Featured Posts

European Student Challenge 2018 / Preisgelder von insgesamt 20.000 €European Student Challenge 2018 / Preisgelder von insgesamt... Die European Student Challenge 2018 bietet interessierten Studierenden ab sofort die Chance, ihre Ideen zusammen mit Experten zu realisieren! Noch bis zum 23.12.17 können sich Studierende, die im WS 2017/18 an einer europäischen Hochschule eingeschrieben sind, auf www.studiunity.de/wettbewerb mit...

weiterlesen ...

Startup Karriere: Vom Automechaniker zur Mundpflege Der in Lübeck aufgewachsene Axel Kaiser zog nach seiner Ausbildung zum Automechaniker nach Berlin, um zu schauen was die Welt zu bieten hat. Heute ist er der Geschäftsführer der Firma DENTTABS. Er produziert ein Zahnpflegeprodukt, das mit Autos eigentlich gar nichts zu tun hat. Wir möchten von ihm...

weiterlesen ...

The Sophomore, das neue Lifestyle Magazin von Mentoring4u Immer wieder werde ich gefragt: Sophomore?  Was ist das eigentlich? Überraschenderweise scheint der Begriff doch nicht so gängig zu sein, dachte ich mir dann nach einer Weile. 256 Tassen Tee getrunken, 74 Mal nachts aufgeschreckt ... 22 Bleistifte zerkaut, 3 Mal das Cover geändert... Um es kurz...

weiterlesen ...

Desiderata: Wo stehe ich? Mich hat dieses Jahr sehr beschäftigt, wie viel Hass und Intoleranz es auf der Welt gab. Und wie Engstirnig viele Menschen einander gegenüber getreten sind. Daher habe ich mich oft an einen Text von Max Ehrmann aus dem Jahre 1927 erinnert. Er heißt "Desiderata" und es geht darum nach einem glücklichen...

weiterlesen ...

Mentees haben gute Vorsätze - auch für 2017 Glück gehabt! Die Welt ist auch am 21. Dezember 2016  nicht untergegangen. Machen wir uns also Gedanken über die weitere Zukunft. Konkreter Vorsatz = Umsetzbarkeit. So sonderbar manche Vorsätze auch sind, bei Menti und seinen Mitschülern könnte es tatsächlich klappen. Ja, wirklich,...

weiterlesen ...

Fachlehrer/in für musisch-technische Fächer

0

Posted on : 30-04-2017 | By : D_Balci | In : Berufsausbildung, Jobvorstellung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (5 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,80 von 5 Sternen)
Loading...

Der Schwerpunkt ihres Unterrichts liegt in der Vermittlung von Fertigkeiten in musisch-technischen Fächern. Dabei setzen Fachlehrer/innen für musisch-technische Fächer Arbeitsmittel und Werkstoffe ein, die dazu geeignet sind, das künstlerische Gestalten und den Umgang mit Standardwerkzeugen zu üben.

Die Nachbereitung des Unterrichts besteht im Wesentlichen in der Korrektur von Hausaufgaben und Klassenarbeiten sowie der Zensurenvergabe. Dabei übernehmen die Lehrkräfte auch eine Mentorenfunktion, stehen also den Schülern und Schülerinnen beratend zur Seite. Nach dem Unterricht sind Hausaufgaben und Klassenarbeiten zu korrigieren, Unterrichtsbeiträge und Handarbeiten zu bewerten.

Zum Lehreralltag gehören zudem die Teilnahme an Konferenzen und Besprechungen, Elternsprechstunden und die Organisation von Wandertagen und Schulfesten. Sie sind an Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen sowie an beruflichen Schulen im Sekundarbereich tätig. Fachlehrer/in für musisch-technische Fächer ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an pädagogischen Fachseminaren.

Die Ausbildung wird mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten, folgende Fächerverbindungen
sind z.B. möglich:

• Bildende Kunst, Hauswirtschaft/Textiles Werken mit Wirtschaftslehre
• Bildende Kunst, Technik mit Wirtschaftslehre
• Musik, Hauswirtschaft/Textiles Werken mit Wirtschaftslehre
• Musik, Technik mit Wirtschaftslehre
• Sport, Hauswirtschaft/Textiles Werken mit Wirtschaftslehre
• Sport, Technik mit Wirtschaftslehre
• Werken, Kunsterziehung, Technisches Zeichnen, Kommunikationstechnik
• Werken, Sport, Technisches Zeichnen, Kommunikationstechnik

Die Ausbildung dauert je nach Bundesland 2 oder 4 Jahre. Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss. Teilweise wird zusätzlich auch eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf sowie eine mindestens einjährige Berufs- oder Betriebspraxis verlangt.

Für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst müssen die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sein. Zudem ist die gesundheitliche Eignung durch ein amtsärztliches Gesundheitszeugnis nachzuweisen und eine Bestätigung über die erfolgreiche Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs vorzulegen.

(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
Ausbildung und duales Studium nach G8. Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

Information ist alles, haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Dein Unterricht besteht hauptsächlich aus musisch und technischen Fächern.
In den Fächern trainierst du den Umgang mit Standartwerkzeugen und Deine künstlicherische Gestaltung.
Diese Ausbildung kannst Du in einem Real- und Hauptschulzweig, Förderschule und an einer beruflichen Schule absolvieren.

Schau dir doch mal die folgenden Verbände an, dort findest Du sicherlich weiter Infos zum Beruf sowie den passenden Ansprechpartner:
Bundesverband Musikindustrie
Musiklehrerverbände in Sachsen

Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
Musikfachhändler/in

Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht  lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure  Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV – Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann  und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört.  Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online.

Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“.

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Archiv mentoring4u 30.04.12 / Autoren: Y. Tutucu, D. Balci | Bild & Thumb: A.Damayanti | Bilderbearbeitung: D.Balci | Quellen: www.musikindustrie.de, www.sn-schule.de, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV)

64. Berlinale – Mögen die Spiele beginnen

0

Posted on : 31-01-2014 | By : Barbara | In : Festival, Förderung in der Schulzeit, Wettbewerbe
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (5 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,40 von 5 Sternen)
Loading...


Vom 06.02. bis 16.02.2014 ist die Berlinale .

Mögen die Spiele beginnen. Hier ist das Kinoerlebnis für jung bis alt.

European Film Market 2014, es gibt neue Initiativen und neue Spielstätten.

