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Schlagwort: Ausbildung

  • Nicht nur für Absolventen… Businessangel, Wikileaks und Tipps für den Berufsstart

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Businessangel, New Economy, Konfliktherd Wikileaks und Tipps für den Berufsstart.

    Die Gründerszene

    Sie haben eine gute Geschäftsidee?
    Wissen aber nicht, mit wem Sie am Besten darüber sprechen könnte? Warum nicht auch mal den Berufseinstieg mit einem eigenen Startup starten? In der Gründerszene finden Sie interessante Tips und Ansprechpartner.

    Wikileaks

    Wikileaks…eine interessante Variante für angehende Journalisten
    Hier finden Sie nicht nur interessantes Material, sondern sollten auch lernen gut abzuwägen, welche Informationen wirklich echt sind und welche Risiken mit einer Veröffentlichung verbunden sein können. Zur Vorbereitung auf diesen Job bieten sich u. a. auch die Axel Springer Akademie die neue Bertelsmann „International Academy of Journalism“ oder die Deutsche Presseakademie an.

    Hilfe, ich bin zu hübsch?
    Wie sollen wir das nun wieder bewerten? Haben US-Forscher doch herausgefunden, dass attraktive Frauen berufliche Nachteile haben – sie werden seltener zu Bewerbungsgesprächen eingeladen. Bei Männern gilt genau das Gegenteil. Das Fazit für Frauen: Sprechen Sie mit Ihrem Fotografen und nehmen Sie nicht das beste Bewerbungsbild. Wahrscheinlich bedeutet das für uns Männer, dass wir vor dem Fototermin einen Fitnesskurs belegen sollten.

    (Autor: M. Weiss | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.gruenderszene.de, www.wikileaks.org, www.karriere.de)

  • Klimafreundliche Karriere, Traumberuf Standesbeamter und Master-los

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: NRW braucht Energie-Einsteiger, wie sich der Öffentliche Dienst verändern wird und außerdem: Wie schlimm ist die Master-Krise?

    Screenshot Energiejobs NRW

    Karriere machen und Gutes tun?
    Ja, geht das überhaupt zusammen? Ja! Wir haben das schon öfter mal anklingen lassen. Denn je öfter Bohrinseln im Meer versinken, desto schneller wird das Öl knapp. Höchste Zeit auf erneuerbare Energien umzusatteln. Und zwar nicht nur privat sondern auch beruflich. Vorbildlich präsentiert sich heute NRW mit einer übersichtlichen Seite für den Einstieg in die Energiebranche, fein gegliedert nach Ausbildungsplätzen und Studiengängen. Bald heißt es also Windkraftanlagen statt Kohlekraftwerk.

    Screenshot Zeit Standesbeamter

    „Kannst du auch nicht schlafen?“
    So stellt man sich den typischen Berufsalltag von Beamten vor. Von wegen, stellen wir heute fest. Statt auf der faulen Haut zu liegen, fordern Standesbeamte sogar mehr Kompetenzen. Der Artikel dazu stellt zwar das Berufsbild nicht direkt vor, aber man kriegt doch einen Einblick in die Facetten und Aufgaben im Öffentlichen Dienst. Könnte auch für Nicht-Bürohengste interessant sein.

    Screenshot Spiegel Master Krise

    Jedem seine eigene Bolognese
    Hausrezepte, das praktizieren ziemlich viele Universitäten zur Zeit, wenn es um die Zulassung oder vielmehr Ablehnung von Master-Bewerbern geht. Exemplarisch lesen wir heute wütende Stimmen von Studenten, die trotz guter Qualifikationen keinen Masterplatz bekommen. Ist es wirklich so schlimm, fragen wir? Meinen wir nicht gehört zu haben, dass ostdeutsche Unis ihre Studiengänge nicht voll kriegen? Waren bis vor ein paar Jahren die Diplomstudiengänge in München, Heidelberg und Mannheim heillos überlaufen, hat man sich doch auch woanders beworben. Also, wer hat eine Statistik zu bieten? Beispielhafte Meckerliesen reichen als Grundlage für eine fundierte Meinung noch nicht aus.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Sokolowski | Quellen: www.energiejobs.nrw.de, www.zeit.de, www.spiegel.de)

  • Klickmomente, Online-Schatzsuche und Netz-Werken

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: In Gießen ist Mathematik ganz einfach, online interkulturell spielen und außerdem: Die Steckdosenexperten.

