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Mentees haben gute Vorsätze - auch für 2017 Glück gehabt! Die Welt ist auch am 21. Dezember 2016  nicht untergegangen. Machen wir uns also Gedanken über die weitere Zukunft. Konkreter Vorsatz = Umsetzbarkeit. So sonderbar manche Vorsätze auch sind, bei Menti und seinen Mitschülern könnte es tatsächlich klappen. Ja, wirklich,...

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Ausbildungsmodell für „Schiffsmechaniker“ – Zehn Jahre erfolgreiche Schiffsmechaniker-Ausbildung auf Notschleppern

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Posted on : 20-09-2013 | By : m_weiss | In : Berufsausbildung
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Cuxhaven (ots) – Seit genau zehn Jahren darf seemännischer Nachwuchs auch an Bord von Schleppern zum „Schiffsmechaniker“ ausgebildet werden – und das geschieht nach einem einzigartigen Kooperationsmodell: Fünf Schleppreedereien arbeiten zusammen und haben bisher 163 junge Leute durch die etwa dreijährige Ausbildung zum erfolgreichen Abschluss begleitet.

Schiffsmechaniker-Azubi Hannes Baganz und Bugsier-Geschäftsführer Hajo Schuchmann überreichen als Erinnerung an seinen Bordbesuch ein "Nordic"-Schiffsmodell an den Ausbildungs-Schirmherr Uwe Beckmeyer (Quelle: "obs/Bugsier-, Reederei- und Bergungs-Reederei GmbH & Co. KG")

Erst eine Gesetzesänderung machte es seinerzeit möglich, die bis dahin aus Sicherheitsgründen untersagte Schiffsmechaniker-Ausbildung auch auf Schleppern zu starten. Weil aber diese Sicherheitserwägungen nach wie vor nicht unbegründet sind, entwickelte die Bugsier-, Reederei- und Bergungs-Gesellschaft (BUGSIER) ein besonderes Konzept, dem sich inzwischen vier weitere Schleppreedereien angeschlossen und so eine Ausbildungsgemeinschaft gegründet haben: Die Auszubildenden absolvieren ihren ersten Praxisblock an Bord des Notschleppers „Nordic“, der dafür eigens Räumlichkeiten und Einrichtungen erhalten hat. Und erst im späteren Verlauf der Ausbildung dürfen die dann schon angelernten jungen Seeleute auf anderen Schleppern weitere Erfahrungen sammeln.

Die von der Bundesregierung gecharterte „Nordic“ verfügt über ein eigenes „Ausbildungsdeck“, das den Auszubildenden nicht nur wohnliche Doppelkammern mit Etagen-Kojen, Sitzecke und Schreibtisch bietet, sondern auch eine großzügige Lehrwerkstatt, verschiedene Sondereinrichtungen wie etwa einen Schweißplatz sowie ein „schwimmendes Klassenzimmer“. Bis zu zehn Auszubildende plus Ausbildungsleiter können zusätzlich zur 16-köpfigen Notschlepper-Stammbesatzung an Bord untergebracht werden. „Sogar die Brücke unseres Notschleppers ist so konzipiert, dass sie für die Ausbildung besonders gut geeignet ist“, erläutert Ausbildungskapitän Jens Münzer: „Hier können Radarbeobachtung, Arbeit an der Seekarte und andere Wacharbeiten intensiv geübt werden.“ Die Notschlepper-Stammbesatzung aus besonders erfahrenen, hochqualifizierten Seeleuten gibt ihr Wissen und Können gerne an die jungen Kollegen weiter.

Die Ausbildung zum Schiffsmechaniker dauert etwa drei Jahre. Nach dem ersten Berufsschulblock an der Seemannsschule in Travemünde fahren die angehenden Schiffsmechaniker zunächst in Gruppen mehrere Monate auf der „Nordic“. Erst nach dem zweiten Schulzeitblock und bestandener Zwischenprüfung werden sie dann auf den deutlich kleineren See- und Hafenschleppern sowie anderen Spezialschiffen ihrer Reedereien eingesetzt und weiter qualifiziert.

Fortsetzung folgt ….

Hier im Mentoring4u Archiv finden Sie weitere Berufe:

Schifffahrtskaufmann/-frau in 2 verschiedenen Fachrichtungen – und vielleicht die Welt kennen lernen

Hafenschiffer/in

Bootsbauer/in … die Welt steht Ihnen offen

Binnenschiffer und Umweltschutz? Wie passt das zusammen?

Segelmacher/in mit Plan B und anschließend ins Studium

(Quelle: ots, Carsten-S Wibel, Bugsier-, Reederei- und Bergungs-Reederei GmbH & Co. KG  / Bild: Thomas Sassen / Bildrechte:  Bugsier-, Reederei- und Bergungs-Reederei GmbH & Co. KG / Internet: www.bugsier.de/)

TNS Infratest-Studie 2013: Deutsche Unternehmen spüren Fachkräftemangel

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Posted on : 14-02-2013 | By : m_weiss | In : Arbeitsmarkt
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Pfungstadt bei Darmstadt (ots) – Immer mehr deutsche Unternehmen spüren den Fachkräftemangel. Dies geht aus einem Vergleich der Ergebnisse der TNS Infratest-Studien „Weiterbildungstrends in Deutschland“ der letzten drei Jahre hervor. Die Studie wird jährlich im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) unter zirka 300 Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen durchgeführt.

TNS Infratest-Studie 2013: Fachkräftemangel gewinnt laut HR-Managern an Brisanz / Auswirkungen lassen sich durch Weiterbildung bestehender Mitarbeiter mildern (Quelle: Studiengemeinschaft Darmstadt SG SGD)

2011 gaben 55 Prozent der befragten HR-Manager an, dass ihr Unternehmen moderat bis sehr stark vom Fachkräftemangel betroffen ist. In der aktuellen Umfrage sind es 68 Prozent.