Der EFM nutzt erstmals fünf Säle im wiedereröffneten Zoo Palast, die mit der neuesten Kinotechnologie ausgestattet sind. Insgesamt stehen dem Filmmarkt damit 39 Spielstätten zur Verfügung.

Berlinale Schulprojekt
In Kooperation mit dem Netzwerk für Film- und Medienkompetenz Vision Kino führt Generation das Berlinale Schulprojekt fort und fördert die Einbindung von Kinofilmen im Unterricht. Unter filmpädagogischer Betreuung arbeiten rund 45 Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen mit den Filmen der Sektion. Ergebnisse der Vorjahre finden sich auf der Website www.visionkino.de.

Den Wettbewerb Generation 14plus eröffnet der britische Musikfilm God Help the Girl von Stuart Murdoch.

Abgedreht! Deine Welt in der Totalen“
Die Zusammenarbeit zwischen Generation und fluter.de, dem Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung, geht in die zweite Runde. In dem Workshop lernen Jugendliche Grundlagen des Online-Journalismus und publizieren im Februar Beiträge über die Filme von Generation 14plus auf www.fluter.de.

Jurys und Preise
Elf Juroren der Kinderjury sowie sieben Jugendliche der Jugendjury verleihen die Gläsernen Bären der Sektion. Der Hauptpreis von Generation feiert dieses Jahr sein 20. Jubiläum. Bis heute wurden insgesamt 64 mundgeblasene Unikate hergestellt.

Der Wettbewerb Generation Kplus wird am 7. Februar um 15:30 Uhr im Haus der Kulturen der Welt mit dem Animationsfilm Loulou, l’incroyable secret (Wolfy, the Incredible Secret) von Grégoire Solotareff und Eric Omond eröffnet. Der künstlerisch herausragende Familienfilm aus Frankreich ist einer von insgesamt fünf abendfüllenden Animationen im diesjährigen Programm.

Weitere und umfassendere Informationen finden Sie unter www.berlinale.de.

Schauen Sie wo Sie ihren Film sehen möchten, meistens ist es hilfreich Karten vorzubestellen.

(Autor: Barbara Röhr  /  Bildgestaltung: Barbara Röhr  /  Quellen: www.visionkino.de ,   www.fluter.de ,www.berlinale.de )

Kunsthaus Zürich zeigt „Chagall. Meister der Moderne“ vom 8. Februar bis 12. Mai 2013

0

Posted on : 27-12-2012 | By : m_weiss | In : Freizeit, Terminhinweise
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (7 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,86 von 5 Sternen)
Loading...

(ots) – Vom 8. Februar bis zum 12. Mai 2013 zeigt das Kunsthaus Zürich eine Ausstellung mit rund 90 Gemälden und Arbeiten auf Papier von Marc Chagall (1887-1985). Chagall gehört zu den berühmtesten und beliebtesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seine Bilder vom russischen Dorfleben, seine schwebenden Figuren, fliegenden Kühe und Hähne sind weltbekannt.
Die Ausstellung konzentriert sich auf die für die Karriere des Künstlers entscheidenden Jahre 1911 bis 1922 und würdigt Chagalls Beitrag zur Avantgarde.

I and the Village

Die Ausstellung konzentriert sich auf die für die Karriere des Künstlers entscheidenden Jahre 1911 bis 1922. Bedeutende Stationen sind sein Aufenthalt in Paris vor dem Ersten Weltkrieg, seine Reise nach Berlin und eine Ausstellung dort im Jahr 1914 in der Galerie „Der Sturm“ sowie die Zeit, die er in seinem von der Revolution destabilisierten Heimatland Russland verbrachte. Es sind die Jahre, in denen sich Chagall als Meister der Moderne etabliert. Im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen entwickelt er eine Kunst, die sowohl seine jüdisch-russische Kultur zum Ausdruck bringt als auch den Dialog mit den Bildsprachen der Moderne – vom Fauvismus zum Kubismus und Orphismus, vom Expressionismus bis zum Suprematismus. Indem er diese neuen malerischen Ausdrucksformen mit seinen eigenen fantasievollen Motiven kombiniert, entstehen einige der innovativsten und expressivsten Kunstwerke des 20. Jahrhunderts. Seine Erfahrungen in Paris und andernorts festigen seine sehr persönliche, individuelle Bildsprache und regen ihn zu Bildern an, die für den Rest seiner Karriere das Herzstück seiner Kunst bilden.

Die Ausstellung eröffnet mit bedeutenden Bildern aus seinen Lehrjahren, wie etwa „Der Dichter mit den Vögeln“ von 1911, das vom Minneapolis Institute of Arts ausgeliehen wird, oder „Die Geburt“ (1911) aus einer privaten Sammlung. Der Besucher kann sich an thematischen Gruppen orientieren: Werke aus den ersten Pariser Jahren, Akte, eine Hommage an Russland, Einflüsse des Kubismus, des Suprematismus und Orphismus, Entwürfe für das Theater. Eine Gruppe mit späteren Werken zeigt, dass Chagall das Repertoire aus seinen frühen Schaffensjahren bis zum Ende seiner langen Karriere weiterentwickelte.

Auch monumentale Werke wie „Der Spaziergang“ (1917-1918) aus dem Staatlichen Russischen Museum Sankt Petersburg oder „Ich und das Dorf“ (1911) aus dem Museum of Modern Art, New York, werden zu sehen sein. Die Ausstellung wird von der Familie Chagall sowie dem Comité Chagall in Paris unterstützt. Zahlreiche Meisterwerke aus berühmten europäischen und amerikanischen Sammlungen werden die Ausstellung bereichern: aus dem Centre Pompidou – MNAM (Paris), dem Solomon R. Guggenheim Museum und dem MoMA (New York), dem Staatlichen Russischen Museum (Sankt Petersburg) und der Tate (London).

(Quelle : Schweiz Tourismus Peter Schmitdchen  /  Bild: Schweiz Tourismus und Kunsthaus Zürich)

Deutschland – Land der Lebens-Künstler?

0

Posted on : 12-05-2012 | By : D_Balci | In : Erfahrungsberichte
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,33 von 5 Sternen)
Loading...

.., geschweige denn, jede Zeichnung als Kunst angesehen werden sollte.