    Mathematikum Gießen

    Mathematikum? Hilfe???
    Keine Angst, das hier ist viel lustiger und spannender als der reguläre Matheunterricht. An der Uni Gießen gibt es seit einigen Jahren das Mathematikum: Sie nennen es zwar Museum und wir alle wissen, dass im Museum normalerweise nichts angefasst werden darf, aber tatsächlich gibt es hier Mathe zum Anfassen. Und wer sich drauf einlässt, erlebt dann das, was der Gießener Mathematikprofessor Klickmoment nennt.

    Mixopolis Spiel

    Abgespeckter Auslandsaufenthalt
    Auf Mixopolis haben wir heute eine Online-Spiel gefunden, mit dem man seine interkulturelle Kompetenz testen und so den „Schatz der Kulturen“ heben kann. Wir sind uns nicht ganz sicher, für wen das Spiel gedacht ist, vielleicht eher für einige unserer jüngeren Leser. Das Spiel geht trotzdem weder besonders in die Tiefe noch ist es an einigen Stellen nicht ersichtlich, wo der Bezug zu interkultureller Kompetenz sein soll. Unser Fazit: Ein netter Zeitvertreib, aber weder Ersatz noch valider Test für interkulturelle Kompetenz.

    Zeit.de Energie-Ingenieur

    Starkstrom- statt Hochseilpark
    Ein recht interessantes Berufsbild haben wir heute im Energie-Ingenieur gefunden. Das sind die Leute, die sich um Stromleitungen kümmern, die von der Energiequelle bis zum heimischen Herd geleitet werden sollen. Sofern die Proteste gegen zusätzliche Stromleitungen (siehe erneuerbare Energien) irgendwann abklingen, wird es in dem Bereich sicher einige Stellen geben. Aber auch die alten Stromleitungen brauchen Wartung, Verbesserung und warten auf junge Energiebegeisterte, die sich der Herausforderung stellen.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Sokolowski | Quellen: www.mm-gi.de, www.mixopolis.de, www.zeit.de)

  • “Was macht eigentlich ein Fachinformatiker?” Teil 1 – online angucken

    Online-Mentoring DRV

    Online-Mentorings stehen auch später auf Abruf bereit. Heute: Was macht eigentlich ein Fachinformatiker? Teil 1.

    Original Berlinerisch
    Das war unser Eindruck, als wir Herrn Radeck, Leiter der Fachinformatikerausbildung bei der Deutschen Rentenversicherung Bund gespannt bei seinem Vortrag zuhörten. Warum ausgerechnet da? Bei dem Riesengebäude gibt es auch eine Menge Rechner zu verwalten, einzurichten und zu warten. Ist doch klar, dass man sich seine Informatiker selbst ausbilden möchte. Da weiß man, was man hat. Sympathisch und verständlich aufbereitet vertiefte Herr Radeck die Bausteine der Ausbildung, der Fächer und Seminare. Besonderen Wert legte er außerdem auf die hauseigene Firma Nestecs und die kleinen Tricks bei der IHK-Abschlussprüfung, die so manch einen Azubi interessieren könnte. Unser Gesamtfazit: übersichtlich, informativ und gut aufbereitet. Gleich hier angucken:

    Was macht eigentlich ein Fachinformatiker? from Mentoring4u on Vimeo.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Sokolowski | Quelle: Online-Mentoring DRV Bund | Foto: 106313 | Berarbeitung: A. Korkis | Quelle: photocase | Film: www.vimeo.com/mentoring4u)

  • Kaffee als Beruf, Frauenquoten-Debatte und Berufe-Quiz

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wie man mit Kaffee Karriere machen kann, viele Meinungen zur Frauenquote und außerdem: Welche Berufe gibt es wirklich?

    Screenshot nbs.de, Hohe Qualität, kleine Gruppen

    Erst mal einen Kaffee
    Man muss ihn schon mit Leidenschaft trinken, um ihn mit mehreren Litern täglich zum Beruf zu machen: Der Kaffee. Wenn man bedenkt, wie viele Liter die Deutschen jeden Tag trinken, ist es nicht verwunderlich, dass in diesem Bereich auch Jobs und Ausbildungen warten. So sind wir auf den berufsbegeleitenden Bachelor-Studiengang Coffeemanagement aufmerksam geworden. Kostet zwar etwas, aber auf die Monate verteilt geht es eigentlich, vor allem, da die Studierenden ja bereits Berufserfahrung mitbringen müssen. Alternativ gibt es die Möglichkeit sich zum Kaffeetester ausbilden zu lassen. Allerdings sollte man sich hier nicht allzu viele Hoffnungen machen: Viele Jobs gibt es hier nicht. Doch ein gut ausgeprägter Geschmackssinn lässt sich ja bei anderen Lebensmitteln auch einsetzen.