Der Anteil der Unternehmen, die Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Fachkräften haben, stieg von 2012 auf 2013 deutlich an. Während von 2011 auf 2012 das Gesamtniveau mit jeweils 55 Prozent gleich blieb, handelt es sich aktuell um eine Steigerung um 13 Prozentpunkte. „Diese starke Zunahme ist ein Anzeichen dafür, dass der Fachkräftemangel an Brisanz gewinnt„, so Brigitta Vochazer, Geschäftsführerin der SGD. „Wie die Ergebnisse für 2013 zeigen, hängt das Ausmaß allerdings stark von der Größe der Unternehmen ab.“ Während 48 Prozent der Firmen mit 1 bis 9 Mitarbeitern moderat bis sehr stark betroffen sind, sind es in der Größenordnung zwischen 10 und 499 Mitarbeitern 78 Prozent und mit 500 oder mehr Mitarbeitern 90 Prozent.

Gesucht: Fachkräfte und Sachbearbeiter
Auf der Ebene der Fachkräfte und Sachbearbeiter ist die Lücke auf dem Arbeitsmarkt am härtesten zu spüren. 55 Prozent der Befragten gaben an, dass hier ein Mangel besteht„, erläutert Vochazer. Führungskräfte auf der mittleren Managementebene und Spezialisten mit akademischem Abschluss fehlen in jeder vierten Firma (26 Prozent); in größeren Unternehmen mit 500 oder mehr Mitarbeitern ist dies sogar in jedem dritten der Fall (35 Prozent). Angelernte Facharbeiter mit Berufserfahrung werden in 21 Prozent und Top-Führungskräfte in 12 Prozent aller befragten Unternehmen gesucht.

Blickwinkel Arbeitnehmer
Engagierten Berufstätigen empfiehlt Vochazer, den Fachkräftemangel als Karrierechance zu nutzen: „Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, sich durch eine berufsbegleitende Qualifizierung zur begehrten Fachkraft weiterzuentwickeln. Ausgebildete Fachkräfte und Sachbearbeiter beispielsweise aus der Metall- oder Elektrobranche oder aus dem kaufmännischen Bereich haben durch eine Aufstiegsqualifizierung zum Techniker, Meister, Fach- oder Betriebswirt die Chance auf eine Führungsposition im mittleren Management.“

Weiterbildung schafft Fachkräfte

Die befragten Personalverantwortlichen sehen Weiterbildung als ein geeignetes Instrument im Kampf gegen den Fachkräftemangel an: 69 Prozent stimmten zu bzw. voll und ganz zu, dass sich die Auswirkungen des Fachkräftemangels durch berufsbegleitende Weiterbildung abmildern lassen. „Wer Mitarbeiter berufsbegleitend qualifiziert, baut langfristig Know-how und Kompetenz in den eigenen Reihen auf und ist weniger abhängig vom Fachkräftemarkt“, so Vochazer weiter. „Dabei bringt die Entscheidung für die Methode Fernstudium den Vorteil, dass die knappe Ressource Mitarbeiter in der Weiterbildungsphase als Arbeitskraft erhalten bleibt.“ Auch in der Personalsuche ist es wichtig, die weitere Qualifizierung im Blick zu haben. Für Jobsuchende ist es deshalb von Bedeutung, ihr bisheriges Weiterbildungsengagement in Bewerbungen klar darzustellen.

Immerhin ist es 78 Prozent der befragten HR-Manager bei der Einstellung neuer Mitarbeiter wichtig bis äußerst wichtig, ob diese in der Vergangenheit schon Bereitschaft zeigten, sich auf eigene Initiative hin beruflich weiterzuentwickeln.

(Quelle: Maisberger GmbH   /  PR-Kontakt: Emma Deil-Frank, Karolin Böhm  /  Studiengemeinschaft Darmstadt)

Wettbewerbsbeitrag 09/12 Junge Redaktion: “Integration und Konflikt”

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Posted on : 01-10-2012 | By : D_Balci | In : Junge Redaktion
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Das Thema Integration von Menschen mit Migrationshintergrund stellt mittlerweile ein stark überstrapaziertes Thema dar. Dieser Artikel möchte eine kaum diskutierte Frage thematisieren, nämlich ob die Verweigerung von Integration schlichtes rational-ökonomisches Verhalten der Einwanderer darstellt.

Integration setzt auch einen Prozess der Interaktion mit der Aufnahmegesellschaft voraus. Das heißt, Freundschaften mit Deutschen eingehen, sich näher kommen und sich austauschen. Damit ist aber auch eine Änderung von Wertevorstellungen und Verhaltensformen des Menschen mit Migrationshintergrund verbunden. Das bedeutet Sozialisation.

Bei einer Sozialisation werden Traditionen der Herkunftsgesellschaft hinterfragt. Das kann zu einem Konflikt mit der Herkunftsgesellschaft führen. In extremen Fällen sogar zur Ausgrenzung aus der Familie. Für Menschen mit Migrationshintergrund hat Familie einen besonders hohen Stellenwert, weil die ersten Generationen von Migranten im Aufnahmeland kaum über Kontakte verfügten und die Familie einer der wenigen Stützen für sie darstellte. Der Konflikt führt zu einem Ausfall von Netzwerken, welche finanzielle und emotionale Ressourcen bieten. Ressourcen, welche die Aufnahmegesellschaft den Migranten nicht ersetzen kann. Um so prekärer das Leben, desto größer die Abhängigkeit von der Familie. Armut und Arbeitslosigkeit ist bei Migranten besonders groß und deshalb auch die Abhängigkeit, was dazu führt, dass die soziale Kontrolle in der Familie hingenommen wird.

Selbst weniger prekäre Situationen und weniger Abhängigkeit können Grund für den Erhalt von Werten und Verhaltensformen der Herkunftsgesellschaft sprechen. Auch ein erfolgreicher Geschäftsmann wird mit dem entsprechenden Habitus mehr Vertrauen in seinen Kreisen haben.

Vielleicht würden wir mit dieser Herangehensweise das verzerrte Bild von „integrationsunfähigen /-unwilligen Türken oder Arabern“ aufheben können.