Jeder Schreiner der einen gewöhnlichen Stuhl schreinert ist ja auch nicht gleich ein Künstler. Sondern ein Handwerker und wird auch nicht in Kunstvereinen, Rathäusern und Galerien ausgestellt. Die Designer habe ich vergessen, Mode, Hut, Holz, Produkt, Textil und Verpackung, sind alles auch Künstler. Nun ich kann mich hier nur zu der Sparte Malerei und Grafik äußern. Ein kleiner Teil der bildenden Künstler.



(Quelle: Petra Baral)

In der heutigen Zeit, eine gemalte Kuh oder ein Pferd, wie auf einem Foto noch als Kunst zu bezeichnen, halte ich für Unsinn!

Eine Zeichnung gehört zum Handwerk wie der Pinsel. Ein Landschaftsmaler gehört in meinen Augen, auch nicht mehr zur Kunst, sondern zum Kunsthandwerk. Um neues zu schöpfen, was für mich Kunst ist, gehört eben ein langer Weg der eigenen Entwicklung und auch Darstellung dazu.

Die Themen der Verarbeitung sollten eine neue Ansicht der Dinge enthüllen. Außergewöhnliches entsteht nicht im Alltäglichen. Beuys behauptet „Jeder Mensch ist ein Künstler“. Ich sehe das anders, vielleicht wollen alle Menschen heutzutage Künstler sein, doch warum?

Vielleicht, weil heute fast jeder Künstler am Hungertuch nagt und es so schick ist, zu behaupten man sei Künstler. Vielleicht Lebenskünstler? Und der Hobby-Malbedarf profitiert davon. So geben Hobbykünstler Tipps in ihren Büchern weiter, und lenken somit die Sicht auf sich, um zukünftige Hobbykünstler entstehen zu lassen.

Es ist ein Irrglauben, man müsste nur einfach anfangen und lernen mit den Werkstoffen umzugehen, und dann ein paar Rosen zeichnen und schon hätte man Kunst geschaffen.
Doch ich denke, Künstler werden geboren mit ihrer Begabung….und glauben Sie mir, es ist ein langer Leidensweg wenn man dieser Bestimmung folgt.


(Quelle: Petra Baral)

Künstler sind  nicht Anpassungsfähig, lassen sich nicht einengen in ihrem Denken, haben oft heftige Probleme Gegebenes hinzunehmen und wollen meist die Welt mit ihren Werken verändern. Und stoßen oft mit ihren eigenen Sichtweisen an die Decke.

Erst dann haben sie die Voraussetzung entwickelt wirklich was Neues in der Kunst beizutragen und können nicht nur ein grafisches oder malerisches Blatt nett gestalten.

Alkoholiker oder Drogenabhängige mit schlechter Vergangenheit sind automatisch ein Künstler? Der Künstler und seine Kunst werden meist spät entdeckt und gewürdigt, richtig wertvoll, erst nach dem Ableben. Was heute in der Kunst passiert, ist eine Therapie für gescheiterte Existenzen oder Hausfrauen, die hier ihren Sinn des Lebens suchen. Nicht jeder Exzentriker ist ein Künstler.

Hier wird ein Geschäft mit dem Markt des Kunstbedarfs angekurbelt. So war es erst in der Keramik und dann in der Hobbykunst. Jetzt ist der Hobbykünstler nicht mehr an der kreativen Bastelarbeit interessiert, nein er bedient sich der gesamten Palette des Kunstbedarfs. Doch Künstler zu sein und zu schaffen, bedarf noch mehr als dieses, es muss wie eine neue Religion aus ihm kommen.

Liebe Leser,  was ich Ihnen raten kann ist, einen Beruf zu erlernen, der Sie ernährt. Denn das Schicksal sucht sich seine Künstler selber aus. Und Wunder passieren bei so vielen Spielern recht selten.

Um ein Lebenskünstler zu sein, braucht man keine Werkzeuge und keine Farbe, sondern nur eine Frohnatur..

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

1. Teil verpasst? Hier geht’s weiter.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Erfahrungsbericht: Petra Baral | Bilderbearbeitung: D. Balci | Bilder: Petra Baral )

Deutschland – Land der Künstler?

0

Posted on : 09-05-2012 | By : D_Balci | In : Erfahrungsberichte
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 5,00 von 5 Sternen)
Loading...

Was ist Kunst und wie hebt sich ein Künstler ab und wird er/sie dann auch noch als Künstler gefunden?

Liebe Mentoring4u Leser,

angefangen hat mein Berufsweg mit einem Grafikstudium. Mit der Ambition Kunst zu machen.
Und da fängt das Problem an. Was ist Kunst. Wie bewertet man Kunst?

Mit welchem Künstler ist man in der Kunstgeschichte zu vergleichen. Und in welche Schublade kann man ihn stecken.
Wäre für mich dann noch Platz in dieser Schublade, dann handelt es sich nicht mehr um Kunst, dann wäre es nur ein Mitläufer.

Denkt man an Picasso.
Erst malte Picasso wie die großen Künstler vergangener Epochen, bis er dann seine eigene Kunst fand und nicht mehr einzuordnen war. Bis dahin hatte er den Makel an sich, keinen eigenen Stil zu besitzen . Auch hängt der Erfolg immer vom Zeitgeschmack ab. So konnte eine Regina Wachtmeister ihren Durchbruch erreichen. Und andere eben nicht.

Die Zeit der angewandten Kunst ist auch vorbei, dank Computer, fallen Plakatmaler auch weg. Es gibt hier noch den Weg der reinen Illustration, oder Autor für den Hobbybedarf zu werden.

Die reine Malerei und die Grafik in der Kunst, ist auch für unzählige Quereinsteiger erschwert. Alles wird heute zusammen geschmissen. Es gibt oder es wird keine Wertung mehr gemacht zwischen dem reinen Handwerk und der bildenden Kunst. So wird jedes Foto als Kunst gewertet.

Jede Keramik als Kunstwerk betrachtet. Jeder Schnitzer ist heute ein Künstler und kein Handwerker mehr.
Schlichtweg ich vermisse die Richtlinien und die entsprechende Bewertung der Kunst. So dass es einen Anspruch an die Werke gibt.

So war lange nicht gefragt, ob der Künstler auch sein Handwerk beherrscht. Oder, ob es sich nur um kreative Schmierereien,  eines Affen handelt.

