth, Kommandeur der Bundeswehrschulen und General Streitkräfteamt Gemeinsame Ausbildung, ist besonders wichtig, Talente für die Bundeswehr zu finden und zu fördern. Seit dem Jahr 2000 bezieht sich dies Bestreben uneingeschränkt auf Männer und Frauen. Die Bundeswehr will sich noch stärker als Premiumarbeitgeber positionieren und junge Menschen durch sehr gute Karrierechancen im militärischen oder zivilen Bereich motivieren. Ein Universitätsstudium in Hamburg oder München kann eine Etappe der Ausbildung sein.

    Statements aus der Wirtschaft: Was bedeutet Mentoring für uns?
    Dr. Manfred Koch
    , Leiter HR Policies & Staff Relation Division, spricht sich in seinem Vortrag dafür aus, verstärkt eine Kultur für Mentoring zu schaffen. Ein erfahrener Mensch unterstützt einen jungen – bei der EZB ist dies schon Normalität: jedem neuen Mitarbeiter wird ein Mentor zugeordnet. Graduates können sich ihren Mentor im Unternehmen selbst aussuchen. „In wieweit kann man das Modell MENTORING gewinnbringend einsetzen?“, dieser Frage möchte Herr Dr. Koch am 1. Deutschen Mentorentag mit den Teilnehmenden nachgehen.

    Franz Jentschke spricht als Schulleiter der Gesamtschule Bremen Ost. Er weiß als Praktiker vor Ort, dass Schule in der Erziehungsarbeit und Vorbereitung auf die Berufswahl einen, wenn nicht DEN entscheidenden Faktor darstellt. „Schule muss sich bewegen, sich kümmern!“ Diese Aufgabe ist eine Herausforderung für das Lehrpersonal und pädagogische Fachkräfte: Probleme wie Alkoholgenuss und die fehlende Unterstützung der Eltern nehmen weiter zu. An der GSO Bremen lief bereits mehrfach die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“um Schüler und Unternehmen der Region zusammenzubringen .

    Für Tobias Schumacher, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, steht die Bildungspolitik, besonders unter dem Gesichtspunkt des demographischen Wandels, im Fokus. Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands ist nur gewährleistet, wenn genügend sehr gut qualifizierte und motivierte junge Menschen nachwachsen. Seine herausfordernde Frage ans Plenum: „Wann fangen wir an mit dem Mentoring unserer Nachwuchskräfte?“

    Die Rednerin der DB Mobility Logistics AG, Silke Tegenkamp, ist seit 2006 Leiterin der Berufsausbildung in Frankfurt. Sie konstatiert, dass es nicht sinnvoll sein kann, Kinder „zum Abitur“ zu prügeln. Das Wort „Mentoring“ wird im Konzern groß geschrieben. Jedes Jahr bewerben sich rund 60.000 junge Menschen um einen Ausbildungsplatz. Davon werden 3.500 als Auszubildende eingestellt. Auch Ältere haben eine Chance. „Heute kann ein Auszubildender auch 55 Jahre alt sein“, so Frau Tegenkamp mit Blick auf die Herausforderungen des demographischen Wandels.

    Die Daimler AG wird durch die Beauftragte Kaufmännische Ausbildung Frau Marion Wenzel (Niederlassung Frankfurt/Offenbach) vertreten. Frau Wenzel schildert ein sehr positives Bild und den Einsatz des „Mentoring“ durch die ganzheitliche Betreuung der Auszubildenden durch ihre Ausbilder. Sie geben den jungen Menschen regelmäßig Rückmeldung zu ihren fachlichen, methodischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen. Ein spezielles Schulungsprogramm vermittelt Azubis Wissen im Kundenumgang und Dienstleistungskompetenzen. „Wir brauchen die jungen Leute!“

    Professor Dr. Heinz Zielinski vom Hessischen Ministerium des Inneren und Sport findet besonders wichtig, dass junge Menschen in Projekte eingebunden werden, die die Persönlichkeitsentwicklung fördern. Dies kann in der Schule passieren, im Sport oder in freiwilligen Projekten wie dem Freiwilligen Sozialen Jahr oder dem Bundesfreiwilligendienst.

    A. Josef Lederer spricht für die Schenker Deutschland AG. „Woher bekommen wir unseren Nachwuchs?“, fragt er das Auditorium. Die Schenker AG bildet deutschlandweit aktuell 1.240 junge Menschen aus und stellt, gemäß dem Mentoring-Gedanken, den Auszubildenden einen Ansprechpartner pro Berufsbild zur Seite. Für die Region Frankfurt stehen sieben Ansprechpartner für die einzelnen Ausbildungsberufe bereit. Lederer weiß, wo er seinen Nachwuchs findet: direkt in den Schulen. Bereits in der Valentinswoche 2011 hat die Schenker Deutschland AG an der Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los“ deutschlandweit teilgenommen und Mentoren entsandt.