Menschen mit Migrationshintergrund benötigen mehr Anreize sich zu integrieren. Dies schließt mit ein, dass die Diskriminierung von Deutschen türkischer Herkunft, die häufig bei gleicher Qualifikation aufgrund ihres Namens wesentlich schlechtere Chancen auf eine Stelle haben als einheimische Bewerber, beendet wird. Nur dann, so die These dieses Artikels wird die Abwägung zwischen der Aufnahmegesellschaft und den Ressourcen der eigenen Community künftig häufiger zugunsten ersterer ausgehen, Integrationsverweigerung also zurückgehen

Schließlich möchte ich noch erwähnen, dass das Thema Integration nicht nur im Interesse der Migranten und Migrantinnen liegt. Angesichts der Tatsache, dass jedes dritte Kind einen Migrationshintergrund hat und der Mangel an Fachkräften, den wir jetzt schon haben und der in einigen Jahren dramatisch werden wird, ist das Thema Integration für dieses Land und seine Wirtschaft eine überlebenswichtige Angelegenheit. Arbeitgeber sollten verstehen, dass wenn sie Bewerber aufgrund ihres Migrationshintergrundes benachteiligen, auch sich selber damit schaden.

(Autorin: Ayse Yildiz, Uni Marburg, Orientwissenschaften)

„Komm, mach MINT“

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Posted on : 14-08-2012 | By : D_Balci | In : Frauenpower
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Was ist „Komm, mach MINT“?



Ziel von „Komm, mach MINT“ ist es, mehr junge Frauen für MINT-Berufe* zu gewinnen, dafür hat sich ein breites Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zum Ziel gesetzt.
Auf Initiative von Bundesbildungsministerin Annette Schavan wurde am 17. Juni 2008 in Berlin der nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufe geschlossen.

Und mit dem Motto „Komm, mach MINT!“ will die Bundesregierung gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik das Engagement für Frauen stärken.

* MINT-Berufe sind Berufe im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, kurz MINT.

Einige wissenschaftliche Studien gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2013,  bis zu 333.000 Akademiker/-innen fehlen werden (70.000 aus dem Bereich Naturwissenschaften & 85.000 aus den Ingenieurwissenschaften).

Und genau deshalb darf nicht auf das Potenzial der Frauen verzichtet werden, denn ganz im Gegenteil muss vielmehr Potenzial von Frauen für naturwissenschaftliche technische Berufe mobilisiert werden.

Mehr über „Komm, mach MINT“ erfährst du auf www.komm-mach-mint.de.

(Autor: Dilan Balci | Bild, Thumb & Quelle: www.komm-mach-mint.de)

Ver.di (Warnstreik) in Frankfurt und nix ging mehr

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Posted on : 08-03-2012 | By : D_Balci | In : Arbeitsmarkt
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ver.di ( Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft)

Da nach der 1. Verhandlungsrunde am 1. März keine entscheidende Bewegung erfolgt ist, hoffen die ver.di Mitglieder das sie durch den Streik, der noch in einigen Städten Deutschlands stattfindet, vieles mehr ändern wird. Weitere Verhandlungen sind für den 12. + 13.03 sowie den 28. + 29.03 vorgesehen.

Falls Sie Mitglied im ver.di werden möchten, dann haben Sie die Möglichkeit Online beizutreten, www.mitgliedwerden.verdi.de .

Am Montag 5. März standen alle U-Bahnen und Straßenbahnen still!
In ganz Hessen streikten am 5. März nicht nur die Mitarbeiter der VGF. Kitas, Müllmänner, Mitarbeiter aus Krankenhäusern, Pflegeheimen und auch die Stadtverwaltung war daran beteiligt. Laut Gewerkschaft nahmen etwa 2000 Demonstranten an den Protesten teil.

Die Streikversammlung begann um 7:30 im Saalbau Gallus in der Frankenallee 111. Um 11:30 Uhr demonstrierten sie mit Plakaten unter dem Motto: „Wir sind es Wert!“ zum Kundengebungsplatz. Ab 12:15 Uhr fing die Kundengebung statt. Wir nahmen auch Teil und kamen zu den folgenden Entschlüssen und Meinungen vieler Mitarbeiter im öffentlichen Dienst und Erwachsenen.

Ver.di fordert 6,5 % mehr Gehalt (mind. 200€) für rund 2 Millionen beschäftige im öffentlichen Dienst der Kommunen und des Bundes. Den Grund den sie für diesen neuen Tarifvertrag bekannt geben, ist das trotz einer Vollzeitstelle die Azubis und Angestellten noch einen Zweitjob benötigen.

Die Mitglieder die am 5. März teilgenommen haben nennen diese fünf Gründe für den Streik:

  • Reallohnentwicklung
  • Nachholbedarf
  • Nachwuchsprobleme: wo soll der qualifizierte Nachwuchs herkommen, wenn Ihnen nichts geboten wird.
  • Fachkräftemangel: in den Versorgungsbereichen herrscht Mangel an Fachkräften, z.B. an Meistern, Technikern und Ingenieuren.

Folgende kommunalen Beschäftigten im sozialen Dienst sind mit betroffen:

z.B. Kindertagesstätten, Kultureinrichtung, Ordnungsverwaltung, Bäder, Bibliotheken, Grünflächen, Ämter, Bauhöfen, öffentlicher Personen Nahverkehr, Flughäfen, Feuerwehr etc.

Eines der vielen Mottos war an diesem Tag, Gute Arbeit braucht gute Arbeitsbedienungen!

Sie deuteten auch aus, dass in vielen Arbeitsbereichen der Fachkräftemangel steigt, und deshalb die Attraktivität gehoben werden muss.

– Die Leute fordern die Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst, sie sagten das dies in den letzten Jahren unter Inflationsrate war.
– Die Lebenshaltungskosten steigen permanent, sie können das erst gar nicht mit deren Einkommen decken.
– Die Attraktivität für Berufe in den Kindertageseinrichtungen müsste gesteigert werden, damit mehrere Fachkräfte gewonnen werden können.