Welche eigene Kreativität und intellektuelles Denken, kombiniert mit einer eigenen Art der Gestaltung aus dem das Kunstwerkt spricht. Und nicht zu vergessen ist meiner Meinung nach, nicht ein einzelnes Werk zu sehen, sondern möglichst ein Gesamtwerk.

Weil die Anerkennung der eigenen Kunst,  fast ein Ding der Unmöglichkeit wird..
….außer man kommt von einer bestimmten Schule und wird auf den Thron gesetzt. Wenn nicht, kämpft man mit allen Gleichgesinnten um eine Möglichkeit seine Bilder auszustellen. In Frage kommen da öffentliche Plätze wie Rathäuser und Stadthallen oder halb öffentliche wie z. B. Hotels. Wobei dies für mich schon die Bestätigung der betreibenden Hobbykunst ist. Viele Künstler gehen der Lösung nach und eröffnen dann ihre eigene Galerie, um sich selber als Künstler anzuerkennen.

Besonders schwer ist es in Deutschland einen Durchbruch zu erreichen..
…denn die Interessen der Verlage sind, Lizenzausgaben aus anderen Ländern einzukaufen. Das ist keine wirkliche Unterstützung der eigenen Künstler. Sie verschwinden eher in der Versenkung. Künstler die sich im Hobbybereich ansiedeln konnten, haben da manchmal noch mehr Glück publiziert zu werden.

Meine Ansicht zur Kunst: Je weniger Menschen sich mit ihr in der Freizeit beschäftigen, umso besser für die Kunst!
Oder gebt den Arbeiten einen Namen: Fotokunst, Zeichenkunst, Malkunst, Strickkunst, Computerkunst, Verlagskunst und Hobbykunst.

Ich bin völlig gesättigt mit dem Namen Kunst und Künstler. Und ich bin auch nicht der Meinung, dass sich jeder Künstler nennen sollte, …

Fortsetzung folgt..

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Erfahrungsbericht: Petra Baral | Bild & Thumb: Dilan Balci | Quellen: Petra Baral)

Luminale 2012: Rhein-Main Metropolen in magischem Licht!

0

Posted on : 16-04-2012 | By : c_amrhein | In : dies&das, Veranstaltungen
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (9 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,56 von 5 Sternen)
Loading...

Damals, 2002, begann die Luminale mit 50 Veranstaltungen in Frankfurt. Und jetzt… sind es 100, in Offenbach, die Künstlerschmiede im Rhein-Main Gebiet, sind es 40. Nicht zu übersehen leuchten auch Mainz, Aschaffenburg und Darmstadt mit. Wow, das macht insgesamt 170 Events zum 6-Jährigen Jubiläum!


Luminale 2008 – Skyline Frankfurt (Olaf Schneider)

Das Lichtkulturfestival Luminale begann gestern im Rhein-Main-Gebiet. Alle zwei Jahre findet die Luminale statt. In diesem Jahr läuft Illuminale wieder zeitgleich zur Messe Light+Building in Frankfurt am Main, vom 15.4. bis 20.4.2012. Angefangen hat das ganz Lichtspektakel im Jahr 2000. Das Konzept wurde von Helmut M. Bien (Westermann Kommunikation) entwickelt und erstmals 2002 in die Tat umgesetzt.

Was ist denn genau „Luminale“?
Der Name kommt aus dem lateinischen Wortschatz.  Licht heißt dort lumen – lux – lucis oder luminus. Im Unterschied zu anderen Festivals ist die Luminale eine Plattform für Ideen und Innovationen rund um das Thema Licht, Energieeffizienz, Verwendung neuer Technologien und Materialien und zur unseren städtischen Lebensqualität.

Viele Ort in anderem Licht
Am 14.04. waren schon einige „Sneek Previews“ in der Taunusanlage zwischen Deutsche Bank Türmen und der Opernplatzfontäne zu entdecken. Der Künstler Johannes Kriesche zeigt diesmal eine Lichtzeichnung auf einer kleinen Wiesenanhöhe. Eine liegender Frauenakt in gelb, der Main als stilisierte blaue Lichtlinien im Gras und dann noch die rechteckigen Flächen mit Plus- und Minussymbolen. Das die „Flügel“ der Frau ein Laptop sein könnten fällt vielleicht nicht allen Passanten auf. Diskussionen werden aber einige geführt vor den Kunstwerken.

(Quelle: Johannes Kriesche, Frankfurt am Main, 2012)

Auch an den Leuchtbänken eines anderen Künstlers -nahe der Fontäne – sieht man Menschen, die erstaunt sind und andere, die sich wie selbstverständlich auf die von innen beleuchteten Bänke setzen. „Hat was von Sonnenbank“, sagt ein Passant lapidar. Das die Farben wechseln sieht er nicht mehr. Da ist er schon weitergegangen…

Guys, verpasst es nicht! Es lohnt sich zu entdecken.

(Quelle: Palmengarten Frankfurt am Main)

Frankfurter Palmengarten ist der zentrale Treffpunkt. Dort sind Installationen internationaler Lichtkünstler (London, Amsterdam, Lyon) zu begehen und auch Projekte aus dem Umfeld der hfg Offenbach.


(Quelle: Projekt 050, Mainufer resonate Containerschiff)

Ein Licht-Schiff hat am Mainufer angelegt und die FH Mainz präsentiert eine interaktive Lichtskulptur. Nähere Informationen zu „Luminale“ finden Sie hier.

Dieser Link führt Euch zum gesammten Programm „Luminale“ zum Download .

Wollte Ihr auch etwas mit Licht machen? Vielleicht sogar einen Beruf daraus machen? Dann schaut doch mal hier unter Schilder- und Lichtreklamehersteller/in. Auch der Beleuchter macht das Licht zum Gestaltungsmittel in Theater und Open-Air. Oder reizt Euch das Kreieren von Veranstaltungen? Dann schaut Euch das Berufsbild der Fachkraft für Veranstaltungstechniker genauer an. Für Freunde des natürlichen Lichtes ist der Beruf des Wachsziehers bestimmt interessant. Lichtdesign kann man auch studieren.  Die HS Wismar bietet einen viersemestrigen Master-Studiengang „Architectural Lightning Design“ an.