    Screenshot focus.de, De Maizière gegen Frauenquote

    Wollen wir sie oder wollen wir sie nicht
    Die Frauenquote. In einigen europäischen Ländern schon lange Wirklichkeit, in Deutschland wird noch diskutiert und befragt. So haben wir ein gemischtes Gefühl, wenn wir uns Vergleichzahlen diverser Umfragen angucken, ob man sie denn nun einführen soll oder nicht. Der Grundeindruck: Während der Chef des Commerzbankaufsichtsrats und der Bundesinnenminister einfach nur dagegen sind und dafür in der Tat Argumente und vage Alternativen hervorbringen können, sind Frauen, wie zum Beispiel der Verband der Unternehmerinnen längst am handeln. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem gemischten Team? Die sollen ja bei der Ausarbeitung von Ideen und Plänen erfolgreicher sein.

    Screenshot zeit.de, Ausbildungsberuf

    Was zu beweisen war
    Auch wir waren bei diesem Job-Quiz überrascht, welche Ausbildungsberufe es gibt und welche wir nicht kennen. Es sind zwar nur 10 Fragen, aber unter Umständen stößt man ja auf einen Ausbildungsberuf, der die Neugier weckt. Bitte mehr davon!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.nbs.de, www.focus.de, www.zeit.de)

  • Karriere mit Schwerionen

    GSI Helmholtzzentrum Darmstadt Hauptkontrollraum

    Kürzlich war Mentoring4u am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt. Was wir da wollten? Ins Innere der Materie blicken und uns angucken, wie Physiker, Ingenieure, Techniker und Mediziner so arbeiten.

    Kleines Schmankerl
    Herr Dr. Stadlmann hat uns bei der Gelegenheit ein wenig zu seiner Person, zum GSI und zur Arbeit beim GSI erzählt. Mehr möchten wir an dieser Stelle nicht verraten, weil das ja in unserer Zeitung, die diese Woche deutschlandweit neu erschienen ist, schon ziemlich viel dazu zu lesen ist. Aber dafür gibt es hier etwas, das nur im Internet möglich ist: Herr Dr. Stadlmann hat uns nämlich filmen lassen!

    Wir stehen auf Technik!
    Im wahrsten Sinne des Wortes: Denn das Video (siehe unten) wurde in der Halle gedreht, unter der der Kreisbeschleuniger Schwerionen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Daher kommt übrigens auch das Rauschen: Da nur Schwerionen untersucht werden, muss der Beschleuniger vollkommen luftleer sein. Das kriegt man am besten mit Vakuumpumpen hin. Und weil beim GSI gleich eine ganze Reihe davon im Einsatz ist und die so irre viel Lärm machen, rauscht es halt ein wenig. Also, liebe Leser, haben Sie Nachsicht.

    Karriere mit Schwerionen from Mentoring4u on Vimeo.

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: A. Zschau | Quelle: GSI Helmholzzentrum für Schwerionenforschung | Video: A. Sokolowski | Bearbeitung: A. Korkis | Quelle: Archiv | Upload via vimeo)

  • Online-Mentorings in der Martinswoche

    Auf die Socken, fertig, los!

    Zum ersten Mal präsentiert Mentoring4u Online-Mentorings in Webinarform. Parallel zu unseren bundesweiten Veranstaltungen bieten wir die Möglichkeit, sich live via Web mit Mentoren auszutauschen.

    Unternehmer sein – Unternehmer beraten
    9. November 2010, 08:45 -09:45 Uhr, präsentiert von Kirsten Baus, Geschäftsführerin des Instituts für Familienstrategie. Das Mentoring widmet sich dem Thema Selbständigkeit und Beratung, sicher auch für Studenten interessant. Frau Baus wird im Anschluss Fragen rund um die Bereiche Unternehmertum und Karriere beantworten. Die Anmeldefrist ist bereits abgelaufen. Bald haben Sie die Möglichkeit das Mentoring online als Stream anzusehen.