Eine Junge Mutter sagte: Es fehlen Fachkräfte um die Umsetzung des Ausbaus von Plätzen der Kinder unter 3 Jahren. Das ist das größte Problem der Mütter, die nebenbei noch arbeiten müssen.

(Autor: Dilan Balci | Quelle: www.verdi.de )

Resumée: Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ im November 2011

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Posted on : 29-11-2011 | By : c_amrhein | In : "Auf die Socken, fertig, los!", Förderung in der Schulzeit, Karriere
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Mentoren als Mittler zwischen den Welten. Die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ geht seit sechs Jahren mit Mentoren aus Wirtschaftsunternehmen in Deutschlands Schulen und Hochschulen.

Sie wissen nicht was das für eine Initiative ist?
Die unter der Schirmherrschaft von Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend regelmäßig stattfindenden Mentoren-Initiativen “Auf die Socken, fertig, los!” für Schüler und „Führungskräfte schenken Studenten ZEIT“ wurden 2005 von Martin Weiß, Geschäftsführender Gesellschafter der ConActivity KG, ins Leben gerufen.

Warum?
Wir leben alle in einer Welt und diese Welt setzt sich aus zahlreichen, nebeneinander existierenden Kosmen zusammen. Theoretisch ist es zwar möglich soziale, kulturelle und traditionelle Milieus zu durchbrechen (nach dem Motto „Vom Tellerwäscher zum Millionär“), aber das bleibt die Ausnahme. Besonders die Berufswünsche und spätere Berufswahl von jungen Menschen werden häufig von der Familie und dem engeren Umfeld geprägt, will sagen: „Man wird was man kennt“(über Vorbilder und aus Erzählungen von anderen).

Darum Mentoring4u
Die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ bietet Schülern die Möglichkeit, Fach- und Führungskräfte kennen zu lernen, die über ihre Berufserfahrungen sprechen. Es gibt eben mehr als die seit Jahrzehnten üblichen Berufsbilder für Mädchen und Jungen. Wir berichteten schon anlässlich des Girls Day dazu.

Mit der Mentoring4u Mentoren-Initiative bringen wir junge Menschen und Vertreter von Wirtschaftsunternehmen zusammen. Denn aus Erfahrung wissen wir: frühzeitige Information und direkter Kontakt zu Unternehmen unterstützt die Berufsorientierung und die Karriereplanung. Unsere Mentoren etablieren als Botschafter ihres Unternehmens den direkten Zugang zum Nachwuchs. Mentoren und Schüler profitieren gleichermaßen von diesem Austausch. Übrigens: in jeder Schule werden im Anschluss an Veranstaltung die Mentoren-Favoriten des Tages nominiert!

Der gerade abgeschlossene Martinstags-Zyklus der Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ (11.11. bis 23.11.2011) fand diesmal in den vier folgenden Schulen statt:

Hohenstein-Schule (Werkrealschule), Stuttgart-Zuffenhausen
Die Auftaktveranstaltung am 11.11.2011 (Martinstag) fand dieses Mal wieder in Stuttgart statt. Die Hohenstein-Schule, zum ersten Mal als Veranstaltungsort dabei,  ist bereits sehr aktiv und bietet ihren Schülern Unterstützung bei der Berufsorientierung. Unter anderen mit den Berufen rund um den Hotelbetrieb begeisterte Anja Nauerz vom Steigenberger Graf Zeppelin die Schüler. Hier erfahren Sie mehr über unsere Mentoren in der Hohenstein-Schule.

Bismarckschule (Gymnasium), Elmshorn
Die Bismarckschule in Elmshorn nahm am 16.11. 2011 zum ersten Mal teil. Im eher strukturschwachen Norden von Hamburg trafen sich unsere Mentoren mit sechs teilnehmenden 12. Klassen und stießen auf reges Interesse. „Für mich war es besonders beeindruckend, mit Schülerinnen und Schülern in ganz direkten Kontakt zu kommen. Zum ersten Mal Mentorin zu sein war für mich persönlich sehr motivierend; das gibt mir Kraft meinen Beruf im Bereich MINT weiter auszuüben. Ich fühlte, dass ich ein Vorbild für die nächste Generation von Wissenschaftlerinnen sein kann“, sagte unsere Mentorin Ulla Vainio, Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY), Physikerin in Hamburg. Mehr erfahren Sie hier.

Alfred-Nobel-Schule (Sekundarschule und Staatliche Europaschule), Berlin-Neukölln
Nachdem die erste Veranstaltung im Februar 2011 ein großer Erfolg war, konnte die Alfred-Nobel-Schule zum zweiten Mal an der Mentoren-Initiative am 18.11.2011 teilnehmen. Zur Motivation der Mentoren sagte uns unser langjähriger Mentor Wolfgang von Eckartsberg aus Berlin: „Ich persönlich fand besonders die Tatsache motivierend, dass wir es mit Schülern zu tun hatten, deren soziales Umfeld „schwierig“ ist.“ Ganz besonders interessant war für die Schüler, das es eine aus ihrer Mitte sozusagen geschafft hatte. Sonja Brei, aufgewachsen, zur Schule gegangen und heute noch wohnhaft in Neukölln, leitet heute die Abteilung Treasury der ALBA Group Plc. & Co Berlin. Frauen haben Chancen auf interessante Berufe. Dafür weicht aber auch ihre Arbeitszeit etwas von der normalen Zeit ab. „Eine 50 + Stunden Woche ist für mich keine Seltenheit, aber wenn die Familie dahintersteht ist auch das kein Problem„, gestand sie. Lesen Sie hier, welche weiteren Mentoren des 2B-Mentor Netzwerkes diesmal in der Alfred-Nobel-Schule vor Ort waren.

Auf die Socken fertig los Bild, Artikel

Hostato-Schule (Haupt- & Realschule), Frankfurt – Höchst
Die Hostato-Schule in Frankfurt-Höchst, einem Viertel mit hohem Migrantenanteil in der Schülerschaft, wurde ebenfalls zum ersten Mal zur Teilnahme nominiert. Unser Mentor Heiko de Vries von CSC, Finance Director Healthcare EMEA, war für den Tag aus Wiesbaden angereist: „In allen der fünf besuchten Klassen gab es mindestens zwei bis drei Schüler, die den Eindruck vermittelten, dass sie sich aktiv für ihre Zukunft interessierten und schon Ziele für sich gefunden haben, die sie realisieren wollen und auch können.“ Lesen Sie hier mehr über die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ am 23.11.2011 in der Hostato-Schule.