(Autor: C. Amrhein, A. Damayanti ( Praktikantin) |  Thumb: Die Frankfurter Skyline am Abend (Quelle: www.Clearlens-images.de  / pixelio.de) |  Quellen: www.frankfurt-interaktiv.de , www.johannes.kriesche.dewww.architektourist.de und www.luminapolis.com)

JAHRESKUNSTAKTION SCHLÜSSELERLEBNIS

2

Posted on : 18-02-2012 | By : m_weiss | In : Gastautor, Veranstaltungen
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (8 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,75 von 5 Sternen)
Loading...

Eine Kunstaktion von peder w. strux zum Thema Schlüssel.  Gesammelt werden Schlüsselerlebnisse verschiedener Menschen.
Vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2012

SCHLÜSSEL –

WORTE

GEDANKEN

– ERLEBNISSE

Jeder von uns ob jung oder älter kennt Situationen die Wegweisend waren. Wir nennen so etwas dann auch ein Schlüsselerlebnis. Ein neuer Weg wurde sichtbar, eine Endscheidung getroffen, eine neue Sichtweise deutlich oder die Begegnung mit anderen Menschen, Kulturen haben etwas in uns geprägt. Oft wird dies erst in der Rückschau deutlich.

Diese Kunstaktion handelt genau von solchen individuellen Erfahrungen.

Der goldene Schlüssel
Ein Märchen der Gebrüder Grimm – KHM 200
Zur Winterszeit, als einmal ein tiefer Schnee lag, mußte ein armer Junge hinausgehen und Holz auf einem Schlitten holen.
Wie er es nun zusammengesucht und aufgeladen hatte, wollte er, weil er so erfroren war, noch nicht nach Haus gehen, sondern erst Feuer anmachen und sich ein bißchen wärmen. Da scharrte er den Schnee weg, und wie er so den Erdboden aufräumte, fand er einen kleinen goldenen Schlüssel. Nun glaubte er, wo der Schlüssel wäre, müßte auch das Schloß dazu sein, grub in der Erde und fand ein eisernes Kästchen.

Wenn der Schlüssel nur paßt! dachte er, es sind gewiß kostbare Sachen in dem Kästchen. Er suchte, aber es war kein Schlüsselloch da, endlich entdeckte er eins, aber so klein, daß man es kaum sehen konnte. Er probierte, und der Schlüssel paßte glücklich. Da drehte er einmal herum, und nun müssen wir warten, bis er vollends aufgeschlossen, und den Deckel aufgemacht hat, dann werden wir erfahren, was für wunderbare Sachen in dem Kästchen lagen.

Gesammelt werden Schlüsselerlebnisse verschiedener Menschen.
Jeder der mag kann ein ganz persönliches Schlüsselerlebnis aufschreiben, der Aktion zusenden und dieses wird dann an einem Schlüsselholz befestigt. Aus den gesammelten Erlebnissen wird ein Buch entstehen. Aus dem Schlüsselbalken eine Plastik. Diese werden dann gemeinsam an verschiedenen Orten  2013 ausgestellt.

Wer einen oder mehrere alte Schlüssel besitzt und diese zu der Aktion beitragen möchte, kann dies gerne tun.

Welches Schlüsselerlebnis möchten Sie beitragen…. oder welchen Schlüssel…

Info an info@pws-art.de ,hier als Kommentar oder auf Facebook „Schlüsselerlebnis

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: peder strux  /  Schlüsselbalken: D. Balci)

Künstlerporträt: Tatjana Mihailova aus Lettland

0

Posted on : 05-02-2012 | By : m_weiss | In : Erfahrungsberichte, Gastautor
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (12 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,58 von 5 Sternen)
Loading...

Heute wollen wir Ihnen eine ganz außergewöhnliche Künstlerin aus Lettland vorstellen. Tatjana Mihailova lebt und wirkt heute in Düsseldorf. Lassen Sie sich verzaubern und lernen warum sie zwar dunkle Schokolade mag, aber alle Farben außer braun liebt.

FARBENLEBEN 120 x 580 cm, Öl auf Leinwand   2004

Mentoring4u: Sie sind eine eindrucksvolle Persönlichkeit, erzählen Sie uns etwas über Ihr Leben und warum Sie sich für diese Karriere entschieden haben?

Tatjana Mihailova: „Ich bin in Daugavpils, in Lettland geboren und seit ich mich erinnern kann, habe ich mit gelber und oranger Farbe gemalt. Heute liebe ich alle Farben außer Braun, aber dunkle Schokolade mag ich gerne.

Daugavpils ist eine besondere Stadt, mit einer besonderen Energie. Die Stadt gibt immer  Ideen, die leider nirgendwo anderes umgesetzt werden können, wie z.B. durch Mark Rothko oder Samuel Michoels und andere sehr interessante Künstler, Fotografen, Musikern, Schauspieler und Regisseure. Jetzt ist Daugavpils eine verlassene Stadt.

Ich wollte immer eine Künstlerin werden, aber nach der Schule habe ich beschloßen etwas vernünftiges zu studieren – die Architektur. Nach drei Jahren des Studiums habe ich ohne Abschluss abgebrochen. Ich bin kein technischer Mensch. Danach habe ich mich meinen Mann ins Daugavpils kennengelernt, wo ich im Theater als Bühnenbildnerin und er als Schauspieler gearbeitet haben. Und dann kamen meine lieben zwei Töchter zur Welt.

Design Stühle nach Farbpsychlogie

Mentoring4u: Wie kamen Sie darauf, die Psychologie der Farben in Ihre Werke zu integrieren?

Tatjana Mihailova:Während des Kunststudiums (1990-1994) an der Latvian Academy of Art in Riga, wo ich endlich mit viel Vergnügen studiert habe, habe ich für mich Farbpsychologie entdeckt. Dieses Thema hat mich so fasziniert, dass ich auch später an der Universität Daugavpils, wo ich Malerei unterrichtet habe, ein didaktisches Programm für Malerei mit psychologischen Aspekt, um die Kreativität zu trainieren erarbeitet habe: Wahrnehmungen und Farbe & Farbe als Medium. Dieses Programm ist einzigartig und die Studenten liebten es ihre eigenen individuellen Bilder zu malen und ihre Kreativität weiter entwickeln zu können. Ich habe viel in Lettland gearbeitet und gleichzeitig immer weiter studiert: Master- und Promotionstudium. Leider habe ich letzten Endes doch nicht promoviert, aber ich habe als Kunstpädagogin und Wissenschaftlerin viel gelernt und in meiner Lehre viel ausprobiert. Auf Konferenzen habe ich mit einer guten Resonanz einiges präsentiert. Nebenbei haben wir zusammen mit meinem Mann Michael Dimenstein ein Studenten-Puppen-Theater gegründet. Es war eine schwere, arme, aber sehr kreative und intensive Zeit in Lettland.