    Was macht eigentlich ein Fachinformatiker? – Die Erste
    9. November 2010, 10:00 – 11:00 Uhr, präsentiert von Uwe Radeck, Leiter Fachinformatikerausbildung bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Herr Radeck wird das Berufsbild des Fachinformatikers vorstellen, was für Anforderungen und Ausbildungsabschlüsse dieses mit sich bringt. Auch aktuelle Azubis, die unter anderem die Lehrfirma nestecs der DRV besuchen, werden mit von der Partie sein und einige Erfahrungen preisgeben. Die Anmeldefrist ist bereits abgelaufen. Bald haben Sie die Möglichkeit das Mentoring online als Stream anzusehen.

    Was macht eigentlich ein Fachinformatiker? – Die Zweite
    10. November 2010, 10:00 – 11:00 Uhr, präsentiert von Waldemar Alexewicz, Projektleiter Fachinformatikerausbildung bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Gleiches Programm, nur anderer Tag. Für alle, die das erste verpasst haben. Aber keine Sorge, alle unsere Online-Mentorings werden hinterher auch online gestellt. Die Anmeldefrist ist bereits abgelaufen. Bald haben Sie die Möglichkeit das Mentoring online als Stream anzusehen.

    Ablauf eines Online-Mentorings
    Man kann sich in jedes Mentoring bereits 15 Minuten vorher einwählen. Während des Mentorings können die Teilnehmer live die Präsentation des Mentors verfolgen und ihn via VoIP hören. Fragen gehen durch den integrierten Chat ein, auf die der Mentor am Ende in einer Diskussionsrunde eingeht. Um die Klangqualität zu gewährleisten, werden auch wirklich nur der Mentor und Moderator zu hören sein, alle übrigen Teilnehmer sind im Off. Stellen Sie sich vor, Sie müssten sonst allen Teilnehmern beim Husten, Kritzeln und Sonstigem zuhören. Und wer weiß? Vielleicht findet der eine oder andere hier sogar seinen Traumberuf? Traumarbeitgeber? Traumjob? Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß!

    Technische Hinweise
    Auf der Anmeldeseite tragen Interessierte ihren Namen, E-Mail, etc. ein. An dieser Stelle empfiehlt es sich auch, einen Systemtest durchzuführen (der findet sich auf der Anmeldeseite weiter unten). Nach der Anmeldung erhält jeder eine Bestätigungs-E-Mail mit allen Infos und dem Link zum Mentoring. Die Software (Netviewer) installiert sich kostenlos und nur für die Dauer des Mentorings. Achtung: Manche Browser blockieren den Download grundsätzlich: hier bitte manuell gegensteuern und den Download erlauben. Bei Firewalls, die diese Software blockieren, sind wir allerdings machtlos. Wenden Sie sich dazu an Ihren Administrator, wie es so schön heißt. Ebenso: Netviewer funktioniert nicht immer mit Mac, wir empfehlen daher bei älteren Mac-Modellen für die Dauer des Mentorings einen PC zu verwenden.

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: kikiiii| Bearbeitung: A. Korkis | Quelle: photocase)

  • Merkel schaltet Website frei, Bachelor-Arbeitsmarkt und Ausbildungen für Behinderte

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Bundeskanzlerin Angela Merkel schaltet das Portal für herausragende Wissenschaftlerinnen frei, welche Jobangebote Bachelor kriegen und außerdem: Behindertengerecht ausbilden.

    Screenshot Academia, Internetportal für Wissenschaftlerinnen

    Academia-Net ist die neue Perle
    Während wir diesen Artikel schreiben, ist sie leider noch nicht online, die neue Website, um Forscherinnen unter anderem den Zugang zu Gremien zu erleichtern. Aber Academia-Net wird heute hochoffiziell von Bundeskanzlerin Merkel freigeschaltet. Vorab informieren und mehr erfahren kann man sich auf den Seiten der Robert-Bosch-Stiftung oder auch einen interessanten Artikel auf der Zeit dazu lesen.

    Screenshot Spiegel, Bachelor und Arbeitsmarkt

    Wie behandelt man einen Bachelor?
    Bätchies, Quietchies, Erstis… nach drei Jahren Studium müsste man meinen, man wird endlich mal ernst genommen. Als fertigstudierter Bachelor. Um so erstaunlicher ist diese Auflistung von Jobangeboten, die derzeit für Bachelor kursieren. Das Erschreckende: Die wenigsten können auf eine Festanstellung hoffen, ein Traineeprogramm oder Direkteinstieg. Die meisten dümpeln erst einmal auf einem Praktikum vor sich hin, um sich für den Beruf zu qualifizieren. Moment mal, war da nicht mal was, Bachelor und Praxisnähe? Die Studie selbst versteht sich als ein Denkanstoß und ist nicht repräsentativ. Aber wie realistisch ist das unscharfe Bild, das wir hier skizziert wird? Bachelor-Beiträge herzlich willkommen!