Einige Zahlen zur Mentoren-Initiative „auf die Socken, fertig, los!“ für den Martinstags-Zyklus vom 11.11. bis 23.11.2011:
über 50 Mentoren
Branchen:
Industrie, Dienstleistung, Beratung, Logistik, Banken & Versicherung, Film & Medien, Hotellerie, Wissenschaft & Forschung
4 Schulen
= fast 500 erreichte Schülerinnen und Schüler

Und was sagen die Schüler?
Die teilnehmenden Schüler der 8., 9., 10. und 12. Klasse waren insgesamt begeistert von der Möglichkeit, so nah an Menschen aus der Berufswelt heranzukommen. Neue Berufsbilder und Karrierewege konnten sie kennenlernen. Es wurde aufmerksam zugehört und anschließend sehr viele Fragen gestellt.
Einige Schüler konnten bereits in den anschließenden Einzelgesprächen mit den Mentoren konkret über Praktika, duale Studienplätze und Ausbildung in den jeweiligen Unternehmen sprechen. Auf den vergangenen Veranstaltungen konnten sich Mentoren und Mentee-Beziehungen entwickeln. Mentoring4u gratuliert, wir werden weiter darüber berichten.

Das 2B-Mentor Netzwerk
Ihr Unternehmen möchte bei der nächsten Mentoren-Veranstaltung Mentoren in Schulen/ Hochschulen entsenden?

Werden Sie Mentor und Mitglied in 2B-Mentor Netzwerk. Rufen Sie uns an unter 069/9623-1985 und 069/8700-1760 oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de.

Das Mentoring4u-Team bedankt sich bei allen, die unsere Mentoren-Initiativen schon jetzt aktiv unterstützen!

(Autor: C. Amrhein | Photos: neelz (Artikel), A. Hennes, Bearb. A. Korkis (Thumb) www.photocase.de | Quellen:  www.mentoring4u.de)

Medica die Messe für angehende Mediziner und Fachkräfte Düsseldorf 16.-19. November’11

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Posted on : 22-10-2011 | By : m_weiss | In : Ausbildung, Autor, Job, Karriere, Terminhinweise
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Medica

Diese Messe ist ein „muss“ für Sie. Die beste Vorbereitung ist natürlich zunächst der Besuch der Website.  Ein Besuch der Medica ist ein absolutes „muss“. Eine gute Vorbereitung, welche technischen Neuheiten auf den Markt kommen, welches Unternehmen z. B. Praktika als Berufsvorbereitung anbietet oder treffen Sie Wissenschaftler und Ärzte in aktuellen Diskussionsrunden und zum direkten Gespräch. Sprechen Sie die Aussteller direkt auf Praktika oder Arbeitsangebote an, seien Sie nicht verwundert, wenn Ihnen direkt ein Praktika oder sogar ein Arbeitsplatz angeboten wird.

Weitere Informationen beispielsweise zu Pflegeberufen auf Mentoring4u
Einer für alle,  Hebamme/Entbindungspfleger,  Fachangestellte für Bäderbetriebe,  Arzthelfer/in – Medizinische Fachangestellte, Ergotherapeut/in, Altenpfleger/in.

Sie haben Fragen über Fragen, hier werden sie vielleicht auch beantwortet:

Finden Sie hier nicht nur News der Verbände sondern auch Ansprechpartner, Arbeitgeber und Mentoren für Ihre Zukunft.

Die Redaktion von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg. Gerne stehen wir für Rückfragen zur Verfügung. Nutzen Sie entweder die Kommentarmöglichkeit oder unsere Emailadresse: redaktion@mentoring4u.de

(Autor: M. Weiss  /  Bildbearbeitung und Thumb: M. Weiss  /  Quelle: www.medica.de )

Voller Erfolg: 1. Deutscher Mentorentag 2011 bringt Unternehmen in Bewegung

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Posted on : 29-09-2011 | By : c_amrhein | In : 1. Deutscher Mentorentag 2011
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Dienstag, 27.09.2011, Villa Bonn in Frankfurt/M.
Journal

9:15h Ruhe vor dem Sturm
Die ersten Gäste treffen ein, die Referenten machen sich für die Eröffnungsvorträge bereit. Zum Begrüßungskaffee werden kleine Klavierstücke gespielt. Der Saal füllt sich langsam, manche Teilnehmer kennen sich, andere sind zum ersten Mal in der Villa Bonn, Residenz der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft.

10:00h Begrüßung
Herr Martin Weiß, Gründer von Mentoring4u und Initiator des „1. Deutschen Mentorentages“,begrüßt die mit rund 75 Teilnehmer sehr gut besuchte Veranstaltung. Anwesend sind Vertreter großer und mittelständischer Unternehmen, Verbänden und Vereinen, Schulen und Hochschulen und Mentoren des Mentoren-Netzwerkes „2B-Mentor“. Martin Weiß stellte den Mentorentag vor und warum er diesen Tag ins Leben gerufen hat. „Es gibt so unglaublich viele junge Menschen, Talente in Schulen, Universitäten und Firmen, die Sie, meine sehr geehrten Damen und Herren, brauchen. Weil es so wichtige Fragestellungen gibt, die wir mit Ihnen gemeinsam diskutieren und lösen möchten…. außerdem können wir, mit Unterstützung der Netzwerke in denen wir uns bewegen, viel mehr gleich gesinnte Menschen gemeinsam erreichen und Talente heben„. An diesem Tag werden noch viele Fragen gestellt.