Im Jahr 1999 sind wir nach Deutschland immigriert und dann kamen ganz andere Probleme. Leider konnten mich meine persönliche und pädagogische Erfahrung, die gute Ausbildung, vor allem meine wissenschaftliche Seite nicht erfolgreich weiter bringen, aber ich habe angefangen sehr intensiv als Künstlerin zu arbeiten.

Vor zwölf Jahren war vor allem die abstrakte Kunst sehr angesagt.

Verhüllter Blick 80 x 100 cm, Öl auf Leinwand 2008

Ich malte bunte, figurative und emotionale, zurückhaltende Bilder. Es passte nicht, aber ich habe weiter gemalt. Ich denke mit Bildern, ich habe sie vor den Augen bis ich sie auf Leinwand oder Papier bringe. Sie stehen in einer Schlange: Bilder, Objekte, Installationen, Animationen usw..und warten ab. Ich schreibe sie einfach auf.

Mentoring4u: Welche Technik bevorzugen Sie?

Tatjana Mihailova: Viele mögliche Techniken wie Aquarell, Acryl, Öl, Pastell, Bleistift-, Kohle-, Tuschezeichnungen, Mischtechniken, Monotypie, Paper Print habe ich ausprobiert. Ich suchte die Möglichkeit die Farbfläche und Linie  zu verbinden, aber in irgendwelcher besonderen Art und Weise. Bunte und schwarz-weiße in einem Bild.

LIEBE 50 x 70 cm, Kohle/Tusche auf Papier 2007

Einmal stand ich vor einem Grab am Friedhof und dachte: zwischen dem Geburtsdatum und dem Datum des Todes steht ein  Bindestrich. Nur ein Bindestrich…und schließt in sich unser ganzes Leben mit dem Problemen, Träumen, Gefühle, Gedanken, Erwartungen, Illusionen, der Liebe, den Freundschaften, den Kindern, dem Beruf, Krankheiten, Telefonaten, Hobbys, Reisen usw. ein. Jemand war einzigartig, hat gelacht, geweint, gekocht, getanzt, geliebt, war traurig, einsam, hat Bäume gepflanzt, Freude geschenkt oder nicht…Dort habe ich entschieden, dass ich alles über Menschen und ihren bunten inneren Geschichten malen möchte. Das was wir hinter unserer Fassade verstecken.

Dann, im Jahr 2010, ist das Bild INSIDE OUTSIDE.ERINNERUNGEN entstanden, wo ich das, was ich so lange gesucht habe, umsetzen konnte. Es war mir klar, dass es mein Stil und mein Thema ist. Das was mich bewegt hat, mich interessiert und in mir  vibriert hat. Seitdem steht der Mensch als Mittelpunkt meiner Malerei  mit seinen Dramen, Wünschen, Emotionen, Wahrnehmungen, Gedanken, Erinnerungen, Erfahrungen, Verlusten, Aberglauben, Ängsten, Träumen, Fantasien und Vorstellungen.

Genauso wie im  realen Leben, vermischen sich hier Wirklichkeit und Fantasie.

INNEN / AUSSEN Erinnerungen

INNEN / AUSSEN Erinnerungen

Mentoring4u: Psychologie bewegt Sie, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass Sie noch mehr damit erreichen wollen?

Tatjana Mihailova: Ich will  Kunst und Wissenschaft, Kunst und Psychologie miteinander verknüpfen. Die Psychologie bietet uns die Möglichkeit die unsichtbaren und rätselhaften Dinge sichtbar zu machen, zu sehen und  zu verstehen. Die Kunst macht alles sichtbar und kann es visualisieren.

Ich stelle das Unsichtbare im Menschen dar und zeige das Abbild einer Dingwelt, die aber gleichzeitig Ausdruck einer inneren Welt der Menschen ist.

Die äußere Welt wie die Natur, Traditionen und die Kultur, Gesellschaft und die Umwelt geben immer Impulse und Anregungen und die Menschen reagieren auf sie. Die  Gesellschaft  möchtet coole und erfolgreiche, sexy, aber auch gleiche Menschen überall sehen und das versuchen wir nach Außen zu präsentieren, aber unseren innere Welt ist viel tiefer, bunter, komplizierter, rätselhafter und individueller. Wir sind immer auf der Suche nach der Balance und der Verbindung zwischen unserer Inneren Welt und der Äußeren.

Ich denke, dass alle Künstler die Instrumente oder das Medium der modernen Zeit sind.  Sie visualisieren, dokumentieren, fantasieren und malen das Leben von innen oder von  außen, jeder in seiner Art und Weise. Sie haben „eine Antenne“ für den Geist der heutigen Zeit, um alles was neu ist, abzurufen und im Bildern zu zeigen.

Der Zug gestrichen...Am Bahnhof 15 x 18 cm, Skizze, Bleistift auf Papier 1975

Mentoring4u: Sie beobachten Ihre Umwelt und haben eine solche Fülle von Werken geschaffen. Sind Sie glücklich?

Tatjana Mihailova: Ich denke viel über die Kunst nach und kann mir die Kunst  als eine Treppe mit drei Stufen vorstellen. Auf der ersten Stufe experimentieren alle  Künstler wie die Kinder, spielen mit Farben und Formen. Das wichtigste ist der kreative Prozess. Per Zufall entstandene Bilder haben keinen Inhalt, aber auf dieser Stufe ist es auch total unwichtig. Es macht Spaß!

Wenn sie genug gespielt haben, gehen einige Künstler weiter auf die zweite Stufe. Diese Stufe heißt „die Meister der Renaissance“.  Diese Stufe kann man nicht ohne große Mühe, Geduld, Arbeit, Disziplin und Schweiß überwinden.

Nur wenige schaffen es zu der dritten Stufe, wo die Kreativität zusammen mit der Meisterschaft und eine neue originelle Idee wie eine neue Entdeckung ist.

Aber was für alle drei Stufen wichtig ist: Persönlichkeit und Identität.

Es ist alles nicht leicht und häufig unbezahlte Arbeit, aber die Künstler können nicht aufhören kreativ zu sein und krabbeln weiter nach oben.