    Screenshot Behindertenbeauftragter

    Bei freien Jobs muss man an alle denken
    Den einen macht es Angst, den anderen Mut. Denn: Stellen müssen besetzt, junge Menschen ausgebildet werden. Und dann fehlt es an Leuten. Dass das alles kein Hexenwerk ist und auch Behinderte hier eine Chance erhalten können, zeigt uns der Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Darum gibt es auch am 18. November in Berlin eine Infoveranstaltung, die zeigen soll, wie und ob man behinderte Menschen ausbilden kann. Gut, ist für den ein oder anderen vielleicht etwas weit weg, aber es ist ja für einen guten Zweck. Und außerdem gibt es ja immer noch den Beauftragten selbst, der das Thema hauptberuflich ausübt.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.academia-net.de, www.spiegel.de, www.behindertenbeauftragter.de)

  • Fundstellen-Special: Die Mentoring4u – Redaktion testet die Berufe.TV-App

    Seit Anfang der Woche ist sie kostenlos im App-Store erhältlich: Die Berufe.TV-App der Bundesagentur für Arbeit. Darin sollen 150 Kurzfilme zu Berufen und Ausbildung abrufbar sein. Wir haben sie mal unter die Lupe genommen.

    Erster Eindruck
    Die bisherigen Bewertungen haben uns zunächst ein wenig verwundert, sie reichten nämlich von sehr gut bis sehr schlecht. Wie kann das sein? Technische Probleme? Absolute Inhaltsleere? Der Download soll Klarheit verschaffen. Das Design wirkt in jedem Fall ansprechend, die Navigation ist ebenfalls sehr übersichtlich und schnell zu verstehen. Regelmäßig werden auf der Startseite bestimmte Berufszweige vorgestellt, jetzt am Anfang alles aus der Gastronomie. Ein bißchen verwirrend allerdings: Unter Gastronomie steht „Mehr zum Thema Energie“. Nur kann man nicht draufklicken. Ein erster inhaltlicher Faux-pas?

    Was taugen die Inhalte?
    Tatsächlich werden in den 4- bis 5-minütigen Clips zu den Berufen die Kerninhalte eines Berufs erfasst. Man schnuppert sozusagen in den Arbeitsalltag hinein und die Vielfalt, die man sich bisher angucken kann, ist recht gut. Auch wird am Ende jedes Clips gesagt, wie man sich weiterbilden kann. Was allerdings fehlt, und das haben andere Nutzer auch bemängelt, sind die harten Fakten: Was kann man in dem Beruf verdienen? Was für Qualifikationen muss man mitbringen? (außer Begeisterung, Kreativität oder „Ich möchte gerne mit Menschen arbeiten“) Wie bewirbt man sich da? Muss man vorher Praktika absolviert haben? Wenn ja, wie lange und wie viele? Die Liste der Fragen könnte jedenfalls noch länger sein. Ein weiterführender Link wäre hier jedenfalls ganz hilfreich. Denn der Hinweis auf BerufeNet bzw. auf das Berufsinformationszentrum (BIZ) am Ende des Clips ist leider nicht mit einem Link versehen. Und: Warum nur 150 Berufe? Es gibt doch sicher viel mehr, oder? Auf welcher Grundlage wurde entschieden, nur diese 150 abzufilmen?

    Nicht ganz werbefrei und teilweise veraltet?
    Etwas nervig und recht offensichtlich ist der Werbecharakter einiger Clips, da sie zusammen mit bekannten Unternehmen oder Kleinunternehmern, die sich profilieren möchten, gedreht wurden. Und das ist nicht nur uns aufgefallen, sondern auch anderen Nutzern. Außerdem: Angeblich sollen einige der Clips schon älter sein. Das konnten wir jetzt nicht nachprüfen. Im Zweifelsfall ist das nicht so dramatisch, solange die Inhalte immer noch aktuell sind und, sagen wir mal, jugendgerecht aufbereitet wurden. Aber das sollten die Nutzer entscheiden.