10:10h Eröffnungsvorträge
Regina van Dinther, Landtagspräsidentin a.D. und Mitglied des Landtages Nordrhein-Westfalen beginnt pünklich mit ihrer Einführungsrede. „Akteure aus der Wirtschaft gewinnen, die die Herausforderung anzunehmen. Es müssen noch mehr Anstrengungen unternommen werden um Probleme (der Integration des Nachwuches in die Unternehmen), die vor uns liegen, zu meistern.“ Frau van Dinther gibt zu bedenken: „Beziehungen schaden denen, die keine haben.“ Dies gilt sowohl für Unternehmen als auch für die jungen Menschen, die in den Arbeitsmarkt eintreten wollen.“ Anschließend stellt sie ihre  Thesen zur heutigen Situation der heterogenen Gesellschaft dar.

Brigadegeneral Barth, Kommandeur der Bundeswehrschulen und General Streitkräfteamt Gemeinsame Ausbildung, ist besonders wichtig, Talente für die Bundeswehr zu finden und zu fördern. Seit dem Jahr 2000 bezieht sich dies Bestreben uneingeschränkt auf Männer und Frauen. Die Bundeswehr will sich noch stärker als Premiumarbeitgeber positionieren und junge Menschen durch sehr gute Karrierechancen im militärischen oder zivilen Bereich motivieren. Ein Universitätsstudium in Hamburg oder München kann eine Etappe der Ausbildung sein.

Statements aus der Wirtschaft: Was bedeutet Mentoring für uns?
Dr. Manfred Koch
, Leiter HR Policies & Staff Relation Division, spricht sich in seinem Vortrag dafür aus, verstärkt eine Kultur für Mentoring zu schaffen. Ein erfahrener Mensch unterstützt einen jungen – bei der EZB ist dies schon Normalität: jedem neuen Mitarbeiter wird ein Mentor zugeordnet. Graduates können sich ihren Mentor im Unternehmen selbst aussuchen. „In wieweit kann man das Modell MENTORING gewinnbringend einsetzen?“, dieser Frage möchte Herr Dr. Koch am 1. Deutschen Mentorentag mit den Teilnehmenden nachgehen.

Franz Jentschke spricht als Schulleiter der Gesamtschule Bremen Ost. Er weiß als Praktiker vor Ort, dass Schule in der Erziehungsarbeit und Vorbereitung auf die Berufswahl einen, wenn nicht DEN entscheidenden Faktor darstellt. „Schule muss sich bewegen, sich kümmern!“ Diese Aufgabe ist eine Herausforderung für das Lehrpersonal und pädagogische Fachkräfte: Probleme wie Alkoholgenuss und die fehlende Unterstützung der Eltern nehmen weiter zu. An der GSO Bremen lief bereits mehrfach die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“um Schüler und Unternehmen der Region zusammenzubringen .

Für Tobias Schumacher, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, steht die Bildungspolitik, besonders unter dem Gesichtspunkt des demographischen Wandels, im Fokus. Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands ist nur gewährleistet, wenn genügend sehr gut qualifizierte und motivierte junge Menschen nachwachsen. Seine herausfordernde Frage ans Plenum: „Wann fangen wir an mit dem Mentoring unserer Nachwuchskräfte?“

Die Rednerin der DB Mobility Logistics AG, Silke Tegenkamp, ist seit 2006 Leiterin der Berufsausbildung in Frankfurt. Sie konstatiert, dass es nicht sinnvoll sein kann, Kinder „zum Abitur“ zu prügeln. Das Wort „Mentoring“ wird im Konzern groß geschrieben. Jedes Jahr bewerben sich rund 60.000 junge Menschen um einen Ausbildungsplatz. Davon werden 3.500 als Auszubildende eingestellt. Auch Ältere haben eine Chance. „Heute kann ein Auszubildender auch 55 Jahre alt sein“, so Frau Tegenkamp mit Blick auf die Herausforderungen des demographischen Wandels.

Die Daimler AG wird durch die Beauftragte Kaufmännische Ausbildung Frau Marion Wenzel (Niederlassung Frankfurt/Offenbach) vertreten. Frau Wenzel schildert ein sehr positives Bild und den Einsatz des „Mentoring“ durch die ganzheitliche Betreuung der Auszubildenden durch ihre Ausbilder. Sie geben den jungen Menschen regelmäßig Rückmeldung zu ihren fachlichen, methodischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen. Ein spezielles Schulungsprogramm vermittelt Azubis Wissen im Kundenumgang und Dienstleistungskompetenzen. „Wir brauchen die jungen Leute!“

Professor Dr. Heinz Zielinski vom Hessischen Ministerium des Inneren und Sport findet besonders wichtig, dass junge Menschen in Projekte eingebunden werden, die die Persönlichkeitsentwicklung fördern. Dies kann in der Schule passieren, im Sport oder in freiwilligen Projekten wie dem Freiwilligen Sozialen Jahr oder dem Bundesfreiwilligendienst.

A. Josef Lederer spricht für die Schenker Deutschland AG. „Woher bekommen wir unseren Nachwuchs?“, fragt er das Auditorium. Die Schenker AG bildet deutschlandweit aktuell 1.240 junge Menschen aus und stellt, gemäß dem Mentoring-Gedanken, den Auszubildenden einen Ansprechpartner pro Berufsbild zur Seite. Für die Region Frankfurt stehen sieben Ansprechpartner für die einzelnen Ausbildungsberufe bereit. Lederer weiß, wo er seinen Nachwuchs findet: direkt in den Schulen. Bereits in der Valentinswoche 2011 hat die Schenker Deutschland AG an der Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los“ deutschlandweit teilgenommen und Mentoren entsandt.

Die Stimme der Marienhaus GmbH ist Sandra Postel, Leiterin der Stabstelle Pflege und der Fachberatung Schulen. Frau Postel gibt zu bedenken, dass Mentor sein wertvoll ist und im Sinne das Wortes „vergütet“ wird. Die Vergütung, der Terminus wird in der Regel mit monetären Werten verstanden, hat eine weitere Dimension: bei jeder Mentoren-Mentee Beziehung gewinnen beide Seiten.
Frau Postel ist es wichtig, junge Menschen für den Pflegebereich zu interessieren. In den eigenen Schulen und Bildungszentren des Marienhauses werden zur Zeit rund 1000 junge Menschen ausgebildet.