Ich krabbele auch weiter. Ich unterrichte, male, organisiere  Ausstellungen, schreibe zwei Bücher und lebe noch.

Mentoring4u: Vielen Dank für das Interview.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Das Interview führte Martin Weiss mit Tatjana Mihailova  /  Bilderbearbeitung: A. Damayanti + M. Weiss /  Quellen: www.wikipedia.de , www.art-tatjana.comFacebook: Tatjana Milhailova)

Regieassistent/in – das wahre Organisationsgenie

0

Posted on : 22-01-2012 | By : c_amrhein | In : Ausbildung, Berufsausbildung, Karriereplanung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (8 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,63 von 5 Sternen)
Loading...

Regieassistenten und Regieassistentinnen unterstützen Regisseure bzw. Regisseurinnen bei der Vorbereitung von sowie während der Dreh- bzw. Probenarbeiten für Film-, Fernseh-, Theaterproduktionen.

Beschäftigung finden Regieassistenten und -assistentinnen in Unternehmen der Filmwirtschaft, z.B. bei Herstellern von Kino- oder Werbefilmen. Bei Rundfunkveranstaltern sowie in Opern- und Schauspielhäusern, Varietés und an Kleinkunstbühnen sind sie ebenfalls tätig.

Regieassistent/in ist eine durch Industrie- und Handelskammern geregelte berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung dauern in Vollzeit ca. 4-9 Monate und in Teilzeit ca. 12 Monate. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.
(
Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

Der Erfahrungsbericht
Und wie sieht das im richtigen Leben aus? Monika Schopp beantwortet unsere Fragen zum Berufsbild „Regieassistentin“.

Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

Stöbern Sie nach ähnlichen Berufe hier auf Mentoring4u:
Bühnenmaler/in und Bühnenplastiker/in
Grafikdesigner/in
Film- und Videoeditor/in

Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Bei einem Film Regie zu führen haben viele als Traum. Großes Interesse und Freude an Theater sind in diesem Beruf erwünscht. Die Tätigkeit dieses Berufsbildes beinhaltet künstlerische, technische und organisatorische Aufgaben während der Filmherstellung. In jedem Fall assistieren Sie dem Regisseur bei seiner Arbeit.

Ein Praktikum in Unternehmen der Filmwirtschaft oder Opern- und Schauspielhäusern, als Einstieg ist dafür ratsam, darüber hinaus ist es sinnvoll, praktische Erfahrungen  zu sammeln. Auf diesem Wege haben Sie auch die Möglichkeit, die ersten Kontakte zu knüpfen.

Folgende Verbände können Ihnen ganz bestimmt einige Ansprechpartner nennen, falls Sie bei der Suche nicht fündig werden.
Filmverband Sachsen

Bundesverband Regie

Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V.

Bundesverband Beleuchtung und Bühne
Verband der Requisteure und Set Decorator e.V.
Bundesverband Produktion e.V.

Museen zu besuchen würde sich sciherlich lohnen. Dies ist eine gute Gelgenheit, um sich weiter über den Beruf Regieassistent/in zu erkundigen. Neben dem deutschen FilmmuseumsindKinomuseumund Landeshauptstadt Düsseldorf Filmmuseumauch zu erwähnen.

Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an.
Das gehört sich nicht!

Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen.
Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar. Gerne vermitteln wir Ihnen einen kompetenten Gesprächspartner.

(Autoren: C.Amrhein & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www.filmverband-sachsen.de, www.regieverband.de, www.bv-produktion.de, www.bv-produktion.de, www.bv-produktion.de, www.deutsches-filminstitut.de, www.kinomuseum.de, www.duesseldorf.de,www.berufenet.arbeitsagentur.de,Mentoring4u TV , Archiv)

Berlin – eine Stadt mit Künstlerpotential: Corinna Rosteck im Gespräch

0

Posted on : 14-01-2012 | By : m_weiss | In : Autor, Erfahrungsberichte
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (9 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,67 von 5 Sternen)
Loading...

In der Reihe Erfahrungsberichte stellen wir Ihnen diesmal eine freischaffende Künstlerin im Bereich Fotografie, Video und Installation vor. Corinna Rosteck  lebt und arbeitet in Berlin.

acc1 – Corinna Rosteck




Mentoring4u: Wie kam es dazu, dass Sie sich für Videoinstallationen entschieden?

In meinen Video- und Fotoinstallation arbeite ich filmisch mit Sequenzen aus Standbildern. Aus meinen Erfahrungen aus der Malerei, Drucktechnik und Fotografie wurde ich immer mehr in meinen Arbeiten und Motiven mit der Thematik der „Bewegung“, der Ver-Flüssigung, dem Liquiden konfrontiert.

Die Videos vermitteln keinen chronologisch rekonstruierbaren Ablauf. Nicht mehr das Nacheinander der Bilder ist wichtig, sondern das Nebeneinander – und damit die Möglichkeit, völlig neue assoziative und formale Querverbindungen zu entdecken.

Bewegung ist das zentrale Sujet in meinen Arbeiten. Dabei liegt ein Themenschwerpunkt in der Faszination des Wassers. Auf das Liquide, andere Aggregatzustände, charakteristische Wellenbewegungen, auf die vielfältigen Lichtbrechungen und Spiegelungen konzentriert sich mein Blick. Oberflächen, die ein perspektivisches Sehen unterbinden, finden sich ebenso in den Motiven des Stadtraums, der Wüstenlandschaft und den menschlichen Bewegungen im Tanz. Die Rhythmik der Lineaturen im Bild schafft für den Betrachter einen energetisch aufgeladenen Raum.

Die Umsetzung im öffentlichen Raum öffnet weitere Dimensionen gerade über das bewegte Bild und durch den Sound bzw. die Musik.