    Sags nochmal, der Empfang ist hier so schlecht!
    In den letzten Tagen haben wir die App außerdem in verschiedenen Empfangsgebieten testen können: Einmal in der Hessenmetropole Frankfurt, wo die Netzabdeckung mit UMTS, Edge etc. ja recht gut ist, während langer Autofahrten (mit Funklöchern) und außerdem auf dem Land (noch mehr Funklöcher). Was uns aufgefallen ist: Recht schwerfällig oder gar nicht laufen Clips über das mobile Datennetz, die wenigsten sind trotz Top-Netzabdeckung sofort und ruckelfrei angelaufen. Die meisten stoppten nämlich nach wenigen Sekunden (also wenn das Intro fertig ist). Diese Beobachtung hatten wir häufig an allen drei Teststandorten und decken sich auch mit den Beobachtungen anderer Nutzer. Problemlos liefen die Filme dagegen über WLAN.

    Praktisch oder unpraktisch – das ist hier die Frage
    Nach unserer Testphase können wir sagen, dass die App durchaus als erste Orientierung gesehen werden kann, aber eben nicht viel mehr. Weiterführende Infos müssten leichter zugänglich sein als lediglich durch den Hinweis am Ende des Clips. Vor allem, weil einige der Berufe vielen Nutzern bestimmt vorher unbekannt waren. Wie soll man diese im Internet wiederfinden, wenn es keinen Link und keine Merkliste in der App gibt?

    Daheim ist es doch am schönsten
    Wir würden auch eher empfehlen, die Clips zu Hause am Rechner anzugucken: Wenn man schon eine WLAN-Verbindung braucht, um ärger- und ruckelfrei Infos saugen zu können, dann kann man sich auch gleich mit Notizblock (eben, weil es keine Favoritenfunktion gibt) und Chips ausgerüstet das Ganze vom Rechner daheim aus anschauen. Außerdem braucht man dazu den Bildschirm nicht zu drehen: auf dem iPhone sind die Inhalte nämlich links und rechts abgeschnitten, es sei denn man dreht es um 90 Grad, um den Film in voller Breite gucken zu können. Natürlich haben wir uns auch gefragt, wie viele Schüler und Absolventen es wohl geben mag, die eine Internetflatrate haben, die vor dem finanziellen Ruin schützt. Das Streamen von Clips frisst nämlich eine ganze Menge Datenpakete und könnte ganz schön schnell ganz schön teuer werden. Ein Argument mehr für eine Berufe.TV-Session daheim.

    (Autor: A. Sokolowski)

  • Schülerzeitungswettbewerb 2010, YOUgend-Messe in Berlin und wie man sich selbständig macht

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Spiegel kürt die besten Schülerzeitungen 2010, die Messe Berlin bietet „music, sports, lifestyle, education“. Außerdem: Tips und Risiken der Selbständigkeit.

    Sprungbrett für Nachwuchsjournalisten
    Ab Oktober können Schülerzeitungen wieder am 15. Schülerzeitungswettbewerb 2010/2011 des Spiegel teilnehmen. Gekürt werden u.a. Reportagen, Interviews, aber auch Websites, Fotos und Titelbilder. Die Highlights, Gewinner und Hintergründe des letzten Wettbewerbs kann man zur Vorbereitung schon mal nachlesen. Unsere Meinung dazu: Wenn unsere Redaktion aus Schülern bestünde, würden wir auch mitmachen…

    YOU pimps you!
    Monrose, Sido, Charlee – sie alle werden da sein, wenn es ab 1. Oktober wieder heißt „music, sport, lifestyle, education“, diesmal auf der neuen Location Flugahafen Berlin-Tempelhof. Diese Messe „YOU“, extra für Jugendliche, hat es in sich, denn sie bietet alles, was Spaß macht und lässt trotzdem das wichtigste Thema, nämlich die Zukunft, nicht aus dem Blick: Denn fürs Leben lernen wir, nicht für die Schule. Unter anderem eine Schüler- und Lehrerlounge wurden eingerichtet, eine ganze Reihe Förderprogramme und Vereine sind vor Ort, beraten und zeigen Chancen auf. Und Preise gibt es auch noch zu gewinnen. Na, wenn das keine guten Gründe sind, mal vorbei zu schauen?

    Sein eigener Chef werden
    Klingt erst mal verlockend, sollte aber genau geplant werden. Denn der Sprung in die Selbständigkeit gelingt auch Berufserfahrenen nicht immer. An Unis gibt es inzwischen Stiftungslehrstühle für Entrepreneurship (zum Beispiel in der Lausitz oder in Hohenheim), Wettbewerbe oder Präinkubatoren, die helfen, auf die eigenen Beine zu kommen. Denn junge Gründer braucht das Land.

    (Autor: A. Sokolowski)