Friedel Martiny, Vorstand der Unternehmerschaft Rhein-Wupper e.V., spricht über die Chancen des Mentoring für die Nachwuchsrekrutierung: „Hinter dem Horizont geht es weiter“ ist sein Motto zu Herausforderung der demographischen Entwicklung in Deutschland.

Pater Roger Gerhary OSA moderierte am Vormittag die Diskussion zwischen den Referenten und Teilnehmern des Mentorentages.


Frau van Dinther im Gespräch mit Teilnehmern des 1. Deutschen Mentorentages, Frankfurt

Nach der Mittagspause geht es an sechs Thementischen um die folgenden Fragestellungen:

  • Welche Rolle spielt Mentoring in der Nachwuchsrekrutierung und Fachkräftesicherung?
  • Wie positionieren sich derzeit Unternehmen und Organisationen im Bereich Nachwuchsrekrutierung? (Personalplanung, Strategien, Öffentlichkeitsarbeit, etc.)
  • Welche Mentoring-Konzepte sind für den Übergang von Schule und Studium in die Wirtschaft am effizientesten?
  • Gezieltes Mentoring zur Frauenförderung (Quote, Managementpositionen, technische Berufe).
  • Wie nachhaltig ist die Integration von Schülern und Studenten mit Migrationshintergrund?
  • Welche Möglichkeiten bieten sich Unternehmen und Organisationen konstruktiv mit Bildungsträgern zusammen zu arbeiten und Mentorenprojekte einzuführen?

Diskussionsarbeit am Thementisch: General Barth, Tobias Schumacher u.a.

Bewegung in der Diskussion
Bis 16:30 werden die Themen in Diskussionsgruppen erörtert und die Ergebnisse festgehalten. Jede Teilnehmergruppe bearbeitet jede Fragestellung. „Das bedeutet nicht nur geistige Beweglichkeit, sondern auch körperliche Bewegung von Raum zu Raum“, sagt eine Teilnehmerin zum neuen Diskussionskonzept des 1. Deutschen Mentorentages.

Silke Tegenkamp, Moderatorin am Thementisch 2, im Gespräch mit einer Gruppe

17:30h Workshops für (zukünftige) Mentoren
Workshop 1
führt Mediencoach Andreas Richter durch. Thema: Mediencoaching für Mentoren. Die Teilnehmer können in Einzelsitzungen vor der Kamera sprechen. Die Auswertung der Aufnahme geschieht wird im persönlichen Eins-zu-Eins-Gespräch.

Im Workshop 2 zeigen (Martin Weiß, ConActivity KG und Norbert Gregor) die Möglichkeiten für Unternehmen auf, die mit der Teilnahme an den zahlreichen Mentoren-Initiativen und dem 2B-Mentor Netzwerk verbunden sind. Außerdem werden die Themen „Talentförderung: wo will der Mitarbeiter in fünf Jahren stehen“ und „Berufs- und Studienfindung für Schüler & Studenten“ bearbeitet.

18:45h Zum Schluss – 2012 geht es weiter
Nach einen kleinen Ausklang verabschieden sich die Teilnehmer mit vielen Denkanstößen zum Thema „Mentoring“ und neuen Kontakten zu Fachleuten verschiedenster Branchen.

Wir, das Team der ConActivity KG, bedanken uns herzlich bei allen Referenten und Teilnehmern für die gelungene Veranstaltung und freuen uns, Sie auf dem 2. deutschen Mentorentag 2012 zu begrüßen.
Nähere Information zum Mentorentag 2012 erhalten Sie unter 069 962319-85 und c.amrhein@mentoring4u.de .

(Autorin: Carolina Amrhein, Joachim Jörg, www.mentoring4u.de / Photos: Ayu Damayanti, Mentoring4u.de)

Standpunkt: Verlässlichkeit und Zukunftsaussichten, Aktienbörsen, Energiepreise, Eurostabilität und seine Auswirkungen auf die Ausbildung der Jugend und fast 100.000! Ingenieure gesucht

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Posted on : 21-08-2011 | By : m_weiss | In : Mentoring4u_Info, Politik & Wirtschaft
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Screenshot Wasserspiegel Artikel
Welche Chancen gibt es in der Wirtschaft für junge Menschen? Weltuntergangsstimmung an den Börsen und warum wir junge Menschen in technikorientierten Berufen brauchen.

Anfang 2000 platzte die Technologieblase
Damals waren die Börsenindizes noch ein paar Tausend Punkte tiefer als heute und Anleger hatten das gleiche Problem, es gab keine Rendite (Risikoaufschlag) für Ihr Geld. Das könnte sich jetzt aber ändern. Nachdem mit der Finanzkrise 2008 die Zinsen für Länder und Banken ausgesetzt wurden ist es für die beteiligten jetzt doppelt schwer sich wieder an „normale“ Zinsen zu gewöhnen. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo 7% normal waren. Auch für Länder wie Italien. 10% Zinsen wurden von Portugal schon in den 90ziger Jahren bezahlt. Da sind sie jetzt wieder. Staatsverschuldung. Auch nicht ganz so neu. Die EZB kauft Staatsanleihen auf. Ich glaube nicht, dass die Staaten Ihre Anleihen nicht zurückzahlen werden. Vielleicht umschulden warum nicht, tun die Bürger auch ab und an. Die Rückzahlung der Kredite wird zu einem anderen Problem führen, Kursgewinne der EZB. Ist das ein Problem?

Der Euro ist nicht gescheitert
Es findet nur zurzeit ein Kräftemessen statt. Seit Monaten versuchen Ratingagenturen Europa herunter zu reden und nun wo sich Europa formiert beginnt die FED die Liquidität der europäischen Banken zu prüfen. Hallo? Sind die Stresstests auf einmal nichts mehr wert? Spricht einer von?