Clips - Corinna Rosteck

Mentoring4u: Womit haben Sie angefangen?
Mit dem Studium der Malerei und Drucktechnik, in frühester Kindheit mit der Musik (Geige) und Klavier, auch im Orchester,10 Jahre klassisches Ballett

Mentoring4u: Wie gestaltete sich Ihre Zusammenarbeit mit dem DAAD ?
Zwei Auslandsreisen wurden nach meiner Bewerbung mit dem DAAD finanziert, ein halbjähriges Reisestipendium nach Japan und USA zum Thema „Masse und Mensch“ , mit den Stationen in die „Vertigo“ – Städte nach Tokyo und Hiroshima, Hawaii University in Honolulu, San Francisco Art Institute, UCLA Los Angeles, amnesty International in Irvine Laguna, Seattle und ein Interview mit Gary Hill über Japan, das Chicago Art Institute, New York mit Besuch des Jonas Mekas’Filmarchive, Das zweite Stipendium war ein halbjähriger Aufenthalt am International Center of Photography in New York als Advanced Digital Media Assisstant. Über beide Reisen habe ich Erfahrungsberichte verfasst und vom DAAD wurde ich organisatorisch auf meinen Reisen begleitet.

acc - Corinna Rosteck

Mentoring4u: Welche Techniken bevorzugen Sie ?
„haptische“ Fotografie, ungewöhnliche Papiere und Materialien für drucktechnische Prozesse, metallische Oberflächen, Video mit der Fotokamera, „Malen mit der Kamera“, Leuchtobjekte, Fotoinstallationen bezogen auf Architektur

Mentoring4u: Wasser taucht bei Ihnen immer wieder auf. Weshalb?
Zum einen der biografische Moment  – Wasser ist verführerisch wie gefährlich, siehe auch meine Installation „whirl&wake“ auf meiner homepage:

http://corinna-rosteck.de/index.php?id=16

Taucht sie auf oder geht sie unter ? – mein Alter Ego….

„Eine ständig kreisförmige Bewegung vom Hineinsinken und Emportauchen deutet einen Strudel an. Strudel und Kielwasser fordern jene Schwimmbewegungen heraus, die der Mensch ausführt, um die Tiefe zu ergründen. Das Vorhaben ist verführerisch wie gefährlich.“

Das Motiv des Wassers, mit dem ich mich  fotografisch auseinandersetze, bietet eine schier unerschöpfliche Fülle von Assoziationen. Sie sind privater, subjektiver Natur sein, Roland Barthes nennt dies das punctum. Aber sie können auch am Symbolcharakter – dem studium – ansetzen: Wir wissen, wie es sich anfühlt, auf- und abzutauchen oder mit den Fingerspitzen Kreise ins Wasser zu malen. Es steht für den unendlichen Kreislauf der Natur und ist Sinnbild in der Religion, Quell allen Lebens, für Energie, aber auch lebensrettend.

Das Spiel des Lichts, das der Betrachter nahezu zwangsläufig mit dem Element „Wasser“ assoziiert, findet auf der Bildoberfläche faktisch statt. Durch die technische Umsetzung verliert das Bild seine Eigenschaft als statisches Medium. Ich möchte den „eingefrorenen“ Blick der Kamera überwinden und den typischen Charakter von Wasser und Bewegung fassen. Zusätzliche Unterstützung erfährt dies durch die bewusste Einbeziehung analoger und digitaler Unschärfen, welche die Strukturen fließend und weich erscheinen lassen.

Mentoring4u: Wie reagieren Museen auf Ihre Kunst
Mit Ankäufen und Ausstellungsangeboten, wenn die finanziellen Mittel da sind- sehr interessiert

Inwhirl_tonnehaar - Corinna Rosteck

Mentoring4u: Wie war die Aufgabenstellung für den German Expo Pavilioni in Zaragossa?
Es ging um die Präsentation von „Wasser und Leben“ in der Umsetzung des Deutschen Pavillons im VIP- Bereich, das Kuratorium hat gezielt spezielle Motive meiner Arbeiten zum Thema des „Liquiden“ zur Eröffnung ausgewählt und über einen Monat in der Lounge gezeigt, aus der alle wichtigen Vertreter der Länder ihre Treffen hatten. Leider wurde keine Dokumentation dazu herausgebracht und auch die Expo viel zu wenig für den einzelnen Künstler beworben (häufig anzutreffen: unzureichende Pressearbeit), in Zaragoza ging es um die Problematik in Zentralspanien, was über geringe Wssserressourcen verfügt, die Verschwendung und den Wert des Wassers in der ganzen Welt aufzuzeigen, meine Bilder zeigen dies hervorragend.

Mentoring4u: Was bedeutet: Mentoring at the University of the Arts, (UDK), Berlin
Bei dem Projekt „Berlin, Du Buter Stein Du Biest“ habe ich über sechs Monate eine Gymnasialschülerin in der Oberstufe auf Ihrem Weg ins Studium begleitet, sie in mein Atelier und mein Fotolabor genommen, ihr meine Produktionsweise und Arbeitsalltag einer Selbständigen (Fotografin und Künstlerin) vorgeführt und Ihr gezeigt, wie die Vernetzungsstruktuen auf dem Kunstmarkt funktionieren, aussedem ein Portfolio- Viewing ihrer Arbeiten durchgeführt.Zum Abschluss gab es eine Dokumentation in Form eines Kataloges und eine Ausstellung in der Universität der Künste, das Projekt wurde von der  Oberstufenlehrerin Annette Hauffe des Königin- Luise- Gymnasiums die – teils in der Schule teils in dem Atelier – mit den Gesprächen beigewohnt hat, und diese berufsvorbereitenden Massnahmen hervorragend für die Schüler umgesetzt hat.

Doujeu_whirl_01 Corinna Rosteck

Mentoring4u: Wann begannen Sie sich an Wettbewerben zu beteiligen?
Bereits vor dem Studium während meines Leistungskurses „Kunst“ beim Deutschen Schülerwettbewerb in Hannover mit einem Selbstporträt.

Mentoring4u: Wie haben Sie Partner für Ihre erste Ausstellung gefunden?
Durch Aquise und Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis

Artabudhabi_2009_I - Corinna Rosteck


Mentoring4u: Was sind Ihre Ziele für 2012
Eine engagierte Agentin zu finden, die mich umfassend auf dem internationalen Kunstmarkt vertritt und auf Provisionsbasis arbeitet. Eine Galerie im europäischen Ausland oder weltweit, die mich auf den internationalen Messen mich positionieren kann.

Vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen Ihnen weiter viel Erfolg.

Hier finden Sie das Künstlerporträt: Corinna Rosteck

(Das Gespräch führt Martin Weiss mit Corinna Rosteck  /  Bilder: Corinna Rosteck  /  Bearbeitung A. Damayantin  /  Quelle: www.corinna-rosteck.de )