    Die Stimme der Marienhaus GmbH ist Sandra Postel, Leiterin der Stabstelle Pflege und der Fachberatung Schulen. Frau Postel gibt zu bedenken, dass Mentor sein wertvoll ist und im Sinne das Wortes „vergütet“ wird. Die Vergütung, der Terminus wird in der Regel mit monetären Werten verstanden, hat eine weitere Dimension: bei jeder Mentoren-Mentee Beziehung gewinnen beide Seiten.
    Frau Postel ist es wichtig, junge Menschen für den Pflegebereich zu interessieren. In den eigenen Schulen und Bildungszentren des Marienhauses werden zur Zeit rund 1000 junge Menschen ausgebildet.

    Friedel Martiny, Vorstand der Unternehmerschaft Rhein-Wupper e.V., spricht über die Chancen des Mentoring für die Nachwuchsrekrutierung: „Hinter dem Horizont geht es weiter“ ist sein Motto zu Herausforderung der demographischen Entwicklung in Deutschland.

    Pater Roger Gerhary OSA moderierte am Vormittag die Diskussion zwischen den Referenten und Teilnehmern des Mentorentages.


    Frau van Dinther im Gespräch mit Teilnehmern des 1. Deutschen Mentorentages, Frankfurt

    Nach der Mittagspause geht es an sechs Thementischen um die folgenden Fragestellungen:

    • Welche Rolle spielt Mentoring in der Nachwuchsrekrutierung und Fachkräftesicherung?
    • Wie positionieren sich derzeit Unternehmen und Organisationen im Bereich Nachwuchsrekrutierung? (Personalplanung, Strategien, Öffentlichkeitsarbeit, etc.)
    • Welche Mentoring-Konzepte sind für den Übergang von Schule und Studium in die Wirtschaft am effizientesten?
    • Gezieltes Mentoring zur Frauenförderung (Quote, Managementpositionen, technische Berufe).
    • Wie nachhaltig ist die Integration von Schülern und Studenten mit Migrationshintergrund?
    • Welche Möglichkeiten bieten sich Unternehmen und Organisationen konstruktiv mit Bildungsträgern zusammen zu arbeiten und Mentorenprojekte einzuführen?

    Diskussionsarbeit am Thementisch: General Barth, Tobias Schumacher u.a.

    Bewegung in der Diskussion
    Bis 16:30 werden die Themen in Diskussionsgruppen erörtert und die Ergebnisse festgehalten. Jede Teilnehmergruppe bearbeitet jede Fragestellung. „Das bedeutet nicht nur geistige Beweglichkeit, sondern auch körperliche Bewegung von Raum zu Raum“, sagt eine Teilnehmerin zum neuen Diskussionskonzept des 1. Deutschen Mentorentages.

    Silke Tegenkamp, Moderatorin am Thementisch 2, im Gespräch mit einer Gruppe

    17:30h Workshops für (zukünftige) Mentoren
    Workshop 1
    führt Mediencoach Andreas Richter durch. Thema: Mediencoaching für Mentoren. Die Teilnehmer können in Einzelsitzungen vor der Kamera sprechen. Die Auswertung der Aufnahme geschieht wird im persönlichen Eins-zu-Eins-Gespräch.

    Im Workshop 2 zeigen (Martin Weiß, ConActivity KG und Norbert Gregor) die Möglichkeiten für Unternehmen auf, die mit der Teilnahme an den zahlreichen Mentoren-Initiativen und dem 2B-Mentor Netzwerk verbunden sind. Außerdem werden die Themen „Talentförderung: wo will der Mitarbeiter in fünf Jahren stehen“ und „Berufs- und Studienfindung für Schüler & Studenten“ bearbeitet.

    18:45h Zum Schluss – 2012 geht es weiter
    Nach einen kleinen Ausklang verabschieden sich die Teilnehmer mit vielen Denkanstößen zum Thema „Mentoring“ und neuen Kontakten zu Fachleuten verschiedenster Branchen.

    Wir, das Team der ConActivity KG, bedanken uns herzlich bei allen Referenten und Teilnehmern für die gelungene Veranstaltung und freuen uns, Sie auf dem 2. deutschen Mentorentag 2012 zu begrüßen.
    Nähere Information zum Mentorentag 2012 erhalten Sie unter 069 962319-85 und c.amrhein@mentoring4u.de .

    (Autorin: Carolina Amrhein, Joachim Jörg, www.mentoring4u.de / Photos: Ayu Damayanti, Mentoring4u.de)