Der Ölpreis
ist in den letzten Monaten um 20% gegenüber dem US Dollar gefallen. Der Dollar weitestgehend unverändert. In Deutschland ist der Preis in Euro als wäre nichts passiert. Stimmt, die Europäer haben  Sommerferien und sind mit dem Wagen unterwegs. Sprechen viele von, passiert aber nichts.

Made in Germany
Auf der anderen Seite ist es gerade die deutsche Wirtschaft die außerhalb Europas mit den „Made in Germany“ Produkten und Ingenieurleistungen Furore erzielt. Ist der Euro schwach, wenn die Parität 1,30 zum Dollar erreicht? Weit gefehlt, der Wettbewerbssituation der für den Export produzierenden Unternehmen käme das nur entgegen. Spricht keiner von?

Verlust der Reputation
Der internationale Reputationsschaden ist für die Energiewirtschaft und den Maschinenbau von erheblicher Bedeutung. In diesem Zusammenhang sind auch Verzögerungen von Bauprojekten nicht gerade förderlich. Wie wirkt sich das wohl auf Standorte und Ausbildungsplätze für junge Menschen aus, die einen langfristigen sicheren Arbeitsplatz suchen? Von den im internationalen Wettbewerb stehenden deutschen Unternehmen ganz zu schweigen. Denkt keiner dran?

Handwerk sucht Auszubildende
Unser Artikel  „Studieren ohne Abitur – …“ ist als Argumentationshilfe zu verstehen. Tun Eltern, die ihren Kindern raten unbedingt studieren zu gehen, einen Gefallen? Wer nach der Haupt- oder Realschule (9 / 10 Klasse Alter 15-17) beispielsweise von der Schule abgeht und z. B. eine 3-jährige Tischlerlehre absolviert, danach eine dreijährige Berufspraxis und einen Meisterkurs erfolgreich beendet, kann ab einem Mindestalter von 24 z. B. Architektur studieren. Wer absolviert sein Studium wohl leichter und hat möglicherweise bessere Zukunftsaussichten? Ist dieses Thema Eltern bekannt? Denkt einer dran?

G8 G9 und Wegfall der Wehrpflicht
Könnte es sein, das die beunruhigenden Nachrichten aus der Wirtschaft dazu geführt haben, dass sich die Jugend zunächst an den Universitäten sammelt, um abzuwarten wie sich die Wirtschaft entwickelt? Nun führt leider G8/G9 und der Wegfall der Wehrpflicht (siehe auch Mentoring4u TV-Ratgeber) dazu, dass sich fast doppelt so viele Studenten in den Universitäten tummeln und wahrscheinlich auch gleichzeitig auf den Arbeitsmarkt drängen werden. Na Bravo! Tolle Aussichten. Denkt einer dran?

Langfristige Energie Sicherung
Langfristige Sicherung der Energie, die die Unternehmen benötigen um Ihre Unternehmensziele zu erfüllen. Da sehe ich viel eher Schwachpunkte. Vor einigen Jahren haben sich Unternehmen aus Deutschland zurückgezogen, weil Arbeitsplätze zu teuer wurden. Der nächste Auslöser für eine Abwanderung weiterer Unternehmen könnten die Energiepreise sein. Welche Anzahl an interessanten und vielseitigen Jobs verlassen damit Deutschland? Denkt einer dran?

Fachkräftemangel. Fast 100.000 Ingenieure gesucht!
Offene Stellen für Ingenieure auf Rekordniveau“ titelte der VDI am 11. August 2011. Welcher Jugendliche soll sich bei dieser gesamtwirtschaftlichen Situation heute noch für ein Ingenieurstudium entscheiden? Denkt einer dran?

Ich vermisse glaubwürdige Ziele und Aktionen, ich sehe nur noch Reaktionen.

Warum wir uns damit beschäftigen? Unsere Motivation lesen Sie hier

(Autor M. Weiss  |  Bild: froodmat_wasserspiegel  |  Gestaltung: A. Korkis  |  Quelle: Photocase, www.vdi.de )

Ergebnis der 1. Umfrage als Vorbereitung für den 1. Deutschen Mentorentag am 27. September in Frankfurt

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Posted on : 15-08-2011 | By : m_weiss | In : 1. Deutscher Mentorentag 2011, Umfrage
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Zunächst möchten wir uns bei allen Beteiligten unserer 1. Umfrage bedanken.
Die Ergebnisse waren aufschlussreich und werden uns bei den Diskussionen anlässlich des 1. Deutschen Mentorentages am 27. September in Frankfurt/M. unterstützen. Hier nun die Ergebnisse:

Mentorenprogramm
Nur 27 % aller Befragten haben in Ihrem Unternehmen ein Mentorenprogramm installiert. Ein Grund mehr den 1. Deutschen Mentorentag am 27. September in Frankfurt zu besuchen. Diskutieren Sie mit uns über Möglichkeiten. Hier geht’s zur Anmeldung: www.anmeldung.mentorentag.de

Akademikeranteil
bei einem Drittel der Beteiligten macht der Akademikeranteil im Unternehmen zwischen 26%-50% aller Mitarbeiter aus. Davon haben es aber bei 77% der Befragten nur bis zu 10%  in Führungspositionen geschafft.

Fachkräfte
sind für 85% unserer Befragten von Interesse, die gleiche Anzahl bildet in Ihren Unternehmen selbst aus.

Migrationshintergrund: 65% fördern intern die Integration von Mitarbeitern.

Zusammenarbeit mit Bildungsträgern
Mehr als zwei Drittel aller Befragten arbeiten mit Bildungsträgern zusammen.

Förderung der Integration
Zwei Drittel aller Befragten fördern in Ihren Unternehmen intern die Integration von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund, wobei die Quote der Mitarbeiter mit Migrationshintergrund bei 42% unserer Befragten bei 1%-4% lag.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie auch an der zweiten Umfrage teilnehmen würden. Hier geht’s weiter: www.umfrage.mentorentag.de

(Autor: M. Weiss  |  Quelle: Umfrage Nr. 1 Mentoring4u |  Photo: nortys| Bildgestaltung: A. Korkis)